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81

Samstag, 10. August 2013, 20:04

Guten Abend Zaphod, also daß letzte Bild 046 - einladender geht es doch gar nicht ... toll konstruiert von Carl und feinstens umgesetzt von Dir!

Jochen Haut

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82

Samstag, 10. August 2013, 21:41

Moin Zaphod,
ein allerbest gebautes Modell! Hut ab!
Gruß
Jochen

Zaphod

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83

Samstag, 10. August 2013, 23:44

Hallo Wilfried, hallo Jochen,

danke für das Lob aus berufenem Munde !

Die Konstruktion gefällt mir ausgesprochen gut, wie zu sehen, sind einige m.E. unerhebliche Fehler zu verzeichnen.
Das Modell ist ein gutes Stück kniffeliger als ich es erwartet hatte. Carl Beetz hat durchgehend für eine hohe Detaillierung gesorgt und etliche Teilgruppen sind ausgesprochen fragil.

Auf der Brücke waren wie gesehen die ersten beiden 10cm Geschütze zu positionieren. Deren Bau gestaltete sich vollkommen unproblematisch, daher nur einige knappe Bemerkungen:

10cm Geschütze (8x 11+1 Teile = 96 Teile)

Die Montage ist aus der Zeichnung klar zu ersehen, besonders gut hat mir das aus 5 Teilen bestehende Rohr gefallen, das fertig einen schönen plastischen Eindruck macht. Allerdings fand ich die drei Zacken, mit denen "f" mit "h" verbunden werden sollte, zu gewagt und deswegen habe ich einen satten überstand gelassen (Bild 2). Rohr "f" wurde dann von hinten in Rohr "g/h" eingeschoben, bis 1-2mm der weißen Klebefläche überstanden. Diese erhielt ein wenig Weißleim und dann wurde "f" in seine endgültige Position zurück verschoben. Warum so umständlich? "f" läuft leicht konisch zu, hat also vorne einen Durchmesser, der ein ganz glatten Einschieben in "g/h" erlaubt, währen "f" hinten ein gutes Stück dicker ist, hier wäre das Einschieben mühsamer gewesen, ggf. hätte man Nähte wieder aufgesprengt.

Bild 2 zeigt alle Einzelteile eines Geschützes. Die Geschützwangen (oben links) hätte man verdoppeln können, das sähe realistischer aus.

Bild 3 zeigt Geschützwiege und Geschützrohr montiert, der kleine Zipfel an Teil "e" muss 90° nach hinten geknickt werden.
Auf Teil „e“ kam eine winzige schwarze Scheibe und auf diese ein Lasercut-Drehrad

Alle Geschütze stehen hinter Reling. Beim Einkleben der Rohre ist daher deren Höhenausrichtung so zu bewerkstelligen, dass diese über die Reling ragen

Bilder 4-6: Stellprobe
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 11 Iena 10cm Geschütze 003.jpg
  • 11 Iena 10cm Geschütze 004.jpg
  • 11 Iena 10cm Geschütze 005.jpg
  • 04 Iena Hauptdeck Aufbauten 092.jpg
  • 04 Iena Hauptdeck Aufbauten 091.jpg
  • 04 Iena Hauptdeck Aufbauten 090.jpg

Zaphod

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84

Donnerstag, 15. August 2013, 19:33

Teile „MA“ (Masten)

Wie zu sehen, ist zeitgleich mit der Brücke auch ein Gutteil des vorderen Mastes gefertigt worden. Die "Iena" wies noch den Typ von schwerem Gefechtsmast auf, der vor allem in den 1890er Jahren weit verbreitet war. Auf einer ersten Plattform befanden sich vier 4,7cm Schnellfeuergeschütze, weitere Plattformen nahmen Scheinwerfer auf.

Zum Bau:

Wie bei anderen Baustufen sind auch hier keinerlei Laschen und Profilscheiben vorgesehen. Diese wurden beim unteren Mastabschnitt MA1 hinzugefügt, wobei die obere Profilscheibe mittig ein Loch von gut 3mm Durchmesser zu Aufnahme des Holzkerns von MA2 erhielt.

Der Mastabschnitt MA2 erhielt einen Kern aus einem 3mm Holzstab, um den im Bereich von MA2 halb dünnes Papier gewickelt wurde, um auf den korrekten Durchmesser zu kommen. Unten wurde der Holzstab so bemessen, dass er auf dem Boden der eingefügten unteren Profilscheibe von MA1 verleimt werden konnte. Zur Aufnahme wurde in die Plattform MA5 ein Loch gestochen, auch der aufgedruckte Ausschnitt für den in MA1 verlaufenden Niedergang wurde ausgestochen. (Bilder 3-5 - der obere Abschnitt MA2 ist nur probehalber eingesteckt)

Anschließend wurde MA5 auf MA1 verklebt. Von der Nummerierung abweichend wurden zuerst die 22 Stützelemente (MA6 und MA7) unter MA5 geklebt (Bilder 6-9), bevor die Reling von MA5 montiert wurde.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 10 Iena Vorderer Mast 014.jpg
  • 10 Iena Vorderer Mast 015.jpg
  • 10 Iena Vorderer Mast 001.jpg
  • 10 Iena Vorderer Mast 002.jpg
  • 10 Iena Vorderer Mast 003.jpg
  • 10 Iena Vorderer Mast 005.jpg
  • 10 Iena Vorderer Mast 006.jpg
  • 10 Iena Vorderer Mast 008.jpg
  • 10 Iena Vorderer Mast 010.jpg

Zaphod

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85

Donnerstag, 15. August 2013, 19:50

Teile „MA“ (Masten) (Fortsetzung)

Es folgten 5 Kästen und 4 Geschützsockel auf MA5. Alle diese Teile auf MA5 sind aus dünnem Papier ausgeführt, was die Verarbeitung entscheidend erleichtert. (Bilder 1-3)

Bevor MA2 in MA1 verklebt wird, wird die Plattform MA10 mittig an MA2 montiert. Bild 4 zeigt einen mir dabei unterlaufenen Fehler: Der obere Abschnitt der Leiter muss leicht versetzt angebracht werden, da auch die Luke auf der obersten Plattform MA9 leicht von der Längsachse verschoben ist. (Bilder 5 und 6)
Die Reling MA 10a ist gut 2mm zu kurz, hier musste aus der Reserve eingestückelt werden. Auch die Schablonen für die Reling um Plattform MA9 sind zu kurz bemessen. (Bild 7)

Die 4,7 Geschützrohre, die Stützen für die Sonnensegel (MA8), die Scheinwerfer auf der obersten Plattform MA 9sowie den oberen Teil des Mastes mit Stengen (MA12-MA16) erst in der Endmontage anbringen.


