Leophy

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Dienstag, 16. August 2011, 09:24

Hobby Model Nr 69 SU-22 UM3k 1:33

Moin liebe Leute!

Hier könnt Ihr Euch das Ergebnis meiner modellbaubauerischen Entdeckungsreise in die prä-digitale Hobby Model Ära ansehen.
Abgesehen davon, dass ich das Cockpit von oliv-grün in graublau umgefärbt habe, hab ich alles so belassen und gebaut, wie vom Konstrukteur vorgesehen.
Ausnahme, stellt die Positionierung einiger Waffen am Pylon dar.
Es ist zwar eine fertige Cockpithaube erhältlich, ich hab sie aber aus Folie ausgeschnitten.

Der Bau hat eigentlich einen Riesenspaß gemacht, gerade weil man doch des Öfteren mal Köpfchen einsetzen und kreativ werden musste.
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Leophy

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Dienstag, 16. August 2011, 09:55

Für die von Euch, die eventuell erwägen den Bausatz zu kaufen oder anzuschneiden möchte ich für die Entscheidung noch ein Einschätzung der Konstruktion an die Hand geben:

Zu allererst mal Grundsätzliches

- Der Bausatz ist definitiv baubar!
- Den Druck finde ich doch sehr ungleichmäßig und es gibt einen deutlichen überlapp (Lackieren hilft aber, finde ich)
- Dass Detailniveau halte ich für anständig, ich werde die Fitter aber nicht gerade neben die Halinskys stellen.
- Die Anleitung ist nach meinem Dafürhalten außerordentlich mies, da sie oft Teile zeigt die so nicht existieren.
- Es fehlen ein Paar (wichtige) Teile, die man selbst anfertigen muss, was man aber auch recht problemlos kann.


Es fehlen folgende Teile:
- Die komplette Unterkonstruktion einer Tragfläche
- Eine Konstruktion, die den äußeren, das Schwenklager enthalten Grenzschichtzäunen Stabilität verleiht
- Die Halterungen der hinteren Unterrumpfpylonen
- Die Hälfte aller Stabilisatorflächen der R-60 Raketen

Anmerkungen zum Bau
(Baubericht hier )
- bei der Anfertigung des Rumpfes hilft es, sich an den Begrenzungslinien der Abwicklungen zu orientieren und die Spanten anzupassen
- hierbei unbedingt vor dem Verkleben die angrenzenden Segmente anhalten und den Linienverlauf überprüfen
- es ist sehr schwierig den Schacht des Hauptfahrwerkes in den Rumpf einzupassen
- bei der Formgebung der Tragflächen unbedingt an den Grenzschichtzäunen orientienen
- die Pylone müssen stark umgestaltet werden, um an die Tragfläche zu passsen
- Schleudersitze und vordere Konsole passen überhaupt nicht wie vorgesehen
- Die Schneidelinien aller Bestandteile der Bomben sind wohl als grober Vorschlag anzusehen
- je kleiner das Bauteil, des so weniger stimmt die Abwicklung
- die Nase des Jets braucht Ballast (zwei 5-Cent-Münzen passen ausgezeichnet in den Konus)

Fazit:
Mir wurde nicht zu viel versprochen und mir hats eine Menge Spaß gemacht.
aber bei diese Art Kartonmodellbau geht es garantiert nicht jedem so!


Liebe Grüße ... Lennart
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Henryk

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Dienstag, 16. August 2011, 11:45

Hallo Leophy,
Gratulationen zur Fertigstellung, es ist ein gelungenes Modell!
Und jetzt ein bisschen „Kritik“;
- ich würde eine fertige (oder selbst tiefgezogene) Cockpithaube verwenden, der Unterschied ist doch gewaltig,
- noch an den Feinheiten feilen, z.B. Antennen und verschiedenen „Sonden“ etwas feiner gestalten, ich würde auf keinen Fall keinen Zahnstocher in diesem Bereich verwenden.
Sonst kann ich nur noch einmal gratulieren!
Herzlichste Grüße
Henryk

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Leophy

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Dienstag, 16. August 2011, 12:10

Moin Henryk

Ich muss sagen, was das Cockpit angeht, habe ich mich im Nachhinein auch etwas geärgert, dass ich nicht auf ein Fertigteil warten konne.
Ein Schablone zum selbst Anfertigen einer Tiefziehform gab es leider nicht.

Bei den Sonden über dem Triebwerkseinlass hab ich übrigens Messingdraht verwendet.
Kannst Du mir eigentlich sagen, was genau diese Ausleger Messen?

Henryk

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Dienstag, 16. August 2011, 12:40

Kannst Du mir eigentlich sagen, was genau diese Ausleger Messen?

So gut bin ich auch wieder nicht... :) Mich hat das nur vom Optischen her ein bisschen "gestört". Da dies wohl irgendwelche Pitotröhrchen sind, würde ich hier Injektionsnadel verwenden.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Dienstag, 16. August 2011, 13:43

Hallo Lennart,

meine Gratulation zum Roll-out des Jets, bei dem der Charme eines handgezeichnetes HM-Modells gut rüberkommt.

Grüße

Alfred

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