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Lars W.

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201

Samstag, 18. Dezember 2010, 20:10

Hier noch ein paar Fotos der fertigen Kaimauer. 38 Dalben haben daran ihren Platz gefunden. Später kommen evtl. noch ein paar Poller hinzu, außerdem müssen noch Schienen aufgezeichnet werden.

Mittlerweile habe ich mich mit der "Wrap&Glue"-Technik angefreundet; da viele Teile bei den Scalescenes-Modellen nur auf Kopierpapier ausgedruckt werden, klappt das Umwickeln ganz gut und es erspart das Kantenfärben.

Übrigens besteht diese Kai-Grundplatte aus einer Styroporplatte, auf die noch eine Kartonschicht geklebt wurde.
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Zaphod

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202

Samstag, 18. Dezember 2010, 20:31

Hallo Lars,

eine echte Gewissensfrage. Beide Ausführungen sind m.E. zeittypisch.

Bei Scalescenes gefallen mir (natürlich) die Treppe, aber auch der grüne Algenbesatz sehr gut. Auch die Dalben verschaffen dem Ganzen eine schöne Plastizität.

Würd ich direkt nehmen.

Zaphod

Wiesel

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203

Sonntag, 19. Dezember 2010, 11:00

Beide Versionen haben ihre eigene Schönheit.

Natürlich ist die plastische Wirkung der von Dir gewählten Kaimauer besser; es hängt wohl auch davon ab, wieviel man letztlich noch von der Kaimauer sieht.

Ausserdem lässt sich Wilfrieds Version ja leicht um plastische Dalben ergänzen.

Übrigens:

Unter die "Treppe" gehört auf jeden Fall noch eine bis in das Wasser führende Leiter.
Bis die Tage...

Helmut

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Pitje

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204

Sonntag, 19. Dezember 2010, 16:00

Hi Lars,

beide Kaimauern finde ich sehr authentisch! Die Grafik mit der bemoosten Wasserkante und die angerostete Oberkante kommen der Realität sehr nahe.
Der plastische Eindruck läßt sich sicherlich mit Hilfe von Dalben an Wilfrieds Variante auch erzeugen, wie Wiesel schon sagte.
Täuscht mich der Eindruck, oder ist die Version von Wilfried höher? In Verbindung mit dem größeren Kopfsteinpflaster würde ich denken, dass diese Mauer ein größerer Maßstab ist?
Aber was ich mich schon die ganze Zeit frage: Wo stellst Du das Diorama hin, wenn es fertig ist? Sieht relativ platzeinnehmend aus. :D

Alles in Allem kann ich nur mal wieder staunend meinen Hut ziehen über Deine Präzision mit den Kleinteilen! Klasse! :)

LG und schönen 4. Advent

Peter
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Lars W.

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205

Freitag, 24. Dezember 2010, 13:28

@Lars: Ich denke, ich werde auch bei dem Kai mit Treppe bleiben. Macht sich gut neben der "Santa Inés" und hat m. E auch eine passendere Höhe. Der andere Kai war so hoch, dass die Gangway der Santa fast waagerecht auszulegen wäre, damit Passagiere an Bord kommen können.

@Helmut: Danke für den Hinweis mit der Leiter, die hinzu zu fügen drüfte kein Problem sein.

@Peter: Der Maßstab von Wilfrieds Kaimauer ist schon nicht verkehrt; bei ablaufendem Wasser könnte das auch passen.
Das Diorama ist nicht wirklich groß, die Grundplatte hat nur 59,5x20,7cm.
Das macht es auch schwer, zu entscheiden, was da noch hinzu kommen soll. Die Platte wird in einer Acrylglas-Vitrine Platz finden; die habe ich auch schon da.
Danke fürs Lob :)

Die letzten Tage war es ja still um mein Projekt.
Aber das heißt nicht, dass ich untätig war :)
Ich habe versucht, einen alten Kampnagel-Kran unter Corel zu konstruieren. Wer Fotos solcher Kräne sehen möchte, kann unter Google Earth mal im Hamburger Hafen (Hafenmuseum im Aufbau Außenstelle Stiftung historische Museen Hamburg) nachschauen.
Es gibt an der Konstruktion noch einiges zu tun, aber ein paar Fotos möchte ich euch nicht vorenthalten.
Für Tipps und Anregungen bin ich natürlich jederzeit dankbar.
Insbesondere über Fotos "von oben" würde ich mich freuen, um den Ausleger und die "Takelung" richtig hin zu bekommen.

Ich wünsche euch allen ein frohes Weihnachtsfest und ein paar ruhige, besinnliche Tage!

Lars
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206

Donnerstag, 30. Dezember 2010, 19:13

Also wende ich mich mal dem EGV zu...

