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Zaphod

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Sonntag, 11. Mai 2014, 18:35

HMV Hafentorpedoboot S-40 mit Steg

Hallo,

einen Baubericht zu den Hafentorpedobooten gibt es ja schon von Jochen, so will ich mich diesbezüglich kurz fassen.

Aber dem Bogen ist noch der doppelte Steg, der schon den Schnellbooten der Kriegsmarine beilag, beigegeben, zu dem ich einige Worte verlieren möchte.

Die Anleitung besteht aus einer Reihe von Abbildungen, Bild 2 zeigt den Unterbau für den kurzen Steg 75, m.E. ist aber zweckmäßig, NICHT zuerst diesen zu bauen, denn der eigentliche Steg ist an drei (kurzer Steg 75) bzw. zwei (langer Steg 76) längs verlaufenden Kontaktflächen mit dem recht filigranen Unterbau zu verbinden.
Die Bilder 3 und 4 geben die Montage im Querschnitt wieder, doch hier ist ein entscheidender Punkt m.E. nicht klar genug: Die Profilstreifen "75a" bzw. "76b" und "76d" werden jeweils NICHT seitlich an 75 bzw 76 geklebt, sondern UNTER 75 bzw 76. ICh habe hier bei beiden Stegen Fehler gemacht. Bei Steg 75 habe ich "75a" AUF "75b" geklebt und nicht UNTER 75. Hier passte trotzdem alles. Da sich aber einige der Querstreben 75d etwas knapp einpassen ließen, bin ich beim langen Steg 76 auf einen noch schlimmeren Fehler verfallen, nämlich darauf, die Teile "76a" seitlich anzukleben. Dazu gleich mehr.

Doch bevor ich auf den eigentlichen Bauprozess eingehe: Es ist ja bekannt, dass der HMV eine neue Druckerei hat. Bei mir haben sich bei Bau zwei Merkwürdigkeiten ergeben, die ich bislang bei HMV-Modellen nicht hatte:

Erstens: Mit Uhu verdoppelte Flächen schneiden sich -trotz frischer Klinge- unrund, mal glatt, dann mit Widerständen. Mag daran liegen, dass ich den Kleber nicht optimal verteilt habe, aber es fiel einfach auf.

Zweitens: Auch bei frischer Klinge werden winzige Stücke der Bedruckung beim Schneiden mitgenommen (Bild 5).

Ist einem von Euch ähnliches widerfahren?


Weiter zum Bau:

Bild 6 zeigt, wie ich vorgegangen bin: Zuerst die Streifen 75b und 75c unter 75 geklebt,

Auf 75 b und 75c finden sich Markierungen für die Querstreben 75d - wie Bild 7 zeigt, konnte ich diese nicht zur Deckung bringen (und beim
Kantenfärben habe ich auch ziemlich gekleckert)

Nachdem 75a AUF 75B geklebt wurde, wurden nun die Querstreben "75d" und ihre Stützen "75f" angebracht (Bilder 8 und 9). Hierbei unterlief mir ein weiterer Fehler: Die Stützen "57f" sollen sollen gegenläufig angeklebt werden (Bild 1). Das ist ärgerliuch, aber funktional und optisch m.E. kein DRama.
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  • S 40 15 Stege 006.jpg
  • S 40 15 Stege 007.jpg
  • S 40 15 Stege 008.jpg
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  • S 40 15 Stege 013.jpg
  • S 40 15 Stege 015.jpg
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Sonntag, 11. Mai 2014, 20:08

Die Stege (Fortsetzung 1)

Den Abschluss der Stege bilden Pfosten, hier bei 75 sind es die Teile 75g, die gerade montiert werden.

Beim schmalen Steg sind mir leider auch einige Fehler unterlaufen, aber auch bei der Konstruktion erscheint mir einiges ungereimt:

Nr. 1: Folgt der Unterbau der Schrägstellung des Teils 76 oder soll hier wie bei Nr. 75 alles rechtwinklig ausgerichtet werden? Die Skizze (Bild 2) scheint letzteres zu verlangen, aber die Markierungen an den Schienen 76b und 76d lassen sich nicht exakt gegenüber zur Deckung bringen und suggerieren danach eine leichte Schrägstellung der Querstreben (so bin ich dann vorgegangen, Bild 3). Leider finden sich auf den Teilen 76a und 76c keinerlei Markierungen für 76d.

