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juerg_s

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Mittwoch, 9. September 2009, 21:38

Hello, Royaloakim,

here is the picture from the book The anatomy of the ship - Bellona.

Here the nets are under the cover.





I have found some other pictures where the nets are not under the cover (but this is not Bellona).






I have dicided to show the first version (nets are under the cover)

There are some nets on the rail of Quarterdeck too but i think i will not show them on this model.


Yes the hull is finished .
Now I will prepare things (blocks, ropes etc ) for rigging.



Best regards from Jürgen

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juerg_s

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Mittwoch, 9. September 2009, 22:05

Hallo, Renee,


ich habe ein Fehler gemacht. Natürlich meine ich Häkelgarn.

Die Qualität ist sehr gut und es gbt alle mögliche Stärken .

Schuhcreme mit passenden Farben zum Färben habe ich schon besorgt =)

Gruß, Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »juerg_s« (10. September 2009, 10:06)


Lore

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Freitag, 11. September 2009, 12:35

Takelgarne

Hallo Jürgen,

jetzt bist Du schon so weit und hast schon einen super Bau gehabt - verdirb ihn jetzt nicht durch "HÄKELGARN".

Versuche es mal hiermit:

Takelgarn

Ist zwar nicht ganz billig aber der optische Effekt von "echten Seilen" ist das wert!!!

Weiter so.

Gruß
Lothar
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birder

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Freitag, 11. September 2009, 18:49

Your ship continues to be a great build, Jurgen!! What a wonderful feast for the eyes to see a fine 74 like this in paper! Looking forward to masting and rigging!
-Glen

juerg_s

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Samstag, 19. September 2009, 17:56

Hallo allerseits,

*** Thank you , Glen.

*** Lore: Danke für den Tipp. Die Seite kenne ich bereits und die Qualität der Garne , die dort angeboten werden scheint wirklich gut zu sein.

Trotzdem bleibe ich bei Häkelgarn . Allerdings nicht bei „nativen“ sondern bei geflochtenen.

Oben habe ich meine Reepmaschine bereits gezeigt.

In der vorherigen Version war sie für die „Massenproduktion“ noch nicht geeignet (vor allem Nachziehen vom Faden aus der Spule hat nicht funktioniert). Nach einigen Verbesserungen (Spulen sind jetzt vor der Wand , Führung in der Mitte ist viel leichter und gleitet besser und das Wichtigste: Führung für den Faden aus Draht ( es hat ein Paar Tage gedauert bis die Idee kam) kann ich Garn in beliebiger Länge und Stärke selbst herstellen.

Und nun zum wichtigsten Punkt : die Qualität .

Leider ist meine Kamera nicht so gut um zu zeigen wie deutlich so ein geflochtenes Garn von dem Häkelgarn gleicher Stärke sich unterscheidet. Ich hoffe auf den letzten Bildern kann man das im direkten Vergleich ein wenig sehen .
Mit dieser Qualität bin ich sehr zufrieden.




Aus einem Knäuel Häckelgarn (ca. 395 m ; Kostenpunkt 2-3 Euro) kann man nach meinen Berechnungen ca .100 Meter geflochtenes Garn herstellen . Und es gibt alle mögliche Stärken im Handel.


Die Reepmaschine, auch wenn sie sehr primitiv aussieht , macht ihre Arbeit sehr gut (allerdings nach einiger Übung)
Für 25 Meter Garn habe ich ca. 2,5 Stunden gebraucht (mit Färben und Fotografieren; ) .


Und sonst: die Vorbereitungen zur Bemastung und Takelung laufen weiter.
Ich werde mich bald melden.



Bis bald,

Jürgen

Hier sind die Bilder:













































Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »juerg_s« (19. September 2009, 18:05)


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Samstag, 19. September 2009, 19:02

Hallo Jurgen, that is quite a clever rope spinning rig. I too am looking forward to seeing how you move the mast and rigging off the mockup and onto the hull.
best regards
mit herzlichen grussen

Fred

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juerg_s

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Montag, 5. Oktober 2009, 17:42

Hallo, liebe Freunde,

in den letzten Tagen habe ich mich mit Blöcken und Tauen beschäftigt.

Zuerst einige Bemerkungen zu den Blöcken:

Für dieses Maßstab werden Blöcke von 2 bis 9 mm verwendet.

