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Henryk

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Montag, 12. Oktober 2009, 20:58

[Fertig] Yak-23 von Modelik 16/04, 1:33

Hallo zusammen,
anbei mein erster Baubericht auf diesem Forum. Kartonmodelle (vor allem Flugzeugmodelle) baue ich schon seit meinem 12. Lebensjahr, von den allen bis jetzt gebauten (ziemlich viel!) sind bis heute nur noch 20 übrig geblieben. Die Quantität erlaubt aber leider keinen Rückschluss auf die Qualität meiner Arbeit, wie schon Kurt Tucholsky geschrieben hatte; „Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen...“
So wie die meisten Modellbauer habe auch ich längere „schöpferische Pausen“ gehabt, die längste dauerte 15 Jahre! Seit 5 Jahren bin ich wieder dabei, und seit einem Jahr kann ich dank Forum meine Horizonte erweitern, allerdings nur „theoretisch“ also passiv, ich habe in dem letzten Jahr kein einziges Modell gebaut. Jetzt also Neustart mit dem festen Vorsatz, diesmal der Sache etwas länger treu zu bleiben.

Eigentlich wollte ich die Lok Pt-47 von Angraf bauen, aber völlig frustriert von „warten auf Godot“, d.h. auf Lieferung der lasergeschnittenen Muttern von einer polnischen Firma (aktuell warte ich seit 9 Wochen!) habe ich mich „zwischendurch“ für die Yak-23 entschieden. Russische Flugzeuge haben mich schon immer fasziniert, sie haben für mich ein „gewisses Etwas“. In der Kanzel der Yak-23 habe ich sogar als 16jähriger Junge (etwa eine Minute lang) gesessen, damals hat es mich sehr beeindruckt, dass der Steuerknüppel so unheimlich leicht zu bewegen war (nicht angeschlossen?!)

Kurz zur Geschichte dieses Flugzeuges (aus dem Buch „Jagdflugzeuge der Welt“ von William Green und Gordon Swanborough, 1996, herausgegeben von Motor buch/Stocker-Schmid Verlag - mit freundlicher Genehmigung des Verlages):
Yak-23 flog erstmals am 17.06.47 und wurde dabei von einem importierten Strahltriebwerk Rolls-Royce Derwent angetrieben. Die Yak-23 wurde eigentlich mehr als zusätzliches Projekt angesehen, im Vordergrund standen schon die weitaus fortschrittlicheren Jäger mit Nene- Triebwerken und Pfeilflügeln, die sich damals in der Entwicklung befanden. Sie erwies sich aber als ein überaus wendiges Kampfflugzeug. Die Werkserprobung war am 12.09.47 abgeschlossen. Noch vor Jahresende war die staatliche Abnahme erfolgreich absolviert worden, und die Serienfertigung begann im späten Frühjahr 1948. Die Serienausführung der Yak-23 wurde von dem sowjetischen Nachbau des Derwent angetrieben, der RD-500 genannt wurde. Seine Leistung lag bei l590 kp. Die Bewaffnung bestand aus zwei 23-mm-BMK NS23 (später NR-23). Die Auslieferung an die sowjetische Luftwaffe begann Anfang 1949, zu dieser Zeit waren die ersten Serienmaschinen MiG-15 bereits geflogen. Als Folge davon wurden nur zwei Luftwaffenregimenter mit der Yak-23 ausgerüstet, danach wurde der Typ schnell zum Export freigegeben. 12 wurden 1950 an die Tschechoslowakei geliefert (und dort S 101 genannt), gegen Jahresende wurden 95 an Polen geliefert. 1951 gingen dann je 12 an Bulgarien und Rumänien. Sowohl die Tschechoslowakei als auch Polen wollten die Yak-23 in Lizenz bauen, fertigten dann aber schließlich die MiG-15. Die Fertigung der Yak-23 in der Sowjetunion lief 1950 aus, nachdem 310 Maschinen gebaut worden waren. Mitte der 50er Jahre war der Typ in allen Warschauer-Pakt-Staaten durch die MiG-15 abgelöst worden. Höchstgeschwindigkeit: 925 km/h in Meereshöhe; 875 km/h in 5000 m; Steigleistung: 34 m/sec; Reichweite (Außentanks): l200 km; Leergewicht: l980 kg; Höchstabfluggewicht: 3384 kg; Spannweite: 8,73 m; Länge: 8.13 m; Höhe: 3,31 m;: Flügelfläche: 13,5 m².

