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Maxe

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Donnerstag, 21. Juli 2011, 22:38

Heinkel He-219 "Uhu", Fly Model Nr. 54, Maßstab 1:33

Anfang 1942 erhielt der kommandierende General der Nachtjäger Kammhuber den Auftrag einen speziellen zweimotorigen Nachtjäger zu schaffen. Seine Wahl fiel auf den fortschrittlichen Fernaufklärer Heinkel He-219. Anfang 1943 war das Muster Frontreif. Das RLM favorisierte allerdings die Ju-188J, weil die Serienfertigung fertigenstechnisch leichter war. Ein Vergleichsfliegen der beiden Flugzeugtypen fand am 25. März 1943 statt, bei dem die Ju-188 restlos ausgekurvt und um 25 km/h Geschwindigkeit übertroffen wurde. Es folgte eine Erprobung der He-219 im scharfen Einsatz. Diese folgte in der Nacht vom 11./12. Juni von Venlo aus und erbrachte 5 Nachtjagdsiege. Wenige Tage später gelang es einen Mosquito Schnellbomber abzuschießen. Aufgrund dieser Erfolge forderte Kammhuber eine erste Serie von 1200 Heinkel He-219. Die Serienfertigung verzögerte sich immer wieder, bis 1944 die halbherzige Serienfertigung begann.

Quelle: „Die Flugzeuge des zweiten Weltkriegs“ von Karlheinz Kens.

Und hier gehts zu den Galeriebildern des fertigen Modells:

Heinkel He-219 "Uhu", Fly Model Nr. 54, Maßstab 1:33

Drei Besonderheiten sind noch zu erwähnen. Die Heinkel hatte eine Druckkabine und Katapultsitze. Die Nachtjagdausrüstung bestand aus dem Lichtenstein SN-2 Bordradar (Hirschgeweihantennen). Die Bewaffnung befand sich unter dem Flugzeug , so das die Blendwirkung des Piloten beim abfeuern der 4 Kanonen gleich null war.
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Gummikuh

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Freitag, 22. Juli 2011, 08:57

Oho, Maxe,

schön, etwas von dir zu hören. Und dann noch mit diesem eleganten Vogel.
Die Fly kommt natürlich an die zweite Ausgabe aus Halinskis Verlag nicht heran, aber die erste toppt sie allemal. Super!
Ich bin gespannt.
Ich meine mich zu erinnern, daß der rundliche Bug nicht ganz so doll ist - leider kann ich´s nicht nachprüfen. Die Fly-Uhu ist eins von den Modellen, die beim Umzug über den Jordan gegangen ist (Huhuuuuu, Rutzes....).

Viele Grüße

Till

P.S.: Ist das Ding von Grelzcak?
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Maxe

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Freitag, 22. Juli 2011, 20:31

Rumpf

Auf gehts. Der Bau von ovalen/rechteckigen Rumpfsegmenten ist ja langweilig und tausendmal gezeigt. Dazu keinen Kommentar und Bilder. Aber die Probleme sollen doch gezeigt werden.

Im Bild 2 sieht man deutlich das alte Fly Problem: Blechstöße und Tarnflecken passen nicht. Im Bild 3 kann man erkennen, das die kleinen Markierungen oben auf dem Segmenten deckungsgleich sind. Daran liegst also nicht. Bild 4 zeigt das Problem noch deutlicher. Du kanst das kleine Segment drehen wie du willst. Es wird nicht besser. Hoffentlich werden die weißen Markierungen durch die Höhenleitwerke verdeckt. Aber der Klopfer kommt noch: Bilder 6 und 7!!!

Till: der Opracowanie Modelu ist Wieslaw Baczkowski gewesen. Ich hoffe den Rest des Vogels sind ihm besser gelungen.
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Maxe

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Sonntag, 24. Juli 2011, 14:32

Leitwerk I

Nun will ich mal was Neues ausprobieren. Versuch macht bekanntlich klug.

