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woody

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Samstag, 28. Juni 2008, 08:52

Wie Ihr sehen könnt, beherrscht der Inkscape bereits eine ganze Reihe von Farbmodellen, jedenfalls was die Eingabe der Farbe betrifft. Leider ist noch keine konsequente Unterstützung des CMYK-Farbmodells, das in Druckereien für den Offset-Druck verwendet wird, implementiert; na ja, kommt ja vielleicht noch.

Wir haben von der Linienbreite Null gesprochen; das ist zwar theoretisch richtig, aber in der Praxis nicht gegeben, wie Ihr im dritten Untermenü sehen könnt: Hier können wir die Linienparameter definieren, also z. B. die Strichstärke und den Linientyp. Spielt doch einfach mal damit herum; da läßt sich schon was machen.

Was mir aus modellbauerischer Sicht gefällt ist die Möglichkeit, die Linienstärke auch in Millimetern angeben zu können; und soweit ich das bisher getestet habe, funktioniert das auch sehr gut. Weniger gut gefällt mir, daß ich derzeit noch keine Linie frei definieren kann, denn die Auswahl an Linientypen ist zwar groß, erfüllt aber noch nicht alle Anforderungen.
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MiZi

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Samstag, 28. Juni 2008, 09:46

Hallo Woody,

erst mal Gratulation zu dem Projekt, stark, das dir der Outliner so hilft! Bemühe dich nicht so sehr, Hilfslinien usw. mit Inkscape zu produzieren. Blenders Möglichkeiten sind da viel mächtiger.

Zum Thema Linienstile: Sie dir mal das an:

Quellcode

1
stroke-dasharray:14.17322835,3.54330709,1.77165354,3.54330709;stroke-dashoffset:0

Eine Strichpunkt-Linie (als XML-Parameter "style" zum Objekt "path").
Wo sich diese Voreinstellungen in Inkscape verstecken, habe ich noch nicht gefunden, es muß aber möglich sein...

Gruß,
Micha

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43

Samstag, 28. Juni 2008, 09:52

Ich glaub ich muss erstmal die ganzen Methylmolekühle ;-) von gestern erst vertreiben bevor ich so auffassungsmässig mit halten kann..

Hab den trööt mal ins Kochbuch übernommen.....

woody

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44

Samstag, 28. Juni 2008, 12:02

Hallo MiZi,

schön, wieder mal was von Dir zu hören!

Zitat

erst mal Gratulation zu dem Projekt, stark, das dir der Outliner so hilft!
Du hast mit diesem Programm buchstäblich alle Probleme gelöst, die ich mit dem Unfolder noch so hatte. Zwar anders, als ich es ursprünglich geplant hatte, aber was die Flexibilität und Einsetzbarkeit angeht, sogar noch wesentlich besser als geplant. Die Kombination Unfolder / Outliner ist einfach klasse!

Zitat

Bemühe dich nicht so sehr, Hilfslinien usw. mit Inkscape zu produzieren. Blenders Möglichkeiten sind da viel mächtiger.
Das sehe ich genauso; vor allem habe ich kein Problem (vom Arbeitsablauf) damit, das Bauteil nach dem Abwickeln im Blender fertigzustellen und dann erst die Endbearbeitung im Inkscape zu machen.

Zitat

Eine Strichpunkt-Linie (als XML-Parameter "style" zum Objekt "path").
Wo sich diese Voreinstellungen in Inkscape verstecken, habe ich noch nicht gefunden, es muß aber möglich sein...
Klar, daß das kein Problem von SVG/XML ist, sondern derzeit bloß noch kein GUI zur freien Liniendefinition im Inkscape dafür implementiert ist. Ich muß mich aber noch mehr mit SVG auseinandersetzen (was eh schon lange geplant ist), bevor ich da einigermaßen kompetent mithalten kann. Aber dann sehe ich da auch kein Problem mehr ...

