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Sonntag, 23. Januar 2011, 00:48

Minensuchboot-Modelle

Moin, moin, Minensuchboot-Fans!

Hier kommt noch etwas zum Thema frühere Minensuchboot-Modellbaubögen nachgekleckert:

In der Zeit vor dem 2. Weltkrieg hat es mindestens zwei unterschiedliche Modellbaubögen deutscher Minensuchboote gegeben:
1. aus dem Matthiesen-Verlag in Berlin, Maßstab 1:200 (hat jemand diesen Bogen und kann ihn evtl. hier im Forum vorstellen?)
2. aus dem RAPI-Verlag Rauert & Pittius in Sorau/Niederlausitz, im Maßstab 1:200/1:220?, nachgedruckt in 1:200 vom Möwe-Verlag 1999 als Weihnachtsgabe für die Clubmitglieder. (Darüber gibt es einen Thread vom Minensucher Norbert aus dem September 2009 hier im Forum.)

Nach dem Kriege gab es in den frühen 50er Jahren noch weitere 2 Modellbaubögen von Minensuchbooten:
3. aus dem Minia-Verlag W. Haase in Bodenteich/Kr. Uelzen im Maßstab 1:200,
4. aus dem Schreiber-Verlag in Eßlingen/Neckar ebenfalls im Maßstab 1:200.

Alle diese Modelle kann man allerdings ebenso wie das Wilhelmshavener Modell nur als vorbildähnlich bezeichnen.
Wollte man das M-Boot 40 der Wilhelmshavener in der Bundesmarine-Version bauen, müßte man wohl die beiden 10,5-cm-Geschütze weglassen und die FlAK ebenfalls durch andere Modelle ersetzen.
Fotos davon finden sich im Internet.
Erst die beiden Modelle des cfm-Verlags erfüllen den Anspruch auf genauere Wiedergabe der M-Boot-Typen 35 und 40.
(Wobei zu bemerken wäre, daß die Bewaffnung oft auch von den gerade verfügbaren Waffensystemen abhing; so variierte die Flak-Bewaffnung innerhalb einer Klasse nicht unwesentlich...)

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Pitje

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Freitag, 28. Januar 2011, 18:18

Dritte Bauwoche,

Montag-Abend,

Hallo Freunde,

zunächst zu den Rettungsflößen. Die Originalteile passen irgendwie nicht in meine Vorstellung eines Modells. Sie bestehen aus einer „Kiste“ etwa 8mm hoch und 1,1cm im Quadrat, die die drei übereinandergestapelten Flöße nur aufgezeichnet darstellt.

Um das Ganze plastisch zu gestalten, habe ich meine eigene Konstruktion zunächst mal zur Probe gebaut, die aus grau/gelblichem Tonpapier besteht.
Als Vergleich hier noch das Originalteil.
Die modifizierte Variante habe ich gebaut, indem ich das Tonpapier zu 1,1cm langen und 2,7mm dicken Röhren geformt und je Lage zu einem Quadrat zusammengefügt habe. Vorher habe ich die Ecken natürlich im 45° Winkel zugeschnitten. Drei Lagen aufeinander – fertig. Zuguterletzt habe ich ein dünnes graues Garn als Sicherungsseil um den Floßstapel gelegt.

Der Boden des obersten Floßes besteht wiederum aus Resten eines HMV Decks.

Den Unterbau, also den Lüfterkasten habe ich dem Modell entnommen, allerdings aufgepeppt mit aus farblich passendem Tonpapier gebauten Lüfterlamellen.

Den Prototyp habe ich für nicht ganz unhübsch befunden und auf den Lüfterkasten hinter der Brücke montiert.

