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MaFa

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Sonntag, 4. Juni 2017, 10:52

Güterwagons LaserCut- für die Spur TT 1:120 Lkk-Fay

Hallo zusammen,

da das Thema Karton und Modellbahn ja gerade durchaus Aktuell ist möchte ich zu diesem Thema auch etwas beitragen
und stelle hier diesen Retortenbaubericht ein... ;)



Der gedeckte Güterwagen der Bauart „Kassel“ (Gr20/Gklm 193)
Ab 1927 beschaffte die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG) in mehreren Baulosen
diese Güterwagen in großer Stückzahl.

Diese Wagen wurden bei de DRG, DB und auch bei der DR noch sehr lange verwendet und
zählen somit zu den meist verbreiteten deutschen Güterwagen bei den Deutschen Bahnen und
ihren Nachbarn.

Mir gefiel der Aufbau des Serienherstellers in der Spurweitte TT rundum nicht und dadurch
entschied ich mich auch hier einen neuen Aufbaubausatz für das existente Modellbahnfahrwerk
aus Sebnitz herzustellen.




Dies ist die Hauptplatine des Bausatzes...

Die Rangiertritte und die Längsverstrebungen der Stirnseiten habe ich mit flüssigem (mit Aceton verdünnten)
UHU-Plast zur Stabilisierung der Oberfläche eingepinselt und trocknen lassen.

Danach wurden die Bauteile auf der Platine eingefärbt. Hier habe ich auch mal mit dem Pinsel gearbeitet.
Das ging auch ganz nett, aber so richtig gut wurde es dann erst unter Verwendung der Airbrush...

(Schließlich möchte ich den Zustand eines nahezu neuwertigen G20 darstellen und da ist erst ein Farbanstrich
dran und auch sonst finden sich da dann nur geringe Gebrauchsspuren an dem Wagen.)
Den Wagenboden hingegen habe ich wiederum etwas mehr verschmutzt dargestellt.
Es ist ja ein Güterwagen .... ;)





Auf die so farblich vorbereiteten Wagenwände mussten nun einige Bauteile aufgeklebt werden.
Das waren die Beschlagbänder (am oberen Bildrand zu erkennen),





Diese Bänder befinden sich auf dieser Platine...und wurden hier schon entnommen.





Weiter ging es dann mit den Lüftungslamellen auf der linken Wagenseite. Diese werden
in die dafür vorgesehenen Schlitze eingesteckt und auf der Innenseite mit einer Pinzette
vorsichtig bündig eingezogen.
Auf dem Bild ist auch gut zu erkennen das ich die Einschubfläche mit dem Falzbein
etwas zusammengepresst habe.




Hier nun der Wagenkasten im Überblick mit den besagten Lamellen







Erst auf der Rückseite verkleben und danach die Lamellen schräg biegen...



Grüße
Martin
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MaFa« (6. Juni 2017, 11:19) aus folgendem Grund: Zusammenfassung mehrere Modelle in einem Baubericht.


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Sonntag, 4. Juni 2017, 11:13

Hallo zusammen.


Weiter ging es mit den Lamellen....



Hier wurden die bereits von der Rückseite verklebten Lamellenenden auf der Außenseite schräg gebogen.


Danach wurde dann das Traufeblech des Zettelkastens eingesteckt und vorsichtig von der Hinterseite
mit der Pinzette eingezogen. (Das zum Schluss sichtbare Bauteil hat eine Höhe von 0,3mm ...)
Auch dies wurde auf der Rückseite dann mit Sekundenkleber verklebt.








es folgte dann die Schiebetürbremsen die aus diesen Bauteilen erstellt wurde...




Oben Rechts ist ein Verblendungsblech zu sehen.
(Der Blitzer wurde bereits mit einem Tupfer Farbe beseitigt....) ;) )

Diese Türbremse ist ein wahrer Winzling der Hauptzylinder dieser Bremse besteht aus einem 0,3mm Stück Draht
um den wiederum 0,2mm silberner Kupferdraht gewickelt wird der die Spiralfeder darstellt.
Dann kommt noch eine Unterlegscheibe auf diesen Draht vor die Feder.
Beide Anschlagplatten (R/L) wurden auf eine Grundplatte gesteckt und dieses Gebilde wurde
dann auf der Wagenwand montiert ...