Die kleinste Blöcke die ich gemacht habe sind aber 3 mm . Kleiner kriege ich mit der Methode leider nicht hin Aber auch 3 und 4,5 mm-Blöcke sind teilweise schlechter Qualität..

Aus diesem Grund werde ich nächstes Mal Blöcke bis 5-6mm fertig kaufen .
Die größeren Blöcke sind soweit OK





Hier sind noch einmal die einzelne Schritte:



















[IMG]http://up.picr.de/3027790.jpg[/IMG

[IMG]http://up.picr.de/3027808.jpg[/IMG]














juerg_s

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Montag, 5. Oktober 2009, 17:57

Nun zu den Tauen.

Die Reepmaschine habe ich noch einmal geändert:

Durch die Ringe aus Moosgummi drehen sich die Spulen schön mit und der Faden verhackt sich nirgendwo. Außerdem sind die Führungsdrähte jetzt aus stärkerem Draht und die Spule unten ist aus Plastik. Damit ist sie so optimiert, dass man für ca. 20 Meter Garn nicht mal eine Stunde braucht. (Es macht richtig Spaß damit zu arbeiten : Begeisterung war wie bei kleinem Kind in den ersten Tagen :))


Der zweite Punkt ist das Färben.
Die Schuhcreme- Methode ist doch nicht besonders geeignet weil die Farbe sich nicht gleichmäßig verteilt . Ich werde sie vielleicht nur bei dunkel-brauner Takelage des stehenden Guts verwenden.
Ich habe mit Tusche gefärbt.

Leider ist die Farbe mir nicht optimalgelungen : es sollte Stroh- bzw. Oack-Farbe sein und hier überwiegt braun obwohl ich viel gelber Tusche reingemischt habe (ich hoffe nächstes Mal klappt es besser )


Die Herstellung von Blöcken und Garnen ist zwar nicht besonders spannende Arbeit aber wenn man das abwechselnd macht geht es relativ zügig voran.




Und hier sind die Bilder:



































Die nächste Etappe sind die Masten und Rahen .

Passende Rundhölzer habe ich bereits besorgt.



Bis demnächst,

Jürgen

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Mittwoch, 7. Oktober 2009, 01:31

Wonderful, Jurgen! For my Cleopatra have been carving my own blocks out of wood the "blocks on a stick method" I'm sure you are familiar. It seems like an unreasonable amount of blocks to make, but I just make enough for the part of the ship I'm building, be it a yard that is next to go up, so even though a large number will eventually result, I don't really make a large number at a time.
-Glen

juerg_s

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Donnerstag, 15. Oktober 2009, 19:44

Hallo, liebe Freunde,

***Glen: Yes, you are right: to make so many blocks all at once is quite strenuous .
I think the best way is change the work : for 1 hour make the blocks and then for 1 hour ropes (is boring too) .

The Quality of small blocks (3-5 mm) is not good so i think next time i will make it on stick method or buy it.

The larger blocks are OK.

And now to masts and yards .



***Nun sind Masten und Rahen an der Reihe.
Leider gibt es keinen fertigen Masten- und Rahensatz für dieses Maßstab zu kaufen.
Aus diesem Grund habe ich mir schon jetzt ein Geburtstagsgeschenk gemacht.

Ich habe mir viele Sorgen gemacht weil ich keine Erfahrung in Umgang mit solchen Maschinen habe. War aber alles umsonst: die Handhabung ist sehr einfach und zu meiner großen Überraschung hat alles auf Anhieb geklappt.

Ich wollte zuerst Drechselbank von Proxxon kaufen , habe mich aber dann doch für Mantua-Modell entschieden.
Hier ist es möglich längere Rundhölzer bis zu einem Durchmesser von 12 mm zu bearbeiten: die Spannvorrichtung ist ein Rohr durch den man das Holzstück durchstecken kann.
Außerdem ist der Reiter verstellbar, sodass kleinere bzw. dünnere Rundhölzer schonender bearbeitet werden können.

Als Messer habe ich ganz normalen Kutter in zwei verschiedenen Größen verwendet.

Kleinste Teile habe ich aus Zahnstocher bzw. Schaschlikspießen gemacht (geht sehr gut , da weiches Holz) .





























