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Wanni

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Dienstag, 22. April 2008, 17:44

[Fertig] Macchi C.202 Folgore, 1:50, Models by Marek

Hallo und back to the roots,

will sagen: bauen wir mal was Kleines für Zwischendurch. Damit Besucher unseres Forums auch mal ein Modell zu sehen bekommen, dass nicht ultra detailliert ist, einen Schwierigkeitsgrad jenseits aller Vorstellungskraft hat und nur von Kartonbaumeistern der Oberklasse gebaut werden kann, sondern auch von der Modellbau-Mittelklasse zu meisten ist!
Also liebe Besucher und Anfänger: hier ist was für euch! ;)

Ich hatte mir neues 160g/m³ Papier gekauft, ne neue Sorte von Schneider und Söhne, und zum Ausprobieren das Modell der Macchi C.202 Folgore ausgedruckt.
Das Modell ist in 1:50 und als Downloadmodell von D.Barnett zu haben für 2.95$, was beim derzeitigen Euro-Dollar Kurs gerade einmal 1,85€ sind.

Och, und wenn der schicke Vogel schon ausgedruckt da liegt, na, dann können wir ihn auch bauen, ne? =)

Das Modell besteht aus einer DinA4 Seite mit farbigen Teilen und einer halben Seite mit Spanten, Holmen und Rippen sowie kleineren Bauskizzen.

Insgesamt sind es ca 100 Teile und das Modell wird in der Doppelspant Methode gebaut, ohne Cockpit-Einrichtung und Fahrwerksschächten.

Dafür ist das Modell farblich schön gezeichnet in der typischen gelb/grünen Wüsten-Fleckentarnung der italienischen Luftstreitkräfte. 8)

Das Modell gibt es auch in anderen Farbvarianten. (Bilder 01 – 03).
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Dienstag, 22. April 2008, 17:46

Die Spanten

Begonnen wird mit den 19 Teilen Spanten, Holmen und Rippen, die zur Verstärkung auf 0,5mm dickem Karton aufgeklebt werden (Bild-04). Wie gut, dass meine Hausgenossen mir hier bei meinem Hobby so hilfreich zur Seite stehen (Bild-04a, Hausgenosse Tiffy nach hilfreichem Einsatz :D ).

Die Löcher in der Mitte der Spanten habe ich mit der Lochzange ausgestanzt (Bild-05).

So, der erste Arbeits-Abschnitt ist vollbracht (Bild-06).
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Dienstag, 22. April 2008, 18:01

Hallo Wanni,

Die Bilder von dem Bogen sehen sehr interessant aus, bin gespannt wie der Flieger fertig aussieht.

Viele Grüße
Günni
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Dienstag, 22. April 2008, 20:12

Der Rumpf

Hallo Günni,

ja, geht mir genau so... =)
------------------
Leider typisch für Modelle von Marek Pacynski ist das Fehlen von Verbindungslaschen, obwohl diese für das Schliessen der Rumpfringe gebraucht werden.

Daher werden die Rumpfteile zuerst sehr grosszügig ausgeschnitten (Bild-07), damit noch genug Material für selbst erstellte Laschen vorhanden ist (Bild-08 ).

Die Rumpfringe werden ordentlich vorgerundet, wobei ich dafür immer einen Metallstab benutze. Hier genügt der Griff meiner Rillnadel (Bild-09).
Die Kanten werden einfach mit einem Bleistift eingefärbt. Das ergibt zwar später gut sichtbare Linien, diese sind aber sehr fein (werdet ihr später am fertigen Modell überprüfen können).
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Dienstag, 22. April 2008, 20:13

Der Rumpf

So, soweit ist alles vorbereitet: die Rumpfteile sind zu Ringen geschlossen und die jeweiligen Spanten warten auf den Einbau (Bild-10).
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Mittwoch, 23. April 2008, 14:37

Der drehbare Propeller

Bevor nun das erste Rumpfsegment mit seinen Spanten versehen wird, muss man sich Gedanken machen, wie man den Propeller drehbar hinbekommt, sofern man ihn nicht einfach vorne statisch festkleben will.
Die Bauanleitung schweigt sich zu diesem Thema ziemlich aus (wobei: Bauanleitung??? ?( Öhm, sind mal gerade zwei Skizzen mit Übersichtszeichnungen, eine Schablonenzeichnung für Draht und zwei Skizzen fürs Fahrwerk, siehe Bild 10a, Bauanleitung :rolleyes: )

Dieses ist leider typisch für die Modelle von Marek....