Ne, keine Panik, nicht dem kompletten Bogen :D
Im Bogen ist aber ein kleines, feines Etwas enthalten, welches es ähnlich auch schon in den 50er Jahren gab: Ein Gabelstapler.
Dass der Stapler des EGV aus Piets Feder natürlich nicht aus dieser Zeit stammt, fällt bei der Größe nicht ins Gewicht. Ich habe mal gegoogelt und das Aussehen der Stapler hat sich seit damals (teilweise) kaum geändert.
Aber ich wollte den Bogen des EGV nicht anschneiden, also habe ich den Stapler eingescannt und unter Corel die Teile nachgezeichnet (danke Helmut, für die rechtliche Auskunft, dass ich dies für meinen Eigenbedarf machen kann). Das gewährleistet die frischere Farbgebung, als vom Scan. Außerdem konnte ich so die Farbe ändern.
"Frei Schnauze" sieht man auf Foto 1 die verschiedenen Farben.
Das Chassis besteht aus einer Art Kasten, der 2 schmale Einschnitte an den Seiten des Bodens hat. Dort werden die verdoppelten Räder eingeschoben (Foto 2). Das "Heck" musste ich anpassen, da hatte ich mich wohl in der Breite des Bauteils etwas vertan (Foto 3). Dann kam der Fahrersitz und ein Kartonplättchen daneben hinzu (Foto 4). Alles besteht aus verdoppeltem HMV-Karton. Beim Dach habe ich die Unterseite geschwärzt, das sieht einfach besser aus. Vorn war noch die Lenksäule mit Steuer anzubringen (Foto 5). Der Hebemechanismus besteht aus verschiedenen, verdoppelten Kartonteilen (Foto 6). Kanten färben sollte man auf jeden Fall!
Und fertig ist der Winzling (Fotos 7-9).
Beim EGV würde es zum Stapler auch Ätzteile geben, aber auch die wurden hier nicht verwendet.
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207

Donnerstag, 30. Dezember 2010, 19:18

Außerdem hatte ich noch einen VW Pritschenwagen gebaut (danke, Fritz ;) ) . Klein aber fein, nur beim nächsten Mal muss ich daran denken, die Seitenscheiben nach vorn hin etwas zu runden, damit sie besser zur Dachrundung passen.

Zum Abschluss gibt es noch 3 Fotos vom Fuhrpark, der da seiner Verwendung im Diorama harrt :)
Wenn man sich die Größe der Fahrzeuge ansieht, kanns nur heißen: davon müssen noch mehr gebaut werden, damit sie im Diorama nicht allzu verloren aussehen neben der mächtigen "Santa Inés".

Ich wünsche an dieser Stelle euch und euren Familien einen guten Rutsch ins neue Jahr und bleibt gesund und munter ;)
Mal sehen was das nächste Jahr so bringt.

Grüße

Lars
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Pitje

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208

Donnerstag, 30. Dezember 2010, 20:07

Hi Lars,

wiederhole mich eigentlich nur ungern - aber: große Klasse!

Was den selbst konstruierten Kran anbelangt würde ich sagen, das er sehr nahe an der Realität ist. Bin sicher Du hast auch schon eine Variante mit ausgeschnittenem Gittermast gebaut. Das wird noch erheblich plastrischer und realistischer wirken.

Warte gespannt auf das fertige Diorama. :D

Hau rein und guten Rutsch!

Peter
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209

Samstag, 29. Januar 2011, 01:50

@Peter: Dank Dir fürs Lob; bis das Diorama fertig ist, werden aber noch einige Monate vergehen :)

Tja der Kran... Im Konstruktionsbüro habe ich ja meinen Versuch, den Kran selbst zu konstruieren, vorgestellt. Da das "gute Stück" für den Erstversuch doch ganz passabel geworden ist, stelle ich hier auch ein paar Fotos davon ein, einfach, weil es zum "Santa Inés-Diorama" dazu gehört.
Die einzelnen Baugruppen des Krans lassen sich noch skalieren bzw, leicht abwandeln um ggf. einen kleineren Kran aus den 50/60er-Jahren darzustellen. Inwieweit ich davon Gebrauch mache... mal schauen.

Im Augenblick beschäftige ich mich mit einigen anderen "Baustellen", also wundert euch nicht, wenn die Updates hier etwas auf sich warten lassen.
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210

Samstag, 29. Januar 2011, 22:20

Im Moment arbeite ich an dem Speicherschuppen von Scalescenes.
Neben dem 4-stöckigen Speicher und dem Tank (beides weiter vorn im Baubericht vorgestellt), soll dieser 2-stöckige Schuppen die Längsseite des Kais abschließen.
Diesmal habe ich beschlossen, mich an die "Wrap&Glue"-Technik vom Verlag zu halten. Und ich muss sagen, dass es gar nicht verkehrt ist, jedenfalls für die Teile dieses Modells.
Mit dieser Technik werden Pfeiler, Fensterrahmen und Einfassungen gefertigt. Die "Umwicklung" (Cover) muss dann aber auf dünnem Kopierpapier ausgedruckt werden, sonst gibt es hässliche Knicke. Außerdem dauert es lange, bis man endlich alle benötigten Bauteile so beisammen hat. Ich finde allerdings, dass diese Teile dem Schuppen ein bisschen mehr Tiefe verleihen.
Die Fenster wurden wieder mit der bedruckten Overheadfolie hinterklebt.
Übrigens wird der Schuppen offen dargestellt, so dass man später von der Rückseite der Virtrine hinein sehen kann. Somit muss ich demnächst auch das Innere "dekorieren" (baut jemand freiwillig für mich ein paar hundert Kisten, Fässer und sonstige Ladegüter? :D ).
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211

