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Zaphod

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Donnerstag, 2. April 2009, 13:11

HMSV Cerberus (1895) von PSW

Hallo,


das Modell -eines der ersten von David Hathaway- ist hier schon mehrfach vorgestellt und gebaut worden, daher möchte ich mich hier auf kleine Tricks und ein paar Superungen beschränken.


Erste Gelegenheit hierzu bieten die beiden schweren Geschütztürme. Mit passend beschnittenen Kopien der Geschützlager der 10,5 Flak alter Wilhelmshavener Modelle und einer Nadel lassen sich diese leicht höhenrichtbar herstellen.
Das Innere des Turms muss auf jeden Fall geschwärzt werden, um Blitzer zu vermeiden.

Ein Fehler ist mir bei den Türen, die die Geschützpforten veschließen, unterlaufen. Der Rundung des Turms folgend, müssten diese leicht nach außen gewölbt sein.
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Donnerstag, 2. April 2009, 13:13

RE: HMSV Cerberus (1895) von PSW

Auch die Sehschlitze oben auf dem Turm lassen sich ausschneiden, dann sollte allerdings die vordere Blende mit dem Schlitz abgetrennt werden, knicken ist m.E. zu riskant.


Abschließend die fertigen Türme und die montierten Türme
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Donnerstag, 2. April 2009, 13:26

RE: HMSV Cerberus (1895) von PSW

Beim Flying Deck (Teil 200) und dessen Aufbauten ist auf folgendes zu achten:

-VOR der Montage alle Löcher für die Takelage durchnadeln

-gleich nach der Montage des Schornsteins die 8 Fäden verspannen, nachher ist der Zugang zu den Klebestellen (unter dem Flying Deck) sehr beschränkt

-die Anordnung von Steuerrädern, Maschinentelegrafen und Kompass erscheint mir etwas sonderbar. Wie soll der Steuermann hier noch an Ruder kommen, außer es handelt sich um einen Gorilla? Es könnte sein, dass die Position von kleinem Steuerrad (206) und Kompass (46) vertauscht werden müssen.

-die Montage der Plattformen für die Beiboote (201) sollte erst nach der Montage des Mastes und dem Verspannen seiner Takelfäden erfolgen, da die Plattformen den Zugang zu den Punkten, wo die Takelfäden untere den Flying Deck verklebt werden, sehr erschwert.

-die Nordenfeldt-MGs müssen genau ausgerichtet werden, damit ihre Rohre über die Reling zeigen

-im Plan für die Reling hat sich ein Fehler eingeschlichen: die Knickmarkierungen liegen so, dass das mittlere Stück des "Us" deutlich zu breit gerät.

-auch beim Kommandostand können die Sehschlitze ausgeschnitten werden
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Sven 67

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Donnerstag, 2. April 2009, 18:34

Moin Zaphod,

einen Gorilla brauchst Du nicht zum Steuern.

Du musst nur das Kompassgehäuse um 180 Grad drehen, damit der Steuerer, der NEBEN dem Dampfruder steht, den Kurs ablesen kann. ;)

Grüße Sven

Zaphod

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Donnerstag, 2. April 2009, 19:15

Hallo Sven,

danke für den Tipp ! Mal sehen, ob ich den Kompass noch wieder ab bekomme.

Zaphod

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Donnerstag, 9. April 2009, 14:44

So, einige weitere Anmerkungen


@ Sven: nochmals danke für den Hinweis, der Kompass konnte noch gedreht werden (cf. Bild 1)


Echt kniffelig war der Mast.
Dies betraf weniger die Montage. Die beiden Hauptstengen (jede innen mit einem Draht stabilisiert) wurden zusätzlich durch dünne Streifen Kartonreserve stabilisiert (Bilder 2 und 3), die Positionslichter sollten natürlich vor der Montage angebracht werden. Unten habe ich den Mast deutlich gekürzt (der rot gefärbte Abschnitt). Eigentlich ist vorgesehen, den Mast in den dicken Lüfter 202 zu schieben. Doch das dafür vorgesehene Loch in 202 ist deutlich zu klein. Statt den schon montierten Lüfter von oben aufzubohren, habe ich lieber den Mast gekürzt, so dass nur der (rot gefärbte) Draht im Lüfter verankert wird.