Zuerst wird daher der Luftschraubenspinner, der aus zwei Hälften besteht, gebaut. Die Teile zeigt Bild-11, wobei auch hier die beiden Spinner-Ringe grosszügig ausgeschnitten werden, damit man noch Material für zwei selbsterstellte Laschen hat (rote Pfeile in Bild-11). Beide Spinnerhälften haben zwei mit 0,5mm verstärkte Kartonscheiben. In die Scheibe 17A und den Rumpfspant A wird ein kleine zentriertes Loch gebohrt für die Propellerwelle.

Ich werde eine Reisszwecke als Propellernabe benutzen, die innen in Spant A des Rumpfteils 1 eingeklebt wird (Bild-12).

Die hintere Hälfte des Spinners wird über die festgeklebt Reisszwecke geschoben (Bild-13) und vorne mit einer kleinen Kartonscheibe fixiert (Bild-14, Pfeil).

Bild-15 zeigt einmal die Ansicht vin hinten mit der verklebten Reisszwecke im Rumpf.
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Mittwoch, 23. April 2008, 14:38

Der drehbare Spinner

Bild-16 zeigt das fertige Ergebnis, ein leicht drehbarer Propellerspinner.

Auf Bild-17 ist gut zu erkennen, wie viel schon geschafft ist.... :rolleyes:
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Mittwoch, 23. April 2008, 19:08

Der Spinner

Kleiner Nachtrag zum Propeller-Spinner: da dieser in weiss ist fällt die Klebenaht doch sehr auf (Bild-18 ). :rotwerd:

Ein kleiner Pinselstrich schafft hier Abhilfe (Bild-19). :rolleyes:
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Mittwoch, 23. April 2008, 19:10

Der Rumpf

So, weiter geht`s mit Rumpfteil 2. Die Teile zeigt Bild-20.
Hier wird`s etwas fummelig, da die beiden Vertiefungen der Maschinengewehre nicht ganz einfach zu verbauen sind. Mit etwas Geduld geht es aber doch ganz gut (Bild-21).

Die beiden Spanten des Rumpfteils passen ganz gut und somit haben wir ein weiteres Stück Rumpf fertig (Bild-22).
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Mittwoch, 23. April 2008, 19:10

Der Rumpf

Die Linienübergänge passen beim Zusammenkleben auch recht gut (Bild-23).

So sieht es jetzt aus (Bild-24).
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Donnerstag, 24. April 2008, 10:09

Der Rumpf – Auspuffanlage

Das Rumpfteil 3 bereitet zum Glück keine Schwierigkeiten beim Einpassen der Spanten (Bild-25).

So, da nunmehr der Rumpfbug soweit fertig ist, kann mit der Detaillierung begonnen werden.
Als erstes wird die Auspuffanlage installiert. Jeweils sechs kleine dreieckige Abgasauslässe werden erstellt (Bild-26, der rote Pfeil zeigt einen fertig gefalteten Auspuff).

Dann werden pro Seite sechs Auslässe angeklebt (ohne Pinzette geht hier nix :rolleyes:, Bild-27).

Nun folgt eine aerodynamische Verkleidungsblende (Bild-28 ), die um die Auslässe geklebt wird (Bild-29).

Die Ähnlichkeit zur Me-109 kommt nicht von Ungefähr: im Original schlummerte unter der Haube der DB-601 Reihenmotor, in Lizenz gefertigt von Alfa-Romeo.
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Donnerstag, 24. April 2008, 14:50

Luftfilter und MGs

Komplettiert wird der Bug mit dem Luftfilter (Bild-30) und den MGs (Bilder 31 und 32).

Wieder ein Stück länger...(Bild-33). 8)
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Donnerstag, 24. April 2008, 18:51

Mittelrumpf und Flügelholm

Nun kommt der Mittelrumpf mit dem Flügelholm an die Reihe (Bild-34).

Auweiha, hier passen die beiden Spanten ja gar nicht (Bild-35) 8o
Ich hatte mich schon gewundert, weil bis hier die Spanten alle so gut passten... :rolleyes:

Nun gut, kein Problem, ein zu kleiner Spant wir halt mit dünnen Kartonstreifen umklebt (Bild-36).