Aber erst mal zum Paragrafen (Bild acht) . Mußt du alles wegretuschieren. Besser der Hersteller würde mal was Zusätzliches ohne das verbotene Symbol dabei legen.Da kann man denn selber entscheiden, was man baut. Oder aber den Paragrafen dahin ändern, das das Symbol im Modellbau gestattet ist. Beim Museum geht es doch auch.

Weiter im Programm: Zunächst habe ich die Klebeschraffur (Bild 11) ausgeschnitten und dann das vorgeformte Leitwerkteil mal zur Probe eingesteckt. Passt!. Nun könnte man das Leitwerkteil mit Laschen von Innen verkleben (Bild 13) und danach Seitenleitwerk schließen. Oder aber man schließt das Seitenleitwerk, steckt das Teil in den Schlitz und verklebt es dann. Das diese Methode nicht die schlechteste ist, zeigen die Bilder 14 und 15. Es passt wirklich gut. Versuch gelungen. Die Seitenleitwerke legen ich bis zum Schluss beiseite. Sie stören mich nur beim Weiterbau.
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Gummikuh

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Sonntag, 24. Juli 2011, 14:45

Auf gehts. Der Bau von ovalen/rechteckigen Rumpfsegmenten ist ja langweilig und tausendmal gezeigt. Dazu keinen Kommentar und Bilder. Aber die Probleme sollen doch gezeigt werden.

Im Bild 2 sieht man deutlich das alte Fly Problem: Blechstöße und Tarnflecken passen nicht. Im Bild 3 kann man erkennen, das die kleinen Markierungen oben auf dem Segmenten deckungsgleich sind. Daran liegst also nicht. Bild 4 zeigt das Problem noch deutlicher. Du kanst das kleine Segment drehen wie du willst. Es wird nicht besser. Hoffentlich werden die weißen Markierungen durch die Höhenleitwerke verdeckt. Aber der Klopfer kommt noch: Bilder 6 und 7!!!

Till: der Opracowanie Modelu ist Wieslaw Baczkowski gewesen. Ich hoffe den Rest des Vogels sind ihm besser gelungen.


Mensch, Maxe! Hör´ auf zu zetern. Das Ergebnis wird definitiv wieder maxe-mäßig gut.

Baczkowski sagt mir irgendwas. Aber ich habe mal meine Liste durchgesehen und finde nichts von ihm.
Thanks a lot auf jeden Fall für den Konstrukteur.

Und: gute Idee, die Seitenleitwerke beiseite zu legen. Die Dinger sind mir bei Arsenal-Kiste auch ständig abgebrochen.

Viele Grüße

Till
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Sonntag, 24. Juli 2011, 15:04

Hallo Maxe,


jei, das mittlere Rumpfsegment ist definitiv zu groß konstruiert, da hilft nur kürzen.

Ansonsten die gewohnt präzise Arbeit von Dir, feine Idee mit dem Leitwerk !
Ziehst Du die Kanzel später selbst tief?


Hallo Till,

wie wäre es mit dem Aufbau einer Datenbank? Konstrukteur / Werke / bekannte Stärken und Schwächen ?
Die zwote Halinski He-219 liegt bei mir auch noch auf Halde, aber ich glaube ich warte lieber auf eine Neuausagbe, Halinski hat ja einen Hang dazu, seine Modelle periodisch überarbeitet rauszubringen und eine 219er auf aktuellem Halinski-Niveau wäre schon klasse.

Zaphod

Maxe

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Mittwoch, 27. Juli 2011, 20:09

