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Henryk

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Mittwoch, 11. Januar 2017, 18:09

Fertige Relingpfosten.

Vor langer Zeit habe ich Relingpfosten gekauft – man weiß ja nie, wann die Zeit für den Bau eines Schiffes kommt. :)
Bei der Probemontage habe ich allerdings gleich Probleme bekommen; was macht man mit der „Pfeilspitze“ des Pfostens? Die passt nicht durch die dafür gebohrte Öffnung im Deck, der Durchmesser ist halt größer als der Durchmesser des eigentlichen Pfostens selbst. Womöglich habe ich auch den Pfosten zu hoch aus dem Rahmen ausgeschnitten – die obere Öffnung müsste sich doch bündig mit dem oberen Lauf verbinden.
Bitte um Tipps!

Herzlichste Grüße
Henryk

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Helmut B.

Hennings Dino

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Mittwoch, 11. Januar 2017, 18:22

Hallo Henryk,

solche Ätzteile habe ich noch nie gesehen. Wer stellt das her?

Die "Pfeilspitze" müsste nach unten, also in das Deck, und abgeschnitten wird der Pfosten genau oberhalb des Rings.

Die Reling ist "zweizügig". Für welche Modelle soll die denn sein?
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
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Henryk

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Mittwoch, 11. Januar 2017, 20:28

Hallo Helmut,
das ist tschechische Produktion, gekauft bei Slawomir – für den Maßstab 1:200, zweizügig für einen russischen Kreuzer. Pfeil nach unten ist schon klar, nur „es passt“ dann nicht so ganz, man müsste also die Öffnung im Deck größer machen, nur dann sitzt der Pfosten „locker“ (denke ich mir) und muss wohl vor dem endgültigen Verkleben irgendwie „fixiert“ werden.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Andi Rüegg

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Donnerstag, 12. Januar 2017, 08:50

Hallo Henryk

Nachdem der Pfeil ja wohl ganz flach ist kann ich mir gut vorstellen, dass die Idee ist, ihn einfach ohne oder nur mit einem kleinen Zentrierloch durch das Deck zu stecken. Oder ev. mit einem ganz feinen Schlitz. Da Karton ja doch ziemlich elastisch ist, wird sich der Schlitz weitgehend wieder schliessen und kann mit der Pinzette noch zusätzlich zugestrichen werden. Das geht natürlich nur bei unverstärkten Decks.

Gruss
Andi

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in letzter Zeit fertig gestellt:
Steam Boat Sabino (MB-Kartonmodell) / IJN Kaga (Dom Bumagi) / The Steamer Winans (Heinkel Models)

Henryk

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Montag, 30. Januar 2017, 12:17

Endlich der Versuch, aus diesen Teilen meine allererste Reling zu bauen. Das Ergebnis ist sehr ernüchternd; es ist nicht meine Liga – Sehkraft, Feinmotorik, leider auch schon unruhige Hand. Darüber hinaus sind die Pfosten sehr fragil, ich habe die Hälfte verformt, bevor ich sie montieren konnte. An der Stelle beginne ich die Schiffsbauer unter uns richtig zu bewundern!
Wenn ich dieses Schiff irgendwann baue, dann wähle ich und kaufe bestimmt die fertigen Relings (Pfosten und die waagerechten Stäbe) aus einem Guss, also Ätzteil (Metall) oder LC (Karton).

Herzlichste Grüße
Henryk

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Helmut B.

Hennings Dino

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Montag, 30. Januar 2017, 12:29

Na ja... :S :D
Bis die Tage...

Helmut

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Riklef G.

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Montag, 30. Januar 2017, 13:22


Wenn ich dieses Schiff irgendwann baue, dann wähle ich und kaufe bestimmt die fertigen Relings (Pfosten und die waagerechten Stäbe) aus einem Guss, also Ätzteil (Metall) oder LC (Karton).

Moin Henryk,

das ist auch die bessere Entscheidung. Auch ich würde die fertigen Relinge nehmen. Das Ergebnis wird dir recht geben. ^^
Dann bin ich schonmal auf dein erstes Schiff gespannt.

LG
Riklef
"Der Erfinder der Autokorrektur ist ein Armschlauch."

