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Donnerstag, 15. Dezember 2005, 08:27

GPM 212 - Panzerhaubitze 2000

Hier ein tolles Modell, auf das ich mich schon sehr freue.
Vorab ein paar Infos:

Die PzH2000 ist ein selbstfahrendes, gepanzertes Artilleriesystem. Sie ist das Standardgeschütz der deutschen Brigadepanzerartilleriebataillone, von denen jedes über 24 Geschütze des Musters verfügt. Sie ist zur Zeit eines der leistungsfähigsten Rohrartilleriesysteme der Welt, mit im Vergleich zu den Vorgängern drastisch verbesserter Reichweite, Genauigkeit, Schutz, Mobilität und Autonomie. Sie basiert auf Forderungen der Bundeswehr aus dem Kalten Krieg, weswegen besonderes Augenmerk auf die Fähigkeit zum schnellen in Stellung gehen, Feuern und Bewegen um der feindlichen Artillerie zu entgehen, gelegt wurde. Die Bewaffnung besteht aus einer 155 mm Haubitze L/52 mit vollelektrischem Richtantrieb, einem 7,62 mm FlA-MG (MG 3) und einer Nebelmittelwurfanlage mit acht Bechern. Für Fahrer, Geschützführer und Richtkanonier sind Restlichtverstärker-Nachtsichtgeräte vorhanden, die das Fahrzeug voll nachtkampffähig machen. Die Besatzung besteht aus fünf Mann, das Fahrzeug ist aber auch mit nur drei Mann voll kampffähig. Das Fahrwerk besteht aus Leopard Komponenten und ist ein drehstabgefedertes, hydraulisch gedämpftes Stützrollenlaufwerk mit lebender Endverbindergleiskette. Die vorne eingebaute Motor-Getriebeeinheit leistet 736 kW (1.000 PS), die über ein automatisches, hydromechanisches Schalt-, Lenk- und Wendegetriebe mit 4 Gängen, von denen die ersten zwei auch als Rückwärtsgänge geschaltet werden können, an die Antriebszahnkränze übertragen werden. Neben Deutschland nutzen auch die Armeen Italiens, Griechenlands und der Niederlande die PzH2000, weitere Staaten haben ihr Interesse bekundet.

Bezeichnung des Fahrzeugs: Panzerhaubitze 155-2
Typ: selbstfahrendes, gepanzertes Artilleriesystem
Hersteller: Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co KG
Baujahr: ab 1998
Motor: MTU 881 Ka-500
Zylinderzahl, Anordnung: 8, 90° V
Hubraum: 18.300 cm³
Drehzahl: 3.000 U/min
Höchstleistung: 736 kW/1.000 PS
Leistungsgewicht: 13,4 kW/t
Höchstgeschwindigkeit: Straße 62 km/h, Gelände 45 km/h
Getriebe (Gänge): Renk HSWL 284C, (4 Vorwärts, 2 Rückwärts)
Federung: Drehstäbe, mit hydraulischen Stoßdämpfern und Endanschlägen
Länge über alles: 11.690 mm
Breite über alles: 3.540 mm
Höhe über alles: 3.430 mm
Rohrlänge: 8.690 mm
Gefechtsgewicht: 55 t (inklusive adaptivem Dachschutz)
Kraftstoffvorrat: 1.000 l
Fahrbereich: 420 km
Steigfähigkeit: 60%
Querneigung: 30%
Kletterfähigkeit: 1100 mm
Grabenüberschreitfähigkeit: 3000 mm
Watfähigkeit: 1.100 mm ohne, Tiefwaten 1.500 mm mit Vorbereitung
Besatzung: 5
Panzerung: Panzerstahl, Spall-Liner
Hauptbewaffnung: 155 mm Haubitze L/52 (60 Schuss)
Sekundärbewaffnung: 7,62 mm Fla-MG (1.200 Schuss)
Produktionszahlen: Deutschland 185, Italien 70, Dänemark 57, Griechenland 24
»Henni« hat folgendes Bild angehängt:
  • pzh1A.jpg

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Donnerstag, 15. Dezember 2005, 08:33

