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Pitje

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Sonntag, 24. April 2016, 22:30

Hafenanlage Neu-Ulm, 1:250, diverse Verlage; WHV, Nr. 1058, Getreidesilo (modifiziert-fertig)

Zur besseren Übersicht die einzelnen Themen des Threads:

Inhaltsverzeichnis

  1. Freiladekai, HMV, verlängert, verbreitert: Beitrag 1-5
  2. Tonnendachschuppen, Wilfried, verlängert, modifiziert: Beitrag 7-27
  3. 46to Kran, Draf Model: Beitrag 28-35 und 56-63
  4. Hafenkommandantur, frei nach HMV CM 2011: Beitrag 37-53
  5. Fotohintergrund: Beitrag 55
  6. Getreidesilo, WHV, modifiziert: Beitrag 70-83
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Hallo Freunde,

nachdem ich die letzten Monate mit der Bruneck eher im Bereich Architektur unterwegs war, schlage ich den Bogen zurück zur Schifffahrt, indem ich nun auch mit einer Hafenanlage beginne.
Darüber nachgedacht habe ich schon mehrfach, nun ist es soweit.

Der Startpunkt meiner Hafenanlage ist das HMV Modell des Freiladekais.



Dies könnte wohl etwas seltsam anmuten, da keine besonderen Bauten oder Kräne dazu gehören, aber das muss auch nicht zwingend sein, da ich mehrere unterschiedliche Elemente, wie die Hafenanlage von WHV in digital überarbeiteter Form mit integrieren möchte und dort die Kais fehlen. Alle anderen HMV - Hafenbögen warten ebenfalls im Stapel, diverse Bauberichte bieten Unmengen weiterer Inspirationen, also gibts genügend zu tun... :D

Der Freiladekai an sich wurde dahingehend modifiziert, dass ich ihn tiefer gestaltet habe und den Kai auf insgesamt 1m Länge auf eine solide Graukartonkonstruktion packe. Ich habe in mehreren BB's gesehen, dass die Kaioberflächen regelmäßig zwischen die Spanten einsinken, dem will ich vorbeugen. Die später folgenden Hafenanlagen werde ich ebenfalls verstärkt bauen.

So ging's nun los. Die Maße sind so gewählt, dass die Ausdrucke einfach daraufgeleimt werden, dass heißt, die Aussenkanten und die Spanten sind 1,5cm hoch, so dass die 1,7cm des HMV Maßes am Ende dabei heraus kommen.

Der Kai ist als Spantenkonstruktion mit einem Mittelspant und rautenförmig eingesetzten Torsionsdämpfern aufgebaut und besteht aus 1mm Graukarton.



Das Ganze wurde nach jedem der gezeigten Schritte unter einem halben Zentner Jugendliteratur getrocknet.



Für den ersten Eindruck habe ich einen der ersten Fehldrucke aufgelegt, der mir auch zum Überprüfen der Maße diente. Wenn Ihr mit dem Originalbogen vergleicht, so fällt auf, dass ich den Bereich der gekachelten Beonfläche doppelt so breit erweitert habe, um mehr Tiefe zu gewinnen.



Das war's für's Erste, viel Spaß beim Zusehen. :)

Liebe Grüße
Peter
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Großlinienschiff S.M.S. Baden , HMV, 1:250
Hafenanlage Neu-Ulm , diverse Verlage, 1:250

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Pitje

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Mittwoch, 27. April 2016, 23:11

Schönen guten Abend Freunde,

die letzten Abende habe ich mit der Aufbringung des Belags, der Bestückung mit den Holzbohlen, den Pollern und Malerarbeiten verbracht.

Der Belag an sich besteht aus 3,5 mal dem im Betonkachelbereich verbreitert ausgedruckten Freiladekai-Belag. Die Kanten habe ich, wie schon bei meinen Schiffen beschrieben mit einem Ausdruck auf 80gr Papier kaschiert.

Die Bohlen sind aus 1mm Graukartostreifen, die später eingefärbt wurden.
Braun über die gesamte Länge und unten im Bereich des Tidenhubs in einem Grünton, der den Algenbelag darstellen soll.
Die Poller bildeten erstmal dem Abschluss bis dahin.

Mit frischem Belag und einigen Überraschungsanlege-Gästen:



Nach dem Montieren des ersten Schwungs der Zurüstteile (Bohlen und Poller):



Habe mal nach Bildern typischer Kaimauern gegoogelt und stellte fest, dass so gut wie alles möglich ist, Hauptsache man sieht einen Tidenbereich, ansonsten gibts, was sowohl Material, als auch Färbung angeht, so gut wie alles...

Bi die Tage! :)
Liebe Grüße
Peter
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Mittwoch, 27. April 2016, 23:25

Hallo Peter,

ich finde, das sieht schon mal sehr überzeugend aus!

Bin gespannt, wie es weitergeht. :)
Zum Beispiel, ob und wie Du Schuppen aufstellst...
Bis die Tage...

Helmut

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Montag, 2. Mai 2016, 19:14

Schönen guten Abend,

@Helmut: mal schauen, bin auch neugierig, wohin die Reise führt. Erstmal kommen die zum Freiladekai gehörenden Schuppen, danach das Objekt der Begierde ;)
Ich glaube ich weiß, was Du zu sehen erwartest - und das kommt auch...