Servus, Woody

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45

Samstag, 28. Juni 2008, 12:03

Hallo Chriess,

Zitat

Ich glaub ich muss erstmal die ganzen Methylmolekühle ;-) von gestern erst vertreiben ...
irgendwie kommt mir DAS Problem nicht unbekannt vor ... :D

Servus, Woody

D-WHALE

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Samstag, 28. Juni 2008, 15:42

hi Wolfgang!
erstmal:

Zitat

Schulligung, lag wohl an der Hopfen-Kaltschale; da stand so ein komisches Wort drauf: Doppelbock

alles, wo unter 30 Vol.-% auf der Flasche steht ist doch kein Alkohol, sondern nur ein Lebensmittel und somit auch keine Entschuldigung :D

jetzt zum Thema:
wenn du sowas mit den Linien machen kannst (Füllen, Strichpunkt, etc.), dann müßtest du doch auch die Linien und Objekte schattieren können! dann nämlich weißt du auch, wie ich meine Alien-Schiffchen hab altern lassen!
Das muß doch dann dort auch gehen, oder?

LG
In stiller Trauer

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Montag, 30. Juni 2008, 07:46

Hallo Marko,

Zitat

jetzt zum Thema:
wenn du sowas mit den Linien machen kannst (Füllen, Strichpunkt, etc.), dann müßtest du doch auch die Linien und Objekte schattieren können! dann nämlich weißt du auch, wie ich meine Alien-Schiffchen hab altern lassen!
Das muß doch dann dort auch gehen, oder?
Wart's ab, zum Thema Texturierung komme ich schon noch. Und Dein Tutorial steht ja auch noch aus ... :D

Servus, Woody

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48

Montag, 30. Juni 2008, 07:47

Also, nachdem wir jetzt schon mal Objekte anlegen und deren Eigenschaften verändern können, wollen wir doch das Objekt selbst bearbeiten. Dazu gehört, daß wir Punkte hinzufügen und löschen sowie deren Lage auf der Zeichenebene ändern können. Und das erreicht Ihr im Inkscape, indem Ihr das gwünschte Objekt anklickt und damit markiert und dann mit F2 auf das Werkzeug "Bearbeiten der Knoten oder der Anfasser eines Pfades" umschaltet (Oh je, was für eine sperrige Bezeichnung für den Editier-Modus der Objekte).

Ein kleiner Einwurf: Hier seht Ihr übrigens ein wunderschönes Beispiel dafür, warum ich immer wieder ein bisschen auf Grundlagen einzugehen versuche! Seht Ihr an dieser Stelle die "Ähnlichkeiten" im Denken von Blender und Inkscape?
Der Blender hatte einen Objektmodus für das Verändern und Anpassen GANZER Objekte und einen Editier-Modus für das Manipulieren der Punkte EINES Objekts. Jetzt seht Ihr die 1:1-Analogie im Inkscape: mit F1 veränderte Ihr die Objekte (Skalierung, Lage auf der Zeichenebene usw.), mit F2 bearbeitet Ihr die Punkte EINES Objekts. Der einzige grundlegende Unterschied ist, daß der Blender in 3D und Inkscape in 2D arbeitet.
Mit so einem Verständnis für die Hintergründe eines Programms wird das Arbeiten wieder etwas einfacher. Es ist wie Autofahren: niemand muß wissen, wie ein Automotor funktioniert, aber man fährt besser, wenn man z. B. weiß, daß mehr als 6000 rpm meistens nicht so ganz gesund sind ...
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Montag, 30. Juni 2008, 07:48

Gut, wir haben jetzt also umgeschaltet, und damit hat sich auch die Menüleiste für die Werkzeug-Einstellungen verändert: vor allem die ersten 6 Buttons sind für die Bearbeitung der Objekt-Punkte wichtig.
Kommen wir aber zuerst zum Markieren von Punkten: Mit Anklicken kann man GENAU EINEN Punkt markieren; mit Anklicken einer Linie (mathematisch genauer: einer Strecke) die beiden begrenzenden Punkte und eine Menge von Punkten durch "Umfassen" der Punkte bei gedrückter Maustaste. Mit Shift-Mausklick kann man einen beliebigen Punkt zu der bereits bestehenden Auswahl hinzufügen. Also nicht wirklich was Neues!

Interessanter wird schon das Verschieben: Wenn man einen Punkt markiert hat und nun mit gedrückter Maustaste bewegt, bewegt sich dieser Punkt mit der Maus. Habt Ihr aber eine Linie markiert und wollt diese Verschieben, dann passiert folgendes:
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Montag, 30. Juni 2008, 07:49

Tja, das war vielleicht nicht ganz das, was wir erwartet haben. Aber was ist eigentlich passiert?