Das Modell kommt auf 8 DIN-A3 Seiten, 3066 Teile, Maßstab 1:25.
Was ich etwas seltsam finde, ist dass das Modell aus dem Jahre 2004 stammt und trotzdem keine Computergenerierte 3D-Anleitung und auch nur teilweise Computererstellte/bearbeitete Grafik aufweist. Aber nicht schlimm, ich werde mich schon durch die Bauanleitung durchkämpfen.
Zur Not gibts ja noch Euch! ;)
»Henni« hat folgende Bilder angehängt:
  • PzH 01.jpg
  • PzH 02.jpg
  • PzH 03.jpg
  • PzH 04.jpg
  • PzH 05.jpg

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Donnerstag, 15. Dezember 2005, 13:54

Zitat

Original von Henni
Das Modell kommt auf 8 DIN-A3 Seiten, 3066 Teile, Maßstab 1:25.
Was ich etwas seltsam finde, ist dass das Modell aus dem Jahre 2004 stammt und trotzdem keine Computergenerierte 3D-Anleitung und auch nur teilweise Computererstellte/bearbeitete Grafik aufweist. Aber nicht schlimm, ich werde mich schon durch die Bauanleitung durchkämpfen.
Zur Not gibts ja noch Euch! ;)


Kann ja sein, daß im 2004er Jahr eine neue Auflage einer älteren Edition rausgekommen ist!
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Donnerstag, 15. Dezember 2005, 14:11

Hey,

das ist echt ein schönes Modell!

Hab es schon als Plastikbausatz gebaut.

Gruß
Daniel

Simon

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Donnerstag, 15. Dezember 2005, 15:04

RE: GPM 212 - Panzerhaubitze 2000

Freue mich schon auf den Bau dieser Luxushaubitze! Ich habe vor knapp zehn Jahren noch den Vorgänger M109 kennenlernen 'dürfen' und man munkelt, dass echte Artilleristen die PzH 2000 im Vergleich mit dieser alten Mühle ein wenig gehässig als 'Playstation auf Ketten' bezeichnen. Sind halt ein Haufen displays eingebaut und alles geht automatisch.

Palimpsest
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Donnerstag, 15. Dezember 2005, 15:21

Hey Palimpsest,

da stimme ich dir vollkommen zu.
Schau dir mal alle anderen heutigen Kettenfahrzeuge an!
Im Gegensatz zu den von früher, muss man da gar keinen Finger mehr krum machen.
Was das früher für eine Arbeit war so ein Ding zu steuern 8o

Gruß
Daniel

Simon

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Donnerstag, 15. Dezember 2005, 16:10

Hallo Hellfire,

bis auf den guten alten M113, der auch heute noch bei der Artillerie für die Flts und Beobs eingesetzt wird, soweit ich weiß. Das Ding muss sich allerdings neben der Pzh2000 recht komisch ausnehmen, stammt schließlich noch aus den 60ern. Das dürfte wohl das letzte BW Kettenfahrzeug sein, das noch über Hebel gesteuert wird. Macht viel Spaß und klappt nur, wenn man ein bisschen was in den Muscheln hat, besonders wenn der Kommandant eine Vollbremsung ohne seitlichen Verriss bestellt ...

Palimpsest
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Simon

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Donnerstag, 15. Dezember 2005, 18:11

Hallo Jörg,

hast Du denn zufällig eine Ahnung, durch was die M113 ersetzt worden sind? Oder ist die Pzh 2000 so smart, dass keine eigenen Flt-Fahrzeuge mehr benötigt werden, weil die das gleich miterledigen? Und was fahren die Beobachter und das Abra, oder gibts die auch nicht mehr? Als Ex-Ari würde mich das ja interessieren. Wenn das stimmt, was Du sagst, wundert mich das allerdings überhaupt nicht. Bei der Ausbildung auf dem M113 wurde uns gebetsmühlenartig eingetrichtert, dass wir mit dem Ding nicht schneller als 30 fahren dürfen, weil es sich sonst im Falle einer Vollbremsung überschlägt. 30 zu fahren ist bei einem Tacho, der noch amerikanische Meilen anzeigt und einer Automatik, bei der die 30 genau zwischen zwei Gangstufen liegt, schon eine Sache des Fingerspitzengefühls. Die Fahrlehrer konnten einen damit zur Verzweiflung treiben. Leider interessierte das die Truppe auf Gefechtsübung dann überhaupt nicht mehr. Da sind wir mit den Dingern dann bei Nacht und nur mit Gefechtslichtern 60 Kmh gefahren, ein Kamerad hat in der Spitze sogar 65 geschafft. Mehr schafft der Diesel aber auch nicht. Wirklich gruselig und ganz schön verantwortungslos, wenn ich heute so drüber nachdenke ...