Insgesamt kommt jeder Mast auf ca. 100 Teile.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 10 Iena Vorderer Mast 012.jpg
  • 10 Iena Vorderer Mast 017.jpg
  • 10 Iena Vorderer Mast 021.jpg
  • 10 Iena Vorderer Mast 019.jpg
  • 10 Iena Vorderer Mast 026.jpg
  • 10 Iena Vorderer Mast 027.jpg
  • 10 Iena Vorderer Mast 024.jpg

andiruegg

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Donnerstag, 15. August 2013, 22:55

Hallo Zaphod

Dieser Mast hat es wirklich in sich. Und das nicht nur bezüglich Anzahl der Teile.

Gut gemeistert
Andi

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Zaphod

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87

Freitag, 16. August 2013, 17:04

Hallo Andi,

ja, eine ziemliche Fummelarbeit.

Im Moment sitze ich an der Heckgalerie, die m.E. besser vor Schornsteinen und achterem Aufbau montiert wird. Leider passt sich das Profil des "V"-förmigen Bodens dem Verlauf der Außenhaut, die gerade in diesem Abschnitt stark gestückelt ist, nicht glatt an. Da wird mit Weißleim und Geduld nachgearbeitet werden müssen.
Immerhin habe ich die dazugehörige Reling nach monatelanger Stichelei (137 Abschnitte, je ein winziger Kreis und ein schmales Rechteck) fertigstellen können.

Zaphod

Zaphod

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Dienstag, 20. August 2013, 21:32

Teile „DA 11-14“ (Galerie achtern mit Namensschild) (21 Teile)

Die Reling der Galerie (DA 13) musste per Hand ausgestochen werden, 137 kleine Löcher und 137 kleine Rechtecke (Bilder 1 und 2: am Anfang). Zuerst wurde das ganze Teil rückseitig gefärbt. Nach dem Ausstechen von je einem Kreis und einem Rechteck wurde der Kreis vorsichtig mit einer Nadel aufgeweitet und so auch gerundet. Dann wurde beides mit etwas Weißleim ausgestrichen, um die Stabilität zu erhöhen. Der Prozess war langwierig (ca. 2 Monate), mehr als 4 Abschnitte pro Tag habe ich wegen der Trockenzeiten nie geschafft.

Eine Irritation bot die Länge der Reling. Etliche Knicksymbole vermittelten den Eindruck, die Reling sei ganz exakt ausgemessen (Bild 3). Nach dem Ausschneiden und Kantenfärben habe ich die Reling gemäß dem Verlauf der Plattform DA11 gebogen. Dabei stellte sich heraus, dass sie gut 2,5cm, also ca. 20 Segmente zu lang ist (Bild 4). Da habe ich einiges an Zeit umsonst investiert. Es könnte sein, dass die Reling nicht oben auf, sondern außen an die Plattform geklebt werden soll. Davon würde ich allerdings aus Stabilitätsgründen abraten.

Verklebt wurde die Reling mit Weißleim abschnittsweise (immer eine Ecke weiter) auf der Plattform. Das funktionierte über Erwarten gut, nur an einer Stelle klaffte die Reling oben auseinander. (Bild 5)

Die Enden der Reling sind rechtwinklig, sie müssten aber schräg verlaufen, um sich der Bordwand anzupassen, hier ist etwas Schneidarbeit gefragt. (Bild 6)

Bei den Munitionskisten DA12 ist darauf zu achten, dass die vier Beschläge der Deckel binnenbords zeigen (die Bauskizze zeigt dies auch so).

Für die 13 kleinen Konsolen DA14 zeigt eine Skizze deren Positionierung an (Bild 7). Besser wären dünne Strichmarkierungen auf der Unterseite der Plattform (verdoppeltes Teil) gewesen, so muss doch Pi mal Daumen gearbeitet werden. Die Konsolen selber waren im Original sehr filigran, mit verschiedenen Ranken gleichenden Schlüngen (Bild 8). Dies ließe sich nur durch ein Ätzteil einfangen. Ich habe mich daher für eine Vereinfachung entschieden: Die äußeren Konturen blieben gewahrt und das große Loch wurde ausgestochen, ansonsten die Konsolen (nicht verdoppelt) schwarz gefärbt (Bild 9).
· Die 4,7cm Geschütze werden erst in der Endmontage angebracht.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 09 Iena Galerie achtern 001.jpg
  • 09 Iena Galerie achtern 002.jpg
  • 09 Heckgalerie 020.jpg
  • 09 Heckgalerie 001.jpg
  • 09 Heckgalerie 017.jpg
  • 09 Heckgalerie 022.jpg
  • 09 Heckgalerie 009.jpg
  • 09 Heckgalerie 003.jpg
  • 09 Heckgalerie 008.jpg

Zaphod

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89

Dienstag, 20. August 2013, 21:49

Teile „DA 11-14“ (Galerie achtern mit Namensschild) (21 Teile)

Die montierten Konsolen (Bilder 1-3)

Baureihenfolge
· eine Gewissensfrage, ich wollte zuerst die Reling auf die Plattform kleben und dann beides am Schiff verkleben, habe aber nach einer Passprobe der Plattform davon Abstand genommen. Es klafften auf beiden Seiten über längere Strecken Lücken zwischen Plattform und Bordwand, die nach der Montage der Plattform mit Weißleim geschlossen werden mussten (Bilder 4-6). Außerdem musste die Plattform recht beherzt ausgerichtet werden (Bild 7), damit sie eine Ebene bildete und sich nicht durch Spannung verzog.
· Anschließend wurden die 13 kleinen Konsolen unter der Plattform angebracht, bevor die Reling an der Reihe war.