Hier die ersten Ergebnisse meiner Arbeit:
Spante, Skelett, Teile des Rumpfs und der Pilotensitz, zum Schluss der Versuch, das ganze noch „trocken“ in der richtigen Baureihenfolge anzupassen.
Es kommen schon jetzt einige „Konstruktionsfehler“ zum Vorschau, manche Spante sind zu klein, die Außenhaut eines Rumpfsegments zu gro߅ insgesamt hat es aber keinen negativen Einfluss auf das Aussehen, man kann die Fehler leicht korrigieren.
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2

Montag, 12. Oktober 2009, 22:08

RE: Baubericht; Yak-23 von Modelik 16/04, 1:33

Hallo Henryk,
dann laß uns mal unsere Russen fertigstellen. Vielleicht bist Du ja mit Deinen 24 :D Teilen schneller fertig!
Gruß Maxe

Henryk

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Mittwoch, 14. Oktober 2009, 18:04

Maxe, da hast Du aber ordentlich übertrieben, ich habe sofort die Teile durchgezählt; es sind keine 24, sondern 25!
Und im Ernst: Nach langer Pause in meiner Modellbauertätigkeit habe ich bewusst ein relativ einfaches Modell ausgewählt, es sind knapp über 80 Teile (wenn man Logik der Nummerierung folgen darf), allerdings ist dieses Modell schon laut Autors des Baubogens „kompliziert zum Bauen, wegen der Bauart des Rumpfs, der Fahrwerk und des Lufteinlasses…“ Darüber hinaus merke ich schon auf dieser Bauetappe viele Unstimmigkeiten bei Baueinleitung und nicht immer ideale Passgenauigkeit der Teile.

Und jetzt zur Sache:
Ich habe mich entschieden schon jetzt die Drähte der Antenne im Rumpf zu befestigen. Ich mache sie nach der „Strumpfhose-Methode“, d.h. aus einem Faden aus der Strumpfhose. Zunächst mit einer Injektionsnadel (0,7 mm) die Außenhaut an der vorgesehenen Stelle des Rumpfes durchstechen, dann an die Spitze einer Insulinnadel (0,3 mm) mit einem kleinen Klebstofftropfen den angespannten Faden ankleben (Bild 1) - hält schon nach einigen Sekunden, dann das ganze durch die vorher gemachte Öffnung im Rumpf durchschieben (Bild 2), danach nur noch den Faden von der Innensaite mit einem Klebstofftropfen befestigen (Bild 3) – fertig.

Den Boden der Pilotenkabine habe ich an das Hauptgerippe angeklebt (wie es sich später herausstellte unnötig, das hält auch ohne Kleber), erst dann habe ich das Instrumentenbrett an das Spant 2X geklebt – bei umgekehrter Reihenfolge würde man die Steuerstange nicht unter das Instrumentenbrett schieben können – zu wenig Freiraum. Ich empfehle die in der Baueinleitung vorgeschlagene Reihenfolge, zumindest in Bezug auf die Kanzel und derer Ausstattung nicht zu befolgen!
Als nächste habe ich den Rumpfteil 21 auf das Hauptgerippe geschoben und verklebt. Zum Schluss noch Steuerknüppel und Schleudersitz befestigen. Das Visier habe ich zur Seite gelegt, ich werde es an das Armaturbrett erst direkt vorm Ankleben der Verglasung anbringen; es ist zu filigran und wäre bei anderen Arbeiten leicht zu beschädigen.

Das Instrumentenbrett aus dem Bogen hat mir nicht gefallen – zu schrille Farben – ich habe also dieses Teil neu entworfen, d.h. ein Photo aus der russischen Yakowlew-Seite mit einem Bildbearbeitungsprogramm dementsprechend umgekrempelt. Das Ergebnis gefällt mir besser.

An dem vorderen Rand des Teils 21 ist eine kleine Spalte entstanden (meine Schuld). Ich habe es gespachtelt und mit metalic-silver Farbe mit einem Pinsel retuschiert – mit furchtbarem Ergebnis, sieht noch schlimmer aus als vorher, nie mehr solche Experimente! Zum Glück „live“ stört es nicht so. Diese Farbe eignet sich allerdings wunderbar zum Retuschieren von Schnittkanten.
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Samstag, 17. Oktober 2009, 10:31

Das Waffenvisier (ist die richtige Bezeichnung nicht Blickfelddarstellungsgerät?) ist so klein, dass es mir schon einige male auf den Boden gefallen ist; jedes Mal brauchte ich ca. 5 Minuten, um es wieder zu finden. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, dieses Teil doch schon jetzt einzubauen. (Bild 1)
Wenn, dann musste ich auch gleich die Kanzelverglasung anbringen, sonst würde ich das winzige Teil leicht beschädigen können. Mit der Verglasung habe ich schon immer Probleme gehabt, es ist bis heute meine Achillesferse geblieben. Ich benutze die fertigen Kanzeln von der polnischen Firma Gomix, das ist also kein Problem, sondern das Anbringen des Rahmens auf die Kunststoffhülle. Ich benutze dabei das handelsübliche doppelseitige Klebeband was den Vorteil hat, dass man damit sehr sauber (keine Klebereste sichtbar) arbeiten kann. Sie hält aber sofort und bombenfest, so dass Korrekturen kaum möglich sind. Mir gelingt die präzise Positionierung so gut wie nie, es wird immer „irgendwie schief”. Was aus meinen Bemühungen geworden ist zeigt das Bild 2.

