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Pitje

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Samstag, 20. Februar 2010, 13:02

Hi Maxe,

nee. Die LEIPZIG ist eine eigene Klasse zusammen mit dem leichten Kreuzer NÜRNBERG gewesen. Sie war der erste Ein-Schornstein-Kreuzer der Reichsmarine. Wenn man die Anordnung der achteren Artillerie der Kreuzer KÖLN - KARLSRUHE - KÖNIGSBERG ansieht stellt man fest, dass sie nicht in einer Linie stehen, sondern links und rechts aus der Achse versetzt sind. (Siehe Bild) Weiterhin ist das Heck kantig gebaut und sie besitzen zwei Schornsteine.

Die LEIPZIG ist am Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig am 18.10.1929 vom Stapel gelaufen und dabei getauft worden. Die NÜRNBERG ist 1931 auf Kiel gelegt worden und 1934 vom Stapel gelaufen.

Die K-K-K-Klasse ist von der Konzeption her drei Jahre älter und auch früher in Dienst gestellt worden.

Alle leichten Kreuzer sind erstmals im Rahmen des spanischen Bürgerkrieg in der Legion Condor zum Einsatz gekommen und nahmen natürlich wie der Rest der Kriegsmarine am zweiten Weltkrieg teil.
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Samstag, 20. Februar 2010, 13:27

Am Donnerstag Abend habe ich weiterhin die Hütte (Teil 48l) auf der Admiralsbrücke und das obere Deck (Teile 49 - 49b) gebaut. Die Hüttenwand wieder wie schon mehrfach beschrieben vorbereitet und aufgesetzt. Das Deck ausgeschnitten, das Loch für den Mast ausgestanzt, das Schanzkleid verdoppelt und um die runden Nocken herumgeklebt.
Nachdem alles gut getrocknet hat, wurde das Deck auf die Hütte zwischen die beiden Wände vorn und hinten eingepaßt. Wiederum ist das Positionieren des Lochs für den Masten in einer Flucht mit den Löchern der tieferen Decks sehr wichtig.

Zum trocknen habe ich das Deck wieder mit einem Textmarker beschwert. Die Konsolen unter den runden Nocken habe ich auch wieder mit einer Pinzette angesetzt.

Dieses Deck wird später zwei Flak MG's 20mm und zwei E-Messer aufnehmen.
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Samstag, 20. Februar 2010, 13:45

Zu guter Letzt habe ich den Gefechtsmast (Teil 50 - 50f) gebaut. Die einzelnen zugehörigen Plattformen habe ich mir allerdings für kommende Woche aufgehoben. Ich wollte unbedingt sehen, ob der Mast passt. Die Rundung habe ich durch pfalzen entlang der aufgezeichneten Linien erreicht. Die so entstandene Röhre habe ich mit der Lasche verklebt. Oben und unten setze ich eine verdoppelte runde Scheibe ein, die den Rohrquerschnitt fixiert.

Zu meiner großen Freude passt der Mast und sitzt darüberhinaus von vorn und von der Seite gesehen senkrecht. :D :D Die Naht muss nach hinten zeigen, damit der Audruck auf dem Masten entsprechend passt.

Kommende Woche wird der Mast komplettiert, die Seiltrommeln 40 -und 41, der Peilrahmen 46e gefertigt und angebracht, sowie die noch fehlenden Leitern und Relings anbringen. Ob ich bereits die Scheinwerfer und die MG's baue weiß ich noch nicht. Mal sehen. Ich möchte auf alle Fälle mit der Schornsteinsektion beginnen.
Mal sehen wie weit ich dann komme.

Bis hierhin habe ich etwa 45 bis 50 Stunden an der LEIPZIG gearbeitet.
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Sonntag, 21. Februar 2010, 18:26

Tach zusammen,

wünsche rundrum eine schöne Woche, mit viel Papier, Kleber und guten Ergebnissen.

Tschö

Pitje
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Sonntag, 21. Februar 2010, 19:15

Hallo Pietje,
wie wäre es, wenn du in den Röhrenmast ein passendes Rundholz oder Ähnliches einsetzt. Das erhöht die Stabilität sehr und verhindert ein unbeabsichtigtes Umknicken diesen Teils, was im Laufe der kommenden Jahre vielleicht vorkommen könnte.

Mit freundlichen Grüßen

modellschiff

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Freitag, 26. Februar 2010, 22:48

Vierte Bauwoche

Hallöle,

ich hoffe, dass Ihr eine angenehme Woche hattet. Ein wenig bin ich zum Weiterbauen gekommen, allerdings nicht so weit, wie ich eigentlich vorgesehen hatte - aber na ja. Läuft nicht weg...