Der Originalstapel ist nur als Vergleich nochmal mit auf meinem Seepferd, wird aber in der Rundablage landen.
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Freitag, 28. Januar 2011, 18:22

Der bereits letzte Woche vorbereitete Gefechtsmast folgte parallel dazu. Das Gerüstteil wird wie oben beschrieben montiert und kantengefärbt. Als Verstärkung habe ich in den oberen schlanken Mastteil eine gleich am Kopf abgezwickte Stecknadel zur Stabilisierung mit eingebaut.
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Freitag, 28. Januar 2011, 18:30

Dienstag-Abend,

zunächst habe ich den über Nacht getrockneten Gefechtsmast montiert.
Ich musste zuvor die beiden Ecken, die in Richtung Heck zeigen ein wenig, also etwa einen Millimeter pro Seite kürzen, da die Relings anscheinend etwas den Platz wegnehmen. Wie oben gesagt sind hier ja ursprünglich die gedruckten „Bretterrelings“ vorgesehen.
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Freitag, 28. Januar 2011, 18:43

RE: Mast M-Boot

Guten Abend, Pitje!

Soweit ganz schön geworden, der M-Bock. Da solltest Du den Mast vielleicht noch etwas vorbildgetreuer gestalten; vor allem ihn auch innen verstärken und dann grau pönen.
Ich habe einstmals -vor 55 Jahren- bei meinem Modell einen Blumendraht von der Mastspitze bis unten zur Grundplatte durchgezogen und mit dünnem grauen Papier kaschiert.
(Klugsch..modus ein: Notabene, heute würde ich eher einen dünnen Stahldraht verwenden und so auch die seitlichen Stützen verstärken, indem ich a) sie rückseitig mit Kleber tränken und b) mit grauem Papier hinterkleben würde. Die Zwischenstege sind beim Modell zu dick geraten, wie man auf den Bildern sieht. - Klugsch...modus aus.)

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Freitag, 28. Januar 2011, 20:11

Die Rettungsboote (Teile 28 – 28b) entnehme ich dem Bogen. Ich spendiere zusätzlich noch das Ruderblatt den Bootsboden.
Der Farbton der Ruderbänke, bzw. des Deckels (Teil 28b) ist ein schmutzig-gelb. Für das Färben der Kanten war der Faber-Castell Aquarell Farbton 8200-184 der passende.
Die Zwischenräume zwischen den Ruderbänken habe ich, wie bereits bei meinen anderen Modellen natürlich ausgestochen.

Der Bootskörper wird WHV-typisch aus einem Teil gebaut. Dazu die Kiellinie falzen, das Heck in einer Dreiecksform kleben und den Bug mittels gutem ausformen und dem flächigigen Zusammenkleben der Laschen bauen.

Die Innenseite des Rumpfs sollte bei offener Bauweise gepönt, sowie ein Bootsboden eingesetzt werden. (Auch hierzu wieder bei einem HMV Decksbelag geklaut :D )
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Freitag, 28. Januar 2011, 20:36

Hallo Kartonkapitän,

das hatte ich mir dann auch überlegt, mir sind aber die etwas zu dicken Streben erst ins Auge gesprungen, als das Teil schon angebaut war. Einfach die Ausschnitte an jeder Seite etwa einen Millimeter größer geschnitten, hätte wahrscheinlich einen anderen, etwa realistischeren Eindruck gemacht, da gebe ich Dir Recht.
Ansonsten danke für das Lob.

LG
Peter
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Freitag, 28. Januar 2011, 21:10

Die zweite Rettungsinselstapel war anschließend dran, die Bauweise habe ich im Prinzip belassen.
In diesem Zuge kam auch die Scheinwerferplattform an die Reihe. Ich habe wieder die Bretterreling durch einen Lasercut ersetzt. Der Boden mußte wieder verdoppelt werden, um zum Einen nicht weiß zu bleiben, und zum Anderen auch um stabiler zu werden.
Unter der Plattform sind dreickförmige Streben zur weiteren Stabilisierung angesetzt worden.
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Freitag, 28. Januar 2011, 21:58

Mittwoch-Abend,

Die Scheinwerferplattform war Dienstag-Abend noch dran, nun folgt der dazugehörende Scheinwerfer (Teil 30b).

Der Scheinwerfer ist nicht, wie bei den meisten anderen Modellen bestehend aus Ständer, Lampenkörper, etc aufgebaut, sondern einfach als oben halbkreisförmig abgeschlossene Kiste konstruiert.