Ich habe Euch ja was von Objekten und deren Eigenschaften erzählt; und hier seht Ihr jetzt ein praktisches Beispiel dafür: Das Objekt "Linie" (bleiben wir einfach bei diesem Begriff, obwohl "Strecke" eigentlich korrekt wäre, aber später reden wir ja auch von Linienzügen) hat nicht nur die Eigenschaft "2 Endpunkte", sondern auch "Steigungen in diesen Endpunkten" ... was vom Fachmann mit "Bezier-Kurve"umschrieben wird. Mit Hilfe dieser Eigenschaften könnt Ihr mathematisch genaue Kurven zeichnen, was aber im Kartonmodellbau nicht immer sinnvoll sein muß, wenn Ihr an die Materialeigenschaften von Karton denkt (Krümmungen gleichzeitig immer nur in einer Richtung!).

Aber unser Ziel war ja eingentlich das Verschieben der Linie, und da war ja die Aktion nicht gerade das Wahre ...
Wenn Ihr im Inkscape einen Linie verschieben wollt, dann müßt Ihr einen der beiden Endpunkte packen und verschieben. Oder noch allgemeiner: Um eine Auswahl von Punkten zu verschieben, müßt Ihre EINEN der Punkte packen.
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Montag, 30. Juni 2008, 08:02

Kommen wir zum Hinzufügen von Punkten: hier habe ich momentan nur eine Möglichkeit gefunden, die mir - ehrlich gestanden - nicht so besonders gefällt. Man markiert eine Linie und klickt bei den Werkzeug-Einstellungen auf das Plus-Zeichen. Schon wird in der Mitte der Linie ein Punkt eingefügt.
OK, wir haben damit einen Punkt mehr, aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht da, wo wir in wirklich brauchen. Leider habe ich bis jetzt noch keinen Weg gefunden, einen Punkt - wie im Blender - zu extrudieren. Also, wenn es diese Funktion gibt und mir einer einen Tipp geben kann, wäre ich ihm sehr dankbar.

Soweit zu den schlechten Nachrichten! Kommen wir zu den guten: Für das, was nachher in Bezug auf das Projekt kommt, brauche ich nur die Funktion zum Löschen von Punkten! :D
Der Grund ist ganz einfach: Da ich die Bauteile bereits im Blender komplett fertiggestellt habe, muß ich ja "nur noch" die Linienstile ändern, aber keine Punkte mehr hinzufügen. Und insofern kann ich mit meinem derzeitigen Kenntnisstand leben.

Also: Klick auf Plus fügt in den markierten Linien einen neuen Mittelpunkt ein ...
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Montag, 30. Juni 2008, 08:07

Also, ich will eigentlich keine Punkte einfügen, sondern nur Löschen! Na, dann üben wir halt das mal ...
Ein Klick auf das Minus-Zeichen bei den Werkzeug-Einstellungen, und die markierten Punkte sind weg!
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hemingway

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Montag, 30. Juni 2008, 10:39

Hallo woody!

Zitat

Original von woody
OK, wir haben damit einen Punkt mehr, aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht da, wo wir in wirklich brauchen. Leider habe ich bis jetzt noch keinen Weg gefunden, einen Punkt - wie im Blender - zu extrudieren. Also, wenn es diese Funktion gibt und mir einer einen Tipp geben kann, wäre ich ihm sehr dankbar.


Ich versteh nicht ganz genau, was du mit "Punkt extrudieren" meinst. Wenn es darum geht, an eine Strecke weiter Punkte anzuhängen, sozusagen eine Polygonkurve zu erstellen, ist das eigentlich einfach:

Mit Shift-F6 das Bezier-Kurven-Tool aufrufen, auf den Endpunkt der Strecke/Kurve klicken und weitere Streckenabschnitte zufügen. Wenn man ein geschlossenes Polygon erstellen will, einfach als letztes den Endpunkt der Strecke wieder anklicken.
Als Beispiel hab ich mal auf diese Weise eine Klebelasche erzeugt:
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D-WHALE

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Montag, 30. Juni 2008, 21:57

Zitat

Original von woody
... Und Dein Tutorial steht ja auch noch aus ... :D


du meinst doch nicht etwa das Tutorial, wo ich aus dem Linken bild das rechte mache!?
Ich glaube, das können wir doch wohl vergessen! du weißt ja warum! gibt ja mehrere Gründe! Außerdem muß ich ja ein paar Geheimnisse für mich behalten, sonst pinselt mir ja keiner mehr den Bauch ;) !