Leitwerk II

Im Bild 16 sieht man, was nicht unbedingt gebraucht wird. Richtig, der Querspant (a). Bei der Einzelheit b merkt schon der Laie, das der Querspant doch breiter sein müsste, damit er seinen Zweck erfüllen kann. Also wegsprengen oder neu anfertigen. Ich habe ihn abgeschnitten. Um dem Höhenruder die Form zugeben, habe ich einen selbst geschnitzten Längsspant (Bild 17, a) eingeklebt. Mit diesem Spant konnte ich dann auch das Höhenruder super an den Rupf kleben. Beim ankleben der beiden Höhenruder muss noch der V-Winkel des Leitwerkes beachtet werden. Mit Teil b wird die Lücke zwischen Rumpf und Höhenruder geschlossen. Er bringt auch mehr Stabilität an der Klebestelle. Leider verdeckt das Teil a nicht ganz die Klebemarkierung (Bild achtzehn :cursing: ). Unten (Bild 19) passt alles wunderbar zusammen. Das Bild 22 zeigt ein zu kurzes Dings. Der Nachbauer könnte es etwas länger zuschneiden. Der Rumpf wäre bis auf die Cockpitsektion fertig.

Die Haube kann man kaum selber tiefziehen. Der Kauf bei einem sehr bekannten Händler ist das vernüftigste.
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8

Mittwoch, 27. Juli 2011, 20:22

Ein interessantes Ergebnis! Tarnungen wie diese relativieren die frühen Modelle vom alten Grabowski beträchtlich ;-)

Ich find es faszinierend, daß Dir diese Probleme scheinbar egal sind und doch noch das Beste daraus gemacht wird.

Die Kanzel wird interessant - v.A. da die Skizze auf beträchtlich von der Darstellung am Umschlag abweicht!

Old Rutz
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Gummikuh

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9

Mittwoch, 27. Juli 2011, 20:58

Die Kanzel wird interessant - v.A. da die Skizze auf beträchtlich von der Darstellung am Umschlag abweicht!


Wo du recht hast, hast du recht. Das ist ziemlich viel zu sehr gewölbt auf dem Titel.

Selbst tiefziehen sollte kein Problem sein, Maxe. So lang, wie das Ding ist.
By the way, mir hat das mit Baczkowski ja keine Ruhe gelassen. Von ihm habe ich auf jeden Fall die olle Maly-Ju87 zusammen mit Natter und Reichenberg. Das muß aber sehr viel älter sein, als das, was du da in Arbeit hast.

@ Zaphod: Loswerden wollen? Tauschen? (Hechelhechelhechel.....)
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Maxe

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10

Mittwoch, 27. Juli 2011, 21:11

Servus Old Rutzes,

jau, die Tranung hat was. Die Ausfürung von Fly ist ist aber nicht vom Fachmann. Man druckt doch nicht das helle Grau auf die schwarzen Linien. Die schwarzen Linien sind dann etwas blasser. Aber man bemerkt es kaum. Ist aber schon seltsam, diese Methode und wohl einzigartig ;). Die Probleme stören mich wenig, genau das ist doch das schöne an unserem Hobby. Meistens baue ich nach den Vorgaben das Konstruteurs. Selten verbessere ich etwas. Z.B. das Cockpit oder die Sitze, sie bleiben so wie der Konstrukteur es wollte. So zu sagen der Bau nach Plan, was ich zum Leitwesen meiner Betriebsmittelkonstruteure 38 Jahre selten getan habe :D. Eine Zeichnug sieht immer hübsch aus, der Benutzer brauchts aber oft anders. Meine Änderungen haben mir aber nie Ärger eingebracht. Einen Orden aber auch nicht.

Die Haube kommt der Umschlagdarstellung recht nahe. Die 3D Skizze deutet nur an, wo wo was hin soll.



PS.: in einer Klammer wird die 8 zum Smiley. Warum? In der vorherigen Forumversion war das Problem beseitigt.

Gruß Maxe

haduwolff

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Mittwoch, 27. Juli 2011, 21:49

He 219 Haube

Moin zusammen,

also, die Haube auf dem Umschlag zeigt die erste Ausführung der A-0-Serie, die ursprünglich noch ein MG als Abwehrbewaffnung tragen sollte. Das Modell selbst ist schon weitgehend die A-2-Serienversion.

Die Kanzel gibts bei Slavomir für 2,50 E... das lohnt sich schon...