Dienstag, 8. Februar 2011, 19:02

Nach dem ermüdenden Bau der Speicherwände musste ich mal wieder ein bisschen an der "Santa Inés" werkeln.
Irgendwann muss ich ja mal mit den Masten und dem Ladegeschirr beginnen. Also kam der achtere Mast 118 dran.
Auf Foto 1 sind die Bauteile zu sehen, daneben schonmal die Baugruppe 119 für die hinteren Ladepfosten.
Den Mast habe ich mit Hilfe von Federstahldraht mit immer kleiner werdenden Radien (Foto 2) auf einer Schaumstoffunterlage gerundet. Schön langsam, damit keine Knicke entstehen. Dann habe ich festgestellt, dass der Mastfuß, der in das Promenadendeck eingeschoben wird, zu breit ist (Foto 3). Helmut hatte darauf auch schon hingewiesen. Also habe ich den Fuß sauber abgetrennt und erstmal nur den oberen Mast mit einem dicken Schaschlikspieß verstärkt (Foto 4). Nach unten hin war der Spieß nicht mehr breit genug, aber die kleinen Lücken konnte ich mit Kleber ausfüllen und den Mast so stabilisieren.
Der Mastfuß wurde dann passend geschnitten und ebenfalls auf den Schaschlikspieß geschoben.
Danach die erste Stellprobe (Foto 5). Scheint zu passen.

Bevor ich den Mast endgültig eingesetzt habe, wurden noch ein paar Details ergänzt, s. Foto 6 (Leiter, Abstandhalter für die Lüfter und 2 Lagerungen für die Ladepfosten).
Auf den Fotos 7+8 seht ihr den Mast fest arretiert und gerade ausgerichtet (naja fast, eine gaaanz leichte Neigung nach achtern ist vorbildgetreu vorhanden :D ).

Soviel erstmal zum bisherigen Geschehen ;)
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  • Santa Inés 381.jpg
  • Santa Inés 382.jpg
  • Santa Inés 383.jpg
  • Santa Inés 384.jpg
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212

Mittwoch, 9. Februar 2011, 20:30

Weiter geht es mit dem Mast 118.
Das Podest für die Saling (118m) wurde mit der Aussparung für den oberen Teil des Masts (118w/x/y) versehen und bei der Saling 118n habe ich die Durchbrüche ausgestanzt. An der Saling sind dann noch 4 sog. Hangerkloben inklusive Hangerblöcken (118q/r/s) anzubringen.
Auf das Podest kommt (nach vorn weisend) eine Leuchte (118t/u).
Die einzelnen Teile zeigt Foto 1.
Die Saling wurde mit der Reling aus dem Ätzsatz versehen, dann am Mast befestigt und gerade ausgerichtet (Fotos 2+3).
Aber halt, da war doch noch was...
Richtig, im Ätzsatz sind noch Ausleger für 2 Scheinwerfer enthalten (Foto 4), die noch rechts und links der Reling anzubringen sind. Die Plättchen, die die Scheinwerfer darstellen (118zzz), habe ich mittig leicht mit einer Nadel angebohrt, so dass die kleine Ätzteil-Halterung einen etwas besseren Halt hat.
Eine sehr fummelige Angelegenheit, aber es lohnt :)
Dann kam noch der obere Mast nebst Gaffel (118v) auf die Saling.
Zeit für ein paar Detailfotos ((Fotos 5-9).
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  • Santa Inés 389.jpg
  • Santa Inés 390.jpg
  • Santa Inés 391.jpg
  • Santa Inés 392.jpg
  • Santa Inés 393.jpg
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modellschiff

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213

Donnerstag, 10. Februar 2011, 11:01

Hallo,
Das mit dem Innenleben der geholzten Masten hat sich bei meinen Modelle bewährt. Da hat sich auf die Dauer nicht verbogen.
Mit freundlichen Grüßen

Ulrich

Lars W.