Zunächst einmal habe ich Deinen Tip modellschiff in die Tat umgesetzt und den Mast mit Hilfe von entsprechend gekürzten Schaschlickspießen verstärkt. Wird so eine deutlich höhere Festigkeit haben.
Die Kiste - oder was auch immer das Teil 50f darstellen soll habe ich gepfalzt, stumpf verklebt und dann auf das Deck (49) und an den Masten (50) geklebt.
Als nächstes waren noch zum Teil 50 - 50f gehörend die Schiffsglocke mitsamt Halterung und die Positionslampe (Teil 50c) mit ihrer Halterung (Teil 50d) zu bauen und dann anzubringen.

Diese Teile sind nur mit Hilfe von Pinzetten und einem feinen Cutter zu bauen gewesen. Die Rundungen habe ich mit der Spitze eines Zahnstochers geformt.
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Freitag, 26. Februar 2010, 23:06

Anschließend waren die Plattformen (Teile 51-51b), (Teile 52-52a), (Teile 53-53b) an der Reihe.
Die vordere Plattform (Teil 51) dient zur Aufnahme eines Scheinwerfers, die achterlich angebrachte Plattform (Teil 53), die leicht unterhalb an den Masten angesetzt wird, nimmt zwei 20mm MG's auf.
Der Bau an sich ist relativ unkompliziert. Das innere Schanzkleid von hinten pfalzen, die Teile ausschneiden - ich habe dazu einen Cutter verwendet - nach oben biegen und das äußere Schanzkleid, welches ich vorher mit einem Schaschlikspieß vorgerundet habe anbringen.
Die Plattformen werden ledíglich mit der halbrund ausgeschnittenenen Öffnung und der Hinterkante des Schanzkleides stumpf am Masten verklebt.
Dreieckförmige Konsolen werden von unten unter die Plattform gesetzt und mit der Hinterkante am Mast befestigt. Ziel ist eine stabillere Plattforn zu bekommen.

Die obere Plattform (Teil 52) ist die Basis für die Stenge (Fortsetzung des Mastes) . Ich habe vor die Stenge, Rahen und die Antennen, die wie ich denke sehr empfindlich sind erst relativ spät bauen, sobald die Aufbauten, die Bewaffnung, Boote etc. alle fertig sind. Die Reling habe ich entfernt, da ich wie auch an den anderen Stellen eine Lasercut-Reling verwenden will. Die Plattform an sich habe ich mit Abfallkarton verdreifacht und die Kante grau gepönt.
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Freitag, 26. Februar 2010, 23:16

Der Mast trägt ganz oben die Vormars , also den Artillerieleitstand. Der Bau ist analog zum Bau des Kommandostands (siehe oben, Teile 47-47k). Die runde Form habe ich mit Zahnstochern vorgeformt, ich habe auch hier "waagerechte Spanten" zur Formgebung eingesetzt. Ein Deckel oben und unten haben das Bauteil verschlossen.

Auch auf dem Vormars befindet sich eine E-Messer mit 6m Basis. Diesen habe ich ebenfalls drehbar gebaut. Zwei Periskope vervollständigen die Bauteile auf dem Dach.
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Freitag, 26. Februar 2010, 23:18

Nach dem Fertigstellen des Mastes habe ich zu guter Letzt die Schwimmwestenkisten (Teile 67) auf das Aufbaudeck gesetzt. Sie sitzen zwischen dem Gefechtsturm und dem Schornstein.
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Freitag, 26. Februar 2010, 23:22

Hier nun noch einige Bilder vom Bauzustand am Ende der vierten Bauwoche...
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Sonntag, 28. Februar 2010, 12:43

Kommende Woche sollte ich ein wenig mehr Zeit haben, als in der Letzten. Schauen wir mal.

Die Seiltrommeln sind zu fertigen, der Scheinwerfer auf der Plattform (Teil 51), sowie die Leitern und Relings am Gefechtsturm. Ob ich mich mit der Flak beschäftige werde ich sehen. Früher habe ich die Bewaffnung immer erst als Letztes gebaut, ich denke so werde ich es auch hier halten.

Wie eigentlich schon für die letzte Woche vorgenommen will ich mit der Schornsteinsektion beginnen.