Diese Verankerung blieb schwierig genug, weil man den Auftreffpunkt des Mastes im Lüfter vorher nicht genau bestimmen konnte, also auch kein Loch als Widerlager möglich war. Deswegen habe ich eine ebenfalls neue Reihenfolge beim Bauen gewählt: Der Mast wird von 4 Strebfäden im unteren Bereich gehalten und lässt sich damit gut stabilisieren. Allerdings müssen diese durch vier kleine und mäßig zugängliche Löcher im Deck geführt werden, was Zeit kostet. Ich habe also diese 4 Fäden recht lang bemessen und durchgefädelt, bevor ich den Mast montiert habe (war ein Gefummel, siehe Bilder 4-6). Dann erst den Mast verklebt und so gut es ging ausgerichtet. Die Feinjustierung dann direkt im Anschluss, indem diese 4 Fäden festgeklebt wurden (immer zwei diagonal, damit die Wirkung der Kräfte sich weitgehend neutralisiert). Trotzdem musste ich ca. 20-30mal an den Fäden zupfen und Kleber nachtupfen, bis ich zufrieden war.
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Donnerstag, 9. April 2009, 15:32

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Donnerstag, 9. April 2009, 15:34

Treppen (Teil 55) sind nur 2 vorhanden.

Die Stufen lassen sich plastisch gestalten und die Handläufe aus Relingresten biegen.
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Donnerstag, 9. April 2009, 15:40

Der Bau neigt sich dem Ende zu, aber drei Hauptschwierigkeiten kommen noch:


Die Ankerkräne
Die Gestänge für die Torpedoschutznetze
Die Leitungen (?) für die Wasserpumpem (Teil 53)

Die Pumpen an sich sind schon kniffelig. Statt Drehrad und Gestellteile zu erst zu verdoppeln (mit dem sattsam bekannten Ergebnis, wenn alles nur um 1/3mm verrutscht), habe ich diese Teile zunächst rückseitig gefärbt, dann einzeln ausgestochen, dann die Kanten gefärbt und schließlich rückseitig verklebt (Bilder 4-6). Erst dann kamen die diversen verdoppelten Rollen dran.

Nun gilt es aber noch drei ziemlich komplexe Gestänge/Leitungen (?) zu biegen. Gussäste machen die Knicke nicht mit. Kupferdraht erwies sich für meine Hände als zu weich (ging Richtung abstakte Kunst), beim Stahldraht war bei den Zick-Zack-Übergängen Schluss. Ich werde jetzt Stahldraht nehmen, den ich in 2 bzw. drei Sektionen zerlege.

Die Pfosten, auf denen die Gestänge/Leitungen (?) zu liegen kommen, sind schon montiert. Die Montageskizze deute ich mal als Draufsicht, wobei mir nicht ganz klar ist, wo diese Gestänge/Leitungen (?) an das Drehrad der Pumpe stoßen.
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Sven 67

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Donnerstag, 9. April 2009, 16:49

Moin Zaphod,

erst einmal Klasse was Du da baust!

Nun zu Deinem Gestänge:

Wenn die "Cerberus" nicht unter Dampf ist, wird das Gestänge (keine Leitungen) an den Handrädern der Wasserpumpen von der Mannschaft manuell bedient, um Druck für das Richten der Kanonen bzw der Türme aufzubauen.

Beste Grüße

Sven

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Donnerstag, 9. April 2009, 17:05

Hallo Sven,


danke für die Informationen, da wäre ich nicht drauf gekommen !

Dann ist es also im Prinzip egal, in welcher Position dieses Gestänge angebracht wird?

Zaphod

Sven 67

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Donnerstag, 9. April 2009, 17:34

Hi Zaphod,

ich glaube es ist egal, wo am Handrad.

Ich kann Dir noch die folgende Seite empfehlen ( habe ich vorhin nicht dran gedacht):

www.cerberus.com.au/

Dort gibt es booklets zum downloaden, mit texten zum "Leben" auf und mit der Cerberus und sehr schönen Bildern und Grafiken.