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214

Donnerstag, 10. Februar 2011, 18:25

@Andreas und Ulrich: An etwaiges Verziehen des Spießes habe ich ehrlich gesagt auch gar nicht gedacht beim Einbau. Allerdings sind die Holzstäbchen schon ziemlich gerade und lassen sich auch nicht ohne weiteres verbiegen, so dass ich hoffe, dass da auch später nichts dergleichen passiert.
Federstahldraht hatte ich in DER Dicke nicht vorrätig; Draht habe ich nur für den oberen Mast verwendet.
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215

Donnerstag, 10. Februar 2011, 19:48

Erst jetzt habe ich die Entlüfter 118d-g gebaut (Foto 1).
Die Entlüfter weisen außen noch je eine Halterung für die unteren Hangerblöcke auf (Foto 2).
Dann wurden die Entlüfter an Bord geholt und damit ist der achtere Mast (was die Bauteile angeht) komplett (Fotos 3+4).
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Samstag, 12. Februar 2011, 16:35

Der achtere Ladepfosten an Steuerbord 119 musste noch um einen Lüfter ergänzt werden. Den Lüfter habe ich anhand von Helmut seinem Baubericht gezeichnet. Die Maße betragen 20mm Höhe, 1,8mm Breite achtern und 1,2mm Breite vorn/Seite (Foto 1).

Die Fußpferde aus dem Ätzsatz sollte man vor dem Ankleben der Entlüfterköpfe am oberen Ende aufschieben. Ich hatte das vergessen, so dass ich sie später mühsam vom unteren Ende des Pfostens einfädeln musste. Mal davon abgesehen, dass der Durchmesser der filigranen Teile zu klein war, um sie problemlos auf zu schieben. Ich musste je eine innere Strebe "kappen" damit ich die Teile aufschieben konnte. Nicht optimal, aber das Ergebnis ist dann doch noch ok gewesen. Die üblichen Teile wie Hangerblöcke und Steigleitern mussten noch angebracht werden (Foto 2).
Übrigens besitzt lt. Werftmodell nur der Steuerbordlüfter eine versetzte Steigleiter (eben wegen dem erwähnten Lüfter an der Seite). Der Backbord-Pfosten weist eine durchgängige Leiter auf. Somit habe ich die beiden "Einzelleitern" dort zu einer durchgängigen Leiter zusammen gefügt.

Die Pfosten konnte ich leider nicht genau in die heckseitigen Aussparungen des Brückendecks einlegen, da einerseits die Reling etwas im Weg war und sie andererseits dann etwas schief gestanden hätten. So wie jetzt sieht es aber ganz gut aus.
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Wiesel

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Samstag, 12. Februar 2011, 17:00

Lars,

einfach nur

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Sonntag, 13. Februar 2011, 22:50

@Helmut: Danke Dir, Dein Baubericht zur "Santa Inés" animiert aber auch geradezu, alles möglichst genau zu bauen ;)

Ich kann vermelden: Die letzten Winden sind verbaut =)
Es fehlten noch die Winden mittschiffs; auch bei diesen waren die Klebemarkierungen auf den Grundplatten wieder seitenverkehrt. Aber wen stört das schon.
Auf Fotos 1+2 seht ihr, wie viele Winden/Winschen/Lüfter/Leitstände man im vorderen Bereich des Schiffs anbringen muss. Aber die Mühe lohnt!

Dann habe ich überlegt, wie ich die "Santa Inés" takeln soll.

A: Baumwollgarn No. 60
Eigentlich toll zu verarbeiten, wegen dem "Straffen-Effekt": Nach der Bespannung einfach nur mit einem in Wasser getauchten Pinsel das Garn entlang fahren und es spannt sich wie von Zauberhand. Leider ist das Garn zu dick, um das Ladegeschirr angemessen zu takeln...

B: Serafil-Garn
Sehr dünnes, leider etwas widerspenstiges Garn, welches sich auch nicht nachträglich straffen lässt (wie Version A).

C: sog. "Wonder Wire"
Dieser "Draht" ist sehr dünn und besteht aus Keramik (ja, kein Witz). Ich habe ihn von einem lieben Kollegen aus Übersee bekommen und der Keramik-Draht sieht wirklich vielversprechend aus. Auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man kleinere Modelle takeln möchte (Wilfried hat z. B. seinen Krabbenkutter damit getakelt). Aber für die "Santa Inés" benötige ich VIEL Takelage und ob die 3 Meter geliefertes "Wonder Wire" ausreichen... Ist mir zu unsicher....

D: Ätzteil-Streben
Der Ätzteil-Satz zur "Santa Inés" bietet hauchdünne Streben, die für die Takelung gedacht sind. Sie sind auf jeden Fall dünner als das Baumwollgarn und man kann sie auf die passende Länge zuschneiden. Nachteil: Wenn man einmal dagegen stößt oder bei der Anbringung irgendwo hängen bleibt, verbiegen sie sich und das sieht auch nicht mehr toll aus...

