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Sonntag, 2. Januar 2011, 17:27

[Frustabbruch] Halberstadt D II, GPM, Nr: 253 Seria "D", 10/2006, 1:33

Servus zusammen,

jetzt kommt der naechste Baubericht. Es ist die Halberstadt D II von GPM in 1:33. Da ich dem Charme der Doppeldecker und dieser Epoche nicht widerstehen kann, werden noch einige folgen. Es werden erstmal nur die Flugzeuge der deutschen, sowie der k.u.k. Luftfahrt sein. Kurz zur Geschichte:

Im Jahr 1912 wurde in Halberstadt die "Deutsche Bristol Flugzeug Werke GmbH" gegruendet. Die gleichnamigen Flugzeuge sind erst in Lizenz gebaut worden. Die erste Eigenentwicklung war die Halberstadt B II, ein zweisitziger Trainer. Im Juni 1916 kamen die ersten acht Serienmaschinen D II und D III an die Front. In ihren Leistungen war die Halberstadt besser als die Fokker E IV. Eine zeitlang flog auch der "rote Baron" diesen Typ. Am Ende des Krieges waren immer noch ein paar Flugzeuge im Einsatz.

Hier ist das "Frisch Ausgepackt": Halberstadt D II

Nun zum Modell:

Da es moeglich ist zwei verschiedene Varianten zu bauen, habe ich mich fuer die Naturfarbene entschieden. Sie besitzt keine Seriennummer, wurde aber von Lt. Walter Hohndorf in der Jasta 14 geflogen. Auch hier werde ich mit Lasercutteilen arbeiten.

Das war es erstmal. Ich bin gerade bei den Fluegelspanten. Wenn ich sie fertig habe, kommen auch Bilder.

Gruss Andy
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Montag, 3. Januar 2011, 22:22

Servus,

ich habe mit dem Cockpit angefangen. Das ist ein bisschen schwieriger zu bauen, da ein Spant mitten durch geht. Die Instrumente habe ich mit Weissleim wieder ein wenig hervor gehoben. Teil 11 musste an Spant 4 um dessen Staerke (1 mm) gekuerzt werden. Oder man laesst dann Laserspant W2a weg. Dann passt es auch. Bitte auch auf die Einbuchtung fuer das MG achten, damit die Kerbung an der richtigen Seite ist. Ansonsten habe ich das Gefuehl, das hier zuviele Spanten eingeplant wurden, im Vergleich zur Phoenix. Der Sitz muss noch trocknen und wird dann auch eingesetzt.

Gruss Andy
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Montag, 3. Januar 2011, 22:32

Kommen wir zum 2. Problem,

der Spant S3 ist zweimal auf dem Lasercutsatz. Leider habe ich Idiot die Teile zusammengeklebt, anstatt die anderen Spanten abzumessen. Das heisst, ich werde die Spanten an deren Verbindung auf die 2 mm vergroessern. Ich konnte aus der Anleitung nicht erkennen, warum der Spant zweimal vorhanden ist. Ich denke, das sich GPM irgendwie vertan hat. Denn auch Spant W2a koennte man weglassen. Sowie auch einige kleine. Anscheinend hat sich hier jemand mit Spanten ausgetobt. Die Anleitung habe ich mal abfotografiert um das zu zeigen.

Gruss Andy
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Henryk

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4

Dienstag, 4. Januar 2011, 16:53

Hallo nasymon,
ich habe diesen Bausatz nicht, um mich es in Ruhe anzuschauen, für mich (Zeichnung) sieht es aber so aus, als ob die Spanten S3 doch doppelt, also an der linken und der rechten Seite der Rumpfkonstruktion vorhanden wären. Die Wand S3L (l - lewy - links) ist auf der Zeichnung (rys. 7) vermerkt, die andere, die auf der Zeichnung nicht beschriftete, müsste die 3SP (p – prawy, also rechts) sein.
Herzlichste Grüße
Henryk

Alle meine Flugzeugmodelle

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Dienstag, 4. Januar 2011, 17:40

Hallo Henryk,

laut Anleitung wird nur einer dieser Spanten S3, nicht S3L, auf 1mm verstaerkt. Die anderen Spanten W5a usw. haben nur einen Spalt von 1 mm zum Zusammenstecken. Also ich weiss nicht, warum S3 dann zweimal auf dem Lasercut ist. Ich denke, das da ein Fehler ist.