Ich entnehme also eine der „klassischen“ Lampen einem Bogenrest und ersetze die Originallampe.
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Freitag, 28. Januar 2011, 22:16

Die im achteren Bereich, gleich hinter dem Geschützstand anzubringenden Lüfter (2x Teil 27) werden als Originalteil nicht plastisch ausgeführt. Die Anleitung sieht ein aus einem Teil gebautes Bauteil vor, dass aus zwei aufeinandergeklebten Hälften die Form eines Lüfters nur von der Seite zeigt. Von vorne: einfach nur zwei Lagen Karton.

Also muss was Anderes her...
Habe meinen Fundus durchstöbert und die Alternativlösung zu den Original-Lüftern im Bogen der S.M.S Brandenburg gefunden. Hier wird der Lüfter aus einer Säule mit im rechten Winkel angesetzten Trichter gebaut. Die Farbe kommt erst durchs pönen mit der bereits erwähnten Revell Nr. 43 Lackierung auf das Teil.
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Freitag, 28. Januar 2011, 22:34

M-Bock

Hallo, Kollegen,
wenn mich meine Erinnerung nicht trübt, hat mir Herr Reimers mal einen Bogen des og. Verlages aus Berlin zukommen lassen. Ich denke mal, vor mehr als 5 - 7 Jahren. Wenn mehrere Interessenten sich melden (wie wäre es mit mindestens 5?) Könnte ich ihn ja mal anschreiben...
Gruß von Hans-Jürgen

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Freitag, 28. Januar 2011, 22:37

Die beiden 7,6cm Geschütze folgten als Nächstes.
Auch sie sind sehr einfach ausgelegt. Es wird im Prinzip eine an den oberen Kanten abgeschrägte Kiste zusammengebaut und vorne ein aberundetes Zündholz als Rohr eingesetzt. Es soll etwa 12mm vorne herausschauen.

Anstelle der Zündhölzer habe ich von der vdT die Dampfpfeifen, die ich dort nicht plastisch gebaut habe gekürzt und als Geschützrohre verwendet. Ansonsten werde ich keine weiteren baulichen Veränderungen vornehmen, da mir keinerlei Infomaterial, welches Details zeigt, vorliegt.

Die Geschütze sollen gemäß der Anleitung einfach auf zwei übereinandergesetzte Kartonscheiben montiert werden. Stattdessen – und das gibt zumindest das Bildmaterial her – war unter den Geschützen jeweils noch ein etwa 1m hoher Sockel. Insofern habe ich einen Kartonring von 3,5mm Höhe daruntergesetzt.
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Freitag, 28. Januar 2011, 22:46

Hinter der Geschützplattform (Teil 16) wird eine Winde (Teil 17) montiert. Das Originalteil ist, ähnlich wie der Original-Scheinwerfer, ein oben rund abschließender Kasten mit entsprechendem Aufdruck.
Auch hier pimpe ich ein wenig und zwar mit Hilfe der Seilwinden der vdT, die ich dort durch Ätzteile ersetzt hatte. Die Seile sind aus Garn nachempfunden. Es werden zwei nebeneinander gesetzte Winden montiert.
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Freitag, 28. Januar 2011, 22:56

Donnerstag-Abend,

der letzte Bauabend der Woche begann mit der Umbenennung der Seestern in Seepferd. Dazu wird die Namenstafel und die Buchstabenkennung durch im Bogen enthaltene Alternativteile ersetzt. Welche Kennung zu welchem Namen passt ist in der Anleitung beschrieben und ergibt sich aus der Anordnung auf dem Bogen. Und am Beginn dieses Baubericht steht es ebenfalls... :cool:
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Freitag, 28. Januar 2011, 23:03

Hi Hans-Jürgen,

wäre dabei. Somit sind wir schonmal zu zweit...

LG
Peter
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Freitag, 28. Januar 2011, 23:08

Auf einem der Bilder der Seepferd ist zu erkennen, dass ein kleiner Mast (vermutlich für die Antennenabspannung – wenn ich da falsch liege, bitte korrigieren) zwischen dem Oberlicht und der Geschützplattform steht. Diesen habe ich durch einen kleinen Metallstab nachgebildet. Vor der Montage mit Revell Nr. 43 lackiert.

