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Lars W.

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Sonntag, 22. August 2010, 23:17

Fracht- und Fahrgastschiff "Santa Inés" (+mehr) // Passat-Verlag // 1:250

Guten Abend zusammen,

ich spiele seit einiger Zeit mit dem Gedanken, die "Santa Inés" vom Passat-Verlag unter die Schere zu nehmen.

Ich bin bei der EBucht auf das Buch "Alles über ein Schiff" von Friedrich Boer aus dem Jahre 1955 aufmerksam geworden. Darin werden anhand der Schiffe "Santa Inés" und "Santa Teresa" anschaulich viele Einblicke in die Begriffe der Seefahrt, die Konstruktion der Schiffe und deren technische Ausstattung sowie den Echtbetrieb auf See und im Hafen gewährt. Das Buch wechselte für sagenhafte 2,60€ (inkl. Versand) seinen Besitzer und als ich es in Händen hielt hat es mich endgültig dazu "verführt", das wunderschöne Modell in Angriff zu nehmen.
Ich möchte das Modell mit ein paar zusätzlichen Extras ausstatten (u. a. schwebt mir eine Brückeneinrichtung vor), wobei die Umsetzung noch nicht genau fest steht. Mal sehen, was der Bau so mit sich bringt.

Es gibt ja schon 2 hervorragende Bauberichte zum Modell, daher habe ich erst überlegt, ob ich überhaupt einen dritten starten soll. Aber da es voraussichtlich noch einiges "um das Schiff herum" zu berichten gibt, möchte ich doch einen Bericht wagen.

Zunächst einmal ein bisschen Geschichte :)
Die "Santa Inés" und ihr Schwesterschiff "Santa Teresa" wurden 1951 bei den Howaldtwerken in Hamburg in Auftrag gegeben.
Der Reeder Rudolf A. Oetker wollte mit diesen Schiffen sowohl schnelle, wirtschaftliche Frachtschiffe mit viel Stauraum bauen, als auch die Möglichkeit bieten, Passagiere in bequemen und luxuriösen Kabinen über den Atlantik nach Südamerika zu transportieren.
Die "Santa Inés" wurde nach ihrem Stapellauf (14.01.1953) am 14.03.1953 an die Flotte der Hamburg-Süd übergeben.
Wem die Silhouette des Schiffs vertraut vorkommt, der erinnert sich womöglich an die "Cap San-Schiffe", die, wie die Santa-Schiffe, auch vom Architekten Cäsar Pinnau gestaltet wurden. Pinnau entwarf außerdem die Yacht des Tankerkönigs Onassis "Christina".
Die "Santa Inés" konnte 28 Passagiere in 12 Einzel- und 8 Doppelkabinen befördern. In der heutigen Zeit kann man sich kaum vorstellen, dass sich diese Art der Passagierbeförderung rentiert hat (Fahrten über den Atlantik dauerten 100 Tage und mehr!), aber offenbar funktionierte dies ganz gut.
Hauptsächlich wurden Häfen in Südamerika besucht; das Löschen der Ladung konnte dann schonmal 2 Wochen dauern (heutzutage auch undenkbar :D ).
1961 wurde die "Santa Inés" nach Pakistan verkauft. Flugzeuge hatten den schönen Schiffen den Rang abgelaufen so dass die Beförderung der Passagiere unrentabel wurde.
1980 wurde die "Santa Inés" abgewrackt.

Hier noch ein paar technische Daten zum Schiff:

Länge: 146,04m
Breite: 18,60m
Seitenhöhe bis zum 1. Deck: 11,34m
Vermessung: 8966 BRT
Maschinenleistung: 4000 PS
Geschwindigkeit: 14 Knoten
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Sonntag, 22. August 2010, 23:19

Eigentlich habe ich vor, das Modell in ein kleines Hafendiorama einzubetten; wie ich selbiges umsetzen werde, ist aber noch nicht entschieden.
Eine erste Inspiration habe ich schonmal zu Papier (bzw. zu Corel :D ) gebracht...
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Sonntag, 22. August 2010, 23:24

Aber zunächst einmal wird an der "Santa Inés" gewerkelt.
Heute habe ich nur die Grundplatte (1) zusammen gesetzt (Foto 1) und danach sämtliche Spanten (2-31) ausgeschnitten (Foto 2).
Sieht vielleicht albern aus, die ganzen Tesa-Krepp-Bänder an der Grundplatte, aber nichts ist schlimmer, als ein verzogenes Spantengerüst :)

Sämtliche Spanten müssen verdoppelt werden, aber wie man es vom Passat-Verlag gewohnt ist, liegen ein paar Leerkartonbögen bei, so dass dies kein Problem war.
Die Nacht werden die Teile unter einer Glasplatte verbringen, damit sie morgen für die Montage schön plan sind.
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Mathias Nöring

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Montag, 23. August 2010, 06:59

Hallo Lars!

