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Eli

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1

Samstag, 28. Dezember 2013, 11:28

Fragen einer Anfängerin: Wie und wo ausschneiden?

Hallöle,

als Neuling wühle ich mich zurzeit durchs Forum ... und staune immer wieder (das nur so nebenbei :) ). Sehr interessant finde ich die Bauberichte, die mich bereits inspiriert haben. Auch der Bereich "Wie mache ich was richtig?" wird von mir eifrig frequentiert.

Nun zu meiner Frage: In vielen Berichten viel mir auf, dass die meisten von euch anders schneiden als ich bisher. Ich schneide idR direkt auf dem schwarzen Strich oder knapp dahinter, so dass er weg ist. Mich stört es, wenn er zu sehen ist. Auf den meisten Fotos hier jedoch ist der Ausschneidestrich noch zu sehen. Jetzt bin ich verunsichert, weil ich mich ja auch mal an kleinere Sachen rantrauen möchte. Was ist denn nun richtig? Schwarzen Strich stehen lassen oder wegschneiden? Oder halbieren? :wacko:

Gruß Eli

Wiesel

Hennings Dino

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2

Samstag, 28. Dezember 2013, 12:37

Hallo Eli,

ich habe auch den Eindruck, dass das fast jeder anders macht.

Ich kann Deine Frage nur für mich beantworten:
Normalerweise (also wenn es mir so gelingt...) schneide ich mittig auf dem Strich. Hier habe ich auch die Gewähr, dass ich dort schneide, wo der Konstrukteur des Modells sein Maß angelegt hat.
Bei den Passat-Modellen (die ich meistens baue :) ) ist der Strich so hauchfein, dass man ihn hinterher sowieso kaum sieht.

Bei dem Kontrollbau zum Modell der HARRO KOEBKE ist der Strich dagegen dicker, weil es sich um einen PC-Ausdruck handelt. Zur Kontrolle muss ich natürlich auch auf der Mitte des Strichs schneiden. Hier sieht man dann natürlich noch Reste des Strichs; beim gedruckten Bogen mit den dünneren Begrenzungslinien wird man ihn dagegen kaum noch wahrnehmen können.

Beim Modell der TITANIC habe ich den Strich zumeist weggeschnitten. Bei einem Modell dieser Größe und dieses Maßstabs aber auch kein Problem, da sich die fehlende Länge oder Höhe nur im Bereich des Bruchteils eines Millimeters bewegt.
Je kleiner ein Modell ist, um so eher würde ich genau "Mitte Strich" schneiden, weil bei kleinen Modellen die Toleranzen geringer sind.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

Eli

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3

Samstag, 28. Dezember 2013, 13:04

Ah, ok, also ist bei mir das Problem vor allem deshalb aufgetaucht, weil ich bisher nur PC-Ausdrucke verwendet habe. Ein erster Bastelbogen ist als verspätetes Weihnachtsgescheink meines Mannes unterwegs, da bin ich ja nun gespannt!
Dass ich jetzt weiß, dass die Messlinien immer in der Mitte des Strichs sind, hilft mir sehr weiter.

Danke Wiesel für deine schnelle Antwort! :thumbup:

Gruß Eli

kartonschneider

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4

Samstag, 28. Dezember 2013, 13:08

Moin Eli,

erst einmal auch von mir, herzlich Willkommen in unserem Forum.

Ich lese gerade Dein Hilferuf.
Ich bin gerade dabei an der PE ( Prinz Eugen ) die kugeligen Wackeltöpfe zu
bauen, das sind Entfernungsmessgerätegehäuse. Diese sind genau gezeichnet
mit sehr feinen Linien. Also schneide ich die Linien fast ab, ein Hauch ist davon
noch zu sehen. Wenn ich sie ganz abschneide werden die Elemente zu klein
und wenn ich sie ganz dran lasse, zu groß in den Aussenabmessungen.

Also, erst trockennpassen, korrigieren und dann kleben.
Bei handgezeichneten Modellen sind die Striche (Linien) meist dicker als die
digitalisierten Modelle. Schnittkanten(Linien) gehören meist auch zum Bild des
Modellteils.
Eine Hilfe noch, Arbeite langsam, Du bist nicht auf der Flucht, das Modell wird auch
noch Morgen od. Übermorgen fertig und sieht dann vielleicht auch besser aus.
Auf den Werften arbeitet man im Akkord, Zeitdruck.
Ich hoffe, ich konnte Dir helfen. :rolleyes: :thumbsup:

Gruß aus BI

Ewald, Kartonschneider

Wanni

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5

Samstag, 28. Dezember 2013, 13:56

Hallo Eli,

also AUF der Linie ist wohl die am besten passende Antwort, da man sowieso nicht soooo
genau ausschneiden kann. Ein bisken wird man immer von der Linie sehen.