Ich habe also noch einmal versucht; diesmal ist es deutlich besser geworden (Bild 3), ganz zufrieden bin ich aber nicht. Kennt jemand vielleicht ein dazu passendes „Patent”? Wenn das überhaupt bei einem über 60, dessen Augen und Hände nicht mehr das sind, was sie mal waren helfen kann! Für Augen gibt es Brille und Vergrößerungsglas (habe beides), wegen der Hände da bleibe ich eher pessimistisch...
Bei der Gelegenheit konnte ich auch die fatalen Folgen meiner Spachtel- und Lackierarbeiten beseitigen; ich habe dort einen Streifen aus dem „Reservefarbbogen” angeklebt (Bild 4).

Jetzt der Heckteil. Ich habe den Holm des Seitenleitwerks und die Heckpositionsleuchte (geschliffener, weiß lackierter Zahnstocher) angebracht (Bild 5 – ich verspreche Verbesserung der Qualität der Bilder!).
Ich frage mich nur (Bild 6), warum ist die Öffnung für den Träger des Höhenleitwerks so groß, es passt dazwischen noch ein Zahnstocher!
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Sonntag, 18. Oktober 2009, 17:45

Bearbeitung des "edlen" Kreidepapiers dieses Bausatzes gestalten sich (für mich) viel schwieriger als die eines „normalen“ Kartons, insbesondere das Formen von Biegungen. Ich gehe bei Runden des Kartons sehr behutsam vor, beginne mit Ziehen des Teils mit leichtem Druck (mit der nicht bedruckten Seite) über die Tischkante, dann runde ich es immer enger durch Ziehen und vorsichtiges Drücken über Röhrchen verschiedener Größen, von groß bis immer kleiner, schließlich sehr vorsichtig über die Kante eines Metalllineals. Sonst könnten sehr hässliche Verunstaltungen an der Kante entstehen.

Das Seitenleitwerk ist schon an seiner Stelle, dann habe ich den Träger des Höhenleitwerks montiert. Man sieht den Faden der Antenne, der wird dann ganz zum Schluss an den Antennenmast befestigt (Bild 1). Um das Deformieren der Kanten beim Trocknen des Klebstoffs zu vermeiden, beschwere ich die verklebten Flächen mit Hilfe von Büchern und lasse es so trocknen (Bild 2).
Die Ränder des Höhenleitwerks sind noch nicht verklebt, in diesem Schlitz wird die Seitenantenne ihre Verankerung finden (Bild 3). Ich habe sie auch mit einem Teilgerippe verstärkt da ich befürchtet habe, da ich sonst keinen sauberen Übergang zum Leitwerkswurzelverkleidung erreichen kann (Bild 4).
Das Leitwerk mit den Leitwerkswurzelverkleidungen ist jetzt fertig.
Morgen sind die Fahrwerkschächte dran.
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Dienstag, 20. Oktober 2009, 21:41

Der Bau der Fahrwerkschächte verlief komplikationslos. Zum Zentrieren der Montageöffnungen für die Fahrwerkbeine habe ich eine Injektionsnadel benutzt (Bild 1 u. 2).
Die Teile 45 u. 46 passen nicht zueinander, d.h. T. 46 hat einen zu großen Umfang. Ich musste die Öffnung im Teil 45 mit Schleifpapier vergrößern. Da es dadurch sehr dünn geworden ist und ich habe die Zerstörung des Teil beim Einfügen des zylindrischen Teils 46 befürchtet, habe ich zunächst nur die innere Öffnung ausgeschnitten, drinnen den Zylinder verklebt und erst dann (nach ausreichendem Austrocknen des Klebers) den äußeren Umriss ausgeschnitten (Bild 3). Darüber hinaus passt das Teil 45 nicht zur Unterseite des Rumpfs, ich musste hier einen zusätzlichen Papierstreifen aus dem Farbenvorrat des Bogens herstellen. Die Rumpfteile 42 u. 44 habe ich mit einer Lasche verbunden (Bild 4).
Das Teil 43 rate ich erst nach Anbringen der Teile 42 u. 40 verkleben, da es sonst keine Anhaltspunkte gibt, wo genau das Teil montiert werden soll.
Zum Schluss noch der Schutz des Unterrumpfs vor den heißen Abgasen (T. 47 u. 48, Bild 5) und das bisherige Ergebnis.
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Samstag, 24. Oktober 2009, 23:16

Jetzt sind die Flügel dran – den Flügelholm auf das Rumpfgerippe ankleben, die Außenhaut ausschneiden, die Ränder retuschieren. Die Öffnungen für die Fahrwerksschächte schneide ich später aus, sonst könnte ich die Flügel nur schwer in die endgültige Form biegen. Das Teil 59X ist meines Erachtens überflüssig, dafür habe ich am Ende der Flügel zwei Gerippe eingebaut, um das Flügelprofil an dieser Stelle zu garantieren (Bild 1).