Nr. 2: Die Skizze (Bild 2) zeigt, dass die Querstreben und ihre Stützen 76i über die volle Länge des Stegs gehen. Wie aber bild 4 zeigt, bleiben dann knapp 2cm des Stegs ohne Unterbau. Ich glaube nicht, dass dies durch meine (wahrscheinlich falsche) Entscheidung, die Querstreben 76e/f schräg anzubringen, entstanden sein kann.

Wie erwähnt sollten die Querstreben wohl doch rechtwinklig ausgerichtet werden. Wie Bild 5 zwiegt, bleiben bei meiner schrägen Ausrichtung links zwischen 76e/f und 76b ca. 3mm Luft. Dies ist sicherlich auch durch den Fehler bedingt, 76b und 76d AN und nicht UNTER 76 zu kleben, allerdings sind dadurch nicht 3mm Lücke zu erklären.
Und wie Bild 4 Zeigt habe ich die Stützen 76i wieder alle in eine Richtung zeigen lassen.


Fertig kann man den Steg aber trotzdem gut verwenden:
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  • S 40 15 Stege 025.jpg
  • S 40 15 Stege 029.jpg
  • S 40 15 Stege 030.jpg
  • S 40 15 Stege 032.jpg
  • S 40 15 Stege 031.jpg
  • Steg und Freiladekai im Diorama 002.jpg
  • Steg und Freiladekai im Diorama 003.jpg
  • Steg und Freiladekai im Diorama 005.jpg
  • Steg und Freiladekai im Diorama 006.jpg

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Sonntag, 11. Mai 2014, 20:11

Die Stege (Fortsetzung 2)

Noch einige Bilder mit der M 98 von JSC und der Smerch David Hathaway (Konstruktion Mistewicz)
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  • Steg und Freiladekai im Diorama 007.jpg
  • Steg und Freiladekai im Diorama 008.jpg
  • Steg und Freiladekai im Diorama 009.jpg
  • Steg und Freiladekai im Diorama 010.jpg
  • Steg und Freiladekai im Diorama 011.jpg
  • Steg und Freiladekai im Diorama 013.jpg
  • Steg und Freiladekai im Diorama 016.jpg
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  • Steg und Freiladekai im Diorama 018.jpg

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Sonntag, 11. Mai 2014, 20:17

Hafentorpedoboot M-40

Mit dem Torpedoboot habe ich erst angefangen und zwar hier mit dem beigegebenen reizvollen Segelkutter in Wasserlinie.

Hier möchte ich eine Darstellung mit Duchten und Bootskörper, in den man von oben hineinsehen kann, erreichen.

Meine Frage: Was wäre als Takelage machbar und unabdingbar? Ich bin da Laie.

Zaphod
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Gustav

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Sonntag, 11. Mai 2014, 23:07

Moin Zaphod,

ein Boot (diesen Typ hat man mir als Dingi beigebracht) mit ca. 13 mm Länge takeln zu wollen ist schon ambitioniert, gibt aber bestimmt einiges her.
Machbar und sinnvoll halte ich Piekfall, Dirk und Schot. Ich werde mich morgen mit einem Maling versuchen und schicke es Dir dann zu.

Viele Grüße
Gustav
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Sonntag, 11. Mai 2014, 23:51

Halo Gustav,

das wäre sehr nett, wie gesagt, ich bin da Laie und natürlich kann man bei dem Mini-Boot auch nicht viel anbringen, aber mit sehr dünn gezogenen Gussästen müssten sich ein paar Taue simulieren lassen.

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Samstag, 24. Mai 2014, 20:07

Hallo,

Das besegelte Beiboot ist fertig. Ein schönes kleines Extra. Leider ist auf dem Übergang zwischen Wasserlinie und grauer Außenhaut eine Begrenzungsmarkierung eingezeichnet, auch glaube ich nicht, dass das Unterwasserschiff weiß war. Ich habe es dunkelrot gestrichen.