AN der Linie (also aussen oder innen) wird man so gut wie gar nicht schneiden können.

Viel wichtiger: SAUBER! ausschneiden :!:

(O.K., ich muss es gerade sagen... ;( ) Aber trotzdem:
Wir bauen PAPIERMODELLE!, da darf man ruhig Linien sehen ^^

Viel Spass beim Bauen :thumbup:
»Wanni« hat folgende Bilder angehängt:
  • Werkzeug-c.JPG
  • Werkzeug-d.JPG

modellschiff

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6

Samstag, 28. Dezember 2013, 14:19

Hallo Eli,
bei Teilen wie auf Beitrag 5 zu sehen kann man dann die Rückseitze verwenden. Da gibt es dann garantiert keinen Linie mehr zu sehen. Es gibt auch einen Reihe von Bauteilen, die man von der Rückseite her bauen kann.
Viele Grüße
Ulrich

Eli

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7

Samstag, 28. Dezember 2013, 14:19

@ Kartonschneider: Gut, ok, auf der Linie. Und ich werde mir Zeit lassen. Der Weg ist das Ziel. So kurz ich auch dabei bin, aber es entspannt mich total, wenn wir beim Teetrinken vor uns hinschnippeln und -kleben und uns dabei unterhalten. ^^

@ Wanni: Was ist bei deinem Kreis eigentlich nicht sauber? :huh: Ähm, stimmt, ist Papier, einfach nur Papier! Aber ... was ich da so in Bremen auf der Messe gesehen habe? Oder hier im Baubericht der Pinta? Dann ist es kaum zu glauben, dass es nur Papier ist!

Aber, zurückzukommen zu den Linien: Ich habe mir gerade das "Dreibord mit Hebenetz" von der Seite http://kallboys.de/mondorfer-bastelboegen ausgedruckt, da sind sie nur sehr fein. Mal sehen, wie das jetzt wird. Damit werde ich üben, ob ich auch ein Schiff bauen kann. Wenn ihr an einem Anfänger-Baubericht interessiert seid, lasst es mich wissen. Beibringen kann ich anderen beileibe noch nichts, aber vielleicht gibt es dann Tips "vor Ort" für mich?

Gruß Eli

Wiesel

Hennings Dino

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8

Samstag, 28. Dezember 2013, 14:39

... ob ich auch ein Schiff bauen kann. Wenn ihr an einem Anfänger-Baubericht interessiert seid, lasst es mich wissen. ...


Unbedingt! :D
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
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Eli

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9

Samstag, 28. Dezember 2013, 16:25

... ob ich auch ein Schiff bauen kann. Wenn ihr an einem Anfänger-Baubericht interessiert seid, lasst es mich wissen. ...


Unbedingt! :D
Uff! Was muss ich auch fragen. :| Jetzt bin ich dran, vor allem wenn's ein Moderator sagt. I'll do my very best!

Ehemaliges Mitglied P_H

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10

Samstag, 28. Dezember 2013, 16:31

Zitat von »Wiesel«
Zitat von »Eli«
... ob ich auch ein Schiff bauen kann. Wenn ihr an einem Anfänger-Baubericht interessiert seid, lasst es mich wissen. ...


Unbedingt!
Uff! Was muss ich auch fragen. Jetzt bin ich dran, vor allem wenn's ein Moderator sagt. I'll do my very best!
ES gibt auch Nicht-Moderatoren die interessiert sind. :rolleyes:
Zudem erhältst Du hier 1:1-Support (hast Du zwar zu Hause auch) Also hau rein!

LG
Peter

günter

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11

Samstag, 28. Dezember 2013, 22:41

Hallo Eli,
ich schneide in der Regel auch auf Strichmitte. Aber, wenn du z.B. eine Öffnung ausschneidest, in die später ein Teil eingepasst werden soll, dann schneide ich eher den Strich weg, also eine etwas größere Öffnung, damit das Teil dann auch wirklich rein passt. Also beim Schneiden schon etwas im Voraus denken!
Das Selbe gilt übrigens erst recht für das Rillen bzw. anritzen vor dem Knicken der Bauteile.
---------------------------------------------------------------------
Gruß

Günter

M_40

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12

Sonntag, 29. Dezember 2013, 16:15

Ich dachte immer, der Strich gehört weg. ;( Wozu färbe ich denn Schnittkanten? Ob weißer Grat oder schwarzer wäre dann auch wurst. ?(
Beste Grüße
Eugen

Henryk

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13

Sonntag, 29. Dezember 2013, 17:08

Wozu färbe ich denn Schnittkanten?