Nein, das hört sich alles andere als albern an. Ist die Grundplatte erstmal verzogen, dann kann das Modell gleich in den Ofen!

Ansonsten hört sich das Projekt wirklich interessant an. Bin sehr gespannt, was da so kommt... :D

CU

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Montag, 23. August 2010, 13:51

@Mathias: Da bin ich auch gespannt :)

So ein Tag Urlaub ist auch mal was feines und wenn dann noch so ein sch...Wetter ist, kann man gleich ein paar Stunden am Basteltisch verbringen :D
Bevor ich das Spantengerüst auf der Grundplatte montiere, habe ich das Innere der Luken 2+3 aus schwarzem Tonkarton erstellt. Helmut hat dies in seinem Baubericht sehr gut beschrieben und ich fand es absolut nachahmenswert.
Zwischen den Spanten 16/19 und 19/22 können diese Innenräume installiert werden (Foto 1). Man muss allerdings auf den Deckssprung achten, da das Hauptdeck zum Bug hin leicht ansteigt. Wahrscheinlich werde ich bei Gelegenheit auch die Zwischenetage hinzu fügen, s. auch Helmuts Baubericht.
Die Länge und Höhe der Wände habe ich mehrfach geprüft, damit es keine Überraschung beim Aufsetzen des Decks gibt (Fotos 2-4).
Die Innenraumwände können ruhig etwas niedriger sein, als die Spanten; man sieht es später nicht mehr, wenn das Deck drauf ist.
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Montag, 23. August 2010, 14:06

Danach war das Spantengerüst dran.
Die Spanten 2-5 bilden den Heck-Part. Dann folgt mit den Längsspanten 6 und den Querspanten 7-24 der Hauptteil mittschiffs. Zum Bug hin werden dann noch Längsspant 25 und die Querspanten 26-28 montiert. Zusätzlich sind noch längsseitige Verstärkungen an Bug (29, 30) und Heck (31) vorgesehen.

Beim Mittelpart habe ich erst ein paar Querspanten in die Längsspanten eingeklebt. So erhält man einen "Kasten", den man dann gut auf der Grundplatte ausrichten kann.
Zum Bug hin gab es dann aber ein Problem:
Der Versatz der Klebemarkierungen lt. Foto 1 hat mich stutzig gemacht. Rot markiert sieht man, dass die Markierungen auf Längsspant 25 nicht denen der Grundplatte passen. Dagegen scheint der Abschluss am Bug (grün markiert) richtig zu sein.
Frage jetzt: Welche Markierung ist korrekt?
Ich habe also zunächst einmal die Bugsektion inklusive der Verstärkungen 29+30 "trocken" zusammen gesetzt und konnte so feststellen, dass tatsächlich nur die Markierungen der Grundplatte falsch gesetzt sind. Auf Foto 2 sieht man, dass Querspanten und Verstärkungen ansonsten gut passen.
Nachdem das Spantengerüst jetzt fertig ist, merke ich, was für ein "Riese" dieses Modell werden wird (ich habe es ja schonmal gesehen, aber so groß hatte ich es nicht mehr in Erinnerung).
Fotos 3-5 zeigen das fertige Spantengerüst.
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Montag, 23. August 2010, 17:07

Inspiriert vom eingangs erwähnten Buch habe ich zwischendurch mal eine Diesellok V60 unters Messer genommen. Die Lok ist im Bausatz der Großmühle Bad Kleinen von Hartmut Scholz enthalten.

Die "Santa Inés" hat während ihrer Dienstzeit unter anderem auch Lokomotiven nach Übersee befördert. Dem Passat-Bogen sind 2 Krauss-Maffei-Loks beigegeben, die man wahlweise auch als Fracht verwenden kann.

Die V60 wird wahrscheinlich im Laderaum der Luke 2 verstaut werden. Sie passt zeitlich gesehen so gerade eben noch in die Dienstzeit der "Santa Inés".
Die Lok ist zwar nicht wahnsinnig detailliert, aber das braucht sie auch nicht sein, sie wirkt auch so ganz gut (wenn nur nicht der blasse Ausdruck meines Druckers wäre und mein Scanner feiner einscannen könnte ;( ).
Der kleine Bausatz ist schön passgenau; ein paar Klebelaschen habe ich aber einfach weg gelassen. Das Innere des Lokführerstands habe ich geschwärzt; die Fenster wurden ausgestanzt.