Man kann das Beiboot offen darstellen. Hierbei entfällt der Längsträger 50a. Auf die beiden Querträger 50b (in einem Teil ausschneiden, einpassen, an den Enden leicht kürzen, dann komplett dunkelgrau färben)) kommen dann die beiden dunkelbraunen Duchten von 50c

Dank der Tipps von Gustav konnte ich eine Betakelung anbringen, eine Schot war machbar, Dirk und Piekfall dagegen konnte ich nicht realisieren.

Leider war das dunkelgraue Boot für mich nur schwer abzulichten.

Der Rumpf mit seinem gewölbtem Deck stellt bei diesen T-Booten m.E. die größte Herausforderung dar. Aber der Reihe nach:

Teile 1-19 (Grundplatte, Mittelträger und Spanten) (22 + 3 = 25 Teile)

M.E. sollte bei den Schlitzen die Begrenzungslinie mit weggeschnitten werden, damit sich die betreffenden Teile glatt ineinander stecken lassen

Die Klebelaschen an der Grundplatte wurden entfernt, Knicklinien sind mit bei derart filigranen Teilen (vorne, hinten) immer etwas suspekt. Bei den Monitoren von David Hathaway ging das auch immer tadellos. Doch hier ist die Bordwand höher und ließ sich nicht so gut anbringen. Die größte Gefahr war, dass sie nach unten über die Grundplatte herausragt. Deshalb wurden vor der Montage der zweiten Bordwand Laschen von einer Photokopie hinterklebt (Bilder 6 und 7).

Im hinteren Bereich wurden einige Winkel zur Stabilisierung der Ausrichtung der Spanten eingeklebt (Bilder 6 und 8).

Vor der Montage des Mittelträgers muss entschieden werden, ob das Boot mit offenem oder geschlossenem Bugtorpedorohr gebaut wird. Ich habe für meinen ersten Versuch die geschlossene Variante gewählt.
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  • S 40 BEiboot unter Segeln 002.jpg
  • S 40 BEiboot unter Segeln 003.jpg
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  • S 40 Rumpf und erste Aufbauten 002.jpg
  • S 40 Rumpf und erste Aufbauten 003.jpg
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Samstag, 24. Mai 2014, 20:26

Teile 20-22 (Deck und Außenhaut) (8 + 14 = 22 Teile)
· Auch die Klebelaschen an der Außenhaut wurden entfernt und durch hinterklebte Laschen von einer Photokopie ersetzt – ein Fehler, wie ich jetzt meine. Bei der Montage der Außenhaut ergab sich vorne ein deutlicher Überstand (Bild 1), obwohl die Außenhaut ansonsten stramm saß (Bild 2). Vorformen ist durchgehend sehr wichtig, insbesondere hinten am Heck. Hier wollten sich die Rumpfhälften oben nicht schließen.
· Das Deck wurde sorgfältig vorgewölbt. Schon beim trockenen Anpassen zeigte sich, dass es sehr stramm sitzen würde. Die hinterklebten Laschen erwiesen sich dann bei der Montage als Stolperstein, da sie dazu neigten, sich zwischen Deck und Bordwand zu schieben, statt dahinter zu bleiben. Es ergaben sich an etlichen Stellen Spalten von bis zu 1mm Breite – bei einem nicht schwarzen Schiff, wäre das das Ende gewesen, so ließ es sich einigermaßen kaschieren. (Bilder 3-5)
Bild 3: Die gut 3cm lange dunklere Linie - da bekam ich Bordwand und Deck nicht zusammen. Auch die Scheuerleiste verläuft eher in Bögen, da rächen sich durchdrückende Spanten.
Bilder 4 und 5 : Dasselbe traurige Bild auf den anderen Seite

· Nicht mehr zu übersehen war aber, dass dadurch. dass auf die Bordwände Druck ausgeübt werden musste, damit sie sich einigermaßen mit dem Deck verbanden, viele Spanten massiv durchdrückten. Die Scheuerleisten 20 sind leider nicht nur zum Verdecken des Spalts zwischen Deck und Bordwand ungeeignet, sie unterstreichen den unregelmäßigen Verlauf der Bordwände noch.
Bild 6: Durchdrückende Spanten mittschiffs. Auf dieser Seite wurde die Scheuerleiste dem Lasercut entnommen. Der Karton ist etwas dicker (die Kanten müssen übrigens trotzdem gefärbt werden), hängt daher nicht so durch, kaschiert die Lücke zwischen Bordwand und Deck aber auch nicht.