Dabei geht es nicht um die Striche selbst, sondern gerade um die weißen Schnittkanten – diese bleiben auch bei „sorgfältigem“ Verkleben sichtbar und stören (bei vielen Modellbauern, nicht alle machen das) den optischen Eindruck.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Wiesel

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14

Sonntag, 29. Dezember 2013, 17:08

Ich dachte immer, der Strich gehört weg. ;( Wozu färbe ich denn Schnittkanten? Ob weißer Grat oder schwarzer wäre dann auch wurst. ?(


Keineswegs, Eugen.

Natürlich ist das letztlich auch irgendwie Glaubenssache.
Aber die weissen "Blitzer" von ungefärbten Kanten sind viel auffälliger als der dünne Rest eines Begrenzungsstrichs, oder? :)
Bis die Tage...

Helmut

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Riklef G.

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15

Sonntag, 29. Dezember 2013, 20:56

Moin Eli,

man muss kein Profi sein, um hier einen Baubericht einstellen zu dürfen.
Also, trau dich. Ich habe es ja auch überlebt :rolleyes:

Ich versuche auch immer, in der Mitte der Linie zu schneiden - klappt leider nicht immer ;(

LG
Riklef
----------------
Projekte:
Fertig:
Iljushin IL-14 1:33
Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
SIBAJAK von Scaldis 1:250

Im Bau:
Hauptfahrwerk einer Boeing B777
De Haviland Comet 4B 1:100

Geplant: so vieles... :rolleyes:

M_40

Profi

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16

Montag, 30. Dezember 2013, 11:54

Hi Helmut,

werde mich bessern und künftig auch "auf den Strich gehen". :D

Danke, beste Grüße und ein gutes neues Jahr
Eugen

Eli

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17

Dienstag, 31. Dezember 2013, 15:48

Hi Helmut,

werde mich bessern und künftig auch "auf den Strich gehen". :D

8| Ups? Na soo was! .... Könnte es sein, dass das jetzt ein ganz klein wenig doppeldeutig gemeint ist? :whistling: :thumbsup:

Sind wir jetzt alle Stricher? :S Oder Streicher? :wacko: Oder FKK's? ;( (pst: freie kantenkleber)

Jochen Kreitz

unregistriert

18

Donnerstag, 2. Januar 2014, 17:44

.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jochen Kreitz« (4. Februar 2014, 16:35)


Henryk

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19

Donnerstag, 2. Januar 2014, 18:52

Aus meiner Sicht eines „Kartonpraktikers“, der vom „Konstruieren“ nicht viel versteht; 0,5 mm ist schon sehr dick, die Linien sind so um 0,1 – 0,2 mm dick. Bei der Passgenauigkeit geht es aber darum, damit zwei benachbarte Teile in dem Sinne zusammenpassen, dass man (nach verkleben der Teile) den eventuellen Unterschied bei den Übergängen praktisch nicht sehen kann. Wenn man alle Teile auf die gleiche Art (egal ob in der Mitte oder an der Außenkante) ausschneidet, sieht man (sehe ich) den Unterschied nicht. Darüber hinaus kann man nicht (ich kann es nicht :) ) mit einer Genauigkeit von 0,1 mm schneiden...
Herzlichste Grüße
Henryk

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schnecke

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20

Donnerstag, 2. Januar 2014, 20:38

Ich versuchs immer mit der Mitte, aber wie bei Riklef klpaat es nicht immer. Ich hab auch die Erfahrung gemachgt das je stumper die Klinge je weniger Mitte treff ich. Doch bisher konnt ich noch nicht feststellen das dadurch die Genauigkeit stark beeinträchtigt war.
Ich hoffe einfach das es einge gewisse Toleranz gibt. oder... ?(

Gruß Uwe
so oder so ist das (k)Leben

toppa

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21

Donnerstag, 2. Januar 2014, 20:49

Mal ein Kommentar der eingeschränkte Ahnung von Catonmodellbau aber dafür gutes CAD wissen hat, für das CAD Programm ist eine lienie die wie auch immer geartete Verbindung zweier Punkte ohne eigene Stärke. Gemäß der Einstellung des Programmes werden für Darstellung und Ausgabe den Linien eine Stärke zugewiesen. Wenn man nicht an seiner Software rumfummelt wird diese linienstärke zu beiden Seiten der Mathematisch definierten gleich aufgebaut. Sprich Mitte "Strichö" ist konstruktionslinie. Wenn ich dies nun wie auch immer ausschneide muss ich also meine bearbeitungslinie um die hälfte des bei der Bearbeitung abgetragenen Materials nach außen verlegen ( wie es bei der Vorbereitung eines CAM Programms immer geschieht, da muss man definieren auf welcher Seite der Linie die Bearbeitung erfolgt, und wie breit der Abtrag durch die Bearbeitung ist.Da wir meist mit Messern arbeiten gibt es keinen Abtrag sondern nur ein leichtes Quetschen welches man normalerweise vernachlässigen kann. Was die Genauigkeit (0,5 mm) angeht, ich habe ursprünglich mal Möbeltischler gelernt und 0,5 mm war da meine maximale Toleranz an der Kreissäge. Wenn man einfach mal ein Lineal nimmt und versucht wieviele Skalpell schnitte man auf einer Breite von 1mm unterbringen kann ist man von sich selbst überrascht ( ok mit dem Zielen hapert es bei mir oft ein bisschen, ich übe).

