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hemingway

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Mittwoch, 10. September 2008, 11:24

Hilfe! Wie takelt man wie ein Profi?

Aaaahhh! :gaga:

Da mein Modell der Norderney bis auf die Takelage fertig ist, hab ich mich die letzten Tage daran versucht. Selten war ich so gefrustet.

Die Strippen hängen durch, die Taue enden nicht mittig am Mast; verklebe ich die Fäden oder knote ich besser, steche ich Löcher? Soviele Fragen...

Natürlich hab ich das Forum durchgesucht, aber bisher hat keiner ein Tutorial dazu gemacht. Was Rene mit der Mayflower macht, ist klasse, aber Spielt sich in einem deutlich größeren Maßstab ab. Wie takelt man die HMV-Modelle 1:250 ansprechend? Ich würde mir sowas wünschen wie den Beitrag Ein Schiffsrumpf entsteht - von Anfang an ... - der hat mir den Einstieg wirklich leicht gemacht.

So, jetzt ist mir schon leichter. :)

Grüße
Bernhard

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hemingway

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Mittwoch, 10. September 2008, 17:02

Danke, Schrat,

aber ich möchte wenn möglich als Material schon dünnes Nähgarn verwenden. (mit Plastik rumkokeln, igitt!)

Gruss Bernhard

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Lars W.

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Mittwoch, 10. September 2008, 17:05

Hi Bernhard,

ich denke, den Tipp kennst Du sicherlich, aber ich schreibs zur Sicherheit nochmal hierhin:
Ich verwende zum Takeln normalerweise schwarzes, dünnes Baumwollgarn. Die Fäden schneide ich erst recht großzügig zu und klebe ein Ende auf dem Deck fest. Wenns getrocknet ist, ziehe ich den Faden bis zum vorgesehenen zweiten Klebepunkt und lege Schere an. Auch hier kann der Faden ruhig noch etwas (!) länger bleiben.
Dann den (meist leicht durchhängenden) Faden ankleben und nach dem Trocknen mit einem feuchten Pinsel überstreichen. Dadurch wird der Faden gut straff gezogen und bislang war dieser Zug bei mir noch nie so stark, dass Masten oder Rahen dadurch zu stark verzogen wurden.
Ist zwar kein Profi-Tip, aber ich komme damit gut zurecht.

Viel Erfolg wünsch ich Dir!

Grüße

Lars
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Michael Urban

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Mittwoch, 10. September 2008, 17:22

Moin Bernhard,

eine alternative Methode, die allerdings gute Planung erfordert, habe ich mir vom Buddelschiffbau abgeguckt.

Dabei werden die decksseitigen Endpunkte der Takelung durchstochen und schon vor dem Anbau des Decks ein Faden durchgezogen. Dieser hängt dann mit einem Ende oben aus dem Deck (oder was auch immer) heraus und verläuft innerhalb des Modells bis nach unten und schaut dann mit dem anderen Ende aus der Bodenplatte oder einem anderen geeigneten Bauteil heraus.

Wenn die "Strippe" dann gezogen werden soll, wird der Faden am oberen Punkt verklebt. Trocknen lassen. Dies mit allen Fäden machen, die an einer "Stelle" angreifen - also z.B. alle Strippen eines Mastes, Schornsteins oder was immer.

Wenn alle Verklebungen getrocknet sind, kann dann mittels der unten lose heraushängenden Enden eine leichte gleichmäßige Spannung aufgebaut werden. Wenn alles nach Wunsch ist, werden die unteren Enden unter dem Modell verklebt.

Viele Grüsse
Michael

René Pinos

3,1415926535....

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Mittwoch, 10. September 2008, 19:12

Lieber Bernhard,

ich hab null Ahnung davon und einige Künstler wurden schon genannt. Was Helmut "Wiesel" bei seiner Preussen gezeigt hat war schon Sahne. Ich denke er wird hier bald gerne mit Rat zur Seite stehen.

René
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Wolfram4

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Mittwoch, 10. September 2008, 19:22

Hallo Hemingway,

nachdem ich mit losen Fäden ein ziemliches Desaster erlebt habe, bin ich dazu übergegangen, die Fäden in eine Art Rahmen zu spannen und mit Kleber zu bestreichen.