E: Lycra-Faden
Leider war meine Suche nach diesem "magischen Material" in angemessener Stärke erfolglos. Eigentlich wollte ich genau diesen Faden verwenden, aber es scheint keinen Lieferanten dafür zu geben ;(

Also habe ich mich für Variant D entschieden. Wenn im Ätzsatz schon die Streben enthalten sind, sollte man sie auch einsetzen :)

Zunächst wurden die Hauptwinden für die Luken 4+5 bis zum unteren Hangerblock getakelt. Ein kurzes Stück der Ätzteilstreben (knapp über 1cm) reicht dafür aus (Foto 3).
Für die Strecke Hangerwinde - Hangerblock benötigt man ca. 8cm, dann heißt es anpassen bis zur genauen Länge (Foto 4).
Für die Ladebäume in Ruheposition sind entsprechende Lager (126/a) zu fertigen (Foto 5+6). Bei diesen Teilen wären Lasercuts wünschenswert gewesen... (hmmm, wie war das mit Kartonbögen+Ätzteile+Lasercuts=perfektes Modell? :D ).

Auf Foto 7 ist die Takelung für beiden achteren Ladepfosten zu sehen. Dabei habe ich die Umlenkrollen an den Kanten schwarz gefärbt, um den Umlauf des "Takeldrahts" anzudeuten. So fällt es nicht auf, wenn die Ätzteilstreben nur an der Klebestelle aufliegen.
Die achteren Ladebäume habe ich schonmal vorbereitet; sie wurden innen mit Federstahldraht verstärkt (Foto 8).

An dieser Stelle noch eine Frage: Hat jemand ein Modell der Größe der "Santa Inés" schonmal mit den Ätzteilstreben getakelt? Wie waren die Erfahrungen? Worauf muss man ggf. achten? Oder sollte man doch lieber komplett auf Garn umschwenken?
Tipps/Hinweise sind höchst willkommen ;)
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Pitje

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219

Sonntag, 13. Februar 2011, 23:00

Hi Lars,

wieder einmal kann ich nur hutziehend sagen: Klasse!

was die Takelage anbelangt, ich würde, bzw. ich habe mit Garn die besten Erfahrungen ( wenn auch nicht so viele wie Du natürlich) gemacht.
Ich lasse mich überraschen, wie es wird, aber egal wie, es wird sicher sehr gut.

Da ich eh gerade auf einen zivilen Trip gerate, wie mir scheint, wird die Ines immer interessanter... :D

LG
Peter
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OpaSy

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220

Montag, 14. Februar 2011, 09:26

Hallo Lars,

mit Vergleichen ist das so eine Sache :evil: wie aktuell an einem Parallelbericht der grauen Fraktion zu sehen.

Aber hier trau ich mich auch. Die Ergebnisse, die ich von diesem fantastischen Bogen gesehen habe, waren alle gut - aber Du toppst sie noch.

Glückwunsch dazu - und eine ruhige Hand beim Takeln wünscht

Günter
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221

Montag, 14. Februar 2011, 20:32

@Peter: Danke Dir ;)
Dann will ich mal sehen, wie ich Dir die "Santa Inés" noch schmackhafter machen kann.

@Günter: Schön dass Du rein schaust und vielen Dank für die Blumen. Die ruhige Hand beim Takeln kann ich auch gut brauchen :)

Also habe ich mich jetzt an die Takelung der achteren Ladebäume gemacht.
Zunächst aber 2 Vorüberlegungen:

- In abgelegtem Zustand werden normalerweise die Geien abgenommen (dies sind die Seile, die im aufgetoppten Ladebaum-Zustand von der Nock zum Deck führen und dort eingehakt werden um den Ladebaum zu stabilisieren).
Also habe ich die Geien ganz weg gelassen.

- Der Kranhaken wird ebenfalls abgenommen und sicher verstaut. Daher habe ich den Renner (Zugseil) auch ohne Haken vertäut.

An dieser Stelle nochmal danke an Helmut für die Erläuterungen am Telefon :)

Bei den Ätzteil-Streben muss man möglichst genau die Trennstäbchen von der Strebe trennen, die die Streben in der Platine halten. Das gelang mir ganz gut mit einer kleinen, scharfen Schere. Dann müssen die Streben genau eingepasst werden (hoffentlich reichen die Streben zur "fast" vollständigen Takelung).
Es hat sich bezahlt gemacht, die Umlenkrollen an der Kante (Laufstelle des "Seils") zu schwärzen, so fällt es nicht auf, dass die Streben nur bis zum Klebepunkt reichen und nicht um die Rolle gewickelt wurden.
Auf jeden Fall braucht man viiiel Geduld, aber das ist bei der Takelage ja nix Neues.
Ich bin mit dem Ergebnis aber sehr zufrieden.
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222

Montag, 14. Februar 2011, 20:45

Hallo Lars,

das sieht sehr gut aus mit den Ätztakeln. Wünsche weiterhin gutes gelingen.

Gruß Christian.

PS: falls die Ätztakelage nicht reichen sollten, meld dich per PN, dann gebe ich dir meine. Ich werde sie nicht verwenden.
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223

Montag, 14. Februar 2011, 21:29

Zitat

Original von Christian Lorenz
Hallo Lars,

das sieht sehr gut aus mit den Ätztakeln. ...


Dem ist nichts hinzuzufügen! =)

"Ätztakeln"... schöne Wortschöpfung...
Bis die Tage...

