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fuchsjos

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81

Sonntag, 3. Juli 2005, 14:35

Baubericht_63

Das nächsten Überlegungen waren mit der Realisierung der Antriebswellen verbunden. Die Lösung des Designers erschien mir nicht sehr praktikabel, da durch die Lage der Antriebswellen eine vorherige Verklebung der Kreuzgelenke auf keinen Fall zu einem brauchbaren Resultat führen kann. Daher entschloß ich mich, die Kreuzgelenke beweglich zu machen. Die Kreuze wurden aus Polystrol Rundstangen geschnitten und verklebt. Dann wurden Bohrungen mit 0,4 mm in die Stirnseiten gemacht. In diese Bohrungen greifen dann winzige Schraubennachbildungen aus Messing, die mit den Bügeln aus Papier fest verklebt wurden.



Baubericht_64

Diese 3 kleinen Teile aus Papier bilden das Lenkgetriebe und kompettieren die Lenkung.



Baubericht_65

So sehen die fertigen Antriebswellen aus. Die Länge mußte um mehrere Millimeter gekürzt werden. Den genauen Abstand habe ich mit einem Stechzirkel aus dem Modell abgenommen und die Wellen mit den Kreuzgelenken dann genau angepaßt.

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fuchsjos

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82

Sonntag, 3. Juli 2005, 14:36

Baubericht_66

Die folgenden Bilder zeigen die montierten Kleinteile, die einen erheblichen Zeitaufwand und sehr viel Geduld erforderten.
Das Lenkgetriebe von oben:



Baubericht_67

Hintere Antriebswelle von oben:



Baubericht_68

Vordere Antreibswelle von oben:



Baubericht_69

Lenkgetriebe mit Schubstange von unten:



Baubericht_70

Hintere Antriebswelle von unten:



Baubericht_71

Vordere Antriebswelle von unten:

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fuchsjos

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83

Sonntag, 3. Juli 2005, 14:37

Baubericht_72

Derzeitiger Baufortschritt von unten betrachtet:



Baubericht_73

Und von oben gesehen:

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84

Montag, 4. Juli 2005, 15:09

Hallo Malo!
Hallo HvT!

Vielen Dank für die Blumen.

Nachdem die undankbaren Kleinteile (wegen des kaum sichbaren Baufortschritts) fast fertig sind (heute kommt noch die vordere und hintere Stoßstange), geht es dann endlich mit der Karosserie los.

Servus aus Wien
Josef
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Logan

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85

Montag, 4. Juli 2005, 16:23

Auch von mir,

alle Achtung. Super Arbeit.


Gruss
Udo

Nordlicht

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86

Montag, 4. Juli 2005, 22:04

Also ich wundere mich schon, wo du einen so alten Jeep in so gutem Zustand kaufen kontest, ein so grosses Laken als Hintergrund gefunden hast und schlussendlich das Ganze so gut geputzt ist, das es wie neu ausschaut :D
Erstklassige Arbeit und der Glaube das man selbst nur mit Wurstfingern arbeitet wächst :rolleyes:
Aber nach einigen privaten und beruflichen Hürden werde ich mich trotzdem wieder versuchen. Eine Sucht wird man schliesslich nicht so schnell wieder los 8)

Gruss
Nordlicht
in der Werkstatt:
- RC-Modell IJN Yamato 1/100 ( allerdings in GFK/Holz/Alu/Messing)
- 1:200 Tirpitz GPM Bausatz mit GALLY Plan 1:100 Änderungen
- Panzer Pz.Kpfw.IV Ausf.H 1:25

hansi

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87

Dienstag, 5. Juli 2005, 01:35

Also lieber Fuchjos,

das Ganze grenzt schon an eine Wahnsinnsperversion, sich mit solch einer Akribie, solch einem Können und so einer Ausdauer und Geduld über einen Jeep herzumachen!!!
Das allles sieht nicht mehr nach Kartonmodellbau aus, das sind Aufnahmen aus einer originalen Autowerkstatt. Das kann man schon nicht mehr unterscheiden.
Was treibt Dich nur dazu, sich auch noch so winzig kleinen Dingen wie z. B. Kreuzgelenkwellen mit dieser Detaillierung zu widmen?

Ich freue mich schon auf Deine Spenglerarbeiten. Wahrscheinlich werden die Blechteile bei Rolls Royce in Handarbeit gefertigt, meint bewundernd der

Hansi =D> =D> =D> ?(
Die ersehnte Ruhe in der Freizeit hat ihre Tücken. Man könnte zum Nachdenken kommen.

