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juerg_s

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Donnerstag, 9. April 2009, 23:08

Als nächstes ist Ruder dran . Ich habe es versucht nach den Vorgaben von AotS zu bauen .
Am Kiel ist es schmaler als oben und das wollte unbedingt darstellen. Ich finde diese Methode nicht schlecht. Außerdem wollte ich es beweglich machen deshalb habe ich Scharniere aus Draht gemacht (s. Bilder).
Es wurde aus drei dicken Hölzern zusammengebaut. Ich habe sie so wie auf den bildern zu sehen ist dargestellt.
Theoretisch konnte man die Beplankung des Rumpfes genauso machen. Meiner Meinung nach sieht es ganz gut aus und vor allem es ist schnell und einfach zu machen.


3-8,
9-14,
15-20,
21-26,















































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Donnerstag, 9. April 2009, 23:16

Und nun kommt die unterste Etage.

27-32,
33-38,
39-42

































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Donnerstag, 9. April 2009, 23:18

Und so sieht das Heck in dieser Bauphase aus.


43-44




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Donnerstag, 9. April 2009, 23:20

Zum Schluss wünsche ich allen wunderschöne und erholsame Ostern . Und viel Glück bei Eier- Suchen :).

Bis demnächst,

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Dienstag, 28. April 2009, 14:05

Hallo, hier melde ich mich wieder.

In der letzten Zeit habe ich mich etwas intensiver mit Bellona beschäftigt, vor allem mit der Takelage.
Bei der Planung sind erneut einige Probleme bzw. Unklarheiten aufgetreten.


Um mehr Sicherheit beim weiteren Bau zu gewinnen habe ich mich entschlossen ein vereinfachtes Modell von Decks , Masten und Rahen zu bauen und es vollständig zu takeln.

Klar, es kostet einiges an Arbeit und Zeit , aber ich bin mir absolut sicher, für mich , als denjenigen der so ein kompliziertes Modell zum ersten Mal baut, lohnt es sich auf jeden Fall.

Ich habe zwar etwas Erfahrung mit Herstellung der Takelage (s. Krusenstern ex. Padua ) aber Takelage bei Bellona ist um einiges komplizierter.







So ein Probemodell ist relativ schnell gebaut.
Die Herstellung des Rumpfes hat mir nur einige Stunden gekostet .
Die Masten waren auch relativ schnell fertig (detaliert habe ich nur Vormars und Vor-Saling gebaut, um zu wissen wie es geht, alle anderen Teile sind sehr vereinfacht gebaut).

1-11






















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Dienstag, 28. April 2009, 14:18

Als nächstes befestige ich die Masten in richtigen Position und bringe das stehende Gut an.
Dabei ist mir ein bedeutender Fehler aufgefallen :
Die Rüsten an der Besanmast habe ich zu weit bugwärts platziert, d. h. die vorderen Wanten der Besanmast wären dann zu weit vorne und hätten dann die Befestigung der Unterrah gehindert (s. Bilder ) (woran es liegt kann ich nicht genau sagen : Fehler im Baubogen, Fehler beim vergrößern ????) . In jetziger Bauphase des Modells ist dieser Fehler noch korrigierbar. Wenn ich schon Decks und Bordwände fertig gebaut hätte währe es wahrscheinlich nicht mehr möglich.


12-20
















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Dienstag, 28. April 2009, 14:25

Bei der Takelung gab es noch einige Sachen , die ich anders gemacht habe als es ursprünglich geplant war aber das waren nur Kleinigkeiten (z. b. bei der Planung wollte ich Schwichtleinen nicht darstellen , bei dem Probemodell stellte es sich heraus dass es gar nicht so schwierig ist diesen Teil der Takelage darzustellen ) .

Und hier sieht man den wichtigsten Vorteil von so einem Probe-Modell:

Fehler können sofort und ohne größeren Aufwand behoben werden.
Es gibt aber noch viele andere Vorteile :
Beim richtigen Modell können Masten und Rahen später optimal vorbereitet und ohne Angst und Sorgen ob irgendwas vergessen wurde oder ob man später dran kommt , befestigt werden
Es kann genau geplant werden welche Blöcke oder andere Teile vor oder nach der Befestigung der Masten bzw. Rahen angebracht werden , das gleiche gilt auch für die Teile am Deck.
Außerdem werden Techniken geübt wie man am geschicktesten mit dem Garn umgeht und, und, und ...