Grüße
Martin
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Sonntag, 4. Juni 2017, 12:56

Echt klasse, Martin!
Das zeigt, dass solche Laserbausätze den Massenartikeln der Hersteller deutlich überlegen sein können.

Wie hast Du die Beschriftungen aufgebracht?
Bis die Tage...

Helmut

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Sonntag, 4. Juni 2017, 13:27

@Helmut:
Vielen Dank.. :)
Die Beschriftungen sind graviert... Damit ist es mir möglich auch Sonderwünsche (Betriebsnummern usw.) zu Realisieren.
Ja, der LC-Kartonmodellbau ist der herkömmlichen Spritzgussserienfertigung im Detail und Kantenschärfe überlegen.
Dafür sind das aber dann auch Manufaktur-Bausätze und keine Stangenware. :)


Weiter ging es dann mit der Montage des Innenbodens der sich dann auf das Modellbahnfahrwerk
aufsetzt und mit den beiden seitlichen Schienen den gesamten Aufbau zentriert.




Diese seitlichen Schienen haben Zentrierbohrungen und Vierkantlöcher ...
In diese Zentrierbohrungen kommen Stecknadeln und dann wird die Schiene mit dem Wagenboden verklebt und das schaut dann so aus.




In die Vierkanntlöcher wurden die Wagenkastenstützen eingesteckt und dann mit Sekundenkleber verklebt.

Inzwischen wurde der Wagenkasten mit der Bodenplatte zusammengeklebt und es ging dann
an das aufsetzen des Fachwerkes ...




Zu erst werden die beiden äußeren Streben aufgeklebt und aus dem Objektträger entfernt.
Und erst danach klebe ich die innere Struktur.
So was mache ich schon seit Jahren mit Aceton verdünntem UHU in der Injektionsspritze
da dieser keine Fäden zieht und so sehr schön zu dosieren ist.
Aber es ist dabei dann etwas Eile angesagt da der Kleber sehr schnell trocknet.



Die Materialstärke des Eisenfachwerkes ist hier 0,4mm Hoch....




Die Relation der Türbremse zur Bordwand und dem Fachwerk passt.




Die Kleberreste habe ich direkt nach dem Fotografieren noch mit einem Zahnstocher
spurlos entfernen können.

Der Objektträger des Fachwerkes verbleibt noch einige Zeit zum Schutz am Modell.
So lassen sich dann auch Problemlos die weiteren Seiten mit Anbauteilen bestücken...

Grüße
Martin
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Sonntag, 4. Juni 2017, 13:57

Nun ging es dann an die Schiebetüren.

Das sind die Einzelteile einer der beiden Schiebetüren des Wagons...




Nach dem der äußere Rahmen auf das Türblatt aufgesetzt wurde kamen die eigentlichen
Beschläge der Tür an die Reihe...




Die Beschläge wurden aufgeklebt und mit einem Stahllineal in den Ecken eingepresst.
Ebenso wurde das mittlere Band und die Fallhakenaufnahme auf die Tür aufgeklebt.



Und der Fallhaken wurden natürlich auch verbaut...




Da fehlte doch noch was …. Ach ja richtig die Handgriffe aus Draht (0,2mm),
gesagt und getan … Fertig ist die erste Schiebetür!




Gleich mal die erste Stellprobe der Schiebetür die zu meiner Zufriedenheit ausgefallen ist...






Und mal zur Übersicht hier ein rein Informatives Bild... ;) ;) ;)


Grüße
Martin
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Sonntag, 4. Juni 2017, 14:16

Bei diesem Wagen hatte ich den Baubericht nicht weiter ausführlich gezeigt
und somit kann ich euch hier nur die Bilder des fertigen Modells bei Tageslicht
auf einem Fotomodulstück präsentieren.




















Grüße
Martin
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Dienstag, 6. Juni 2017, 12:06

Glm 04 „Teilmod“ in EP IV

Vielen Dank für euer Interesse und eure erhobenen Daumen.


Weiter ging es mit dem Glm 04 „Teilmod“ in EP IV

Der Glm 04 „Teilmod“ in EP IV entsteht.

