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Leophy

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Dienstag, 22. März 2011, 14:50

Halinski 5-6/96 Su-27 Flanker

Ein herzliches Hallo an Alle!


Da, wie man hier im Forum bewundern kann, viele von Euch bereits mindestens eine Flanker-Variante gebaut haben, wollte ich Euch noch einmal die bisher etwas vernachlässigte Halinski-Version (die ich neulich hier vorgestellt habe Su-27 ( Halinski 5-6/96 ) ) noch etwas näher bringen.

Ich selbst hatte den Bogen so einige Zeit liegen, hatte mich aber nie an ihn herangetraut.
Auf Bildern im Internet sieht man öfter mal ein eingefügtes selbst gebautes etwa 3mm langes Rumpfsegment. Auch ich wurde damals gewarnt, es gäbe an dieser stelle ein Problem mit der Passgenauigkeit. Das hat sich nun allerdings nicht bestätigt.
Allerdings war ich in der Zwischenzeit auf ein anderes gravierendes Problem gestoßen, dass aber zu lösen ist.

Hier könnt ihr Euch auch die Seidenmattoptik ansehen, die für mich einen erheblichen Pluspunkt für meinen Oldtimer darstellt.

Viel Spaß!
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Dienstag, 22. März 2011, 15:01

In Erwartung von Schwierigkeiten mit der Passgenauigkeit, beim Aneinandersetzen des mittlerelen und vorderen Rumpfbereiches, habe ich damit begonnen die "Box" zwischen den Tragflächen anzufertigen.
Ich hatte bereits bei meiner Mig-29 gute Erfahrungen damit gemacht, von der Mitte nach Außen zu arbeiten, da man so plane Ansatzflächen hat und sich die Fehlerfortpflanzung in Grenzen hält.
Diese im Zaum zu halten schien mir bei den ebenfalls sehr fließenden Formen der Flanker eine gute Idee zu sein.

Wie Ihr auf dem 2. Bild sehen könnt, dient die untere Hülle zugleich als Grundplatte für die Triebwerksschächte. Die Fahrwerksschächte müssen dann auch gleich mit eingesetzt werden.

Den mittlleren Längsspant sollte man besser einschleifen als ich es getan habe, da sonst das passiert was ihr auf dem nächsten Bildern seht. Die Kartonsorte ist nämlich sehr empfindlich gegenüber Abrieb!
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Dienstag, 22. März 2011, 15:13

Die obere Hülle passt perfekt, die Treibwerksschächte sind Röhren. Die Einschnitte darin sind zu klein und müssen eingepasst werden.
Für die Rumpfsegmente dazwischen sind keine Klebelaschen vorgesehen. Ich halte sie für notwendig (besonders am Ansatz des Heckkonus) und hab sie ergänzt.

Um meine Neugier zu befriedigen habe ich vorne noch das erste in Spant-anSpant-Bauweise anzufertigende Rumpfsegment montiert.

Passgenauigkeit gut, ABER: Später erweist sich dieses Segment als katastrophale strukture Schwachstelle. D.h. das Modell knickt hier aufgrund der eigenen Masse durch!!!
Ich hab's dann nachträglich so gelöst, dass ich dass Innere seiner Unterseite durch ein in den vorderen Spant geschnittenes Loch mit 1mm-Pappe ausgekleidet habe.

Falls mal jemand von Euch dieses Modell baut, dann tut das unbedingt vor dem Ansetzen!
Weiter vorn muss man sich keine Gedanken machen, da der Fahrwerksschacht für Stabilität sorgt.
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Dienstag, 22. März 2011, 15:16

So sieht's dann mit montierter Verkleidung und einem weiteren Spant-an-Spant-Segment aus.
Vorm Abringen müssen selbst Klebelaschen angefertigt und an der "Grundplatte" befestigt werden. Dies ist auch in der Anleitung eingezeichnet.

