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Simon

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Freitag, 25. März 2005, 01:02

Große Kreuzer der Kaiserlichen Marine 1906-1918

Hallo,

ich möchte wieder ein Buch vorstellen, das vielleicht einige hier interessieren könnte. Es handelt sich um das Buch "Große Kreuzer der Kaiserlichen Marine 1906-1918" von Axel Grießmer (Bonn 1996). Grießmer beschreibt die Entstehungsgeschichte der großen Kreuzer von Blücher bis zur Yorck-Klasse. Das Buch geht äußerst detailliert auf die komplizierten Abläufe im Reichmarineamt ein, es wird häufig aus den damaligen Sitzungsprotokollen zitiert. Wer wissen will, warum diese Schiffe die Gestalt bekamen, in der sie dann gebaut wurden, der bekommt in diesem Buch ausführliche Antworten, auch sind einige separate Pläne und viele gute Fotos aus den unterschiedlichen Baustadien der Schiffe enthalten. Obwohl das Buch teilweise etwas trocken (weil wissenschaftlich) ist, fand ich es sehr interessant, weil mir vorher gar nicht so klar war, was für einen komplexen Hintergrund der Bau dieser Schiffe hatte. Sie wurden nicht in den luftleeren Raum hinein gebaut, sondern hinter der Gestaltung der Pläne stand ein kompliziertes Wirrwarr aus technischen Erwägungen und politischen Vorgaben, insbesondere finanzieller Natur und persönlichen Rivalitäten (etwa zwischen Tirpitz und Wilhelm II). Wie gesagt, das Buch ist etwas akademisch, aber dafür seriös und kompetent, was man ja nicht von allem behaupten kann, was in dieser Richtung veröffentlicht wird. Darum sei es warm empfohlen!
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René Blank

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Montag, 2. Mai 2005, 23:50

Hallo Palimpsest,

ich kann und will Dir vollkommen zustimmen, dieses Buch, das auch in meinem Regal schlummert und von Zeit zu Zeit zum Nachschlagen herausgezogen wird, ist wirklich kompetent und sachlich (ich formuliere Dein "trocken" mal positiv ;) ). Jeder der sich mit diesen Schiffen der Kaiserlichen Marine befasst, sollte dieses Buch zumindest einmal zu Rate gezogen haben.

Viele Grüße

René


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Simon

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Dienstag, 3. Mai 2005, 07:12

Hallo Scrootch,

freut m ich, dass Dir das Buch auch gefällt. Übrigens: vom selben Autoren ist auch ein entsprechendes Buch über die Dreadnought-Linienschiffe der Kaiserlichen Marine erschienen, das ganz ähnlich und vom selben wissenschaftlichen Niveau ist (Axel Grießmer, Linienschiffe der Kaiserlichen Marine 1906-1918, Bonn 1999). Wie das Buch über die Kreuzer ist auch dieses sehr zu empfehlen. Leider habe ich über die Frühzeit der Kaiserlichen Marine noch nichts Ähnliches gefunden, dabei finde ich diese ganz alten Pötte fast noch interessanter als die Dreadnoughts (so wie Sachsen oder Beowulf bei HMV). Monographien habe ich da noch keine entdeckt. Falls da jemand eine Empfehlung hat, wäre ich für jeden Hinweis dankbar.
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Mittwoch, 4. Mai 2005, 09:32

Hallo hagen,

ja, das Buch von Nottelmann kenne ich auch. Das hatte ich hier auch schon kurz vorgestellt, aber trotzdem danke für den Hinweis. Leider ist das Angebot in der Tat recht dünn, aber was soll man machen, außer selbst schreiben? Übrigens, die Grießmer-Bücher sind wie auch das Buch über die Brandenburg-Klasse gerade mächtig im Preis gesunken. Haben noch anfang des Jahres fast 40 Euro gekostet und werden jetzt für 15 Euro rausgehauen. Das weiß ich ganz genau, weil ich im Januar noch den alten Preis bezahlt und einen kleinen Schreikrampf bekommen habe, als ich gesehen habe, dass ich jetzt beide für insgesamt weniger als die Hälfte hätte haben können ... Das Buch von Forstmeyer ist doch das, was v.a. um die Schlachtkreuzer geht, die gar nicht mehr fertig gebaut worden sind (Mackensen etc.), oder täusche ich mich da?
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René Blank

