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juerg_s

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Mittwoch, 23. Januar 2008, 23:13

HMS Bellona von Shipyard (vergrößert auf 1:72)**FERTIG**

Hallo, liebe Freunde,

nach langen Überlegungen und einigen Vorbereitungen habe ich mich entschlossen das Kartonmodell von HMS Bellona (1:96) von Shipyard zu bauen. Ein gewagtes Unternehmen, welcher bestimmt mehrere Monate in Anspruch nehmen wird, denn sowohl der Rumpf als auch die Takelage relativ schwer zu bauen sind. . Nicht desto trotz möchte ich mit großer Freude den Baubericht heute beginnen und werde versuchen über Fortschritt des Baus durch Bilder und Text regelmäßig zu berichten. Über Ihre Ratschläge und Hilfen würde ich mich natürlich sehr freuen. Nun fange ich meine lange Reise an.

Zur Geschichte des Schiffes (aus Bauanleitung von Krick):

Die H.M.S. BELLONA war eines der berühmtesten Kriegsschiffe der 74 Kanonen-Klasse, das die britische Marine je besaß .diese Bewehrungsklasse stellte das Kernstück der wichtigsten Seemächte in der zeit zwischen dem siebenjährigen krieg (1756 - 1763) und dem ende der napoleonischen kriege (1815) dar. tatsächlich hielt man diesen Typ hinsichtlich seiner Manövrierbarkeit und Feuerkraft zu recht für einen idealen Kompromiss zwischen den zwar wendigeren, jedoch leichter bewaffneten Kriegsschiffen einerseits und den imposanten, aber im Aufbau weniger stabilen Schiffen mit 80 Kanonen. die ersten Schiffe der 74 Kanonen - klasse liefen in Frankreich um das Jahr 1730 vom Stapel; sie waren zwar auch hinsichtlich ihrer Struktur eher als schwach zu bezeichnen ( was im übrigen für den Großteil der zu jener Zeit in Frankreich gebauten Schiffsrümpfe galt), zeigten jedoch rasch ihre Überlegenheit gegenüber den britischen Schiffen, die seinerzeit auf der Gegenseite die selben operativen Funktionen innehatten.
infolge der beschlagnahme mehrere französischer Boote der 74 Kanonen - Klasse bei den beiden Seeschlachten von Finisterre im Jahre 1747 machte sich die britische Admiralität unter der Leitung des Oberintendanten Thomas Slade 1755 daran, die ersten schiffe dieser Kategorie aufzurüsten, die man dann später "Dublin Klasse" nannte. Im Jahr darauf wurden weitere drei schiffe der "Dublin Klasse" in Auftrag gegeben, nähmlich die "HERO", die "HERCULES" und die "THUNDER". am 25 Dezember 1757 wurde dann die "BELLONA" bestellt, zusammen mit der "DRAGON" und der "SUPERB", für die Thomas Slade bereits am 31 Januar 1758 die Baupläne vorlegen konnte. im Mai desselben Jahres wurden auf der werft von Chatham die arbeiten an der BELLONA aufgenommen, die sich über reichlich 1 1/2 Jahre hinzogen, bis das imposante schiff dann am 19 februar 1760 vom Stapel lief - und gleich zu einem bedeuteten Einsatz herangezogen wurde, war es doch an der Seeblockade von Brest am 8. April beteiligt. im mai 1761 bekam die Besatzung der BELLONA den Auftrag, um die Mündung des Tejo herum zu patrouillieren; um 3 Ur nachmittags des 13. August sichteten die Männer auf der BELLONA und der Fregatte "BRILLIANT" eine kleine flotte französischer schiffe, die sich aus dem 74 Kanonen - Schiff "COURAGEUX" und den beiden Fregatten "MALICIEUSE" und "HERMINIONE" zusammensetzte. nach langer Verfolgungsfahrt erreichte um 5 Uhr des darauffolgenden morgens die BELLONA die "COURAGEUX"; während die "BRILLANT es mit den beiden französischen Fregatten zu tun bekam, nahm das Gefecht seinen Anfang. Nach zwei stunden musste sich die Besatzung der "COURAGEUX" infolge schwerster Verluste ergeben; allerdings waren auch die beiden britischen schiffe so stark beschädigt, dass sie die flüchtenden Fregatten der französischen Marine nicht mehr verfolgen konnten.
nachdem die erforderlichen Reparaturarbeiten abgeschlossen worden waren, war bei Portsmouth in Diensten, um dann die "BELLONA" bis nach Chatham gebracht zu werden. dort sollte das schiff, von dem einstweilen ein teil der Ausrüstung und zumal die Kanonen abmontiert worden waren, bis 1778 bleiben. schließlich wurde die "BELLONA" in ein Trockendock gebracht und einer vollständigen Überholung und Nachbesserung unterzogen: im einzelnen wurde die Bordwand der Decksaufbauten verändert und mit 6 Feuergeschützen neuen typs bestückt; es handelte sich dabei um die ersten Koronnaden. Im März 1780 wurde der Rumpf des Schiffes schließlich noch mit Kupferplatten bewehrt, und die Überholung war abgeschlossen.
Am 30. Dezember desselben Jahres war die "BELLONA" bereits wieder an kriegerischen Auseinandersetzungen beteiligt, indem sie an des Verfolgung der holländischen 44 Kanonen - Schiffes "PRINCESS CAROLINE" eingesetzt wurde, um dann anschließend bei Gibraltar, in der Nordsee und gar in Westindien im Dienste ihrer Majestät zu segeln. zwischen 1783 und 1791 war ihr Heimathafen Porthmouth; nach Beendigung weiterer Arbeiten in Chatham wurde die "BELLONA" jedoch der flotte des Admiral Howe im Ärmelkanal zugeschlagen. Bis 1797 segelte die "BELLONA" erneut in westindischen Gewässern, wo es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit der französischen Flotte kam. zahlreiche weitere Stationen der "BELLONA" sind in den Büchern aufgezeichnet. Ein Einsatz im Baltikum, ein unrühmliches Auf-Sand-Laufen, was verhinderte, dass das Schlachtschiff 1801 an der schlacht von Kopenhagen teilnehmen konnte; außerdem die Seeblockade von Cadiz, Reisen nach Jamaika, zurück nach Porthmouth und erneut in die Karibik, nähmlich nach Barbados. 1806 hatte die "BELLONA" einen nicht unerheblichen anteil an der Verfolgung der "FOUDROYANT" sowie an der Zerstörung des 74 Kanonen-Schiffes "IMPETUEUX", beides schiffe der französischen Marine.
"BELLONA" war bis Februar 1814 - und damit über 50 Jahre nach ihrem Stapellauf - in diensten der britischen Admiralität; schließlich wurde das ruhmreiche Schiff im September desselben Jahres in Chatham verschrottet.
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juerg_s