Edit: Habe eben in Helmuts Baubericht gesehen, dass die Lok wohl nicht unter Deck transportiert wurde (obwohl sie kleiner ist als der Bus, den Helmut im Laderaum seines Modells verfrachtet hat). Außerdem müsste eine Lok ähnlich wie der Bus nach unten hin abgetrennt werden, da dieser Teil unterhalb der Wasserlinie liegen dürfte...
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8

Dienstag, 24. August 2010, 09:31

Hallo Lars,
Du schreibst, dass die spanten der Santa verdoppelt werden müsse. Das braucht aber nicht zu sein.Ich habe meine SI ganz nor5mal mit einfachen spanten gebaut und es ist alles fest ohne Verbiegen.


Auch ich bemerke das Problem mit dem Markierungen am bug. Referenzpunkt war für mich der Treffpunkt Grundplatte, Vordersteven. Die kleine Differenz bei den Spanten war beim weiteren Bau irrrelevant.

Mit freundlichen Grüßen

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9

Dienstag, 24. August 2010, 11:28

Hallo Lars,
wie immer ein gut bebilderter und sauber ausgeführter Bau.

Nur eine kleine Anmerkung ( ist eher Korinthenk......):
Die Diesellok ist eine DR V 60, keine DB 60. Insofern ist die Frage ob Waren aus der DDR über westdeutsche Häfen verschickt wurden. Kleinlich oder?

Gruß
Robi

Bezugsquelle der Mühle direkt bei Hartmut Scholz?
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

Karl Popper

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Dienstag, 24. August 2010, 16:14

@Ulrich: Gut zu wissen, dass das Spantengerüst auch ohne Verdoppeln zu bauen ist. Die Anleitung weist aber auf die Verdopplung hin und ich bin auch (für meine "Santa Inés" jedenfalls) froh, es gemacht zu haben. Das Gerippe ist sehr stabil.

@Robi: Danke für den Hinweis. Da die Lok sowieso viel zu hoch ist und ich sie einkürzen müsste, werde ich sie (wenn überhaupt) wahrscheinlich am Kai verwenden. Ladegüter von Ost nach West wird die Lok ja wohl transportiert haben, oder? :)
Den Bogen der Großen Mühle habe ich übrigens direkt von Herrn Scholz bezogen, ein Anruf und die Sache war klar ;)
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Hartmut Riedemann

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Dienstag, 24. August 2010, 19:18

Moin Lars,

mal sehen, ob ich mit ein paar zusätzlichen Informationen weiter helfen kann.
Die Lok am Kai zu verwenden geht nicht, da es sich um eine Lok der Deutschen Reichsbahn in der DDR handelt. In aller Regel werden die größeren Häfen von der jeweiligen Staatsbahn bedient - Ausnahme ist Nordenham, hier gibt es einen privaten Betreiber.

Ladegüter von Ost nach West bzw. umgekehrt wird diese Lok auch nicht gefahren haben, nicht einmal, wenn man beide Augen zudrückt. Es handelt sich um eine reine Rangierlok, die allenfalls mit Nahgüterzügen oder Übergaben auf die Strecke ging, aber keinesfalls über die damalige Grenze zwischen DDR und BRD.
Güterzüge wurden auf jeden Fall im jeweils als Grenzbahnhof festgelegten Bahnhof auf eine Lok des eigenen Landes umgespannt.

Außerdem werden in aller Regel Güterzüge nicht direkt auf die Kaje gefahren. Sie laufen bis zu einem Sammelbahnhof am Hafen und werden dann dort von den Rangierloks übernommen und auf die entsprechenden Gleise verteilt, bei Importen gilt das gleiche nur umgekehrt.

Und als letztes, beide Fahrzeuge (Santa Ines und V 60 der DR ) passen zeitlich nicht zusammen. Die V 60 wurden erst gebaut (zumindest in der dargestellten Variante), als die Santa bereits einige Jahre in Pakistan weilte.

Da musst Du noch einmal in Dich gehen, was Du machen und umsetzen willst.

Beste Grüße
Hartmut

der sich auf Dein Projekt sehr freut und es, soweit es geht, verfolgen wird.

Lars W.

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Dienstag, 24. August 2010, 19:20

Um das Zwischendeck einzusetzen, habe ich 2 Querträger am Ende jeder Luke angebracht. Vom Boden bis zum Träger sind es etwa 5,5mm. Ich musste das Ganze etwas umständlich ausmessen (das hätte man besser vor dem Zusammenkleben der Schachtel gemacht) und habe in passender Höhe 2 Stecknadeln in die Schachtel geschoben, auf denen ich den Querträger aufgelegt habe (Foto 1).
Auf Foto 2 sieht man schonmal das Probeliegen einer Luke. Die Aussparung im Zwischendeck muss genau den Maßen der Luke entsprechen. Foto 3 zeigt den Werdegang der Konstruktion:
1. Ausgeschnittene Luke des Hauptdecks wird auf ein passendes Stück Tonkarton geklebt. Dabei richtig nachmessen, damit die Öffnung wie oben beschrieben auch passt. Dann wird dieser Part ausgeschnitten.
2. Einbauen der Querträger im Stauraum wie beschrieben.
3. Bestücken der unteren Ebene mit Ladegut (hier ein paar Fässer und Kisten aus Scans meines Hafendioramas) und anschließendes Auflegen des Zwischendecks (keine Sorge, die Teile sind nur lose aufgelegt, da muss ja noch mehr Ladegut rein ;) )