Das Pitotröhrchen habe ich aus einer Injektionsnadel hergestellt, werde es aber ganz zum Schluss in den Flügel montieren. Hier hatte ich wie immer Probleme; ich habe zunächst die Kunststofffassung mit Flamme (Kerze) abgebrannt (an diese Stelle ist die Nadel absolut präzise abgeschnitten), dann habe ich versucht, es mit allem möglichen (Spiritus, Viss usw.) von Ruß und den komischen Flecken zu befreien – ohne Erfolg (Bild 2). Ich habe mich daher entschieden, sie zum Schluss mit Acryl Eisen- Metallic zu bemalen, sieht aber nicht so gut aus. Man könnte auch die scharfe Spitze der Nadel mit Schleifmaschine wegmachen, vielleicht probiere ich es mal aus. Oder hätte jemand eine andre Idee?

Nach Ankleben der Flügel an den Holm habe ich die Öffnungen für die Fahrwerksschächte ausgeschnitten. Es ist nicht schön (nicht symmetrisch) geworden, ich vermute, dass ich nicht präzise genug das Rumpfgerippe zusammen verklebt habe (Bild 3).

Die Umrisse der Flügelendungen habe ich nicht wie im Bausatz empfohlen angeschnitten um sie besser formen zu können, ich habe sie halt nur mit den Fingerkuppeln „bearbeitet“, bis sie die gewünschte Form annahmen. So sieht es meines Erachtens besser aus (Bild 4).

Nachdem ich die Flügelränder retuschiert hatte, habe ich sie an die Holme angeklebt. Es passt ohne Probleme. Die Positionierung des Teils 28X ist entschieden falsch (zu hoch), ist aber nach Abringen des Flügelwurzelverkleidung nicht sichtbar (Bild 5 u. 6).
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Samstag, 24. Oktober 2009, 23:20

Jetzt kommt das Modell ins Gleichgewicht. Als Ballast benutze ich schon seit langem Installationskitt aus dem Baumarkt, er ist sehr plastisch und leicht zu formen, auch genügend schwer, um seine Rolle zu erfüllen (Bild 1).
Man braucht es nicht einmal ins Rumpfsegment zu kleben wenn man es „kompakt“ genug reinquetscht, es härtet dann auch teilweise aus, im Nachhinein klappert nichts Loses im Rumpf (Bild 2).
Das Auswuchten erfolgt „experimentell“, d.h. ich halte das Modell mit zwei Fingern in etwa 1/3 der Langachse an der unteren Seite des Flügels und platziere so viel Ballast im Rumpf, bis das Modell die waagerechte Position annimmt (Bild 3).
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Montag, 9. November 2009, 12:49

Havarie der Heizung zwang mich zur Unterbrechung, einige Tage lang hatte ich Handwerker im Hause, mit den allen damit verbundenen Überraschungen. Jetzt aber ist der Spuk vorbei und ich mache mich wieder an die Arbeit.
Eine Yak-23 ohne Zusatztanks ist für mich keine Yak-23, daher habe ich sie selbst (CAD) entworfen. Ich habe nicht geahnt, wie viel Arbeit es macht, ich brauchte dafür ca. 15 Stunden (!), Arbeiten am Computer nicht mitgerechnet. Immerhin sind das aber 32 Teile (der ganze Bausatz besteht aus knapp über 80 Teilen). Darüber hinaus habe ich zum ersten Mal die Teile „so genau“ mit Spachtelmasse und Schleifpapier (2000 Körnung) bearbeitet. Erst auf dem Photo habe ich aber noch erhebliche Bearbeitungsmängel festgestellt, es wird also noch lange daran gearbeitet.
Die Tankstutzen habe ich aus Teilen eines Einmalfeuerzeuges (eigentlich aus zwei…) gemacht. Die Tanks habe ich mit Acryl seidenmatt (weiß und schwarz im Verhältnis 10:0,5) zunächst nur mit einer Lackschicht mit Pinsel bemalt, da meine Lackiererei (Airbrush) in der Garage wegen des Temperatursturzes wohl bis Frühjahr geschlossen bleibt. Dementsprechend das Ergebnis, obwohl im Original sahen die Tanks auch nicht viel besser aus; man hat sie offensichtlich nicht übertrieben liebevoll behandelt (letztes Bild).
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Montag, 9. November 2009, 15:55

Hallo Henryk,
meiner Meinung nach sind das keine Tanks sondern Schwimmer. Vom harten Aufsetzungen bei der Landung sind sie so zerbeult.
Zur Kanüle: nimm den Dremelt oder die Kleinstbohrmaschine von Proxxon und eine Trennscheibe, ordendlich Drehzahl und das Ding ist ab.
Gruß Maxe

11

Montag, 9. November 2009, 18:57

Zitat

Original von Maxe
Hallo Henryk,
meiner Meinung nach sind das keine Tanks sondern Schwimmer. Vom harten Aufsetzungen bei der Landung sind sie so zerbeult.
Zur Kanüle: nimm den Dremelt oder die Kleinstbohrmaschine von Proxxon und eine Trennscheibe, ordendlich Drehzahl und das Ding ist ab.
Gruß Maxe



