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solkutter

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Donnerstag, 14. März 2013, 19:22

Handschuhe von nöten, oder wie macht ihr das?

Hallo liebe Kartonbau Community,
ich bin noch neu in der Materie (Bisher nur Erfahrung in Plastik-Modellen gesammelt, allerdings kam ich nie dazu auch die Bemalung zu meistern.)
Weshalb Kartonbau genau das richtige für mich zu scheinen sei.
In erster Linie nutzte ich das Hobby um 2-3mal im Jahr etwas frickeliges mit meinen Händen zu erschaffen. :whistling:
Hab schon einige Threads hier durchgelesen, ein Wahnsinn was ihr alle so Zaubern könnt!
Seht diesen Thead auch als Begrüßung an euch. :cool:

Nun zu meiner Frage:
Habt ihr bei der Arbeit Handschuhe an?

Ich Arbeite mit ausdrucken eines "Canon Pixma MG5450 (Original-Tinte)" auf "ColorCopy" Papier.
(Momentan auf 300g ColorCopy von Papyrus)
Und nach ein paar Stunden Arbeit hab ich so einiges an Tinte an den Händen, sodass ich auf dünne Stoff-Handschuhe angewiesen bin.

Verhält es sich bei euch Profis ähnlich?
(Auf Inkjet Künstlern bezogen.)

Hab schon die Vermutung das es eventuell am Papier liegen könnte, da ich auf den Ausdrucken auch kleine Weiße (Nicht bedruckte stellen?) sehe.
Liegt es an der Satinierten Oberfläche? (Satiniert?)

Welches Papier für Inkjet ausdrucke verwendet ihr, außer das ihr wahrscheinlich 160g nutzt?


Ich bedanke mich schon mal für die regen antworten, ihr habt ein schönes Hobby.
MfG
Sol

Henryk

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Donnerstag, 14. März 2013, 19:45

Hallo Sol,
ich benutze gelegentlich weiße, dünne Baumwollehandschuhe, um das Papier (den Karton) nicht beim Hantieren zu verschmutzen (Fingerabdrücke usw.), insbesondere, wenn ich auf dem Fotopapier ausdrucke.
Die 160 g/m² Karton-Ausdrucke besprühe ich meistens (noch vom Ausschneiden der Teile) mit Klarlack, dadurch werden sie „imprägniert“ und hinterlassen auch keine Tintespuren an meinen Fingern.
Offen gestanden war ich bis jetzt mit den „schmutzigen Finger“ von Tintenstrahlerausdrucken nicht konfrontiert – es sei denn, die Hände (nach Waschen) waren noch (auch wenn leicht) feucht.
Herzlichste Grüße
Henryk

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solkutter

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Donnerstag, 14. März 2013, 20:01

Hallo Henryk,
Dank Dir für die schnelle Antwort.

Werde ich beim nächsten Projekt mal ausprobieren, mit dem Klar-lackieren der Seiten vor dem Ausschnitt.
(Schon alle zu benötigten Teile bereits ausgeschnitten.) :pinch:
Danke für den sehr guten Tipp!

Wie verhält es sich den bei den Klebelaschen wenn diese Klar-lackiert sind?

*EDIT*
Auch noch mal die Frage an euch anderen Künstlern:
Was für Papier (Marke, Beschaffenheit) nutzt ihr für eure Inkjet ausdrucke?
Ich bin etwas skeptisch gegenüber dieser "Satinierten Oberfläche ?".
Könnten die weißen kleine Punkte daher rühren?

MfG
Sol

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »solkutter« (14. März 2013, 20:48) aus folgendem Grund: Edit wegen noch ausstehende Frage.


Henryk

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Donnerstag, 14. März 2013, 22:38

Wie verhält es sich den bei den Klebelaschen wenn diese Klar-lackiert sind?

Mit Uhu keine Probleme.
Herzlichste Grüße
Henryk

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solkutter

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Freitag, 15. März 2013, 00:24

Danke Henryk, für deine Rückantwort.

MfG
Sol

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Freitag, 15. März 2013, 08:53

Du benutzt einen Tintenstrahldrucker, richtig?