Das Zwischendeck soll noch über ein Süll verfügen; dieses bringe ich später auch noch an.
Noch ein Gedanke zum unteren Stauraum: Dieser Teil des Schiffs liegt fast zur Hälfte unter der Wasserlinie, somit muss ich bei etwaigen LKW/PKW/Lokomotiven an dieser Stelle eingekürzte Versionen verwenden, bei denen dann das Unterteil fehlt.
Apropos LKWs/PKWs/Loks: Ich habe in Helmuts Baubericht die vielen schönen Fahrzeuge aus dieser Epoche gesehen, daher noch die Frage an Fritz (Sculptor) und Henning (Konpass), ob ich meine "Santa Inés" evtl. auch mit diesen Kleinoden bestücken darf? Eine PN müsstet ihr beide von mir bekommen haben...
Und hier noch 3 Fotos beider Luken unter dem aufgelegten Hauptdeck.
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  • Santa Inés 14.jpg
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Dienstag, 24. August 2010, 19:31

@Hartmut: Das ist klasse, solche Infos sind für mich als "gebürtige Landratte" stets Gold wert. Da ich während der Jahre der "Santa Inés" in deutschen Diensten noch gar nicht geboren war, habe ich auch Schwierigkeiten, mich genau in die damaligen Begebenheiten hinein zu denken. Nach Wikipedia wurde diese Lok ja als Prototyp 1959 gebaut; die Serienproduktion startete erst 1962 (also 1 Jahr nach dem Verkauf der "Santa Inés" nach Pakistan). Also theoretisch... als Prototyp... dachte ich. Sehr schön, dass Du mich da eines Besseren belehrt hast, auch wenn es schade um die Lok ist. Also wird sie vorerst als Einzelmodell "aufs Abstellgleis" geschoben.
Auch die Infos über das Rangieren am Kai sind sicher für die weitere Planung des Dioramas sehr hilfreich.
Danke Dir :)
Und natürlich freut es mich sehr, dass Du den Baubericht begleitest!
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Mittwoch, 25. August 2010, 07:33

Hallo Lars,
nicht verzweifeln wegen der Lok.

Rocky hatte in seinem Baubericht über die Lichtenfels mal einen free Download der V 60 der DB herunterskaliert und gebaut.
• Diesellok V-60 von Volker Bollig (http://www.vmbollig.de/kartonmodelle/index.html)

Gruß
Robi
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Mittwoch, 25. August 2010, 19:56

@Robi: Das ist ein toller Tipp, danke Dir :)
Vor allem passt da auch das Baujahr; die Serienproduktion gab es ab 1956 :] Und die Loks wurden für den Rangierdienst verwendet. Also kann ich sie zumindest am Kai aufstellen.

An der "Santa Inés" habe ich heute nicht viel gemacht. Für den später ins Hauptdeck zu schiebenden Mast (Foto 1) habe ich das Lukeninnere entsprechend bearbeitet, so dass der Mast nicht mit dem Zwischendeck, Querträger oder Boden kollidiert (Foto 2).
Außerdem habe ich unter dem Zwischendeck jeweils ein Süll angebracht, Foto 3 (keine Sorge, die Klebeflecken auf dem Foto sieht man ja später nicht :D ).

Jaaa und dann habe ich mir mal die Dieselloks von Robi seinem Link angesehen.
Ich muss sagen: Die Bausätze machen einen sehr guten Eindruck, sehr detailliert und gute Farben. Das einzige Problem ist der Maßstab: 1:87.
Etwas groß :D
Aber kein Problem, ich habe eine fantastische Möglichkeit gefunden, in 1:250 einen ebenso schönen Ausdruck zu bekommen.
Die pdf-Dateien (2 Blätter) kann man nach GIMP importieren. Soweit so gut, aber ohne eine weitere Einstellung bekommt man nach dem Skalieren ziemlich verwaschene Ausdrucke. Aber bei GIMP kann man vor dem Importieren die Auflösung anpassen (statt dem Standardwert von 100 habe ich mal eben auf 1000 erhöht). Die pdf-Datei wird so deutlich feiner und eine Skalierung danach auf den richtigen Maßstab erhält sowohl die Farben als auch die Konturen (Foto 4). Sogar den "DB"-Schriftzug kann man noch erkennen (Foto 5). Ich kannte diese Möglichkeit noch nicht, daher erwähne ich es einfach mal :)
Der erste Part des Unterteils der Lok ist fertig, auch hier kann man auf den Seitenstreifen noch Markierungen erahnen (Foto 6).
Ich bin schon sehr gespannt, wie die Lok am Ende aussehen wird (es kribbelt in den Fingern :D ).
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  • Santa Inés 20.jpg
  • Santa Inés 21.jpg
  • Diesellok_BR360_01.jpg
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  • Diesellok_BR360_03.jpg
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Mittwoch, 25. August 2010, 20:26