Gruss Andy

6

Montag, 10. Januar 2011, 21:27

Servus,

ich konnte die zwei falsch zusammen geklebten Spanten für das hintere Rumpfteil wieder lösen. Das ging leichter als ich dachte und auch ohne schlimme Beschädigung derselben. Nun passten alle Spanten wieder. Ich weise noch einmal daraufhin das Spant S3 und W2 doppelt im Lasercutsatz sind. Man braucht aber nur einen jeweils. Hier das Photo des Spantengerüsts der hinteren Rumpfsektion. Wobei ich der Meinung bin, dass es gundsätzlich zuviele sind.

Gruss Andy
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Montag, 10. Januar 2011, 22:01

Und wieder ich,

ich habe dann den Motor gebaut. Man sollte aber die Ventilfedern, Stößelstangen und Umlenkhebel erst anbauen wenn die komplette Unterseite des Flugzeugs fertig ist. Verhindert das abfallen usw. . Bei der Beplankung ist die Unterseite in der Mitte jeweils links und rechts um 1mm an der dicksten Stelle zu groß. Vorne und hinten passt es. Ich habe es weg geschnitten. Teil 45 (Aufnahme des MG) sollte man auch trennen und anpassen. Es ist sonst für die Haube zu hoch. Die Hauben kann man mit dünnem Papier als Laschen verbinden. Die Spanten lassen da genug Platz. Bei mir war es zu spät. Während sich die Ungenauigkeiten bei der Phönix in Grenzen hielten, treten sie hier verstärkt auf.

Gruss Andy
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Montag, 10. Januar 2011, 22:06

So jetzt noch zum hinteren Rumpfteil!

Ich habe dort nur die Seiten im Moment beplankt und das erste Oberteil. Da gab es bis jetzt keine grossen Probleme. Auch hier geben die Spanten genug "Fleisch" für dünnes Papier.

Gruss Andy
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Dienstag, 11. Januar 2011, 15:26

Hallo Andy, it will be interesting to see her in your recolored version. Good luck!
best regards
mit herzlichen grussen

Fred

In Build:
Panzerkreuzer Infanta Maria Teresa

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Mittwoch, 12. Januar 2011, 00:03

@ Royaloakmin: Dear Fred,
Thank you. But I did not recoloured the plane. The Model can be built in 2 different colours. In the Link at the beginning of this report you can show how the pieces look.

Servus,

ich habe heute den Rumpf zusammen gefügt. Er sieht absolut nicht so aus, wie ich es gerne hätte. Ich musste aber etwas wieder entfernen und neu ankleben. Dafür geht das noch. Ich könnte auch die Beplankung komplett runter reissen und die Andere nehmen. Nur passt der Kontrast zur Fokker Dr I dann nicht mehr. Also bleibt es so. Man sollte auf jeden Fall mit Ladchen arbeiten. Die Hauben vom hinteren Rumpfteil passen nicht an das Vordere. Da muss angepasst werden. Der Übergang von Rund auf Gerade hinten sollte GPM auch überdenken. An den Drahtstift kommt das Seitenruder nachher. Beim Einpassen der Unterseite sollte man auf die Aufnahme des Landespornes achten. Es ist leichter, denke ich, wenn man die Seitenteile und Oberteile von der hinteren Sektion erst mit Laschen zusammenklebt, bevor sie auf den Rumpf fest gemacht werden. Der kleine Spalt an den Teilen wird von mir noch mt Weissleim aufgefüllt und eingefärbt.

Noch ein paar Worte an GPM, die Naht hätte man halbieren und auf beide Sektionen zeichnen können. Und die Strukturmalungen auf der Oberseite sollten auch passend sein.

Gruss Andy
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Mittwoch, 12. Januar 2011, 20:28

Servus,

ich habe mal ein bißchen weitergebaut. Das sind die Seile von der Steuerung, die kurz hervor kommen und dann im Rumpf wieder verschwinden. Das ist fummelig. Besonders bei den Beiden, die durch den Ring gehen. Ich habe es wieder mit Borsten gemacht. Es ginge auch sehr dünner Draht. Ich finde Plastik nur besser, da diese mehr die Form halten.

Gruss Andy
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Donnerstag, 13. Januar 2011, 21:07

Servus,

es kam jetzt das Fahrwerk dran. Die Achse (Schablone 19) kann ruhig um 5 mm verkürzt werden. Das System ist ja altbewährt und nicht schwer. Wie bei allen Doppeldeckern, die ich habe, wird die Achse an das Gestänge gebunden. Irgendwie ist das ein Montagsflugzeug für mich. Obwohl ich schon in dem Stil gebaut habe, gelingen mir manche Teile nicht. Denn der Bogen ist vom gleichen Konstrukteur wie bei der Phönix. Es sind allerdings 2 Jahre zwischen den Bögen. Tja, ich baue jetzt bis zum bitteren Ende und vielleicht überzeugt mich ja dann der Gesamteindruck.

