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Klaus M

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1

Sonntag, 15. Oktober 2006, 12:27

Folie im Flugzeugbau verkleben, aber wie

Hallo,

Ich baue eingentlich Schiffe, und habe mich nun auch mal an Flugzeugen probiert. um das Cockpit sichtbar zu machen benutze ich Folie. Nun meine Frage womit verklebe ich dies ?
Gruß
Klaus Merkel

in Planung

Farbstift

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2

Sonntag, 15. Oktober 2006, 12:38

Hallo!
Meine bescheidenen Erfahrungen: UHU Alleskleber. Aber heikle Mission.

Viel Erfolg!
Peter
Der Ziel ist das Weg

3

Sonntag, 15. Oktober 2006, 12:46

RE: Folie im Flugzeugbau verkleben, aber wie

Hallo, Klaus,

wenn Du dir die Bauberichte von z.B. René und mir ansiehst, so haben wir mit doppelseitigem Klebeband gute Erfahrungen gemacht. Der Vorteil des Ganzen ist, daß sich bei Klebeband kein Klebstoff auf die Folie schmieren kann!

der Rutz
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haduwolff

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4

Sonntag, 15. Oktober 2006, 14:00

Klebeband

Moin zusammen,

...Klebeband...eine gute Idee, ich hab mir bei He 117 und den Arados die Finger abgebrochen, und bei der Ju 52 wurde ich fast zum Killer...Aber was für ein Klebeband? Ich kenne nur das fette und nicht sonderlich Ortsfeste Teppichklebeband.

Was empfehlt Ihr da so? ?(

Gruß
Haduwolff
Meryl Streep: "Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle"

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5

Sonntag, 15. Oktober 2006, 14:50

RE: Klebeband

Ich hab gute Erfahrungen mit dem von Tesa gemacht - et voilà!
»rutzes« hat folgendes Bild angehängt:
  • Tesa.jpg
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Klaus M

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6

Sonntag, 15. Oktober 2006, 15:45

Hallo Farbstift,

Also UHU ist absolut ungeeignet. Da UHU auf der glatten Oberfläche keinen Halt findet.

@rutzes
wieso doppelseitiges Klebeband, warum nicht einfacher Tesa-Film?

In meinem Kopf ist REVEL-Kleber, hat hier schon einer Erfahrung?
Gruß
Klaus Merkel

in Planung

hemingway

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7

Sonntag, 15. Oktober 2006, 15:57

Zur Folie:
Schutzpapier auf einer Seite abziehen, das ausgeschnittene Fenstergerüst aufkleben, Kanten ausschneiden und ggf. Kanten färben. Dann das andere Schutzpapier abziehen, die Overheadfolie aufkleben und mit der feinen Schere die Außenkante nachschneiden. Fertig.

Wers lieber flüssig mag:
Mein Favorit ist Micro Crystal Clear (beziehbar im Internet von Rai-Ro), das Zeug trocknet glasklar, und ist abziehbar,falls was nicht gelungen ist.

Gruss Bernhard

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »hemingway« (15. Oktober 2006, 16:02)


Farbstift

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8

Sonntag, 15. Oktober 2006, 16:16

Du hast natürlich recht, was UHU betrifft. Vielleicht liegt es einfach daran, daß ich mich bisher mit den bescheidenen UHU-Ergebnissen begnügt habe, bevor ich nach einer Alternative Ausschau hielt. Meine Erfahrung (weil ich bis heute immer noch UHU verwende, Weißleim hält noch schlechter), die Verbindung zwischen Folie und Papier hält zumindest solange, bis die Haube am Rumpf pickt und dann kann die Folie ohnehin nicht mehr raus.
Aber laß dich von mir nicht ablenken, andere in diesem Forum haben mehr Erfahrung und größere Perfektion.
Grüße Peter
Der Ziel ist das Weg

haduwolff

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9

Sonntag, 15. Oktober 2006, 16:20

Danke!

Moin zusammen,

danke für die Erklärung, ich werds die Tage bei meiner Geli-He 111 austesten....

Euer
Hadu
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10

Sonntag, 15. Oktober 2006, 17:09

Zitat

Original von Klaus M
@rutzes
wieso doppelseitiges Klebeband, warum nicht einfacher Tesa-Film?