Die Fock- und Groß-Untermasten haben am unteren Ende ein Durchmesser von 13 mm.
Aus diesem Grund kann man sie nicht mit der Maschine bearbeiten (bis 12mm)

Ich habe mir deshalb eine Größere selbst gebastelt (s. Bilder)

Fürs nächste Mal muss ich mir was anderes überlegen da der Motor für so ein großes Holzstück doch zu schwach ist (ich musste es in mehreren Anläufen machen) .















Und so sieht der Masten- und Rahensatz für Großmast aus:





Schöne Grüße,

Jürgen

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juerg_s

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Samstag, 17. Oktober 2009, 13:37

Hallo, allerseits,

Zwischenzeitlich habe ich versucht das erste Segel zu machen.

Die Methode vom französischen Modellbauer Olivier Bello (siehe hier hat mir sehr gut gefallen , deshalb habe ich versucht sie auch anzuwenden.

Hier sind einzelne Schritte:

Als Erstes habe ich ausreichend Stoff gekauft.
Wichtig ist das es Baumwolle ist und die einzelne Fäden sich gut durchziehen lassen(dazu später)












Mit einem passenden Farbstoff aus Drogerie wurde das Stoff gefärbt .




3,4,5











Nun wurden die große Streifen so zugeschnitten , das die Stücke mindestens doppelt so groß sind wie die Segel .




6,7







Als nächstes wird die Hälfte des Stoffes mit dunkleren Farbe gefärbt.




8,9,10








Auf der hellen Seite des Stoffes werden mit Hilfe der Schablone die Grenzen zwischen den einzelnen Kleidern markiert.



11,12,13









Die Grenze zwischen dem dunklen und hellen Teil wird schwarz markiert.



14,




Der nächster Schritt erfordert einiges an Zeit und Geduld. Am besten setzt man sich bequem hin und hört dabei seine lieblings-CD oder ein Hörbuch.

An den zuvor markierten stellen werden die Fäden von der dunklen auf die Helle Seite durchgezogen. Hier muss man besonders vorsichtig sein damit der Faden nicht reißt.
Aus diesem Grund spielt die Wahl des Stoffes eine besondere Bedeutung. (am besten vorher am kleinen Stück ausprobieren).

Durch die schwarze Markierung vorher sieht man den Faden besser.



15,16







Nun wird die dunkle Seite abgeschnitten und die helle mit verdünntem Holzleim fixiert (1:10 oder 1:15). Als Unterlage eignet sich am besten die Styropor-Platte.




17,18





Jetzt wird das Stoff nach der Schablone zugeschnitten . Bei diesem Segel wird nur unten und oben Saum für die Doppelungen gelassen.
Die seitlichen Doppelungen werden extra angefertigt (s. unten)




19,20,21









Nun werden Reffebänder, Mittelband, Stoßlappen usw. genauso wie die Segel angefertigt



22,23,24,25,











In die untere Doppelung wird ein dünnes Draht eingelegt. So lässt sich das Segel besser formen.
Geklebt wird mit unverdünntem Holzleim, anschließend geht man mit Bügeleisen drüber.



26,27,28









Jetzt werden Reffebänder, Stoßlappen usw. auf die gleiche Art am Segel fixiert.



29-35

















Restliche Bilder folgen.




Schöne Grüße,

Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »juerg_s« (17. Oktober 2009, 13:38)


juerg_s

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Samstag, 17. Oktober 2009, 23:37

Als nächstes werden Löcher an oberen Rand für spätere Befestigung an der Rah ausgestanzt (zwei Löcher pro Bahn)




36, 37







Jetzt werden Liektaue vorbereitet.
Im Bereich des Stoßlappens und an den Schothörnern war es gekleidet .





38,39








Nun wird Liektau am Segel mit unverdünntem Leim befestigt. Anschließend geht man mit Bügeleisen drüber.
Im bereich der Nockhörner fixiere ich den Liektau zusätzlich mit dem Faden




40-47




















Als nächstes werden die Legel angebracht und mit verdünntem Leim fixiert.





48-51













Als nächstes sind die Reffbändsel dran. Ich wollte unbedingt dass sie mehr oder weniger gerade sind deshalb habe ich sie mit verdünntem Holzleim bearbeitet (Ponal) . Die Knetmasse als Hilfe hat hier wieder ihre gute Dienste geleistet.




