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Pitje

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Samstag, 13. Juni 2015, 14:48

[FERTIG] U34 - U-Boot-Klasse 212A / Passat-Verlag / 1:250

Hallo Freunde,

wie in meinem Baden-Baubericht angekündigt, schiebe ich ein kleines Zwichenspiel ein, in Form des Baubogens der U-Boot-Klasse 212A vom Passat-Verlag. Zeitgleich ist es das erste Modell des Passat-Verlags, das tatsächlich auf meiner Schneidmatte gelandet ist. :)

Zum Boot:
Die U-Boot-Klasse 212 wurde im Auftrag der Deutschen Marine entworfen und gebaut. Die Projektierung begann Mitte der 80er Jahre und endete grob 1994. Die große Besonderheit dieser Bootsklasse ist der außenluftunabhängige Brennstoffzellen-Antrieb, welcher der weltweit erste nicht-nukleare und serienreife Antrieb ist, der dieser Forderung genügt.

Derzeit sind bei der Deutschen Marine 5 Boote (U31-U35) im Dienst, ein sechstes wird in Kürze zulaufen, die italienische Marine verfügt über zwei, zwei Weitere werden hinzukommen.

Einige technische Daten, für diejenigen, die es interessiert und nicht erst surfen gehen wollen:
Länge: 56m
Breite: 7m
Tiefgang aufgetaucht: 6m
Verdrängung:
- aufgetaucht: 1450to
- getaucht: 1830to
Geschwindigkeit:
- aufgetaucht: 12kn
- getaucht: 20kn
Tauchtiefe max.: 400m
Besatzung: 28

Hier zunächst der Bogen, der den meisten von Euch wohl bekannt sein dürfte. Jochen Haut und OpaSy (Günther) haben bereits einen BB zu diesem Modell hier veröffentlicht.

Parallel im Bau:
Großlinienschiff S.M.S. Baden , HMV, 1:250
Hafenanlage Neu-Ulm , diverse Verlage, 1:250

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Pitje

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Samstag, 13. Juni 2015, 14:59

Der Rumpf wird aus der Bodenplatte (Teil 1), welche in verdreifachter Kartonstärke vorzubereiten ist und den verdoppelten Spanten (Teile 2 - 17) aufgebaut. Halbwegs mittig auf das Spantengerippe wird der Sockel für den Turm (Teil 18) gesetzt.



Dieser Sockel bildet den Ansatz für die ersten Bordwandteile (Teile 19, 19c). Zweckmäßigerweise setzt man die Klebelaschen (Teile 19a, b, d, e) vor der Montage an die Bordwände. Diese werden zuerst angebaut.



Weitergemacht habe ich mit den beiden Heck-Hüllen-Teilen (Teile 19g, j). Ich habe beschlossen beide Teile vor der Montage zu verbinden. Die Schlitze habe mit einer Weißleim-Naht geschlossen. Bei diesem Modell ist durch die dunkelgraue Farbgebung das Kantenfärben, bzw. Färben von Klebeflächen absolut wichtig für einen blitzerfreien Rumpf.
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  • »Hans-Joachim Möllenberg« ist männlich

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Samstag, 13. Juni 2015, 15:10

Moin, moin Peter,

na, das ist ja ein ordentlicher, technischer Sprung - von den Kaiserlichen zur Brennstoffzelle :thumbsup: ! Viel Spaß für das "Zwischenspiel".......

Gruß von der Ostsee
HaJo

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Sonntag, 14. Juni 2015, 00:22

@HaJo: vielen Dank, den habe ich! :)

Weiter gehts.
Der Rumpf wurde zunächst geschlossen. Das Bugteil habe ich ebenfalls zunächt in sich verleimt und so schon halbwegs in Form gebracht.
Bei der Montage ist mir allerdings aufgefallen, dass dieser Teil der Hülle durchaus noch einen Millimeter mehr Material auf beiden Seiten hätte vertragen können, jedenfalls so, wie ich das Ganze gebaut habe. Mittels eines schmalen Streifen dunkelgrauen Tonkartons habe ich quasi eine Art Wasserpass eingebaut, der das Ganze kaschiert und zumindest in Natura nicht weiter auffällt.



Der Turm (Teile 20 - 20s) wird wiederum zunächst durch eine Spantenkonstruktion aufgebaut.
In die Außenhaut werden sie Positions- und die Hecklampe eingebaut und der schnabelähnliche Bugansatz wird vorne angesetzt.
Etwas frickelig ist das Zuschneiden und Einpassen der Deckgläser der Positionslampen, die ich aus Overheadfolie gebaut habe, weniger wgen der Handhabung, als wegen der Sichtbarkeit der transparenten Teile vor dem Untergrund... ;)



Die Montage des Turms auf dem Rumpf und die beiden Ruder bilden den Abschluss des Bautags.