Mitte der 60er Jahre entschied man sich bei der DR, dazu für den bereits Ende der
50er modifizierten G 04, einen weiter geänderten Aufbau zu erstellen. Das Fahrwerk
und die Bremsanlage der ursprünglichen Austauschbauart wurde dabei ebenfalls verändert.
Dieser Wagentyp stellt nun auch die letzte Bauform des Glm 04 dar.


Zu Anfang wieder erst mal ein Überblick auf die gesamten Bauteile des Bausatzes.



Vom darauf folgenden Zusammenbau des Wagenkasten habe ich leider nur wenige Bilder mehr da die Kamera etwas gestreikt hat.





Auch hier kam dann die sich bereits mehrfach bewährte Montagehilfe zum Einsatz.

An den Stirnfronten werden nun die Schlußscheibenhalter eingesteckt und von der Wagenkasteninnenseite her verklebt.







Hier als Bsp. mal eine eingesteckte (Gedruckte) Zugschlussscheibe an einem anderen Modell.


Grüße
Martin
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Dienstag, 6. Juni 2017, 14:19

Moin Martin,

die Güterwagen sehen sehr gut aus.

Zur Beschriftung:
wenn du die Seitenwände mit der Airbrush lackiert hast - wie ist denn dann die Schrift weiß geblieben?

LG
Riklef
"Der Erfinder der Autokorrektur ist ein Armschlauch."

----------------
Projekte:
Fertig:
Iljushin IL-14 1:33
Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
SIBAJAK von Scaldis 1:250

Im Bau:
Hauptfahrwerk einer Boeing B777
De Haviland Comet 4B 1:100

Geplant: so vieles... :rolleyes:

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Dienstag, 6. Juni 2017, 14:57

@Rieklef: Vielen Dank :)
Beim gravieren der Beschriftungen wird der Lack und ein minimaler Teil der Kartondeckschicht entfernt.
Dabei tritt die weise Farbe des Kartons wieder hervor... ;)

Auf der Unterseite des Wagens kamen dann die Wagenkastenstützen an ihren vorgegebenen Platz und wurden dort sogleich verklebt.







Dadurch sind dann auch gleich die überstehenden Träger an der Unterseite des Wagenbodens geschützt.

Weiter ging es dann mit der Innenkonstruktion des Daches...



Die Bogensegmente werden in die Grundplatte gesteckt und die auf der anderen Seite hervorschauenden
Montageknebel werden mit der Pinzette zum fixieren des Bauteiles um ca. 70 Grad verdreht.



So lassen sich die Segmente alle schön gleichmäßig ausrichten und mit Sekundenkleber verkleben.
(Wenn alles getrocknet ist lassen sich die hervorstehenden Knebel mit einem Skalpell sauber abschneiden)




Die vorher an einer Tischkante gerundeten Dächer lassen sich so wunderbar der vorgegeben Dachform
anpassen und sauber zentrieren. Ich habe zu Demonstrationszwecken gleich beide Dachversionen gefertigt
und schon mal mit einer Grundeinfärbung versehen.



Grüße
Martin
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Dienstag, 6. Juni 2017, 17:58

Hallo zusammen,

nun ging es an die UIC-Lüftergitter und UIC-Lüfterlamellen...

Die Bauteile wurden schon alle mit der Airbrush bearbeitet...

Die feinen (durchsichtigen) Gitter lassen sich noch prima grundieren und mit Farbe Airbrushen...



Erst werden die Lamellen einfach nur in die dafür vorgesehenen Schlitze gesteckt.



Ist dann alles bestückt werden die Lamellen mit Sekundenkleber auf der Rückseite verklebt.



Ist dann alles getrocknet werden die Lamellen alle schräg gebogen..



Und so schaut dann die fertige Baugruppe aus ...

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Dienstag, 6. Juni 2017, 22:29

Diese Lüfterbaugruppen und Gitter mussten ja an den Wagen ....





Und hier sieht man auch sehr schön die UIC Klappen die im Bausatz
jeweils in offener und geschlossener Version vorhanden sind. :)





Grüße
Martin
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Mittwoch, 7. Juni 2017, 11:40

Hallo zusammen.