Aus diesem Rahmen schneide ich mir dann Fäden in passender Länge heraus, die ich dann mit beiden Enden an den gewünschten Plätzen des Modells verklebe (Kurzfassung, das Herausfinden der exakten Länge beinhaltet ein wenig "Trial and Error" ) - vorher und nachher Zustand der Takelage hier im Thread zu sehen: http://www.kartonbau.de/wbb2/thread.php?threadid=15866.

Welcher Kleber zu welchem Faden passt, muß man leider durch Experimente herausfinden, bei Leinen- oder Baumwollfäden klappts (bei mir) ganz prima mit Revell Plastik Kleber, für meinen Lieblingsseidenfaden habe ich noch nichts passendes gefunden... :(

Viele Grüße

Wolfram
Veni, vidi, haesi - ich kam, ich sah, ich klebte

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Mittwoch, 10. September 2008, 19:23

Hallo Bernhard,

im Modellbaufachgeschäft gibt es auch spezielles "Takelgarn", das habe ich mir für die Bismarck auch geholt. Da ich es aber noch nicht benutzt habe, kann ich leider noch nix dazu sagen!

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Mittwoch, 10. September 2008, 20:02

Hallo Hemingway!

Das beste ist Nähseide aus der Chirurgie. Hat es früher bei Moduni gegeben.
Mit Sekundenkleber verkleben. Wichtig ist aber, die Masten und Rahen mit Stahldraht oder Holzlstäbchen zu verstärken, da sonst keine straffe Takelage zustande kommt.

Grüße,
Otto.
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ottok

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No. 680

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Mittwoch, 10. September 2008, 20:13

Moin Bernhard,

ich habe einmal einen Tip von Schreinerreiner bekommen nachdem er mein erstes Modell gesehen hat:

Zitat

Schur 680.
Ein schöner Bau, das Schiff steht bei mir auch auf dem Schrank. Noch ein kleiner Tipp! Wenn du den Zwirn für die Takelage aufhängst, unten beschwerst und ihn dann mit UHU flinke Flasche,den Kleber zwischen zwei Finger einreibst,das ganze über Nacht trocknen lassen, so hast du schönen steifen Zwirn, der sich super verarbeiten läßt und nicht macht was er will.
__________________
Gruß Schreinerrainer


Gruß Matthias
:prost:
Schiffe in 1:250:
Fertig: Feuerschiff Borkumriff, Zerstörer D182 Schleswig Holstein, SK Theodor Heuss
Im Bau: SK Hermann Marwede, Binnenschiff, SK John T. Essberger
In der Sammlung: Doppelhüllentanker TMS Seatrout, HMV Hafen-Diorama mit Ätzsatz

hemingway

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Mittwoch, 10. September 2008, 23:28

Hallo an alle,

na, da sind doch wirklich sehr brauchbare Tips dabei!

Herzlichen Dank! Werde einiges ausprobieren.

Schöne Grüße
Bernhard

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Donnerstag, 11. September 2008, 08:16

Moin!
Ich gehöre auch zu den Bindfaden-Verwendern. Ein Tip von Robi habe ich dabei umgesetzt, indem ich mir sog. Stickgarn besorgt habe. Es handelt sich um einen sehr dünnen und wenig fusselnden Faden aus Viskose. Diesen entweder lose verkleben und dann mit feuchtem Pinsel straffen, oder erst den Faden mit verdünntem Holzleim festigen, zurechtschneiden und dann verkleben.
Stickgarn bekommt man auch in verschiedenen Farben. Wenn man statt schwarz einen mittleren Grauton verwendet, wirkt die Takelage nicht ganz so wuchtig.
Man kann damit auch Relinge bauen!!!!!
Gruß
Nävchen
In der Werft: Kombifrachter Schwan (HMV/Piet/1. Auflage), Kanonenboot Panther (HMV/Wiekowski/1. Auflage), SdKfz 222 (GPM), HSwMS Stockholm (ecardmodels.com), RV Celtic Voyager (papershipwright)

hemingway

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Donnerstag, 11. September 2008, 08:47

Hallo,

wenn ihr Faden verwendet, verklebt oder verknotet ihr den an Masten und Rahen? Wenn verknoten, dann wie? Auch die Befestigung an den Decks interessiert mich. Die Urbansche Methode erscheint mir reichlich aufwendig und ist für mich jetzt (bei fast fertigem Modell) auch nicht mehr praktikabel.