Die 4,7cm Geschütze werden erst in der Endmontage angebracht.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 09 Heckgalerie 011.jpg
  • 09 Heckgalerie 012.jpg
  • 09 Heckgalerie 013.jpg
  • 09 Heckgalerie 004.jpg
  • 09 Heckgalerie 005.jpg
  • 09 Heckgalerie 006.jpg
  • 09 Heckgalerie 007.jpg
  • 09 Heckgalerie 019.jpg
  • 09 Heckgalerie 014.jpg

andiruegg

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Dienstag, 20. August 2013, 22:30

Hallo Zaphod

Da hast du dir ja eine unheimliche Mühe gegeben mit der Reling. Aber das Resultat spricht für sich. Ganz besonders gefällt mir das 5. Bild im vorletzten Beitrag, wo links unten die "Sonne" so schön durch die Reling scheint und einen tollen Schattenwurf erzeugt.

Gruss
Andi

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Joachim Frerichs

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Mittwoch, 21. August 2013, 07:39

Ahoi Zaphod,

sehr schön !!!

Wie würde ein Makler das beschreiben ?: "Der künstlerisch ringförmig angelegte Balkon lädt zum Verweilen ein" :D


Gruß
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

Zaphod

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Mittwoch, 21. August 2013, 17:19

HAllo Jo,

und wenn erst die beiden 4,7er installiert sind, könnte er hinzufügen "Inklusive Anti-Vertreter-Installation".

Zaphod


Hallo Andi,

ja, gerade am späten Nachmittag, wenn die Sonne auf meinen Bastelplatz scheint, gibt es manchmal schöne Schatteneffekte.
Als nächstes werden die Schornsteine installiert, die sind schon länger fertig.

Zaphod

Gustav

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Mittwoch, 21. August 2013, 17:36

Moin Zaphod,

war bestimmt eine sehr mühsame Arbeit, aber das Ergebnis lohnt den Aufwand :thumbup: . So eine Galerie hat Seltenheitswert!
Bin gespannt, was Du noch so zauberst.

Gruß Gustav
Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

Zaphod

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Freitag, 6. September 2013, 17:28

Teile „F“ (Schornsteine) (46+ 20 = 66 Teile)


Mit den Schornsteinen gewinnt die Iena viel von ihrem Profil.

Die Sockel F1 - F3 wurden bereits montiert. Die Profile F2 mussten auf 98% verkleinert werden

Der Schornsteinmantel wurde mit Hilfe einer Lasche aus dünnem Papier geschlossen. Auch die Profilscheiben F5 und F6 sollten auf 98% verkleinert oder am inneren Rand ausgeschnitten werden

Die „Kragen“ F7 sind ca. 1,5mm zu kurz. Entsprechend länger ausschneiden und so vorformen, dass die Unterseite nach oben zeigt. Da die Teile auf der Rückseite bedruckt sind, ist dies die optisch bessere Lösung. Beim ersten Schornstein hatte ich ausgeschnitten, ohne anzupassen und musste ein Stück einflicken (Bilder 3 und 4).

Die Leitern F8 wurden aus Lasercutteilen gebogen und im oberen Bereich schwarz gefärbt (Bilder 5-6)

Die Löcher in F7 sind für den Durchmesser einer Stecknadel berechnet. Die Teile F10 passen nur durch, wenn man die Löcher aufbohrt. Da ich es notorisch schwierig finde, längere Teile dünnes Papier zu Röhrchen zu rollen, habe ich die Teile F10 an der Markierung für F7 auseinandergeschnitten (Bild 7) und beide Segmente separat gerollt. Das obere Teil wurde wie F8 oben geschwärzt und sodann eine kopflose Stecknadel in ihm verklebt, so dass diese mit der Spitze unten gut 1cm überstand. Dieses Konstrukt wurde nun durch das Loch in F7 geschoben und an F4 geklebt. Abschließend wurde die untere Hälfte von F10 auf die Stecknadel geschoben und dabei verklebt.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 07 Iena Schornsteine 024.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 027.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 003.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 008.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 014.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 017.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 001.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 013.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 012.jpg

Zaphod

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Freitag, 6. September 2013, 17:34

Die Teile F9 habe ich so bei noch keinem Schiff gesehen, vielleicht handelt es sich um Dampfpfeifen. Diese stehen dicht bei den Schornsteinen, haben aber keine Verbindung zu diesen. Aus den Teilen F9c sollten die 6 Schlitze ausgeschnitten, die Teile vorher rückseitig schwarz gefärbt werden (wie auch F9b, F9d und F9e), die damit erzielte plastische Wirkung ist nicht zu verachten.

Bilder 1 und 2: Vorbereitung der Köpfe

Bild 3: Abmessungen für die Seele aus Draht

Bild 4: Da kein Draht in passendem Durchmesser zur Hand war, wurde eine Schicht dünnen papiers aufgeklebt

Bild 5: Die Teile für die Köpfe

Die Gitter der Abdeckung wurden auf zurechtgebogenen Segmente von gezogenem Gussast gefertigt. Dies gelang nicht ganz gleichmäßig, funktionierte aber von der Technik her erstaunlich gut.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 07 Iena Schornsteine 003.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 004.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 005.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 020.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 021.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 010.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 016.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 022.jpg

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Freitag, 6. September 2013, 17:37

Einige Bilder vom Bauzustand nach Montage der Schornsteine. Mittlerweile sind auch der achtere Aufbau, die schweren Geschütztürme und die Beiboote fertiggestellt. Davon demnächst mehr.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 07 Iena Schornsteine 028.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 031.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 033.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 034.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 035.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 036.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 037.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 038.jpg
  • 07 Iena Schornsteine 039.jpg

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Samstag, 7. September 2013, 00:51

Hi Zap, excellent funnels!
best regards
mit herzlichen grussen

Fred

In Build:
Panzerkreuzer Infanta Maria Teresa

Zaphod

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Sonntag, 8. September 2013, 15:47

Hello Fred, hallo Olek,

danke für das Lob !