Was kann man ändern um diese Probleme in den Griff zu bekommen?
1. Die Klebelaschen an den Bordwänden lassen.
2. Alle Spanten seitlich um ca. 1mm kürzen und mit der Bordwand verkleben, so dass sich Kleberbrücken zwischen Spanten und Bordwand bildeen, die bei der Montage des Decks ggf. eingedrückt werden kann, ohne dass sich der Spant durchdrückt. das heißt aber auch, dass das Deck montiert werden muss, bevor diese Kleberbrücken ausgehärtet sind.
3. Oder ganz radikal?: Zuerst Außenhaut und Deck verbinden und dann beides dem Spantengerüst aufstülpen. – Wahrscheinlich zu radikal.

Obwohl das Modell damit verdorben ist (Bild 7 zeigt den ganzen Jammer deutlich), setze ich den Bau fort, um weitere Hinweise für einen besseren Bau bei den folgenden beiden Boden zu gewinnen.
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  • S 40 Rumpf und erste Aufbauten 025.jpg

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Samstag, 24. Mai 2014, 20:29

Teile 23-24 (Vorderer und hinterer Kommandostand) (19+20 = 39 Teile)

Das Fehlen einer diese Teile unten abschließenden Profilscheibe erschwert insbesondere bei 24 eine saubere Montage deutlich. Die oberen Profilscheiben „b“ und „d“ lassen einen Markierungsstrich vermissen, was ihre Ausrichtung unnötig erschwert.

Bei 23 habe ich Bullaugen, äußere Stege (?) und deren Konsolen nach der Montage von 23 am Boot angebracht (Bild 1), bei 24 habe ich zuerst die gesamte Baugruppe erstellt. Beides geht gut.

Die Laufstege „h“ und „i“ –hier wurden wieder die Laserteile verwendet- passen sich ganz ausgezeichnet an die Form der Kommandostände an.

Die oberen Umrandungen „e“ waren beide um ca. 1,5mm zu kurz. Man kann sie weiter oben anbringen, aber dann bleibt die Markierungslinie, auf die diese Teile kommen, sichtbar.

So, das ist der aktuelle Stand. Große Dramen sind nicht mehr zu erwarte, jetzt heißt es Miniteile formen, färben und verkleben, wobei auch der Lasercut noch mehrmals zum Einsatz kommen wird - bei den in Bild 2 gezeigten Teilen aus der Baugruppe 27 handelt es sich allerdings noch um handgeschnittene.
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Samstag, 24. Mai 2014, 21:42

Das besegelte Beiboot ... auch glaube ich nicht, dass das Unterwasserschiff weiß war. Ich habe es dunkelrot gestrichen.

...


Hallo Zaphod,

ohne der ausgewiesene Experte für solche Dinge zu sein, halte ich es doch für möglich, dass das Unterwasserschiff weiss war.

Die zum Beispiel auf Großseglern mitgeführten Boote hatten ausnahmslos ein weisses Unterwasserschiff (waren allerdings zumeist komplett weiss).
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

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Samstag, 24. Mai 2014, 21:51

Hallo Helmut,

danke für den Tipp !

Die Begrenzungslinie zwischen weißer und grauer Fläche musste allerdings verschwinden und da erschien mir ein Rot eine gute Wahl.

Zaphod
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Sonntag, 25. Mai 2014, 18:09

Moin Zaphod,

ich habe mir einmal meine Bilder von den Torpedobooten der Kaiserlichen Marine hinsichtlich der Farbe der Beiboote angesehen, besonders die Aufnahmen der Schichau-Boote. Die SW-Aufnahmen geben zwar keine genau Farbe her und die Schärfe der Aufnahmen lässt teilweise auch etwas zu wünschen übrig, aber die Boote sehen alle einfarbig aus. Zum Schiffsrumpf konnte ich keinen Unterschied erkennen, dürfte also grau sein.