Habe die letzten Tage endlich mein Sommerhobby wieder aufleben lassen



und die vergangegen Abende den kleinen Mauerabsatz neben den Krangleisen, die Leitern und den großen Lagerschuppen gebaut.

Ich habe mir seinerzeit den LC-Satz dazu gekauft, insofern steht einer gewissen Verfeinerung nichts im Wege.
Da im LC-Satz 8 Leitern für die beiden Originalmodule vorgesehen waren, war das natürlich zu wenig für den gestreckten Kai, so dass ich immer eine Doppelplanke ausgelassen habe.

Der Schuppen wird ohne Klebelaschen am Boden, aber dafür mit Rückwand als geschlossenes Gebäude gebaut. Eine 1mm Graukartonplatte sorgt für Form und Stabilität und trägt auch den schwarzen Sichtschirm hinter den transparent verglasten Fenstern.
Habe die Fenster mit einer Lage 160gr Karton leicht vertieft gebaut, ob ich das weiter so mache, oder noch tiefer, muss ausprobieren, die optische Wirkung ist so jedenfalls kaum erkennbar. Ich werde übrigens sämtliche Gebäude nicht auf den Kais verkleben, sondern das Ganze modular belassen.





uund auf dem Kai:



Nachher gehts dann mit den beiden kleinen Schuppen weiter. :)
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5

Montag, 2. Mai 2016, 23:13

Wie vorhin angekündigt kommt hier der zweite Teil der heutigen Berichterstattung.
Der Bogen "Freiladekai" ist, wenn man von den Kisten und Fässern absieht, fertiggestellt. Da an den beiden Hütten nicht wirklich etwas aufregendes zu sagen ist, lasse ich einfach Bilder sprechen.



und auf einem Kaiausdruck:



Bis demnächst mit einem besonderen Schmankerl. :)

LG
Peter
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Dienstag, 3. Mai 2016, 07:23

Moin Peter,

ich finde die Fensterbänke verbessern den "Tiefen-Eindruck" deutlich.
Gruß, Ralf

Fertiges seht ihr hier: Galerie

Pitje

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Dienstag, 3. Mai 2016, 22:55

Schönen guten Abend Freunde,

@Schildimann: ja, denke auch, die Fensterbänke bringen etwas mehr Tiefe. Der große Schuppen an sich wirkt eh nur mit einem sich hinten anschließenden Fotohintergrund, würde ich sagen. Für sich genommen sind die Proportionen recht ungewöhnlich. Da "fehlt" sozusagen locker 80% des eigentlichen Gebäudes.


Sodele,
heute habe ich mit dem eigentlich vor meinem geistigen Auge auf dem Freiladekai aufzustellenenden Gebäude begonnen.
Es handelt sich dabei um den Tonnendachschuppen, den mir unser Kollege Wilfried über Helmut seinerzeit dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle! :thumbup:
Meintest Du den mit Deiner Frage neulich, Helmut? Mir war so... ;)

Helmut hat bereits einen sehr sehenswerten BB zu diesem Modell geschrieben, hier zur Info der Link dorthin: KLICK

ebenso, wie das ehemalige Mitglied Peter_H im Rahmen seines Porto Stono: KLACK

Da der Kai ja mit einem Meter Länge ausreichend Platz bietet, wird der Schuppen mit insgesamt 12 Toren gebaut.
Habe den Originalbogen digital etwas umgemodelt, vor allem, um die Rampe im rechten Bereich vom Hochspeicher aus noch vor die zwei sich anschließenden Tonnendachschuppen zu ziehen.

Im ersten Schritt habe ich die eigentliche Wand auf 0,5mm Bristol gezogen, aus der dann Türen und Fenster ausgeschnitten werden, im zweiten Schritt einen weiteren Ausdruck auf 1mm Graukarton, womit ich die auf den Originalbildern sichtbaren Streben und Gewölbe nachbauen werde.

Das Ganze wird mittels einer Graukarton-Spantenkonstruktion nahezu bombensicher in typischer Pitje-Manier gefertigt... ;)

Kurz noch der Ursprungsbogen, der die vier linken Schuppen darstellt:



der modifizierte Teil mit den sechs mittleren Schuppen:



und mit den beiden sich rechts anschließenden Hochspeichen bereits auf Bristol gezogenen Frontwand des Gesamtgebäudes:



Um einen Eindruck der Größenverhältnisse zu bekommen, habe ich das Ganze schonmal auf den Kai gestellt:



Ich denke, das dürfte dann recht überzeugend wirken, mal sehen...

Viel Spaß und gute Nacht! :)
LG
Peter
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Dienstag, 3. Mai 2016, 23:25

Moin Peter,

ein tolles Projekt :thumbup: Bei der Kailänge finden schon größere Schiffe Platz.

Was die Tiefe der Schuppen angeht finde ich, dass es gar nicht auf die reale Tiefe des Modells ankommt, sondern auf die Geschlossenheit der Schuppenfront. So entsteht ein Bild, das den Hintergrund - im Wortsinne - abschließt. Bei Fotohintergründen muss man immer sehr auf die Perspektive achten. Deine Lösung zeigt, wie es geht. Bei Außenaufnahmen braucht man da fast keinen zusätzlichen Hintergrund mehr.
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

"Fehler sind nicht schlimm, die müssen sein!" (Bibo)

Fertiggestellt: Schlepper VEGESACK (WHV 1:250), Peilschiff ZENIT (HMV 1:250), Hafenfahrzeuge (Auswahl, HMV 1:250)
Im Bau: Seebäderschiff ALTE LIEBE (WHV 1:250), Hafenschlepper SATURN/RESOLUT bzw. WESER (HMV 1:250) Lotsenversetzboot SEELOTSE (DSM 1:250, zurückgestellt)

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Dienstag, 3. Mai 2016, 23:52

Wilfried über Helmut seinerzeit dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat.

