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Zaphod

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Sonntag, 24. Januar 2016, 10:06

Fort Boyard (1857) in 1/150 konstruiert von Herrn Stanislawowitsch bei Oriel

Ein kurioses Modell, allein die Form hat mich vom ersten Blick an angezogen, hinzu kommt die Möglichkeit, das Fort als Schnittmodell zu bauen und so einen näheren Einblick in die Batterien zu geben.

Für den Preis von 20 EUR bekommt man viel geboten: Knapp 40 Bögen mit zusammen ca. 2200 Teilen (geschätzt 85% gehen in die Kanonen).

Der Druck ist realistisch (Bild 2: schöne 3D-Effekte) und ausgesprochen sauber, nichts verrutscht.

Um das Fort herum bekommt man etwas Wasser mitgeliefert, eine gute Idee stellen die Streifen zum Abkleben der Grundplatte dar (Bilder 3 und 4).

Bild 5: einige Laffetten für die insgesamt ca. 80 Geschütze
Bilder 6 und 7: Die Fußböden von zwei Ebenen, die Geschützstellungen derv obersten Ebene beherbergten Mörser
Bilder 8 un 9: Von den Wänden her fühlt man sich ans Kolosseum erinnert.
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Sonntag, 24. Januar 2016, 10:15

Fort Boyard (1857) in 1/150 (Forts.)

Bilder 1 und 2: Fenster mit Tiefe und 3D-Effekt
Bilder 3 und 4: Für das Schnittmodell ist auf der Rückseite der Teile eingezeichnet, wo und wie zu schneiden ist.
Bild 5: Ein Abschnitt der Außenwand - etwas monoton.
Bilder 6 und 7: Die Gitter könnte man verdoppeln (schade um die rückseitige Bedruckung) und die weißen Flächen dann vorsichtig aussticheln, das ist bei 1/150 fummelig aber machbar.
Bild 8: Reichlich Rezerwa ! Und auf der gegenüberliegenden Seite das einzige Teil, das mir nicht gefällt: Die frz. Flagge in abgetönten Farben und mit einem runden Lichteffekt im weißen Feld.
Bild 9: Die Grundplatte des Innenhofs
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Sonntag, 24. Januar 2016, 10:27

Knapp 10 Bögen mit auf Karton zu klebenden Profilteilen zeigen, wie viel Struktur das Fort braucht (Bilder 1 und 2)

Die Anleitung besteht aus sauberen s/w-Zeichnungen, ohne 3D-Schnick-Schnack mit idiotischem Schattenwurf - recht so!

Bild 3: Das Ganze beginnt mit zwei Grundplatten, zahlreichenden nach oben wachsenden Streben und einer laaangen Treppe, die aus zahlreichen Pappschichten gebaut wird.
Bild 4: Hier bin ich noch am raten, wo diese Platte hingehört, vermutlich eine Zwischenebene im unteren Bereich der Treppe
Bild 5: Erste Batterie, die kaum sichtbaren Geschütze haben nur wenige Details (Bild 6)
Bild 7: Arrestzellen?
Bild 8: Treppen im Inneren
Bild 9: Alle drei Batterie-Ebenen eingezogen. Das Verkleiden mit Bögen und Gittern (im hinteren Bereich sichtbar) dürfte trickreich werden
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Sonntag, 24. Januar 2016, 10:36

Fort Boyard (1857) in 1/150 (Forts.)

Bilder 1-5: Schnittmodell
Bilder 6-7 : Ziergiebel und Türmchen
Bild 8: Blick auf die Mörserbatterie
Bild 9: Innenhof und Batterien im Schnittmodell

Ich bin noch nicht dahinter gekommen, ob das Schnittmodell zum Öffnen und Schließen gedacht ist.
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Robson

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Sonntag, 24. Januar 2016, 10:40

Servus Zaphod,

Danke für die Vorstellung des Bogens, ich hatte ihn schon auf Slawomir's Seite entdeckt und auch mit dem Erwerb desselben geliebäugelt.
Macht einen sehr vielversprechenden Eindruck, also werde ich ihn wohl bestellen....
Hast du eigentlich auch den Spantensatz?

