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1

Sonntag, 4. März 2012, 16:37

FLY Nr. 141- SU-34 Fullback

Der Woppinger wollte es so! Und nun soll er sehen, was er davon hat! :cool:

Das Teil hab ich schon vor einigen Jahren einmal frisch ausgepackt, der Waltair hat sich dran schon versucht, und
von "Wind" gibt es zwar einen Baubericht, aber auch nur in Fotostreckenform...

Meiner Meinung zuwenig Ehre für dieses echt aussergewöhnliche Model. Wer sich das "frisch ausgepackt" zu Gemüte
führt sieht gleich: FLY führt hier das Wort "Spantenorgie" in neue Welten, und auch die Teileanzahl braucht keinen
Vergleich fürchten, es sind geschätzt mal an die 1.600.
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2

Sonntag, 4. März 2012, 16:43

Bei FLY ist man immer gut beraten, in der Baureihenfolge an die Nummerierung zu halten. Die Anleitung
dürfte zwar vollständig sein (6 Seiten A3!), manchmal braucht man aber schon einen Maschinenbauingenieurstitel
um das auch lesen zu können. Da hilft die Durchnummerierung und ein wenig nachdenken schon weiter.

Also, ran an die Teilegruppe nummero uno. Die ganze Bugsektion des Fliegers kennzeichnet die markante scharfe
Kante um die Mitte. Dementsprechend sollen auch alle Horizontalspanten angeschliffen werden. Aufpassen: erst
zusammenbauen, dann zurechtschleifen. Die Markierungen für die schrägen sind allenfalls Daumen x Pi. Also passen
wir die Schleifung der (gedachten) Kontur erst nach dem Zusammenbau an.
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3

Sonntag, 4. März 2012, 16:46

Bei der Baugruppe zwei schon dioe ersten Bolzen. Ganz so symmetrisch ist Teil 2j dann auch nicht, und die
Markierungen für Teile 2d1 treffen sich auch um den berühmten Milimeter nicht. Ist aber alles verschmerzbar.

Teile 2d1 sind sowieso nur Stützen für die Cockpitrückwand 2h und müssen dazu noch nach dem Zusammenbau gestutzt
werden, sie stehen gute 4mm über den Spant hinaus... Teil 2j habe ich schleifenderweise auch an die Rumpfkontur
angepasst...
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4

Sonntag, 4. März 2012, 16:53

Spantengruppen 1 und 2 erstmal verleimt und den Übergang wieder durch Schleifen homogenisiert... :D

Bei den Teilen 2f gilt wieder: zuerst einbauen, dann schleifen. Die Markierungen fürs Anschrägen sind masslos
übertrieben, ca. ums Doppelte...

Nächster Schritt sind die Spantengruppen 11 und 19. Hier weicht der Stickler bewusst von der Nummerierung ab.
Ich werde zuerst die Rumpf-Spanten-Gruppen alle zusammenbauen. Der Rumpf ist zwar in Segmentbauweise geplant,
also eine Mischung aus Spant-Spant und Spant-Lasche. Aber grad dadurch find ich, würden die Spant-Spant Übergänge
extremst hervorstechen. Man wird sehen obs handhabbar wird.

Bis demnächst in diesem Kino.

LG, Tom
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Wolfgang Pesek

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5

Sonntag, 4. März 2012, 17:09

Na oisdaun ! :D

I will watch you Baby !!
In principio erat glutinis Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang Den Kartonbauer in seinem Lauf, hält weder Bogen- noch Klebermangel auf!

6

Sonntag, 11. März 2012, 22:07

...nachdem mir ein nicht näher genannter Mod auf der GoMo '12 bereits körperliche
Schmerzen angedroht hat, sollte ich dieses Teil nicht fertigstellen, hab ich mir heute
nach dem nach Hause kommen nur mal knapp eine Stunde Ruhe gegönnt, und gleich
weitergeschraubt... ;(

Das nächste Segment besteht aus der kompletten Teilegruppe 11. Auch hier wieder fast
mehr Schleif- als Klebearbeit, vor allem bei den Längsträgern 11b und 11e. Dort sollten die
Kanten ein wenig gebrochen werden.

Die beiden blockartigen Ausschnitte für die Teile 11g sind ein wenig zu schmal. Hier kann man einen
Hauch mehr rausnehmen. Da die Teile 11g dann schräg im Querspant sitzen, gehören diese dann auch
der Aussenkontur angepasst und geschliffen.