Hallo Lars,
ich habe diese Lok schon einmal in 1:250 gebaut, geht gut, nur durch die Verkleinerung ist die Papierstärke zu stark. Du mußt vor allem beim Führerhaus und den Vorbauten eher knapp bauen und auf die Länge achten. Sonst passen die nicht hintereinander auf den Rahmen.
Aber für die Ines nimm die Originalfarbgebung in dunkelrot, die gibt es glaube ich auch. Die grüne Farbe kam erst viel später
Viele Grüße
Fritz

Wiesel

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Mittwoch, 25. August 2010, 20:39

Ja, Lars, Du solltest unbedingt die altrote Farbe nehmen (V 60-207).
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

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Donnerstag, 26. August 2010, 17:00

Erstmal möchte ich los werden: Es ist klasse, wie ihr euch hier zu Wort meldet. Ihr helft mir sehr, das Diorama zu visualisieren und "den richtigen Weg" zu nehmen =)

Ich bin gerade dabei, die dunkelrote Lok zusammen zu setzen. Beim Aufbau werde ich vermutlich die Klebelaschen kurzerhand abtrennen, damit alles besser aneinander passt. Ich halte euch auf dem Laufenden :)
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Donnerstag, 26. August 2010, 21:17

Also die Diesellok ist wirklich nicht ganz einfach zu bauen. Zumindest nicht, wenn sie auf 1:250 skaliert wurde :D
Aber ich will euch die ersten Fotos nicht vorenthalten.
Der "Unterbau", bestehend aus den Teilen 1-4 geht noch ganz gut von der Hand. Danach wird es erstmals knifflig. Ich empfehle, die Teile 5+7 zu separieren (Foto 1) und die jeweils 3 Teile dann separat zusammen zu kleben. Danach wird erst das Vorderteil, dann die beiden Seitenkästen an der Grundplatte montiert (Foto 2). Die Gitter 6+8 werde ich erst zur Fertigstellung anbringen.
Die Räder 20-22 sollen bei der Vorlage mehrfach verstärkt werden; in 1:250 reicht mir aber eine Verdoppelung aus. Die Räder müssen ausgerichtet werden und vor Anbrindung der Treibstange muss auch das Teil 32 verdoppelt zwischen das Hinter- und Mittelrad geklebt werden (Foto 3).
Beim Fahrerstand habe ich die Fenster ausgeschnitten und noch einen Lokführer hinein gesetzt. Man muss hier sehr genau darauf achten, wie das Teil zu knicken ist, ich habe mich prompt vertan und musste "nachbessern"... (Foto 4).
Bei den vorderen Aufbauten habe ich konsequent die Klebelaschen weg gelassen, trotzdem musste ich beim Frontteil 10 etwas kürzen, damit alles passte. Das liegt aber nicht an der Konstruktion sondern an der Kartonstärke, die in diesem Maßstab eine nicht unerhebliche Rolle spielt.
Dann wurde noch das Dach aufgesetzt (Fotos 5+6) und für heute heißt das: Feierabend :)
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20

Freitag, 27. August 2010, 19:20

Und heute ging es mit der Lok weiter.
Beim hinteren Aufbau 14 habe ich die Wand, die mit dem Führerhaus abschließt, weg gelassen, so passt der Aufbau ganz gut auf die Grundplatte. Da ich um das Problem mit der Kartonstärke wusste, hatte ich beim Dach 15 die Aussparungen für den Auspuffrohrunterbau 16 und den Lampensockel 17 etwas großzügiger geschnitten. Die Teile passten dann auch.
Hier ist wieder die 1a-Detaillierung zu sehen, denn es kommen noch 2 Lampen hinzu (Fotos 1+2).
Bei den Fotos fällt mir auf, dass ich noch ein paar Kanten nachfärben muss...
Dann kam noch ein Profil 31 auf den vorderen Aufbau (Foto 3).
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Freitag, 27. August 2010, 19:28

Tja und dann mussten noch die Geländer 6, 8, 18, 19 ausgeschnitten (heikel!) und befestigt werden. Sie sind nicht verdoppelt worden, wie es bei 1:87 hätte sein sollen. Übrigens wundert euch nicht über den leichten Knick am vorderen und hinteren Geländer, das soll lt. Anleitung so sein.
Und fertig ist die Lok :)

Ich muss sagen, für einen Free-Download ist das eine wunderbare Ergänzung für Dioramen der 60er Jahre aufwärts.
Und wenn ich die Lok mal spaßeshalber auf mein 1930er Diorama setze, macht sie sich auch schon gut =)
Einziges Manko scheint zu sein, dass die Puffer um einiges höher angesetzt sind, als die der Waggons z. B. aus dem HMV-Diorama. Wie ich das an meinem Diorama später anpasse, weiß ich noch nicht...
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Zaphod

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22

Freitag, 27. August 2010, 19:30

Hallo Lars,

die Detailaufnahmen der kleinen Rangierlok anzusehen, macht richtig Spaß !