Das durchknickende Segment ist hier übrigens das 2te von vorn.
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Dienstag, 22. März 2011, 15:33

Hier seht ihr dann den fertigen Rumpf incl. Heckkonus und Nachbrenner.
Der Große Fahrwerksschacht sorgt für erhebliche Stabilität.

Beim Konus sind wieder keine Klebelaschen vorgesehen.
Weil selbstgemachte bei diesen Radien doch erheblich auftragen würden, habe einfach die Spantendicke verdoppelt um somit jeweils eine Klebefläche von 1mm zu erhalten.

Man beachte den hübschen Silberdruck!
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Dienstag, 22. März 2011, 15:42

Die Tragflächen sind etwas ungewöhnlich konstruiert. Es gibt eine Grundplatte, die nicht bis zu Kanten reicht. Sie hält einfach Rumpfansatz- und Endprofil auf Distanz. Die Wölbung der "Beplankung" verhindert Durchhängen. Es gibt einen Überstand der oben wie unten auf den Rumpf geklebt wird.
Fühlt sich beim Draufdrücken von oben irgendwie wabbelig an, funtioniert aber sonst sehr gut.

Der Rest ist Standart
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Dienstag, 22. März 2011, 15:52

So, das wäre dann der aktuelle Stand.
Die Spantscheiben der Nase mussten ein ganzes Eckchen getrimmt werden.
Die Original-Kockpithaube von Halinski gab's leider nicht mehr. Ich hab die für's neuste Modell von Fly gekauft. Sie passt super. Ich habe sie mit einem überstand von etwa 1,5mm mit dem Rahmen verklebt. Beim Anpassen saß sie nahezu spannungsfrei.

Bis bald!
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Montag, 28. März 2011, 20:00

Das Cockpit ist fertig geworden.
Ich habe es etwas aufgewertet und mich dabei an der Abbildung auf dem Umschlag orientiert.
Die Aulösegriffe des Schleudersitzes sind vom Bogen her nicht vorgesehen.
Die Teile des Sticks sind auch selbstgezeichnet. Die Zeichnung in der Anleitung ist auch etwas zu groß.

Für die Verkleidung des Infrarotsensors habe ich den Hinweis "vacu" in der Anleitung so interpretiert, dass man den vorderen Bereich des Bauteils auf Folie durchpausen soll.
Da sonst das Innenleben verdeckt würde, hab' ich den Weißen Teil dann abgeschnitten.
Das Innere ist genau so vorgesehen.

Beim HUD hab ich mir Fotos zum Vorbild genommen. Die Glasscheibe gehört nicht wie in der Anleitung vor den Rahmen. Es gibt eine Senkrechte und eine angewinkelte Scheibe zum Einspiegeln der HUD-Elemente über dem runden Projektor.
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Mittwoch, 6. April 2011, 08:02

So, ich hab' noch etwas Zeit zum Weiterschnibbeln gefunden.


Die Stabilisatoren waren mir etwas zu wabbelig, da mein Modell ab jetzt eine ganze Weile darauf stehen muss. Ich hab deshalb Draht eingebracht, um Abhilfe zu schaffen.
Hier könnt Ihr auch sehen, dass der Karton nicht sehr abriebsbeständig ist.

Das Frontfahrwerk brauchte auch dringend eine nicht vorgesehen Verstärkung, um der Masse des Jets gewachsen zu sein. Hierzu hab ich zuerst die zu sehenden L-Förmigen Messingdrahtstücke in die Wände des Fahrwerksschachtes gesteckt und anschließend verklebt und erst zuletzt das Rohr des Fahrwerksbeins aufgesteckt.
Bei 1-mm-Draht funktioniert das problemlos.

Bei den Landescheinwerfern hab ich die Schnittkannten erst mal zur "Grundierung" schwarz eingefärbt.

Zuletzt noch mal ein Reifen vom Hauptfahrwerk.