Im Bau
Maly Modelarz - PzKpfw VI "Tiger" Ausf. H1
- Immer noch nicht fertig - wird auch nie fertig

Simon

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88

Dienstag, 5. Juli 2005, 10:23

Also, lieber fuchsjos,

der berüchtigte Schlagersänger Wolfgang P. sang dazu einst: "Das ist Wahnsinn ..." und eine Bekannte meiner Mutter kommentierte derlei Dinge meist mit den Worten: "Ich sag dazu nix mehr!". Mittlerweile frage ich mich manchmal, warum ich nicht auch Ingenieur geworden bin, dann könnte ich so etwas ja möglicherweise vielleicht auch. Meine Eltern wären da sicherlich auch froh drüber (nicht über so einen Jeep :D).
Aus beruflichen Gründen zur Zeit leider nur passive Beteiligung ...

fuchsjos

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89

Dienstag, 5. Juli 2005, 11:53

Servus Logan!

Danke für die anerkennenden Worte! Allerdings muß ich das Kompliment zurückgeben. Dein Bericht über die BR-52 Kriegslok wird von mir sehr aufmerksam verfolgt und da zeigst Du großes Können. Der Bausatz liegt bei mir auch auf Depot und wird vielleicht irgendwann einmal gebaut.

Servus
Josef
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fuchsjos

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90

Dienstag, 5. Juli 2005, 11:57

Zitat

Original von Nordlicht
Also ich wundere mich schon, wo du einen so alten Jeep in so gutem Zustand kaufen kontest, ein so grosses Laken als Hintergrund gefunden hast und schlussendlich das Ganze so gut geputzt ist, das es wie neu ausschaut :D
Erstklassige Arbeit und der Glaube das man selbst nur mit Wurstfingern arbeitet wächst :rolleyes:
Aber nach einigen privaten und beruflichen Hürden werde ich mich trotzdem wieder versuchen. Eine Sucht wird man schliesslich nicht so schnell wieder los 8)

Gruss
Nordlicht


Hallo Nordlicht!

Auf den Müllhalden einer Großstadt findet man manchmal die seltsamsten Dinge :D
Danke für die netten Worte. Habe übrigens selbst auch Wurstfinger - aber die können wenigstens Pinzetten halten :]
Die Sucht wird man nicht los, die wird immer stärker. 8)

Servus aus Wien
Josef
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91

Dienstag, 5. Juli 2005, 12:03

Zitat

Original von hansi
Also lieber Fuchjos,

das Ganze grenzt schon an eine Wahnsinnsperversion, sich mit solch einer Akribie, solch einem Können und so einer Ausdauer und Geduld über einen Jeep herzumachen!!!
Das allles sieht nicht mehr nach Kartonmodellbau aus, das sind Aufnahmen aus einer originalen Autowerkstatt. Das kann man schon nicht mehr unterscheiden.
Was treibt Dich nur dazu, sich auch noch so winzig kleinen Dingen wie z. B. Kreuzgelenkwellen mit dieser Detaillierung zu widmen?

Ich freue mich schon auf Deine Spenglerarbeiten. Wahrscheinlich werden die Blechteile bei Rolls Royce in Handarbeit gefertigt, meint bewundernd der

Hansi =D> =D> =D> ?(


Lieber Hansi!

Danke für die Anerkennung. Ich zerlege meine Modelle in Gedanken immer in kleine Bauabschnitte und behandle jeden dieser Abschnitte als eigenes Modell im Modell. Dadurch kann ich mich immer auf das wesentliche, aktuelle konzentrieren und habe großen Spaß daran, für jedes Problem, die beste und praktischste Lösung zu finden. Dabei komme ich manchmal auf sehr seltsame Ideen, Werkzeuge, Materialien und Techniken. Die funktionieren zwar nicht immer, aber wenn es klappt, dann ist das Erfolgserlebnis umso größer. :))

Servus
Josef
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fuchsjos

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92

Dienstag, 5. Juli 2005, 12:13

Hallo Palimpsest!