Einen überschaubaren Bauabschnitt stellen die beiden Scheinwerfer dar.

Scheinwerfer (2x8 = 16 Teile)
· unproblematischer Zusammenbau. Die Scheinwerfer liegen auf Karton und auf Papier gedruckt vor. Es wurde eine Mischung verbaut. Die Gabel „c“, der Ring „d“ und die Reflektorscheibe „e“ wurden aus Karton hergestellt.
· Bei Scheinwerfern habe ich oft das Problem der sauberen Ausrichtung des Scheinwerfers in der Gabel. Allzuleicht verrutscht er mir etwas und dann sind die Lamellen alle etwas schräg. So auch hier. Doch hier konnte ich die Reflektorscheiben aus Papier einfach auf die schlecht ausgerichteten Reflektorscheiben kleben.
· den Ring „b“ sollte man oben durch eine selbstgefertigte Scheibe oder mit Weißleim verschließen.


Bild 1: Bauskizze
Bild 2: Die Teile während der Montage
Bilder 3 und 4: fertig
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 16 Iena Scheinwerfer 004.jpg
  • 16 Iena Scheinwerfer 001.jpg
  • 16 Iena Scheinwerfer 005.jpg
  • 16 Iena Scheinwerfer 006.jpg

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Sonntag, 15. September 2013, 09:33

Teile „SA“ (hinterer Aufbau) (52 + 13 Teile = 65 Teile)

Baureihenfolge

Die Teile SA 4 und 5 wurden schon bedeutend früher nach der Montage des Bootsdecks angebracht.

Auch bei dieser Teilgruppe ist die Baureihenfolge von hoher Bedeutung. Dies betrifft das Deck SA1 und die Plattform SA8, durch die der achtere Gefechtsmast geführt wird. Beide stehen auf dünnen Stützen, d.h. wenn man den Gefechtsmast nachträglich montiert muss er ohne Reibung anzubringen sein. Da mir schon bei vorderen Gefechtsmast die exakte Ausrichtung der Kreisausschnitte in den Decks Probleme bereitet hatte, wird hier zuerst Plattform SA8 mit ihrer Umrandung versehen und auf den Gefechtsmast geschoben, dann die Stützen SA11 auf SA1 verklebt (wieder mit einem unten leicht vorstehenden Federstahldrahtkern, so dass die Stützen in SA1 verankert werden können) und erst nach dem Verkleben des Gefechtsmastes auf dem Deck sowie in in SA1 Plattform SA8 nach unten auf die Stützen geschoben.

Es sind abschließend drei Ebenen Reling anzubringen:
1. Abschnitte S6 und S7 unten an HU5 mit einer Aussparung für die später zu montierenden leicht gebogenen Niedergänge. Hier müssen vor der Reling zwei 47mm Maschinenkanonen angebracht werden (Bild 8).
2.Abschnitt A3 oben rund um SA 1
3. Abschnitt A4 rund um das Dach vom Deckshaus SA7 (Bild 7)

Probleme
Für die acht Pfosten SA11 (die Nummer ist auch für zwei Niedergänge vergeben) finden sich auf SA1 keine Markierungen, was allerdings aufgrund von dessen Textur schwierig wäre. Ich habe mir beholfen, indem ich SA8 ausgeschnitten, auf SA1 gelegt und die beiden Reihen mit schwarzen Quadraten bestimmt habe, auf die die Pfosten kommen. Anschließend habe ich hier in passenden Abständen Löcher für die Pfosten gebohrt. (Bilder 1 und 2)
Die Plattform SA8 muss mit dem kleineren Abstand zwischen mittlerem Loch und Rand nach vorne montiert werden. Sie darf nicht auf SA7 aufliegen, sonst macht die Leiter, die hinten auf das Dach von SA7 führt (A4 weist hier eine Lücke auf), keinen Sinn. Der Abstand ist allerdings auch so ausgesprochen schmal.

Superungen
Die kleinen Podeste SA12 müssen nicht angebracht werden. Alle Fotos der Iena in See zeigen sie, die letzten Bilder, die nach dem Unglück aufgenommen wurden, jedoch nicht, vielleicht wurden diese Podeste nur auf See geführt? Daher habe ich sie auch weggelassen.
Hier hätte ich es ansonsten vorgezogen, wenn sie an Teil SA1 vorhanden gewesen wären, so dass man sie ggf. wegschneiden könnte. Sie anzukleben setzt ihre Stabilität herab und erzeugt eine unnötige Klebelinie.

Bild 1: SA1 ohne Bohrungen
Bild 2: SA1 von unten mit Bohrungen für SA11

Bild 3: Die Pfosten, auf denen SA1 aufruht

Bild 4: Leider verschattet: SA1 sowie auf SA1 das Deckshaus SA7 und die Pfosten SA11 montiert und der Gefechtsmast mit aufgeschobener Plattform SA8 (Stellprobe). Nach dem Verkleben muss noch SA8 auf die PFosten SA11 geschoben und dabei verklebt werden. Leider sieht man schon hier meinen Fehler: Die falsche Seite von SA8 zeigt nach vorne.

Bild 5: Blick von oben. Auf Erläuterungen zum Gefechtsmast verzichte ich, er ist mit dem vorderen weitgehend identisch.

Bild 6: Die Konstruktion ist fragil aber dennoch stabil und äußerst exakt. Schon die Stellprobe zeigt, dass Deck SA1 mit seinen großen Stützen fast exakt an der vorgesehenen Position steht, beim Verkleben muss hier nur noch minimaler Druck ausgeübt werden.