Gruß ... Lennart
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Dienstag, 12. April 2011, 17:55

So, das Hauptfahrwerk war ein ganzes Stück Arbeit.
Die Passung der Teile 40 d/e war nicht so toll. 40e musste doch stark verkleinert werden.
Darüber hinaus stecken die aus 1mm-Draht bestehenden Achsen de facto in hohlen Zylindern.
Ich habe die Hohlräume dann mit Klebstoff gefüllt.

Ich hab allen Mut zusammengenommen und den Jet auf seine Räder gestellt und siehe da: Nichts verformt sich.
Dennoch traue ich dem Braten nicht so ganz und lagere die Flanker vorerst aufgebockt bis sie an der Decke auf Patrouille geht.
Werde wohl noch Sekundenkleben zum Einsatz bringen, um das Ganze nachzuhärten.
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Mittwoch, 13. April 2011, 20:21

Rollout!!!

Bei der Aufnahme von Achtern sieht man die ganzen Antennen aus 0,5er Draht ganz gut.
Jetzt muss ich nur noch jede Mengen AA-Raketen bauen und mir überlegen, wie ich den Jet aufhänge.
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Günni

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Mittwoch, 13. April 2011, 20:58

Hallo Leophy,

Glückwunsch zum Rollout,schönes Modell was Du bisher gebaut hast.
Die blau/graue Farbgebung ist für mich persönlich noch ansprechender(weil natürlicher) als die bei dem Maly-Modelarz Modell.

Auf geht`s zum Endspurt.....

Lg
Günni
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Freitag, 15. April 2011, 07:17

Und da fehlten nur noch zwei!

Vielen Dank für's Lob.
Die Su-27 ist in der Zwischenzeit auch zu meinem Liebling avanciert, auch wenn man dem Bogen beim "Vorfertigungsgrad" natürlich das Alter anmerkt.

Ich liebe die R-27 - In der Realität mögen die ja nicht so effektiv sein, aber die
Optik finde ich unschlagbar.
Das wird ein Eyecatcher unter der Decke.

Vielleicht kann ich dich ja noch motivieren auch noch ein Paar Lenkwaffen an deine Flanker zu hängen.


Gruß ... Lennart
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Freitag, 15. April 2011, 21:26

So, die Beladung wäre damit endgültig abgeschlossen.
Bin jetzt erstmal ziemlich geschafft, dafür aber imens stolz auf den Jet der für meine Verhältnisse ein Riese ist!

Hat riesig Spaß gemacht mal auszuprobieren, wie sich ein Halinski anno '96 angefühlt hat.
Werd' jetzt erstmal ne Pause machen und mich dann am US-Gegenstück aus dem Jahr 2002 versuchen.


Zum Abschluss noch 'ne kleine Bewertung

Die Passgenauigkeit war Makellos (mit Ausnahme der Erwähnten Scharniers am Hauptfahrwerk). Um Klebelaschen und die Verstärkung an der erwähnten Rumpfstelle musste man sich selbst kümmern, aber das war damals vermutlich normal.

Der Druck, obwohl handgezeichnet, hat es mir in Kombination mit dem glänzenden Papier beim fertigen Modell sehr angetan.
Leider reibt sich die Farbe in Anbetracht des Gewichtes der Maschine beim Bau sehr leicht ab, so dass man sehr auf die Kanten der zwischenzeitlichen Endstücke achten muss (ich hätte vermutlich lieber Schaumstoff untergelegt).

Nach meinem Dafürhalten verarbeitet sich der Karton deutlich angenehmer als etwa das stärkere Material bei meinen GPM-Modellen.
Die Kehrseite ist aber, dass die Ränder der Spanten (besonders bei der Nase) sorgfältig angeschrägt werden müssen, weil man sie sonst durchsieht!

Für mich als Anfänger stellte der Schwierigkeitsgrad des Bogen nach meinen 4 zuvor gebauten Kartonjets kein Problem dar.
Die 1-seitige Anleitung mit, nun ja, etwas unübersichtlichen Zeichnungen machte die Sache denn besonders beim Fahrwerk doch etwas anstrengend.