Es wurden die noch fehlenden Handläufe gebogen und weitere Kleinteile angebracht ...

Ich habe beide Dachversionen erstellt und diese etwas gealtert, die Dächer sind deswegen
nur lose aufgesetzt und zeigen daher einige Luftspalte. ;)
(Die erwähnte Zugschlussscheibe ist hier zur Passprobe noch eine weiße und wurde später ersetzt.)
Das Gestänge der UIC-Klappen besteht hier bei diesem Modell auch noch aus Karton könnte aber
durchaus auch durch Draht ersetzt werden.


















Grüße
Martin
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Donnerstag, 8. Juni 2017, 10:56

Der Gmm 14.4 (EP IV)

Gmm 14.4 (EP IV)

Wie zuvor erst mal einen Blick über die Bauteile...



Das Fahrwerk ist das eines Dresden aus Sebnitz aber auch das alte BTTB Fahrwerk kann dafür genommen werden.
Dies muss aber angepasst werden (Die Blattfederpakete stimmten nicht und wurden durch eigene ersetzt,
das Sprengwerk (seitlich unterhalb der Schiebetüren) und die Auftritte unter dem Wagenboden wurde hinzugefügt.)

Angedacht ist aber zukünftig dort ein eigens Kartonfahrwerk mit Kulissenaufnahme zu erstellen.
Ein solches Kartonfahrwerkes hat jetzt erfolgreich einen Alterungstest von mehr als zwei Jahren hinter sich gebracht.

Die Schiebetüren sind bei diesem Wagen funktionsfähig ausgeführt. Verändert hat sich auch das 'Blech' der Eckwinkel.
An diesem sind die Nieten von der Rückseite her eingeprägt was zu einer deutlich besseren Optik beiträgt.
Auch bin ich beim konstruieren der Beschläge(Fachwerks) einen andern Weg als zuvor gegangen,
dieser wertet zusätzlich die Gesamtoptik auf. Das "Fachwerk" besteht aus Einzelteilen die in die Bordwand eingesteckt
werden und in der Mitte kommt dann ein Streifen mit geprägten Nieten.

Das alles ist sicherlich Aufwändig, aber nur so erreiche ich diese Gesamtoptik und Qualität.
Dies wird aber dem Thema Karton und Modelleisenbahnbahn gerecht bzw. präsentiert dort den Karton in einem anderen Licht.
Denn bislang wurde gerade der Karton gelinde gesagt dort nur zu gerne belächelt und nicht ernst genommen.

Die freistehenden UIC-Schieberstangen sind aus Draht gebogen. Das extrem feine Gitter der der UIC-Klappen
und der "Zettelkasten" der Frachtpapiere ist auch aus Karton. (Und ja, dort befindet sich wirklich ein Frachtzettel.... ;) )

Leider habe ich vom Bau des Wagens keine Bilder gemacht und kann euch hier nur die Präsentationsbilder zeigen.
















Ich hoffe euch hat dieser Karton - Ausflug in die Modellbahnwelt etwas gefallen und ist vorerst hier beendet, aber wir werden sehen.... ;) ;) ;)


Grüße

Martin
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Helmut B. (08.06.2017)

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Donnerstag, 8. Juni 2017, 11:05

Wunderschön, der Wagen!
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Sonntag, 11. Juni 2017, 11:55

Güterwagen der Bauart "Oppeln"

Hallo zusammen...


als Nachtrag zu den hier gezeigten Gehäusebausätzen habe ich hier nun Bilder des zuvor erwähnten Kartonfahrwerkes eines Oppeln.
Die Spitzachsen laufen in Messingbuchsen die in die Achsträgerbleche eingeklebt werden. Die Kulissenmechanik aus Kunststoff ist in
den Stapeln darüber verbaut.



Darauf setzten sich die aus Karton gefertigten Achslagergehäuse und Blattfederpakete ....





Auch hier kommt dann ein Sprengwerk unter den Wagen ...





Und unter dem Wagen schaut es bislang noch so aus.


Zum Abschluss möchte ich mich noch bei euch für euer Interesse und die Daumen nach Oben bedanken.
Noch einen schönen Sonntag und viel Freude mit den Bildern. :)

Grüße
Martin
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