Nee nee Maxe,

das sind schon Tanks ;)

siehe hier:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?titl…=20050419021708

Gruß aus Hamburg

Norbert
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Henryk

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Montag, 9. November 2009, 20:04

Modellbauernation ist schon so ein Völkchen… d.h. es hat auch, zumindest aus meiner Erfahrung, einen ausgesprochenen Sinn für Humor. Ich bin sicher, dass die Äußerung von Maxe so gemeint war.
Danke auch für den Tipp mit der Trennung der Injektionsnadel!
Herzlichste Grüße
Henryk

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13

Dienstag, 10. November 2009, 20:12

Ich bereite mich auf den Bau des Bugteils des Rumpfes. Hier eine Frage an Kenner der Materie:
Das, was man auf dem Photo 1 sieht ist schon der Lauf der Bordkanone oder nur dessen Mantel? Beim Kaliber 23 mm wäre allerdings der Lauf irgendwie „sehr dick“ (Zeichnung). Wenn das „nur“ das Schutzblech sein sollte, wie weit sollte der Lauf daraus herausragen? Dazu habe ich leider keine Photos.
Wie „dick“ ist überhaupt der ganze Lauf im Vergleich zum Kaliber, also innerem Durchmesser (hier 23 mm)?
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Herzlichste Grüße
Henryk

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Dienstag, 10. November 2009, 23:10

moinmoin Henryk,

schau mal hier, das scheint nur der "Mantel" zu sein.
http://static.panoramio.com/photos/original/14485891.jpg

Eventuell hilft es Dir weiter.

Gruß aus Hamburg

Norbert
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zec

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Dienstag, 10. November 2009, 23:28

Würde auch sagen, dass es der Mantel ist - bei abgewrackten Maschinen werden die Waffen eigentlich beseitigt.

Ich habe diese Schnittzeichnung gefunden:
http://warandgame.files.wordpress.com/2007/10/yak23.jpg
LG
Michael

Henryk

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Mittwoch, 11. November 2009, 10:01

Vielen Dank für die Antworten, sie bestätigen auch meine Vermutung. Allerdings weiß ich weiterhin nicht, ob der Lauf der Kanone aus der Ummantelung herausragen sollte – meines Erachtens so geht es wohl aus der von zec gefundenen Schnittzeichnung hervor.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Mittwoch, 11. November 2009, 20:38

Inzwischen hat ein Freund von mir (noch von der Schulbank) dieses Photo gefunden. Jetzt also keine Ausreden mehr und an die Arbeit…
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Gummikuh

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Freitag, 13. November 2009, 15:22

Hallo, Henryk,

ich verfolge schon geraume Zeit deinen Baubericht - nicht zuletzt, weil ich gerade an der rotenYak15 sitze. Da sind einige Teile des Modells relativ ähnlich.
Das Foto, das du eingestellt hast, ist interessant. Das scheint noch eine andere Version zu sein, wenn man sich das Rumpfheckt anschaut, oder täusche ich mich da?
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Maxe

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Freitag, 13. November 2009, 16:03

Hallo Henryk,
ein furchtbarer Link, aber schau mal nach. Vielleicht hilft er Dir weiter.
Gruß Maxe

Link wegen NS-Insignien entfernt, Old Rutz

rechts gibt es eine Schaltfläche und dann suchst du nach Jak's. Da findest du fotos von der 23.

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Henryk

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Freitag, 13. November 2009, 18:44

Hallo zusammen,
zunächst in eigener Sache: Ich faulenze nicht, ich denke intensiv nach, wie ich das Modell weiter „valorisieren“ kann, nachdem ich neue Photos bekommen hatte. Ich möchte z.B. den „Auspuff“ so wie auf dem Photo darstellen. Ich arbeite also zunächst am Computer.
Gummikuh, der Heckteil des Rumpfes auf dem Photo ist für mich identisch, das was täuschen kann ist wohl das Kanzel bzw. seine Attrappe (es ist keine originelle Verglasung, es ist nur mit „irgendwas“ ziemlich ungeholfen bedeckt, mit Plexiglas?).
Maxe, danke für die Adresse (ist in der Tat außerordentlich lang), eine wahre Grube von Informationen.
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Gummikuh

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Samstag, 14. November 2009, 19:10

Hey, Henryk,

huiii, du bist ja schwer am supern. Ich bin gespannt, ob du den Düsenauslaß so hinbekommst.
Meine rote 15 wächst derweil auch. Allerdings macht mir das lange Rumpfheck etwas zu schaffen. Bei deiner scheint das Bauteil etwas kürzer zu sein, aber vielleicht hast du da doch einen veritablen Tip für mich, wie man die lange Naht vernünftig zusammen bekommt.