...gerne und viel Spaß beim Bau; wie ich sehe, stecken ja wohl viele Gestaltungsmöglichkeiten darin - und wenn sie genutzt werden, freut es mich umso mehr.

mit einem lieben Gruß
Wilfried

Pitje

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Donnerstag, 5. Mai 2016, 00:58

Guten Morgen Freunde,

@Unterfeuer: Hi Nils, dankesehr! :) Ich sehe das im Prinzip auch so, wie du, allerdings hängt es auch davon ab, ob das Gebäude als Hintergrundkulisse dienen, oder im Zentrum einer Szenerie aufgestellt werden soll. Da ich mich noch nicht entschieden habe, aber grundsätzlich den Freiladekai eher irgendwo mittig sehe - mal sehen wie - wird dieser Schuppen jedenfalls eher nicht dort landen. Aber schauen wir mal.

@wilfried: den Spaß habe ich, macht richtig Laune an diesem Teil zu werkeln. :thumbup:

Habe den Abend, also immerhin fast fünf Stunden mit dem Ausschneiden der Fenster, Tore und Türen und dem notwendigen Kantenfärben verbracht. Durch die Verwendung des Bristolkartons zur Verstärkung war das eine mittlere Schnitzarbeit, die sich aber schon als optisch lohnenswert zeigt, finde ich. Die Tiefenwirkung kommt gut durch.



Am Ende des Abends/Morgens folgte noch die korrekte Durchnummerierung, die ich nicht mit Photoshop, sondern durch aufgesetzte Nummerntafeln gemacht habe. Finde das wirkt besser.

Gute Nacht Männer! :sleeping: :sleeping:

LG
Peter
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Helmut B.

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11

Donnerstag, 5. Mai 2016, 10:53

Moin Peter,

ja, diese Schuppen habe ich gemeint. Die Wirkung ist echt klasse!

Mir gefällt auch besonders der überzeugend große Abstand zwischen Schuppen und Kaikante. :thumbup:
Bei den meisten Dioramen, die man so sieht, ist das leider sehr gedrängt.
Bis die Tage...

Helmut

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Freitag, 6. Mai 2016, 10:13

Moin, Peter!
Noch so ein später Vogel... (gähn...aber nicht vor Langeweile!). Zu Deiner Schuppenfront habe ich leider nichts sinnvolleres beizutragen,als dass ich sie phantastisch finde. Klasse! Aber mal eine andere Frage: wenn Du am selben Abend die ganzen Fortschritte gebaut und dann um 00:58 Uhr den Beitrag eingestellt hast - wie beleuchtest Du Deinen Arbeitsplatz :cool: ? Alles strahlend hell ausgeleuchtet, kaum ein Schattenwurf :pinch: , - wenn ich solche BIlder machen wollte, müsste ich nachmittags auf die Terasse gehen...
"THIS is NOT normal!" (John Oliver, Last Week Tonight)

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Samstag, 7. Mai 2016, 00:34

Hallöle Freunde,

@Wiesel: merci! :) Mal schauen, wie die Gesamtkomposition nachher aussieht. Platzmangel ist gottlob nicht das Problem, insofern kann ich etwas mehr Raum einplanen.

@Heiner: freut mich, wenn Dir die Hafenbauten gefallen! Was die Beleuchtung angeht - ich arbeite im Wohnzimmer am Esstisch und da sorgen die Tischlampe, sowie ein Deckenfluter für gleichmäßig helle Ausleuchtung:



Ist viel geselliger, als im Arbeitszimmer. :) Hinzu kommt, dass ich immer mit Stativ fotografiere und die Kamera hin- und wieder längere Belichtungszeiten hat. Ich verwende übrigens wegen der geichmäßigen Tiefenschärfe die Blendenautomatik "A"mit möglichst großer Blende.


Heute kam die nächste Schicht auf die Fassade. Ich beschrieb ja neulich, dass ich die Schicht, die die erhabenen Bögen darstellen wird, auf 1mm Graukarton gezogen habe. Das Ausschneiden hat gute 3 Stunden gedauert und vier Skalpellklingen verschlissen, aber irgendwann war es soweit.

Einmal nebendran, einmal zur Probe aufgelegt:



Dabei zeigte sich, dass die Rampe und die Speichergebäude ebenfalls auf die vordere Ebene der Bögen zu setzen sind, was ich durch abtrennen, auf 1mm Graukarton ziehen und wieder montieren umgesetzt habe.
Im Vergleich zu Originalbildern ist 1mm umgerechnet und auch optisch eigentlich eine zu mächtige Dicke der Gewölbe, aber ich baue ja schließlich nicht den Hansakai nach, sondern die Neu-Ulmer Hafenanlagen, da ist aufgrund des Donau-Iller-Schwemmlandes eine festere Statik erforderlich gewesen. Der Architekt war allerdings derselbe... ;) :D

Soweit zu den heutigen Fortschritten, hier das vorläufige Ergebnis:



Guats Nächtle! :)

LG
Peter
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Montag, 9. Mai 2016, 00:28

Hallöle Freunde,

wieder erst ein Lebenszeichen nach Mitternacht - ich krieg vorher irgendwie keinen früheren Bauabschluss eines Arbeitsschrittes hín. Gut, dass ich Morgen ausnahmsweise nicht schon um kurz nach fünf aufstehen muss... :sleeping: 8o :D

Heute habe ich zunächst die Fassade weiterbearbeitet, indem ich im ersten Schritt die Tore des Hochspeichers und der sich links anschließenden Schuppen nach hinten gesetzt habe.