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Mittwoch, 23. Januar 2008, 23:16

Als erstes stelle ich Hilfsmittel vor , die mir beim Bau zur Seite stehen:
1. Anatomy of the Ship : The 74-gun ship Bellona
2. O.Curti: Schiffsmodellbau
3. Wolfram zu Mondfeld: Historische schiffsmodelle
4. Bauplan von Krick : HMS Bellona 1780 (1:100)
5. Fotos von Bellona sowie einen anderen 74-gun Ship aus National Maritime Museum (London)

Bei Bau werde ich versuchen (natürlich soweit es geht ) mich an einigen Grundregeln zu halten:
1. möglichst alles aus Papier bzw. Pappe bauen (keine vorgefertigten Teile benutzen, außer Masten und Rahen)
2. möglichst wenig Chemie (d.h. kein Lack oder Lackfarben sondern Aquarel- oder andere wasserlösliche Farben, keine stinkende Kleber (natürlich ganz ohne Sekundenkleber bzw Alleskleber geht es nicht)).
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Mittwoch, 23. Januar 2008, 23:19

Bis heute habe ich schon einiges gebaut und das will ich euch zeigen:

Zuerst habe ich die Spanten auf 1 mm dickes Karton aufgeklebt.
Dann hab ich sie ausgeschnitten ,das Spantengerüst zusammengebaut und verklebt. Darüber wurde von anderen Modellbauern schon so oft berichtet dass ich mich hier nicht weiter in das Thema vertiefen will. Die Passgenauigkeit war bis dahin sehr gut.