Da fällt mir die Zeile eines anderen Interpreten ein: 'Dieser Körper ist der nackte Wahnsinn ...', der hat aber sicher nicht mich gemeint :D

Danke für die aufmunternden Bemerkungen. Übrigens bin ich kein Ingenieur - nur ein einfacher Elektromechaniker (neuerdings Mechatroniker), ein Handwerk mit dem berühmten goldenen Boden.
Ein geliebtes Hobby ist manchmal eine unglaublich starke Triebfeder, um seinen eigenen Horizont zu erweitern und eigenes Wissen und Fähigkeiten weiterzuentwickeln - 'Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir'.
Übrigens bin ich davon überzeugt, daß Du irgendwann einmal unter einer alten Einkaufsliste etwas wirklich GROSSES, wie das Schönheitsrezept von Kleopatra oder einen Kontoauszug von Alexander dem Grossen findest und dann berühmt, reich und bekannt wirst. :]

Servus aus Wien
Josef
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pawcio37

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93

Freitag, 8. Juli 2005, 12:24

Model poprostu perfekcyjnie wykonany, perfekcja w kazdym calu. Super!!!

fuchsjos

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94

Montag, 18. Juli 2005, 12:43

Baubericht_74

Für die Komplettierung des Fahrgestells fehlten noch die Stoßstangen. Der Haken wurde aus Ätzteilen gemacht und ist für die Aufnahme von Anhängerlasten funktionstüchtig. Die Stoßstange selbst ist aus Papier, unbehandelt (unlackiert).

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95

Montag, 18. Juli 2005, 12:43

Baubericht_75

Die vordere Stoßstange wurde ebenfalls aus unbehandeltem Papier (frisch aus dem Drucker) geformt. Die Bemalung der Beschriftung wollte ich mir nicht antun und die Farbähnlichkeit der lackierten und gedruckten Flächen ist verblüffend. Das Loch in der Stoßstange soll für den Notstart mit Kurbel sein.

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96

Montag, 18. Juli 2005, 12:44

Baubericht_76

Nach der Fertigstellung des Fahrgestells nahm ich die Karosserie in Angriff. Komplett aus Karton und Papier hergestellt - ein ungeschminkter Anblick aus dem Arbeitsfortgang.

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Montag, 18. Juli 2005, 12:45

Baubericht_77

Karosse von unten. Die Formung der Motorausbuchtung war durch schlechte Formpassung Schwerarbeit.

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98

Montag, 18. Juli 2005, 12:46

Baubericht_78

Die hellgrau lackierten Flächen zeigen intensivere Nachbearbeitung durch schleifen. Der Lack versiegelt den Karton und verhindert das ausfransen.

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99

Montag, 18. Juli 2005, 12:46

Baubericht_79

Die weissen Flächen werden noch mit der Außenhaut aus Originaldruck beschichtet.

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100

Montag, 18. Juli 2005, 12:47

Baubericht_80

Ein wenig Farbe und Make-Up und 'fertig aufgebrezelt' für Party. Jede Menge Sprit kann man auch gleich mitnehmen (siehe Tank).

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101

Montag, 18. Juli 2005, 12:48

Baubericht_81

Auch ein Blick unter das Röckchen sieht nun recht manierlich aus.

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102

Montag, 18. Juli 2005, 12:48

Baubericht_82

Detailansicht des Tanks - unterer und oberer Teil.



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103

Montag, 18. Juli 2005, 12:49

Baubericht_83

Einige Detailansichten der Karosserie.









Mit der Messerspitze wurde die Position der Pedale markiert.



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104

Montag, 18. Juli 2005, 12:50

Baubericht_84

Natürlich wollte ich dann testen wie das Fahrgestell und die Karosserie zusammenpassen und habe die beiden trocken zusammengefügt - sozusagen eine Probehochzeit.



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105

Montag, 18. Juli 2005, 12:51

Baubericht_85

Vor den endgültigen Flitterwochen mußte noch der Auspuff installiert werden. Dazu verwendete ich Polystrol Rundmaterial und habe es mit Hilfe von einfachen Biegelehren aus Karton und eines Heißluftgebläses in die richtige Form gebogen. Dann wurde das Rohr lackiert und ein wenig angerostet - es ist ein ziemlich neuer Auspuff.





Der problemlose Einbau zeigte die Richtigkeit der Biegeskizzen in der Bauanleitung.



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106

Montag, 18. Juli 2005, 12:52

Baubericht_86

Nach dem erfolgreichen Probelauf war nun letztes Wochenende die endgültige Hochzeit. Statt den Trauringen gab es vordere Kotflügel und einen Kühlergrill. Nun geht es ab in die Flitterwochen und danach fangen wir an, die Einrichtung zu bauen.







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heribert

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Montag, 18. Juli 2005, 12:56

Hallo.............
entschuldige wenn ich das jetzt sage: Du bist krank!!!

Mein Gott, ich dachte schon ich habe in diesem Forum alles gesehen ,was es zu sehen gibt... Nein. Da musste noch ein Wiener reinschauen und mir das Staunen lehren!