Ansonsten passte es wieder ganz schön...
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7

Sonntag, 11. März 2012, 22:11

Dann wird das ganze wieder verheiratet. Teilegruppe 11 and 2. An den Längsspanten kann
man das ganze schön ausrichten. Ich nehme dazu unverdünnten Weißleim, der zieht die
grobporige Finnpappe schön zusammen. Das ganze hab ich dann ein Weilchen mit Klemmen fixiert.

Anschließend wurde der Spant auf Spant Übergang wieder sauber verschliffen.

Als nächstes werde ich Cockpit und Bugfahrwerkschacht angehen, damits nicht immer nur Spanten
schneiden heißt... :whistling:

Bis demnächst auf diesem Kanal!

Schönen Sonntag Abend noch! Thomas
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Wanni

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8

Montag, 12. März 2012, 07:41

Zitat

...nachdem mir ein nicht näher genannter Mod auf der GoMo '12 bereits körperliche
Schmerzen angedroht hat, sollte ich dieses Teil nicht fertigstellen,


PESEK 8| Lässt Du wohl den Thommy in Ruhe bauen!!!
Du kriegst Hausbesuch... :cursing:

:P

Junge, wat fürne Oschi-Herausforderung :thumbup:
< Der Computer sagt: NEIN > 8|

9

Montag, 12. März 2012, 07:48

Mensch Thomas,

Du laesst ja auch nix aus!
Da bin ich mal sowas von dabei!! Ich habe grossem Respekt vor diesem Teilemonster, aber ich bin sicher, dass Du das Baby schon schaukelst...

Gruss
Christoph

Wolfgang Pesek

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10

Montag, 12. März 2012, 08:33

Aber geh komm Wanni - sei froh das wenigstens Thomas hier motiviert wird und seine Berichte zu ENDE führt ! :D

Sieht bisher ja alles sauber aus - auf der Unterseite scheinen noch Spanten zu fehlen - 11i und 11j ?

11

Montag, 12. März 2012, 08:49

...zugegebenermaßen passt das schon, wenn einem der kleine Wopp immer ein bisschen im
Genick sitzt, das ist die Extra-Motivation... :D

Sieht bisher ja alles sauber aus - auf der Unterseite scheinen noch Spanten zu fehlen - 11i und 11j ?


.. ne, Spanten 11i + j sitzen an der Oberseite. Die strichlierten Linien unten sind nur zum Ausrichten, da die Bodenplatte
nur einmal beklebt wird.

LG, Tom

Wolfgang Pesek

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12

Montag, 12. März 2012, 09:16

Ah - jetzt kenn ich mich aus. Da graust es mir aber schon ein wengerl. Exakt positioniert wäre so leicht machbar mit zwei Zapfen... naja - ist halt ein FLY :D

Weiter so ! :whistling:

13

Mittwoch, 14. März 2012, 22:23

pffff... so, der Fahrwerksschacht sitz zwar, vorgestellt hab ich mir das aber nicht so...

Es war jeder Teil nachzuschnitzen. Die (geplant) schnelle Aktion hat sich auf zwei Abende ausgedehnt. Gottseidank sieht man den Bereich später eh nur mehr periphär...

Für den geneigten Nachbauer:

Schachtwände:
-Teile 12 a - f sind obwohl ich sie innerhalb der Linie geschnitten habe, locker rundherum um einen guten Millimeter zu breit/hoch.
-Stützteile 12c sind um einen guten Zentimeter (!) zu lang.

Fahrwerksaufnahme:
-Teile 13f statt wie vorgeschlagen auf einen Millimeter nur auf 0,5er Karton aufkleben, dann sollte es flutschen.

Ansonsten wars ganz cool. Wenn man Halinski verwöhnt ist, ist das jetzt das Kontrastprogramm :P

Bis demnächst, Tom
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14

Samstag, 17. März 2012, 20:21

Das Cockpit sitzt jetzt soweit auch... Hier passt wieder alles recht gut, obwohl ein paar Mal
musste ich schon schnitzen. Hier triffts wieder zu: wer brav trocken anpasst, hat nachher weniger
Kopfschmerzen.

Die MFD in weiß waren doch ein wenig fad, also grüne Farbe, ein 4/0er Pinsel und zum Schluss ne Lage
zaubermittel drauf, und schon sah das Amaturenbrett annehmbar aus.