Die He 219 ist in meinen Augen eines der gelungensten Flugzeuge von Heinkel, mit sovielen technischen Neuerungen wie Schleudersitzen, Bugfahrwerk und der Radartechnologie...

Gruß
Hadu
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Donnerstag, 28. Juli 2011, 16:23

Hier mal 2 Bilder voM Original ;)
Gruß Rabenvogel

ein Bild wegen Hakenkreuz entfernt! Old Rutz
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Maxe

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Donnerstag, 28. Juli 2011, 23:58

Cockpit I

Weiter mit dem Cockpit Bild 24: Es besteht aus 2 Teilen, vorn (b) und hinten (c), und dem Innenteil (a). Die gesamten Teile des Innenteils (a) wie Boden, Sitze und alle anderen Teile sind auf dünnem Papier gedruckt. So wird das nichts. Alles viel zu labberich. Daher habe ich diese Bauteile auf Karton kopiert.

Bild 25: Die Beplankung der hinteren Cockpitsektion war problemlos zu schließen nur der hintere Spant G war zu klein. Oder aber die Beplankung am Umfang zu groß. Lösung: ein neuer Spant, der 1,5 mm länger ist, neu angefertigt. Wird schon richtig sein. Ob’s stimmt wird sich später zeigen. Der vordere Spant H muss noch grau eingefärbt oder mit einem grauen Papier beklebt werden. Er ist nämlich durch die riesige Haube gut zu sehen.

Der weitere Bau des hintern Cockpit erklärt sich selber.

Hallo Rabenvogel, super Fotos, besten Dank. Die Cockpithaube des Modells sieht genauso aus.
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  • Heinkel He-219 Uhu (25).JPG
  • Heinkel He-219 Uhu (26).JPG
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  • Heinkel He-219 Uhu (40).jpg
  • Heinkel He-219 Uhu (41).jpg

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haduwolff

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Freitag, 29. Juli 2011, 00:06

Cockpit

Moin zusammen,

Maxe, das Cockpit der He 219 hat an der Stelle des ersten Spantes eine fette Panzerscheibe, bei Bedarf kann ich Dir Material schicken.

Gruß
Hadu
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15

Freitag, 29. Juli 2011, 07:33

Moin zusammen,

Maxe, das Cockpit der He 219 hat an der Stelle des ersten Spantes eine fette Panzerscheibe, bei Bedarf kann ich Dir Material schicken.

Gruß
Hadu
Hallo Hadu,

diese Fotos würden mich auch interessieren. Bei mir liegt auch noch ein UHU auf der faulen Haut (allerdings in 1 : 50, F. Skorupa).

Maxe

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Samstag, 30. Juli 2011, 16:01

Cockpit II

Nun das vordere Teil des Cockpits. Bild 32: Das Teil a auf den Spant und nicht vergessen den Spant bei b mit grau einzufärben. Die Teile c sind 2 Bierflaschen zur Belohnung für Luftsiege. Im Bild 33 ist bei X ein Spant zu sehen, den gibt es eigentlich gar nicht. Zur Verbindung der v und vorderen und hinteren Cockpitsektion war eine Klebelasche vorgesehen. Ich machs aus Tradition mit nem Spant. Der Rest erklärt sich wieder selber.

Hadu: welchen Spant meinst du? Den großen ovalen vor dem Pilotensitz?
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  • Heinkel He-219 Uhu (48).JPG
  • Heinkel He-219 Uhu (49).JPG
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Montag, 1. August 2011, 16:31

Cockpitnase

Eigentlich kein Problem, wenn nicht diese Form wäre :D. Aber aus Ringen hätte man das nicht hinbekommen. Diese Dreiecke im Bild 41 und 43 sind die Teile, wo man viel Zeit und Geduld investieren muß. Bevor man hier und da etwas wegschneidet und sagt: 3 mal was abgeschnitten und immer noch zu klein, da sollte der Baumeister doch einfach eine kleine Papierschablone (Bild 41 Einzelheit a) anfertigen. Das erspart so manchen Frust. Perfekt gelungen ist es nicht, aber aus der Entfernung recht passabel.