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Mittwoch, 4. Mai 2005, 11:58

Hallo Wilfried,

die Bücher gibt es eigentlich in jedem gutsortierten Online-Buchhandel (Amazon.de, Buecher.de etc.) oder auch bei S&S in der Abteilung Bücher.

Viele Grüße

René


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Simon

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Mittwoch, 4. Mai 2005, 12:59

hallo Hagen,

der Grießmer lässt die weg und das Buch endet mit der Baden-Klasse, wenn ich mich recht erinnere. Ich meine, der begründet das sogar explizit damit, dass es ja für die weiteren Schiffe (bzw. Entwürfe) schon das Buch von Forstmeyer gibt. Das wiederum ist, glaube ich, so eine Art offizielle Ergänzung von Siegfried Breyer, Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer 1905-1970, eines der wenigen anderen brauchbaren Bücher, das auch die Schiffe im 1. WK behandelt, leider auch nur die Dreadnoughts. Im übrigen: Weiß vielleicht jemand von Euch, wann denn mal die Nassau von HMV erscheint?
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Simon

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Mittwoch, 4. Mai 2005, 13:00

Mein Gott, Hagen,

es muss selbstverständlich Bayern-Klasse heißen (schäm)!
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Zaphod

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Mittwoch, 4. Mai 2005, 16:35

Hallo,

vielen Dank an alle für die hervorragenden Anregungen Ich habe mich mal ein bisschen im Netz umgesehen, mit folgendem Ergebnis:

-Grießmer jetzt überall für 20 EUR (immer noch ein Schnäppchen) Moduni baut da allerdings Murks, unter "Grießmer" findet man nix, ebensowenig unten "Nottelmann", da muss man über Titelstichwörter gehen. Letzterer wird derzeit auch verramscht (15 EUR). Koop/Schmolke derzeit für 40 EUR bei Amazon.

Mir gefielen auch die zwei Bände von Lakowski (Kaiserliche Marine geheim und Folgeband) gut. Fotos, die man sonst nicht so zu sehen bekommt. Sind aber nicht mehr im Handel (Bd. 2 derzeit gebraucht bei amazon für 11 EUR).
Das Brandenburgische Verlangshaus hat generell eine gute Palette an Marine-Büchern.

Zaphod

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Simon

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Donnerstag, 5. Mai 2005, 09:29

hallo Hagen,

eine Taschenbuchausgabe vom Gröner? Das wäre ja was, denn die normale ausgabe ist ja in der Tat nicht zu bezahlen. Sooo überragend finde ich das Buch auch nicht, wenigstens nicht was die Zeichnungen angeht, da war ich schon ein wenig enttäuscht. Z.B. Deckspläne von allen Schiffen hätte ich mir bei dem Preis schon gewünscht. Außerdem waren mir die Zeichnungen zu klein. Aber wenn es das als Taschenbuch gibt? Meinst Du, das ist noch zu kriegen? Bei dem Nottelmannbuch über die Brandenburg fand ich ja erstaunlich, dass da hinten im Buch tatsächlich für das HMV-Modell geworben wird. So ab von der Welt kann Kartonmodellbau also doch nicht sein.
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Zaphod

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Freitag, 6. Mai 2005, 09:29

Hallo Hagen,

danke für den Tipp mit dem Antiquariat in Hamburg.
Über ZVAB.com kriegt man Marine-Literatur nicht immer, da lohnt sich das Stöbern vor Ort auf alle Fälle.


Zaphod

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