Ich bin mir sicher: tausend Fotos vom fertigen Modell oder mehrere Baupläne geben bei weitem nicht so viel Sicherheit und Einblick wie ein selbstgebautes Probemodell.

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Dienstag, 28. April 2009, 14:27

Das stehende Gut der Takelage ist nun fertig.
Nun werden Rahen mit Segel und das laufende Gut angebracht. Mal schauen wie viele Fehler bei der Planung ich beim Bau von diesen Teilen entdecke.

Im Netz gibt es einige Einleitungen zur Herstellung der Segel, ich habe eine sehr interessante gefunden und will es ausprobieren , mal schauen ob es klappt . Das Stoff für die Segel habe ich bereits besorgt.


Über den weiteren Baufortschritt werde ich demnächst berichten.
Danke fürs Interesse und liebe Grüße,

juerg_s

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Sonntag, 3. Mai 2009, 01:36

Heute habe ich mich einige Stunden mit Bellona (genauer gesagt Probemodell von Bellona) beschäftigt .
Als erstes habe ich die Schablonen für die Segel angefertigt.
Mit den Rahsegel gab es kein Problem. Alle Maße die ich aus dem Buch von Klaus Schrage „ Rundhölzer, Tauwerk und Segel“ entnommen habe (ich werde es demnächst vorstellen) scheinen gut zu passen. Aber bei den Stagsegel gab es ein Problem: fast alle Größen waren zu klein (obwohl ich sie mehrfach nachgerechnet habe ,auch die Größen der Rahen auf die sie sich beziehen ).


Im Anatomy of the ship –Buch werden die Stagsegel ebenfalls abweichend von der Beschreibung in den Büchern von Schrage und Marquard dargestellt. (z.B. in beiden Büchern hat der Klüver stumpfen Winkel an dem Schothorn und im Buch ist es spitzwinklig und sieht sehr komisch aus oder Fußlieck des Besanstagsegels ist nicht parallel zur Wasserlinie wie ebenfalls in beiden Bücher beschrieben ..... ).

Im Buch von Klaus Schrage gibt es eine Übersichts-Abbildung von allen Stagsegel ohne Maßstab.
Ich habe den Abstand zwischen den Masten genommen und auf ihn bezogen die Größen von den Stagsegeln ausgerechnet.

Es ist natürlich keine optimale Variante, aber mir fiel nichts besseres ein, alle Maße nach Buch von Marquardt neu zu berechnen wollte ich nicht.

1,2






Nachdem die Schablonen fertig sind takele ich Fock-Unterrah meines Probemodells:
3-6














Und hier ist die erste Anprobe:
7




Erst wenn alle Rahen getakelt sind und mit Segel bestückt sind werden sie an den Masten befestigt . Anschließend wird das laufende Gut angebracht.
Eins muß ich sagen: auch wenn es nur ein Probemodell ist, macht es unheimlich viel Spaß daran zu arbeiten !
Über weiteren Fortschritt werde ich demnächst berichten .

Schöne Grüße,
juerg_s

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Sonntag, 3. Mai 2009, 08:03

Hallo Juerg,
dein Baubericht ist ein Wahnsinn.
Die Details,Bilder,Hinweise und und und.

Einfach klasse.

Grüße

Volkmar
U.S.S. Ticonderoga
Shipyard HMS Alert 1:72

Micro

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Sonntag, 3. Mai 2009, 23:17

Ich Kann mich Volkmar nur anschließen.

Großartiger Baubericht !!!!!

Danke, Grüße aus Wien, Herbert

juerg_s

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Montag, 4. Mai 2009, 23:53

Hallo,

* Micro, Adler: Danke für's Lob , das baut auf und gibt neue Motivation .

Ich glaube die spannendste Phase von dem ganzen Projekt hat jetzt angefangen : wird die Takelung der Segel klappen , war die Planung richtig?


Hier sind die Fotos von den Rahen d. Fockmastes :

Unterrah:




Marsrah:



Bramrah:


Tschüß und schöne Grüße ,
juerg_s















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Freitag, 8. Mai 2009, 16:21

Hallo,
hier melde ich mich wieder.

Die Vorbereitungen zur Takelung der Rahsegel sind soweit abgeschlossen.
Heute gehe noch einmal die Stagsegel durch und dann kann es losgehen.

