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Konpass

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Freitag, 28. Juli 2006, 15:23

Holzmasten für die Preussen ?

Liebe Modellbaufreunde !

Trotz des anhaltenden Hochsommerwetters habe ich angefangen mit der Konstruktion der Preussen. Als ich 2005 bei der DSM-Tagung das 1:100 Modell der Krusenstern mit Holzmasten gesehen habe, dachte ich mir, das müsste es auch für die Segler in 1:250 geben. Wir sind im Passat-Verlag dabei, diese Möglichkeit zu eruieren, können aber zur Zeit noch keine Preise nennen.

Es gibt zwei konstruktive Möglichkeiten, diese Holzteile für Masten,Stengen und Rahen zu verwenden: Entweder sie sind vollwertige Ersatzteile für die Kartonteile, die natürlich weiterhin auf dem Bogen angeboten werden, oder wir bieten zusätzlich Holzteile für die innere Verstärkung der genannten Teile an. Im zweiten Fall werden die Querschnitte etwas dünner.

Mit den kartonersetzenden Holzmasten lässt sich möglicherweise ein besseres Ergebnis erzielen. Einige Verlage bieten deshalb ja auch gar keine Kartonmasten an, sondern nur Schablonen. Auf alle Fälle dürfte eine farbliche Behandlung erforderlich sein.

Die Puristen unter euch werden möglicherweise nicht auf gedruckte Kartonmasten verzichten wollen und deshalb die vorgefertigten Verstärkungen bevorzugen.

Über eure Meinung würde ich mich sehr freuen

Gruß

Henning

Michael Urban

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2

Freitag, 28. Juli 2006, 15:49

Hallo Henning,

ich würde die Verstärkungsvariante bevorzugen - dann bleibt von aussen der Eindruck eines Kartonmodells erhalten. Natürlich könnte man solche Kerne auch aus Rundholz selber fertigen - aber das konische Zuschleifen auf Maß ist eine Arbeit auf die ich gerne verzichte...

Aber auch die Vollersatzvariante wäre dem "Nichts" vorzuziehen.

Dem Wunsch nach Farbangaben von Jörg kann ich mich nur anschließen - und es dürfen auch Mischungsverhältnisse sein, Hauptsache es passt hinterher auch . Mir ist lieber ich habe eine Angabe wie 70% Farb Nr. 12 + 30% Farb Nr. 14 als eine Angabe ohne Mischung, die dann eben nicht hinhaut...

Viele Grüsse
Michael

René Blank

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Freitag, 28. Juli 2006, 16:01

Hallo Henning,

erst mal bin ich hibbelig auf solch ein Modell, da es bestimmt ein echter Hingucker werden wird, wenn Ihr Euch damit befasst.

Zu den Masten:
Ich persönlich würde die Alternative des mit Karton umantelten Holzmasten bevorzugen. Die "Vollholz-Methode" hat zwar die Vorzüge, dass sie schneller und leichter zu bauen, aber bei solchen Modellen wie denen des Passat-Verlags wäre mir dann doch der bedruckte Mast lieber als ein selber angepinselten. Schließlich kann man es mit der heutigen Technik in puncto Textur viel weiter treiben als mit dem heimischen Rotmarder-Pinsel.

Habt Ihr Euch schon einmal überlegt, von welchem Materialstärkendifferenz wir bei den beiden verschiedenen Methoden wir reden? Vielleicht wäre es möglich die Masten etc. einheitlich anzubieten und die gedruckten Teile auf dünnem Papier anbieten, dann könnten mit einem Satz alle befriedigt werden. Ich denke mal wir reden hier von 0,15 bis 0,2mm Differenz. Das sollte eigentlich fürs Auge nicht feststellbar sein.

Schöne Grüsse

rené


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Konpass

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Freitag, 28. Juli 2006, 16:21

Hallo Rene !