Fazit: Sicher nicht der Sieger im Preis-Leistungs-Verhältnis (gerade bei der Maly-Konkurrenz), aber ich finde die größere Anzahl an Bauteilen macht sich doch dezent bemerkbar, auch wenn es keine beweglichen Steuerflächen gibt.

Was die Färbung angeht, so ist wohl nur natürlich, dass einem das Selbstgebaute stets am Besten gefällt, also vergleicht am besten selbst.


Gruß ... Lennart
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Montag, 18. April 2011, 14:15

Hier wäre dann noch der endgültige Aufbewahrungsort.
Die Flanker aufzuhängen war deutlich einfacher als gedacht.
Ich konnte die 0,2mm Angelsehne exakt an der Tragflächenwurzel entlangführen.
Die Masseverteilung des Modells scheint ganz gut dem Original zu entsprechen.
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Henryk

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Montag, 18. April 2011, 17:49

Gratulationen zur Fertigstellung, es ist ein sehr schönes Modell geworden!
Herzlichste Grüße
Henryk

Alle meine Flugzeugmodelle

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Montag, 18. April 2011, 19:12

Hallo Lennart,

dir ist mit der Su-27 von Halinski ein schönes Modell sehr gut gelungen.
Da ich selbst diesen Bastelbogen meinen nennen kann und das Modell mittelfristig auch bauen werde, wird dein informativer Baubericht mir sicherlich helfen.

Grüße

Alfred

René Pinos

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Montag, 18. April 2011, 19:24

Hallo Lennart,

die Su27 ist schon ein imposantes Teil und Du hast das Modell sehr schön gebaut. Die Fliegerfraktion kann Verstärkung gebrauchen.

Gratulation zur Fertigstellung.

Servus
René
Die Phönizier haben das Geld erfunden, aber warum so wenig? (Johann Nestroy)

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Mittwoch, 20. April 2011, 16:18

Vielen, vielen Dank an Euch alle für das Lob!
Gerade, da Ihr ja lange dabei seid und selbst sehr imposante Sammlungen habt weiß ich das sehr zu schätzen.

Morgen Abend wird bei mir dann die Eagle "auf Spant gelegt". Ich schätze, das wird dann wohl ein etwas längerfristiges Projekt.
Aber schöner Weise kann ich mich ja auf ausgezeichnete Berichte stützen und ich werde mir diesmal wohl keine Sprüche von der Plastikfraktion anhören müssen.

Es wird aufgrund der geringeren Spannweite nur schwer zu entschenden:
An die Decke zur Flanker oder in die Vitrine mit offener Haube und Nase.
Die Entscheidung lässt ja aber zum Glück noch etwas hinauszögern.

Ich baue übrigens ohne Lasercut. Wenn Günni einverstanden ist, werde ich mal die Erfahrungen in seinem Thread posten.
Wie sieht's aus, Günni?



Liebe Grüße Lennart

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20

Mittwoch, 20. April 2011, 18:49

Zitat

Original von Leophy
Aber schöner Weise kann ich mich ja auf ausgezeichnete Berichte stützen und ich werde mir diesmal wohl keine Sprüche von der Plastikfraktion anhören müssen.

Es wird aufgrund der geringeren Spannweite nur schwer zu entschenden:
An die Decke zur Flanker oder in die Vitrine mit offener Haube und Nase.
Die Entscheidung lässt ja aber zum Glück noch etwas hinauszögern.


Was kamen denn da so für Sprüche? :D

Zur Eagle würde ich sagen: Offen

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Mittwoch, 20. April 2011, 19:09

Zitat

Original von Leophy


Ich baue übrigens ohne Lasercut. Wenn Günni einverstanden ist, werde ich mal die Erfahrungen in seinem Thread posten.
Wie sieht's aus, Günni?


Liebe Grüße Lennart



Hallo Lennart,

Von mir aus gerne,bin schon gespannt

Lg
Günni
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Donnerstag, 21. April 2011, 20:06

Zitat

Original von Ober Freak

Was kamen denn da so für Sprüche? :D



Nun ja, der betreffende Agitator baut gewohnheitsmäßig nach Originalfotos mit Resin und Ätzteilen.