Viele Grüße
Gustav
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Montag, 2. Juni 2014, 22:06

Hallo Gustav,


stimmt, das Beiboot an Bord ist auch ganz grau. Dann bleibt es vorerst unklar, was der Verlag da mit der Markierungslinie und der weißen unteren Hälfte wollte.

Der Bau geht langsam voran, auf der Arbeit viel zu tun und es gibt ja fast nur noch Miniteilchen.
Einige Anmerkungen:


Teil 25 (Oberlicht und Lüfter) (22 Teile)
Hier beginnt ein Designmerkmal, das mir nicht gefällt: Runde Teile werden als eckige Stangen dargestellt, in diesem Fall die Hälse der vier kleinen Lüfter. Man könnte diese Teile auch rollen, bei einem Umfang von ca. 1,6mm durchaus machbar. Grundsätzlich würde ich es begrüßen, wenn der HMV derartige Teile auf einem extra Bogen auf dünnem Papier liefern würde, wie es polnische Verlage und Golden Bear machen.

Die hinteren Verschlusstücke für die vier Lüfter „25h“ entfallen. Es ist leichter, die Lüfter hinten mit einem Tropfen Weißleim zu verschließen. Bei den Verschlusstücken besteht sogar m.E. die Gefahr, dass diese zu groß sind, was sich dann optisch unschön macht.

Alle Lüfter sollten erst nach den Torpedorohren montiert werden.
In das Oberlicht wurde bei der Markierung für den Mast ein Loch vorgebohrt, da das beigegebene Papierteil durch einen Draht ersetzt werden soll. Teil „25i“, das auf diese Markierung geklebt werden soll, entfällt.


Teil 26 (T-Rohre) (12 Teile)
Die Umrandungen „f“ und „g“ sind wie vorgesehen nicht ausführbar. Wie der Konstrukteur auf die Idee kommt, diese ließen sich zuerst rückseitig verkleben und dann zu einem Kreis runden, ist mir unerfindlich. Jeder Modellbauer mit nur etwas Erfahrung weiß, dass dies unmöglich ist. Mit Geduld und exzellenten Lichtverhältnissen lassen sich die Umrandungen auch ausschneiden. Diese Teile sind dann dünner als der Lasercut, aber machbar ist es.
Ein Ärgernis ist die Markierung auf dem Deck, die in den Ausschnitten der Umrandungen sichtbar bleibt.

Teil 27 (Leisten, Luken, Oberlichte) (28 Teile)

Teil 28 (Schutzschild und Kasten auf der Back) (2 Teile)


Teil 29 (großer Poller auf der Back) (5 Teile)
Zuerst die Grundplatte aufkleben, dann die anderen Teile auf diese kleben.

Teile 30 und 31 (Grätings) (2 Teile)
Hier sollte der Lasercut zum Einsatz kommen. Gründliches Einfärben mit verdünnter Farbe lässt die Laserspuren verschwinden.


Teil 33 (kleine Poller) (12 Teile)
Teile 33a aus kleinen Abschnitten von gezogenem Gussast herstellen

Bild 1: Umrandung eines Torpedorohrs, Lasercut (unten) und handgeschnittenes Teil im Vergleich
Bilder 2 und 3: Eine Umrandung montiert. Sehr störend ist das Fehlen eines Markierungsstrichs auf dem Deck. Dessen Lage sollte man vor der Montage des Decks ermitteln und selbst einzeichnen.
BIld 4: Lüfterköpfe und -hälse
BIlder 5-7: Die Grätings aus dem Lasercut eingefärbt (Bild 5) und montiert


Ich hoffe, in nächster Zeit wieder mehr Zeit für das Modell zu haben, denn mit den nachfolgenden PRojekt möchte ich am 10. KBW teilnehmen.