Da ich den Tonnendachschuppen plane als einzelstehendes Gebäude aufzustellen und nicht als Hintergrundobjekt, wird das Ganze größere Tiefe erhalten und etwas in Richtung der echten Dimensionen zu gehen, wenn auch nicht ganz so tief. Da ich bekanntermaßen ein Freund solider Karton-Unterkonstruktionen bin, wird es nicht verwundern, dass ich ein Gerüst entworfen und gebaut habe, das in traditioneller Schiffs-Spantenbauweise für Form und Halt sorgen wird.
Die Tiefe beträgt 12cm, die Querspanten sitzen genau dort, wo die Brandmauern die einzelnen Schuppen voneinander trennen.



Nach der Montage der Vorderwand folgt dann das Einsetzen der bereits ausgedruckten Türen und Tore. Einige werden geöffnet dargestellt, um etwas "Leben" in die Szenerie zu bekommen.



Als Abschluss habe ich mal eine Probeaufstellung auf dem Freiladekai aufgenommen:



Hier wird erstmal bis Pfingsten nichts mehr berichtet werden, bin einige Tage in Hamburg auf Lehrgang und werde abends dann im Hafen nach Anregungen für die Umsetzung im Modell fahnden. :)

Bis dahin und liebe Grüße
Peter
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Montag, 9. Mai 2016, 11:51

Hallo,
aus Ausschneiden so vieler Öfnnungen geht bei mir besonders in die linke Schulter, weil ich ja mit der linken Hand den Karton festhalte und mit der rechten schneide.
Ulrich

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Mittwoch, 18. Mai 2016, 00:10

Schönen guten Abend,

@modellschiff: Das ist nicht gut. Dann muss man da entweder behutsamer vorgehen, oder diese Arbeit dann besser weglassen. Gottseidank habe ich keine körperliche Einschränkungen, was das Modellbauen angeht.

nach Rückkehr in die Werft ging es heute zwei Schritte am Tonnendachschuppen weiter.
Zunächst habe ich die Brandmauern mit dem entsprechenden Mauerwerk versehen, wobei das Wichtigste war, eine einheitliche Höhe sicherzustellen, in diesem Fall genau 3,5cm ab der Bodenplatte.



Als Nächstes waren die Fenster zu verglasen. Hier habe ich, wie bei der Burg Bruneck auf auf Folie ausgedruckte Fenster zurückgegriffen. Habe zwar nicht vor den Schuppen zu beleuchten, verspreche mir aber eine bessere Wirkung als mit einfachen Ausdrucken - mal sehen.







So weit bis dahin, guats Nächtle und bis demnächst! :)

LG
Peter
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Donnerstag, 19. Mai 2016, 00:06

Hallöle Freunde,

heute Abend habe ich die Dächer der eigentlichen Tonnendachschuppen eingegebaut.
Im ersten Schritt habe ich die Rückseite der runden Frontwände mit passendem Mauerwerk hinterklebt. Das Ganze soll ja durchaus von beiden Seiten einen geschlossenen Eindruck machen.



Um eine möglichst saubere Auflage für die Dächer zu erhalten, habe ich 3mm hohe Kartonleisten innen an den Brandmauern befestigt, die nebenbei eine einheitliche Ansatzhöhe sicherstellen. Um nochmal eine Abstandskontrolle neben den eigentlich sehr sorgfältig eingerichteten Spanten zu haben, habe ich unter den Leisten liegende Abstandshalter eingesetzt.



Die Dächer selber, bzw. die Textur habe ich aus dem Bogen entnommen, auf die notwendige Länge gebracht und mit einem Gradientenwerkzeug eine zu den abfallenden Seiten hin dunkler werdende Färbung aufgebracht. Als Material habe ich grauen Tonkarton verwendet.



Zwei der Dächer sind Giebeldächer, diese wurden wohl später im Rahmen irgendeiner Renovierung so erneuert.

There we go - Frontseite:



Rückeite:




Das wars wieder einmal, bis demnächst Freunde! :)

LG
Peter
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Freitag, 20. Mai 2016, 01:03

Guten Morgen Freunde,

in der vergangenen Schicht stand zunächst die Seitenwand und Rückseite des Hochspeichers auf dem Plan. Diese ist auf 0,5mm Bristol gezogen.
Die Rückseite habe ich wieder mit ausgestichelten und vertieften Türen und Fenstern aus Overhead-Folie bestückt.
Die Türen an sich habe ich mittels Photoshop gegen die Tore getauscht, eine Rückseite an sich war im Bogen nicht geplant.