So, und nun werden wieder Spanten geschnitten! Horridoo!

Bis demnächst in diesem Kino! Tom
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Leophy

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15

Samstag, 17. März 2012, 22:41

Moin Tom

Meinen Respekt für Deine Arbeit an diesem schönen Mitglied der T-10-Familie.
Mir hat in Sachen Fly-Model schon der Tornado gereicht.

Die Färbung der MFDs macht tatsächlich einen riesigen Unterschied.

LG ... Lennart

16

Sonntag, 18. März 2012, 21:54

Danke Lennart. Die Sache ist die, dass bis jetzt eh alles soweit passt, aber eben manchmal nur fast. ;)

Gröbere Schnitzer gabs bis jetzt aber noch nicht, und ich hoffe auch nicht auf einen im Kaliber des Tornados zu stoßen...

Weiter im Text:

Teilegruppe 19 bildet den Unterbau für das 3. Haupt-Segment. Hier ist ein wenigDdenken angesagt,
da hier später die Fahrwerksschächte reinkommen, und das Hauptfahrwerk verankert wird. Dazu später mehr...

Also bei dieser Spantenorgie kann sogar das Halinski-Dreamteam noch was lernen. Sowas hab ich noch nie gesehen, aber
der Konstrukteur Herr Sadjak dürfte ja anscheinend bekannt dafür sein. So gesehen der feuchte Traum jedes
Statikers... :cool: Hier passt alles ganz gut, Längsspanten 19b, 19p L + P gehören nur in der Höhe ein wenig abgeschliffen,
sonst gibts später unschöne Durchdrücker...

Spant 19 d auszuschneiden ist grenzwertig. Dort wo der Schacht reinkommt ist der Steg grade mal nur mehr einen halben
Millimeter wenn überhaupt breit. Ich hab dort mit CA getränkt und dann mehr oder weniger ausgmeißelt...
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17

Sonntag, 18. März 2012, 22:04

Nun zur Fahrwerksbeinaufnahme. Laut Anleitung soll die Bodenplatte 19a+b nur punktiert werden, und auf
der Oberseite ein Ring aus Teil 22g aufgeklebt werden, der später den Draht des Hauptholmes fixiert.

Es gab schonmal nen Baubericht, der belegt hat das dass Fahrwerk in dieser Form nicht mal das Eigengewicht
des Fliegers aushält und unschön nach aussen wegbricht. Waltair kam dann auf die Idee, das Fahrwerksbein
zu verlängern und komplett durch die Bodenplatte zu führen und aus 22g eine aufgedehnte Fixierung zu drehen.

Mir scheint das auch noch zu instabil, deshalb hab ich Platten zwischen die Spanten19e + f eingepasst und dort
eine Aufnahme ausgeschnitten, abschließend oben noch komplett geschlossen, damit das Fahrwerksbein einen
Anschlag hat, der nicht auf die Aussenhaut durchdrücken kann.

Ich denke mal, das müsste jetzt halten... :D

Als nächstes kommen die Fahrwerksschächte dran, also dran bleiben! :P

Schönen Abend noch, Thomas
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Wanni

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18

Montag, 19. März 2012, 11:38

Zitat

Als nächstes kommen die Fahrwerksschächte dran, also dran bleiben! :P


Nä, auf gar keinen Fall :P

Diesen tollen Baubericht mit seinen sehr guten Fotos, tollem Text, tollem Modell, noch dazu super gebaut...

Nä, dat kuk ich mir nich weiter an.... :P

:D
< Der Computer sagt: NEIN > 8|

Wolfgang Pesek

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19

Montag, 19. März 2012, 13:38

Jo sauba sog i !

Zum Thema FW - deine Fassung schein schon recht gut - wie tief ist die nun gesamt ? sollte schon 5mm haben schätze ich damit das Beinchen auch Halt in X- und Y-Achse findet.
Zur Not könnte man noch eine Nut "einfräsen" worin der Draht auch nochmal abgestützt wird :



Grün -Draht
Rot/schwarz - Nut

20

Montag, 19. März 2012, 14:00

Ahoihoi!