Ursprünglich wollte ich keine Lee-Segel darstellen. Dies waren Schön-Wetter-Segel ,
und eine Situation wo die Leesegel gesetzt waren und gleichzeitig Schiffskanonen zum Gefecht ausgefahren wurden gab es wahrscheinlich nie.

Mein Probemodell möchte ich trotzdem mit diesen Segel ausstatten um zu sehen wie das Ganze aussieht und wie sie zu takeln sind.

Ob das richtige Modell dann Leesegel bekommt wird später entschieden.


Tschüß und schöne Grüße,

juerg_s





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Sonntag, 10. Mai 2009, 10:51

88

Gestern konnte ich wieder einige Stunden an Probemodell basteln .
Als erstes wurden Vorstenge-Stagsegel und Klüver getakelt.
Hier gab es keine Probleme. Sogar mit dem Ausholerring hat es sehr gut geklappt .

Da es ein Probemodell ist , wird es auf genaue Anpassung der Taustärke sowie Taufarbe verzichtet.
Hier habe ich Häkelgarn der Stärke 10, 15 und 80 genommen wobei 15 wird am meisten verbraucht.













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Sonntag, 10. Mai 2009, 10:52

89
Bei Takelung des Fock-Unterrah ist mir erneut ein bedeutender Fehler aufgefallen: Die Marsstenge-Wanten sind zu weit vorn an der Mars befestigt (s. letztes Bild). Dadurch laufen Topenanten zwischen den Wanten und das ist falsch.

Beim Probemodell lasse ich es so stehen (bei der weiteren Takelung wird es nicht stören) und bei richtigen Modell wird es dann richtig gemacht .


Die Reihenfolge der Takelung habe ich für mich auch festgelegt ( hier hat jeder seine eigene Strategie).

Für die Stagsegel finde folgende Reihenfolge bequem:
Segelstag
Hals
Fall
Niederholer
Schoten


Und für die Unterrahen:
Rack, Taljen,
Rahtakel ,Rahtakelläufer(F, G,)
Rah-Hanger
Rack-Aufholer
Topnanten Unterrah
Nocktakel, Innere und äußere Aufholer
Halsen
Schoten
Bulienen
Bauch-Gording + Fall
Nockgordinge
Schlappgordinge

Brassen werde ich später anbringen denn jetzt würden sie bei weiteren Takelung stören .












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Sonntag, 10. Mai 2009, 10:53

Zum Schluss wollte ich noch bemerken, dass ich sehr froh bin Maßstab 1: 72 gewählt zu haben. Ich denke bei kleinerem Maßstab hätte ich große Probleme mit Anbringen der Takelage gehabt . Wahrscheinlich müsste ich sogar auf einiges verzichten.
In diesem Maßstab ist es angenehm zu Arbeiten da die Übersicht auch bei so vielen Takelelementen nicht verloren geht.

Tschüß und schöne Grüße ,

juerg_s

PS: Diese aber auch weitere Arbeiten an Modell haben mit Kartonbau eigentlich wenig zu tun. Ich hoffe Moderatoren schmeißen mich deswegen nicht aus dem Forum, denn ich bin sehr gern hier.

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Sonntag, 10. Mai 2009, 11:37

Klasse,tolle Bilder die wir da sehen.
Wie gehst du bei der Takelung vor?
Ist die Bauanleitung sehr gut und genau oder mußt du
viel Recherche in einschlägiger Literatur vornehmen.

Grüße
Volkmar
U.S.S. Ticonderoga
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Montag, 11. Mai 2009, 21:55

Hallo, Volkmar,

für die Planung der Takelage habe ich das Buch „ Rundhölzer, Tauwerk und Segel“ von Klaus Schrage benutzt.

Das ist ein sehr gutes Buch in dem die Takelung der englischen Schiffe sehr detaliert mit vielen Abbildungen und Tabellen erklärt wird.
Dieses Buch werde ich hier demnächst genauer vorstellen.

Außerdem gibt es noch ein sehr gutes deutschsprachiges Buch von Marquart: „Bemastung und Takelung von Schiffen des 18. Jahrhunderts“.
Dieses Buch ist umfangreicher als das erste weil es nicht nur englische sondern auch viele andere Segelschiffe aus aller Welt beschreibt. Hier gibt es ebenfalls viele ,allerdings kleine,Abbildungen , und Tabellen.