Helmut

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224

Dienstag, 15. Februar 2011, 07:33

Moin Lars,
die letzten Bilder haben mich davon überzeugt: Bis ich den Bogen anschneide, werde ich noch ein paar Runden trainieren... ;)
Noch 'ne Frage: Hast Du die "Ätz"-Leinen geteilt oder um die Blöcke herum geführt? Letzteres erschiene mir ein wenig kniffelig, aber bei Dir würde mich nichts mehr wundern...
Weiterhin gutes Gelingen, macht Spaß, zuzuschauen.
Beste Grüße
Fiete

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225

Dienstag, 15. Februar 2011, 09:57

Hallo Fiete,

die Antwort auf deine Frage hat Lars gestern schon geschrieben.

"Es hat sich bezahlt gemacht, die Umlenkrollen an der Kante (Laufstelle des "Seils") zu schwärzen, so fällt es nicht auf, dass die Streben nur bis zum Klebepunkt reichen und nicht um die Rolle gewickelt wurden."

Gruß Christian
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226

Dienstag, 15. Februar 2011, 10:15

...er lesen kann, ist meist im Vorteil... :rolleyes: :D
Fiete

Lars W.

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Dienstag, 15. Februar 2011, 20:56

@Christian: Vielen Dank für Dein Angebot wegen der Ätzteilstreben. Obwohl ich ziemlich genau ausmesse, schwinden die Teile sehr schnell dahin (kein Wunder, bei den langen Rennern und Hangern...). Ich melde mich dann bei Dir :)
"Ätztakeln" find ich eine passende Bezeichnung, vereint sie doch meine Lieblings-Zurüstelemente "Ätzteile" mit dem "roten Tuch" des Takelns. Klingt gut!

@Helmut: Das vom Meister der "Santa Inés" zu hören, tut sehr gut, danke =)

@Wilfried: Stimmt, evtl. muss ich ja beim Vorschiff noch auf die aufgetoppten Ladebäume zurück kommen...

@Fiete: Freut mich, dass Dir die "Santa Inés" gefällt. Ist ja auch ein toller Bogen und es macht sehr viel Spaß, das Modell zu bauen. Also, trau Dich ruhig :)

Weiter geht es mit den beiden "schweren Ladebäumen" über Luke 4. Sie besitzen als einzige Ladebäume ein gedoppeltes Hangerseil. Dieses wird also nicht "einfach angeschlagen", sondern läuft über eine Talje zurück zum Hangerblock (ich hoffe, ich habs richtig so verstanden, Helmut :D ).
Hier sind die Teile 127h/i zu verwenden!
Die Ladebäume liegen in den Lagern 126b, die an der Ätzteil-Reling befestigt wurden. Gut, dass ich vor dem Bau Scans der Bögen gemacht habe; so konnte ich die auf der Kartonreling eingezeichnete Position der Lager noch nachvollziehen. Nebenbei kamen noch 2 Rettungsringe an die Reling.
Die Hangerseile habe ich noch nicht angebracht, da noch 2 weitere Ladebäume hinzu kommen werden (verlaufend von den Ladepfosten des Bootsdecks zu den Lagern am achteren Mast).

Den Pool-Gästen dürfte es jetzt wohl langsam mulmig werden, mit dem Ladegeschirr über den Köpfen :D
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Wiesel

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228

Dienstag, 15. Februar 2011, 21:42

Zitat

Original von Lars W.
... (ich hoffe, ich habs richtig so verstanden, Helmut :D ).

...
Den Pool-Gästen dürfte es jetzt wohl langsam mulmig werden, mit dem Ladegeschirr über den Köpfen :D


Ja, richtig, Lars.
Das Hangerseil ist dort am Hangerblock angeschlagen, läuft zur Baumnock, dort über einen weiteren Block, dann zurück zum oberen Hangerblock und erst dann runter auf die Winsch.

Und zu den mulmigen Poolgästen:

Ich hätte es wahrscheinlich romantisch gefunden... =)
Bis die Tage...

Helmut

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229

Donnerstag, 17. Februar 2011, 14:45

@Helmut: Schön, dass Du Dir das Poolleben dort unter dem Ladegeschirr als romantisch vorstellen kannst =)

Nun sind die Ladebäume für die Luken 4+5 inklusive Takelung vollständig an Bord.
Ich muss sagen, dass das Takeln mit den Ätzteilen wirklich Spaß macht. Es hat noch den Vorteil, dass man auf die Ladebäume/Taljen etc. keine Spannung auf den Teilen hat, wie sonst beim Takeln mit Garn.
Auf jeden Fall gefällt mir das Ergebnis bisher sehr gut.
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Werner

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Donnerstag, 17. Februar 2011, 16:38

Hallo Lars,
auch von mir ein uneingeschränktes Lob für dieses wunderschöne Schiffsmodell.Gerade die Takelage und die Verspannungen der Ladebäume ist ein großes Problem wenn man nicht "herum hängende" Fäden habe will.
So manch ein schönes Schiffsmodell ist damit verschandelt worden.
Ich finde die sehr feinen Ätzteile oder auch fein gezogenen Gießäste für die bessere Lösung.
Werner

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Werner« (17. Februar 2011, 16:39)


Lars W.