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Donnerstag, 15. Dezember 2005, 18:14

Übrigens, wieso sehen die Fallschirme, wenn auf sie geschossen wird?
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nora

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Donnerstag, 15. Dezember 2005, 18:34

hallo Henni
viel Spaß bei den Ketten,- habe von ca 60 Kettenfahrzeugen in Karton 1:25 welche ich bisher gesammalt habe, keine perversere Konstruktion gesehen als bei diesem Modell, allso, alles gute beim bauen

was das Orginal angeht, so sind die meisten Pzh 2000 meines wissens in Idar-Oberstein beheimatet,- schaut mal bei der Gesellschaft für Artilleriekunde e.V. an der Artillerieschule vorbei, Vorsitzender ist Herr Baumann

Email:
gfak@T-Online.de

Mit freundlichen Grüßen

Nora

Eigetragenes Mitglied der Gesellschaft,- PS: es werden noch Mitglieder aufgenommen


Info zu Pzh 2000:
Internet:
www.artillerie.de
Nur noch meine Eisenbahn Spur N,-
arbeite ja wieder und habe keine Zeit für mehr

außer,- gelegentlich ein Kartonmodell,- man gönnt sich ja sonst nichts

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MHBS

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Sonntag, 18. Dezember 2005, 03:49

Hallo,

die PzH 2000 ist ein sehr schoenes Modell, dass auch bei mir in der Schublade liegt. Ich warte immer noch, dass Draft Modell dazu mal ein paar Zusatsteile macht, damit man bei den Ketten nicht so viel schneiden muss. Vielleicht kann ja mal jemand Draft Modell auf Zusatzteile fuer die PzH 2000 ansprechen.

Herlziche Gruesse,

Matthias

Joachim Frerichs

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Sonntag, 18. Dezember 2005, 04:50

Zitat

Original von Jörg Schulze
soweit ich weiß, sind keine M113 mehr im Einsatz.

Soweit ich weiß, werden die ArtBeobZg mit dem Fennek ausgestattet. ABRA gibt es weiterhin. In der Übergangszeit sollen Leo 1 Fahrgestelle umgerüstet werden.


Moin,

die guten alten M 113 gibt es immer noch. Sie tragen nun den Zusatz "NDV" (Nutzungs-Dauer-Verlängert). Die alten Lenkstockhebel wurden durch eine neue Lenkung ersetzt, so dass der Fahrer ähnlich wie beim KPz Leopard 1 ein Lenkrad in den Händen hält und dadurch besser lenken kann.

KPz Leopard 1 wurden aus Kostengründen nicht zu BeobPz umgebaut, dafür gibt es den FENNEK, der nun nach und nach - bei den Einsatzkontingenten fährt er schon - eingeführt wird.

Ahoi
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Joachim Frerichs« (18. Dezember 2005, 04:53)


Simon

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Sonntag, 18. Dezember 2005, 09:46

Schade, dabei waren doch die Hebel dasjenige, was den Spaß ausmachte! Am Rad drehen kann ja jeder. 'NDV' ist aber auch so typischer BW-Ausdruck. Ich möchte mit so einem Museumsgerät nicht in den Einsatz fahren, NDV hin oder her. Es wurde gemunkelt, dass das Ding nicht einmal normale Handwaffenmunition abhält. Der Kopf des Fahrers befindet sich ziemlich genau hinter dem Hoheitsabzeichen, wer also was gegen den Fahrer hat, weiß, wo er hinzielen muss ...
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