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Andi Rüegg

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Dienstag, 31. Mai 2016, 21:25

HMS Rodney, Dom Bumagi, 1:200

Hallo Kollegen

Wenn ich ein Modell von Dom Bumagi mit diesem Design von Titelbild sehe, kann ich nicht widerstehen. Und bis jetzt hat es sich immer gelohnt. Neu ist, dass die einzelnen Bögen nicht mehr von einer Schnur zusammen gehalten werden, sondern einen Kleberücken haben. Das macht das Blättern zwar einfacher, erschwert dafür das Fotografieren und Scannen.

Das Modell im Format A3 umfasst nach dem Titelblatt eine Seite in Russisch/Ukrainisch (das kann ich nicht unterscheiden) mit 3 Fotos und der Geschichte, dann 14 Bögen auf starkem Papier mit Bauteilen, einen Bogen auf dünnem Papier mit Bauteilen und Schablonen, 9 Bögen auf dünnem Papier zum Aufziehen auf Karton und 12 Seiten mit Bauskizzen.

Der Druck ist wie immer bei Dom Bumagi sehr gut, die Farben satt aber nicht übertrieben. Einzelne Bögen haben auch die Rückseite bedruckt, bei den Beibooten auch mit Strukturen, z.B. für die Innenseite der Bootskörper. Die ganze Bordwand des ÜWS ist auf einem Bogen zusammengefasst. Da dürften also keine Farbunterschiede auftreten. Beim Hauptdeck war das nicht möglich, aber soweit ich das beim Umblättern sehen kann, sind hier höchstens kleine Unterschiede zu erwarten. Bei den Holzdecks sind die Flächen, auf die Bauteile geklebt werden, dunkel gefärbt, so dass kein Bemalen der Ränder nötig ist, um Blitzer zu vermeiden. Bei den Aufbauten ist das leider nicht so.

Schade ist, dass bei den Holzdecks wie schon bei der Nagato zwar unterschiedliche Farbtöne das Deck lebendiger machen, dass dabei aber recht sichtbar Bereiche regelmässig kopiert worden sind, was keinesfalls der Realität entspricht (sehr sichtbar z.B. vor dem vordersten Geschützturm im 2. Bild). Da das Deck dunkler ist als bei der Nagato fällt es noch mehr auf.

Eine besondere Herausforderung für mich wären die vielen Schlauchboote bzw. deren Schläuche, die wie bei Dom Bumagi (oder auch GPM) üblich als geschlitzte Rohre herzustellen und dann zu biegen sind (7. Bild). Da ich dieses Modell aber wohl erst in meinem 3. Leben bauen werde, macht mir das noch keine schlaflosen Nächte. Schön finde ich übrigens, dass bei den Beibooten die Schlitze in der Bordwand unten sind, wo sie später kaum sichtbar sind.





Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


im Bau: Kosmonawt Juriy Gagarin (Oriel) / USS Maine (HMV)
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Andi Rüegg

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Dienstag, 31. Mai 2016, 21:44

Bezüglich Detaillierung gibt es nichts zu meckern. Ich habe zwar den Eindruck, das die Teilezahl deutlich kleiner ist als bei der Nagato, das scheint jedoch eher an den klareren Formen und aufgeräumteren Decks zu liegen. Denn der Detaillierungsgrad der einzelnen Baugruppen ist so, dass diese nicht nur als Modell im Modell bezeichnet werden können, sondern m.E. auch sehr wohl als separate Teilmodelle (auch in grösserem Massstab) gebaut werden können und viel Aufmerksamkeit erregen würden. Aber auch kleine Details sind sehr schön ausgeführt, wie z.B. das Lager am Fuss des Ladebaumes (im roten Kreis auf Bild 3). Zu schätzen weiss ich auch die An- und Aufsichten im Massstab 1:200, die gerade für die Vorbereitung der Takelage sehr bequem sind.

Was ich vermisse ist eine Skizze, welche die Seilführung beim Kran zeigt (wie sie beim Ladebaum exemplarisch vorhanden ist). Man hat den Eindruck, dass hier jede Rolle vorhanden ist, aber wie dann die Seile laufen erschliesst sich mindestens mir als Landratte nicht ohne Weiteres.





Alles in Allem eine Bereicherung meiner Sammlung, die mich sehr freut und mich hoffen lässt, dass ich irgendwann mein 3. Leben doch erlebe :D.

Andi

PS: Wie üblich werde ich eine Teileliste erstellen, was aber dauern kann. Ich werde dann die Anzahl Teile nachschieben, wenn mir nicht jemand zuvorkommt. Und wie üblich gebe ich diese Liste auch gerne auf Anfrage weiter.

PPS: Info zur Geschichte der Rodney wie immer bei Wikipedia oder Slawomir.

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Zaphod

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Dienstag, 31. Mai 2016, 22:48

Hallo Andi,

vielen Dank für die Vorstellung !

Die "Rodney" liegt auch bei mir (ebenfalls für das 3. Leben) und ich teile Deine Einschätzung voll und ganz.

Wenn man den Bau wirklich angehen will, sollte man sich einen Laserdetailsatz (erscheint hoffentlich noch) und die Rohre der Flak (schon zu haben) zulegen.

Zaphod

Andi Rüegg

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4

Donnerstag, 2. Juni 2016, 19:41

Hier noch die Anzahl Bauteile gemäss meiner Teileliste:

Papierteile rund 4900
Drahtschablonen rund 560

Andi

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Donnerstag, 2. Juni 2016, 22:28

Hallo Andi,

4900 ist schon sehr gehobenes Niveau, wären bei mir 2-3 Jahre und 560 Drahtschablonen sind auch nicht zu verachten.

Trotzdem hoffe ich sehr , den Bau dieses Modells im Forum nitverfolgen zu können!

Zaphod

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