52-66



































Und so sieht das fertige Segel aus:




















Zum Abschluss:

Ich habe diese Methode zum ersten Mal ausprobiert und trotz hohen Zeitaufwandes (ca. 7 Stunden mit Fotos, ich denke aber bei den nächsten Segel wird es schneller gehen) kann ich sie nur empfehlen . Vor allem die Grenzen zwischen den Segelbahnen sind nicht zu dick bzw. grob , also passend zu dem Maßstab und das macht optisch sehr viel aus.



Für die nächste Zeit weiß ich also was ich zu tun habe :)



Liebe Grüße,

Jürgen

Micro

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253

Samstag, 17. Oktober 2009, 23:50

Servus Jürgen,

Ich verneige mich ganz tief in Respekt und Anerkennung deiner Leistung.

Dein Baubericht ist eine Augenweide.

Liebe Grüße aus Wien, Herbert

Reinhard Fabisch

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254

Sonntag, 18. Oktober 2009, 09:18

Moin Jürgen...
Ich trau mich kaum noch in Deinen Baubericht hinein zu schauen.
Ein um's andere Mal werde ich "erschlagen und gedemütigt". Aber wie sagte ich zu Anfangs? "Kaum"!
Und das ist der Knackpunkt. Man bekommt hier nämlich Ideen geliefert die unbezahlbar sind. Das sie dabei auch noch ausführbar bleiben, beweisen Deine Fotos.
Ob sie aber jeder mit dieser Präzision ausüben kann oder will, bleibt dahin gestellt. Ich kann's jedenfalls noch nicht. Das von Dir beschriebene Segel ist einen eigenständigen Baubericht wert und das mit Abstand Beste was mir unter die Augen gekommen ist. Zumal der Werdegang, Dank der Fotos, nachvollziehbar bleibt.
Ich werde also auch fürderhin Deinen Bericht abbonieren und staunen was Du alles zu bieten hast.
In "neidvoller" ;)Anerkennung, Renee
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Wiesel

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255

Sonntag, 18. Oktober 2009, 09:30

Reinhard hat es treffend formuliert.

Allein bereits die Herstellung und Anbringung der Liektaue lassen nur noch staunen. Unglaublich, wie viel man sich aus diesem Baubericht abschauen kann.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



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Lore

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256

Sonntag, 18. Oktober 2009, 11:37

Segelfertigung

Hallo,

diese Art Segel zu fertigen ist wirklich faszinierend!!!

Auch extrem sauber!

Mein Input dazu hilft vielleicht bei alternativen Versuchen:

  • Reffbänder sind immer nur auf einer Seite des Segels
  • Das Durchziehen des dunkleren Fadens ist wirklich raffiniert, der optische Effekt kann aber auch erreicht werden, wenn man ein Kohlepapierbogen unter das Segel legt und auf der Oberfläche mit einem dünnen (!) weichen Bleistift die Bahnen zeichnet.
  • Die Verkleidungen habe ich früher auch doppelt aufgenäht, aber schnell gemerkt, dass dazu das Ganze recht dick und im Maßstab überbordend wirkt. Daraufhin habe ich es mit Wassserfarbe einfach aufgemalt. Der Effekt ist der gleiche.
  • Als Stoff verwende ich Leinen in Tee gefärbt, das wird zwar etwas ungleichmäßiger ist aber wirklichkeitsnäher
  • Das Liektau habe ich mit Sekundenkleber befestigt (Gel) ich kann mir nicht vorstellen, dass der Holzleim das auf die Dauer hält- gibt es da schon Langzeiterfahrung
  • ?
Viel Spaß weiterhin!Lothar
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257

Dienstag, 20. Oktober 2009, 17:51

Hallo, liebe Freunde,

Danke für die nette Kommentare,

***Renee: Ich sehe unser schönes Hobby keinesfalls als ein Wettbewerb. Ich bin mir sicher dass du bei deinem Löwen mindestens genauso viel Spaß hast wie ich bei Bellona und das ist was zählt. Ich hoffe du siehst es genauso.

***Lore:
Die Idee mit dem Kohlepapierbogen klingt interessant. Wenn die Ergebnisse vergleichbar sind kann man ganze Menge Zeit sparen .

Über Langzeitergebnisse bezüglich Liektaue ist mir leider nichts bekannt. Nach dem Anbringen von Legel musste ich an einigen Stellen sie erneut mit dem Segel verkleben (diese Stellen wurden allerdings beim Durchstechen der Nadel mehr oder weniger stark belastet) .