Die Querstrebe wird noch lackiert, wurde aber nicht trocken, ehe der Bastelabend beendet war - Montag dann ;)
Beim Einsetzen habe ich mich blöderweise an dem Teil in den Finger gestochen und habe, ehe ich es bemerkte, teilweise Blut an den Rumpf geschmiert ?( :evil:
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Freitag, 28. Januar 2011, 23:17

Nach diesem Schock geht’s mit dem Mastkorb (Teile 31 – 31a) weiter. Im Prinzip sehr einfach zu bauen. Zunächst beide Teile entweder mit grauem Papier hinterkleben, oder pönen, Boden ausschneiden, Schanzkleid, bzw. Wand runden, verkleben und an der oberen Markierung anbringen.
Die Plattform wird nach der Montage als Basis für die Antennenspreizen, die ich zusätzlich anbaue, dienen.


Zwischenzeitlich habe ich die aufdedruckten Leitern am Aufbaudeck überklebt und Lasercutteile stattdessen angebracht. Zusätzlich habe ich einige Leitern im achteren Bereich angebaut.
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Freitag, 28. Januar 2011, 23:26

Für die Bootsausleger (Teile 37 – 37b) sind verdreifachte Kartonstreifen vorgesehen, die an der Rückseite des Brückenhauses auf Höhe der oberen Lüfterkante angesetzt werden sollen. Auch hier habe ich von der vdT die nicht verwendeten Dampfpfeifen genommen, die diesen Platz einnehmen sollen. Um die Ausleger vernünftig anbringen zu können, habe ich zunächst kleine Podeste an die jeweiligen Stellen geklebt.
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Freitag, 28. Januar 2011, 23:31

Einige Relings haben auch ihren Platz gefunden. Als Erstes die Bug-Sektion.


Die Poller sind auf dem Deck aufgedruckt. Im Bogen selbst sind sie nicht zum Bau vorgesehen. Habe aus schwarzem Tonpapier eine Ersatzlösung gebastelt, indem ich etwa 2x4mm große Streifen zu Röllchen verklebt habe , mit einem Locheisen die Oberteile ausgestanzt und daraus die Poller für die Seepferd gefertigt und montiert habe.
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Freitag, 28. Januar 2011, 23:35

Auf dem Bild der Seepferd ist zu sehen, dass auf der Spitze des Gefechtsmastes ein zylinderförmiger Aufsatz sitzt. Wozu er genau gedient hat, kann ich nicht sagen, ich vermute aber irgendeine Art von Radar- oder Funkantenne. Bitte auch hier korrigieren, wenn jemand weiß, was das damals war.
Dieses Teil ist nicht im Bogen vorgesehen. Ich habe es aus grauem Tonpapier gefertigt und angeklebt. Dahinter sitzt eine Strebe, an der eine Positionslampe befestigt wird. Diese stammt aus Reservebeständen – woher? Natürlich von der vdT :D
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Freitag, 28. Januar 2011, 23:48

Hier nun noch einige Bilder des aktuellen Bauzustandes des Seepferds am Ende der 2,5ten Bauwoche:
Ich wünsche Euch ein schönes und bastelreiches Wochenende.


LG
Peter
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Samstag, 29. Januar 2011, 10:12

Hallo Pietje,

da sieht man was man aus einen alten Bogen alles machen kann. Sehr beeindruckend. Wenn ich die letzten Bilder so sehe keimt in mir schon mein nächstes Projekt. Schaun wir mal. ;)

Gruß
Andreas

Hauptsächlich Kaiserliche Marine (Vordreadnaught Zeit) Aber auch Zivil von 1880 - 1970

Fertig:S.M.S. Wespe (HMV) S.M.S. Panther (HMV) MJB Tübingen (WHV)

In Bau: S.M.S. Victoria Luise (HMV)

Geplant: S.M.S. Brandenburg (HMV) S.M.S. Emden I (HMV)

Lars W.