Ich wünsch Euch was

Peter
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Freitag, 5. März 2010, 21:38

Fünfte Bauwoche

Hallo zusammen,

ich habe an zwei Abenden ein wenig was bauen können. Zunächst habe ich die Seiltrommeln gebaut (Teile 40 und 41), und den noch fehlenden Peilrahmen /Teil 46e) angebracht.

Die Seiltrommeln habe ich ohne Ätzteile o.ä. gebaut, allerdings habe ich die aufgedruckten Seile durch aufgewickeltes braunes Garn plastisch dargestellt.
Der Peilrahmen war bereits vor zwei Wochen verdoppelt worden. Den habe ich mit dem Cutter vorsichtig ausgestanzt und die Kanten mit grauem Aquarellstift gepönt. Dann ganz normal stumpf an die vorgesehene Stelle geklebt.

Blöderweise hatte ich die große Kamera diese Woche nicht mit dabei, da meine Frau die gebraucht hat. Die kleine Pocket DigiCam, die die weiteren Bilder gemacht hat ist nicht für Nahaufnahmen geeignet.
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Freitag, 5. März 2010, 22:15

Anschließend war dann endlich die Schornsteinsektion dran. (Teile 57 und 58 ). Die Silhouette kommt dann schon erheblich näher ans Original heran...

Zunächst war der Unterbau des Schornsteins dran (Teile 57 - 57i).
Die ovale Form des Schlot wurde wieder, wie beim Kommandostand und beim Vormars durch waagerechte Formteile erzeugt. Der Bau an sich war recht einfach, die Hauptteile 57 und 57 a bilden den eckigen Sockel und den ovalen Unterbau des Schlots. Vorformen, um das bereits oval verklebte Innenteil herumkleben - fertig.

Teil 58 bis 58i bilden den Schlot. Es besteht die Möglichkeit einer detaillierten Version, welche ich gebaut habe. Dabei wird innerhalb des Schornsteins das Innenleben durch einen schwarzen Papierstreifen und einen durchbrochenen Schornsteinkopf daregstellt. Wichtig hierbei ist das schwärzen der Schnittkanten der Schornsteinabdeckung, die weißen Kanten würden förmlich ins Auge springen.

Die vorderen Lüfter (Teile 59 - 59b), habe ich mit aufgesetzten Lüfterklappen gebaut. Dies macht den Gesamteindruck deutlich realistischer, finde ich.

Bilder davon und auch von den Seiltrommeln liefere ich kommendes Wochenende nach, wenn ich die gute Kamera wieder dabei hatte. :)

LG

Pitje
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Jochen Halbey

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Samstag, 6. März 2010, 00:10

Moin Jörg,

Du möchtest also nicht mit dem "Zuschleimen" anfangen, das ist gut so. Und Du sagst dem Erbauer, sein Bemühen sei "Ehren wert" (müßte eigentlich heißen: ehrenwert). Und dann willst du dem "Probanten" noch auf ein paar Dinge hinweisen... auch sehr ehrenwert.
Ich möchte Dir dazu sagen: das geht schlicht alles am Ton der guten Sitten vorbei - wir sind hier nicht "beim Bund". Das ist ein Geschnoddere, das ich nicht akzeptiere.

Schöne Grüße

Jochen

Pitje

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Samstag, 6. März 2010, 12:12

Hallo Jörg,

Danke für Deine Meinung und für das Hilfsangebot.

Die Kantenfärbung habe ich tlw. bereits gemacht, allerdings nicht überall. Ich muss mein Repertoire an Grautönen noch erweitern. Der verwendete Ton ist für die Aufbauten noch zu dunkel.
Was mich ziemlich genervt hat, war, dass das Hauptdeck einige Wellen geschlagen hat. Das merkt man insbesondere dann, wenn die Aufbauten aufgesetzt werden. Ob man da jetzt noch was machen kann, kann ich mir nicht vorstellen, wenn Du aber den ein-oder anderen Trick auf Lager hast wäre ich dankbar dafür.

Ansonsten war eine der wesentlichen ersten Lehren die ich gezogen habe möglichst "trocken" also mit so wenig Kleber wie möglich zu arbeiten. Seitdem hält sich das Verformen der Teile ziemlich in Grenzen.



Hi Jochen,

da ich mich selbst noch als Padawan-Schüler im Modellbau sehe habe ich mit berechtigter Kritik, bzw. Tips keine Probleme. Mit Jörgs Ton, wie Du es siehst habe ich keine Schwierigkeiten gehabt. Ich sehe keine guten Sitten verletzt. Abgesehen davon kann ich nur sagen, dass beim Bund durchaus gute Sitten herrschen. Habe da ebenfalls keine negativen Erfahrungen gemacht.