@Wanni: Danke für die Wortspende, was wären wir blos ohne... na... ähem... wir wollen gar nicht drüber nachdenken... :P

@Woiferl: tatsächlich hat die Buchse gut 5mm, 1 x 1mm Bodenplatte, 3 x 1mm Aufbau, 1 x 1 mm Schachtboden. Ich denke das sollte schon reichen.
Ausserdem muss ich mir sowieso noch etwas für später beim Doppelfahrwerk überlegen, da sollte der Träger ja auch nochmal ein abgeknicktes T
beschreiben. Da wäre die Nut oben nur mehr schwer zu realisieren. Aber danke, die Idee war das i-Tüpfelchen ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thomas Stickler« (19. März 2012, 22:15)


21

Montag, 19. März 2012, 22:24

Weiter mit dem ersten Teil der Hauptfahrwerksschächte (Teilegruppe 20). Der zweite Teil (Gruppe 22)
wird erst später eingebaut, zuerst kommen da noch die Triebwerksverkleidungen Teilegruppe 21 an den
Rumpf.

Hier bin ich vom beabsichtigten Vorgehen wieder mal abgewichen. Es geht auch einfacher, und zwar um Einiges...

Ich habe zuerst Bodenplatte 20a von oben her eingefädelt und an den Querspanten fixiert. Schachtwand 20 einzubauen
ist dann aber fast unmöglich, deswegen habe ich das Teil an den Ecken der Rundungen aufgetrennt. Den Teil davon, der
unter der Spantenkonstruktion liegt sieht man später sowieso nicht mehr, da ist Schicht im Schacht :D. Den brauchbaren
Rest kann man dann schön an die Spantenkonstruktion anlegen und die Stoßnähte von oben her verleimen...

Teile 20b + c sind um 5mm zu lang, was aber aufgrund der "offenen" Bauweise kein Problem ist. Steht halt auf der verdeckten
Seite raus...
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22

Montag, 19. März 2012, 22:29

...und dann wird das Ganze wieder verheiratet. Mittlerweile hat das "Trumm" jetzt schon eine Länge
von 45 Zentimetern... 8o Der Übergang wird wie gewohnt an den Rumpfverlauf angeschliffen.

Sollte es schon wer gemerkt haben: irgendwie hab ich extreme Bammel vor unschönen Durchdrückern
an der Spant-Spant Klebekante, aber dazu hab ich mir auch schon was überlegt. Dazu später mehr...
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23

Montag, 19. März 2012, 22:37

...wovon ich auch noch rechte Bedenken habe, sind die stumpf verklebten Spanten zwischen
den einzelnen Abschnitten. Irgendwie find ich die Lösung suboptimal. Wenn da später eine Last
drauf wirkt, wird sich über kurz oder lang oben am Rumpf ein Spalt bilden...

Aber gepriesen sei der Tilleman, der irgendwann mal den Schocker mit Tacker und Co brachte.

So abwegig war die Idee dann aber gar nicht. Da dann das aber doch Brechstangen Methode wäre, hab ich
einfach ein Millimeter großes Loch gebohrt, Büroklammerndraht durchgeführt und diesen dann zusammengebogen.
Die "Konstruktion" hab ich dann mit Industrie-CA Kleber fixiert. Das Zeugs ist echt heftig (Loctite 496). Bei Kontakt
mit Finnpappe reagiert das Zeugs so schnell, das man den Verdunstungsvorgang in Form von Rauchschwaden sieht... :D

Und schon trägts ein Anderer, wie man in der Statik so schön sagt... :cool:

Bis demnächst, Tom
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24

Dienstag, 20. März 2012, 11:00

Servus Thomas,

na das muss ich mir mal merken...
Gerade bei Finnpappe, wo ja gerne mal einzelne Lagen "abblaettern", wenn daran gezogen wird (bzw. eine Last anliegt).

Gruss
Christoph

Wanni

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25

Dienstag, 20. März 2012, 11:08

HAH!

Im Flugzeugbau wird halt immer noch genietet... :D
< Der Computer sagt: NEIN > 8|

Henryk

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26

Dienstag, 20. März 2012, 12:14

Hallo Thomas,
ich glaube nicht, dass diese (vom Bausatz) Spantenkonstruktion „statische“ Schwächen aufweisen kann – da sind doch noch die Aussperrungen in dem Längspan, dadurch werden die Kräfte gleichmäßig auf die ganze Konstruktion verteilt.
Ich habe bis jetzt bei solchen Konstruktionen keine Probleme gehabt.
Herzlichste Grüße
Henryk

Alle meine Flugzeugmodelle

Gummikuh

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27

Dienstag, 20. März 2012, 12:37

Hey, Thomas,

danke für die Würdigung meiner konstruktiven Ideen. Allein.... bei der Meteor hab´ ich den Kram genietet. Das kam gut.