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Donnerstag, 12. Juni 2014, 20:08

Weiter geht es mit den Kleinteilen

Teil 29 (großer Poller auf der Back)
Konstruktionsfehler
· die Zylinder haben einen deutlich zu großen Durchmesser. Auch wenn man sie ganz außen platziert, bleibt keine Luft zwischen ihnen. (Bild 1)

Teil 34 (zwei Fässer mit Lagern)
· die die Fässer abschließenden Scheiben muss man etwas kleiner ausschneiden. An der äußeren Begrenzungslinie entlang, bleiben sie zu groß (Bild 2)

Teil 36 (Beiboot)
· der weiße Kiel innen ist etwas zu lang konstruiert und nicht wirklich erforderlich

Mit dem Teil 39 beschreiten wir die Reihe der "Phantomteile". Folgende Teile gibt es nicht:
39, 52, 54


Teil 40 (Reling)
· die gelaserte Reling muss farblich nachbehandelt werden, um eine einheitlich schwarze Farbe zu erhalten. Die Passgenauigkeit ist hervorragend. Bild 3 bringt dies m.E. ganz gut zum Ausdruck: Obwohl sich die Reling an den geschwungenen Bootskörper anpassen muss, gibt es keine Blitzer zwischen der unteren Kante der Reling und dem Deck


Teil 41 (Mast) (Bild 4)
· der Mast wurde aus Draht gefertigt, der im unteren Bereich mit schwarzem Karton aus dem Verdoppelungsfeld ummantelt wurde.
· die Spitze auf Teil 41b wurde aus gezogenem Gussast gefertigt
· die drei Teile (Signalleuchten?) 41a wurden gerollt, so gut es ging und mit einem Mast aus dem Lasersatz als Schablone angebracht. (wie das Bild zeigt, sind sie nicht besonders gleichmäßig gelungen)
· Teil 41c wurde auf Abfallkarton verdoppelt. Dieses Winzteil zu rillen, zu knicken und dann rückseitig zu verkleben – ein absurder Gedanke. (auf dem Bild oberhalb der dritten Signalleuchte 41a und unter den Fäden für die Takelage)

Takelage
Alle 8 Taue einzeln aus Fäden herzustellen würde am Mast einen überladenen und somit unschönen optischen Eindruck hinterlassen. Maximal zwei Fäden sollten hier verknotet werden. Diese sollten je zwei Taue und zwar diagonal entgegengesetzte (z.B. rechts vorne und links hinten) darstellen. Beim Spannen dieser Fäden können eventuell aufgetretene leichte Neigungen des Mastes ausgeglichen werden.
Für die restlichen 4 Taue sind gezogener Gussast oder dünner Draht die besseren Materialien .

Teile 47-48 (Stangen)
· gut, den Lasercut in Reserve zu haben (allerdings müssen die Köpfe der Teile bei diesem noch grau gefärbt werden, Bild 8), denn aus dem KReis von Teil 47 das Innere auszustechen, ist eine Herausforderung (Bild 7) doch es gelang auch so, auf den Bildern 5 und 6 leider nur ansatzweise erkennbar.


Teile 49 (Leiter)
· aus dem Lasercut
· wozu die Leiter diente, ist mir unklar. Wartungsarbeiten am Schornstein?? Optisch macht sie sich hinter die Reling geklebt nicht sehr attraktiv. (Bild 6)
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Donnerstag, 12. Juni 2014, 20:20

Teil 51 (Schornstein)
Die Profilscheiben, die in den Schornstein kommen, sind zu klein und finden keinen angemessenen Halt
Der ovale Ring 51d, der den Schornstein unten abschließt, war gut 1mm zu kurz. (Bilder 3 und 4)

· Das Rohr der Dampfpfeife 51h wurde aus dünnem Draht gefertigt
· Die Schiffsglocke wurde dreidimensional gestaltet. Verwendung fand die Glocke der Meteor auf 86% verkleinert und davon nur der obere Abschnitt – auch das war noch etwas zu groß.Als Halterung wurde das entsprechende Teilstück vom Lasercut (schwarz gefärbt) verwendet

Bild 1: Zwei Kopien der Schiffsglocke. Die linke fand Verwendung und von der nur das obere Segment.

Bild 2: Die Markierungen auf dem Schornstein sollten übermalt werden, um Blitzer auszuschließen.

Bild 5: Der fertige Schornstein -schwarz in schwarz kann man leider nicht alles gut erkennen.

Das war es für heute. Der Mast ist mittlerweile verspannt, das erforderte einiges an Geduld. Es fehlen jetzt noch 4 Fäden für die Takelage und einige Kleinteile, nichts, was der Indienststellung am Wochenende im Wege stehen würde.