Viele Grüße und gutes Gelingen

Till
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Maxe

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Samstag, 14. November 2009, 19:52

Hallo Henryk und Gummikuh(ich trau mich kaum dich so zu nennen),
hier einige Fotos eines Bauberichtes, bzw. der link dazu

Jakovlev Jak-23 / Modelik 16/04 / 1:33
Gruß Maxe

Gummikuh

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Samstag, 14. November 2009, 21:11

HOla, Maxe,

herzlichen Dank. Ich hoffe, Henryk hilft´s genauso viel wie mir.
(Regarding "Gummikuh": Ja, da habe ich ja wohl echt ein Faß aufgemacht mit diesem Namen...
Eine Gummikuh ist eine BMW mit Boxermotor und ein echt schnuckeliges Gerät. Aber "Till" ist auch völlig in Ordnung...)

Viele Grüße

Till
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Henryk

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24

Sonntag, 15. November 2009, 10:53

Hallo Till, ich kenne zwar den Bausatz von Yak-15 nicht, alles deutet aber darauf hin, dass es identisch konstruiert ist. Dieses Teil hat auch mich am Rand der Verzweifelung gebracht. Meine Vorgehensweise; lang genug bearbeiten, sprich sehr behutsam biegen, da sonst das halbglänzende Kreidepapier dazu neigt, hässliche Verknitterungen zu bekommen, bis es so weit ist, d.h. bis die Form des Papierteils auch ohne zu verkleben gewährleistet ist, erst dann verkleben. Ich mache es so, dass ich das so geformte Teil mit einem 160 g/m² Papierstreifen umwickele und das ganze mit Gummibändern über die Nacht fixiere, am nächsten Tag hält es dann so, wie ich es mir vorgestellt habe.
Wie wäre es mit Baubericht von Deinem Yak?

Maxe, danke für den Hinweis. Ich habe im Vorfeld danach gesucht, aber auf dieser Seite nichts gefunden, nur auf einer polnischen – ich muss wohl noch lernen, mit der Suchfunktion umzugehen. In diesem Baubericht habe ich schon einige Sachen gefunden, die mir die Arbeit erleichtern.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Gummikuh

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25

Sonntag, 15. November 2009, 11:50

Moin, Henryk,

danke für DEN Tip. Da bastelt man seit 200 Jahren Kartonmodelle und lernt immer wieder neue Tricks dazu. "So einfach und so genial" wie hier schon mehrfach im Foum gesagt wurde.
Ich hatte das auch mal mit Gummiringen versucht, das sah aber am nächsten Morgen echt eklig aus. Aber den Druck mit einem Kartonstreifen zu verteilen ist toll.

Ob das allerdings bei der roten "2" klapt, weiß ich nicht. Das Heckteil geht über gute 80mm ohne Spanten.

Ich schaue mal, ob ich die rote "2" heute noch einstellen kann.
Vielleicht hilft es dir ja ein wenig.

Viele Grüße

Till
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Henryk

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26

Mittwoch, 18. November 2009, 21:47

Hallo zusammen,
der Bugteil hat sich für mich als sehr schwierig erwiesen, der Bauanleitung ist nur zu entnehmen, das es „zusammengebaut“ werden sollte, ohne Beschreibung wie und in welcher Reihenfolge. Zum Glück gibt es ziemlich detaillierte Montagezeichnungen. Der Ring 51 passte nicht, ich musste die Öffnung vergrößern und am Rande einen Papierstreifen anbringen, damit das ganze gut zusammen passt. In dieses Spant und das Spant 56 habe ich den Ring 54 montiert, in dieses Segment das Teil 50 mit dem Scheinwerfer reingeschoben und verklebt, auf das ganze dann die Außenhaut (Teil 50) geklebt. Auf den Photos sieht man allerdings noch den Zustand vor dieser „Erleuchtung“, zunächst habe ich es „andersrum“ montiert, so dass Verbindungsungenauigkeiten entstanden – kurz gesagt, ich musste es auseinander nehmen und noch einmal verkleben.
Es fehlt noch der Lufteinlass. Man sieht schon die Vorbereitungen auf den Bau des Düsenauslasses. Morgen beginne ich Arbeiten an diesem Teil, an der Bewaffnung und zum Schluss am Fahrwerk.
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27

Mittwoch, 25. November 2009, 13:40

AH1N1 hat mich heimgesucht (bin ich vielleicht der erste unter Modellbauern?), so dass ich die letzten Tage praktisch im Bett verbracht habe. Jetzt geht es mir schon deutlich besser und die Arbeiten am Modell gehen langsam (mit Betonung auf langsam) weiter.
Der vordere Fahrwerkschacht passt nicht zur Rumpfaußenhaut, keine Ahnung warum, es sind hässliche Spalten entstanden, die ich mit Papierstreifen abdecken musste.
Die Bordkanonen sind schon an ihrem Platz; hier musste ich mir bei der Montage mit einem Gummiring helfen, da ich offensichtlich die dafür vorgesehenen Öffnungen halt zu klein gemacht habe und dadurch keine Axialität (hoffentlich ist das der Richtige Begriff) erreichen konnte. Nach einer Nacht Trocknungsphase hält alles wunderbar, d.h. auch nach entfernen des Gummirings. Der Düsenauslass ist auch schon fertig.
Da letzter Woche wieder ziemlich mild wurde, habe ich mein Airbrush wieder ausgepackt und in der Garage (wo ich den dafür richtigen Platz habe) die Zusatztanks lackiert – sieht glaube ich - schon ein kleines bisschen besser aus. Mit Airbrush ist bei mir noch so eine Sache – mehr Glück als Verstand, d.h. keine ausreichenden Kenntnisse und keine Garantie der Wiederholung der Ergebnisse - ich muss noch daran wirklich intensiv arbeiten.
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28