Den Deckel Bild 50 erst später aufkleben, weil in die Nase ein Röhrchen für die Aufnahme des vorderen Fahrwerk gehört. Mein Gefühl sagt mir, das der Uhu Schwanzlastig sein wird. Also Gewicht in die Nase und nach dem Bau der 3 Fahrwerksbeine diesen Deckel aufsetzen. Es wäre auch super, wenn der Konstrukteur auf das Gewicht mal hin gewiesen hätte.
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Montag, 1. August 2011, 21:30

Jahaaa, die Schnauze.....
DAS war´s an diesem Ding, was mich so genervt hat....
Aber anyway, das hier wird wieder ein echter Jägermeister. Toll.

Viele Grüße

Till
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Montag, 1. August 2011, 21:41

440 mm und die Kanonenabdeckung

Imposante 440 mm.

Nun noch schnell die Kanonenabdeckung. Die hintere Wand (Spant) schwärzen. Die Abdeckung passt nicht ganz. Die Klebemarkierung ist leider noch zu sehen und dabei hatte ich schon den Spant um 1,5 mm verlängert. Bild 54:die Ausschnitte für die 4 Kanonen habe ich von hinten mit einem Edding geschwärzt. Das Ergebnis ist besch.......eiden. Na schön, man muß sich das als Schmauchspuren denken. Ein Gedanke drängt sich auf: Kanonenrohre in die Auschnitte! Sowas hat der Konstrukteur vergessen. Platz auf dem Bogen wäre allemal.
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Montag, 1. August 2011, 22:20

Gewichte

Moin zusammen,

Maxe, also wegen der Gewichte solltest Du grosszügig sein, denn der UHU steht auf hohen Beinen, die weit vorne sind.
Mein Tipp...pack Dir Gewichte in die Motoren rein, die sitzen so weit vorne, daß Du an der Nase nichts ändern musst.

Bei meiner Halinski-UHU reicht das Gewicht der angetriebenen Motoren und Angelblei grade so...auf dem Bild sieht man, wie weit das Heck rausragt.

Gruß
Hadu
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Mittwoch, 3. August 2011, 20:32

Tragfläche I

Die Tragfläche insgesamt besteht aus 3 Elementen. Hier die Teile für das erste Segment. Der sichere und saubere Anschluss Tragfläche/Rumpf ist immer ein Problem. Häufig ist ein Spalt zwischen Rumpf und Fläche zu sehen und die Stabilität der Klebefläche bei so einer langen Tragfläche ist oft mehr als dürftig.

Ich mache es so: zu nächst den Spant M, der an den Rumpf kommt, verbreitern. Mit Karton verdoppeln reicht nicht. Ein kleiner Trick im Bild 59 und 60 hilft weiter. Bild 61 zeigt was ich meine. Zusätzlich sollte noch das „Knotenblech“ a eingeklebt werden. Das Gerüst kann nicht starr genug sein. Das vordere Tragflächensegment schließen und dann auf das Gerüst schieben.

Henryk wendet eine andere Methode an. Die eine Hälfte der Tragflächenbeplankung klebt Henryk auf das Gerüst und erst nach dem durchtrocknen wird die Beplankung geschlossen. Ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit meiner Vorgehensweise gesammelt. Aus Vorsicht, weil besser als Nachsicht noch den Kartonstreifen bei a einfärben. Wie man sieht, der Anschluss Rumpf/Tragfläche passt oben, unten, rechts und links super. Schnippelei war nicht nötig. Der Uhu gefällt mir immer besser.

Hadu: wenn ich das Gewicht in die Nase packe, kann ich Gewicht sparen. Aber kommt Zeit, kommt Rat.

Panzerchen: Das Cockpit kommt mir auch ein wenig zu hell vor. Ich denke auch, das der Innenanstrich dunkler war. Ändern werde ich aber nichts.
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Henryk

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Mittwoch, 3. August 2011, 20:44

Hallo Maxe,
die Lösung, die auf dem Bild 60 und 61 zu sehen ist finde ich (sehr) gut, insbesondere, was den sauberen Anschluss Tragfläche/Rumpf anbelangt, muss ich mal ausprobieren!
Herzlichste Grüße
Henryk

Alle meine Flugzeugmodelle

J.R.