Bau so weiter, habe sie auch noch vor mir.

Sven

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Donnerstag, 9. April 2009, 18:01

Hallo Sven,


1000-Dank für den Link, die Bilder sind ausgezeichnet !

Zaphod

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Montag, 13. April 2009, 14:12

Hallo,


vom Optischen her ist der Bau auf der Zielgeraden, aber als ich gestern die noch fehlenden Teile überschlagen habe, bin ich auf ca. 150 gekommen, fast nur noch Kleinteile.


Die Semaphoren lassen sich leicht etwas supern. Dass die Signalbalken auf der Rückseite grün und vorne rot-weiß waren, glaube ich nicht, Also den Pinsel geschwungen und das rot-weiß einmal rundum geführt.


Die Nordenveldt-MGs mit je vier Läufen habe ich dann doch unverändert gebaut. Denkbar wäre es, die Läufe aus sehr dünnem Draht auszuführen. Das oben aufgesteckte Magazin fällt laut Bildern vom Original wie eine Schachtel aus, braucht also deutlich mehr Tiefe, das hatte ich aber zu spät gesehen.
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Montag, 13. April 2009, 14:18

Die Davids 215 könnte man auch aus Plastik oder Draht ausführen. Ich habe es beim Papier belassen und die Abspannung aus schwarz gefärbten Gußästen hinzugefügt
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Dienstag, 14. April 2009, 17:47

So,


die Handräder (Teil 53) und das Gestänge komplett.
Die vorgegebene Knickform habe ich nicht hinbekommen und stattdessen das Ganze aus langgezogenen Draht-"U"s zusammengesetzt.

Auf der von Sven empfohlenen Seite sieht man auch die Mannschaften beim Bedienen dieser Kurbeln, das muss ziemlich anstrengend gewesen sein.

Auf dem letzten Bild sind auch schon die Poller und die Reling des hauptdecks montiert.

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Dienstag, 14. April 2009, 17:50

Auch die Ausleger für die Torpedonetze sind backbord fertig.

Großes Lob hier für die klare Anleitung, die genau aufzeigt, wie die drei Leinen pro Ausleger zu führen sind und für die Farbgebung der Ausleger: An den Stellen, an die die Leinen kommen, sind jeweils dünne schwarze Markierungen vorhanden.

Die Leinen sind aus gezogenen Gussästen, die mit Acrylfarbe geschwärzt wurden.

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Dienstag, 14. April 2009, 19:08

Moin Zaphod,

sehen richtig klasse aus Deine Kurbeln!
Auch die Idee mit den gezogenen Gussästen für die Ausleger, mein Beifall.
Wird von Mal zu Mal schöner Deine Cerberus!

Grüße Sven

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Donnerstag, 16. April 2009, 22:28

Hallo,

@Sven67
die Verwendung von Gussästen habe ich hier im Forum gelernt. Mit Fäden könnte man das nichts mehr erreichen, weil sie sich nicht spannen ließen. Draht ginge auch, aber die Gussäste kann man leichter zurechtschneiden

@"G"
ja, bei den frühen Panzerschiffen gab es noch urige Formen. Die Duilio habe ich noch liegen (alter Druck, leider die Heckklappe mit Mini-Torpedoboot nicht plastisch bzw. dabei), müsste aber auf 1/250 runterskaliert werden. In einem polnischen Forum konnte man vor Jahren den Bau (leider unvollständig) mit verfolgen, da war ein großer Könner am Werk, wie der die Steuerräder zusammengebracht hat, alles selbstgemacht aus mikroskopisch kleinen Papierteilen.
Die Anleitung bei Davids Modellen ist immer prima, ausführlicher Text (englisch) und gute Skizzen.