Als nächstes habe ich Räume wo später Kanonen stehen schwarz gestrichen und Leisten für die Kanonenfenster (rot) angebracht.Anschließend habe ich an die Kanten von Spanten dünne Streifen (ca. 5 mm) geklebt.
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Mittwoch, 23. Januar 2008, 23:21

Hier sind weitere Bilder:
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Mittwoch, 23. Januar 2008, 23:23

Nun kommt die 1.Schicht der Beplankung. Passgenauigkeit war wieder gut außer am Heck (da musste ich an einigen Stellen nachschneiden) .
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Mittwoch, 23. Januar 2008, 23:26

Und noch ein Paar bilder:
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Mittwoch, 23. Januar 2008, 23:29

Nun werden Decks angefertigt. Ich klebe vorgegebene Decks auf 0,5, mm starkes Karton und anschließend schneide jede einzelne Holzleiste aus. Dann sieht es so aus.
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Mittwoch, 23. Januar 2008, 23:32

Anschließend verbinde ich die Leisten mittels doppelseitigen Klebeband mit 0,5, mm Karton.
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Mittwoch, 23. Januar 2008, 23:35

Nun kommt die erste Schicht Farbe aufs Deck und dann die zweite. Damit die Fugen zwischen den Leisten besser aussehen habe ich beim streichen das Deck umgebogen (s.Bild)
Nach Anbringen von 2. Schicht Farbe (Weise Abtönfarbe +universal Abtönkonzentrat aus OBI) sehen die Decks dann so aus.
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Mittwoch, 23. Januar 2008, 23:42

weitere Bilder:
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Mittwoch, 23. Januar 2008, 23:47

Als nächstes beschäftige ich mich mit Kanonen.

Bellona hatte 28 von 32-Pfund-,
28 von 18 Pfund- , 14 von 9 Pfund- (7 ½ Ft) und 4 von 9 Pfundkanonen (8 ½Ft ).

Zuerst die Lafetten für 9-Pfünder. Na ja mit der Farbe bin ich nicht ganz zufrieden , ich werde sie später anders färben.
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Mittwoch, 23. Januar 2008, 23:50

Nun die Kanonen (9-Pfünder):
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Donnerstag, 24. Januar 2008, 00:03

noch Bilder:
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flo

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Donnerstag, 24. Januar 2008, 00:18

Hallo

Willkommen im Forum. Was für ein Einstieg! :respekt: Bin zwar mehr in der Flugzeugabteilung tätig aber so alte Segelschiffe find ich einfach umwerfend schön. Super Baubericht bisher. Die Idee mit dem Deck ist richtig klasse.
Bin schon gespannt wie es weiter geht. Viel Erfolg!

Gruß, Flo

Glue me!

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Donnerstag, 24. Januar 2008, 00:25

Wow. Was für ein Einstieg! Gekonnt! Ich bin auf alles Weitere gespannt!!

Grüsse von Gloomy
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Micro

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Donnerstag, 24. Januar 2008, 00:33

Eine richtige "Lawine".

Sehr viel auf einen Schwung.

Da bin ich zu "mitteilungsbedüftig".

Ich poste immer was ich gerade gebaut habe.

Egal, super Einstand, ich bin schon neugierig auf den weiteren Baufortschritt.

Grüße aus Wien, Herbert

KlauSti

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Donnerstag, 24. Januar 2008, 11:08

Genial!!

Werde den Bericht genau verfolgen. Der Bausatz liegt bei mir noch im dunklen Schubladenverlies.

Super Idee mit dem Deck. Aber mir etwas zu hell! Durch die Umgebungsbedingungen sind die Decks der Schiffe eher etwas dunkler. Aber lass Dich nicht von mir beirren!

Weiter so!!