Herzlichen Gruß
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Zaphod

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Sonntag, 24. Januar 2016, 10:49

Abschließend der Blick auf die Geschütze:

Die Mörser (Bilder 1 und 2) musste ich auf den Bögen suchen: Zylinder, Scheiben, Kartonstreifen, die wuchtigen Rohre stechen nicht auf Anhieb ins Auge
Bild 3: Laffettenteile
Bild 4: Viele Streifen und Zylinder für beide Geschütztypen
Bilder 5 und 6: Die Geschütze in detaillierter Ausführung (20 Stück, nur beim Schnittmodell erforderlich)
Bild 7: Auf etlichen Bögen finden sich Teile der Geschütze
Bild 8: Eines der 60 Geschützrohre aus der Nähe. Ob man die seitlichen Zapfen aus Papier aufbringt oder die Markierungen durchnadelt und ein Stück Polysterolrohr verwendet, ist eine noch zu treffende Entscheidung.
Bild 9: Mehr Laffetten und die Gitter der Arrestzellen

Fazit: Ein attraktives Modell, das mit den Geschützen zwar auch einiges am repetitivem Bauen mit sich bringt, aber das was das Gebäude angeht auf jeden Fall eine willkommene Abwechslung bietet.

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Jan Hascher

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Dienstag, 26. Januar 2016, 08:43

Moin Zusammen,
kann nur ich mich erinnern oder gabs in den 80ern mal ne Spielshow mit selben Namen auf genau diesem Felsen?

Gruss
Jan

Helmut B.

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Dienstag, 26. Januar 2016, 08:59

Moin Jan,

das stimmt. Das Fort taucht auch immer mal wieder in Spielfilmen auf.

Hier die Details zu diesem pittoresken Bauwerk.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

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9

Dienstag, 26. Januar 2016, 09:00

Hallo Jan

Das mit der Spielshow stimmt. Und im Franz. Fernsehn gab es die später auch noch. Habe sie schon mal gesehen wenn wir an der belg. Küste Kurzurlaub machen.

Rainer

Jan Hascher

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Dienstag, 26. Januar 2016, 09:53

Wusste ich es doch.

Zaphod, mach mal mehr Licht beim Fotografieren, dann werden die Bilder schärfer ;)

Robson

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Dienstag, 26. Januar 2016, 12:14

Grüss euch,

Auf der französischsprachigen Seite der gleichnamigen Spielshow sind alte (und auch neuere) Aufnahmen vom Fort zu finden, ist in diesem Zusammenhang vielleicht nicht schlecht.

Fort Boyard

Herzlichen Gruß
Robert
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Dienstag, 26. Januar 2016, 18:36

Hallo Jan,


Fotografieren ist nicht meine starke Seite, außerdem bin ich im Winterhalbjahr selten bei Tageslicht zu Hause und mit Kunstlicht wird es einfach nicht so gut.
Ansonsten finde ich bei Vorstellungen etwas Unschärfe als Kopierschutz aber auch ganz passend.

In der Wikipedia steht, dass das Fort in den 1960ern bei einer Auktion für 27.000 Franc verkauft wurde, allerdings dürfte man ein Vielfaches pro Jahr in den Unterhalt stecken.

Zaphod

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Dienstag, 26. Januar 2016, 19:43

Hallo Lars,
insbesondere die Ausführung als Schnittmodell stelle ich mir sehr reizvoll vor.
LG
Mainpirat
Wer zufrieden ist, kann niemals wirklich zugrunde gerichtet werden.
Laotse

Zaphod

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Dienstag, 26. Januar 2016, 21:12

Hallo Mainpirat,


ja, auf jeden Fall, wer sich auskennt, könnte da noch sicherlich einige Superungen anbringen. In 1/150 geht sicherlich mehr als in 1/250.

Das aufgeschnittene Unterteil ist natürlich auf jeden Fall stabil, aber ich konnte den Zeichnungen nicht entnehmen, ob das Oberteil dann auch einen "Boden" erhält, soweit das möglich ist.


Zum Aufklappen wäre natürlich noch spannender als nur "aufgeklappt".

Zaphod

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