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Samstag, 26. August 2006, 22:17

Hobby Model 88, MiG E-152 Flipper (1:33)

Zusammen mit der Kursk (auch schon im Forum vorgestellt) habe ich die MiG E-152 Flipper enthalten. Bei diesem Bausatz bitte Eines nicht vergessen: Slawomir hat diesen Bogen bei Grabowski reklamiert, da bei der ersten Ausgabe irgendwas nicht gestimmt hat.

Aus diesem Grund würde ich dieses Modell nur bei Slawomir bestellen, da ich mir bei ihm sicher bin, daß der Bausatz paßt.

Was war die E-152? Dazu sei auf Wikipedia verwiesen. Ich möchte nur betonen, daß es sich bei MiG's "E"-Serie um Versuchsflugzeuge handelt.

Es seien nur folgende technische Daten erwähnt:

Länge: 18,61m
Spannweite: 8,488m
v(max) auf 20000m: 2500km/h
Steigzeit auf 10000m: 1,48 min
Steigzeit auf 20000m: 7,64 min

Bewaffnung*: 2 K-9-155 Raketen

Aus der E-152 wurde die E-166 entwickelt, die die Triebwerke für die MiG-25 getestet hat.

* mir ist nicht klar, wieso eine Versuchsflugzeug eine Raketenbewaffnung braucht, andererseits ist es eher eine Alibibewaffnung, wenn ein Flieger nur 2 Raketen mitführt.


Zum Bausatz:
Die Bögen haben eine Größe von A4. Der Bogen ist das erst Modell von HM, das in Computergrafik gehalten ist. Die Druckqualität ist sehr gut, durch die Computergrafik bleiben die Farben innerhalb der Begrenzungslinien, auch die Laschen sind in den entsprechenden Farben gehalten. Natürlich gibt es keine Alterungsspuren, aber Grabowski wird imme rbesser: Zusätzlich zu den im ausgefahrenen Zustand darstellbaren Luftbremsen ist es alternativ möglich, die Landeklappen ein- oder ausgefahren darzustellen.

Das Modell hat dann eine Länge von 57cm und eine Spannweite von 25,7cm.

Wer meine/ unsere Bauberichte kennt, weiß wohl, warum ich mich heute schon fast den ganzen Tag ins Hinterteil beiße: Das Vorgängermodell, HM 87, ist die Tu-160. Warum, ja warum nur, hat Grabowski mit den Computermodellen nicht zumindest ein Modell früher anfangen können?!?!?

Titelbild:
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Samstag, 26. August 2006, 22:22

RE: Hobby Model 88, MiG E-152 Flipper (1:33)

Der Bausatz enthält Instruktionen in Form von einer Seite Text und 3,5 Seiten Skizzen. Diese sind ebenfalls in Computergrafik gehalten, allerdings schlicht in 2D und bei Weitem nicht so ausgereift wie jene, die man z.B. bei Halinski findet. Da das Modell aber auch eher einfach gehalten ist, sollte dies nicht zu sehr stören. Ich hätte mir aber bei der ersten Durchsicht eine detailliertere Skizze für das Hauptfahrwerk, genauer dessen Schächte, erwartet.
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Samstag, 26. August 2006, 22:24

RE: Hobby Model 88, MiG E-152 Flipper (1:33)

Die Spanten sind auf zwei Seiten verteile, wobei die eine Seite auch die Details der Fahrwerke und die andere die Düsen und Raketen enthält. Die Düsen sind sehr einfach gehalten, spannend wird es dann bei Spant 7a, der sehr dünn ist:
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Samstag, 26. August 2006, 22:35

Die Bauteile sind auf weiteren 6 Seiten A4 verteilt. Es fällt auf, daß der ganze Flieger in grau gehalten ist. Da war ich etwas enttäuscht, da ich der Meinung bin, eine ein wenig glänzende Oberfläche, wie bei HMs Su-9 (hier vorgestellt) besser gepaßt hätte. Aber vielleicht ist dies der Preis, den man für die Computergrafik zahlt?

Aus den Bildern ist ersichtlich, daß jetzt die Linien schön dünn gehalten sind, das wird das Modell dann sehr schön aussehen lassen! Die Nietne sind auf den Bildern nicht zu erkennen, diese sind extrem fein gehalten - wenn man diese nicht erwarten würde, würden sie nicht auffallen! Das wäre was zum Supern, vielleicht steche ich die Nieten nach, daß das Modell etwas plastischer wirkt. War das nicht unser Gustl, der bei seiner Zero das Nachstechen exerziert hat?

Auf den ersten vier Seiten dominieren die Rumpfsegmente und Tragflächen. Auffällig sind auch die Teile 20 für die Düsen und als Farbklecks die Flossen der Raketen sowie die grünen Teiel für alle Antenne, wobei naturgemäß das Radar im Bugkonus dominiert:
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Samstag, 26. August 2006, 22:39

Die letzten beiden Seiten enthalten die Höhenflossen, Cockpitteile sowie die Fahrwerksteile. Die Teile für die Fahrwerksschächte und die Luftbremsen sind in einem speibgrün par excellence gehalten, aber so ist das halt (siehe die Restaurierung der "Flying Bulls" P-38 bei Ezell Aviation):
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Samstag, 26. August 2006, 22:48

Resumé:

Grabowski hat hier, wieder mal, ein rares Modell eines Versuchsflugzeug abgeliefert, welche bislang von keinem anderen Verlag produziert wurde. Die Druckqualität ist gut, das Produkt wird relativ einfach sein, aber trotzdem ein großes Modell.

Leider ist in dem Bausatz ein Hund begraben: Ich habe mehrfach die Anzahl der Flossen für die K-9-Raketen gezählt, aber ich komme immer auf nur je 4 vordere und hintere Flossen. Eigentlich sollten es je 8 sein. Dies läßt sich durch Scannen und Ausdrucken relativ einfach lösen. Ich hoffe, daß es keine weiteren Hunde gibt!

Die Bauzeit dürfte relativ moderat sein, die Anzahl der Teile beträgt ungefähr 350, wobei diese durch geringer Detaillierung herabgesetzt werden kann: kein Fahrwerk, keine ausgefahrenen Landeklappen und Luftbremsen. Dadurch sollte es möglich sein, die Teile auf ca. 150 - 200 zu reduzieren. Also eine Wochenendaufgabe oder doch ein bißchen mehr, oder was für einen Marathon!
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Samstag, 26. August 2006, 23:20

Moin,moin Ruts,
gefällt mir der Flieger.
Scheinbar gibt es nur sehr wenige Bilder des Originals. Habe echt gesucht, ist aber wenig bei herausgekommen :(

Gruß aus Hamburg

Norbert
Glashaus
G-91 1:200 ruht immer noch
Norberts Modellbauseite

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Sonntag, 27. August 2006, 02:15

Moin moin, Norbert,

genau das macht den Reiz dieses Modells aus!

Ein bißchen lax betrachtet isses ja nicht viel mehr als eine MiG-21, die ein bisserl gestreckt wurde und ein zweites Triebwerk verpaßt bekam.

Mal schaun, wann ich dazu komme, ich schwimm ja grad auf einer russischen Welle. Und mich reizt auch die Computerkonstruktion, das könnte den Baubeginn beschleunigen ;-)
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