Klaus
Was der UHU verbindet, soll die Schere nicht trennen!

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haduwolff

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Donnerstag, 24. Januar 2008, 11:35

Decksfarbe...

Moin zusammen,

Klausti, da bin ich mir nicht sicher, war doch Sauberkeit und das schneeweisse Deck die Glückseeligkeit des Bootsmannes und 1 WO.

Ein geschrubbtes und gepflegtes Holzdeck ist hellgrau, fast weiss mit silbrigem Schimmer.

Gruß
Hadu
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KlauSti

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19

Donnerstag, 24. Januar 2008, 15:00

Danke Hadu!

Wieder etwas gelernt. Ich als alter Flachlandtiroler habe mich schon gewundert, warum in so vielen Piratenfilmen soviele Matrosen auf alle Vieren mit sovielen Bürsten übers Deck rutschen!

Gruß
Klaus
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Gordon R

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Freitag, 25. Januar 2008, 09:29

Hallo,
1a der Bericht bis Dato. Vor allem auch die Vorstellung der Lektüre zum Schiffsbau finde ich super.

Gordon
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Aktuell: ---
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Pipelin: ---

fuchsjos

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Freitag, 25. Januar 2008, 11:01

Hallo Jürg!

Willkommen im Klub der Segelschiffbauer! Werde aus berechtigtem Interesse hier von Zeit zu Zeit vorbeischauen - interessante Technik beim Deck. Wünsche dir noch viel Spaß und Geduld. Die Kanonen aus Papier sehen echt Klasse aus! =D>

Servus
Josef
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Joerg

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Freitag, 25. Januar 2008, 20:15

Hi,

tolles Modell. Toller Baubericht.

Jörg

Reinhard Fabisch

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23

Freitag, 25. Januar 2008, 23:35

Hi Juerg_s...
Ein ganz toller Einstieg! Ob sich die Arbeit mit dem Deck wirklich lohnt, laß ich mal dahingestellt. Aber Deine 9 Pfünder die haben's mir angetan! Gefällt mir unheimlich gut! Und der Baubericht an sich, läßt sich auch sehen. Prima kann ich da nur sagen. Toll finde ich auch, das sich mal wieder jemand an ein historisches Modell wagt. Ich hab meine "GRANADO" von Shipyard zu Weihnachten fertiggestellt. Da sind auch vier Monate ins Land gegangen. Vor der Takelage schrecken ja viele zurück. Ist ja auch 'ne Mege Arbeit und kann mitunter ganz schön nerven. Trotzdem gehört mein Herz den historischen Seglern und die Bellona hab ich mir auch schon besorgt. Schade nur das ich den Masten und Rahensatz nicht bekommen habe. Deswegen ist sie auch erst mal zurückgestellt. Ich werde also ein treuer Gast Deiner Seiten werden und mir nichts entgehen lassen. Ich freu mich schon drauf, wie's wohl weiter geht.
Gruß aus Iserlohn: Renee
Schwierigkeiten bringen Talente ans Licht,

die bei günstigeren Bedingungen schlummern würden! ;)

juerg_s

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Samstag, 2. Februar 2008, 00:21

Weiter geht’s mit Kanonen:
Mit Sekundenkleber verstärke ich den vorderen, hinteren sowie mittleren Teiel , da wo es später gebohrt wird.

Drehzapfen der Kanonen fertige ich aus Gartendraht an. Dann werden Löcher für Drehzapfen gebohrt . Und vorne bohre ich Löcher für den Lauf .
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juerg_s

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25

Samstag, 2. Februar 2008, 00:27

Nun schleife ich die Kanone und befestige mit Sekundenkleber den Drehzapfen.
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26

Samstag, 2. Februar 2008, 00:31

Während Kanonen noch trocknen mache ich Augbolzen für Kanonentackel aus Draht.
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Samstag, 2. Februar 2008, 00:34

Augbolzen werden mit Sekundenkleber an d. Lafette befestigt. Anschließend kommt noch Ring am oberen Augbolzen durch den der Kanonenbrocktau (bei englischen Kanonen) durchgeht.
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Samstag, 2. Februar 2008, 00:37