Pläne aus dem Baubogen sind meiner Meinung nach unbrauchbar da sehr unverständlich und zum Teil falsch .

Sollte es mit der Takelung nach den Vorgaben aus dem Buch klappen , werde ich versuchen das genauer zu zeigen.









Am Wochenende habe ich mich mit der Takelage der „unteren Etage „ beschäftigt:

Fock-, Groß-Untrsegel, Blinde, Oberblinde sowie Besansegel.

Bis jetzt läuft es gut, d.h. alle Takelelemente die ich darstellen wollte konnte ich ohne größere Probleme an das Modell anbringen .

Hier ist mir wieder ein Fehler aufgefallen: Die Anschlagseite des Besanmastsegels habe ich falsch zugeschnitten.
Mit der „leichten Rundung an der Anschlagseite“ , wie es im Buch steht, habe ich wohl übertrieben . (s.letztes Bild ) . Ich lasse es bei Probemodell so stehen und korrigiere die Segelschablone .

Sonst sind mir keine größere Fehler aufgefallen.














Segel aus Papier sehen komisch aus und bilden unschöne Falten wenn man leicht an der Takelage zieht. Es macht aber viel Spaß mit Fäden zu spielen um die richtige Form zu bekommen (fast wie beim echten Schiff :))
Wegen der Wölbung (ich will sie unbedingt darstellen) kriege ich die Segel nicht ganz ohne Falten. Ich denke aber bei richtigen Modell wird es mit dem Stoffsegel möglich sein.


Als nächstes sind die Marssegel an der Reihe.
Tschüß und schöne Grüße,

juerg_s

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Montag, 11. Mai 2009, 23:50

Hallo Jürgen,

deine Fülle an Details erschlägt mich immer wieder.

Nun die Frage einer Landratte: sind deine Segel auch am Modell funktionsfähig? Ich meine, kannst du sie jederzeit einholen und wieder setzen?

:prost: , Thomas

juerg_s

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Mittwoch, 13. Mai 2009, 00:06

Hallo, Thomas,
die Segel werde ich versuchen mit Wölbung also mit Wind gefüllt darzustellen . Dafür muß das Stoff etwas steif gemacht werden (eine gute Methode dafür habe ich im Netz gefunden und ausprobiert: funktioniert gut) . D.h. die Segel wird man später leider nicht mehr einhohlen können . Dafür sehen sie meiner Meinung nach besser aus als wenn sie nur schlapp an der Mast hängen.



Heute habe ich mich mit dem Marssegeln beschäftigt.


Wieder sind die Wanten (diesmal Bramstengewanten ) zu weit vorn so dass die Topenanten zwischen ihnen laufen .
Außerdem werde ich einige Befestigungen an den Betingen anders machen als ursprünglich geplant.

Ansonsten freut sich das Auge sehr wie Bellona mit den Segeln in die Höhe wächst



Hier sind einige Fotos:













Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »juerg_s« (13. Mai 2009, 11:49)


Micro

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Mittwoch, 13. Mai 2009, 07:51

Also ich baue auch gerne Teile meiner Modelle probeweise um spätere Überraschungen zu vermeiden.

Kannst du Teile der Takelung für das entgültige Modell verwenden?

Oder mußt du alle nocheinmal machen?

Wieviele Dinge wirst du im endgültigen Modell ändern?

Oder machst du zuerst den Probebau perfekt und baust diesen zu 100% nach?

Grüße aus Wien, Herbert

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Mittwoch, 13. Mai 2009, 20:02

Hallo, Micro,

bei Probemodell habe ich auf die Anpassung der richtigen Taustärke verzichtet.
Für den größten Teil der Takelage habe ich Häkelgarn der Stärke 15 verwendet. Also sowohl bei der Unter- als auch bei den Bramrahen. Bei dem richtigen Modell plane ich die Stärke der Taue den Werten aus dem o.g. Buch anzupassen.

Von dem Probemodell werde ich keine Teile auf das Richige Modell übernehmen.

Bei diesem Modell will ich nur sehen ob die Takelung die ich geplant habe durchführbar ist.

Außerdem können die Masten, Rahen und die Segel später optimal vorbereitet werden bevor sie befestigt werden.

Wenn die Takelage fertig ist wird nichts mehr daran gemacht. Es geht dann weiter mit dem richtigen Modell.