Gruss Andy
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Freitag, 14. Januar 2011, 14:19

Servus,

ich schrieb ja schon gestern, das bei mir am Flugzeug der Wurm drinn ist. Das setzt sich weiter fort. Ich, Depperter, sagt man in Österreich, glaube ich, habe erst heute gesehen, dass ich das falsche Fahrwerk genommen habe. Also, bin ich gerade dabei das Alte runterzureißen und das Neue zu bauen. Leider hinterließ die Aktion Spuren auf dem Rumpf. Ich zeige heute Abend Bilder davon.

Gruss vom genervten Andy über seine eigene Blödheit.

14

Freitag, 14. Januar 2011, 18:09

Und hier sind die versprochenen Bilder. Ich habe diesmal die Achse um 5 mm verkürzt. So wie ich es beschrieb gestern. Es ist doch besser geworden als ich dachte. Die Räder habe ich komplett ohne Laserteile gebaut.

Gruss Andy
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Freitag, 14. Januar 2011, 20:10

Ja nochmal ich,

der Landesporn kam an seine Position. Da gab es nichts aufregendes. Die grauen Stützen werden um 0,8 mm Draht gewickelt. Und der Sporn wird dann aufgeklebt. Das war es für heute.

Gruss Andy
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Samstag, 15. Januar 2011, 19:45

Servus zusammen,

heute habe ich die Stößelstangen und Umlenkhebel angebaut. Die Schablone für die Stangen ist zu kurz. Man sollte die Plattform durchbohren und die Stangen um 1 cm länger machen.Der Draht ist aus den Klips für Tiefkühlbeutel. Der schien mir dünn genug. Den Draht mit einer Zange festhalten und dann mit dem Fingernagel das Plastik abziehen. Für mich ist diese Fließbandfertigung sehr anstrengend. Zum Glück habe ich mir mal eine Lupenbrille zugelegt. Das entspannt meine Augen sehr bei den Kleinteilen.

Gruss Andy
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17

Samstag, 15. Januar 2011, 22:28

Schon wieder ich,

der Vergaser und die Zuleitungen wurden angeklebt. Dafür habe ich einadriges Elektrokabel genommen. Das kann man gut biegen und auch mit Revellfarben einfärben. Somit kann dann die Motorabdeckung verarbeitet werden. Wobei ich wohl dem Vergaser damit die Sicht versperre. Die Abgasanlage kann ich erst dann bauen.

Gruss Andy

P.S.: Der Weissleim ist noch ganz trocken. Also nicht wundern über die weißen Kleckse.
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Gummikuh

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18

Samstag, 15. Januar 2011, 23:14

Hey, Nasymon,

der Motor wird ja wieder eine Wucht! Die bekommst du jedesmal wunderschön hin.

Nun trinkst du ja leider wenig Alkohol, insofern könnte die Beschaffung für dich schwierig sein, aber es gibt bei Gran Reserva-Rotwein meist ein Geflecht aus goldenem oder silbernem dünnen Draht. Das Zeug ist wunderbar für solche Arbeiten geeignet. Dünn, stabil, läßt sich gut biegen.
Vielleicht kannst du dich ja im Supermarkt deiner Wahl einfach mal ans Weinregal stellen und eine Zeitlang versonnen an den Flaschen herumfingern. Vielleicht noch einen Bastelseitenschneider mitnehmen....
Auch nicht schwerer, als dieses Plastik da von deinem DRaht runterzupuhlen.

Liebe Grüße

Till
Is das Kunst, oder kann das wech?

19

Sonntag, 16. Januar 2011, 19:33

Hallo Till,

was ist an der Krücke von Motor denn schön? Ich habe das Teil arg strapaziert. Leider ist mein Plan mit selbstgemachten Federn nicht aufgegangen und ich musste diese dann wieder runterreißen.

Deine Idee, zu der Beschaffung des dünnen Drahtes, scheint ja nicht schlecht zu sein. Aber bei meiner Methode, habe ich ein besseres Gewissen.

Ich wollte euch heute die fertigen Hauben zeigen, jedoch erschien der Fehlerteufel wieder. Und ich muss das beheben. Da mir der Föhn und fast 15° Wärme, seit 2 Tagen Kopfschmerzen bereiten, ruht die Arbeit.