Gruß
Pitje
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Samstag, 6. März 2010, 16:02

Moin Pitje,
zum welligen Hauptdeck: ich klebe die Wände (zumal, wenn sie sehr lang sind wie bei den Kreuzern) zumeist auf das Hauptdeck, bevor ich dieses auf dem Spantengerüst aufklebe. Dadurch wird die Wand richtig auf der Linie positioniert und das Deck wird gleichzeitig daran gehindert, sich zwischen den Spanten abzusenken.

Der Bau gefällt mir gut, gerade weil du die konstruktive Kritik (nur mit ihr kommt man weiter und verbessert sich) in dem dir eigenem Selbstverständnis problemlos annimmst - das imponiert mir =) .

Gruß von der Ostsee
HaJo

PS: "aller Ehren wert" (richtig) und "ehrenwert" (auch richtig)

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Sonntag, 7. März 2010, 09:04

Guten Morgen Hans-Joachim,

in der Tat, die Idee mit dem Anbringen der Aufbauten auf dem Hauptdeck vor dem Aufsetzen hört sich bestechend logisch an. Werde das bei meinem nächsten Modell direkt in die Tat umsetzen.
Hatte auch daran gedacht das Deck zu verdoppeln, hast Du - oder sonst jemand damit Erfahrung gemacht?

So, ab in die Sonne, zwar alles verschneit, aber sonnig. 8) 8)
Schöne Woche wünscht

Pitje
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Wiesel

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Sonntag, 7. März 2010, 09:44

Zitat

Original von Pitje
...
Hatte auch daran gedacht das Deck zu verdoppeln, hast Du - oder sonst jemand damit Erfahrung gemacht?

...


Moin Pitje,

grundsätzlich geht das natürlich.

Aber Du musst dann natürlich die zusätzliche Dicke von Anfang an bei der Spanthöhe berücksichtigen, also vom Spant oben etwas abnehmen.

Alternative: Du ziehst zwischen die Spanten direkt an deren Oberkante Stringer ein. Die kannst Du zum Beispiel aus Dreikantprofilen selbst machen.
Das ergibt einiges an Arbeit und vor allem musst Du sehr genau den Spantabstand messen.
Es geht auch, diese Stringer aus verdoppelten Kartonstreifen zu bauen und in zusätzlich geschnittene Schlitze der Spanten einzusetzen. Dazu kannst Du auf der Grundplatte die Lage der Stringer markieren und dann dort die Maße abnehmen, wenn Du den jeweiligen Spant schlitzt.

Wichtig ist nur immer, dass die Oberkante der Stringer genau mit der Oberkante der Spanten abschließt, vor allem nicht übersteht.

Besonders spannend ist diese Methode bei einem markanten Deckssprung... =)
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

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Sonntag, 7. März 2010, 10:48

Hi Wiesel,

Danke für den Tip. Kann mich erinnern, dass das Deck der Forrestal auf diese Weise abgestützt war. Die Stringer hingen immer zwischen zwei Spanten und waren in einem Schlitz im Zwischenspant verklebt.

Guter Gedanke.

Hätte nur nicht gedacht, dass das bei einem derart schmalen Rumpf zum tragen kommt. Aber na ja. Man sieht es nur, wenn man es weiss. 8)
Wie eingangs gesagt ist die LEIPZIG für mich in erster Linie Trainingsobjekt.

Nichts desto trotz will man ja ein gutes Ergebnis erzielen...

So long. Gruß

Pitje
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Dienstag, 9. März 2010, 21:02

Sechste Bauwoche

Moinsen

unverhofft kommt oft - die liebe Frau ist mit Grippe im Bett, so dass ich heimkommen mußte um Frau und Sohnemann zu pflegen. So ist das nunmal.
Immerhin habe ich gestern ein wenig an der LEIPZIG weitergebaut und mit der guten Kamera einige Aufnahmen gemacht.

Zunächst mal die bereits erwähnten Seiltrommeln (Teile 41 - 41a) im Vorschiff. Im Rahmen der künstlerischen Freiheit habe ich die großen Trommeln nicht in braun, sondern in rot ausgeführt, da sie die einzigen dieser Größe sind. Insofern stellen sie nun Löschschläuche dar. :cool:
Im Heck sind zwei Paar Seiltrommeln (Teile 40 - 40a) eingebaut, die alle mit braunem Garn ausgeführt sind.