Der kleine Blick über den Tellerrand der kaiserlichen Marine in die Gegenwart macht echt Laune! :) Ein schönes Modell!

Viele Grüße und gute Nacht
Peter
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Pitje

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Sonntag, 14. Juni 2015, 11:37

Schönen guten Morgen,

direkt nach dem Frühstück kam heute der dritte Akt des Zwischenspiels dran. Die noch fälligen Mastanlagen, bzw. Flagge und Periskop (Teile 24-24b, 25-25a, 26-26b, 27-27b, 28-28a, 29, 30) waren zu montieren. Ergänzt durch den Schwallschild der Brücke (Teile 23 - 23b) - hier bei der Version U34 die Besonderheit, dass die Bootsnummer "U34" seitlich angeschrieben steht - und ein kleines Kästchen an der Turmhinterkante bildete das den Abschluß dieses Baus.





Damit ist der Bau auch schon wieder abgeschlossen, insgesamt ein sehr schönes Modell, das man sehr gut als kleines Wochenendprojekt einschieben kann. Insgesamt habe ich wohl etwa 7 Stunden dran gesessen. Spaß hat's gemacht und nun steht der kleine Kerl neben des S.M.S. Baden und bildet einen echten Kontrast im Sinne deutscher Marinegeschichte... :)

Nach der kleinen Ablenkung wirds dann bei nächster Gelegenheit bei der S.M.S. Baden weiter gehen.

Bis dahin
Viele Grüße
Peter
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Sonntag, 14. Juni 2015, 18:57

Moin, moin Peter,

...puh...das ging aber schnell....flotti, flotti.....da können sich die wahren Ubootle-Bauer durchaus eine Scheibe von abschneiden.. :P ... :thumbup: ! Glückwunsch zur Indienststellung, das Ding ist gelungen!

Gruß von der Ostsee
HaJo

Gustav

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Sonntag, 14. Juni 2015, 20:19

Moin Peter,
nun steht der kleine Kerl neben des S.M.S. Baden und bildet einen echten Kontrast

aber auch schön anzusehend :thumbup: . Herzlichen Glückwunsch zu dem Modell !

Viele Gruße
Gustav
Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

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Montag, 15. Juni 2015, 12:44

Hallo Peter,

nach deiner Baugeschwindigkeit zu urteilen, ist dies ja offensichtlich ein Modell für Zwischendurch, das dir ausgezeichnet gelungen ist.

Viele Grüße
Hans-Jürgen
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Hans-Jürgen

Pitje

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Dienstag, 16. Juni 2015, 10:16

Hallo Ihr drei,

vielen Dank Euch für die lobenden Worte. :)
In der Tat ist dieses Modell für ein kleines Wochenendprojekt genau das Richtige. überschaubare Teilezahl und relativ leicht durchschaubare Konstruktion. Mir hat's großen Spaß gemacht!

Viele Grüße
Peter

PS: Ich denke der Thread kann jetzt in die Abteilung "nach 1945" verschoben werden, dankesehr! :)
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Sonntag, 21. Juni 2015, 12:40

Moin Peter,

nachträglich noch herzlichen Glückwunsch zur Indienststellung von U34. Schick geworden, und deine Erfahrungen decken sich mit meinen.
Eine klein farbliche Ergänzung hätte ich noch für die Nachbauer von U 33, einer der Schnorchel hat eine sehr "auffällige" Farbgebung. Wär doch mal was zur Nachbildung?




Copyright der Bilder liegt bei Jacek Krzewinski/ Modelarstwo okretowe ( Ausgabe 44)

Gruß
Robi
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

Karl Popper

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Dienstag, 23. Juni 2015, 10:46

Hallo Robert,

auch Dir vielen Dank fuer die Glueckwuensche. :)
In der Tat, die Tarnbemalung sieht sehr interessant aus.

Mir ist zwischenzeitlich aufgefallen, dass ich eine Falschmeldung abgegeben hatte, die letzten noch fehlenden Teile, also die beiden Wulste unterhalb der Turmkante (Sonarsensoren vermute ich) hatte ich tags darauf angebaut, aber nicht mehr im Bild gezeigt - mea culpa

Here we go:



Viele Gruesse aus England
Peter
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