Bild 7: Ärgerlicher Fehler: SA8 mit der falschen Seite nach vorne verklebt. Auf dem Deckshaus SA7 die Reling.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 08 achterer Aufbau mkit Mast 003.jpg
  • 08 achterer Aufbau mit Mast 001.jpg
  • 08 achterer Aufbau mkit Mast 004.jpg
  • 08 achterer Aufbau mit Mast.jpg
  • 08 achterer Aufbau mit Mast 003.jpg
  • 08 achterer Aufbau mit Mast 005.jpg
  • 08 achterer Aufbau mit Mast 007.jpg
  • 08 achterer Aufbau mit Mast 009.jpg

Zaphod

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Sonntag, 15. September 2013, 09:41

Einige BIlder vom fertigen Aufbau, es folgen Boote, Bootslager und die sehr filigranen Kräne.


BIld 1: Nicht vergessen: Die zurückgelegte Plattform SA14
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  • 08 achterer Aufbau mkit Mast 001.jpg
  • 08 achterer Aufbau mit Mast 010.jpg
  • 08 achterer Aufbau mit Mast 011.jpg
  • 08 achterer Aufbau mit Mast 012.jpg

modellschiff

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Sonntag, 15. September 2013, 09:44

Hallo Zaphod,
so ein Modell lebt von seinen vielen Details, besonders gelungen finde ich die Heckreling und die Gitter auf Bild 6. Aus welchem Material bestehen diese Gitter?
Viele Grüße
Ulrich

Zaphod

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Sonntag, 15. September 2013, 10:32

Hallo Ulrich,

danke für das Lob !

Wenn Du mit Gitter den kleinen rechteckigen Einlass auf dem schmalen Steg des Bootsdecks meinst: Saemann Ätztechnik bietet solche Gitter in verschiedenen Maschenstärken.

Herzliche Grüße

Zaphod

modellschiff

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103

Sonntag, 15. September 2013, 12:00

Hallo Zaphod,
Danke für die poimpte Auskinft. Ich frage deswegen, weil ich bei solchen Gittern meine Frau um Rat frage, die sich dann über ohren Stoffvorrat hermacht und mir meistens das passende aussucht. Der Stiff wird eingefärbt und mit Haarsprac gefestigt.
Viele Wege führen zum Ziel.
Viele Grüße
Ulrich

Zaphod

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104

Sonntag, 15. September 2013, 12:10

Hallo Ulrich,

ich habe sonst mit Fliegengittern gearbeitet, das ist hierfür aber zu grob. Vor der Stoffvariante bin ich wegen dem Einfärben und Fixieren zurückgescheut, ich fürchtete da, die feinen Gittermuster zuzudecken.

Zaphod

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105

Mittwoch, 18. September 2013, 21:49

Hallo,

das Bootsdeck ist mittlerweile bis auf die Kräne, die es in sich haben, komplettiert. Dazu bald mehr.

Beim Bau an den oberen Hälften der Masten sind vier Winkel (Antennenspreizer?) anzubringen (Bilder 3 und 4), die aus dünnem Draht gebogen werden.

Eine Frage: In welcher Farbe sollte man die anlegen? Das rötliche Braun der Masten überzeugt mich da nicht.

Ansonsten bin ich von der vorgeschlagenen Montage abgewichen. Man sollte dünnes Papier in Spiralen auf sehr dünnen Draht aufwickeln und so die Verjüngung zu den Spitzen hin umsetzen.
Das sah bei mir derart daneben aus -ohne Schleifen geht es m.E. optisch gar nicht- dass ich lieber eine vereinfachte Variante mit Metallkern und ohne Verjüngung gewählt habe (Bilder 1 und 2)
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Wiesel

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106

Mittwoch, 18. September 2013, 22:19

...
Eine Frage: In welcher Farbe sollte man die anlegen? Das rötliche Braun der Masten überzeugt mich da nicht.

...


Hallo Zaphod,

ich würde schwarz oder dunkelgrau nehmen.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

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107

Donnerstag, 19. September 2013, 15:39

Hallo Helmut,

das klingt beides überzeugend, ich probiere mal zuerst Dunkelgrau um zu sehen, wie das mit dem Rotbraun der Mastspitzen harmoniert.

Zaphod

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108

Freitag, 20. September 2013, 21:54

Beiboote und Bootslager (123 + 6 = 129 Teile)

Nun ging es an die Vervollständigung des Bootsdecks und da war noch Einiges zu erledigen: Es galt die Boote zu fertigen, die Lage der Bootslager auszuknobeln (leider keine Markierungen) und vor wie nach der Montage der Boote etliche Stücke Reling anzubringen, die z.T stark geformt werden mussten. Den Abschluss bilden die vier in ihrer Form einzigartigen Doppelbootskräne, an denen ich allerdings zur Zeit noch sitze.

Zu den Beibooten:

Die 9 geruderten Beiboote bieten keine besondere Herausforderung. Sehr angenehm ist die rückseitige Einfärbung des Bogens. Während jedoch die kleinen Boote SB6 und SB7 passgenau sind, trifft dies auf SB2, 3 und 5 nicht zu. Dies wurde auch schon in anderen Bauberichten angemerkt.
M.E. liegt der Fehler am Rumpf und ist recht einfach zu beheben: Die Bordwände sind nach hinten einfach jeweils 3-4mm zu lang geworden. Der deutliche Überstand rührt m.E. nicht daher, dass man die Decks der Boote 1-2 mm in den Rumpf hineinschieben sollte. Die Skizzen zeigen ein bündiges Abschließen. Nachdem man die Decks der Boote (die verdoppelt werden sollten) fertig ausgeschnitten hat, die Bordwände von vorne anhalten und den Überhang mit Bleistift markieren. Anschließend kann dieser leicht weggeschnitten werden. Jetzt passen auch die Heckspiegel, die ansonsten deutlich zu groß wären, glatt.