Da haben meine Halinskis und der Apache etwas Anerkennung gefunden, aber meinene GPMs sind wegen den materialbedingt stärker sichtbaren stößen doch weniger gnädig beäugt worden (es ist ihm wohl auch nicht entgangen, dass ich mich gezwungen sah das eine oder andere Detail zu ändern).

Da kamen dann die üblichen Vorurteile über die Grenzen des mit Papier möglichen.

Da hab ich dann doch den Fly-Tornadobogen etwas beschämt im Regal verschwinden lassen und spontan beschlossen gleich ganz schweres Geschütz aufzufahren.

Zum Schluss ist dann 'ne Kostenrechnung und 'n Spruch über Passgenauigkeit bei 1:33 Modell von meiner Seite geplant.

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Donnerstag, 21. April 2011, 21:08

Na dann würde ich die Eagle erst recht "offen" bauen. :D

Leophy

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Samstag, 7. Mai 2011, 10:06

Zitat

Zur Eagle würde ich sagen: Offen


Wird ausgeführt wie gewünscht! Ich hab zusätzlich zu den von Günni gezeigten Details noch Vorkehrungen für einen ausgefahrenen Fanghaken getroffen.

Ich hab übrigens noch einen Eintrag in der Galerie erstellt:
Halinski KA 5-6/96 Su-27 Flanker


Liebe Grüße ... Lennart

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Sonntag, 15. Mai 2011, 09:13

Doppelspantproblem

Achtung an alle noch einmal!


Nachdem ich noch einmal in älteren Bauberichten gestöbert habe, glaube ich darauf gekommen zu sein, warum manche Modellbauer von schweren Problemen mit den Rumpfspanten berichten, die ich nicht hatte und diese dort insbesondere mal zu eng und mal zu weit erschienen!

Die aufeinander zu klebenden Spantenpaare sind jeweils vollständig deckungsgleich.
Die Radien beider Spanten entsprechen dabei dem Radius zur Außenhaut an der bei der Konstruktion als infinitessimal dünn angenommenen Nahtstelle.

Es darf also nur der zum dünnen Ende hin zeigende Spant angeschrägt werden!

Bei mir passierte dies automatisch, weil ich mit dem Mittleren Rumpfbereich angefangen und jeweils nach einem Fertiggestellten Segment den neu angesetzten Spant so bearbeitet habe, dass die Kante den Rumpflinien folgt.

Bei der Nase hingegen, wo ich von Vorn nach Hinten gebaut habe, hab ich auch eine gewisse Treppchenbildung, da ich hier vermutlich beide Spanten angeschrägt habe.

Ich hab versucht die Problematik noch einmal mit einer kleinen Zeichnng zu verdeutlichen.

Ich schätze einigen von Euch wird das ohnehin klar gewesen, aber ich hoffe für andere mag der Hinweis helfen, das hier durch die besondere Kartonsorte gravierendere Problem zu vermeiden.


LG ... Lennart
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Sonntag, 15. Mai 2011, 10:08

Zitat

von Leophy:
Ich schätze einigen von Euch wird das ohnehin klar gewesen, aber ich hoffe für andere mag der Hinweis helfen, das hier durch die besondere Kartonsorte gravierendere Problem zu vermeiden.


Danke Lennart,

das ist ein sehr hilfreicher Tip, denn das Problem ist vielen doch nicht so bewusst. Wir sprechen hier von Spanten-Durchmessern die im Millimeterbereich zu groß sind und dann wird manchmal gedrückt und gezogen und wundert sich, dass an der Nahtstelle dann noch größere Ungenauigkeiten auftreten. U ist eben d x PI

Vielfach werden dann die Ungenauigkeiten dem Konstrukteur als Fehler in die Schuhe geschoben, gesteigert bis zur "Unbaubarkeit".

Servus
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