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  • »Kurt Streu« ist männlich
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Sonntag, 22. Mai 2011, 17:40

Haikutter "Dagmar" MDK-Verlag

Tja, da bin mal wieder wieder
nachdem mein Editor im Forum wieder funktioniert.

Nach einem Ausflug in eine andere Sparte, die zu einem Fiasko führte (davon vieleicht
später), komm ich zurück zur Seefahrt. Ein hübscher freier Download war diesmal das
Ziel.

Um es kurz zu machen, es war der Haikutter "Dagmar" vom MDK-Verlag. Der Download
war zur Hanse Sail in Rostock ins Netz gestellt worden. Bauanleitung studiert. Lt. diesem
sollte der Mst. ca. 1:160 sein. Unter der Bodenplatte war die Länge mit ca. 25,00 m
angegeben. Was war denn die Länge ? Über alles, zwischen den Loten oder in der KWL.
Um wie viele Prozente muss ich den Ausdruck verkleinern ? Im Netz recherchiert. Dort
war die Länge, wieder ohne auf die Art hinzuweisen mit ca. 18,00 m angegeben. Ja wat
denn nu ? Die Aufbauten mit meiner ISOLDA verglichen. Konnten im Vergleich damit aber
durchaus den von mir gewünschten Mst. von 1:250 entsprechen. Also nicht lange gefackelt.
Wird vom Bogen gebaut.

Wie es so im Leben geht, hinterher ist man klüger. Das Modellchen wurde leider doch im
angegeben Maßstab angeboten. Egal, wäre im Mst. 1:250 sowieso schon zu klein für mich.

Also.

Bogen zweimal ausgedruckt. Einmal auf 160 gr. Papier und einmal auf Transparentpapier.
Auf transparentem Papier wegen der Segel, die durchscheinend von beiden Seiten recht
gut dargestellt werden.

Die Bodenplatte sollte lt. Anleitung mit Teil 3 verstärkt werden. Die Bordwände dann stumpf
an die Bodenplatte verklebt und mit einer Leimraupe versehen werden. Da hatte ich so
meine Bedenken. Also dieses Teil mit Klebelaschen ausschneiden. Bug und Heck danach
zusammen kleben, Heck mit Teil 2 im unteren Teil verstärkt, am Bug war ein Überstand
vorgesehen der die Kleberei vereinfachte. Die Leimraupe im Bodenteil angelegt. Trocknen
lassen. Oh Schreck lass nach, jede Menge Beulen. War wohl nix. Also neuen Bogen drucken.

Dieses Mal die Verstärkung der Bodenplatte aus 1 mm Graukarton. Das Kleben der Bordwände
auf der entsprechend dickeren Bodenplatte ging recht ordentlich. Auch das Teil 2, Verstärkung
der Heckpartie, ließ sich gut anpassen weil ich dieses Mal die oberen Klebelaschen für die
Schanz in der richtigen Höhe eingesetzt hatte. Nur zu schnell gebaut. Durch die dickere
Verstärkung der Bodenplatte hatte ich nun eine Schiffschaukel. Zum Teufel mit Rumpf Nr. 2.

Auf, auf zum fröhlichen Rumpfbau Nr 3. Mit allen Erfahrungen bisher wurde es fast ein Meister-
werk. Vor allen Dingen steht in der Bauanleitung das man nach dem Einbau der Bodenplatten-
verstärkung ZUERST den Bug und das Heck zusammenpappen soll und dann die noch freien
Bordwände an die Bodenplatte. Ach, wenn man doch nur lesen könnte. Die Idee des Konstruk-
teurs hat was für sich, denn jetzt passt sich die Bordwand haargenau an den Boden automatisch
an. Nun noch die innere Schanzverkleidung. Das Rillen der das Deck aufnehmenden Klebe-
laschen auf der Rückseite war mittels meiner patentierten Durchleuchteinheit kein Problem. Die
Montage klappte auch sehr gut. Selbst die Beseitigung des dabei verzogenen Bodens war mit
Hilfe einer schmalen, 2,5 mm starken Hartfaserleiste durchzuführen.

Angst hatte ich vor dem Einbau des Decks. Erst einmal Luken im Bereich der Aufbauten zur Kor-
rektur geschnitten dann noch eine Hartfaserstreifen aufgelegt. Jetzt konnte ich das Deck nicht
mehr zu tief eindrücken. Passt.

Wäre da nicht der Versuch gewesen kleine weiße Stellen der Schnittkante in Höhe der Wasser-
linie auszubessern. Darf ich Euch empfehlen die Farbe mit einem Pinsel aufzutragen und nicht
mit einem Zahnstocher. Dann kann auch nicht die grüne Farbe auf der roten Bordwand schmieren.

Damit war Rumpf Nr. 4 fällig.

Bis dann grüßt

KURT, der Streu

Bilder 1- 6
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Montag, 23. Mai 2011, 09:14

Weiter geht's

Liebe Kartonfreunde,

nachdem ich so viel gelernt habe ging die Werftarbeit für Rumpf 4 flott voran und fand in den Augen
des leitenden Schiffsbauingenieurs mit leicht verdunkeltem linkem Auge Gnade. Allerdings musste
ein Schlepper den Rumpf nun vom Stapel zu Wasser ziehen. Die Werftanlage konnte abgebaut
werden. Bild 7 und 8.