Ich schau dir mal weiter zu (auch wenn mein Kopf jetzt schon raucht)

LG
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Dienstag, 1. Juli 2008, 06:32

Hallo Bernhard,

Zitat

Ich versteh nicht ganz genau, was du mit "Punkt extrudieren" meinst. Wenn es darum geht, an eine Strecke weiter Punkte anzuhängen, sozusagen eine Polygonkurve zu erstellen, ist das eigentlich einfach:
Yep, genau das wars. Ich war einfach zu blöd, an der richtigen Stelle zu suchen! Na ja, ich hoffe, das versprochene Inkscape-Buch kommt jetzt bald mal auf den Markt ...
Vielen Dank für Deine Hilfe; wieder was gelernt.

Servus, Woody

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Dienstag, 1. Juli 2008, 06:35

Hallo Marko,

Zitat

du meinst doch nicht etwa das Tutorial, wo ich aus dem Linken bild das rechte mache!?
Ich glaube, das können wir doch wohl vergessen! du weißt ja warum! gibt ja mehrere Gründe! Außerdem muß ich ja ein paar Geheimnisse für mich behalten, sonst pinselt mir ja keiner mehr den Bauch
Und genau da bin ich anderer Ansicht: Für jedes Bit, das ich bisher in das Forum investiert habe, habe ich mindestens 2 Bits an Information wieder zurückbekommen ... siehe letzten Beitrag von Hemmingway oder das Outliner-Script von MiZi.
Und denk' dran: zu wissen, wie etwas geht, heißt noch lange nicht, es auch zu können: Ich weiß, wie ich den Pinsel schwingen muß, wenn ich malen will; deswegen bin ich noch lange nicht Spitzweg oder Picasso! :D

Servus, Woody

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Dienstag, 1. Juli 2008, 07:06

Neben der Funktion zum Löschen von Punkten habe ich dann nur noch die folgenden 4 Funktionen aus den Werkzeug-Einstellungen verwendet, und auch da vor allem die zum Auftrennen von Pfaden.
Fangen wir mit den Verbindungs-Funktionen an:
  • Gewählte Endknoten verbinden
  • Gewählte Endknoten durch neues Segment verbinden
Beide Funktionen sind insofern ähnlich, als wir aus unserem Linienzug einen geschlossenen Linienzug bilden können. Der Unterschied besteht darin, daß bei der ersten Variante die Knoten durch eine gedachte Linen verbunden werden, deren Mittelpunkt dann den neuen (jetzt gemeinsamen) Punkt des Linienzugs bilden ...
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Dienstag, 1. Juli 2008, 07:08

In der zweiten Variante werden die Endpunkte dagegen einfach mit einer neuen Linie verbunden:
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Dienstag, 1. Juli 2008, 07:18

Die nächsten zwei Funktionen waren für mich jedoch wesentlich wichtiger, da die Linienzüge ja vom Blender geliefert wurden und nachbearbeitet werden sollten:
  • Pfad zwischen zwei Nicht-Endpunkt-Knoten auftrennen
  • Pfad an den gewählten Knoten auftrennen

Die erste Funktion löscht einfach eine Linienzug zwischen zwei Punkten:
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Dienstag, 1. Juli 2008, 07:48

Bei der zweiten Funktion wählt man einen einzelnen Punkt aus, an der der Linienzug aufgetrennt werden soll. Und dann kann man die Linien-Enden einzeln verschieben und bearbeiten ...
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Dienstag, 1. Juli 2008, 07:50

Konkret passiert dabei folgendes: Aus den einen Punkt werden zwei übereinanderliegende Punkte erzeugt, von denen jeder ein Ende des Linienzugs bildet. Mit Anklicken kann man dann einen der Punkte auswählen, wobei ich noch keine Systematik gesehen habe, welcher der beiden Punkte ausgewählt wird. Wenn es aber der falsche war, dann könnt Ihr durch nochmaliges Anklicken den jeweils anderen Punkt auswählen.

So, und damit habe ich alle Bearbeitungsfunktionen aufgezählt, die ich für dieses Projekt verwendet habe. Was jetzt noch fehlt, ist eine Einführung in die Ebenen-Verwaltung von Inkscape.