By the way : Der Hochspeicher wird nicht die gesamte Tiefe der Tonnendachspeicher einnehmen, sondern knapp mehr als die Hälfte.
Die restliche Fläche wird durch kurze Tonnendachspeicher (mit Giebeldach) eingenommen werden. Auf diese Idee bin ich nach einem Google-Earth Ausflug über den Hansakai gekommen. ;)



Die an die Rückseite des Hochspeichers anschließenden Tonnendachschuppen wurden erst einige Jahre später angefügt, so wurde das Dach jeweils mittels eines Durchgangs zu den bereits vorhandenen Türen angepasst. Sie wurden aufgrund von Feuerschutzbestimmungen nicht einfach zugemauert.



Nochmal das Ganze in der Totalen mit Vorder- und Rückseite:



Guats Nächtle Freunde :)
LG
Peter
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Freitag, 20. Mai 2016, 08:29

Eine ausgesprochen gute Idee, die Hochspeicher hinten mit den Tonnendachschuppen abzuschließen. :thumbup:
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Samstag, 21. Mai 2016, 00:00

Guten Abend Freunde (ich hab's tatsächlich vor Mitternacht gechafft :D ),

@Helmut: Hallo, freut mich, wenn die Idee Zuspruch findet, danke für die Anerkennung! :)

heute standen zwei Dinge auf dem Programm, das Eine war die noch fehlende Seitenwand des Hochspeichers, das andere die Vorbereitung der Rückwand der Tonnendachschuppen.

Die Seitenwand habe ich mit einigen Fenstern versehen, wohl wissend, dass tatsächlich dort keine vorhanden sind, aber mir schien es den Gesamteindruck etwas aufzulockern und für die Arbeit im Speicher durchaus Sinn zu geben. ;)





Die Rückwand habe ich aus zwei Sechser-Gruppen auf 0,5mm Bristol zu einer Front zusammengefügt und entsprechend ausgeschnitten und gefärbt- die Reliefstruktur und das Aussticheln der Fenster und Türen wird nicht stattfinden, da auf der Rückseite ein anderes Gebäude stehen wird, wodurch das Ganze eh nicht so deutlich sichtbar sein wird.



Bis demnächst
liebe Grüße :)
Peter
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21

Samstag, 21. Mai 2016, 19:56

Moin, moin Peter,

bravoröse Speicher-/Schuppen-Scene :) - das solide "geschnitzte" Innenwerk gibt viel Stabilität. Bin sehr gespannt, wie es weiter geht....

Gruß von der Ostsee
HaJo

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22

Sonntag, 22. Mai 2016, 23:08

Guten Abend Freunde,

@HaJo: danke Dir für die Anerkennung! Solide ist das Ding definitiv. :) Einige Guddies kommen noch dazu, aber erst mal die Hauptbaustellen abarbeiten.

Nachdem gestern Abend ein großer Spontan-Grillabend bei bestem Wetter bei uns stattgefunden hat, ging es erst heute weiter.

Zunächst hat der Hochspeicher sein Dach bekommen, dazu habe ich ein paar Dachsparren eingesetzt - das Ganze wäre mir als freitragende Konstruktion zu labberig.





Danach folgte die Montage der rückwärtigen Fassade. Ein wenig musste ich bei den Brandmauern tricksen, ganz aufgegangen ist es leider mit den Abständen, insbesondere im linken Bereich nicht, aber auf den ersten Blick ist das nicht weiter auffällig. Aber das ärgert mich schon ein wenig, dass ich nicht so präzise gearbeitet habe, wie dachte es zu tun ... X(

Aber nun gut, so siehts aus:


Morgen gehts nach Bonn, melde mich voraussichtlich Dienstag oder Mittwoch wieder.

Gute Nacht und liebe Grüße :)

Peter
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23

Dienstag, 24. Mai 2016, 09:08

Hallo Peter,
einen bescheidenen Frage: wie groß(lan) soll letztlich die Hafenanlage werden?. Denn bei den Lagerhallen wird es sicherlich nicht bleiben.
Ulrich

Pitje

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24

Mittwoch, 25. Mai 2016, 23:08

Schönen guten Abend Freunde,

@modellschiff: Hi Ulrich, die Anlage an sich wird ja nicht fest montiert, insofern ist die Größe im Prinzip völlig frei skalierbar, aber die "Grund-Platte", wenn man so will, ist ein Stück sehr natürlich nach Meer aussehendes Reststück Linoleumboden, etwa 2,7m * 1,3m, so dass für eine großzügige Kaianlage genug Platz vorhanden ist.

Wie neulich vermutet ging es heute nun etwas weiter.
Als ersten Teil der Feinheiten habe ich mich um die rückwärtigen Notausgänge, bzw. die Fluchtmöglichkeiten aus ihnen gekümmert.
Vor den oberen Türen fanden jeweils eine Art Balkon aus Gitterboden, umschlossen von Geländern ihren Platz. Durch eine entsprechende Öffnung kann man über die Fluchtleitern nach unten auf die Emporen gelangen, von dort über zwei Gittergänge oberhalb der Schuppendächer an die Gebäudekante und von dort über noch zu montierene Klappleitern ganz runter.