Bild 1: Bootsdecks in der Vorbereitung. M.E. ist das Verdoppeln dieser Teile aus Stabilitätsgründen unerläßlich und kommt auch der Realität näher.
Bilder 2 und 3: Die Heckspiegel der kleinen Beiboote SB6 erfordern eine ausgefeilte Vorformung des Rumpfes. Außerdem lassen die meisten Boote am Heckspiegel die schwarze Zierleiste vermissen. Diese muss per Hand aufgemalt werden.
Bild 4: Überstand des Rumpfes am Beispiel von SB3
Bild 5: Nach der Kürzung des Rumpfes gestaltet sich der Zusammenbau problemlos
Bilder 6 und 7: Auf die Boote SB2 und SB3 kommen SB6 und SB7
Bild8: Zum Abschluss noch einmal der Überstand.
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Freitag, 20. September 2013, 22:05

Beiboote und Bootslager (Fortsetzung)

Die Dampfboote sind um einiges komplexer.

Das Dampfboot SB4 passt gut, jedoch lässt sich der Bootsboden „c“ nur ca. 1mm unter dem Deck anbringen. Der Dampfkessel ragt dann viel zu weit heraus und muss deutlich gekürzt werden (Bild 1 zeigt, wieviel da weggeschnitten werden musste). Teil „m“ (Kiel vorne, oben in Bild 2 zu sehen) passte sich der Bootsform überhaupt nicht an und wurde weggelassen, ansonsten würde ich das Teil verdoppeln.


Die Rümpfe der Dampfboote SB1 sind schwierig zu formen. Sie bestehen aus zwei Halbschalen, die oben vom Deck und ca. 2mm darunter vom Boden, auf dem der Kessel der Dampfmaschine aufruht, abgeschlossen werden.
Folgende Reihenfolge funktionierte gut:
1. Halbschalen vorrunden und die zwei Abnäher unten verkleben (Bild 5). Diese können von hinten mit einer kleinen Lasche gesichert werden.
2. Eine Halbschale von vorne beginnend an das Deck kleben. Durchtrocknen lassen. (Bild 6)
3. Den Bootsboden einsetzen. Durchtrocknen lassen (Bild 6). Der Bootsboden kann mit handgeschnitzten Konsolen abgestützt werden, dennoch bleibt hier die Gefahr, dass er schräg gerät, was sich bei der Montage von Kessel und Schornstein dann optisch äußerst unschön auswirkt.
4. Die zweite Halbschale gleichzeitig an das Deck (Weißleim) und den Bootsboden (UHU) kleben. Durchtrocknen lassen.
5. Von vorne oder hinten beginnend die Naht zwischen den beiden Halbschalen mit Weißleim schließen. Insbesondere klaffen vorne und hinten am Boden karoförmige Öffnungen, die sich aber mit Druck und Geduld weitgehend schließen lassen (Bilder 7 und 8). Die Naht am Boden mit einer Nadel auf Stoß ausrichten und mit Weißleim verkleben.
6. Das Ruder mit der Aussparung für die Schiffsschraube (wurde durch eine Kopie von der Bogatyr ergänzt) und der Kiel vorne wurden mit Weißleim angebracht. das Ruder passte sich ausgesprochen schlecht an die Konturen des Rumpfs an und musste erheblich zurechtgebogen werden. (Bild 9)
Ansonsten ist auch hier der Kessel je nach Lage des Bootsbodens bis zu 2,5mm tiefer zu legen, damit sein Sitz der Vorgabe der Bauskizze entspricht.
Die Schornsteine aller Dampfboote innen schwärzen. Bei SB1 sind die Markierungen bei Schornstein und Dampfdom unten so gesetzt, dass die Naht nicht nach hinten, sondern zur Seite zeigt. Man sollte darauf achten, die Naht einmal nach links und einmal nach rechts zeigend, anzubringen, dann kann man die Boote so platzieren, dass die Naht am fertigen Modell nach innen zeigt.
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Freitag, 20. September 2013, 22:20

Beiboote und Bootslager (Fortsetzung)

Noch einige Bilder des fertigen Bootes SB1.

Vervollständigung Hauptdeck und Bootsdeck (22 Teile Reling)

Nun ist es an der Zeit mit der Vervollständigung von Hauptdeck und Bootsdeck zu beginnen.

Reihenfolge
1. Bevor die Boote angebracht werden können, müssen die inneren Abschnitte der Reling auf dem Bootsdeck montiert werden (Bilder 3-4)
Bild 3: Die Schornsteine werden von insgesamt vier halbrund gebogenen Stücken flankiert.
Bild 4: Zwischen die beiden Niedergänge kommt ein kleiner Abschnitt

2. Auch die 8 stark gewundenen Abschnitte der Reling des Hauptdecks, die im Bereich des Bootsdecks liegen, sind jetzt zu montieren. Nach Montage der Boote wäre dies schwierig und unfallträchtig. (Bilder 4-8)

3. Hinzu kommen 4 Abschnitte Reling, die eine Lücke zwischen zwei Staukästen ausfüllen. (Bild 6, links am Rand)
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  • 13 Iena Beiboote und Bootslager 015.jpg
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Freitag, 20. September 2013, 22:27

Bootslager (Fortsetzung)

4. Es folgt die Montage der Boote und der äußeren Abschnitte der Reling auf dem Bootsdeck. Problematisch ist hier, dass sich auf dem Bootsdeck keine Markierungen für die Bootslager finden. Diese müssen so gesetzt werden, dass weder die Boote auf ihnen miteinander kollidieren, noch die Boote ins Gehege mit den inneren Abschnitten der Reling auf dem Bootsdeck oder mit den Bootskränen kommen. Ein Bootskran sollte schon fertig gestellt sein, um hier Abstandsproben vorzunehmen, auch ist es empfehlenswert, die Bootslager zunächst nur probehalber auf einer Seite mit UHU anzubringen und gleich Stellproben vorzunehmen. Erweisen sich die Abstände als korrekt, können die Bootslager auf der anderen Seiten in denselben Abständen angebracht werden.

Die Bootslager der Dampfboote passen sich hervorragend an die Rumpfform an, die der sonstigen Beiboote weniger, aber das entspricht auch der Realität. Vier Bootslager bilden zusammen mit einem Gestell, das man tunlichst verdoppeln sollte, ein auf Rädern stehendes Gestell. Bei anderen Schiffen sind mir für diese Gestelle Laufschienen bekannt, auf denen die Beiboote dann verschoben werden konnten. Derartiges konnte ich aber auch auf Fotos der Iena nicht ausmachen.