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Mittwoch, 3. August 2011, 21:01

Moin Maxe,

das war für mich ja mal wieder ein Lehrstück vom feinsten. Da erkennt man die jahrelange Erfahrung mit solchen Bausätzen. Der Übergang Rumpf zu Tragfläche könnte nicht besser gelingen.

Der Uhu wird ne richtige Sahneschnitte.

Gruß

J.R.
________________________________________________________

Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.
(Henri Matisse )

Gummikuh

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Mittwoch, 3. August 2011, 21:08

Hey, Maxe,

Beifall auch von mir. Ich hätte die Spant vermutlich wieder mit Balsa fett aufgedoppelt, aber deine Lösung ist sehr viel eleganter. Chapeau. Wird gemerkt.
(Naja, wenn man sooo fanatisch Fly-Modelle baut, muß man wohl auf solche Lösungen kommen.....(Hey, ist okay, mann, nicht schlagen, mach´ kein´ Scheiß, bin schon weg......))

Viele Grüße

till
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Herbie

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25

Mittwoch, 3. August 2011, 23:29

Fly He 219

Hallo Maxe

Habe gerade deinen Bericht endeckt, bin begeistert und sitze jetzt in der ersten Reihe.

Denn den Bogen habe ich auch noch auf Halde liegen sowie das Modell von Halinski.Ich werde den Baubericht genau verfolgen,

und vieleicht ist die HE 219 mein nächstes Modell.

Viele Grüße Herbie

Maxe

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Freitag, 5. August 2011, 14:47

Bugfahrwerk

Das Bugfahrwerk ist recht einfach und sollte auch einem Anfänger gut gelingen. Die Zeichnung zeigt, wie es aussehen soll. Eine Änderung: die Aufnahme für das Fahrwerkbein habe als Röhrchen ausgeführt und auch noch verlängert. Das Fahrwerkbein stecke ich dann von unten ein. Ein Vorteil ist auch die problemlos Entfernung des Beines beim weiterbauen. Bild 69 zeigt wo ich das Röhrchen einkleben muß. In die gleiche "Tasche" kommt das schon früher angesprochene Gewicht. Ach ja, die Radnabe (Bild 70) ist von einer Il-2 Sturmovik geklaut. Hat der Konstrukteur glatt vergessen. Es werden aber 10 Stück gebraucht und ohne sieht der Uhu unfertig aus. Die fehlenden Nabe springen jedem in die Augen. Also unbedingt etwas Passendes suchen.

Die Haube ist erst einmal locker aufgesetzt. Sieht schon schnuckelig aus.
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Maxe

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27

Freitag, 5. August 2011, 14:56

Gewicht

Ohne geht es nicht, aber kein Hinweis auf der Bauanleitung. Da wo die Hauptfahrwerksbeine sitzen, stelle ich 2 Bakterien (Bild 73) mit dem Gnubbel nach oben hin. Flugzeug drauf und in der Nase so viel Gewicht wie nötig. Es darf schon etwas mehr sein. Mit Klopapier gegen verrutschen sicher, Deckel drauf und fertig.
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Gummikuh

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28

Freitag, 5. August 2011, 15:20

Kein Geunke gegen FLY-Modelle.
Die Dinger sehen einfach gut aus.
Hatten wir schon mal ein echt wirklich richtig Unbaubares?

Viele Grüße

Till

Der Trick mit den Batterien ist klasse
Is das Kunst, oder kann das wech?