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Samstag, 29. Januar 2011, 10:49

Moin Peter,

ein sehr sauber gebautes Modell, Hut ab! Vor allem die Bugansichten sind prima. Da stören nur die gestrichelten Linien am Aufbau (aber das ist ja bogenbedingt).
Die Reling wertet das Schiff nochmal so richtig auf!

Weiter so :)

Grüße

Lars
"The quiet ones are the ones that change the universe, the loud ones only take the credit."
Fertig gestellt: Forschungsschiff "Maria S. Merian"
Fertig gestellt: Seeschlepper "Vulkan"
Fertig gestellt: Notschlepper "Nordic"
Fertig gestellt: Troßschiff "Altmark" im Schwimmdock
Bis auf weiteres ruhend: Fracht- und Fahrgastschiff "Santa Inés"
Kontrollbau fertig gestellt: Feederschiff "OPDR Lisboa"

Pitje

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Samstag, 29. Januar 2011, 11:45

Hallöle zusammen,

zunächst einmal herzlichen Dank für die lobenden Beiträge. :D

@Papierkleber: das Schiffchen kann ich wärmstens empfehlen, macht Spaß, ist sehr einfach gehalten, man kann supern. Leider ist so gut wie kein Bildmaterial zu finden, welches echt Aufschluss über den tatsächlichen Rüstzustand erlaubt. Was man so googeln kann hat nur mäßige Auflösung, selbst 'firmenintern' ist da kaum etwas darüberhinaus zu finden.
Ich bin schwer am überlegen, ob ich nicht die Variante von cfm als Vergleich ebenfalls bauen sollte.

@Lars: das freut mich, dass der olle Minenpott gefällt. Die Linien sind in der Tat etwas Fehl am Platz, besonders, weil dort ja keine echte Kante ist, die sie kaschieren würde. Ich denke die nächsten WHV Modelle, die etwas älter sind werde ich zunächst scannen und digital überarbeiten - aber schauen wir mal.
Die Relings habe ich noch aus der Bestellung, die ich seinerzeit für die Leipzig gemacht habe. Hofmann Lasercut. Die lassen sich sehr gut verarbeiten.

Ich denke, ich könnte im Laufe der kommenden Woche den Abschluss schaffen - ganz ohne Hektik natürlich. :cool:

Die Conti Belgica hat übrigens schon wieder ernsthafte Konkurrenz bekommen. Ich habe die Mellum samt Lasercutsatz erworben, beim Durchstöbern des Bogens werde ich schon richtig arbeitswütig... :D :D Da wird wohl echt das Los entscheiden müssen...

So long, schönes WE und bis die Tage

LG
Peter
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Montag, 31. Januar 2011, 19:21

Moin Peter,
anbei zwei Fotos eines Modells von M 187 SEEHUND - an dem Boot kann man erkennen, wie vielfältig die Rüstzustände damals waren. Das Modell steht im Wehrgeschichtlichen Ausbildungszentrum an der Marineschule Mürwik in Flensburg.

Gruß von der Ostsee
HaJo
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Pitje

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Dienstag, 1. Februar 2011, 12:51

Hallo HaJo,

Ganz herzlichen Dank für die Bilder. Da sind echt noch viele Feinheiten zu erkennen, die mir bisher nicht bekannt waren. Mal sehen was ich noch umsetzen kann.

Ein Hoch auf das Forum. :D
Nochmals danke.

LG
Peter
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Pitje

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Freitag, 4. Februar 2011, 21:24

Vierte Bauwoche,

Montag-Abend,

Hallo liebe Kartonbaukollegen,

als erste Antshandlung der Woche erfolgte die Umbenennung der Seepferd in Seelöwe. Hatte ja durch einen supertollen Schnitt im Finger da etwas herumgeferkelt, was sich anders nicht beseitigen ließ. Was ich mit dem Fleck an der Bordwand mache, werde ich mir noch überlegen müssen.
Mit der Umbenennung einher ging natürlich auch der Wechsel der Nummertafel. Streiche SP, setze SL.
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Freitag, 4. Februar 2011, 21:41

Die Einrichtung zum Minenräumen (2x Teile 32) bestehen nach Wunsch des Konstrukteurs aus je einem Gittermast, der ein in grau gefärbter, verdoppelter und mit Gitteraufdruck versehener Kartonstreifen ist. Da mir das etwas zu einfach ist, habe ich ein wenig selbst gebaut.