Bild 1: Die Teile für ein Gestell
Bilder 2 und 3: Die zwei achterlichen Gestelle montiert und davor auch schon die äußeren Bootslager.
Bilder 4 bis 7: Montierte Boote, im Vordergrund die äußere Reling. Aus Laserteilen etwas kniffelig zu formen.
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Freitag, 20. September 2013, 22:31

Bootslager (Fortsetzung)

Bilder 1-4: Hinterer Abschnitt an steuerbord mit seinen drei Booten. Bild 2 zeigt, wie knapp die Abstände sind.

Bilder 5-9: Zum Abschluss einige Übersichten nach Montage der Beiboote. Die Kräne sind in Arbeit.
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  • 13 Iena Beiboote und Bootslager 023.jpg
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Dienstag, 1. Oktober 2013, 19:14

30,5cm Geschütze (62 + 22 Teile = 84 Teile)

Geschützrohre
Die Geschützrohre sind exzellent konstruiert. Der innere Kern („positioning mandrel“, auf Bild 2 untere Reihe das zweite Teil von rechts) erlaubt es, dem sich an einer Stelle deutlich verjüngenden Rohr ohne Probleme die richtige Form zu geben. Allerdings ist der vordere Überstand dieses inneren Kerns m.E. deutlich zu kurz (Bild 2: Nur der knapp 1mm lange Überstand hinter dem Markierungsstrich links am Teil bildet den Zapfen, auf den das vordere Rohrleit aufgeklebt wird), um die erforderliche Stabilität zu erreichen. Hier habe ich Teil „c“ vorne gut 1cm länger ausgeschnitten und dabei auf eine leichte Verjüngung geachtet (Bild 3).

Geschützrohre - Superung
Die Geschütze unterscheiden sich in ihrer Barbette markant. Dies ist zu berücksichtigen, wenn höhenverstellbare Rohre eingebaut werden sollen.
A) Die schwarzen Röhren „g“, die die Geschützrohre hinten abschließen (Teilnummer „g“ ist übrigens doppelt vergeben, das andere Teil „g“ ist das Lager für die Rohre beim hinteren Geschützturm, das in diesem Fall entfällt - vgl. Bild 1), müssen so gekürzt werden, dass sie nicht mehr über „d“ hinausragen (Bild 4: Der offene schwarze Zylinder zwischen den beiden Rohren ist der weggeschnittene Teil).
B) Als Lager für die Geschützrohre wurden Kopien der entsprechenden Teile der HMV-Derfflinger verwendet (Bild 5). Der in die Walze eingeklebte Zapfen sollte 1cm aus der Walze herausragen (Bild 4). Mit einem Zahnstocher, der von hinten in das Geschützrohr eingeführt wurde, wurde „c“ etwas aufgeweitet, so dass dieser Zapfen in „c“ hineinpasst. Die Wangenteile der Lager müssen individuell an die Form und Höhe der Geschütztürme der Iena angepasst werden (Bilder 6 und 7).
C) Beim hinteren Turm habe ich eine Kopie der Bodenplatte „f“ genommen und auf Pappe aufgezogen. Hiervon wurde das vordere Drittel abgeschnitten und mit einem Kartonstreifen von 3,5mm Höhe umklebt. Dies Plattform wurde geschwärzt und dann vorne in den Turm eingeklebt. Auf ihr wurden die Geschützrohre montiert (Bilder 8 und 9).
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  • 14 Iena Schwere Geschütze 016.jpg
  • 14 Iena Schwere Geschütze 028.jpg
  • 14 Iena Schwere Geschütze 030.jpg

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Dienstag, 1. Oktober 2013, 19:24

30,5cm Geschütze (62 + 22 Teile = 84 Teile)

Barbetten und Türme
Die Platte „b“ beim vorderen Turm (Bild 1) sollte verdoppelt werden. Das erleichtert das Umleimen mit „a“ erheblich und erhöht gleichzeitig die Stabilität.

Die Scheiben „d“ (Vorderer) bzw. „i“ (hinterer Turm) sollten eine Kartonstärke dicker sein als die großen Scheiben, durch sie führen.

Beim vorderen Turm soll der Turm (Bodenplatte „g+“ und Wandung „h“) stumpf in den Kragen „f“ eingeklebt werden, ohne Kontakt zur darunter liegenden Bodenplatte „e" zu bekommen. Das erschien mir nicht stabil genug. „h“ wurde so ausgeschnitten, das es unten 1,5mm länger ist. Nach dem Verkleben von „f“ auf „e“ wurde der Turm dann von oben eingeklebt (Weißleim an den Nähten, um Schmierer zu vermeiden) (Bilder 2 bis 4)

Die Türme innen komplett schwärzen, hinten mit selbstgefertigten Laschen schließen (Bild 4)

Turmdecken
Die Deckplatte "j" lässt es an Markierungsstrichen zur exakten Ausrichtung fehlen, entsprechende Striche sollten selbst eingezeichnet werden (Bild 5)
die Turmdecken mit selbstgefertigten Laschen schließen
· die Turmdecken überragen den Turm leicht. Um dem abzuhelfen wurde der Keil insgesamt etwas über 1mm breiter ausgeschnitten. Dadurch erhebt sich die Decke etwas mehr als vorgesehen, schließt aber am Rand glatt ab.
· die Kuppeln rückseitig schwärzen, dann die schwarzen Quadrate aus den Kuppeln ausstechen
· die Kuppeln nicht durcheinanderbringen. Sie sind so konstruiert, dass sie sich der leichten Neigung der Turmdecke anpassen.
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Dienstag, 1. Oktober 2013, 19:27

Zum Abschluss ein Bild, das zeigt, dass sich die Arbeit am Richtmechanismus gelohnt hat.