Den vorderen Spant habe ich nicht umklebt, da hier der untere Bereich des Rumpfes ausgeschnitten wird, um Platz für den Holm des Tragflügel zu lassen. Da nun die untere Markierung zum sauberen Ausrichten fehlt, habe ich mich an einer Seitenlinie orientiert (Bild-37).

Bild-38 zeigt das Ganze von der Seite: gut zu erkennen, dass der Holm hinter den Spant geklebt wird.
Die Aussparung für den Holm musste ich etwas grosszüger ausschneiden. Den unteren Bereich des Spantes habe ich mit einem Kartonstreifen ausgefüttert.
Hier kommt später noch der untere Teil der Tragfläche darüber...

Und so sieht dann das Endergebnis aus (Bild-39).
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Dragos

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Donnerstag, 24. April 2008, 22:34

Sehr interessant! die Modelle von Marek sind nicht sehr exakten

Wanni

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Freitag, 25. April 2008, 12:55

Der Rumpf – das Heck

Hallo Dragos,

Zitat

die Modelle von Marek sind nicht sehr exakten

...ja! ;( Leider... :rolleyes:

Die letzten drei Rumpfteile des Hecks stehen heute auf dem Programm.
Hier war nur der vorderste Spannt I zu klein und musste mit einem Kartonstreifen aufgedickt werden.
Die anderen Spanten passten recht ordentlich (Bilder 40 und 41).

Im vorletzten Spant wird noch der Holm für das Höhenleitwerk eingebaut und dann werden alle Rumpfteile verklebt (Bilder 42 und 43). Nettes Tarnmuster, gell... 8)

Bild 44 zeigt mal ne höllische Makro-Aufnahme (der Rumpf ist insgesamt nur 17,50cm lang).

Gut zu erkennen ist der recht saubere Linien-Übergang.
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Freitag, 25. April 2008, 14:58

Hallo Wanni,

na wieder bei den Fliegern angekommen?

Sehr hübsch, Deine fliegende Spindel! Das Tarnmuster sieht ja ein bischen Leoparden-like aus, gefääährlich!
Herzliche Grüße
Gerald


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Samstag, 26. April 2008, 13:22

Die Tragfläche

Hallo Gerald, =)
Leoparden-like is gut... :D Jaja, die Maschine is seeeehr gefääährlich 8o


Kommen wir nun zum Flügel: eine ganze Rippe und eine Halb-Rippe pro Flügel werden verbaut (Bilder 45 und 46).

Da die Angelegenheit doch sehr instabil ist, habe ich jeweils drei Kartonteile selbst hinzu gefügt (Bild-47).

Dadurch erhöht sich die Stabilität um gefühlte 400%.... :rolleyes:

Genau dass ist doch das Schöne am Kartonmodellbau: man kann recht einfach selber was machen! =)

Bild-48 zeigt den Leoparden, öhm, nee, den Adler mit halbwegs ausgebreiteten Schwingen.... 8)
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Montag, 28. April 2008, 11:56

Die Tragfläche

Jetzt wird die Flügelbeplankung gebaut:
Zuerst kommt das Mittelteil, welches schwer zu verbauen ist und auch nicht 100%tig passt. ;(
Besonders schwierig ist es, den oberen Teil um die Rippen zu verkleben (Bild-49).
Zum Glück kaschiert das Tarnmuster die Passungenauigkeit.... :rolleyes:

Die beiden äusseren Tragflächenteile werden um den Holm gebogen und an das verbaute Mittelteil geklebt (Bild-50).

Damit sich der Holm beim Verkleben nicht durch die Aussenhaut durchdrückt, habe ich Kartonstreifen aufgeklebt (Bild-51).

Das Ergebnis zeigen die Bilder 52 und 53. Dass die Fahrwerksschächte als schwarze Flächen dargestellt sind, gefällt mir gar nicht. Hier hätten z.B. grafische Schächte wesentlich besser ausgesehen..... :evil:

Ich sag` ja: das Tarnmuster kaschiert zum Glück die Passungenauigkeit.... :rotwerd:
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Montag, 28. April 2008, 17:06

Die Höhenleitwerke

Die Höhenleitwerksflächen bestehen jeweils aus einer Ober- und Unterseite, die an der Flügelvorderkante innen mit einer Verbindungslasche verklebt werden (Bild-54).

Danach werden die beiden Flächen an den Hinterkanten verklebt und man erhält zwei kleine Flügel mit Profil.
Die Höhenleitwerke werden über den Holm geschoben und stumpf am Rumpf festgeklebt (Bild-55).