Die Cerberus nähert sich langsam der Vollendung.
Bei vielen Modellen wird es dann immer schwieriger, sie noch in die Hand zu nehmen, überall Kleinteile, die man wieder abstreifen kann. Bei der Cerberus ist das besonders extrem. Die Decks vorder- und achterlich erhalten nicht nur Poller, Fahnenstangen, Ankerketten (vorne, kleinste Größe der bei HMV erhältlichen Ketten, kann ich nur uneingeschränkt empfehlen), sondern auch die sechs Ankerkräne, die jeder mit drei Tauen zu verspannen sind. Auch hier kamen wieder Gussäste zum Einsatz.
Die Nachmittagssonne zaubert eine schönes Schattenspiel daraus.
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Donnerstag, 16. April 2009, 22:33

Und an die Ankerkräne (und an die Davids 216) kommen Taljen, die wirklich für mich die Grenze des Machbaren darstellen.

Hergestellt werden sie aus kleinen schwarzen Scheiben und möglichst dünn ausgezogenen Gussästen.

Es bleiben noch zwei dieser insgesamt 10 Taljen (bei den kurzen habe ich noch den mittleren , dritten Faden aufgeklebt), die Fahnenstange achtern, die beiden 15inch Geschütze und schließlich die Flaggen.
Indienststellung sollte am Wochenende sein

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Samstag, 18. April 2009, 18:35

Geschafft,


die "Cerberus" ist fertig. Knapp 900 Teile waren zu v erbauen, davon gut 200 Teile, die ergänzt wurden bzw. nicht aus Karton gefertigt wurden.


Zuerst Ansichten aus der Totalen und Nahaufnahmen der schweren Geschütze
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Samstag, 18. April 2009, 18:38

Das Flying Deck mit seinen Geschützen, Beibooten und Instrumenten
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Samstag, 18. April 2009, 18:41

Vorschiff und Achterdeck mit den zahlreichen Winden, Pollern und Haltetauen für die Ankerkräne
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Samstag, 18. April 2009, 18:42

Moin Zaphod,

Applaus, Applaus, Applaus!!!

Grüße Sven

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Samstag, 18. April 2009, 18:43

Und zum Abschluss:


Beiboote und mittschiffs positionierte 15pfünder

Fazit: Wieder ein ungewöhnliches Modell von David mit hoher Passgenauigkeit und ebensolchem Spaßfaktor.

Zaphod
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Samstag, 18. April 2009, 18:53

Höllenhund

Hallo Zaphod,

Du hast uns ein wirklich sehr schönes Schiff präsentiert, dass so sauber gebaut und getakelt ist, dass es auch Makroaufnahmen nicht zu fürchten braucht. Einfach gelungen und eine Augenwaide im Detailreichtum.

Liebe Grüße Liekedeeler - Rolf-Peter
Was kümmert es die See, welcher Teil gerade Welle ist.

Lars W.

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Samstag, 18. April 2009, 21:47

Hi Zaphod,

ein tolles Modell ists geworden, gratuliere ;)

Eigentlich interessieren mich die Monitore als Modell nicht sooo besonders, aber so schön, wie Du das Schiff gebaut hast, MUSS es einen ja interessieren :)
Mir gefallen besonders die Details am und um den Steuerstand herum.

Sehr sauber und akkurat, Dein Bau, Hut ab.

Grüße

Lars
"The quiet ones are the ones that change the universe, the loud ones only take the credit."
Fertig gestellt: Forschungsschiff "Maria S. Merian"
Fertig gestellt: Seeschlepper "Vulkan"
Fertig gestellt: Notschlepper "Nordic"
Fertig gestellt: Troßschiff "Altmark" im Schwimmdock
Bis auf weiteres ruhend: Fracht- und Fahrgastschiff "Santa Inés"
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Zaphod

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Sonntag, 19. April 2009, 08:14

Hallo,


ich danke euch allen für die netten Worte zur Cerberus.
Bei den Modellen Von David geht es mir oft so, dass auch die trickreichen Abschnitte gut laufen, das liegt natürlich zunächst und vor allem am der sauberen und liebevollen Konstruktion, die sorgt dafür, dass man Spaß am Bau hat und das wiederum setzt den Ehrgeiz zum Supern frei.

Vielleicht schaffe ich im Sommer noch ein zweites Modell von David, aber demnächst sollte wieder ein Dickschiff an der reihe sein.

Zaphod

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