Von der rein technischen Betrachtung her sollte Mitte der Linie also richtig sein.

Frohes neues

Rainer
Im Bau:
NYK Castor auf A3 Vergrößert und Ferngesteuert; USS Enterprise in ca. 1:800 von Paperhobby

Warteschleife:
HMV "Schlepper" ; HMV ZENIT; HMV Nordic; HMV Altmark;....... (und alles was ich noch bauen muss um die vorig genannten hinzubekommen)

Modelle: (im Papiersektor)
Schlepper aus Blockrückseite und Küchenrollenkern (mit 5 Jähriger Tochter gebaut & Ferngesteuert)

Wiesel

Hennings Dino

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22

Donnerstag, 2. Januar 2014, 21:11

...
Von der rein technischen Betrachtung her sollte Mitte der Linie also richtig sein.
...


Ist sie auch!
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
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Heiner

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23

Freitag, 3. Januar 2014, 00:10

Moin, moin!
Für mich gilt mal wieder die Antwort, mit der sich am Ende jeder Jurist verrät: ES KOMMT DARAUF AN. Grundsätzlich bemühe ich mich, auf der Linie zu schneiden.
Weiße Teile, wie Aufbauwände oder auch Bordwände bei zivilen Schiffen sollen bei mir aber ohne Umrandung, am liebsten ganz ohne Schnitt- und Knicklinien sein. Wo das möglich ist (Teile ohne zusätzliche Details, z.B. Fensterrahmen einer Brückenverglasung) klebe ich sie mit der unbedruckten Rückseite nach außen an, dafür schneide ich sie ebenfalls auf der Linie aus. Wo das nicht geht, weil die Teile zwar ohne weitere Details kommen, aber mangels Symmetrie nicht "verkehrt herum" eingesetzt werden können, zeichne ich sie aus einem Scan nach und spiegele die Zeichnung vor dem Ausdrucken, so dass ich vom Ausdruck wieder die unbedruckte Rückseite nach vorne einkleben kann (vgl. z.B. die Brückenverglasung bei meinen Zusatzteilen für die "Moin"). Gleiches gilt für farbige Teile, die ich auf Tonpapier ausdrucken kann. Auch solche Teile schneide ich auf der Linie aus.
Bei bedruckten Teile mit weiteren Details, etwa den Bordwänden der "Adler IV" oder aktuell der "Nordfriesland" schneide ich aber die Linien weg. Das Teil verliert dann insgesamt eine Strichbreite, in der Regel also ca 0,1 mm an Höhe und Breite, und wenn sich wirklich nur dadurch Spalten ergeben sollten, kann ich die in der Regel mit hinterklebten weißen Laschen optisch ganz gut reduzieren; meist reichen die Toleranzen aber immer noch aus, um sauber Stoß an Stoß zu kleben. Mein viel größeres Problem an solchen Kanten ist aber, dass ich meist nicht an einem Lineal entlang schneiden kann, sondern Kurven folge, und die werden nur selten so genau und sauber, wie die gedruckte schwarze Linie aussieht. Hier bin ich inzwischen fast ganz von der Messerklinge abgekommen und dazu übergegangen, solche Bereiche mit der Schere auszuschneiden und Linienreste "abzuspanen", was zwar einen gewissen Welleneffekt hinterlässt, der aber in der Regel mangels weiterer Referenzpunkte nicht auffällt.
"THIS is NOT normal!" (John Oliver, Last Week Tonight)

Auerhahn

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24

Freitag, 17. Januar 2014, 19:31

Auf dem Strich gehen(schneiden)

Ich habe mal vor Jahren in Umschulung Tischler gelehrnt habe sogar noch den ADA-Schein gemacht.(Ausbildung durch Ausbilder).
In dieser Ausbildung wurde uns beigebracht ein 1/2 Bleistiftstrich sollte stehen bleiben.
Natürlich ist es da so danach wird ja noch geschliffen.Aber ich denke in der Kartonbranche wird es so sein entweder ein halber bleibt stehen dan den ganzen Bauplan durch,wegen der Pasgenauigkeit,oder der ganze Strich bleibt stehen.
Nun da kommts wieder mit der Kantenfärbung.
Also sollte oder nicht.Ich denke beide Varianten sind richtig.

Gruß Dieter :thumbup:
Es gibt nichts Gutes
es sei denn
man tut es
:thumbup:

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