Gruss
Bernhard

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Donnerstag, 11. September 2008, 09:43

Hi Knotenfrager,
vor langer Zeit habe ich mir vom Fachhandel Uhren und Juweliere 0.25 mmdünnen Draht besorgt. Den drillte ich mit einer Kluppe über einer Nadelspitze zu einer kleinen Öse. Je nachdem ob ich eher an der Nadelspitze oder näher zujm Schaft hion arbeite bekomme je kleinere oder größere Ösen, je nach Schiffstyp etc. An der Stelle, an der die Öse hin soll bohre ich mit einer Nadel ein Loch und verklebe die Öse darinnen. Nach dem Trockenen verlebe ich das Garn - ich arbeite mit solchen - u-förmig. Manchmal verwende ich auch Knoten, die ich dann mit einem Tropfen UHU sichere. Wenn ich weiß, dass ein Schäkel an Deck war baue ich deren Halterung (Dreieck und ein Loch durch) durch das dann der Faden, ver vornen mit UHU versteift wurde gezogen wird.

Ceteri censeo: Ich meine es wird Zeit, dass sich die Hersteller bei ihren Bauanleitungen mehr um die Takelage kümmern müssten. Die Zeiten den LI :Takelage entnehmt Ihr aus dem Titelkasten sind längst vorbei.

Das in Kürze


mit freundlichen Grüßen

modellschiff

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Peter P.

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Donnerstag, 11. September 2008, 15:05

ich hab mir für meine birago gestern bei conrad kupferdraht in verschiedenen stärken besorgt.
2,50 euro für eine rolle mit 40 metern,in 0.10, 0.20, 0.25, und 0.30 mm.
damit werde ich mich bei meiner takelung versuchen... :rolleyes:


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Donnerstag, 11. September 2008, 17:52

Hallo Freunde der Takelage!

@ Modellschiff!

Das mit den Ösen ist natürlich eine super Sache. Mache ich schon sehr lange. Nur klebe ich da wo eine Öse kommen soll unterhalb eine Balsaholzleiste an. Dadurch hält die Öse wesentlich besser und man kann das Garn auch besser spannen. Übrigens, Ösen, auch ganz kleine, gibt es im Modellfachgeschäft für Holzschiffsbau.

Grüße,
Otto.
ottok

Wiesel

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Donnerstag, 11. September 2008, 18:56

Hallo Bernhard,

wichtig scheint mir zunächst zu sein, das richtige Garn zu nehmen. Ich habe für die PREUSSEN im Wesentlichen (sehr dünnes) Garn verwendet, mit dem u.a. Drachen und Spinnaker genäht werden (Serafil 120/2 bzw. Serafil 200/2). Dieses Garn ist nicht nur sehr dünn, sondern auch sehr glatt und damit absolut fusselfrei.

Allerdings reagiert dieses Garn auch nicht auf Feuchtigkeit, längt oder verkürzt sich also nicht. Dies ist in erster Linie ein Vorteil, aber das Garn lässt sich damit natürlich auch nicht mit der "Anfeuchtemethode" spannen. Generell würde ich aber auf jeden Fall in diesem Maßstab die Finger von Baumwollgarnen lassen!

Strippenziehen:
Zum Teil habe ich mit Ringösen gearbeitet, die in zwei Versionen in dem Ätzsatz der PREUSSEN enthalten sind. Hier habe ich den Faden einfach verknotet und den Knoten mit einer Kleinstmenge dünnflüssigem Sekundenkleber, mit einer Nadelspitze aufgetupft, gesichert. Dann den überschüssigen Faden vorsichtig abgeschnitten.

Einige Fusspunkte von Tauen sind auch anders entstanden: An der entsprechenden Position habe ich den Karton vorsichtig punktförmig mit einer sehr spitzen (!) Nadel eingestochen und dann dahinein den Faden, leicht in Kittifix getaucht, eingesteckt. Mit etwas Übung erhält man eine Verklebung, die man praktisch nicht sieht und die erstaunlich strapazierfähig ist.
Der Vorteil dieser Methode gegenüber der Verwendung von Sekundenkleber ist, dass das Garn in der Nähe der Klebung nicht versteift; beim flüssigen Sekundenkleber kriecht dieser durch die Kapillarwirkung etwas im Faden hoch und manchmal entstehen so nach dem Trocknen dann unnatürlich wirkende Knicke im Faden, wenn man ihn spannen will.