Henryk

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29

Freitag, 5. August 2011, 17:44

Falscher Eintrag, sorry! Kann man das ganz löschen?
Herzlichste Grüße
Henryk

Alle meine Flugzeugmodelle

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30

Freitag, 5. August 2011, 18:00

Servus Thomas,

sieht so aus, als ob du einen besseren Druck erwischt hast - wenn ich mir mein Exemplar anschaue, fehlen mir die Worte.
Ich werde jedenfalls keinen einzigen müden Cent in diese Kiste stecken, geschweige denn unters Messer nehmen.
Für einen Uhu ist das Teil aber ziemlich hochbeinig - vorne meine ich. :D
Die Radnaben fehlen wirklich - wollt's anfangs nicht glauben und hab nachgeschaut - nix, aber rein garnaut!
Gruss von der Wasserlinie
Klaus

haduwolff

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31

Freitag, 5. August 2011, 18:25

Storchenbeinig...

Moin zusammen,

doch, der Vogel hat vorne wirklich ein so langes Beinchen. Beim Original liegt das Gewicht weitgehend auf den schweren zwillingsbereiften Hauptfahrwerken unter den massigen Motorgondeln, daher passt das schon.

Gruß
Hadu
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Maxe

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Sonntag, 7. August 2011, 02:33

Unbaubares, Storchenbein und der Druck

Zu Tills Frage, gibt es eigentlich was unbaubares, da denke ich nein. Die Qualität der alten handgezeichneten Bögen sind besser als ihr Ruf. Es gibt so viele klasse Modelle von Fly. Ich denke da an die Mirage 2000, an die Jak-38 , an die Super Etendard, die Horton 229 und viele andere. Einfach toll. Man muss sich nur heran trauen.
Und was die Storchenbeine angeht, wenn ich dürfte würde ich die Heinkel Uhu tiefer legen. Der Vogel sieht hochbeinig voll krass aus. Aber Original ist Original.
Warum der Druck beim Klaus so daneben ist, das ist einfach p.P. Aber das sollte einen Seemann nicht erschüttern. Der Bau lohnt sich wirklich. Ich bin hoch zufrieden und begeistert. Mein Bogen hat vom Druck nur den Fehler, den ich schon beschrieben habe.

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Sonntag, 7. August 2011, 09:27

Ich denke so Storchenbeine kommen durch 2 Gründe zustande....

1. Beladung; vor allem im Feld hat man oft keine Grube, also mus sman den Flieger so hoch legen, dass die Beladung drunter flutschen kann.

2. Start des Fliegers; er muss ja kippen und soll nicht mit dem Schwanz schleifen, also muss er wieder so hoch sein, damit die Maschine beim Start genug 'Clearance' hat. (Detail bei der Concorde: die hat hinten ein kleines Rad, damit nichts aufsetzt hinten 8o )

haduwolff

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Sonntag, 7. August 2011, 12:02

He 219 auf langen Beinen...

Moin zusammen,

nochmal zu den hohen Beinen. Die He219 als fast-Mitteldecker mit ihren grossen Propellern muss einfach vom Boden weg, um beim Federn auf unbefestigten Bahnen den Props Sicherheit zu bieten. Die Propellerwellen liegen ja auf der Mittellinie des Rumpfes, und selbst so haben die Propellerspitzen grade mal so 80vm- 1m Platz zum Boden.
Als Radenmäher wäre das ein teuerer Spaß 8| !

Um das breite Endscheiben-Leitwerk der UHU beim hastigen Abheben zu schützen, hat der Vogel eine Art Schleifsporn unter dem Heck, der den Hintern schützt.

Gruß
Hadu
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  • He 08.JPG
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Sonntag, 7. August 2011, 14:08

Anbei noch ein paar Bilder von der 219 im Udvar-Hazy Center von der Smithsonian Institution (im Zustand vom verg. Dezember):



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Jan Hascher

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Sonntag, 7. August 2011, 15:27

So einen Schleifsporn haben übrigens die meisten Airliner immer noch.
Jeder, der einen Post mit "Ich habe zwar keine Ahnung, aber..." beginnt, möge bitte den Absenden-Button ignorieren.