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Freitag, 13. Juni 2014, 21:31

Hallo,

es fehlte wie gesagt nicht mehr viel.


Teil 42 (Torpedokräne ?)
· siehe Anmerkung zu Teil 43.

Teil 43 (Rettungsringe)
· die Idee, Konturen, u.a. den weißen Kreis, auf die Rückseite zu drucken, ist schlecht. Schon eine Verschiebung von einem halben Millimeter führt zu einem optisch miserablen Ergebnis.
· einzige Lösung: alle acht weißen Kreise ausstechen, dann die vier Vorderseiten ausstechen und exakt deckend auf die Rückseiten kleben.
Die dem Lasercut beigegebenen Rettungsringe sind mir zu schrill rot, der gedämpfte Ton des Bogens gefällt mir besser, auch wenn die schrill rote Farbe wohl realistischer ist.

Ans Heck kamen noch der Flaggenstock, die Flagge und das zu einem Kasten geschlossene Teil 46, vielleicht eine Laterne?
Und ganz zum Schluss wurde noch 21c angeklebt, der über Wasser sichtbare Teil des Ruders. Wie schon die Erfahrung bei der "Feldmarschall" zeigt, löst sich dieses Teil nur allzu leicht wieder ab. Seine Montage ganz am Ende ist sehr sinnvoll, hier die Teilnummer 56 als Hinweis zu vergeben, wäre gut gewesen.

Ja, und dann war die S-40 fertig.

Fazit:

Ein schönes Modell, leider habe ich die Bordwände vermurkst und die Montage des Decks ist auch nicht ohne.

Eine Liste der Teile mit ihrer Funktionsbezeichnung im Original wie früher beim HMV üblich, wäre mir willkommen gewesen

Der Lasercutsatz ist hier m.E. unabdingbar, das betrifft die Reling mit ihrer besonderen Form und die diversen Grätings. Viele fummelige Teile, die ich zunächst dem Lasercut entnehmen wollte, ließen sich dann aber doch gut ausstechen.

Manche im Original runde Teile sind im Bogen einfach zu verdoppeln. Hier hätte ich mir gewünscht, dass der Bogen hier auch runde Versionen zur Verfügung stellt, generell ist bei Modellen mit so einem hohen Anteil von Winzteilen zu überlegen, ob man nicht -wie bei etlichen polnischen Modellen- Winzteile, die noch geformt werden müssen, auf Papier statt Karton druckt.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • S 40 Kleinteile - letzte Schritte 009.jpg
  • S 40 fertig 003.jpg
  • S 40 fertig 004.jpg
  • S 40 fertig 005.jpg
  • S 40 fertig 006.jpg
  • S 40 fertig 007.jpg
  • S 40 fertig 008.jpg
  • S 40 fertig 009.jpg
  • S 40 fertig 013.jpg

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Zaphod

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Freitag, 13. Juni 2014, 21:32

Und zum Abschluss noch eine Reihe Bilder von vorn.

Ob bei der WM noch mal ein berechtigter 11er gepfiffen wird?

Zaphod
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • S 40 fertig 014.jpg
  • S 40 fertig 015.jpg
  • S 40 fertig 016.jpg
  • S 40 fertig 017.jpg

Gustav

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Freitag, 13. Juni 2014, 22:15

Moin Zaphod,

herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung und vielen Dank für deinen ausführlichen und detaillierten Baubericht.
In anbetracht der "Größe" des Modells ist die Bauqualität nicht zu bemängeln, Du solltest da nicht so streng mit dir sein.Wenn ich meine Boote auch so hinbekomme, bin ich froh.

Das mit dem 11er wird schon, keine Bange.

Viele Grüße
Gustav
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Zaphod

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Samstag, 14. Juni 2014, 20:07

Hallo Gustav,

danke für Dein Lob !


Mit den Aufbauten bin ich auch überwiegend zufrieden, nur die Bordwände wurmen mich halt.

Aber das zweite Boot dieser Reihe wird besser !


Jetzt fände ich ein Zwischenmodell, ein T-Boot von 1900-1905 klasse, damit man die Entwicklung sehen kann.

Zaphod