Super, Super, Super.... mehr sag ich nicht mehr!

heribert
Ich klebe also bin ich. Glutino ergo sum.

in Arbeit: Modelik, Nr. 1/03, OL-49, 1:25
in Arbeit: GPM 205 Sd.Kfz.251/1 Ausf. C
auf der Werkbank: Proszenium "Urania" No.8 vom Verlag Scholz/Mainz 19.Jahrhundert

Friedulin

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Montag, 18. Juli 2005, 12:58

Hallo fuchsjos,

Deine Arbeit ist wirklich phenomenal!!!!!!!
Ganz unglaublich was du aus Papier machst.

Du schreibs, daß du die Teile durch Schleifen angepaßt hast.
Womit schleifst du?
Mit einem Drehme-Artigen Werkzeug oder von Hand?

Grüße Friedulin

waltair

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109

Montag, 18. Juli 2005, 13:38

baust du da einen orginalen jeep? denn das der aus karton ist kann man ja fast kaum glauben. sensationell sag ich nur =D> =D> =D>

aber fahren wird der nicht oder etwa doch?
Die Einhaltung der Vorschrift ist einzuhalten!

Simon

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Montag, 18. Juli 2005, 13:53

Ich sage nur noch einmal: Ich sage dazu nichts mehr ...
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Montag, 18. Juli 2005, 15:20

Zitat

Original von Friedulin
Hallo fuchsjos,

Deine Arbeit ist wirklich phenomenal!!!!!!!
Ganz unglaublich was du aus Papier machst.

Du schreibs, daß du die Teile durch Schleifen angepaßt hast.
Womit schleifst du?
Mit einem Drehme-Artigen Werkzeug oder von Hand?

Grüße Friedulin


Hallo Friedulin!

Danke für das Lob (rotwerd'). Meine Schleifarbeiten erledige ich alle mit dem Penschleifer von Proxxon, der sich zu einem meiner wichtigsten und meist verwendeten Werkzeug entwickelt hat. Den kann ich wirklich wärmstens empfehlen.

Servus
Josef
»fuchsjos« hat folgendes Bild angehängt:
  • Penschleifer.jpg
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Montag, 18. Juli 2005, 15:24

Hallo Heribert!

Ich bin wirklich krank - schwer krank - Virus Kartonicus im Endstadium :D.

Also höchste Vorsicht - ist schwer ansteckend! Schon ein Blick genügt!

Danke und liebe Grüsse
Josef
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Montag, 18. Juli 2005, 15:25

Zitat

Original von palimpsest
Ich sage nur noch einmal: Ich sage dazu nichts mehr ...


Tja, was soll ich dazu sagen ... am besten Danke und liebe Grüsse aus Wien schickt der

Josef
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fuchsjos

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Montag, 18. Juli 2005, 15:28

Servus, waltair!

Danke für die aufmunternden Worte, die treiben mir die Schamesröte ins Gesicht (tut aber seht gut, trotz der Hitze, die es heute hat).

Die Räder werden drehbar sein, aber fahren wird er nur mit Hilfe der Schwerkraft - bergab nämlich.

Liebe Grüsse
Josef
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Ernst

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Montag, 18. Juli 2005, 15:30

Hallo Josef,

Klar ist das du krank bist, aber nicht nur du allein. Hier im Forum tummeln sich alle mit dieser Krankheit in unterschiedlichen Stadien.

Zur Zeit bin ich mittelschwer Krank wegen meiner EX-Frau wenn die wieder zuhause ist bin ich unheilbar Krank davon "freujubeljauchts"

Dein Jeep ist richtig IRRE =D>

Grüße
Ernst
Bin jetzt ein GELIaner

Friedulin

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Montag, 18. Juli 2005, 15:46

Hallo Josef,

Danke für die Auskunft.
Mit diesem Gerät habe ich schon geliebäugelt. Auch wenn ich es nicht für Papiermodelle verwenden wollte.
Vielleicht lege ich mir jetzt eines zu! :D

Grüße Friedulin

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Montag, 18. Juli 2005, 18:16

Oioioi, Josef,

ich könnte weinen wenn ich Deine Erzeugnisse sehe. Dabei wollte ich eigentlich bei dem Wettbewerb mitmachen, aber gegen Erzeugnisse Deiner Güteklasse habe ich ja null Chancen.

Also ab in den Keller und üben, üben, üben ...

Ganz große Spitzenklasse, was Du uns hier mit hervorragenden Fotos zeigst,

meint Friedrich (alias Papier-Tiger)
Fülle Deine Tage mit Leben und nicht Dein Leben mit Tagen.

MHBS

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Dienstag, 19. Juli 2005, 02:26

Hallo Josef ,

der glatte Wahnsinn was Du da so baust!!! Sieht umglaublich gut aus, und kaum zu glauben, dass das noch etwas mit Papeir zu tun hat...