Und die Diskussion finde ich auch prima, man lernt eben nie aus.

Bis gespannt auf die nächsten Schritte.

Zaphod

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23

Freitag, 27. August 2010, 19:30

Die V 60 ist richtig schön geworden.
Ich habe diese Lok in 1 : 220 und deswegen eine recht genaue Vorstellung über die tatsächliche Größe. Junge Junge, was für ein präziser, gekonnter Modellbau.
Bis die Tage...

Helmut

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Volker Böhm

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24

Freitag, 27. August 2010, 23:18

Hallo Lars,

ich mach' kezz ma' auf Gangstarappa und sag nur: "Fetten Respekt".

Ich wünschte, ich könnte so etwas auch noch bauen, aber ich glaube, die Kleinteile würde ich garnicht mehr sehen! Wenn ich mein nächstes Hafendio baue, werde ich mich zwecks Beschaffung rollenden Materials einfach an Dich wenden :D
42 :D :D :D

Lars W.

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25

Samstag, 28. August 2010, 11:12

@Lars: Danke und was die historischen Informationen angeht bin ich auch stets begeistert. Schön, wenn man sich so austauschen kann.

@Helmut: Danke, stimmt, groß ist die Lok nicht gerade :)

@Andreas: Ca. 4cm stimmt, jetzt wo die Puffer dran sind. Ich werde mich weiterhin bemühen, mein bestes zu geben (dass es aber kein Motivationsloch gibt, kann ich nicht versprechen :D ).

@Volker: Rollendes Material, hm, ja da brauche ich auch noch etwas... :)
Die Lok will ja nicht alleine am Kai herum stehen. An Waggons kann man sicher noch welche aus dem Hafendiorama vom HMV verwenden. Was fehlt, sind aber Tankwaggons, die ich eigentlich auch ganz gern verwenden würde. Danke Dir für den "fetten Respekt" ;)

@Wilfried: Ja das wäre wirklich mal fein. Dass solche Kleinode wie die Diesellok scheinbar noch relativ unbekannt und kaum verbreitet sind (und sie sich nicht hinter den Konstruktionen namhafter Verlage verstecken brauchen), ist schon schade. Ich denke auch, dass eine Veröffentlichung von Standardwaggons und Loks bestimmt Anklang beim Kartonveredler findet. Es muss ja nicht gleich ein großes Diroama draus werden, aber ein Kai mit einer Eisenbahn nimmt kaum zusätzlichen Platz weg und belebt ein Modell ungemein.
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26

Sonntag, 29. August 2010, 21:40

Schon ist das Wochenende vorbei und eigentlich gibt es nicht viel Neues zu berichten. Das liegt daran, dass ich fast einen Tag lang damit verbracht habe, im Netz nach passenden Free-Download-Modellen für das "Ladegut" bzw. die Kaibestückung zu suchen. Nachdem ich einiges zusammen getragen hatte, mussten die Downloads skaliert werden. Dabei stellten sich viele Bausätze als äußerst ungeeignet für den Maßstab 1:250 heraus (leider!!).
Darunter u. a. eine sehr detaillierte BMW Isetta und Messerschmitts KR200 in diversen Farbgebungen.
Den Versuch eines sog. Fendflitzers (Baujahr 1948-1951) seht ihr auf Foto 1. Nein, diesmal habe ich keine Fenster ausgestichelt :D
Übrigens war das ursprünglich skalierte Modell so winzig und "platt", dass ich doch etwas größer gebaut habe.

Dann habe ich 2 "halbe VW-Bullys" gebaut, allerdings scheinen sie mir im Nachhinein etwas groß geraten (obwohl ich richtig skaliert hatte). Vielleicht war das Original nicht ganz im Maßstab 1:45.
Halbe Bullys deshalb, weil die Fahrzeuge auf dem Zwischendeck der "Santa Inés" Platz finden sollten und man dort etwas schummeln muss, um die Busse nicht in die Spanten hinein zu drücken (Fotos 2+3) ;)
Und dann habe ich mich an einen Mini-Van gewagt (Minis wurden ab 1959 produziert, ob es da aber auch schon die Van-Variante gab, konnte ich nicht in Erfahrung bringen). Eigentlich ist auch dieser Bausatz in 1:250 nicht baubar; die meisten Teile kann man nach dem Ausdruck gar nicht mehr erkennen. Aber der Van hat ein relativ großes Chassis, so dass ich es einfach mal probiert habe (Foto 4). Für die Größe bin ich mit dem Ergebnis eigentlich ganz zufrieden. Der Van könnte im Vergleich zum Flitzer (Fotos 5+6) etwas größer sein, aber fürs erste bin ich nur froh, das Teil überhaupt zusammen bauen zu können.