Der Bau an sich ist recht simpel. Zunächst die Trommel runden und stumpf verkleben, anschließend die Handräder links und rechts ankleben und das Ganze gut trocknen lassen. Etwa 10 cm Garn mit wenig Klebstoff am Innenrand der Trommel anbringen, gut trocknen lassen und dann sauber und gleichmäßig aufwickeln. Vorher die Trommel dünn mit Kleber bestreichen.

Ich finde den Eindruck so sehr realistisch - macht euch ein eigenes Bild davon... =)


linkes Bild: backbord
rechtes Bild: steuerbord

so wie sein soll ... :D :D
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Dienstag, 9. März 2010, 21:20

Die kleineren Lüfter (Teile 59 - 59k) habe ich bereits letzte Woche gebaut, die Großen und das Signalhorn gestern.
Zunächst zwei Kästen aus den Hauptteilen gebaut, trocknen lassen, dann nach und nach die Kühlrippen von unten beginnend festgeklebt. Den Kleber habe ich mit einer Nadelspitze aufgebracht. Hat sich als kleine Geduldsprobe herausgestellt die Rippen halbwegs parallel zueienander anzubringen. :P

Anschließend die Lüfter auf den vorgesehenen Positionen der Backbord - und Steuerbordseite des Schornsteinsockels festkleben.

Die Teile 59 i - 59k bilden zusammen das Signalhorn, welches an der Steuerbordseite des Schornsteinsockels positioniert wird. Die weißen Schnittkanten der Pfeife habe ich mit schwarzen Aquarellstift gepönt.
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Dienstag, 9. März 2010, 21:47

Als nächstes habe ich mich an den Truppenversuch mit Lasercutteilen zu arbeiten begeben.

Habe mir Relings und Treppen/Leitern sowie Handläufe von gpm kommen lassen. Habe auf Anregung zunächst probiert die aufgedruckten Relings durch ausschneiden selbst in Transparente umzuwandeln, aber das Ergebnis stand in keinem Verhältnis zum Aufwand. :( Habe also davon wieder Abstand genommen.

Vor dem Heraustrennen der Lasercutteile habe ich alles mit grauer Acrylfarbe angestrichen und anschließend dann gut trocknen lassen. Den Farbton habe ich mit schwarz und weiß selbst gemischt. Die Teile haben durch die Farbe eine erheblich größere Festigkeit erhalten.

Zunächst habe ich die Leitern und Aufstiege am und im Gefechtsturm eingesetzt, danach die Leitern zwischen Hauptdeck und Aufbaudeck. Die Enden der Leitern mit einer Nadel mit einem Klebstofftröpfchen versehen, dann angeklebt, etwas korrigiert und antrocknen lassen.

Die jeweilige Länge habe ich von den gedruckten Originalbauteilen entnommen, die ich zu diesem Zwecke aufgehoben habe.
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Dienstag, 9. März 2010, 22:01

Im Anschluss waren die Relings dran. Die vorherige Behandlung war analog zu den Leitern.
Am Gefechtsturm und auf dem Aufbaudeck waren die Niedergänge mit einem Gitter zu versehen, sowie die Reling, die den Brückenanbau (Teile 43 - 43d) umgibt anzubringen. Die gedruckte Reling hatte ich seinerzeit beim Ausschneiden der Teile bereits entfernt.
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Dienstag, 9. März 2010, 22:13

Zum Abschluss des gestrigen Tages waren zwei der drei Lüfteranbauten (Teile 60 - 60c, 61 - 61a), die hinter dem Schornsteinsockel angebaut sind zu fertigen. Der Zusammenbau war gemäß der Bauanleitung selbsterklärend.
Stumpf verkleben, trocknen lassen, dann auf die jeweilige Position setzen und unter leichtem Druck antrocknen lassen.
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Dienstag, 9. März 2010, 22:27

Und zum Schluss des dieswöchigen Bauberichts noch einige Gesamteindrücke der LEIPZIG...
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Freitag, 19. März 2010, 17:33

Siebte Bauwoche

Hallo verehrte Schiffbaukollegen,

eine normale Berufswoche als Strohwitwer ist rum, die Familie ist Gott sei Dank wieder gesund, ich konnte also Abends ein wenig an der Leipzig weiterbauen.
Zunächst habe ich die noch fehlenden Lüfteranbauten (Teile 62 - 62b) an die Schornsteinsektion angebaut.
Der Zusammenbau der Teile war wiederum sehr einfach - alles als stumpf zu verklebende Kästen gestaltet, also die Kanten mit Hilfe einer Nadel mit wenig Klebstoff bestrichen - gut trocknen lassen - dann aufgeklebt.
Das einzige etwas fummelige Teil war der Lüfter der oben aufgesetzt wird; der ist sehr klein für große Hände, aber mit Hilfe einer Pinzette kann man das auch meistern.
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Freitag, 19. März 2010, 18:11