Viele Grüße

Till
Is das Kunst, oder kann das wech?

28

Dienstag, 20. März 2012, 13:00

ich glaube nicht, dass diese (vom Bausatz) Spantenkonstruktion „statische“ Schwächen aufweisen kann – da sind doch noch die Aussperrungen in dem Längspan, dadurch werden die Kräfte gleichmäßig auf die ganze Konstruktion verteilt.


Hallo Henry!

Wenn die Längsspanten durchgängig wäre, hätte ich da auch keine Bedenken. Das ist aber leider nicht der Fall. Die einzelnen
Teilsegmente (Teilegruppen 1 -> 2 -> 11-> 19 -> 28) sind komplett getrennt voneinand und Spant auf Spant zu kleben. Auch in
der Aussenhaut ist dann dort genau die Naht, weswegen ich schon denke, das dort dann unschöne Spalte auftreten können.

Zum besseren Verständnis vielleicht der entsprechende Ausszug aus der Anleitung.

LG, Thomas
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Henryk

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29

Dienstag, 20. März 2012, 13:23

ok :)
Herzlichste Grüße
Henryk

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J.R.

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30

Dienstag, 20. März 2012, 13:44

Hallo Thomas,

auch wenn ich ja ( noch? ) nicht so der "moderne Düsen" -Fan bin, werde ich mir Deinen Baubericht allein schon wegen Deiner sauberen und exakten Bauweise mit Genuß zu Gemüte führen.

Mit den ca. 1600 Teilen hast Du Dir ja wieder ordentlich Arbeit ins Haus geholt und zumindest von der Spantenmenge her gesehen, kommt der Fly-Bogen ja schon einem Halinski nahe.

Dieser geschwungene Cockpit-Rumpfübergang sieht schon elegant aus und ich hoffe Du wirst dort einen sauberen Übergang hinbekommen. Nun, bis dahin ist ja noch einiges an Spanten zu verbauen, aber irgendwann kommt dan ja auch die Farbe ins Spiel.

Die Fahrwerkschächte machen da schon mal einen sehr guten Eindruck !

Ich wünsche Dir weiterhin gutes Gelingen bei diesem ganz schön großen Vogel.

Viele Grüße

J.R.
________________________________________________________

Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.
(Henri Matisse )

31

Samstag, 24. März 2012, 18:07

auch wenn ich ja ( noch? ) nicht so der "moderne Düsen" -Fan bin


...keine Angst J.R., das schaffen wir auch noch :D

Der nächste Rumpfabschnitt (Teilegruppe 28) ist auch fertig. Es passte zwar wieder fast alles, aber eben nur fast. Ich hab relativ
viel geschliffen. Schön langsam bekomm ich ne Staublunge. Die Anschläge für die Beplankung in den Winkeln (Teile 28f + j) gehören
unbedingt an den Rumpfverlauf zugeschliffen, sonst wirds später sehr bucklig...

Was mir bis jetzt ein Mirakel ist, ist wo die Teile 28z hingehören. Tauchen leider in den Zeichnungen überhaut nicht auf. Vielleicht
weiß Onkel Waltair (der ja auch schon mal mindestens soweit war) mehr???
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32

Samstag, 24. März 2012, 18:09

...und damit ist die Spantenorgie fürs Erste vorbei. Hintendran kommen dann nur mehr die Düsen
und der elendslange Konus fürs Heck-Radar...

Soweit so gut, demnächst kommt dann Farbe ins Spiel.

Liebe Grüße, Tom
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Henryk

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33

Samstag, 24. März 2012, 18:17

Hallo Thomas,
abgesehen von allem anderen; die Abdeckung der Instrumententafel hast Du meisterhaft hinbekommen! Alles sehr sauber gebaut. :thumbsup:
Herzlichste Grüße
Henryk

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34

Samstag, 24. März 2012, 18:20

...und damit ist die Spantenorgie fürs Erste vorbei. Hintendran kommen dann nur mehr die Düsen
und der elendslange Konus fürs Heck-Radar...

Soweit so gut, demnächst kommt dann Farbe ins Spiel.