Das ist es ! Beide Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Kostenmäßig durchaus darstellbar, das Rigg in 160g Karton und in 80g Papier zu drucken. Der Vorschlag ist auch deshalb gut, weil es mit Sicherheit nicht 100% ig gelingen wird, eine den Druckfarben entsprechende Farbangabe hinzubekommen.

Vielen Dank

Gruß

Henning

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Freitag, 28. Juli 2006, 16:37

Hallöchen Ihr.

Ich muß mich auch mal wieder zu Wort melden. Ich bin auch dafür, die Holz/Kartonmethode zu nehmen. Ich habe früher Standmodelle aus Holz gebaut, selbst da, kann es passieren, wenn man nicht aufpasst, daß die Stenge, oder selbst der Mast unter dem Druck der Wanten und Pardunen zusammenbricht.
Nun noch ein kleiner Tip für die Segel. Ich habe immer Blumenpapier genommen und wenn alle Segel angeaschlagen waren nahm ich mir Haarspray und einen Föhn zur Hand. Die Segel sahen hinterher immer gut aus, weil sie die Form gekamen, die ein Segel unter Wind hat.


Viel Spaß beim Bau

Fritz
Es geht noch größer!!! Ich liebe 1:50!!!
USS INDIANAPOLIS; Vorbereitungen für die erste große Ausstellung
Ab ???? wird die Indi mit in der Ausstellung in Flensburg sein!

René Blank

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Freitag, 28. Juli 2006, 17:55

Hallo Henning,

gern geschehen. Ich bin einfach mal von Eurer "Standard"-Auflage von 500 Bögen ausgegangen. Da würde es finanziell wenig Sinn machen, beide Lösungen umzusetzen. Und als Schwabe überlegt man sich dann einfach kosteneffiziente Lösungen. ;)

Schöne Grüsse

René


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Werner

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Freitag, 28. Juli 2006, 20:45

RE: Holzmasten für die Preussen ?

Hallo Henning,

ich bin für eine Papierumantelung der Holzmasten,eventuell auch mit dünnerem Karton.
Dass bei einem solchem Modell die Holzteile dabei sein sollten, steht für mich ausser Frage. :] :]

Ich denke hier an ein Modell von Karl-Harro Reimers--der hat die "Hatry RAK" für das LTA Mannheim konstruiert und selbstverständlich einen Satz Holzstäbe für das Heckteil des Filegers seinem Bausatz beigelegt.....

also nur Mut zu neuen "Ufern" man kann ja trotzdem ein "Purist" bleiben und diei Innenverstärkung einfach weglassen :P
meint der Werner :D

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Freitag, 28. Juli 2006, 21:54

Mast-Durchmesser

Pardon, eine Frage zur (von mir seit beinahe 50 Jahren ersehnten :rolleyes: ) "Preußen": um welche Durchmesser im Maßstab 1:250 handelt es sich denn beim Rigg? Denn wenn die Teile ohnehin aus Kartonmantel + Innenverstärkung bestehen, wäre -da ganz dünne Holzstäbe ebenfalls bruchgefährdet sind :(- vielleicht Stahldraht besser.
Und selbst da hab' ich in einem "Langzeitversuch" beim WHV-Modell der "Hipper" die Erfahrung machen müssen, daß der 1957 verwendete Blumendraht durchgerostet ist ;(.

Kleben Sie wohl!
8)Kartonkapitän
Ich schnipsel mit Schere, ich klebe und falz';
das is zwar nur Schimäre, doch mich unterhalt's! :P(frei nach Johann Nestroy)

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Jochen Haut

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Samstag, 29. Juli 2006, 12:03

Moin Henning,
mir persönlich ist es egal, denn ich werde das Modell ähnlich wie die Passat bauen. Damals habe ich die Masten aus dem Modellkarton geformt und verklebt und dann anschließend Schaschlickspieße passend geschmirgelt und eingeschoben. Diese Methode ergab ein sehr gutes Ergebnis und das Modell sieht heute noch so aus, wie damals nach der Fertigstellung.
Schöne Grüße aus Flensburg
Jochen

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