Das Spannen des Fadens ist befriedigend nur möglich, wenn der Mast oder die Stenge, an die er angebracht werden soll, etwas Zug vertragen. Deshalb enthalten die Masten, Stengen und Rahen des Schiffs Verstärkungen aus Schaschlikstäbchen und Federstahldraht unterschiedlicher Stärken, eingeklebt mit dem "schwarzen UHU".

Der obere Befestigungspunkt ist entweder wiederum ein Knoten oder, wo dies schlecht aussehen würde, ein Punkt aus gelartigem Sekundenkleber. Das eigentliche Spannen geht nach einigem Üben recht einfach:
Da, wo der Faden mittig an einem Mast angebracht werden soll, kann man sich hilfsweise einen Hahnepot basteln und diesen rechts und links um den Mast herumziehen, den anzuklebenden Faden in der Mitte. Warten, bis die punktförmige Verklebung angezogen hat und dann den Hahnepot vorsichtig wieder ablösen. Normalerweise ist der Faden dann zwischen den beiden Klebepunkten durchgesetzt.

Wenn das nicht geht, bleibt immer noch die Möglichkeit mit dem auf einem Rahmen gespannten und mit Sekundenkleber getränkten Faden, der nach dem Aushärten leicht zugeschnitten und angebracht werden kann; geht recht gut bei kurzen Fäden.

Ausserdem hast Du eine PN.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
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Michael Urban

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Donnerstag, 11. September 2008, 19:08

Moin Helmut,

und wo bekommt der Normalsterbliche diese Fäden? Im Drachenladen?

Viele Grüsse
Michael

modellschiff

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Donnerstag, 11. September 2008, 19:24

Hi Michael,
geh doch ganz einf achmal in den Kurzwarenladen und schau Dich im Garnregal um. Da findest Du alle Stärken und Farben.
Beim Bau meiner Kap Arkona kann ich die Schornsteine abheben. Damit die Verspannung gelöst werden kann, habe ich eine Öse an den Mast geklebt und einen Haken an das Takelgarn.
Auf den zweiten Bild ist eine Lasche für zwei Stage am Bug der Aurora zu erkennen.
»modellschiff« hat folgende Bilder angehängt:
  • DSCN1991.jpg
  • DSCN1994.jpg

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modellschiff

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Donnerstag, 11. September 2008, 19:26

Die Schornsteine dieses Schiffes sind auch mit Ösen versehen.
Die Flaggleinen der Bremen lassen sich durch die Ösen an Deck und am Mast fieren. Das hochgezogenen Vorderteil der Bremen lässt einen Blick in das Restaurant dahinter werfen.
»modellschiff« hat folgende Bilder angehängt:
  • DSCN1996.jpg
  • DSCN1997.jpg

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Donnerstag, 11. September 2008, 19:26

Hallo Michael!

Zum Beispiel hier: Bezugsquellen für Fallschirmseide

aber wie ich mittlerweile festgestellt habe, gibts den Faden in jedem mittelprächtig ausgerüstetem Schneidereizubehörhandel. Bei uns in Pinneberg ist zum Beispiel einmal die Woche ein Stand auf dem Wochenmarkt, der zumindest vergleichbares im Angebot hat.

Viele Grüße

Wolfram
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21

Donnerstag, 11. September 2008, 19:26

Zitat

Original von Michael Urban
Moin Helmut,

und wo bekommt der Normalsterbliche diese Fäden? Im Drachenladen?

Viele Grüsse
Michael


Moin Michael,

die Firma reagiert auf Emails, wenn man sein Problem schildert. Es könnte dann ggfls. über den Handarbeitsladen des Vertrauens (der sicher auch die im Privaten gängigen Amann-Garne führt) bestellt werden.
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Helmut

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Donnerstag, 11. September 2008, 19:31

Auf der Hammonia lassen sich ebenfalls die Flaggleinen bewegen An Deck und unter der Saling sind die Ösen angebracht. Durch deren verdrillten Fuß halten sie ganz gut im Karton. Die Idee mit dem Balsastückchen ist nicht schlecht.
»modellschiff« hat folgende Bilder angehängt:
  • DSCN2000.jpg
  • DSCN1998.jpg

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Donnerstag, 11. September 2008, 19:35

Hier noch ein bild, wie ich die Ösen herstelle. Das Gerät rechts ist die Kluppe, die einmal die Backen durch Schrauben engstellen lässt und zum andern einen Schnappverschluss hat.