Wenn das unser Oberbrandschützer sehen könnte - der würde ausflippen vor Begeisterung... :D :D :D
Das Ganze hat jetzt nun endgültig jeden Bezug zum echten Gebäude verlassen, vor allem da die Rückseite fototechnisch nicht im Netz findbar dokumentiert ist - tut der Sache aber keinen Abbruch und macht Spaß gebaut zu werden. ;)
Das war's schon wieder, gute Nacht Freunde! :)

Liebe Grüße
Peter
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25

Donnerstag, 26. Mai 2016, 21:25

Moin Peter,

der Schuppen sieht kurz gesagt einfach stark aus und ist ja mittlerweile weit, weit mehr, als nur ein Hintergrund, wie ich anfangs dachte. Da entsteht die beste Voraussetzung für eine tolle Hafenatmosphäre!
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

"Fehler sind nicht schlimm, die müssen sein!" (Bibo)

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26

Donnerstag, 26. Mai 2016, 21:37

........nicht nur stark.......sondern s a c k s t a r k :thumbsup: !

Gruß
HaJo

Pitje

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27

Freitag, 27. Mai 2016, 01:09

Guten Morgen Freunde,

@Unterfeuer, HaJo: da wird man ja gleich ganz rot! Danke Euch! :thumbup: :) Als Hintergrund ist keines der Hafengebäude oder Kais primär gedacht, sondern soll für sich stehen, sie werden natürlich dafür irgendwann dienen, aber nicht als Hauptzweck.

Heute habe ich diesen Abschnitt, also die Tonnendachschuppen abgeschlossen.

Zunächst habe ich die fehlenden Leitern an die Fluchtausgänge gebaut, dann folgte die Laderampe, die mit frischen Warnmarkierungen an der Kante versehen wurde. Der Aufzugschacht mitsamt einer Zugangstür zum Dach war der dritte Streich.
Die Frontseite zieren nun auch noch die Abflußrohre der Regenrinnen,
zwei Straßenlaternen, Sperrbalken vor den Ladetoren und die Kranbalken
oberhalb von ihnen.





Als letzten Schritt habe ich die Front und Rückwand-Abdeckbleche erneuert. bzw. aufgebracht. Hier das Ganze auf dem Freiladekai:



Das war es mit diesem Gebäude - ich habe mit sehr großem Spaß an dieser tollen Konstruktion gebaut, Wilfried: Du hast da echt ganze Arbeit geleistet und ein Modell konstruiert, was durch seine offene Konstruktionsweise viel Raum zum Austoben lässt! Toll! :thumbup: :thumbup:

Mal schauen, welches Teilprojekt als Nächstes kommt, es stehen mehrere interessante Modelle zur Verfügung. Ich denke der Würfel wird entscheiden müssen... ;)

Guts Nächtle!

Liebe Grüße
Peter
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Samstag, 28. Mai 2016, 00:21

46 to Kran, Draf Model

Hallo Freunde,

nachdem Tonnendachschuppen hatte ich die Qual der Wahl, mit welchem Teilprojekt ich weitermachen wollte.
Da in so einem Hafen normalerweise ein Haufen Kräne zu sehen ist, habe ich beschlossen, mich am frisch eingetroffenen 46 to Kran von Draf Model zu versuchen.



Helmut und Robi haben vor einiger zeit von ihren Erfahrungen berichtet und es existiert auch ein BB für eine auf 1:87 skalierte Version.

Das Modell ist ein reines Lasercut Modell, insofern kann man im Prinzip direkt nach dem Heraustrennen und Entgraten mit der Montage beginnen.
Da meine polnischen Sprachfertigkeiten extrem dünn ausgeprägt sind, nutzt der schriftliche Teil der Anleitung nicht sooo viel, nehme die gute Bilderversion stattdessen.

Die Vorerbauer haben einheitlich berichtet den Kran erst nach der Montage mit Airbrush gepönt zu haben, in der Art habe ich es auch vor, allerdings mit Sprühlack. Mal schauen. Habe zuvor an einem Ausschnitt mal probiert, ob die bewährten Aquarellstifte nicht auch eine Option wären - aber das war ein Schuss in die Hose - der Karton nimmt die Farbe nicht, bzw. nur sehr fleckig an. Scheidet also aus.

Habe mit dem Untergestellt begonnen, also den Stützfüßen und der Plattform, sowie dem umlaufenden Laufgang. Nach einem Fuß als Prototyp gings dann los, zum verleimen habe ich Kittifix (in homoöpathischen Dosen) verwendet, was sehr gut funktioniert hat.



Die restlichen drei Füße:



zusammen an der Plattform:



und mit den Stabilisierungsringen und dem Laufgang:



Ich muss sagen, die Passgenauigkeit ist bis dahin ganz hervorragend, wenn es so weitergeht, dann wirds richtig schön! :)

Liebe Grüße
Peter
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29

Samstag, 28. Mai 2016, 07:00

Moin Peter,

keine Sorge, die Passgenauigkeit bleibt weiterhin hoch. Im Bereich der Motor/ Windenkabine müssen aber einige Teile etwas angefast werden. Die Mechanik ist dann auch noch mal eine kleine Herausforderung, aber du machst das schon, Hauptsache Draht oder PS-Stäbe im benötigten Durchmesser liegen bereit.

DAs Ergebnis wird ein schöner wuchtiger und filigraner Kran.