Ob ich das richtige Modell genauso wie das Probemodell mit den Segel ausstatte weiß ich noch nicht. Wahrscheinlich werden die Bram-Leesegel nicht dargestellt.


Heute bin ich mit Bramsegel fertig geworden und habe mit Stagsegel angefangen.
Bei dem Groß-Mars- Stagsegel gibt es Probleme mit der Befestigung an dem Nockhorn, da muß ich mich belesen bevor ich weitermache.

Sonst bleiben noch die Stag- und Leesegel .

Morgen werde ich versuchen Bilder hier zu zeigen.

Tschüß und schöne Grüße,

juerg_s

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Donnerstag, 14. Mai 2009, 17:31

Die Stagsegel sind soweit fertig.

Bei dem Groß-Marsstenge-Stagsegel musste ich die Steigung an der oberen Kante dem Borgstag anpassen weil die Unterkante parallel zur Wasserlinie sein soll . Sonst lief alles ohne große Probleme.

Jetzt bleiben nur noch die Brassen für alle Rahen und die Leesegel.














Tschüß und schöne Grüße,

juerg_s

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Freitag, 15. Mai 2009, 17:31

Schöne Grüße an alle Kartonbauer,

heute bin ich mit der Takelung der Leesegel fertig geworden.
Ich habe sowohl Mars- als auch Bram-Leesegel bei diesen Modell dargestellt .
Die untere Leesegel werde ich nicht machen.

Mit den Bram-Leesegel sieht das Modell sehr schön aus, ich denke an dem richtigen Modell werde ich sie auch zeigen (ursprünglich wollte ich sie nicht machen) .

Die Takelung verlief ohne große Komplikationen. Nur die Befestigungen an den Betingen bzw. Wanten musste ich teilweise ändern .

Bleibt noch : die Rahen parallel stellen, Knoten fixieren und die Enden von den Fäden abschneiden . Dann sind die Arbeiten am Probemodell abgeschlossen.


Hier sind ein Paar Fotos von der jetztigen Bauphase. Und morgen zeige ich mehr Detailphotos von der Takelage.

Tchüß,

juerg_s









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Samstag, 16. Mai 2009, 18:36

Heute habe ich die Arbeiten am Probemodell abgeschlossen.
Wie versprochen , hier sind einige Aufnahmen :



Bugspriet:
















Fockmast :















Großmast:
















Besan:












Gesamtansicht:

















Und zum Schluss noch einige Nahaufnahmen:














Ich hoffe der Kapitän ist zufrieden.


Nun geht es mit dem richtigen Modell weiter.

Tschüß, und ein schönes Wochenende allerseits ,

juerg_s

Wiesel

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Samstag, 16. Mai 2009, 19:07

Donnerwetter!

Das hat schon was, zunächst für die Takelung ein Probemodell zu bauen.

Du hast die Rahen "vierkant" gebrasst. Das würde bedeuten, dass bei der von Dir dargestellten Segelstellung "achterlicher Wind" die jeweils achteren Segeln den davor liegenden den Wind wegnehmen.

Vielleicht wäre ein leichtes Anbrassen für die Segelstellung "raumschots" hier wirklichkeitsnäher.

Ich bewundere die Mühe, die Du Dir machst. Deswegen auch dieser kleine wohlmeinende Tipp...
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

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Samstag, 16. Mai 2009, 19:48

Hallo, Helmut,

also daran habe ich überhaupt nicht gedacht. Du hast natürlich absolut recht: in dieser Rahstellung würden die Segel der Fock- und Großmast nie mit Wind gefüllt sein.
Ich werde dann die Steuerbord-Brassen anziehen.

Vielen Dank für deinen wertvollen Tipp. Falls dir irgendwas noch aufgefallen ist bitte las mich es wissen, denn lieber jetzt korregieren als später.

Ach so, ich wollte noch fragen ob du weiß wo und wie die Leinen für die Mast- Flaggen befestigt wurden (an der Mars oder am Deck irgendwo ????) habe bis jetzt nirgendwo was darüber gefunden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »juerg_s« (16. Mai 2009, 19:57)


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Samstag, 23. Mai 2009, 10:51

Heute möchte ich das Buch von Klaus Schrage „Rundhölzer, Tauwerk und Segel“ vorstellen.