Da die Segel später keiner starken Belastung ausgesetzt werden gehe ich davon aus, das es halten wird. Falls nicht werde ich berichten.





Inzwischen ist der komplette Masten – und Rahensatz fertig:

Der größte Durchmesser des Bugspriets ist 13 mm , passt also wieder nicht durch das Rohr des Spanners.
Diesmal habe ich es anders gemacht (s. Bild) Und so klappt es besser als vorher mit Untermasten.










Bis demnächst,

Jürgen

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258

Dienstag, 20. Oktober 2009, 20:17

Hallo Juergen, thanks for showing us your "no-sew" sailmaking technique. it gives me confidence that I could make sails too. I think I missed the point of why you dyed the cloth in two different shades?
best regards
mit herzlichen grussen

Fred

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Reinhard Fabisch

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259

Dienstag, 20. Oktober 2009, 20:29

n'abend Jürgen...

Zitat

Ich sehe unser schönes Hobby keinesfalls als ein Wettbewerb
Ne,ne - so war das auch nicht gemeint! Wettbewerb und Entspannung beim Hobby vertragen sich nicht so gut miteinander. Deshalb hatte ich mich beim Tanzsport auch für Square Dance entschieden. da gehts auch nicht nach Punkten, sondern um's Miteinander.In diesem Sinne, trotzdem "Hut ab" und weiter so! Und das mir der Löwe Spaß macht, sieht man ja.
Gruß aus Iserlohn, Renee
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Reinhard Fabisch« (20. Oktober 2009, 20:30)


juerg_s

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Sonntag, 1. November 2009, 21:38

Hallo, allerseits,

*** Royaloakmin: The thread must be pulled through from darker on the bright side.



In den letzten Tagen habe ich mich mit den Masten beschäftigt.
Ich habe wieder versucht einzelne Schritte zu fotografieren.

Ich mache es um mich später leichter an sie zu erinnern (ich hoffe esist nicht das letzte Schiff was ich baue) .

Beim vorherigen Modell gab es einige Sachen beim Bau , die ich sicherlich auch hier verwenden könnte .
Ich habe leider kein Baubericht geführt, so dass ich mich jetzt an sie nicht mehr erinnern kann und das ist echt schade.


Wenn andere Modellbauer meine Methoden gut finden, übernehmen oder Verbesserungen vorschlagen , dann habe ich dadurch noch mehr gewonnen.


Nun zum Bericht:

Zuerst die Untermasten.



Mittellinie, Position des Masthummers und Länge des Masttops markieren.





1








Mastbacken, Streifen für die Frontschaltung, Abflachen der Stellen für die Bachen.







2-4











Backen befestigen



5









Masthummer




6-9













Mast färben, Frontschaltung vorbereiten




10-12












Treibringe








13-18












Frontschaltung befestigen






19-20











Tauwuhlinge




21-26

















Masttop








27-29













Danach sieht der Mast so aus:







30-32











Nun zum Mars:




Schablone vorbereiten:
















Bretter darstellen .


















Marsrand :




























Versteifungen:

















Reling:





























Jungfer:










































Befestigung Reling:









Längs- und Quersalinge:















Make-up
















Und so sieht der Mast mit befestigten Mars aus:















Schöne Grüße,

Jürgen

juerg_s

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Mittwoch, 11. November 2009, 00:12

Weiter geht’s mit Mars- und Bramstengen.

Im Bereich der Masttops bzw. Masthummer waren sie achteckig.

Ich habe es so dargestellt (s. Bilder) .



Und hier sind die Bilder:
























































Und so sieht der Mastensatz jetzt aus:













Zum Schluss einige Bemerkungen:


· Alle Maßen wurden aus dem Buch von Klaus Schrage (s. oben) entnommen.
· Bei Längssalingen musste ich die Größe anpassen (die berechneten Größen stimmten leider nicht, ich weiß nicht warum aber sie waren zu kurz)
· Für Schlossholz wurde kein Loch gebohrt (besteht also aus zwei Teilen) .

Bis demnächst,

Jürgen

juerg_s

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Donnerstag, 12. November 2009, 00:16

Hallo,


Heute habe ich mich mit Bugspriet und Klüverbaum beschäftigt.