Gruss Andy

20

Montag, 17. Januar 2011, 18:08

Servus,

ich habe die Hauben angebracht. Voher habe ich die ersten Fäden für die Verstrebung eingebaut. Es wurde zwei kleine Löcher gebohrt, der Faden eingeschoben und dann mit Weißleim verklebt. Zum Kleben der Fronthaube müssen diese noch in Position und dann kann man die Front anbringen.

Man muss die Seitenhauben anpassen. Und zwar an der Stelle zum ersten Zylinder vor dem Cockpit. Kann auch sein das das aus meiner Ungenauigkeit resultiert.

Wie man auch sehen kann, ist der Vergaser verdeckt. Die Ausschnitte sind für die Streben zum oberen Flügel.

Auf der anderen Seiten werde ich wohl Platzprobleme mit der Abgasanlage bekommen. Das scheint mir eng zu werden. Das werde ich bald genauer sagen können. Die kommt als nächstes.

Gruss Andy
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Gummikuh

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21

Montag, 17. Januar 2011, 18:29

Hey, Nasymon,

na, ich meine, da spielt dein Perfektionismus eine Rolle. Ich finde diese ollen Motoren, die du baust, klasse.
Okay, okay, aber ich enthalte mich fürderhin allen Lobes und genieße still.

Viele Grüße

Till
Is das Kunst, oder kann das wech?

22

Montag, 17. Januar 2011, 18:39

Hallo Till,

ich wollte dir nicht den Tag verderben. Entschuldige, ich sehe meine Fähigkeiten vielleicht zu kritisch. Liegt wohl daran, dass es nicht so ist, wie ich es gerne hätte. Die Erreichung des Niveaus eines gen-d oder einiger anderer, wie Jan Hascher usw., dauert doch länger als ich will. Ich wollte dir auf keinen Fall zu Nahe treten.

Gruss Andy

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Gummikuh

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23

Montag, 17. Januar 2011, 20:11

Hey, Nasymon,

ich hoffe, du liest das hier noch, damit ICH DIR nicht den Abend verderbe.
Nee, du bist mir nicht zu nahe getreten. Ganz im Gegenteil, ich verstehe dich sehr gut, weil es mir immer ganz ähnlich geht. Manche von den Ergebnissen, die ich erziele, finde ich sowas von neben der Spur.....aber offensichtlich nur ich. Ööööh.
Auch wenn du dir die Haare raufst....ein paar hundert Kilometer weiter weg sitzt einer, der schaut sich deine Rizinudsöl-Motoren immer gerne an.
Und...keine Panik, mit jedem Modell werden wir besser.


Viele Grüße

Till
Is das Kunst, oder kann das wech?

24

Dienstag, 18. Januar 2011, 15:21

Hallo,

die Abgasanlage ging leichter als ich dachte. Das lange Endrohr wird aus einem mit Papier umwickelten 0,8 mm dicken Drahtstück hergestellt. Der Trichter am Ende war nicht schwer. Die Stücke von den Zylindern zum Endrohr sind aus Papier gewickelt und müssen angepasst werden. Meine sitzen nicht ganz dort wie auf der Anleitung angegeben. Ist für micht nicht schlimm. Die Teile 42 und 41 sollten nicht vertauscht werden. Es sind zwar nur 0,5 mm Unterschied in der Höhe, aber man sieht es dann bei der Draufsicht. Alles wurde auch von mir angemalt. Passt besser als das Grau. Damit ist der Motor endlich fertig.

Das MG war kein Problem. Den Lauf habe ich aus einem Q-Tips gebaut.

Der Drehzahl- oder Geschwindigkeitsmesser ist mit Weißleim wieder hervorgehoben. Das Unterteil (Teil 43) zusammenzusetzen ist sehr filigran und fummelig.

Ich finde das Rumpfprofil der Maschine sehr schön. Sie hat eine schöne geschwungene Linienführung. Ich habe davon auch mal zwei Bilder gemacht. So könnt ihr selbst entscheiden.

Gruss Andy
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Mittwoch, 19. Januar 2011, 19:19

Servus zusammen,

das Höhen- und Seitenleitwerk sind fertig. Mein Flieger hat seine ersten Flügel ;)

Das Höhenleitwerk habe ich festgeklebt, da es sonst nur an zwei dünnen Streifen hängt. Das erschien mir zu filigran.

Das Seitenleitwerk ist auf das Drahtendstück gesteckt und dann mit den Stützen verbunden worden. Teil 92 muss unbedingt vor dem Ruder an dem Draht angebracht werden. Die Steuerseile sind wieder aus Borsten. Das war es erstmal.