"Colorcopy" ist aber ein Laserdruckpapier. Tinte von Tintenstrahlern hält dort nicht richtig drauf! Deswegena uch die weißen Flecken, und der Abrieb.
Gruß aus MG und "In glue we trust"
Marco ("The Baseman")


solkutter

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Freitag, 15. März 2013, 09:05

Hi Marco Scheloske,
da magst Du recht haben, das ColorCopy ist für Laserdrucker ausgelegt, aber soll auch für Inkjet-drucke geeignet sein.
(Aber scheinbar hast Du recht und das Papier ist bei mir der Ausschlaggebende Aspekt.)

Kannst Du/Ihr mir ein gutes Papier empfehlen, was mehrere stärken im Sortiment hat und Ideal für Inkjetdrucke geeingnet ist?

MfG
Sol

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Freitag, 15. März 2013, 11:07

Wie kommst Du darauf, dass es für Tintenstrahldrucke geeignet sei? Selbst Papyrus gibt in seiner Produktbeschreibung an, dass es für Laserdrucke gedacht ist:

"Color Copy garantiert Ihnen in jedem Fall bestmögliche Ergebnisse auf allen Farblaserdruck- und Farbkopiersystemen"

Ich bin übrigens Betriebsleiter einer Druckerei, kenne mich mit Papier also recht gut aus. ColorCopy ist auch meiner Erfahrung nach nur für Laserdrucker geeignet. Es mag Tintenstrahlsysteme geben, die damit funktionieren, aber das ist dann Glück. Tintenstrahldrucker ist ja nicht gleich Tintenstrahldrucker.

Ich verwender gerne "Tauro Offset" von Antalis, dass ist in allen gängigen Druckverfahren gut bedruckbar und lässt sich prima verarbeiten.
Gruß aus MG und "In glue we trust"
Marco ("The Baseman")


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Freitag, 15. März 2013, 12:49

Hallo Marco,
also auf der Papyrus Seite wird das Papier auch als Inkjet tauglich gekennzeichnet:
  • S/W Inkjet: 7
  • Color Inkjet: 7
Es wird ja nicht gesagt das es für Inkjet-ausdrucke überhaupt nicht verwendbar ist.
Nur das es eben für Laser-ausdrucke bestmögliche Ergebnisse garantiert.
Auf der Packung wird auch Inkjet aufgelistet.
Aber danke für den Tipp des richtigen Papiers, "Tauro Offset" von Antalis werde ich mal versuchen.
(Schön das dass Papier in verschiedenen Grammaturen verfügbar ist. Wieso hab ich es damals nicht gefunden als ich nach 300g Papier gesucht habe.)
MfG
Sol

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Freitag, 15. März 2013, 13:07

7 von 10 - das ist schon ziemlich schlecht als Einstufung für die Tauglichkeit, immerhin eine 30%-Chance, dass Probleme (wie bei Dir) auftauchen.
Gruß aus MG und "In glue we trust"
Marco ("The Baseman")


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Freitag, 15. März 2013, 13:16

Hi Marco,
da haste recht.

Zu meiner Verteidigung, das Papier von ColorCopy war das einzige was ich zu dem Zeitpunkt gefunden hatte, was eine stärke von 300g aufwies.
Und ich wollte so schnell es geht mit dem basteln anfangen. :whistling:

Mal sehen ob ich im Netz ne gute/günstige Bezugsquelle für das "Tauro Offset" von Antalis finde.
(Danke nochmal für Deinen Tipp.)

MfG
Sol

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Freitag, 15. März 2013, 13:29

Wieso eigentlich unbedingt 300 g/qm? Das ist für den Kartonmodellbau ziemlich dick, nehme ich eigentlich nur für Verstärkungen etc.

Sonst fast immer 170 g/qm.
Gruß aus MG und "In glue we trust"
Marco ("The Baseman")


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Freitag, 15. März 2013, 14:04

Hi Marco,
nun ja (wie sag ich es am freundlichsten) ich bin noch nicht in dem Alter das ich Bote oder Flugzeuge ;) bastel. :whistling: ;)
Mein Augenmerk liegt eher im Film oder Spiel Bereich.