Maxe

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Montag, 8. August 2011, 11:35

Hecksporn/Heckspornbügel

Natürlich ein wichtiges Teil an einem Flugzeug. Es soll auch nicht unterschlagen werden. Das entsprechende Bild vom Schleifsporn.
Ich durfte dem Vaterlande als Hubmech bei einer von dreien Heeresflieger Instandsetzungsstaffel dienen. Der Hubschrauber Alouette II hatte am Heck ein rundes Rohrgestell, Heckspornbügel genannt, der den Heckroter vor Beschädigungen beim Landen schützen sollte. Der war auch nötig. Oft kamen der Hubi so hecklastig nach unten, wo ich gedacht hatte, in Deckung, jetzt zerfetzt er das Ding.
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  • Alouette II a.jpg

Maxe

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Montag, 8. August 2011, 11:38

Antrieb

Gleich vorweg, das Teil a im Bild 78 ist zu kurz geraten. Die Auswirkung sieht man erst später. In nächsten Bild zeig ich an a und b Teile die nicht verwendet werden können und eigentlich überflüssig sind. Die gewölbte Form der vorderen und hinteren Beplankungsteilen ergibt von selbst, wen man die Außenkanten an die Markierung auf dem Flügel klebt. Dazu kommt noch das die Beplankung auch für die zwei mittleren kleine Spanten einfach zu kurz ist. Wenn du also die beiden Spanten aufklebst und dann die beiden äußeren und mittleren Beplankungsteile auflegst, dann kommt der Frust. Alles um etliche Millimeter zu kurz. Also gleich weg lassen die Spanten.
Noch zwei Sätze zum Unterteil. Damit die vorderen und hinteren Beplankungsteile halten, einfach einige Laschen (Bild 84a) einkleben. Auch hier ergibt sich der Bogen der Beplankungen von selbst, wenn sie an den Markierungen auf der Flügelunterseite anliegen. Vielleicht zur Erleichterung der Arbeit mit einem Tropfen Sekundenkleber an der Stoßkante b die Dinger fixieren. Geschlossen wird die Unterseite erst nach einkleben eines Röhrchens für das Fahrwerksbein.
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  • Heinkel He-219 Uhu (92).jpg
  • Heinkel He-219 Uhu (93).jpg
  • Heinkel He-219 Uhu (94).JPG
  • Heinkel He-219 Uhu (95).jpg
  • Heinkel He-219 Uhu (96).JPG
  • Heinkel He-219 Uhu (97).JPG
  • Heinkel He-219 Uhu (99).jpg
  • Heinkel He-219 Uhu (101).JPG
  • Heinkel He-219 Uhu (103).JPG

Zaphod

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Montag, 8. August 2011, 11:54

Hallo Maxe,

schickes Ergebnis mit den Motorgondeln. Die beiden von Dir benannten Probleme (überflüssige bzw. unanbringbare Profilstücke und die kühne Idee, die Motorgondel stumpf aufzukleben, wo kinderleicht Laschen hergestellt werden könnten) sind mir bei älteren Modellen aus Polen auch schon wiederholt aufgefallen.

Zaphod

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Montag, 8. August 2011, 12:35

Moin, Maxe,

es ist wie immer eine Freude, dir beim Bauen zuzusehen. Da entsteht wieder ein echtes Jägermeiser-Repräsentations-Stückchen.
Was ich ulkig finde, ist, daß die Beplanungsteile der Motorgondeln auf den Flügeln etwas nach außen gehen. Ich dachte zuerst, daß sein ein Konstruktionsfehler, aber die Paßflächen ein paar Bilder weiter vorne, zeigen diesen Zacken nach außen auch. Sehr komisch. Dieses Zacken gibt´s weder bei Halinskis Konstruktion, noch in meinen Illustrationen. Naja, aber das nur am Rande.

Wenn man das so ansieht.....du hättest eigentlich hinten in die Gondeln ein paar Düsen reinbauen und das in diesem Bauzustand lassen können - Das hätte Rutzes französischer Mühle ordentlich optische Konkurrenz gemacht, hehe.

Viele Grüße

Till
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