Liebe Grüße, Tom


Meiner Güte, ich glaube ich bleibe doch lieber bei meinen Schiffen.


Michael

35

Samstag, 24. März 2012, 18:30

Hallo Thomas,

da muss sich die Rumpfspantenorgie wahrlich nicht hinter den Halinski-Produktionen verstecken... :D
Gleichwohl bin ich da schon gespannt, was uns bei der (hoffentlich) bald veröffentlichten MiG-29 erwartet... Aber das ist ja ganz andere Geschichte.
Übrigens, gefällt mir dieser Baubericht von dir, Thomas, ausgesprochen gut - man kann sich von ihm einiges abschauen, danke also für deine Tipps...

Grüße

Alfred

Wolfgang Pesek

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36

Samstag, 24. März 2012, 19:32

Yeah !! Extrem-Hardcore-Spanting !!! :D Jetzt weiß ich sicher warum ich dir den Bogen überlassen habe. So viel Spanten auf so wenig Raum hätte ich wohl nie angestochen.
Ich bin echt schon sabberig auf die ersten "Blechteile" !

Bis jetzt : "1+" - setzen.. weitermachen.

37

Sonntag, 25. März 2012, 20:37

...Danke erstmal für all die netten Worte, das treibt an!

Die ersten "Blechteile" sind verbraten, und es kommt Farbe ins Spiel. Mann, einen Schiffsrumpf
beplanken (hab ich zumindest schon mal "versucht") ist weniger nervenaufreibend... :pinch:

Ich hab mich bewusst für die Stelle entschieden für den Anfang. Zur Not kann man später nach vorne
oder hinten ein wenig nachkorrigieren. Ausserdem kommt in die Nase sowieso noch Ballast, die mag
ich noch nicht schließen.

Erstmal, die Teile passen ausgesprochen hervorragend! Tip, hier immer so schneiden, das die doch recht
dicke schwarze Begrenzungslinie grade noch so weggeschnitten wird. Aber um gefühlte 100x trockenpassen,
nachschleifen, usw... kommt man auch hier nicht rum.

Ich hab zuerst mit der Bodenplatte begonnen, und dann den Mittelspant, der die Form des Knickes gibt, soweit
nachgeschliffen, dass die oberen beiden Teile grade so drüberrutschen und Stoß auf Stoß mit der Bodenplatte passen.
Anschließend mit UHU FF (jaaaaaa kein Weißleim, obwohl ich sonst ein heißer Verfechter bin), mit Schwung und
angehaltenem Atem ran ans Gerüst - fertüsch.

Was mich gerade ein wenig stört ist der doch relativ große Abstand oben zu Cockpit und Abdeckung... Das Rätsel wird
wahrscheinlich erst mit der Haube gelöst. Mal sehen, was die dann wirklich an Material hergibt. So oder so - der Bogen
hat genug "Rezerwa" für alle Druck-Farben, also wird sich auch hier eine Lösung finden lassen.

Bis demnächst! Tom
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Wolfgang Pesek

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38

Sonntag, 25. März 2012, 21:12

Wow - die Teile für Ober- und Unterseite sind ja getrennt ausgeführt, oder ? Ich sehe da keine Naht - ok ich bin auch a bissl scha.. augat aber das sieht sehr lecker aus. Fly macht halt die "Kinder" froh - und den Stickler ebenso ! :D

Leophy

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39

Sonntag, 25. März 2012, 21:16

Wirklich beeindruckend.
Im Vergleich sieht meine Arbeit an der PAK FA doch etwas schlampig aus.
Verdammte Ungeduld!

Mich hätte ja allerdings die Konstruktion der Betankungssonde noch genauer interessiert.
Magst Du noch ein paar Worte dazu sagen?

Ich bin übrigens von der Grafik sehr positiv überrascht

40

Sonntag, 25. März 2012, 21:24

Jop, Ober- und Unterteil sind getrennt ausgeführt. Mein Trick ist, wenn der Kleber noch ein bisschen
restelastisch ist, mit einem glatten Metallstab (Stricknadel o.ä.) nochmals fein drüber zu rubeln. Dann
kippen auch die letzten eventuell aufgebogenen Grate zusammen. Wenig Aufwand, erfordert zwar ein
wenig Übung damit mans nicht übertreibt, der Effekt kann sich dann aber sehen lassen.

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