Vorab wollte ich noch sagen dass ich von Koehlers-Verlag freundlicherweise eine Genehmigung zur Veröffentlichung der Bilder as dem Buch hier im Forum bekommen habe (falls erwünscht ,kann ich sie an Moderatoren des Forums zuschicken).

Nun zum Buch:

Das Buch hat insgesamt 13 gut gegliederte Kapitel und Anhang mit Tabellen.

Im ersten Kapitel werden Maße der Schiffe angegeben (18-110 Kanonen) ,die später bei der Berechnung weiteren Größen (z.B. Mast-, Rahlänge .... ) relevant sind. Außerdem wird kurz auf Schiffstypen und Namen von Decks eingegangen.

In Kapiteln 2 bis 4 werden Masten , Stengen und ihre Verbindungsteile (Mars, Eselshaupte ...), Rahen , Gaffel, Bäume, Spieren sehr detaliert und mit vielen Abbildungen beschrieben.
Alle Größen sind nicht als Endgrößen sondern immer in Bezug auf eine feste Größe (1.Kapitel des Buches) bzw. davor berechnete Größe angegeben (z.B. der Mars ist 0,333 der zum Mars zugehörigen Stengenlänge breit und 0,75 der Breite lang ).
Somit sind alle Maße für jedes englische Schiff dieser Epoche berechenbar.

Bevor es mit der Takelung losgeht werden in Kapiteln 5 bis 8 Tauwerk und Schiemansarbeiten (Kapitel 5) , Knoten , Steke und Spleiße (6) , Blöcke, (7), Taljen und Takel 8 sowie Ausrüstungsgegenstände am Deck (9) erklärt.
Hier ebenfalls mit vielen Abbildungen.

Im Kapitel 10 wird das stehende Gut der Takelage erklärt .

Hier wird die Takelung der Masten sowie Bugspriets von unten nach oben (Untermast, Marsstenge, Bramstenge) gezeigt.


Im Kapitel 11 werden die Rahen und zwar auch von unten nach oben und von Bug zum Heck getakelt.
Hier wird die Takelage zur Bewegung der Rahen (Brassen Topnanten etc.) ausführlich beschrieben . Außerdem wird erklärt wo genau sich die Blöcke des laufenden Guts der Segel an den Rahen befinden und welche das sind (einscheibig, zweischeibig ...) .

Das laufende Gut der Segel wird aber noch nicht beschrieben . Zuerst werden im Kapitel 12 die Bestandteile und Abmessungen der Segel
( ebenfalls universelle Größenangaben wonach Größen für alle englische Segler ausgerechnet werden können) gezeigt. Wieder mit vielen Abbildungen die das gesagte im Text sehr gut veranschaulichen.


Schließlich wird im Kapitel 13 das laufende Gut von allen Segel erklärt.
Zuerst werden die Rahsegel, dann Leesegel und schließlich Stagsegel beschrieben.

Alle Elemente der Takelung (sowohl stehendes als auch laufendes Gut) sind durchnummeriert (von 1 bis 308 ). Im Anhang des Buches befindet sich eine Tabelle mit Angaben der Taustärke bzw. Blockgrößen für jedes Takelelement , abhängig von der Schiffsgröße (18-110 Kanonen) .

Wenn man die Zahl aus der Tabelle mit dem Berechnungsfaktor multipliziert bekommt man die für’s Modell passende Taustärke bzw. Blockgröße.

Berechnungsfaktor ist sehr leicht auszurechnen und ist abhängig von dem Maßstab des Modells.

Fazit:

Ein sehr empfehlenswertes Buch für Modellbauer die englische Segler (letztes Viertel des 18. Jahrhunderts ) richtig takeln wollen.
Mit dem Buch kann man einige Schiffe des Shipyard-Verlages takeln: HMS Victory, HMS Bounty, HMS Juno , ich glaube auch HMS Hunter.

+ : sehr gute große Abbildungen
+ : Nummerierung der einzelnen Takelelemente
+ : Tabellen mit Angaben der Taustärken, Blockgrößen etc.
+ : deutschsprachig

- : Preis (ca. 60 Euro bei Amazon )



















Schöne Grüße von ,

juerg_s

PS: Zur Zeit berechne ich die Größe und Anzahl der benötigter Blöcke
Ich werde versuchen sie aus Karton zu bauen. Mal schauen ob es klappt.