Eine Schablone mit genauen Position der Teile (gilt auch für Masten und Rahen ) erleichtert die Arbeit durch die bessere Übersicht um einiges.


Hier sind die Bilder :











































Schöne Grüße,

Jürgen

juerg_s

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Montag, 16. November 2009, 18:04

Als nächstes Schritt gehe ich noch einmal die Takelage durch und notiere kontaktierende Teile für jedes Mastteil, Rahen etc. um zu sehen wo sich die Führungsblöcke, Befestigungen usw. befinden .

Da alle Teile des Stehenden und laufenden Guts im oben genannten Buch durchnumeriert sind kann man das mit Excel relativ schnell erledigen.

Und so sieht es aus:









Bevor ich die Masten zusammenbaue werden die Teile aus der Liste befestigt (soweit es geht) denn jetzt bekommt man das leichter und vor allem sauberer als später , wenn die Stellen schlechter zugänglich sind.

Noch einige Bemerkungen:
· Sekundenkleber zum fixieren des Fadens (habe bis jetz leider keine bessere Alternative gefunden)
· Einarmiger Hanger aus zwei Teilen (davor Umfang des Masttops mit Faden messen)

















































Schöne Grüße,

Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »juerg_s« (16. November 2009, 18:41)


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Dienstag, 17. November 2009, 22:24

Hallo, allerseits,

ich beschäftige mich weiter mit kontaktierenden Teile des Untermastes.
Heute waren es Wanten und obere Blöcke des Unterrah-Takels.





Der Umgang mit dem Garn wird zunehmend leichter . Ist halt eine Übungssache.
Wie oben schon erwähnt, ist es sehr vorteilig dass der Mast noch nicht befestigt ist, man kann ihn drehen wie man will und das spart einiges an Zeit und Kraft.
Garn wurde mit Schuhcreme gefärbt (beim dickeren Wanten zweimal) .

Hier sind die Bilder :






































Bis demnächst,

Jürgen

juerg_s

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Mittwoch, 18. November 2009, 23:07

Als nächstes bereite ich die Jungfer damit das Taljereep später besser anliegt .
















Nun werden Groß- Borgstag- Kragen und Leitkausch für Groß- Stengestag angefertigt und befestigt.














































Tschüß,

Jürgen

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Donnerstag, 19. November 2009, 17:27

Hallo zusammen ,

gestern habe ich einen Fehler gemacht: der Groß- Stengestag läuft nicht durch Kausch sondern durch ein Führungsblock (s. Bild) . Deshalb musste ich es heute ändern .


















Anschließend wurden die Führungsblöcke für Bulienen der Groß- Unter- und Marssegel befestigt .

















Damit ist die Zutakelung des Fock-Untermastes erst mal abgeschlossen.



Bei dem Groß- Untermast gab es zu den Unterwanten und oberen Blöcken des Unterrah- Takels (s. oben) Kausche für Besanstag und Besan- Stengestag (s. Bilder)













Groß- Untermast ist damit auch soweit vorbereitet.



Zum fixieren von Garn benutze ich Sekundenkleber ( Pipette von UHU) Manchmal trage ich ihn mit der Nadel auf.. Bis jetzt ist mir nichts besseres eingefallen. Trotzdem sieht man an einigen Stellen Spuren von Kleber was natürlich nicht schön ist. Vielleicht kennt einer gute Methode zum präzisen Auftragen von Sekundenkleber ?





Bis demnächst .

Jürgen

Peter P.

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Donnerstag, 19. November 2009, 18:27

Mit einer Spritzenkanüle lässt sich Superkleber perfekt dosiert auftragen.verschliessen brauchst Du das ganze auch nicht,denn sollte der Kleber in der Kanüle hart werden,einfach mit dem Feuerzeug erhitzen,und alles ist wieder frei.Einfach die Kanüle auf die Tube drauf,und kleben was das Zeug hält!


Ist Rechtschreibschwäche und grenzenlose Blödheit abmahnfähig?

PowerTom

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Donnerstag, 19. November 2009, 21:20

Hallo Jürgen,

deine Umsetzung des Originals in ein Modell sprengt alles bisher Gesehene.
Das kann ich auch nicht an Einzelheiten festmachen, da stimmt das Gesamtkonzept!!!
Und ich muss jedesmal schmunzeln, wenn ich deine Lego-Seilerei sehe, einfach herrlich und erinnert mich an meine Kindheit.
Ich drück dir weiterhin den Daumen.