Des weiteren habe ich die Grundplatte für den Anleger der "Santa Inés" mit Spantengerüst und Spundwand versehen, Bilder davon folgen demnächst :)
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Volker Böhm

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27

Sonntag, 29. August 2010, 23:43

Zitat

Original von Lars W.
... Was fehlt, sind aber Tankwaggons, die ich eigentlich auch ganz gern verwenden würde....



Hallo Lars,

Tankwagen gibt es bei den WHV Eisenbahnfahrzeugen.

Volker
42 :D :D :D

Lars W.

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Montag, 30. August 2010, 20:02

@Volker: Ja die gibt es, stimmt. Müsste man aber etwas verfeinern, in meinen Augen.

Frisch von der Automobil-Ausstellung eingetroffen: Ein weiterer Mini, diesmal ein Pickup.
Dass die beiden Minis (die ja eigentlich in England produziert wurden) an Bord der "Santa Inés" verfrachtet wurden, dürfte nicht sooo weit hergeholt sein. Als Ausstellungsfahrzeuge könnten sie von England nach Deutschland gelangt sein und dann nach Südamerika zur nächsten Präsentation.
Oder was meint ihr? :)
Lt. Wikipedia wurden seit 1960 die Mini-Vans und -Pickups produziert...

Mir schwebt da gerade vor, wie die beiden Minis auf einem großen Lastenträger vom Kran am Kai hinüber zur Ladeluke gehievt werden. Allerdings bin ich nicht sicher, wie Fahrzeuge generell auf Schiffen festgezurrt werden, vielleicht ließe sich das auch noch darstellen. In einem mir bekannten historischen Filmchen wird das Transportieren zur Luke jedenfalls noch ziemlich abenteuerlich gezeigt. Ein Fahrzeug wird dort nur mit Hilfe von Tauen "zusammen geschnürt" und über den Kai bis zur Luke gehievt.

Die Größe der Minis ist übrigens tatsächlich korrekt, die längsten Minis hatten nur eine Länge von 3,40m (die Modelle sind gerade mal 1,3cm lang :D ). Seht es mir also bitte nach, dass die Winzlinge nicht an allen Stellen 100%ig sauber gebaut daher kommen :)
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Montag, 30. August 2010, 21:55

Hallo Lars !

Dass Du bei diesen winzigen Autos auch noch die Fenster ausstichst, das schlägt dem Fass den Boden aus. Ich bin sprachlos ! Du kannst auch gerne meine Autos verwenden, wenn sie Dir nicht zu grobschlächtig sind.

Gruß

Henning

Lars W.

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Dienstag, 31. August 2010, 16:21

@Henning: Klar würde ich gern Deine Modelle mit einbinden, vielen Dank fürs Angebot. Doch auch bei denen werde ich (soweit möglich) versuchen, die Scheiben auszusticheln :)
Es wäre prima, wenn Du mir die Vorlagen schicken könntest.
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31

Dienstag, 31. August 2010, 21:38

Trotz der Gefahr, euch mit den "Ladegut-Geschichten" zu langweilen, müssen die Luken vorzugsweise vor Anbringung des Hauptdecks befüllt werden. Und in diesem Bericht möchte ich auch die Möglichkeiten, die ich ausprobiere, zeigen. Schiffe mit geöffneten Ladeluken sollen ja des öfteren mal gebaut werden :)
Also, auch wenn ich etwas vom Schiffsmodell abschweife, ich hoffe, ihr lest trotzdem hier weiter.

Im unteren Laderaum der Luke 2 habe ich eine große Kiste mit Steinen/Mineralien/Baustoffen (sucht es euch aus :D ) platziert. Als Abdeckung habe ich ein schwarz gefärbtes Fliegengitter-Netz darüber gespannt.
Danach habe ich mich einem guten alten VW Käfer zugewandt (danke, Henning ;) ).
Im Gegensatz zu den Minis ließ sich der Käfer wunderbar zusammen bauen. Er besitzt sogar ein winziges "Spantengerüst", welches ihn ziemlich stabil macht. Das Chassis muss sehr sorgfältig vorgeformt werden, so dass es um das Grundplattenprofil herum passt. Auch Dach/Motorhaube/Kofferraum waren ein paarmal "trocken" anzupassen. Aber kommt Zeit kommt Rat, und es passt alles vorzüglich.
Die feinen Kotflügel werten das Modell zusätzlich auf. Ich habe mich daran versucht, die vorderen Scheinwerfer mit Folie zu gestalten, daher der Blitzeffekt auf einem der Fotos.
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32