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Dienstag, 26. Mai 2009, 00:58

Hallo allerseits,

heute habe ich versucht einscheibige Blöcke aus Karton zu bauen (4 mm und 6 mm groß).





Hier sind die Fotos:































So habe ich die 4mm-Blöcke getakelt
















Takelung bei 6mm-Block:

















Und so sehen sie in Aktion aus:



















Tschüß und schöne Grüße,

juerg_s

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Montag, 8. Juni 2009, 23:00

Hallo allerseits,

in den letzten Tagen habe ich mich mit dem Heckspiegel beschäftigt.

Das ist der Abschnitt meiner Reise über den ich bei der Planung die meisten Sorgen hatte.
Erstens wusste ich nicht wie die Figuren genau aussehen Ich hatte zwar ein Paar Photos von Bellona aber die vom Heck waren zu wenige und zu unscharf.

Im Anatomy of the Ship –Buch sowie in den Krick-Plänen sind die Verzierungen
sehr ungenau gezeichnet, man kann nicht bei allen Figuren erkennen was sie darstellen.
Im Netz habe ich auch nichts gefunden.
Das was ich gemacht habe ist ein Mix aus dem was ich auf den Bildern erkennen konnte und ein bisschen Improvisation.

Das zweite Problem war das Material aus dem die Figuren gemacht werden sollten.
Ich wollte sie nicht aus Karton bauen.
Dafür habe ich das hier genommen:






Diese Knetmasse lässt sich ganz gut formen (so ähnlich wie Plastilin ) und ist lufthärtend.
Ich habe zwar Kinder-Knetmasse zuhause (ich benutze sie manchmal als Hilfsmittel z.B. als Beschwerer) aber Figuren oder so was ähnliches daraus habe ich zum letzten Mal glaube ich in Kindergarten gemacht.


Ich will damit sagen dass das Ziel bei dem Ganzen war nicht das Model verschönern sondern eher nicht verstümmeln.


Und hier sind die Fotos:



















































































Es sieht zwar nicht besonders schön aus , aber ich habe mit einem viel schlechteren Ergebnis gerechnet, deshalb freue ich mich trotzdem .

Tschüß und schöne Grüße,

juerg_s

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Mittwoch, 10. Juni 2009, 22:14

Guten Abend jörg...
Ich möchte Dir wirklich nicht zu nahe treten, oder Dich unnötig kritisieren!
Aber - das "leidige" an Deinem, sonst überragenden, Baubericht, sind die Fotos. Mein Rechner ist sicherlich nicht das neueste Modell, mithin auch schon wieder vier Jahre alt, nur - bis ich Deinen Bericht geöffnet habe und einsehen kann, vergeht jedesmal geraume Zeit. ;( Ich fänd eine etwas schnellere Zugriffsmöglichkeit gar nicht so schlecht. ;) Ich würd' halt gerne mal öffter reinschauen...
Vielleicht geht es dem Ein oder Anderen ja auch so?
Ansonsten 'ne stramme Leistung die Du hier abgibst. Alle Achtung! :]
Gruß aus Iserlohn, Renee
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juerg_s

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Samstag, 13. Juni 2009, 20:22

Hallo,
hier melde ich mich wieder.

* Reinhard:

Du hast wahrscheinlich eine niedrige DSL-Geschwindigkeit. Z.B. bei mir ist die ganze Seite von meinem Baubericht in wenigen Sekunden aufgeladen obwohl mein Comp mitlerweile 3 Jahre alt ist.
Diese Form der Berichterstattung gefällt mir eigentlich ganz gut . Ich nehme immer zweitniedrigste Auflösung , die picr.de zu bieten hat , nämlich 600 Pixel. Die Größe der Bilder fide ich OK. Ich werde demnächst versuchen einige der Bilder mit der niedrigsten Auflösung hier zu zeigen (480 Pixel) . Vielleicht geht es dann schneller.




Als nächstes beschäftige ich mich mit Galion. Hier sind die Bilder:

























Ich hatte Schwierigkeiten Schloiknie und Galionssims an den Rumpf bündig anzupassen .
Und es gibt bestimmt eine elegantere Methode den Verzierungsstreifen auf den Schloiknie anzubringen (ohne diese hässliche Verbiegungen und Spalten s. Bilder ).