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Freitag, 18. Februar 2011, 21:32

@Werner: Mit Gießästen habe ich noch keine Erfahrungen... Aber die Ätzteile sind schon sehr fein. Danke fürs Lob :)


Nun sind dann unweigerlich die Ladebäume auf dem Vorschiff an der Reihe. Zunächst mussten an der Brückenfront noch die Hangerblöcke und die Lümmellager angebracht werden (Foto 1).

Die Ladebäume selbst sind ja inzwischen Routine.
Da ich die Luke 3 frei vom Ladegeschirr haben möchte (weil der Hafenkran diese Luke beladen soll), müssen die Ladebäume an dieser Luke aufgetoppt dargestellt werden. Das bedeutet, dass sie fast senkrecht stehen, umd em Kran nicht im Wege zu sein (Foto 2).

Auf den Fotos 3+4 habe ich mal die verschiedenen Takelschritte beschrieben. Der Renner (Ladeseil) ist an Deck fest gezurrt; der Kranhaken ist auch hier abgenommen. Die beiden Geitaue sorgen dafür, dass der Ladebaum nicht hin und her schlägt. Das doppelläufige Geitau am unteren Ende ist im Ätzsatz vorhanden.
Übrigens habe ich erst jetzt gesehen, dass im Ätzsatz auch Ösen zum Verankern der Takelage enthalten sind. Hätte ich bei dem heckseitigen Ladegeschirr auch gut verwenden können, aber dafür ist es jetzt zu spät ;(

Und noch ein paar Fotos der fertig gestellten "Brückenfront-Ladebäume" (ich hoffe, das ist alles nicht zu ausführlich, aber ich dachte mir, dass viele Fotos vom Ladegeschirr dem ein oder anderen gut weiter helfen können) :)

Edit: Habe noch einen Baufehler beim BB-Ladebaum entdeckt, dort hatte ich glatt den am Baum liegenden Renner vergessen...Das Problem ist jetzt behoben ;)
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Samstag, 19. Februar 2011, 14:30

Hello Lars,

I've very much enjoyed watching your progress on this kit. As usual, beautiful work.

Regards,

Cris

MOD-Anm. Wiesel:
Mit nachträglich erteilter, freundlicher Genehmigung von hamburger-fotoarchiv.de
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  • 766_2_howaldtswerke-ag-schwimmdock-hamburg.jpg

Lars W.

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Sonntag, 20. Februar 2011, 11:29

@Wilfried: Mit dem Garn ist das so eine Sache... Ich habe da verschiedene Garne probiert, aber entweder sind sie zu dick oder zu widerspenstig. Es ist mal was anderes, die Ätzstreben zu verarbeiten. Sicher werde ich bei anderen Modellen auch wieder zum Garn greifen, aber bei der "Santa Inés" haben mich die mitgelieferten Ätzstreben einfach überzeugt.

@Chris: Hey, nice to hear from you again and thank you for the compliment :)
I hope everything is ok? Thank you for the pics (although i already knew them).

Im Augenblich warte ich noch auf ein paar Bambushölzer für die folgenden Masten (Nadelspiel, dank Helmut seinem Tipp).
Aber da ich ja nächstes Wochenende zum Nordlichtertreffen fahren möchte (Wettergott sei gnädig), muss ja auch noch eine Transportmöglichkeit für die "Santa Inés" gefunden werden.
Schon seit einiger Zeit liegen hier die Bauteile für eine Acrylglas-Vitrine herum, die von den Maßen her genau zur SI passt.

Hier mal ein Foto der SI unter "Glas" :)

Außerdem ist in der Vitrine noch etwas Platz, um für das Treffen noch andere Modelle unter zu bringen. Mal sehen, welche... ;)
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Sonntag, 20. Februar 2011, 11:43

Hi Lars,

das beim Transport nach HH ja nix anbrennt, gelle? 8o

Die Ätzteiltakelage sieht sehr überzeugend aus. Habe mich nur gefragt, ob sie nicht extrem empfindlich gegen verbiegen ist?

Ansonsten wie immer: ganz große Klasse. :D

LG
Peter
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Dienstag, 22. Februar 2011, 10:38

Hello Lars,

I was sure you had seen the pictures as your most through in your research, still I thought I would share them.

After nearly seven months living here in Germany (a little town near Leipzig - Schkeuditz), I am just now coming to terms with some spoken language. The written language is another thing entirely though! What is Wiesel saying exactly? My several translation programs give different and inconclusive results. I believe he is saying "With Hamburger-fotoarchiv.de's permission"? I only ask as I researched the site and understood that the reduced size watermarked images were OK to use and I wish to use several more in illustrating my Hafen construction.