Ist eigentlich ganz einfach - eine Seite, um die Papierrahmen zu verkleben, die andere Seite für die Folie! René hat hier eine Kanzel für die Su-22 vorgestellt, das doppelseitige Klebeband ist zwischen Plastik und Papier - guckst Du hier ((c) René Pinos)!
»rutzes« hat folgendes Bild angehängt:
  • S4100003-75_.jpg
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Peter P.

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11

Sonntag, 15. Oktober 2006, 18:39

toupetklebeband ist auch ein heisser tip.
doppelseitig klebend und hauchdünn transparent und klebt extrem gut,gibts im friseurbedarf.
viele grüsse peter


Ist Rechtschreibschwäche und grenzenlose Blödheit abmahnfähig?

nora

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12

Sonntag, 15. Oktober 2006, 19:20

hallo Freunde


warum probiert ihrs nicht mal mit Klarlack,- geht gut für feine Streifen
Lack auf Folie oder Modell auftragen,- anbringen,- trocknen lassen je nach Lacksorte,- glänzend oder matt,-


Mit freundlichen Grüßen

Nora
Nur noch meine Eisenbahn Spur N,-
arbeite ja wieder und habe keine Zeit für mehr

außer,- gelegentlich ein Kartonmodell,- man gönnt sich ja sonst nichts

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nora« (15. Oktober 2006, 19:20)


Martin Sänger

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13

Sonntag, 15. Oktober 2006, 21:38

Hallo Leute,

ich hatte doch mal gesehen, dass irgendjemand mal schwarzes Doppelklebeband verwendet hat. Könnt ihr noch mal den Hersteller oder die Bezeichnung des Klebebandes nennen?

Danke
Martin

14

Sonntag, 15. Oktober 2006, 21:39

Hallo, Nora,

was lese ich da: Russ. Fregatte Sowriemiennyj 1:200 von Fly Modell als RC-Modell(Schwimmfähig) Rumpf fertig ?!?

Bitte zeig uns doch was! Ich hab das Modell noch deheim liegen, da es sich hierbei um eines der wenigen modernen Schiffe in 1:200 handelt - und ich bau sie sicher noch irgendwann. Da würden mich ein paar erste Eindrücke von Dir sehr interessieren!

der Rutz
Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang

Ernst

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15

Sonntag, 15. Oktober 2006, 21:42

RE: Klebeband

Zitat

Original von rutzes
Ich hab gute Erfahrungen mit dem von Tesa gemacht - et voilà!


Hallo Old Rutzes,

da kann ich dir voll und ganz zustimmen habe auch so mal eine Kanzelverglasung gemacht.

Grüße
Ernst
Bin jetzt ein GELIaner

16

Sonntag, 15. Oktober 2006, 22:08

Zitat

Original von Martin Sänger
ich hatte doch mal gesehen, dass irgendjemand mal schwarzes Doppelklebeband verwendet hat. Könnt ihr noch mal den Hersteller oder die Bezeichnung des Klebebandes nennen?


Servus, Martin,

ich glaube, das war unser Nudlaug; schick dem René doch einfach mal eine PN. Ich hab keine Ahnung, wann der wieder aus Wien zurückkommt!

der Rutz
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17

Sonntag, 15. Oktober 2006, 22:12

Halt, herstellt!

Gerade gefunden im Thread von der P-61:

Zitat

Original von René Pinos
also ich mache die Kanzeln jetzt immer, indem ich das Gerüst (Rückseite) mit Doppelklebeband beklebe und dann zuerst die Fenster ausschneide und dann den aüßeren Rand. Die Schutzfolie abziehen und dann kann man eine Fensterfolie ankleben und alles was übersteht mit einer kleinen Schere sauber trimmen. Mein Klebeband ist von G+H Isover, also für Dampfsperren gedacht. Das Band ist schwarz und so entfällt praktischerweise auch das Färben.