Liebe Grüße
Robi
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

Karl Popper

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30

Sonntag, 29. Mai 2016, 00:02

Hallöle Freunde,

@Robi: Danke für den Tipp. Bin schon sehr gespannt, aber Improvisation hat man sich inzwischen im Bedarfsfalle angewöhnt. Die Bilder der hier gezeigten Kräne sind auf jeden Fall höchst appetitanregend. :)

Heute Morgen habe ich das gestern gebaute Teil dann man mit einem Probeanstrich, bzw. Sprühauftrag versehen. Dazu habe ich dieselbe Grundierfarbe verwendet, die ich auch zum besprühen von Ätzteilplatinen verwende. Die Graufärbung war schön gleichmäßig, farblich einem Kran durchaus passend und wird so weiter verwendet.

Heute Abend kam dann das Räderwerk der vier Fahrgestelle dran, dazu waren 24 mal 3 Radteile zu 24 Rollen zusammenzufügen. Um die Zentrierung sicherzustellen, habe ich eine Gitarrensaite mit 0,2mm Durchmesser als Achse verwendet.



Dann kam die Montage des Zahnkranzes des Drehantriebs dran, sowie einige der Treppen/Leitern.



Am Schluss habe ich einige relings in weiß/rot lackiert, auf einigen Bildern im Netz ist deutlich zu sehen, dass diese in Warnfarben lackiert sind.
Ob ich das Ganze so belasse, entscheide ich später.



Bis die Tage. :)
Liebe Grüße
Peter
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31

Sonntag, 29. Mai 2016, 23:21

Hallöle Freunde,

heute stand der Tag ganz im Zeichen des Laufwerks des Krans. Da ich dieses nicht einfach komplett in grau pönen wollte, sondern die Laufrollen und den unteren Rahmen farblich abheben wollte, musste ich drei separate Lackierdurchgänge mit den gesamten Einzelteilen durchführen. Wieder kamen Sprühlacke zum Einsatz. die Teile habe ich bis auf die Laufrollen auf Draht gefädelt, das Ganze in einen alten Bügel eingespannt und dann rundherum eingesprüht.



Hat zwar etwas gedauert, aber letztendlich hat es gut hingehauen.

Die Laufrollen sind in schwarz gehalten, der Rahmen in gelb, was ich zum Einen als Warnfarbe ganz passend finde, zum anderen einfach einen kleinen Kontrast erzeugt habe.
Der Zusammenbau geschah schrittweise, wie es aus den einzelnen Bilder hervorgeht. Die Passgenauigkeit war, wie Robi es schon schrieb, auch trotz vorheriger Lackierung hervorragend. Die Laufwerke umfassen insgesamt 152 Einzelteile, trotz dem ich diese nicht zu/ausschneiden musste, dauert es einfach seine Zeit.





Nach der Montage der fertigen Baugruppen:





Das war es fast mit dem Untergestell. Bei der nächsten Sitzung gehts weiter mit den noch fehlenden Relings und dann dem Kranhaus auf der entsprechenden Plattform.

Schöne Woche und gute Nacht! :)

LG
Peter
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Montag, 6. Juni 2016, 21:39

Hallo und schönen guten Abend,

es wird mal wieder Zeit für einen kleinen Baufortschrittsbericht für den 46to Kran.
Nach dem das Untergestell fast fertig war, war natürlich die untere Plattform des Kranturms der nächste Schritt.

Die Plattform selber wird mit einigen Streben recht robust unterfüttert, um die Positionen insbesondere der vorne mittig liegenden Streben hinzubekommen, habe ich mich quasi von außen nach innen vorgearbeitet.





Die Aufnahme, die in die Führung im Untergestellt gesetzt wird folgte dann, sowie die kegelförmige Zentralstütze nach oben.
Ein zurechtgeschnittener Zahnstocher soll nachher das Herauskippen des Turms (ich vermute mit Ausleger etc könnte das Ganze doch recht schnell ein Übergewicht bekommen) verhindern.





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33

Montag, 6. Juni 2016, 21:52

Ich habe damals Gardinenblei in das Kontergewicht am Kranhaus geklebt. Der Kran steht "wie eine Eins". :)
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
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Mittwoch, 8. Juni 2016, 00:32

Wilfried: Du hast da echt ganze Arbeit geleistet und ein Modell konstruiert, was durch seine offene Konstruktionsweise viel Raum zum Austoben lässt! Toll! :thumbup: :thumbup:


Danke Peter,
hänge es nicht zu hoch; es war für mich einfach nur ein Versuch, ob man aus einigen guten Fotografien etwas Brauchbares für den Modellbau in Karton erzeugen kann; nicht mehr und nicht weniger. Ausgelebte Phantasie eben. Was Du daraus gemacht, verdient höchste Anerkennung; an anderer Stelle las ich, daß es schade sei, dieses Machwerk nicht gedruckt zu bekommen .. vielleicht mal einen Versuch starten - ich gebe die Dateien her - aber ich möchte allerdings auch wissen, an wen .. wo ich zu finden bin ... ?

mit einem lieben Gruß und viel Spaß bei der weiteren Gestaltung
Wilfried

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Samstag, 11. Juni 2016, 20:43

Guten Abend Freunde,

Meine letzten Lebenszeichen sind "dank" einer "super"-Tagung in der ehemaligen Landeshauptstadt schon wieder eine Weile her, aber nun klappt es ja wieder, bin wieder im Schoß meiner Familie! :)

@Wiesel: ja, das habe ich mir auch so gedacht, aber man kennt ja mittlerweile meine Vorliebe für doppelt- und dreifache Absicherung in Bezug auf stabile Modelle... :D

@wilfried: vielen Dank für die Anerkennung, das bedeutet mir sehr viel! :thumbup: :) was die Verbreitung dieses Modells angeht, so habe ich Allen, die Interesse hatten gesagt/geschrieben, sie sollen sich einfach bei Dir melden, dass hast Du ja bestimmt gelesen. Am einfachsten wäre es, wenn Du die Datei in den Foren einfach als Download einstellst, wenn Du das möchtest.