:prost: , Thomas

juerg_s

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Freitag, 20. November 2009, 22:40

Hallo, allerseits,

*** Peter P: Mit der Kanüle geht es wirklich wesentlich besser. Danke für den wertvollen Tipp.

*** Danke , Thomas. LEGO- Steine sind wirklich eine tolle Sache. Bei mir liegt eine mittelgroße Tüte mit allen möglichen Teilen. Wer weiß, vielleicht werde ich sie irgendwann noch brauchen .




Bei Besan- Untermast gab es folgende Takelelemente zu befestigen:

Führungsblöcke für Groß-Marsrah- Brassen

















Führungsblock für Fall der Besanrute














Führungsblöcke für dasPieckfall der Besanrute .












Damit sind die Untermasten getakelt.

Nun sind die Marsen an der Reihe.

Schöne Grüße,

Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »juerg_s« (20. November 2009, 22:43)


martan

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Samstag, 21. November 2009, 12:35

EXCELENT...... ! ! ! ! 8o 8o 8o

mati086

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Sonntag, 6. Dezember 2009, 12:12

Hi,
I have a question and also request about the picture with rigging method. For what kind of book is came from?? This is not a Rigging Period Ship Models... I'll be very appreciative if you pass the name of this book and maybe a picture of cover. I'm also built a Bellona and I collect some books about the ship, rigging methods, etc...
With compliments
Mateusz

juerg_s

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Dienstag, 8. Dezember 2009, 18:44

Hallo, liebe Freunde,


*** Mateusz : The name of the Book I use for masting and riging is “Rundhölzer, Tauwerk und Segel “ by Klaus Schrage. I introduced this book over in this construction report with some pictures . Unfortunately, there is not this book on English.

An another very good book for rigging (not only English ships but continental too) is "Bemastung und Takelung von Schiffen des 18. Jahrhunderts" by Karl Heinz Marquardt.

You can get it also in english : " Eighteenth Century Rigs and Rigging (Conway's history of sail)" .

This book was introduced in some forums for shipbuilders (use Google) .

I wish you a lot of fun and success with yor ship.




Endlich habe ich Zeit fürs Hobby.
Diesmal beschäftige ich mich mit Takelelementen am Mars.
Als Erstes werden Kausche an den Jungfern angefertigt.
Sie dienen unter anderem zur Befestigung der Bramstenge-Wanten (dazu später) .

Um die Knoten sauberer zu bekommen ist es besser noch dünneren Faden zu nehmen (hier sind sie leider zu grob geraten) .


Hier sind die Bilder :




















Bis demnächst,

Jürgen

juerg_s

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Mittwoch, 9. Dezember 2009, 20:15

Hallo, allerseits,
heute habe ich weitere Takelelemente (Blöcke, Kausche) am Mars befestigt .







































Tschüß,
Jürgen

juerg_s

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Donnerstag, 10. Dezember 2009, 20:41

Hallo, allerseits,


als nächstes werden die Rah-Hanger sowie der Stropp für die Befestigung des Großbram-Stags gemacht.

Die Hanger werden erst später befestigt (wenn die Rahen befestigt sind ; am Besanmast gab es keinen ) .























Damit sind die Vorbereitungen an den Marsen für die Takelung soweit abgeschlossen.



Nun kommt die nächste Etage: Marsstengen und Salinge.

Bevor die Salinge befestigt werden , werden zwei Blöcke für Bauchgordinge des Marssegels sowie ein Führungsblock für den Aufholer des Mittelstagsegels angebracht (später bei der Takelung werde ich den genauen Verlauf des Taus zeigen) .













Anschließend werden die Salinge an der Stenge befestigt und die Stengehanger angebracht .










Nun sind die Wanten dran .

Bis bald,

Jürgen

juerg_s

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Samstag, 12. Dezember 2009, 21:50

Hallo, liebe Freunde,

die Vorbereitung der zweiten Etage (Marsstengen und Salinge) ist fast abgeschlosen.
Es fehlen nur noch Führungsblöcke für Bramstage und Klampblöcke am Masttop (ich musste sie abnehmen um Wanten. Pardunen etc. besser am Masttop zu platzieren).