Praktisch alle Grafikprogramme, mit denen ich bisher zu tun hatte, beherrschen das Arbeiten in mehreren Ebenen; d. h. die Zeichnung ist auf mehrere (meist "durchsichtige") "Folien" verteilt, die übereinandergelegt das "Gesamtbild" ergeben. Im Blender sind das dann natürlich "3D-Folien", in Inkscape und Gimp dagegen lediglich 2D. Außerdem gilt, daß Ihr beliebige Ebenen aus der Gesamtdarstellung ausblenden könnt, sei es, damit Ihr die "Lesbarkeit" des Gesamtdokuments bei Detail-Ansichten erhöhen wollt, sei es, daß Ihr "Hilfs"-Ebenen für Zwischenschritte bei der Verarbeitung benötigt.

Objekte können dabei von einer Ebene zur anderen verschoben werden, womit sich im Falle von 2D-Programmen in der Regel auch die Art der Darstellung ändert, da die Folien ja "übereinander" liegen und damit die oben liegende Objekte die unteren teilweise oder ganz verdecken können. Eine Analogie dazu findet Ihr im 3D Bereich darin, daß kleinere Objekte in größeren "verschwinden" können, was manchmal zu netten Effekten führen kann ... ;)

Im Falle vom Inkscape gibt es allerdings noch eine Besonderheit: dadurch, daß wir auch innerhalb einer Ebene mit eigenständigen Objekten arbeiten, besteht die Möglichkeit bwz. der Zwang, die Objekte auch INNERHALB EINER EBENE zu schachteln! Konkret bedeutet das, daß jedem Objekt einer Ebene eine "Höhenangabe" beigefügt ist, die die Ansicht der Objekte EINER Ebene regeln und die natürlich ebenfalls verändert werden kann.

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Dienstag, 1. Juli 2008, 08:12

Werfen wir erst mal einen Blick auf die Lage der Objekte innerhalb einer Ebene; als Beispiel sollen ein Rechteck und ein Dreieck dienen, die beide gefüllt sind, damit die Lage besser zu beobachten ist:

Zunächst zeichnen wir das Dreieck aus einem geschlossenen Linienzug, während wir das Rechteck mit dem "Rechtecke und Quadrate"-Menü (F4) erstellen.
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Dienstag, 1. Juli 2008, 08:19

Daß dabei das Dreieck im Gegensatz zum Rechteck noch nicht gefüllt ist, ist "Zufall" und hängt von den Einstellungen im Inkscape und den zuletzt durchgeführten Operationen ab. Also müssen wir die beiden Objekte jetzt erst mal gezielt einfärben, indem wir das Objekt anklicken und das Menü "Objekt" - "Füllung und Kontur" auswählen.

Stellen wir für das Dreieck einfach mal eine blaue Konturlinie mit 0.5mm Breite und einer roten Füllung ein:
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Dienstag, 1. Juli 2008, 08:20

Analog dazu stellen wir das Rechteck auf eine schwarze Konturlinie mit 1mm Breite und grüner Füllfarbe ein:
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Mittwoch, 2. Juli 2008, 07:52

Wie Ihr sehen könnt, wird das Dreieck vom Rechteck teilweise überdeckt, da dieses während des Zeichnens "über" dem Dreieck zu liegen kam; und das wollen wir jetzt ändern: Markiert das Dreieck einfach mit einem Mausklick und bewegt es über "Objekt" - "Anheben" um genau eine Objektebene nach oben. Alternativ könnt Ihr das auch über die Werkzeug-Einstellungen oder die "Seite-hoch"-Taste erledigen.
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Mittwoch, 2. Juli 2008, 08:42

Zusätzlich gibt es noch den Menüpunkt "Ganz nach oben anheben" bzw. "Ganz nach unten absenken"; die sind notwendig, wenn Ihr auf einer Ebene viele sich überlappende Objekte habt, um ein schnelleres Verschieben zu ermöglichen.