Zur eigenen Konstruktion:
Eine Bodenplatte, 6x6mm, das entspricht 1,50m im Durchmesser dient zur Aufnahme des Hauptholms, der über eine Seilwinde, bzw. einen Flaschenzug den Gitterausleger hält, ihn steuert, bzw. das Hebewerkzeug bedient.

Den Gittermast habe ich ausgestochen, was sich als ziemliche Friemelei erwiesen hat, aber dennoch einigermaßen geglückt ist. Die Bodenplatte besteht aus verdoppeltem grauem Tonpapier, der Hauptholm ebenfalls. Ich habe ihn zu einer 2mm durchmessenden und 13mm hohen Säule geformt, die oben verschlossen ist.
Die Seilzüge habe ich auf Trommeln fixiert, die aus schwarzem Tonpapier bestehen, die mit kleinen grauen Scheiben Tonpapier abgeschlossen sind. Kleine Umlenkrollen auf den Holm und die Auslegerspitze – fertig.
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Freitag, 4. Februar 2011, 22:06

Parallel dazu habe ich die Relings um das Aufbaudeck herum angebracht.
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Freitag, 4. Februar 2011, 22:33

Die beiden Kranausleger, die ich hinter dem Brückenaufbau angebaut habe, haben ihren Job aufgenommen. Unter dem Podest, auf dem die Ausleger montiert sind, habe ich Kabeltrommeln platziert, das Seil hält das Beiboot, bereit zum wegfieren. Dito auf der Backbordseite.
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Freitag, 4. Februar 2011, 22:52

RE: M-40 Geschütze

Guten Abend, Pitje!

Die 10,5 cm Geschütze dieses Modells würde ich nochmal überprüfen; der neue Unterbau ist unproportional hoch; er wäre besser nur 1.5-2 mm. Gesamthöhe des Geschützes sollte circa 9 mm sein.
(Klugsch...modus ein: )
Die Minensuchboote Typ 40 hatten nach den bei Fock a.a.O. wiedergegebenen Plänen der Konstruktionsabteilung der Kriegsmarine nur achtern eine 10,5 cm U-Boot- bzw. Torpedoboots-Kanone ohne Schutzschild, auf der Back eine FlAK (2 cm oder 3,7 cm) und achtern auf dem Deckshaus eine (oder bis zu drei) 2 cm FlAK-Einzellafetten. Im Verlaufe des Krieges wird man sicher noch mehr Fla-Waffen installiert haben, aber die Boote wurden nach 1945 abgerüstet, und die, welche die Bundesmarine übernahm, hatten dann -wie auf dem Modell zu sehen- achtern eine amerikanische 3" (76 mm) Einzellafette, auf der Back und an der Achterkante Deckshaus die 40 mm Bofors, sowie einige 20 mm Oerlikon-FlAMK an der Brücke und der achteren Hütte.(Klugsch..modus aus.)

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Ich schnipsel mit Schere, ich klebe und falz';
das is zwar nur Schimäre, doch mich unterhalt's! :P(frei nach Johann Nestroy)

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Freitag, 4. Februar 2011, 22:59

Dienstag-Abend,

zunächst habe ich für mehr Sicherheit an Bord gesorgt. Ich habe insgesamt sechs Rettungsringe an Bord verteilt.
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Freitag, 4. Februar 2011, 23:06

Hi Kartonkapitän,

danke für den Hinweis, wie oben gesagt, auf dem Bildmaterial ist da nicht viel zu erkennen, aber die Proportion ist in der Tat etwas zu hoch.

Mal sehen, ob ich noch eine Änderung vornehmen werde.