Auf dem Bild sieht man dass der „Stapel“ am Masttop ganz schön hoch geworden ist, leider etwas höher als er sein sollte.

Alle Taue sind umkleidet und mit der Umkleidung sind sie ca. 0,1 mm dicker als die Vorgaben aus dem Buch . Wenn es ein oder zwei wären , wäre es nicht aufgefallen. Aber bei so vielen kommt schon einiges zusammen .

Deshalb ist es besser die Taudicke genauer anzupassen.










Als nächstes werden Bramstengen und Bugspriet vorbereitet.

Dann werden die Masten befestigt und es kann los gehen mit der Takelung des stehenden Guts, worauf ich sehr gespannt bin.

Bei den Wanten bin ich mir noch nicht sicher . Da gibt es mehrere Methoden um sie zu machen . Ich muss sie erst mal ausprobieren.

Aber auch bei den Stagen , besonders bei den Stagmäusen weiß ich noch nicht wie ich vorgehe.


Wie man sieht steht die spannendste Phase (genauer gesagt zwei Phasen : das stehende und das laufende Gut ) des Projekts „Bellona“ noch bevor .

Ich hoffe es wird klappen .



Über den weiteren Baufortschritt werde ich berichten.

Liebe Grüße,

Jürgen

juerg_s

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Montag, 14. Dezember 2009, 22:45

Hallo,

heute bin ich mit Masten fertig geworden.
Bleiben noch Bugspriet und Klüverbaum. Dann können die Teile auf dem Schiff befestigt werden.



Hier sind einige Bilder :
































Bis bald,

Jürgen

Bernhard

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Dienstag, 15. Dezember 2009, 22:30

Genial, der Trick mit dem Ausrichten der Stenge, vor dem Bau des Eselshauptes. Das muss ich mir merken!

Überhaupt, all die Spezialblöcke, die du anfertigst, und gekleidetes Tauwerk - da fällt mir doch glatt der Kitt aus der Brille. Du zeigst wirklich weit, weit fortgeschrittenen Modellbau. Klasse!

Bernhard
Ewig währt am längsten.

juerg_s

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Donnerstag, 17. Dezember 2009, 22:18

Hallo, liebe Freunde,

*** Danke , Bernhard .



Der Bugspriet ist soweit vorbereitet
Ich gehe jetzt nicht im Einzelnen auf jeden Block welcher befestigt wurde ein.
Aber die Excel-Tabelle , die ich oben erwähnt habe ist wirklich zu empfehlen .
So behält man besser die Übersicht und die Arbeit schreitet viel schneller voran.

Hier sind einige Bilder (Entschuldigung für teilweise schlechte Qualität) :


































Anschließend wurden die Masten und Bugspriet am Rumpf befestigt.

Und so sieht Bellona jetzt aus:













Es ist also (fast) alles für die nächste Etappe vorbereitet, die heißt: das stehende Gut.





Liebe Grüße,

Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »juerg_s« (18. Dezember 2009, 00:08)


Micro

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Donnerstag, 17. Dezember 2009, 23:08

Servus Jürgen,

ganz großes Kino !!!!

Ich bin begeistetr von deinem Bericht und das Ergebniss ist wircklich aussergewöhnlich.

Danke dafür, Herbert

juerg_s

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Samstag, 19. Dezember 2009, 15:43

Hallo, allerseits,


*** Danke, Herbert.

bevor es mit der Befestigung des stehenden Guts los geht müssen die Decks vorbereitet werden.


Als erstes werden die Mastkragen befestigt.











Dann kommen die Klampen für die Belegung des Laufenden Guts.














Die Netze für die Hängematten wurden etwas niedriger gemacht.

Ich habe zwar keine genaue Angaben über die Höhe.

Die Matrosen müssen aber irgendwie an die Wantklampen kommen deshalb dürfen die Netze nicht zu hoch sein.

Die Haarklemmen , die ich zum festhalten benutzt habe (s. Foto) kann ich nur weiter empfehlen: man kann sie biegen wie es gerade passt. Und die anderen , langen, sind auch sehr gut weil sie nicht zu stark drücken und lange Arme haben .













Eine wie ich finde gute Methode für die Wanten habe ich bereits gefunden und ausprobiert.



Bis demnächst,

Jürgen

PS: Es ist schon ein bisschen ungewöhnlich Bellona jetzt so „hochgewachsen“ zu sehen :)

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