Gruss Andy
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Montag, 24. Januar 2011, 19:58

Servus,

das erste Paar Tragflächen ist am Flugzeug. Die Tragflächenspanten sind nicht ganz genau. Die kleinen Teile, die zwischen den Spanten sitzen, müssen in der Länge angepasst werden. Das kommt daher, dass anstatt 0,5 mm Lasercutkarton 1 mm Karton genommen wurde. Teil 188 ist auch nur 4x pro Seite da, anstatt fünf Mal. Dafür kann man Teil 134 nehmen das doppelt überzählig ist.

Da sich der Karton bei kleinen Teilen spaltet, habe ich den Windschutz eingescannt. Dann zwei Mal auf 80 g Papier gedruckt. Zwischen diese Lagen habe ich die Folienverpackung für den Lasercutsatz mithilfe des doppelseitigen Klebebandes geklebt. Dies alles erschien mir beweglich genug, um auf das Flugzeug zu kommen.

Der Kompass im Flügel ist wieder mit Weißleim hervorgehoben.

Gruss Andy
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27

Mittwoch, 26. Januar 2011, 01:31

Servus,

hiermit verkünde ich den Abbruch des Baues. Beim Anbringen der oberen Tragflächen ist mir wieder ein Fehler passiert. Das Flugzeug ist mein Waterloo. Da es fast fertig ist kann dieser Bericht abgeschlossen werden. Ich persönlich werde es aufbewahren als Mahnmal mangelnder Konzentration. In ein paar Monaten werde ich mich nochmal daran versuchen. Aber jetzt ist der Punkt erreicht, wo ich es in die runde Ablage werfen will und mein Frust zu groß ist. Ich habe mir zuviele Fehler erlaubt und das Aussehen genügt auch nicht meinen Ansprüchen. Die Tragflächen sehen aus wie Sau. Und noch so einiges andere. Ich hoffe, ihr hattet ein wenig Spaß im Bericht.

Der Lasercutsatz gehört definitiv noch einmal überprüft und neu gemacht. Auch wäre eine Tragflächenschablone wie bei der Phönix sehr ratsam. Ich habe das Gefühl das die Halberstadt ein Erstlingswerk ist. Sie hat einige Innovationen, die die Phönix nicht hat und umgekehrt. Mein Scheitern aber liegt einzig an mir. Ich habe es als leicht angesehen, aufgrund meiner Erfahrungen mit der Phönix. Da lag ich mehr als falsch. Das war es dann.

Gruss Andy

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Henryk

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28

Mittwoch, 26. Januar 2011, 10:07

Hallo nasymon,
kein Grund zur Panik, wohl jeder von uns hat schon so eine Erfahrung gemacht; nach dem bekannten Spruch „was dich nicht umbringt, macht dich stark“ ist das auch „gut so“. Bei meiner MiG-9 kann ich davon Lieder singen…
Herzlichste Grüße
Henryk

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29

Mittwoch, 26. Januar 2011, 10:54

Hallo Andy!

Na ja, so was kann passieren. Da sollte man sich keinen Stress machen (was man dann aber meist doch macht - bin ja selber so). Das nächste wird besser ;)
Generell hatte ich mit GPM noch nie Probleme - da passte immer alles. Soll aber nicht heißen, das die sich nicht auch mal einen Ausrutscher leisten. Mal sehen, was die nächsten GPM Bögen bringen (2 oder 3 habe ich daheim noch liegen).

30

Mittwoch, 26. Januar 2011, 20:42

Hallo,

danke für euren Zuspruch. Ich wollte noch einmal darauf hinweisen, dass der Bausatz in Ordnung ist (bis auf die Fehler beim Lasercut). Ich habe den Bau aufgrund meiner eigenen Fehler abgebrochen. Diese ziehen sich durch den ganzen Bau. Ich konnte sie bisher nur gut kaschieren. Bei den Tragflächen und meinem gestrigen schweren Fehler ging das nicht mehr. Es sind reine Konzentrationsfehler von mir. Ich werde mir den Satz noch einmal bestellen, aber im Moment will ich etwas anderes machen. GPM hat einen guten und interessanten Satz heraus gebracht. Der zu einer Doppeldeckersammlung dazu gehört. Besonders in der Farbe, in der ich ihn baute. Ich wollte das nur klarstellen. Es hörte sich so an, als ob einige denken, der Satz ist nicht richtig konstruiert.

Gruss Andy

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