Things are going very well, thank you for asking. It took us some additional time to move, we had to refurbish our flat here. But now we (my wife is also with me now) have our life in order.

Sorry to derail your thread, again the Santa Inez came out just beautifully. I love your depiction of freight in the holds and look forward to the entire scenes completion.

I hope you will resume the Altmark ...

Wiesel

Hennings Dino

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236

Dienstag, 22. Februar 2011, 19:54

Zitat

Original von Hi-Torque
...
I believe he is saying "With Hamburger-fotoarchiv.de's permission"? I only ask as I researched the site and understood that the reduced size watermarked images were OK to use and I wish to use several more in illustrating my Hafen construction.

...


You are right, Cris.

I got the permission from the owner of the site. It is free for not-commercial online-forums.
But as a general rule due to German law the owner of a picture has to agree expressly, if someone wants to disseminate it.
Bis die Tage...

Helmut

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237

Dienstag, 22. Februar 2011, 20:49

Hello Wiesel,

Thank you for the clarification. I will PM you to make sure I understand the usage rights.

Kind Regards,

Cris

Lars W.

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Mittwoch, 23. Februar 2011, 15:49

@Peter: Anbrennen wird wohl nix wenn ich nach HH fahre... eher einfrieren :D
Erstmal muss ich noch einen grippalen Infekt los werden und hoffen, dass die Wetterfrösche mit ihren Unkenrufen wegen Schnee- und Eisregen falsch liegen...
Klar, wenn man unglücklich an die Ätzteil-Streben kommt, verbiegen sie sich. Naja, bis jetzt ists aber noch nicht passiert.
Danke fürs Kompliment :)

@Cris: Thanks again. The "Altmark" is still in winter's sleep. I don't know when she awakens again :)
If you have any questions on legal issues (like presenting 3rd party photos or using certain links), ask Helmut (Wiesel), he knows a lot about these things.

Tja das einzig gute an so einem grippalen Infekt ist, dass man auch mal basteln kann.
Ich habe jetzt ein paar sog. Bambus-Nadelspiele mit verschiedenen Durchmessern bekommen. Sie reichen von 2 bis 3,5mm und eignen sich hervorragend zur Mastverstärkung (Foto 1).
Also habe ich mir zum Ausprobieren den Mittelmast 123 vorgenommen.
Auch dieser Mast ist (wie der Achtermast) unten zu breit, um in das Hauptdeck eingeschoben zu werden. Also musste ich das untere Teil wieder mit einer Rasierklinge abtrennen und schmaler schneiden (Foto 2).
Der Mast wird wieder mit dem üblichen Zubehör ausgestattet (Saling, Hangerblöcke, Stützen, Ladebaumlager, Scheinwerfern und Steigleiter, s. Foto 3).
Lampenschirme für den Mittelmast sind nicht im Bogen enthalten und müssen eigens gefertigt werden.
Der vordere Backbord-Hangerblock steht schräg von der Saling ab, da der zugehörige Ladebaum später nach außenbords geschwenkt sein wird, um das Beladen mit eigenem Ladegeschirr zu zeigen. Hoffentlich klappt das so wie ich es mir vorstelle...
Bevor die seitlichen Entlüfter und Lümmellager am Mast befestigt werden, habe ich den Mast selbst ins Deck geschoben und verklebt (Fotos 4+5).
Entlüfter und Lümmellager entsprechen denen am achteren Mast (Fotos 6-8).
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"The quiet ones are the ones that change the universe, the loud ones only take the credit."
Fertig gestellt: Forschungsschiff "Maria S. Merian"
Fertig gestellt: Seeschlepper "Vulkan"
Fertig gestellt: Notschlepper "Nordic"
Fertig gestellt: Troßschiff "Altmark" im Schwimmdock
Bis auf weiteres ruhend: Fracht- und Fahrgastschiff "Santa Inés"
Kontrollbau fertig gestellt: Feederschiff "OPDR Lisboa"

Lars W.

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239

Mittwoch, 23. Februar 2011, 15:52

Und noch 4 weitere Fotos =)
»Lars W.« hat folgende Bilder angehängt:
  • Santa Inés 455.jpg
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  • Santa Inés 457.jpg
  • Santa Inés 458.jpg
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modellschiff

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240

Mittwoch, 23. Februar 2011, 16:56

Hallo Lars,
die Schaschlikstäbe sind eine gute Versteifung vür Rohre etc. Wenn ich kleinere Durchmesser brauche spanne ich die Stäbe in die (Ständer)Bohrmaschine und schleife mit Schmiergelpapier zuerst einiges weg. Dann habe ich mir auf einem Stück Blech ein Art Zieheisen von d 1 mm bis 3mm angefertigt und führe dann Zehntel für Zehntel weniger werdenden Holzstab durch das Eisen und schleife nochmals das rotierende Teil.
Der Karton kommt dann natürlich um den Holzstab herum.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »modellschiff« (23. Februar 2011, 16:57)


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