Habe das Windenhaus gebaut und zeige am Besten einfach die Baureihenfolge anhand einer Bildersequenz, die Färbung der Wände habe ich vorher mit Sprühlack in einem satten Blauton ausgeführt, das Dach ist mit frischer Teerpappe bezogen worden, während die Tür und die Fenster unbehandelt eingesetzt wurden.

Vorher noch einige Eindrücke der nunmehr gefärbten Plattform:



Und hier der Bau des Windenhauses:







Liebe Grüße

Peter
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Sonntag, 30. Oktober 2016, 20:15

Ein drittes Original

Hallo und schönen guten Abend liebe Freunde,

nachdem der Sommer und auch der schöne sommerliche Herbst nun rum ist und uns die Nebelfelder, besonders hier an der Donau, dann doch so langsam nach innen treiben, wird es Zeit mal wieder in die Werft, bzw. ins Hafenbaubüro zurückzukehren.

Ein weiteres, wesentliches familiäres Großevent hat auch einen gewissen Anteil an meiner doch längeren Abstinenz - die Geburt unseres dritten Kindes vor genau zwei Monaten. 8o
Dem Lütten und meiner lieben Ehefrau gehts soweit sehr gut, die Geschwister sind ganz Feuer und Flamme, doch die Gesamtkoordination mit drei von der Sorte bringt auf einmal ganz neue Aspekte mit sich. :D :D

Datt isser:


Da ich meine Fingerfertigkeit zunächst wieder ein wenig zurückgewinnen sollte, werde ich den Kran nicht sofort weiterbauen, sondern zunächst ein weiteres Solitärgebäude einschieben. Dazu gleich mehr...

Liebe Grüße
Peter
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Sonntag, 30. Oktober 2016, 23:07

Das vorhin erwähnte Solitärgebäude wird die Hafenkommandantur des Neu-Ulmer Hafens. Das Ganze habe ich bereits vor der Sommerpause grob digital vorbereitet und heute also finalisiert. Als Grundlage dient das Verwaltungsgebäude des HMV Clubmodells 2011, welches ich sozusagen aufgeblassen uund um einige Details erweitert habe, so dass es nicht als Hintergrund fungiert, sondern frei gestellt werden kann. Den Farbton habe ich leicht abgedunkelt, da der Ruß der Schiffsmotoren sich darauf niedergeschlagen hat.

Los gings mit der Frontseite. Man kann im Vergleich mit dem Bogen sehen, dass ich eine Etage aufgestockt habe und zwei Elemente auf jeder Seite angefügt habe. Die Fenster habe ich ausgestichelt und die Schnittkanten gefärbt, später werde ich die Scheiben mit bedruckter Prokyfolie hinterkleben, wie bereits beim Tonnendachschuppen.





Guats Nächtle und bis die Tage. :)

LG
Peter
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Montag, 31. Oktober 2016, 09:10

Hallo Peter,
das Ausschneiden der Fenster geht ganz schön auf die Arme und bei mir auf die Schultern. Aber was tut man nicht alles für das Hobby. Hast du dir Gedanken gemacht, wie du die Stabilität der "durchlöcherten" Wand bwerkstelligen willst?
Ulrich

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Montag, 31. Oktober 2016, 10:25

Moin Uli,

die gefühlte Belastung der Arme und Schultern hält sich bei mir gottlob in Grenzen, ist halt schon etwas langwierig. Die Ausstichelei dieser Seite waren mit Sicherheit gute 2 Stunden Beschäftigung. Rechne für die beiden Seitenteile - und die Rückwand nochmal mit guten 4 Stunden. Aber da ich mir ja auch eine deutlich tiefere optische Wirkung verspreche, lohnt sich der Aufwand allemal. :)
Die Stabilität erzeuge ich analog zur Bauweise der Burg Bruneck. Die Tiefe in den Fenstern realisiere ich durch Kartonstreifen, die von oben nach unten verlaufen, anschließend folgt die Querverstrebung durch Kartonstreifen, danach die Verglasung.
Ob im Inneren noch eine Spantengerüststruktur eingebaut werden muss, sehe ich dann.

Viele Grüße
Peter
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Dienstag, 1. November 2016, 22:17

Hallo und wunderschönen guten Abend,

nachdem wir gestern mit und für unsere beiden 'großen' Kinder in der Nachbarschaft dem Helloween Mainstream gefolgt sind, gings heute weiter mit der Kommandantur.
Es folgten die Rückseite und die Seitenmauern, die wiederum ausgestichelt und kantengefärbt wurden. Die untere Fensterreihe ist absichtlich ausgespart worden, da dort noch ein Vorbau drankommt. Insgesamt waren 206 Fenster- und Türöffnungen auszusticheln. :)



Habe das Ganze mal zusammengestellt und mit einem der bereits fertigen Schuppen als Größenvergleich aufgenommen.



Das Gebäude wird schon ein recht herrschaftliches Haus, so wie es sich für so eine Behörde auch geziemt! :D

Bis die Tage und
liebe Grüße
Peter
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