So, Hemingway, nun habe ich etwas zur Beseitung aller Klarheit beigetragen. Es geht aber auch noch viel Einfacher. Man nimmt eine Nadel und sticht z. B am Hauptdeck bis zur Grundpaltte durch und verklebt die Stage auf der Grundplatte. Funktuniert aber nich bei allen Aufteilen.


An dieser Stelle wiederhole ich meine seiner längerer Zeit erhobenen dringend Wunsch an die Verlage und Konstukteure:

GEBT UNS GUTE TAKELPLÄNE AN DIE HAND!


Mit freundlichen Grüßen

modellschiff
»modellschiff« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSCN2001.jpg

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Donnerstag, 11. September 2008, 20:20

danke für das erklärungsfoto!


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Wiesel

Hennings Dino

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Donnerstag, 11. September 2008, 20:25

Zitat

Original von modellschiff
...
GEBT UNS GUTE TAKELPLÄNE AN DIE HAND!




Bei der SANTA INÉS wird es die geben! :)
Bis die Tage...

Helmut

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Freitag, 12. September 2008, 09:43

Hallo Wiesel,

na endlich!


Mit freundlichen Grüßen modellschiff

wolkenstürmer

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Freitag, 12. September 2008, 13:48

Hallo,

ich habe mir das Serafil 120er beim fadenversand.de geordert. Da gibt es nämlich auch 400m Spulen. Die haben dann die "normale" Größe. Auch gab es für die Erstbestellung ein kleines Begrüssungsgeschenk.

In Nähgeschäften in Flensburg habe ich leider nichts gefunden. Die Damen in den Geschäften wussten zwar das es sowas gibt, aber im Laden gabs das nicht.

Habe zwar noch nicht viel mit dem Garn gearbeitet, aber es macht einen guten Eindruch da nicht fusselig.

Gruß
Thomas
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hemingway

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Freitag, 12. September 2008, 15:02

Hallo wolkenstürmer,

hoffentlich hast du dich nicht geirrt.
Bei fadenversand.de hab ich auch nur die 5000 m Spulen vom Serafil No. 120/2 gefunden. Die 400m-Spule ist Serafil No. 40; viel zu dick!

Gruss Bernhard

wolkenstürmer

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Freitag, 12. September 2008, 15:14

so ein sch......

folgendes habe ich geordert:

http://www.fadenversand.de/oxid.php/sid/…listtype/search

Aerofil / Serafil... da soll mal einer durchblicken. Ist aber auch nicht schlecht das Garn. Wie schon gesagt fusselt es nicht. Aber habe natürlich keinen Vergleich zu Serafil.

Das Aerofil hat Winrail übrigens empfohlen und es teilweise auch bei seiner Preußen benutzt und man bekommt es in einer 400m Spule :-)

Gruß
Thomas
Im Bau: Panzerküstenschiff Skjold, Modelik, 1:200

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Freitag, 12. September 2008, 21:09

RE: Hilfe! Wie takelt man wie ein Profi?

Grüß Dich Hemingway, für meine Takelung verwende ich sogenannten Beifaden. Er ist wie bei "nävchen" geschildert ein Kunststofffaden aus 100% Polyester.
Artikel: Gütermann T162, dtex 160(2). Der ist seeeeehr dünn und hat auch im Gegenlicht absolut keine Fusseln.
Der Faden sollte auf stabile Masten gesetzt werden (ich verwende grundsätzlich Holz mit guten Wasserfarben bemalt).
Ich hoffe ich Du kannst was anfangen mit der Masse an Takellösungen. War auch für mich bei den Antworten einiges dabei. Danke an alle und Gruß Dieter
________________________

Herzliche Grüße, Dieter

______________________________________________________
Fertig:
US-Diesellokomotive CFA-16, HS-DESIGN
Sporadisch: Eigenbau E-Lok ES09 in 1:45

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Freitag, 12. September 2008, 21:35

Seit kurzem habe ich in einen Anglerladen folgendes gekauft:
UNI-Thread, 200 yards, 6/0 und 8/0. Es kommt aus Kanada.
Das sind ganz dünne faden und dabei auch sehr stark. Sie werden verwendet beim knoten von Fliegefishen. Ich denke das Material eignet sich sehr gut für ganz dünne Takelage.

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