Herzliche Gruesse,

Matthias

waltair

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Dienstag, 19. Juli 2005, 07:51

Zitat

Original von Papier-Tiger
Oioioi, Josef,

ich könnte weinen wenn ich Deine Erzeugnisse sehe. Dabei wollte ich eigentlich bei dem Wettbewerb mitmachen, aber gegen Erzeugnisse Deiner Güteklasse habe ich ja null Chancen.

Also ab in den Keller und üben, üben, üben ...

Ganz große Spitzenklasse, was Du uns hier mit hervorragenden Fotos zeigst,

meint Friedrich (alias Papier-Tiger)


null chance hat man nur, wenn man nix riskiert :-)

deshalb mach ich beim wettbewerb mit, schon alleine um wieder ein spitzenmodell zu bauen.

@fuchsjos: eine frage zu dem schleifer: franst der den karton aus? der wäre nämlich interessant. bisher hab ich ganz feine, kleine feilen, die aber den karton ausfransen und so eine schöne verarbeitung nicht ganz zulassen.
Die Einhaltung der Vorschrift ist einzuhalten!

fuchsjos

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Dienstag, 19. Juli 2005, 13:38

Hallo Freunde!

Vielen Dank für die Belobigungen und netten Worte. So etwas spornt mich immer unglaublich an - der Ehrgeiz, etwas noch besser hinzukriegen, ist dann auf 120% :D

@waltair

Das Schleifen von Papier und Karton ist eine recht schwierige Angelegenheit. Mit der Ausfranserei hatte ich am Anfang auch so meine lieben Probleme (das Material besteht ja aus Fasern in einem mehr oder weniger lockerem Verband) - da darf man sich über die Fransen nicht wundern.
Mit einiger Vorbehandlung ist es jedoch möglich, selbst die kompliziertesten Konturen heraus zu schleifen. Ich unterscheide da je nach dem zu erwartenden Schleifpensum zwischen zwei Methoden:

1. Nur kleine Anpassungen:
Dafür wird das Papier oder der Karton mit farblosem Klarlack behandelt. Die besten Erfahrungen habe ich da mit "Mr. Metal Primer" von "Mr. Hobby" gemacht. Dieser Klarlack ist sehr dünnflüssig (wie Wasser) zieht sehr gut in die Fasern ein und bewirkt eine Verklebung derselben. Dadurch ist die Festigkeit hoch genug um beim Schleifen mit feinem Schleifpapier (Korn >600) keine Zerfaserung zu erzielen. Ein weiterer großer Vorteil dieses Lackes ist, das er Druckfarben überhaupt nicht angreift und die Originalfarben so gut wie nicht verändert - nach dem Trocknen ist die Farbe vielleicht eine Nuance dunkler. Selbst die Farben aus dem Tintenstrahldrucker (Epson) läßt dieser Lack vollkommen kalt. Das Ergebnis dieser Lackierung kann bei den Bildern vom Jeep überprüft werden. Die komplette Außenbeplankung ist mit einer dicken Schicht von diesem Lack versiegelt, da er außerdem auch noch einen hervorragenden Griff- und Staubschutz abgibt und das Material etwas verfestigt. Typische Anwendung dieser Methode ist die Begradigung von stumpf verklebten Ecken oder die Anpassung von Rumpfsegmenten, da hier bei einiger Vorsicht auf komplette Einfärbaktionen verzichtet werden kann.

2. Große Schleifaktionen:
Auch hier muß das Papier/Karton verstärkt werden, allerdings mit Superkleber. Ich verwende dafür den sehr dünnflüssigen von Greven. Hier sind die Farbänderungen zwar etwas größer, aber nach umfangreichen Schleifaktionen muß meistens sowieso Farbe an die Baustelle. Der Superkleber bewirkt eine Veränderung unseres geliebten Basismaterials und läßt es zu etwas Holz/Plastik-ähnlichem mutieren. Dafür kann man dann aber auch fast alles damit anstellen. Bohren, Schleifen, Stabilisierung, Formen, etc ... Die Bearbeiteten Teile werden sehr hart und wiederstandsfähig. Ideal um z.B. den umgefalzten Rand bei den Kotflügelabdeckungen mit einer Abrundung zu versehen. Das wird im nächsten Baubericht zum Jeep zu sehen sein.

In diesem Sinne, einen kollegialen Gruß und alles Liebe aus Wien
sendet der
Josef
Stell' Dir vor da ist ein Forum ... und keiner schreibt was!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »fuchsjos« (20. Juli 2005, 08:09)


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