Und da fiel mir zuallererst die "M41-A Pulse Rifle" (Das Gewehr aus den Alien Filmen) von "Jan Rükr" ins Auge.
(Halt als Staubfang für die Wand im Flur.) :wacko:
Und dachte mir 300g packt der Drucker Maximal, also war die Endscheidung klar, 300g muss her. :D
Zum jetzigen Zeitpunkt weiß ich, 300g war etwas zu viel des guten.
(Gewisse Teile mussten angepasst werden, das Aussparungen aufeinander/ineinander passen.)

Beim nächsten Projekt (wahrscheinlich "ED 209" oder "Cain" aus RoboCop) werde ich dünneres Papier nehmen.
(Viele sprechen von der magischen 160g, denke ich werde diese stärke verwenden.)
Du sprichst von 170g denke da es das "Tauro Offset" scheinbar nicht in 160g verfügbar ist, werde ich dieses beim nächsten Projekt verwenden. :thumbup:
(Oder doch besser 190g? Ne 170g wird sicher reichen....!) 8|

MfG
Sol

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »solkutter« (15. März 2013, 14:16) aus folgendem Grund: Bote sind ja auch schiffe, meinte natürlich Bote und Flugzeuge. ;)


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Freitag, 15. März 2013, 14:19

Ich habe die SULACO von Jan Rukr gebaut und auch dort größtenteils Tauro Offset in 170 g/qm verwendet. 300 g ist wirklich etwas heftig. Besser mit inneren Verstärkungen arbeiten.

Und ja, Tauro gibt es nicht in 160 g/qm.
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Freitag, 15. März 2013, 14:40

Die "Sulaco" ein super Projekt! 8o
(Gibt es Bilder dazu?)

Ich find das Modell echt klasse, allein schon von der Größe her, echt imposant.
Verfolge auch aufmerksam den Baubericht von "mirektuner".
An die "Sulaco" traue ich mich allerdings noch nicht so richtig heran.
Da ich etwas Abwegen muss, wegen Tintenverbrauch (will bei diesem Drucker erst mal nur bei orig. Tinte bleiben) und Bekanntheitsgrad des Modells. :whistling:

"ED 209" was ich denke, mein nächstes Projekt wird, sind wie ich finde auch schon viele Seiten-ausdruck 79 an der Zahl.
Aber bei weitem nicht so viele wie die "Sulaco" hat, glaube 126 je nachdem auch 130 und dann sehr einheitlich in mein Fall wäre es die "Sulaco" in Blau.
Das wird teuer an Druckertinte. :S
Die "M41-A Pulse Rifle" war da noch bescheiden mit ihren 30 Seiten im Bezug auf den Bekanntheitsgrad.

MfG
Sol

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Freitag, 15. März 2013, 14:47

Ein paar Bilder sind hier in der Galerie: USS SULACO 1:430 - Update 22-07-2012

Ist aber nicht aktuell - ich schreibe einen ausfürhlichen Baubericht im Nachbarforum.
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Freitag, 15. März 2013, 14:58

Großen Respekt, das Modell sieht erstklassig aus! :thumbsup:
Alles mit 170ger?
(Allerdings mit Verstärkungen an den gewissen stellen.)

Darf man um einen Link zu Deinem Baubericht fragen?
(Auch gerne per PM, ich weiß wie es ist, wenn es zwei Fraktionen gibt.) :sleeping:

MfG
Sol

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Freitag, 15. März 2013, 15:14

Größtenteils 170 g/qm. Für wirklich tragende Teile 250 g/qm zzgl. Verstärkung innen (teilweise bis zu 3 mm dicke Spanten, bei Formulor.de lasern lassen), für Kleinteile auch 120 g/qm.

PN kommt.
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Freitag, 15. März 2013, 15:35

Dank Dir Marco,
besser gehts nun wirklich nicht mit Deinem Bericht.

Top, besonders das Du mit Text auf Deine Bilder eingehst.
(Das fehlt mir an dem Bericht von "mirektuner", was allerdings an den Sprachlichen Hürden liegen mag.)

Bitte mach weiter, werde Dein Bericht weiter verfolgen. :whistling:

MfG
Sol

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