Siehe Bilder der Su-22 Kanzel als Probebau.


der Rutz
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Martin Sänger

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Michael Urban

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19

Sonntag, 15. Oktober 2006, 23:43

Moin Kollegen,

ich empfehle Micro Krystal Klear und sehr sparsamen Einsatz von Sekundenkleber für stark belastete Stellen (Vorsicht, blüht gerne aus).

Siehe dazu auch meine diversen Beiträge in diesem Forum zu diesem Thema.

Viele Grüsse
Michael

Robson

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20

Montag, 16. Oktober 2006, 09:46

Hallo Kollegen,

Hier nochmals das schwarze Klebeband:
ISOVER VARIO KB2, siehe auch beigefügtes Datenblatt:

Herzliche Grüße
Robert
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Robert Kofler

unregistriert

21

Montag, 16. Oktober 2006, 12:44

hallo robert!

auf dem datenblatt steht einseitig? 8o

das oben beschriebene tesa fotoklebeband gibt es auch im graphischen fachhandel, da kostet die 33m rolle nur unbedeutend mehr, als die 5 beim fotohändler.

sollte interesse an einer sammelbestellung vorhanden sein, gebt mal kurz laut, ich würde mich drum kümmern.

viele grüsse aus köln, robert

Oliver Wilking

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22

Montag, 16. Oktober 2006, 16:38

Alterungsbeständigkeit

Zitat

Original von Klaus M
In meinem Kopf ist REVEL-Kleber, hat hier schon einer Erfahrung?


Wie kommt er da rein, zuviel geschnüffelt? :D

Kleiner Scherz, okay.

Nun aber mal ganz ernsthaft gefragt:
Habt Ihr bei all den Klebebändern Erfahrungen mit der Alterungsbeständigkeit? Wäre doch blöd, wenn der Kleber nach einiger Zeit durchschlägt. Gerade bei Klebebändern, die nicht für den grafischen Bereich und den Kontakt mit Papier gedacht sind, hätte ich da erstmal Zweifel. Dachpappe und Teppichfliesen sind in dieser Hinsicht härter im Nehmen …

Viele Grüße
Oliver

Ernst

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23

Montag, 16. Oktober 2006, 16:41

Hallo Oliver,

ich hatte und habe keine Probleme mit den Doppelseitigen Klebeband. Auch der Klebstoff geht nicht durch Karton.

Grüße
Ernst
Bin jetzt ein GELIaner

Klaus M

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24

Montag, 16. Oktober 2006, 19:35

RE: Alterungsbeständigkeit

Hallo,

Das mit dem Klebeband ist eine gute Idee, aber mir geht es um das Verkleben von Stossstellen an der Folie.

Hier ein Bild von meinem Problem.
»Klaus M« hat folgendes Bild angehängt:
  • Bild1.jpg
Gruß
Klaus Merkel

in Planung

Robson

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25

Montag, 16. Oktober 2006, 20:19

Zitat

Original von Robert Kofler
hallo robert!

auf dem datenblatt steht einseitig? 8o

das oben beschriebene tesa fotoklebeband gibt es auch im graphischen fachhandel, da kostet die 33m rolle nur unbedeutend mehr, als die 5 beim fotohändler.

sollte interesse an einer sammelbestellung vorhanden sein, gebt mal kurz laut, ich würde mich drum kümmern.

viele grüsse aus köln, robert


Entschuldige, aber das von mir erwähnte VARIO KB2 (siehe Text) steht auf Seite 2 und das ist doppelseitig!

Grüße
Robert
in Arbeit:Stallion - GPM

Robson

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26

Montag, 16. Oktober 2006, 20:38

Hallo Klaus,

Das ist wirklich ein kleines Problem. Ich würde den Keil in der Mitte überhaupt wegschneiden und die Stoßkanten beidseitig möglichst zart mit Alleskleber bestreichen (mit einem Zahnstocher oder ähnlichem Werkzeug), einige Sekunden warten und dann die Kanten zusammenfügen, wenn möglich fixieren.
Besser klebt es, wenn du nur einen der beiden Schnitte machst und das Glas überlappend klebst, das sieht man aber stärker... da funktioniert vielleicht kristal klear besser, da hab ich aber keine Erfahrung damit.
Als dritte Möglichkeit wäre die zu erwähnen, das Glas nur mittels des umlaufenden Rahmens zu verkleben, das heißt, den erwähnten Keil nur auszuschneiden, der Rahmen hält dann das ganze zusammen. Ich hänge ein Bild an, vielleicht ist das dann verständlicher...geht natürlich auch nur, wenn ein Rahmen vorhanden ist (vielleicht auch am angrenzenden Teil?)