Mittwoch, 25. November 2009, 14:05

Hallo Henryk,

ich vermute da ist dir wo ein Fehler unterlaufen - bei meiner passte da alles.
Bild hier

Galerie fallst du noch etwas nachsehen möchtest hier

lg,
Wolfgang
In principio erat glutinis Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang Den Kartonbauer in seinem Lauf, hält weder Bogen- noch Klebermangel auf!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wolfgang Pesek« (25. November 2009, 14:06)


Gummikuh

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29

Mittwoch, 25. November 2009, 19:20

Heissa, schön, daß es weitergeht....

das´Problem könnte einfach in den miserablen Zeichnungen liegen. Ich weiß im Detail nicht mehr, wie das bei der Jak 17 war, aber kann mich gut dran erinnern, daß Konstruktion und Einbau des Bugfahrwerks eine Angelegenheit von Try and Error war.

@ Wolfgang: wärst du wohl so freundlich und schaust mal, ob bei deiner roten Jak 15 die Verstärkungsteile 51X und dieses Verkleidungsblech 51 vorhanden sind?
Danke im Voraus.

Bis dahin

Till
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Freitag, 11. Dezember 2009, 13:12

Ich bin wieder da, mehr um zu zeigen, dass ich noch lebe, als um die großen Baufortschritte zu belegen…
Die Geschichte mit der Passgenauigkeit des Bugfahrwerkschachtes hat mir keine Ruhe gelassen, bis ich die Papierstreifen wieder entfernt habe, um über eine Lösung nachzudenken - dann bin ich rot im Gesicht geworden… peinlich, peinlich, es passt doch alles, nur ein bisschen Karton biegen! Die Basisteile des Hauptfahrwerkes sind auch endlich fertig, die Räder sind Fertigspornräder von Conrad Electronic.
In Wirklichkeit sieht es deutlich besser aus als auf den Makro-Aufnahmen.
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Henryk

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31

Sonntag, 20. Dezember 2009, 13:55

Das Bugfahrwerk ist fertig – zusammen mit den hässlichen Kleberverschmutzungen – erinnert nicht viel an das Original (nächstes Photo), aber das nächste Mal…
Die Photos stammen von der polnischen Seite www.jak23.pl – betrieben von einer Gruppe von Enthusiasten, die sich vorgenommen haben, die Yak 23 und Lim-5, also die polnische Version (Lizenzbau) der MiG-17 zu restaurieren; an der Stelle herzlicher Dank an sajmo, den Autor der Photos für die Erlaubnis, sie hier zeigen zu dürfen.
Das Modell kann endlich an seinen eigenen Beinen stehen! Jetzt nur noch die Antennen, ich gehe fest davon aus, dass ich vor Weihnachten fertig bin.
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Henryk

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Maxe

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Sonntag, 20. Dezember 2009, 14:47

Tach Henryk.
sag mal, wie hast Du die Fahrwerkbeine befestigt. Nur stumpf aufgeklebt? Ich habe auf den Fotos der Schächte keine Bohrungen o.Ä. gesehen.
Die Abdeckung, Übergang zwischen Fläche und Rumpf, da nicht zu wenig Kleber drunterstreichen, einweichen lassen und dann andrücken. Vielleicht bringt es was. Dein Modell wird optisch dadurch bestimt aufgewertet.

Gruß Maxe

Gummikuh

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Sonntag, 20. Dezember 2009, 15:41

Lieber Henryk,

die sieht ja obercool aus, die Kiste! Toll geworden.
Was das Fahrgestell vorne angeht: ich weiß nicht, was du hast. Sieht ziemlich original aus, würde ich meinen. Naja, das Rad hättest du noch etwas runder schleifen können, aber sonst?

@ maxe. Welche Teile meinst du. Diese langen Bleche auf dem Flügel?
Diese Dinger sind echt schwierig. Die eine Seite meiner Jak 15 habe ich ziemlich verhunzt, die andere ist ganz ordentlich geworden.
Bei Henryks Jak sieht es so aus, als sei das schon fest.