----------------
Projekte:
Fertig:
Iljushin IL-14 1:33
Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
SIBAJAK von Scaldis 1:250

Im Bau:
Hauptfahrwerk einer Boeing B777
De Haviland Comet 4B 1:100

Geplant: so vieles... :rolleyes:

8

Montag, 30. Januar 2017, 17:25

Hallo Henryk,

in der Tat, ernüchterndes Ergebnis. Aber mal ganz im Ernst, im Bereich Kartonmodellbau könnte ich mit diesen Relingspfosten nichts anfangen. zuerst dacht ich, man steckt die Pfosten in den Bereich Deck/Bordwand ( da wo diese Teile zusammenstossen), aber dann müsste der Pfosten noch um 90 Grad gedreht werden. Also falsch gedacht. Diese Dinger sind einfach zu fragil, daher kann ich dich nur zu deinem Entschluss fertige Reling zu benutzen unterstützen.

Und noch etwas, lieber Henryk, ich finde es gut, dass du dieses Ergebnis hier zeigst. Wir können alle davon lernen.

Liebe Grüße
Robi
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

Karl Popper

Gustav

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Dienstag, 31. Januar 2017, 20:04

Moin Henryk,

als Erstes nöchte ich den Standpunkt von Robi verstärken:
ich finde es gut, dass du dieses Ergebnis hier zeigst.

Ich finde es ebenfalls gut, dass dein Selbstbewusstsein es zulässt, auch einen Mißerfolg vorzustellen und Du das Ergebnis nicht sang- und klanglos im Nirwana verschwinden lässt. Wenn dies dein erster Versuch mit dem Schiffbau ist, wäre ein besseres Ergebnis für mich schon erstaunlich gewesen. Von null auf hundert in null Sekunden geht nun einmal nicht, alles Neue muss und will geübt werden. Für das Üben empfehlen sich zunächst möglichst einfache Modelle. Auch wenn diese nicht so reizvoll und präsentabel sind, stellen sie für den Anfang doch die dankbareren Objekte dar.
Die größte Schwierigkeit und das Ausschlagebende am Aussehen eines Schiffes ist für mich der Rumpf. Meine Empfehlung ist deshalb, sich über die Rumpfform hochzuarbeiten.

Ich fände es sehr schön, wenn Du dich weiter mit dem Schiffbau beschäftigen würdest.

Viele Grüße
Gustav
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Helmut B. (01.02.2017)

Henryk

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Mittwoch, 1. Februar 2017, 12:57

Hallo Gustav,
als Jugendlicher habe ich schon „alles“ (was in Maly Modelarz erschien) gebaut, auch Schiffe, erinnern kann ich mich z.B. an „Batory“, „Andrea Doria“, Eisbrecher „Lenin“, einige polnische Frachtschiffe sowie einige Kriegsschiffe wie Zerstörer „Błyskawica“ (Blitz), „Burza“ (Sturm), „Grom“ (Donner), „Skoryi“ (rus. schnell), Kreuzer „Tre Kronor“, alle wohl im Maßstab 1:400 - es ist also für mich nichts Neues. Meine Erfahrungen damit liegen allerdings ca. 55 Jahre zurück und die „Bautechnologie“ hat sich inzwischen wesentlich geändert und weiter entwickelt. Insbesondere gab es in „meiner Zeit“ noch keine Relinge wie in der heutigen Form, wenn schon (an bestimmten Stellen) dann sehr vereinfacht als gedrucktes Gitternetz an einem Streifen Karton.
„Ein Schiff“ werde ich bestimmt irgendwann bauen, es ist mir halt danach...

Ich würde gerne ein bisschen von den Relingpfosten an einen versierten Schiffbauer verschenken, damit man beurteilen kann, was es eigentlich taugt. Wenn Interesse bestünde, bitte um PN.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Montag, 6. Februar 2017, 18:45

Und der nächste Versuch, diesmal mit einer fertigen Reling.



Noch nicht 1A, aber (wohl) recht auf dem Bild schon deutlich besser, ich denke, zumindest „die Richtung“ stimmt. Die größten Probleme bereiten mir die Positionierung und Anbringung der Reling an die richtige Stelle, auch mit der Wahl des „richtigen“ Klebers hapert es noch. Ich gebe aber nicht auf...
Herzlichste Grüße
Henryk

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Gustav

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Montag, 6. Februar 2017, 19:02

Moin Henryk,

deutlich besser

da kann ich Dir nur zustimmen. Aus welchem Material besteht die Reling?

Viele Grüße
Gustav
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Henryk

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Montag, 6. Februar 2017, 19:35

Das ist eine Ätz-Reling aus Messing – für mich weiterhin äußerst filigran, obwohl „aus einem Guss“...
Herzlichste Grüße
Henryk

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