Tschüß und schöne Grüße,
juerg_s

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Dienstag, 16. Juni 2009, 21:13

Hallo liebe Freunde,

ich bastle immer noch an Galion. Es gibt leider wieder Schwierigkeiten mit der Anpassung der Teile, deshalb empfehle ich diesen Abschnitt sehr genau zu planen um es später sauber zu bauen.


schöne Grüße ,

juerg_s


Hier sind einige Bilder:


































Reinhard Fabisch

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Dienstag, 16. Juni 2009, 22:09

n'Abend juerg...
Das mit dem Laden der Bilder hat sich normalisiert. :DLag wohl am Server.
Ansonsten?
Die Figuren sind Dir allesamt vortrefflich gelungen. :]Ich selbst hatte eine vergleichbare Knetmasse auch für meinen Löwen vorgesehen.
Nun ja, in Karton ist er aber auch ganz ansehnlich geworden.
Dein Galion hat auch wieder 'ne Klasse für sich. Du spielst da wirklich in einer ;)"höheren Liga" als ich.
Liebe Grüße, Renee
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Freitag, 19. Juni 2009, 00:02

Hallo, allerseits.

*Reinhard:
Ich freue mich dass du bei mir vorbeischaust.
Ich bin auch regelmäßiger Gast auf deiner Seite . Dein Löwe gefällt mir ausgesprochen gut und ich verfolge mit sehr großem Interesse deinen Baubericht. Du baust in einem kleineren Maßstab und das ist viel schwieriger (das ist der Grund warum ich auf 1:72 umgestiegen bin). Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg !

Zur Zeit arbeite ich an der Galionsfigur .

Hier sind einige Bilder:
































Tschüß und schöne Grüße,

juerg_s

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Samstag, 20. Juni 2009, 14:24

Hallo, liebe Freunde.

Galion ist fast fertig (Reling muss noch gefärbt werden) .
Galionsfigur ist mir nicht ganz originalgetreu gelungen. Ich lasse es aber so (für das erste Mal ist sie ganz OK, finde ich).
Butluvs habe ich selbst gedreht. Man braucht dafür keine Drechselbank. Die Methode habe ich im Netz gefunden und finde sie super. Ich werde sie hier später zeigen.

Der nächster Schritt sind die Kanonen. Ich werde sie ,denke ich, genauso bauen wie ich es schon hier gezeigt habe.

Hier sind einige Bilder von dem Baufortschritt und zum Schluss die Gesamtansicht .

Tschüß und schöne Grüße,

juerg_s




























Reinhard Fabisch

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Samstag, 20. Juni 2009, 23:53

Grandios...
Also ich find's gelungen. Ach ja, die Schwierigkeiten bei diesem Masstab liegen nicht im "kleinen",
- Nein sie liegen gerade in der Größe! Das läßt nämlich viel mehr Spielraum zum Ausfeilen der Details! 8o
Und darin bist Du ein Meister! :]
Gruß aus Iserlohn, Renee
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Micro

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Sonntag, 21. Juni 2009, 00:29

Du spielst in einer eigenen Liga!!!

Großartg und fast nicht zu überbieten.

Ich bin in Erfurcht erstarrt. 8o 8o 8o

Liebe Grüße, Herbert

birder

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199

Sonntag, 21. Juni 2009, 17:42

Wonderful!! I wish I had planked Cleo now, and made all the guns of paper, as used wood (lathe). I don't understand all the rigging practice away from the model, but don't read German unfortunately. The stern decorations and the overall quality of this build are an inspiration!
Es scheint, dass die Takelage der Praxis ist es, genau, das ist so beeindruckend wie der Rest von diesem schönen Schiff!
-Glen

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Donnerstag, 25. Juni 2009, 23:28

Hallo,

**Micro, Reinhard: Danke fürs Lob , freut mich sehr dass ihr bei mir vorbeischaut.

** birder: The rigging practice away from the model is a test model. I wanted to check whether the rigging was properly planned. And thank you for your interest.



Heute bin ich mit Kanonen für das untere Deck fertig geworden.
Da der größter Teil nicht sichtbar sein wird , wird es vereinfacht gebaut.
Im Prinzip habe ich sie genauso gebaut wie vorher für das kleine Modell .

Als nächstes werden Lafetten auf den richtigen Stellen platziert und das untere Deck vorbereitet.

Schöne Grüße,.

juerg_s























































































































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