Inzwischen sind Kanonen trocken so dass ich sie schwarz färben kann. Wegen Sekundenkleber haftet die Aquarelfarbe schlecht, deshalb kommt zuerst die matte Grundfarbe (Voll- und Abtönfarbe aus OBI) und anschließend glänzende Aquarelfarbe.
Jetzt wird Draht passend zur Lafette abgeschnitten und geschliffen.
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Samstag, 2. Februar 2008, 00:40

Dann mache ich noch Schildzapfengurte (Befestigungen für die Kanonen ) aus schwarzen Papierstreifen.
Nun können Kanonen auf den Lafetten befestigt werden. Dann sieht es so aus.
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Jyrn

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Samstag, 2. Februar 2008, 01:02

Wow!

Die sind ja rattenscharf! Handgefertigte Einzelstücke, die sehr originalgetreu aussehen. Dabei wurden die Originale wohl eher wie am Fließband gegossen...

Respekt.

Jyrn.

fuchsjos

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Samstag, 2. Februar 2008, 14:18

Hallo Jürg!

Echt geil - ganz große Klasse!
=D> =D> =D>

Servus vom
Josef
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juerg_s

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Mittwoch, 6. Februar 2008, 00:48

Hallo, Fuchsjos ! Danke fürs Liob, freut mich sehr wenn mein Baubericht dich interessiert. Habe mir deine Modelle angeschaut: die Qualität ist TOP, vorbildlich für jeden Kartonbauer.
Desto erfreulicher für mich dass ich nicht der einzige bin der sich in diesen Forum mit Segelschiffen beschäftigt.

Gruß,

Jürgen

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Klebär

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Mittwoch, 6. Februar 2008, 00:55

Hallo Juerg!

Bin gerade eher zufällig über Deinen Baubericht gestolpert! Sieht klasse aus, was Du uns da zeigst! Leider sind die Segler nix für mich, da ich die Takelei an den Rand der Verzweiflung treiben würde... Daher meine besondere Hochachtung!

Und dann habe ich noch hoch erfreut feststellen können, dass ich nicht mehr der einzige "Seestädter auf dem Berge" bin. Einen Herzlichen Gruß also aus RS nach RS!!!


Der Klebär!
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte: 'wo kämen wir hin?' und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"

Gordon R

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Mittwoch, 6. Februar 2008, 07:13

Oh man,
das ist ja der Hammer, was Du da mit den Kanonen anstellst. Das würde ich so nicht hin bekommen!

Gordon
Ehemaliger Funker der F211 "Köln"

Aktuell: ---
Planung: Admiral Scheer
Pipelin: ---

KlauSti

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35

Mittwoch, 6. Februar 2008, 08:16

Hallo Jürgen!

Genial Dein Bau bisher!

Besonders die Kanonen!! Sag mal, hast Du noch einen Satz der Wummen übrig!! Da ich die Bellona auch in der Schublade habe, hättest Du schon einen Abnehmer!!

Es grüßt ein Fan Deiner Kunst!

Klaus
Was der UHU verbindet, soll die Schere nicht trennen!

In der Werft:
- HMV Bismark, 1:250

Fertig:
- Admiral Uschakov, ProModel, 1:200

In der Gallerie:
- HMV Hamburger Hafendiorama
- Henschel Feldbahnlok 1:43, Bahn Verlag
- Adler 1:20, Schreiber-Bogen
- JU52/3m, Schreiber-Bogen

juerg_s

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36

Sonntag, 10. Februar 2008, 14:26

Weiter geht’s mit 32 Pfünder. Zuerst die Kanonen.
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Sonntag, 10. Februar 2008, 14:28

weitere Bilder
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Sonntag, 10. Februar 2008, 14:29

yy
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Sonntag, 10. Februar 2008, 14:33

aq
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40

Sonntag, 10. Februar 2008, 14:34

Und dann die Lafetten. Ich habe mich für die einfache Version entschieden (keine Räder, kein Querholz, kein Bett für Richtholz ) .
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