Zwischenzeitig waren die Aus- und Aufbauteile vorgefertigt und konnten ein- und aufgebaut werden.
Bild 9 und 10.

Im Baubogen waren Mast, Gaffelbäume mit Gaffeltop- und Großsegel sowie Klüverbaum als zu
faltende Einheiten vorgesehen. Immerhin mit dem Hinweis man könnte evtl. auch Baum, Gaffel
aus Holz fertigen. Die Segel aus doppeltem Papier 160 gr. waren mir wegen der wahrscheinlichen
Topplastigkeit nicht geheuer. Mir schwebte die Katastrophe des Dreideckers "Wasa" vor, der
am 10.08.1628 bei der Jungfernfahrt unmittelbar nach Verlassen des Hafens kenterte. Nicht das
ich die beiden Dampfers vergleichen wollte. Bild 12.Daher die Segel auf transparentem Zeichen-
papier ausgedruckt und ausgeschnitten.

Zuerst also den Mast aus einem Schaschlikspies in meine Drehbank (einem Schlagbohrer) einge-
spannt und den Oberen Mastteil leicht konisch geschliffen. Passende Rundhölzer auf Länge
geschnitten. 1 mm Löcher mit der Drehbank, jetzt als Bohrer umgerüstet, gebohrt und gepönt.
Mit einer noch vorhandenen Schablone die Wanten mit den Webleinen versehen. Die papierenen
Segel ebenfalls ausgeschnitten für die Anpassarbeiten. Bild 11.

Die Takelage aufbauen beschreibt in Kürze

KURT, der Streu
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modellschiff

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Montag, 23. Mai 2011, 19:06

RE: Weiter geht's

Hallo Kurt,
das mit den Segeln bei mdk ist bei anderen Segelschiffen auch so. Da muss man als ambitionierte Modellbauer eben sich etwas einfallen lassen, so wie Du es gezeigt hast. Gibt es den Download noch? Viel Erfolg weiterhin wünscht

Ulrich

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Dienstag, 24. Mai 2011, 10:27

Moin Ulrich,

es gibt immer wieder Downnloads bei mir, von denen ich die Herkunft nicht
mehr weiß. So auch hier.

Bei der Modellbau Messe in Dortmund habe ich am Stand des MDK-Verlages
erfahren, daß der Bogen anlässlich der Hanse Sail Rostock als freier Down-
load herausgegeben worden ist. Auf der Internetseite ist er aber nicht mehr
enthalten.

Wenn du den Bogen haben möchtest kann ich ihn Dir aber per Email zuschicken.

Mit lieben Grüßen von

KURT, dem Streu

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Dienstag, 24. Mai 2011, 15:54

Moin Leute.

Auf zum Endspurt.

Nun geht ihm an den Kragen, ich meine den Mast. Um den Winkel und die Höhe des Festpunktes
des Besanbaumes festzustellen erst einmal mit Papiersegeln als Muster alles anzeichnen und
kleben. (Bild 13). Dann den Mast aufrichten und mit Hilfe einiger Fäden ausrichten. (Bild 14)

Jetzt kann das Rigg vervollständigt und die Segel aus Transparentpapier am Rigg geklebt werden.
Eine diffizile und ungeliebte Arbeit. Die vorbereiteten Wanten anpassen. Es gibt ja in der Bauan-
leitung keinen Hinweis. Ach ja, die Flaggleine fehlt noch und die Nationale. Allerdings nicht mehr
lange. Bei Recherchen im Internet unter dem Begriff "Haikutter", Kategorie "Bilder" gibt es so viele
unterschiedliche Variaten in unterschiedlichen Nationen so habe ich mich für den Dannebrog
entschieden.

Als das Mädel fertig war und neben der Isolda stand, konnte man doch erkennen, daß die beiden
nicht vom gleichen Stamm ... wollte sagen Maßstab waren. Also habe ich sie an unterschiedlichen
Plätzen untergebracht.

Weil man solch ein Modellschiffchen schlecht mal auf einen anderen Standplatz bewegen kann
musste noch etwas Mehr..., Quatsch, Meerwasser untergebaut werden. Auf der anderen Seite
ist Karton aber wasserempfindlich. Darum habe ich statt einer wassergefüllten Schale dann doch
lieber eine mit Fotokarton in silbernem Farbton und einer gebrauchten, ziemlich zerknüllten, Kunst-
stofftüte für Tiefkühlwaren Sperrholzplatte bezogenen dazu hergenommen. Ein weiterer Grund gegen
echtes Wasser ist in der Tatsache zu sehen, dass dem Modell das Unterwasserteil fehlt.

Die Bilder 15 - 18 sind zum Ansehen da meint mit lieben Grüßen

KURT, der Streu
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Mittwoch, 25. Mai 2011, 12:07

Moin Kurt,

hast mal wieder ein schnuckeliges und sehr schönes Segelschiff abgeliefert!!

Was kommt als nächstes?!

Grüße, Torsten

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