Analog zur Objekthierarchie innerhalb einer Ebene präsentiert sich die gesamte Ebenenverwaltung: Mit "Ebene" - "Ebenen" bekommt Ihr eine Darstellung der definierten Zeichenebenen, die derzeit verwendet. Solange Ihr hier noch nichts festgelegt habt, ist eine Ebene mit der Bezeichnung "Ebene 1" Standard:
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Donnerstag, 3. Juli 2008, 07:24

In diesem Menü zur Ebenenverwaltung könnt Ihr nur den "Folienstapel" bearbeiten. Wenn man auf den Namen "Ebene 1" klickt, kann man die Ebene umbenennen, z. B. in "Bauteile":
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Donnerstag, 3. Juli 2008, 07:26

Mit Klick auf das "+"-Symbol könnt Ihr eine Ebene hinzufügen: In dem Menü, das sich durch das Anklicken öffnet, kann man neben dem Namen auch die Position der neuen Ebene relativ zur aktuellen festlegen.
Ein Klick auf das "-"-Symbol löscht die markierte Ebene ohne weitere Rückfrage (!) ... was nicht allzu schlimm ist, da mit "Bearbeiten" - "Rückgängig" diese Operation im Fehlerfall leicht zurückgenommen werden kann.
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Donnerstag, 3. Juli 2008, 07:26

Mit den 4 Pfeilen könnt Ihr die Ebenen-Hierarchie anpassen; dies erfolgt absolut identisch zur Objekt-Hierarchie innerhalb einer Ebene, also Ebene ganz nach oben/unten bzw. nur einen Schritt anheben/absenken. Ich denke, diese "komplexe" Operation ist selbsterklärend ... ;)

Bleibt als Letztes: Das Verschieben der Objekte zwischen den Ebenen. Mit dem Markieren eines Objekts aktiviert Ihr automatisch die Ebene, in der das Objekt liegt. Und dann können die markierten Objekte mit "Ebene" - "Auswahl zur darüberliegenden Ebene verschieben" um eine Ebene nach oben bewegt werden.
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Donnerstag, 3. Juli 2008, 08:01

Im konkreten Beispiel führt das dazu, daß das eben noch teilverdeckte Rechteck plötzlich voll sichtbar wird. Der Grund dafür ist, daß das Rechteck innerhalb der Ebene "Bauteile" unterhalb des Dreiecks lag, durch das Verschieben auf die darüberliegende Ebene "Markierungen" nun aber eine Position überhalb der Objekte der Ebene "Bauteile" eingenommen hat.

Und mit dieser Konstellation können wir jetzt mit den Ebenen noch ein bisschen spielen. Wie ich Euch schon gesagt habe, erkläre ich Euch dieses Konzept deshalb, weil es in praktisch allen Grafikprogrammen implementiert ist und wir diese Grundlagen-Kenntnisse vor allem bei der Texturierung im Gimp noch seeeeeeehhhhhrrr brauchen werden ...

Wie Ihr in der Ebenenverwaltung sehen könnt, ist jede Ebene mit zwei Symbolen gekennzeichnet: Einem Auge und einem Vorhängeschloss. Mit dem Auge steuert Ihr die Sichtbarkeit der Ebene, d. h. Ihr könnt die Anzeige aller Ojekte dieser Ebene an- und abschalten. Klicken wir doch einfach mal die Sichtbarkeit der Ebene "Markierungen" aus ...
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Donnerstag, 3. Juli 2008, 08:06

Wie Ihr sehen könnt, ist das Objekt "Rechteck" zwar noch markiert. aber nicht mehr sichtbar. Wenn Ihr jetzt auch das Dreieck markiert, ist das Rechteck komplett "verschwunden" und kann auch nicht mehr markiert werden, bis die Ebene wieder sichtbar gemacht wird.
Sinn dieser Aktion ist es, komplexe Zeichnungen in Objektgruppen unterteilen und damit leichter bearbeiten zu können. Man behält einfach leichter den Überblick, so nach dem Motto "teile und herrsche". :D

Das "Vorhängeschloss" hat einen ähnlichen Hintergrund: Ihr könnt damit die Objekte einer Ebene "abschließen", d. h. diese Objekte sind dann nicht mehr editier- und veränderbar, bleiben aber sichtbar! Ihr könnt das leicht testen, wenn Ihr mal versucht, das Objekt "Rechteck" zu markieren, wenn zwar beide Ebene in unserem Beispiel sichtbar sind, aber die Ebene "Markierungen" abgesperrt ist. Es geht halt einfach nicht! Und damit kann man z. B. bei voller Sichtbarkeit einer Zeichnung Fehleingaben an bereits fertiggestellten Objekten vermeiden ...
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Donnerstag, 3. Juli 2008, 19:35