Zwei aerodynamische Verkleidungsbleche (am Modell natürlich aus Karton! :D) werden vorgeformt (Bild-56) und dann am Übergang Höhenleitwerk/Rumpf verbaut (Bild-57, is ne Fummelei... :rolleyes: )

Lohn der Mühe (Bild-58 ). 8)
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Dienstag, 29. April 2008, 12:03

Das Seitenleitwerk

Ähnlich wie die Höhenleitwerke wird auch das Seitenleitwerk gefertigt.
Die Teile zeigt Bild-59, und fertig montiert Bild-60.

Öhm... :rolleyes: äh... :rotwerd: ich hab` da wohl vergessen, im Rumpf eine Öffnung für den Spant des Seitenleitwerks zu schneiden...(Bild-61).

Naja, da habe ich den Spant halb abgeschnitten und das Seitenleitwerk stumpf auf dem Rumpf aufgeklebt (Bilder 62 und 63).

Hat auch funktioniert..... :rotwerd:
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Dienstag, 29. April 2008, 17:11

Cockpit – Rumpfrückenverkleidung

Widmen wir uns dem Cockpit.

Zuerst wird der aerodynamische Rückenwulst gebaut. Die Teile zeigt Bild-64.
Damit die beiden Teile besser zu Verkleben sind, habe ich eine Klebelasche eingefügt (bild-65).

Die fertige Verkleidung (Bild-66) ...und an ihrem Platz (Bild-67).
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Dienstag, 29. April 2008, 17:13

Die Kabinenhauben

Obwohl das Modell keine Cockpiteinrichtung hat, habe ich die Kabinenhauben verglast.
Hierzu werden die Fensterflächen mit einem Messer ausgeschnitten und anschliessend mit Fensterfolie eines Briefumschlages hinterklebt (Bild-68 ).

Schade eigentlich, im Modell wäre genügend Platz für ein Cockpit gewesen (schwarze Fläche in Bild-69).

So sieht es nun aus (Bilder 70 und 71).

Die Briefumschlagfolie hat den Vorteil, dass sie zwar transparent, aber nicht klar durchsichtig ist.
Für solche Modelle ohne Einrichtung ist dieses Material geradezu ideal.

Und: Verglaste Flächen sehen doch deutlich besser aus, als die grafischen Glasflächen, ne... :genau:
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Mittwoch, 30. April 2008, 18:54

Das Hauptfahrwerk

Bild-72 zeigt die Teile des Hauptfahrwerks:
um einen Drahtkern (0,6mm Draht) wird ein Fahrwerksbein gerollt.
Dazu wird noch eine Strebe gerollt und eine Radaufhängung zurecht gefaltet.
Die Räder bestehen aus drei verstärkten Scheiben, die verklebt, verschliffen und deren Lauffläche dann geschwärzt wird.

Zu den fertigen Beinen kommen dann noch die Fahrwerksklappen (Bild-73):
Aus einem gedoppelten Teil werden insgesamt drei Klappen geschnitten.

Bild-74 zeigt das komplett montierte rechte Fahrwerksbein.

So, die Macchi steht auf ihren Beinen (wenngleich noch das Spornrad fehlt, Bilder 75 und 76)
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Mittwoch, 30. April 2008, 20:45

Hallo Wanni,

ich mag diese dicken Brummer mit weit zurückgesetzter Kanzel, da fragt man sich immer: wo will der große Motor mit dem kleinen Piloten hin?

Ein netter Flieger, paßt das Tarnmuster auch gut bei den Übergängen von einem Teil der Außenhaut zum anderen?
Herzliche Grüße
Gerald


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Donnerstag, 1. Mai 2008, 07:06

Ahoi Wanni,

so viel Spaß für so wenig Geld, das nenne ich: S U P E R !!!!!!





Gruß
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

Wanni

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Donnerstag, 1. Mai 2008, 09:17

Moin und Ahoi,

ja Gerald, mir fiel auch schon die Ähnlichkeit zu einer Rennmaschine auf. Die Me-209 hat auch so eine Form, aber die Macchi ist doch ein wenig eleganter.

Jaja, die Italiener haben halt ein Händchen für Formen und Farben... 8)
Das Tarnmuster passt sehr gut, öhm.. :rolleyes: kaschiert sogar kleine Baufehler :rotwerd:

ja Kapitän Frerichs :D!