Mittlerweile sind die schweren Türme an Bord und auch die Arbeit an den Bootskränen ist abgeschlossen. Außerdem sind die Kleinteile an Heck und Bug verbaut.

Aber die Mastspitzen und die Takelage haben es in sich, auch wird es in der Endmontage immer schwerer das Schiff noch irgendwo anzufassen.

Dennoch sollte es nicht mehr allzu lange dauern.

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J.R.

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Dienstag, 1. Oktober 2013, 20:02

Großes Kino Zaphod, bin schwer begeistert :thumbsup: .

Viele Grüße

Jens
________________________________________________________

Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.
(Henri Matisse )

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Sonntag, 6. Oktober 2013, 01:38

Hallo JR,

danke für das Lob aus berufenem Munde !


Als Nächsten wurden die vier Bootskräne in Angriff genommen. Diese stellen von der Form her eine einzigartige Lösung dar: Sie sind gegabenl, was mir aber durchaus einleuchtet, da man so das auszusetzende Boot wie an einem Paar Davids hochnehmen und gut ausbalanciert zu Wasserlassen kann.

Kopfzerbrechen bereiteten die Teile "e" und "f", die ich auf meinem Bogen partout nicht finden konnte (Bild 1). Kurt S., der die Iena auch schon gebaut hat, konnte mir hier weiterhelfen und übersandte mir freundlicherweise einen 1A-Ausdruck dieser Teile.

Ebenfalls eine Herausforderung stellten die ovalen schwarzen Flächen an den Teilen "b" und "d" dar. Diese waren im Original Durchbrüche. Beim größeren Kranpaar fanden sich hier jeweils nur sechs Ovale, die sich mit einiger Konzentration auch ausstechen ließen. Beim kleineren Kranpaar waren es leider 9, die so dich an den Rand der Teile "b" und "d" ragten, dass ein ein Ausstechen in der vorgegebenen Form nicht zu denken war. Ich habe hier kleinere Ovale ausgestochen und bei den Teilen "b" auf die kleinsten beiden ganz verzichtet. Diese wurden einfach übermalt (Bild 3).

Im Einzelnen ist m.E. Folgendes zu den Bootskränen anzumerken:

Bootskräne (4x17 + 4x7 Teile = 96 Teile)
· die formgebenden Seitenteile „b“ sollten unbedingt verdoppelt werden
· es sollten zuerst die Seitenteile „b“ auf das „Y“-förmige Teil "a" geklebt werden (Bilder 4 und 5). Es folgt das „U“-förmig zu biegende Teil mit den Durchbrüchen und zum Schluss kommt das „Y“-förmige Teil "c". Dieses Teil sollte nicht unten zuerst angeklebt werden, denn ein Überstand hier kann noch gut korrigiert werden, sondern bei der Gabel des „Y“
· ggf. muss ein Kran nach seiner Fertigstellung an den Auslegern noch zurechtgebogen werden.
· Photos der schwer beschädigten „Iena“ im Dock zeigen, dass beide Kranausleger durch ein recht dickes Kabel mit einander verbunden waren (z.B. auf Bild 6 zu sehen). Außerdem ist zu sehen, dass die von Kranhaken ausgehenden Kabel kurz hinter der zweiten Rolle im Kran verschwanden (Bilder 7 und 8).

Bild 2: Die Teile für einen großen Kran
Bild 6: Zwei fertig gestellte Kräne von unten gesehen
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Sonntag, 6. Oktober 2013, 08:34

Die Bootskräne sind ja Schmuckstücke für sich!
So etwas habe ich noch nie gesehen.

Aber eine sehr elegante Lösung, die vielleicht die Handhabung der Boote vereinfacht hat.
Bis die Tage...

Helmut

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Sonntag, 6. Oktober 2013, 19:30

In der Endmontage werden nun auch vorbereitete Teilgruppen angebracht.

4,7cm Geschütze ((6x13 +1) + (8x4+1) Teile = 124 Teile)
Dieselben Geschütze wie bei der HMS „Victoria“ und deswegen wiederhole ich meine Anmerkungen:
· Mit den Geschützrohren war ich nicht so recht glücklich. Alle Bilder im Netz zeigen deutlich längere Rohre. Außerdem zeigten die Fotos einen Verschlussblock, der sollte auch ergänzt werden. Verwendet wurde hierzu eine auf 90% verkleinerte Fotokopie der herrlichen 7,5cm Geschütze der Peder Skram von David Hathaway. (BIlder 3 und 4)
· Die Rohrrücklaufbremsen wurden aus Papier hergestellt, gezogener Gussast funktioniert hier allerdings auch sehr gut. (Bild 5)
· Die beiden Löcher im Schulterbügel wurden vorsichtig mit einer Nadel ausgestochen, die Rückseite des Papiers dann mit einer Rasierklinge geglättet (Bild 2)
· Alle sechs Geschütze mit "Unterbau stehen hinter Reling. Beim Einkleben der Rohre ist daher deren Höhenausrichtung so zu bewerkstelligen, dass diese über die Reling ragen

Bild 1: Der Unterbau in der Konstruktion. Im Original fanden hier Stahlbänder Verwendung.
Bild 6: Eines der ganz schwarzen Geschützen, das später auf dem Admirals-Balkon Aufstellung finden wird.
Bild 7: Vorteil der Nahaufnahme: Der Knick im Rohr ganz links wird sichtbar und kann behoben werden. Im Hintergrund eine Sopwith Pub in 1/250
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  • 12 Iena 47mm Geschütze 001.jpg
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  • 12 Iena 47mm Geschütze 012.jpg
  • 12 Iena 47mm Geschütze 015.jpg

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Sonntag, 6. Oktober 2013, 19:42

Endmontage - Kleinteile Heckbereich (75 + 2 = 77 Teile)

Hier gibt es nicht viel anzumerken, alles passt, auch die Anleitung ist von wünschenswerter Klarheit. Die Skizzen auf Seite 9 zeigen allerdings für den achteren schweren Geschützturm irrtümlich eine Barbette, wie sie auch den vorderen Turm umgibt
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