So, und damit haben wir das ganze Grundwissen beieinander, um endlich mit der Bearbeitung der Bauteile beginnen zu können. Nur zur Erinnerung: Wir haben die Frontseite des Hauptgebäudes im Blender konstruiert, abgewickelt, mit den Markierungslinien versehen und über den Outliner als SVG-Grafik in den Inkscape importiert. Und das war dann der letzte Stand:
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Donnerstag, 3. Juli 2008, 19:37

Die Ebene "Ebene 1" wird gleich mal in "Bauteil" umbenannt, und es kommen zwei weitere Ebenen darüber: "Bearbeiten" und "Markierungen":
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Donnerstag, 3. Juli 2008, 19:39

Wie Ihr im letzten Bild sehen könnt, hat das aus dem Blender exportierte Objekt noch keine definierte Linienfarbe, was aber zunächst noch keine Rolle spielt, denn dieses Bauteil müssen wir erst einmal zerlegen. Und das ist gar nicht so einfach!

Die Gründe dafür sind zahlreich:
  • SVG-Objekte können aus einzelnen Linien, kombinierten Linienzügen oder auch aus zusammengesetzten Objekten bestehen; das könnt Ihr einem Objekt nicht so ohne weiteres ansehen, ohne Euch den SVG-Quelltext genauer anzusehen
  • Es gibt verschiedene Arten, wie der Unfolder aus den im Blender konstruierten Objekten eine Abwicklung durchführt; davon hängt dann auch der Verlauf der Linienzüge ab
  • Der Outliner bietet in seinem Menü an, ob Ihr die vom Unfolder gelieferten Objekte als "Pfade" oder "Gruppen einzelner Linien" exportiert haben wollt; auch das beeinflußt die SVG-Erzeugung nicht unwesentlich
  • Nicht zuletzt haben wir mit den Linienmarkierungen für die Türme und die Treppe weitere Linien in das abgewickelte Blender-Objekt eingefügt, was die Sache nicht unbedingt einfacher macht.

Fassen wir also zusammen: Wir wissen, daß wir nicht viel wissen! :D
Macht aber nix, wir kriegen das Notwendige schon heraus!

Nehmen wir also mal an, das Objekt "Frontseite" wäre eine Gruppierung mehrerer eingeständiger Objekte, dann könnt Ihr nach dem Markieren des Bauteils mit dem Menüpunkt "Objekt" - "Gruppierung aufheben" diese Gruppierung wieder rückgängig machen. Manchmal kann es sinnvoll sein, diese Operation mehrfach zu wiederholen, da auch zusammengesetzte Objekte selbst wieder aus zusammengesetzten Objekten bestehen können. Wichtig ist, daß Ihr das Objekt immer wieder anklickt, um zu sehen, ob sich plötzlich nur noch Teil-Objekte als markiert darstellen.

Im vorliegenden Fall war das kein Erfolg, d. h. das Bauteil "Frontseite" besteht nicht aus zusammengesetzten Teilobjekten:
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Donnerstag, 3. Juli 2008, 22:25

Zitat

Original von woody
Die Ebene "Ebene 1" wird gleich mal in "Bauteil" umbenannt, und es kommen zwei weitere Ebenen darüber: "Bearbeiten" und "Markierungen":


Da ja das das gleiche wie Ebenen oder Layer oder Folien oder was auch sonst immer einen unterkommt.

Ich würde da noch ein paar andere zusätzliche vorschlagen :

* Mittellinien (wenn man eine gegebene Linie zum spiegeln oder rotieren braucht
* Blattrahmen (für den Rahmen, bzw. was alles zum blanco Blatt gehört)
* Konstruktionslinien
* Text (für Texte, Nummeriereung usw usf)
* Bemalung-Grund
* Bemalung Details

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Donnerstag, 3. Juli 2008, 22:39

Hallo woody,

ich verstehe zwar nicht viel von dem, was Du hier zeigst.

Aber es macht neugierig, mehr über dieses Programm zu erfahren und zu lernen.

Vielen Dank für die Mühe, die Du Dir gibst!
Bis die Tage...

Helmut


"Ich würde mein Leben genauso noch einmal leben - 3 Frauen, 3 Bypässe, 3 Sterne!"