Viele Grüße

Till
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Henryk

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Sonntag, 20. Dezember 2009, 17:44

Hallo Maxe,
die Hauptfahrwerkbeine sind mit Hilfe einer dafür vorgesehenen Bohrung befestigt (siehe Bild), das relativ kleine und filigrane Bugfahrwerk hält ohne Probleme nur stumpf aufgeklebt.
Mit der Flügelwurzelverkleidung (ich glaube, dass Du das meinst) bin ich auch nicht glücklich. Das nächste Mal probiere ich zu diesem Zwecke „Ponal“ als Kleber aus; lässt sich sehr dünn auftragen und es trocknet ein bisschen länger, so dass man Zeit hat, gegebenenfalls noch in aller Ruhe Korrekturen durchzuführen und die Kleberreste abzuwischen. Jetzt hält alles fest und ich kann damit nichts mehr anfangen (auf dem Kontoauszug wäre es „soll“).
Hallo Till,
bei meinem Meckern meinte ich vor allem „den Fluch der Makroaufnahmen“, auf denen man alles sieht, was für fremde Augen eigentlich nicht gedacht war, inckl. Bakterien und Vieren; in dem Fall Kleberreste/Verschmutzungen, was natürlich nicht im Sinne des Erfinders ist. Das Rad könnte ich in der Tat etwas runder schleifen.
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Herzlichste Grüße
Henryk

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Montag, 21. Dezember 2009, 21:54

Das Anbringen von Antennen ist schon eine reine Formalität – kleines (nano) Tröpfchen Kleber – anspannen – einige Sekunden so halten – loslassen – Überschuss abschneiden - fertig! Mit der Qualität des Fadens der Strumpfhose, aus der die Antenne gemacht ist bin ich zunehmend nicht (mehr) zufrieden; auf Vergrößerungen kann man sehen, dass die Oberfläche des Fadens nicht ideal glatt ist. „Meine“ Strumpfhose ist allerdings schon ca. 20 Jahre alt!
Wenn die Sonne wieder kommt, mache ich Photos für die Galerie, wie immer von meinem Feldflugplatz im Garten.

Kurzes Resümee: Ich habe jede Menge Fehlern begangen, die auf den Photos wohl überzeugend dokumentiert sind, die (fast) ausschließlich auf meine Werkstattschwächen (wer rastet, der rostet…) zurückzuführen sind, ich habe aber vor, das nächste Modell halt besser zu bauen.
Die wichtigste Erkenntnis aus meiner Sicht – ich konnte die Leidenschaft für Modellbau erfolgreich reanimieren, die Arbeit hat mir (wieder) jede Menge Spaß gemacht!
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Herzlichste Grüße
Henryk

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Montag, 21. Dezember 2009, 22:42

Glückwunsch Henryk,
Modellbau ist wie Fahradfahren, man verlernt es nicht. Man ist nur eingerostet. Nur weitere Modelle bringen die Augen und die Finger wieder in Schwung. :D
Und was kommt nun?
Schenk Dir was mal Großes zum Fest
Bis bald und schönes Fest
Maxe

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Dienstag, 22. Dezember 2009, 12:27

Moin, Henryk,

da kann ich Maxe nur beipflichten (ein freundliches Moin auch an Maxe hier). Als Reanimations-Objekt ist deine Jak überaus gut geworden.
Und die Zusatztanks sind eine echte Bereicherung des Modells.

Und es war nett, dich über kennen zu lernen. Ich hoffe, da folgen noch viele parallel gebaute Modelle.

Schöne Feiertage

Till
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Henryk

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Mittwoch, 23. Dezember 2009, 13:14

Hallo Liebhaber der russischen Luftstreitkräfte! Danke für die Worte der Ermutigung.
Ich wollte die Galeriephotos in vollem Sonnenlicht machen, offensichtlich gibt es aber in diesem Jahr keine Sonne mehr, daher so, wie es halt (das Licht) gekommen ist. Dier Galeriephotos findet ihr hier;

Das nächste Modell? Ich habe gerade festgestellt, dass ich das Konstruktionsbüro Yakowlew (oder Yakovlev? – ich habe schon die beiden Schreibweisen gesehen, dazu noch die Version mit „J“ statt „Y“, also wohl 4 Möglichkeiten) sträflich vernachlässigt (das ist die erste Yak von mir), daher kommt jetzt wieder eine Yak. Ich habe auf Lager noch die Yak 3, 17, 24 (ein riesiger Hubschreber; Kodename „Horse"), Yak 38, 130 und 141. Mal überlegen, ich habe mich noch nicht festgelegt.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Mittwoch, 23. Dezember 2009, 13:53

Zitat

Original von Henryk

Die wichtigste Erkenntnis aus meiner Sicht – ich konnte die Leidenschaft für Modellbau erfolgreich reanimieren, die Arbeit hat mir (wieder) jede Menge Spaß gemacht!



Hallo Henryk,

Wenn ich mir die Bilder anschaue,kann ich nur sagen das die Reanimation überaus erfolgreich war.


Beste Grüße
Günni
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Mittwoch, 23. Dezember 2009, 15:14

Hallo, Henryk,

ja, also, wenn du dir nicht sicher bist....bitte, bitte die Jak 3!
Ich setz´mich heute noch an die Polikarpow I-180. Laß´ uns die nächsten Dinger zusammenlöten.

Viele Grüße

Till
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