LG
Peter
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Freitag, 4. Februar 2011, 23:26

RE: 10,5 cm

Pitje, falls Du Dich doch noch zur Korrektur entschließen solltest, dann beachte dabei, daß die Oberkante des achteren Geschützschildes mit der Relingsoberkante des Deckshauses fluchtet. - Oder mach' gleich Nägel mit Köpfen und nimm das Modell in der Studiensammlung der MSM als Vorbild für die Bundesmarine-typische Bewaffnung. Dein Modell wäre es wert!
Übrigens ist die große Räumgeschirr-Winde auf dem Achterdeck des MSM-Modells auch genau so auf dem Plan bei Fock; sie wurde also anscheinend nicht verändert.
Beim Wilhelmshavener Modell ist an der Stelle das Möwe-Markenzeichen.

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Samstag, 5. Februar 2011, 10:41

Nachdem mich gestern dann doch der Schlaf übermannt hat, gehts weiter mit dem Wochenbaubericht.

Die Takelage habe ich noch etwas weitergebaut. Wie bei der vdT habe ich versucht, immer in Ringen zu arbeiten, so dass sich die Takelage durch den Zug der Ringschlüsse von selbst spannt.

@Kartonkapitän:
bin ja nur unter der Woche als Wochenendpendler sozusagen in der Werft, und stelle am Wochenende dann das Bauergebnis in meinem Baubericht vor, die Bewaffnung habe ich ggü. der Auslegung des Bogens etwas modifiziert, lass Dich überraschen. Sie entspricht in etwa der Bewaffnung der Bilder von Hans-Joachim.
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Samstag, 5. Februar 2011, 12:03

Die einzelnen Ebenen des Brückenhaus habe ich mit ein paar Lasercutleitern miteinander verbunden. Im Gegensatz zu den Ätzteilen der vdT sind diese deutlich empfindlicher, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister. Noch die Handläufe angebaut – fertig.
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Samstag, 5. Februar 2011, 13:05

Auf der Back und bei den Lüftern auf dem Aufbaudeck habe ich noch ein paar Kabeltrommeln platziert, die ich auf den Bildern erkannt zu haben glaube.
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  • Seepferd_163.jpg
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Samstag, 5. Februar 2011, 13:30

Mittwoch-Abend,

Zunächst habe ich die Schanzkleider des Hauptdecks mit Schanzkleidstützen versehen. Zum Einen, um die Klebenähte der Innenwand zu verdecken, zum anderen entspricht dies wohl der tatsächlichen Bauweise.
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Samstag, 5. Februar 2011, 13:42

Die Bewaffnung mit den Flugabwehrkanonen (3x Teile 34) war als letzter Punkt nun noch offen.
HaJos Bilder haben mir in der Anordnung wieder sehr geholfen.

Aber zunächst zur Bewaffnung an sich. Beim Bogen sind nur sehr rudimentär ausgestaltete Lafetten vorgesehen, die nicht zu meinem Modell passen wollen. Also habe ich etwas gekramt und einen alten Zusatzbogen I von WHV aus der Schublade gezogen.
Über die Bauweise werde ich mich hier nicht groß auslassen, da Ihr diese Geschütze alle schon selber dutzendfach gebaut habt. Sollte sich ein Einsteiger dennoch den Bau beschreiben lassen wollen, so verweise ich ich auf meinem Baubericht der Leipzig.
Auf den Bildern werden die Flaks anders angeordnet, als dies die Markierungen vorsehen. Der Bogen sieht insgesamt drei Flaks auf dem Geschützstand und kurz dahinter auf dem Aufbaudeck vor.
Tatsächlich waren je eine 2cm Einling Kanone auf beiden seiten der Brücke und zwei, je eine pro Seite auf Höhe des Oberlichts.
Auf dem Geschützstand steht eine 3,7cm Zwillings-Flak und auf dem Aufbaudeck dahinter nochmal eine.
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Samstag, 5. Februar 2011, 13:44

Nun schließe ich noch die Reling - Lücke zwischen dem Brückenhaus und dem Niedergang zum Hauptdeck.
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