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Clipper

Fortgeschrittener

  • »Clipper« ist männlich
  • »Clipper« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 219

Registrierungsdatum: 23. Februar 2006

Beruf: Angestellter

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1

Dienstag, 4. Oktober 2011, 21:10

Flecken auf Verstärkerpappe

Hallo,

mir ist aufgefallen, dass bei einigen Verstärkerkartons (wie z. B. bei den Möwe Modelle, grauer Karton) Flecken vorhanden sind, die ungefähr so aussehen, als wenn jemand sie mit Bleistift gemacht hätte. Ich bin mir dabei nicht sicher, ob die schon immer da waren, oder sich später gebildet haben.

Weiß jemand dazu Näheres?

Gruß

Clipper ?(

  • »Niklaus Knöll« ist männlich

Beiträge: 1 693

Registrierungsdatum: 11. März 2005

Beruf: Rahmenvergolder

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2

Dienstag, 4. Oktober 2011, 22:34

Hallo Clipper
Bei Graukarton handelt es sich meist um relativ billige Ware, die aus einem grossen Anteil rezikliertem Papier, Holzschliff und Stoffresten besteht. Zum Teil können Einschlüsse aus nicht vollständig geschreddertem Abfallmaterial im Karton vorhanden sein. Diese Punkte und Flecken sind schon bei der Produktion vorhanden. Der Graukarton ist aufgrund der Materialien nicht alterungsbeständig und wird schon nach kurzer Zeit vergilben, und sogenannte Stockflecken bekommen. Diese Alterung kann durch UV Strahlung, Feuchtigkeit und Umwelteinflüsse noch verstärkt und beschleunigt werden. Die meist bräunlichen Stockflecken können, falls man den Graukarton zum Verdoppeln verwendet, auch braune Flecken auf dem Modellkarton hervorrufen. Ich empfehle den Kauf von 2-3 Bogen Museumskarton, in den Dicken 0,5 1,0 und 1,5 mm. Diese Kartons sind alterungsbeständig, eignen sich gut zum verkleben und sind auch sauberer zu schneiden als die Graupappe. Diese Museumskartons sind bei uns in der Schweiz in gut sortierten Künstlerbedarf oder Papeterien erhältlich.Vielleicht hast du auch ein Einrahmungsgeschäft in deiner Nähe und der Einrahmer überlässt dir Abschnitte, die er nicht mehr verwenden kann. :D Ich hoffe dass ich Dir mit meiner Antwort helfen konnte.
Grüsse Niklaus
N.K.

Derzeit im Bau: IJN Nagato 1:200 von Dom Bumagi,
Fertig: Mellum, Indianapolis,TAKAO Digital Navy 1:250,Korvette Agassiz 1:250, NJL TOGO CFM 1:250 .
Petrojarl Cidade de Rio das Ostras JSC skaliert auf 1:250
Hellcat, Halinski

Dasti

Schüler

Beiträge: 1

Registrierungsdatum: 17. Oktober 2012

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3

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 21:46

Hallo Clipper
Bei Graukarton handelt es sich meist um relativ billige Ware, die aus einem grossen Anteil rezikliertem Papier, Holzschliff und Stoffresten besteht. Zum Teil können Einschlüsse aus nicht vollständig geschreddertem Abfallmaterial im Karton vorhanden sein. Diese Punkte und Flecken sind schon bei der Produktion vorhanden. Der Graukarton ist aufgrund der Materialien nicht alterungsbeständig und wird schon nach kurzer Zeit vergilben, und sogenannte Stockflecken bekommen. Diese Alterung kann durch UV Strahlung, Feuchtigkeit und Umwelteinflüsse noch verstärkt und beschleunigt werden. Die meist bräunlichen Stockflecken können, falls man den Graukarton zum Verdoppeln verwendet, auch braune Flecken auf dem Modellkarton hervorrufen. Ich empfehle den Kauf von 2-3 Bogen Museumskarton, in den Dicken 0,5 1,0 und 1,5 mm. Diese Kartons sind alterungsbeständig, eignen sich gut zum verkleben und sind auch sauberer zu schneiden als die Graupappe. Diese Museumskartons sind bei uns in der Schweiz in gut sortierten Künstlerbedarf oder Papeterien erhältlich.Vielleicht hast du auch ein Einrahmungsgeschäft in deiner Nähe und der Einrahmer überlässt dir Abschnitte, die er nicht mehr verwenden kann. :D Ich hoffe dass ich Dir mit meiner Antwort helfen konnte.
Grüsse Niklaus

Hallo Niklaus,
ich habe diese Anfrage zwar nicht gestellt, da mir diese Phänomen auch bekant ist kann mich nur bei Dir für diesen Tip bedanken.
Habe mir dieses papier in einer Galerie besorgt und es ist fantaschtisch. Danke Niklaus :thumbsup:

Liebe Grüße in die schöne Schweiz

Uwe

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