Herzliche Grüße
Robert
»Robson« hat folgende Bilder angehängt:
  • Kopie vonF-22 (21).jpg
  • Kopie vonF-22 (23)-1.jpg
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Klaus M

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27

Montag, 16. Oktober 2006, 21:09

Hallo Robson,

deine Bilder sind hilfreich , Allerdings muß ich die Kanzel neu konstruieren. Da der Schnitt genau mit der Wölbung verläuft. Der Rahmen ist genau in der Mitte geschnitten was das ganze nicht leichter macht. Alleskleber hält auf der Folie leider nicht .Als Lösung werde ich versuchen aus den Teilen in Bild 2 eine Durchgehendes Teil zu bauen.
»Klaus M« hat folgende Bilder angehängt:
  • Kanzel1.jpg
  • Kanzel2.jpg
Gruß
Klaus Merkel

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28

Montag, 16. Oktober 2006, 21:27

So hier noch das Ergebnis meiner Überlegungen.
»Klaus M« hat folgendes Bild angehängt:
  • Kanzel 3.jpg
Gruß
Klaus Merkel

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haduwolff

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29

Dienstag, 7. November 2006, 14:14

Kanzel

Moin zusammen,

...mal in die Runde gefragt...habt Ihr mal drüber nachgedacht, Euch Eure Kanzeln selbst tiefzuziehen?

Das ist beileibe keine Hexerei, ich habs bei verschiedenen Sachen (Navi-Kuppeln, Radome, Raketennasen, Scheinwerfer, Lichtkuppeln an Häusern...und...und...) schon selber gemacht.
Leider hab ich keine Fotos gemacht, da war ich noch nicht im Forum, aber es geht wie folgt:

Man baue sich eine Form (=Stempel), d.h. baut in diesem Fall die Kanzel als ganzes Teil, und fülle sich diese mit einem 2-Komponenten-Kunststoff oder Gips o.ä., um sich die Form glatt und ohne Kanten zu schleifen.

Wichtig dabei ist, sich um die Kanzel unten noch einen Rand von ca 2-3 mm zu lassen, denn die Tiefzieh-Folie wird an den Rändern wellig.

Dann braucht man einen Rahmen, in den die Folie eingespannt wird (geht auch mit kleben, das darf harter Karton sein oder Sperrholz, die Folie muss in dem Rahmen bombenfest gespannt sein, notfalls mit 2K-Kleber...

Die Form der Folie sollte dem Grundriss der Kanzel (oder Nase oder...oder) entsprechen und ca 2mm nach allen Seiten grösser sein.

Diese Form mit Folie hält man nun über eine Kerzenflamme, bis der Klarsichtkunststoff gut weich ist (durchhängend), und stülpe das Ganze in einer ruhigen, ununterbrochenen Bewegung dann über die Form/Stempel und hält alles fest, bis es nach so 1-2 Minuten ausgekühlt ist - ausschneiden- fertig!

Das hört sich jetzt heftig an, ist aber in Wirklichkeit absolut einfach...mal ein wenig rumprobieren, es geht gut.
Die Grössen einer normalen Jäger-Haube gehen da schon, für eine ganze He-111-Nase reichts nicht am Stück!

Und es macht nahtlose gebogene Gläser möglich, ohne daran mit Klebern rumzukleksen. Dazu kommt noch, daß man mit der Form sich -zig neue Kanzeln machen kann, ohne daß es eine Abnutzung gibt.

Übrigens denke ich, daß sich oft gerne Abnehmer finden, die dankbar für eine gezogene Kanzel sind...meine nächste selbstgezogene wird die MG-Kuppel einer He-111 H-20 und die gläserne Condor-Haube einer Ju 52... Mal sehen, vielleicht ziehe ich das Projekt vor.

Beste gläserne Grüsse

Hadu
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