Dienstag, 31. August 2010, 21:42

Dann wurden noch die Reifen aufgezogen und die Stoßstangen montiert (sehr elegant, denn damit verdeckt man eventuelle Klebenähte beim Übergang Chassis/Grundplatte).
Und zu guter Letzt noch ein Foto vom "Trio Infernale", für das jeder Cent zählt :D

(@Helmut: DU wolltest Autos sehen ;) )
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Wiesel

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Dienstag, 31. August 2010, 21:57

Hallo Lars,

das ist mehr als überzeugend!
Was Du da baust, gehört ohne jeden Zweifel zur Spitzenklasse des Kartonmodellbaus.
Bis die Tage...

Helmut

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Ully

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34

Dienstag, 31. August 2010, 22:09

VW-Käfer

Hallo Lars,

sag jetzt nicht, Du hast sogar die Brezelscheibe verglast - ich fass' es nicht! =)

Saaaagenhaft - Ully
"Fröhlichkeit ist nicht die Flucht vor Traurigkeit, sondern der Sieg über sie."
Gorch Fock

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Mittwoch, 1. September 2010, 17:24

RE: VW-Käfer

Hallo Laars,

ich bin sprachlos ...

Würde nur noch fehlen, dass die Scheinwerfer der Winzlinge brennen.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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Lars W.

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Mittwoch, 1. September 2010, 21:27

@Helmut: Danke für die Blumen, die Worte tun gut (auch wenn ich denke, dass Spitzenklasse doch noch was anderes ist ;) ).

@Ully: Brezelscheibe gefällt mir :D

@Hans-Jürgen: Scheinwerfer beim Verladen brennen lassen sähe aber komisch aus :)

Das untere Ladedeck der Luke 2 ist bestückt. Erst einmal wurden diverse Säcke aus mehrfach gerolltem und dann entzwei geschnittenen Packpapier hergestellt. Mit dem ordentlichen Aufschichten sind 2 Schauerleute beschäftigt. Und nein, dem einen Männchen habe ich nicht die Beine abgeschnitten (ok, eigentlich doch... :D ), aber dadurch, dass das untere Deck nur teilweise über der Wasserlinie liegt, könnte die Person einfach auf Ladegut weiter unten stehen.
Rechts neben den Säcken befinden sich noch 2 Drahtrollen (Eisendraht, mehrfach um einen Federstahldraht gewickelt).

Dann habe ich die oberen Hälften zweier Waggons aus Scans meines Hafendioramas gebaut. Statt einem Bus (wie Helmut es bei seinem Modell dargestellt hat) kann von der Größe und dem Gewicht her ebensogut ein Bahnwaggon im unteren Laderaum Platz finden. Der Nachteil bei dieser Darstellung ist, dass ich aufgrund der Puffer (die man am Modell hier ja nicht sehen kann) etwas Abstand zur Bretterwand lassen musste. Dadurch fällt der Blick auf die schwarze Bodenverkleidung...
Naja, so schlimm finde ich es nicht, da stören mich eher die ärgerlichen Klebeflecken, wenn man Blitzaufnahmen macht.

Zum Schluss dachte ich mir, dass ich die Waggonscans auch noch weiter verwenden kann und habe die Räder der Wagen als zusätzliches Ladegut links der Säcke aufgeklebt.
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Donnerstag, 2. September 2010, 20:40

Kurze Einblendung:
Ein LKW ist (zumindest teilweise :D ) an Bord. Es ist schon schade, dass ich vom Modell im Moment nur das Fahrerhaus verwenden kann. Jedenfalls macht ein Bau der Ladefläche keinen Sinn, wenn das Teil unter Deck kommt.
Aber das schöne Modell kann ich in ganzer Größe auch nochmal für die Kaianlage verwenden, denke ich.
Als Scheinwerfer-Imitation habe ich diesmal nach dem Ausstanzen einen Tropfen UHU verwendet, das macht sich eigentlich auch gut, wie ich finde.
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Donnerstag, 2. September 2010, 20:46

Lieber Lars !

Du verschweigst uns, dass Du eine Methode entwickelt hast, die Autos in 1: 87 zu bauen und dann auf 1:250 zu skalieren !

Gruß

Henning

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Donnerstag, 2. September 2010, 20:50

@Henning: Psssst.... it's magic =)
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Donnerstag, 2. September 2010, 20:59

Moin Lars,
als Besitzer einiger alter WIKING-Modelle (die lassen sich leider nicht scalieren. ;)..) gefällt mir der alte Mercedes-LKW "Rundhauber" natürlich besonders gut...

Gruß von der Ostsee
HaJo

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