In Erinnerung an Paul Bocuse, † 20. Januar 2018


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Freitag, 4. Juli 2008, 06:15

Hallo Chriess,

Zitat

Ich würde da noch ein paar andere zusätzliche vorschlagen :

* Mittellinien (wenn man eine gegebene Linie zum spiegeln oder rotieren braucht
* Blattrahmen (für den Rahmen, bzw. was alles zum blanco Blatt gehört)
* Konstruktionslinien
* Text (für Texte, Nummeriereung usw usf)
* Bemalung-Grund
* Bemalung Details
Das macht an dieser Stelle nicht viel Sinn; allenfalls "Beschriftungen", aber für diesen Zweck habe ich zuletzt die Ebene "Markierungen" missbraucht. Vergiss bitte nicht: An dieser Stelle wird nichts mehr umkonstruiert, sondern es werden nur noch Linien von Stil und Breite her angepasst. Konstruiert wird im Blender, und bemalt (im aktuellen Fall!) wird im Gimp.
Aber warte mal auf die Ebenen im Gimp ... vielleicht "versöhnt" Dich das dann wieder. ;)

Servus, Woody

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Freitag, 4. Juli 2008, 06:30

Hallo Wiesel,

freut mich, daß Du auch dabei bist.

Zitat

ich verstehe zwar nicht viel von dem, was Du hier zeigst.
Das glaube ich Dir nicht! ;)
Wenn ich so ein Projekt vorstelle, dann soll auch für alle Interessierten die Möglichkeit bestehen, es so gut wie möglich nachzuvollziehen. Das einigermaßen allgemein verständlich darzustellen ist nicht immer ganz einfach, aber wenn ich mir so die Reaktionen anschaue, dann liege ich hoffentlich nicht ganz daneben. Daher wirst Du in meinen Threads immer wieder "Abschweifungen" finden, die allgemeine Grundlagen mit einigen Beispielen erklären und damit näher bringen sollen.

Die grobe Linie bei diesem Projekt ist:
  • Konstruktion: Blender (3D mit 2D Vektor-Export)
  • Bauteile fertigstellen: Inkscape (2D Vektoren)
  • fertige Bauteile bemalen: Gimp (2D Bitmaps)

Zitat

Aber es macht neugierig, mehr über dieses Programm zu erfahren und zu lernen.
Na, dann sind wir ja schon zu zweit! :D
Ganz ehrlich, ich habe angefangen, mich in den Inkscape "reinzufressen", aber ich bin noch lange nicht durch. Daher ist dies auch kein komplettes Inkscape-Tutorial (wie auch, ich will mir ja selbst erst noch ein Buch kaufen, das es noch nicht gibt), sondern ich zeige einfach mal die Schritte, mit denen ich im Rahmen der gestellten Aufgabe ans Ziel gekommen bin ... und zwar im Gesamtkontext der verwendeten Programme. Es steht also jedem frei, sich auf Basis dieser Beiträge selbst weiterzubilden und das dann vielleicht auch in einem weiteren Grundlagenkurs zu vermitteln.

Wenn Dich das Programm interessiert, dann kannst Du Dir ja mal meinen Silbervogel-Thread anschauen; hier habe ich auch das Texturieren mit dem Inkscape gemacht.

Und wenn Du mehr zum Programm erfahren willst, dann findest Du alles hier.

Zitat

Vielen Dank für die Mühe, die Du Dir gibst!
Gerne geschehen, aber ich denke, daß ich dabei fast noch mehr profitiere; ich sage immer wieder nur "Outliner" von MiZi ...

Servus, Woody

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Freitag, 4. Juli 2008, 07:16

Also bleiben ja wohl nur Linienzüge übrig, die wir uns dann mit Werkzeug "Pfadbearbeitung" (F2) anschauen wollen ... aaaahhhh, das sieht schon besser aus:
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Freitag, 4. Juli 2008, 07:18

Mit einem Klick auf die Markierungslinie (Montagelinie linker Turm) könnt Ihr jetzt nur die Linie markieren, mit "Pfad" - "Zerlegen" als eigenen Pfad abtrennen und weiter bearbeiten. Bitte paßt jetzt auf, daß Ihr das Teil nicht mehr verschiebt, denn wir brauchen es an dieser Position!
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