Ich habe sogar gesehen, dass die gedruckte Version der Firma KEL bei Moduni z.Zt. für 1,99€ zu haben ist! (naja, da kommt dann noch Porto von 3,90€ drau... :rolleyes:, aber als Anhängsel bei einer normalen Lieferung 8)...)

Gruss
Wanni :prost:

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Donnerstag, 1. Mai 2008, 09:19

Spornrad und Kühler

Das Spornrad wird analog dem Hauptfahrwerk erstellt (Bilder77 und 78 ).

Der Ölkühler und der zentrale Hauptkühler fehlen ebenfalls noch (Bilder 79 und 80).
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  • Bild-78.jpg
  • Bild-79.jpg
  • Bild-80.jpg

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Donnerstag, 1. Mai 2008, 09:44

Hallo Wanni,

Zitat

aber die Macchi ist doch ein wenig eleganter.


Aber hallo (Du hast auch an Deine dicke Hummel "Bee Gee" gedacht!) , très chic wie der Italiener sagt! :D :D :D :D :D :D
Herzliche Grüße
Gerald


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Donnerstag, 1. Mai 2008, 14:05

Propeller und Antenne

Die letzten Teile werden verbaut: drei Propellerblätter werden gefaltet und mit einem kleinen Drahtstift zum Einkleben versehen (Bilder 81 und 82).

Dann kommt noch der Antennemast nebst Faden als Antenne dran (Bild-83),
und damit isset: FERTICH! :yahoo:
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Donnerstag, 1. Mai 2008, 14:06

GeeBee

Zitat

Aber hallo (Du hast auch an Deine dicke Hummel "Bee Gee" gedacht!)

Hihiii, lieber Gerald, die dicke Hummel ist nun wirklich nicht elegant, siehe direkter Vergleich :D
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Donnerstag, 1. Mai 2008, 14:08

Der Rundgang

So, hier nun das fertige Modell
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Wanni

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Donnerstag, 1. Mai 2008, 14:09

Der Rundgang

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Wanni

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Donnerstag, 1. Mai 2008, 14:10

Der Rundgang

Macchi C.202 Folgore, Model by Marek

Fazit:
Ein kleiner netter Bausatz von knapp 100 Teilen, relativ Passgenau, schön gezeichnet mit einem echt tollen Tarnmuster.

Länge des Modells: ca 17cm
Spannweite :ca 21cm
Höhe: knapp 7cm

Danke für die Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal

Euer
Wanni =)
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Günni

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34

Donnerstag, 1. Mai 2008, 14:55

Hallo Wanni,

Hast Du richtig gut hinbekommen,sieht toll aus der Flieger. :super: :super:

Viele Grüße
Günni
Kartonbau.de
...mein Forum

35

Donnerstag, 1. Mai 2008, 23:12

RE: GeeBee

Hallo Hans-Peter,

Vielen Dank für das vergleichende Bild, da sieht man was Eleganz ausmacht!
Einfach nur schön!
Herzliche Grüße
Gerald


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Robson

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36

Mittwoch, 7. Mai 2008, 22:13

Servus Wanni,

Das ist ja ein Flieger genau nach meinem Geschmack, kurz und schmerzlos gebaut und schaut trotzdem gut aus =D> =D>
es war gut das Cockpit so zu verglasen, ist immer noch schöner als bedruckte Scheiben...

Herzliche Grüße
Robert
in Arbeit:Stallion - GPM

Wanni

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Donnerstag, 8. Mai 2008, 20:35

Günni, Gerald, Robert:

DANKE-DANKE-DANKE =)

Freut mich wirklich sehr, dass der kleine Baubericht ankommt. Gegen die Super-Duper Halinski 10.000Teile Bauberichte habens die kleinen feinen Flieger nicht leicht. ;(

Joachim hat es schon richtig gesagt: Viel Bastelspass für kleines Geld.

Ich habe übrigens gerade so nebenbei die Macchi MC.200 Saetta im Bau.
Hier ist der Tarnanstrich noch einen ticken besser. Das kleine Modell hat eine kleine, eher angedeutete Cockpit-Inneneinrichtun (Sitz und Knüppel.. :rolleyes: ).

Wenn es fertig ist, kommen die Bilder in die Galerie. Es baut sich sehr ähnlich der MC.202... :D

Gruss

Wanni :prost:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wanni« (8. Mai 2008, 20:36)


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