Hallo Pitje,

deine Leipizig gefällt mir sehr gut. Die alten Baubogen von WHV haben auch heute noch ihren Reiz und ich habe ich den vergangen Jahren meine alten Bestände "aufgebaut-aufgebraucht".

Immer gerne auf deiner Seite verbleibe ich

Gruß Wolfgang.

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Freitag, 19. März 2010, 20:12

Hallo Wolfgang,

schön, dass sie Dir gefällt.
Ich habe zwar noch nicht viele Vergleiche zu anderen Verlagen, nur zu zwei HMV Modellen, die ich mir schon mal auf Halde gelegt habe und muss sagen WHV hat auch was!
Ist halt für mich der Klassiker.
Die HMV Modelle sehen vergleichsweise viel detaillierter aus. Und somit komplizierter. Aber ich werde Euch meine Eindrücke dazu im nächsten Baubericht über die SMS Von der Tann mitteilen.

Wie oben gesagt ist die gute alte Leipzig zunächst mal Übungsobjekt .

Grüße
Peter
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Freitag, 19. März 2010, 20:16

Weiter gings noch am Montag Abend mit dem Katapultunterbau (Teile 64 - 64a) und dem Katapult (Teile 65 - 65h).
So siehts im Rohzustand aus:
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Freitag, 19. März 2010, 20:27

Zunächst einmal den Unterbau (Teile 64) ausgeschnitten, die Bullaugen ausgestanzt und mit Tranparentpapier hinterklebt und zusammengesetzt. Die Luke wurde wie üblich durch eine bereits vorgedruckte Tür plastisch dargestellt.
Wichtig bei allen Arbeitsschritten: wenig Kleber ganz dünn auftragen. Ich habe mittlerweile dazu Zahnstocher in Gebrauch.

Den Unterbau gut getrocknet auf die vorgesehene Position setzen und unter einem leichten Gewicht gut antrocknen lassen. (Lackdose von Revell hat sich hier angeboten)
Während des Trocknens die beiden die Tür (Luke) flankierenden Kästen gebaut und dann angebracht.
Zu guter Letzt den Sockel für das Katapult vorgeformt und oben mit einer dreifach verstärkten Scheibe abgeschlossen.

Die Löcher für die Nadel des Katapults (wenn man es drehbar ausführen möchte) müssen VORHER in die dreifach - Scheibe gestochen werden! Warum? Sonst Gegendruck zu groß - pflanzt sich auf den Unterbau fort und gibt Knicke... :( :( Ist mir gottlob noch aufgefallen ehe die Scheibe fest angetrocknet war :rolleyes: :rolleyes: :D
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Freitag, 19. März 2010, 21:02

Das Katapult habe ich bereits vorbereitet, während der Unterbau getrocknet hat. Zunächst wurden mit einem Skalpell die Zwischenräume aus dem Gitter getrennt, danach das Hauptbauteil selbst ausgeschnitten.
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Freitag, 19. März 2010, 21:04

Das Hauptbauteil des Katapults sollte man allerdings schon falzen und knicken bevor es ausgestanzt wird, ansonsten bekommt man den Knick nicht mehr sauber hin.
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Freitag, 19. März 2010, 21:24

Das Katapult (Teil 65) wird zu einem Kasten geformt und verklebt. Dieses Bauteil habe ich in grau auf der Oberseite lackiert, um die Schnittkanten zu verbergen und auch um das Ganze stabilder zu machen.

(Anmerkung: Mittlerweile bin ich von Acrylfarbe auf Lacke von Revell umgestiegen, sie sind trockener, decken besser und werden schön fest. Durch verschiedene Farbtöne passt die Farbe zu den meisten im Bogen enthaltenen Grautönen.)

Das Loch auf der Unterseite wird ausgestanzt, um den Nadelkopf aufzunehmen. Die Plattform (Teil 65b) auf die das Katapult gesetzt wird, habe ich verstärkt und die aufgedruckte Reling abgeschnitten, um ein Lasercutteil stattdessen anzubauen.
Während des Trocknens die beiden seitlich anzubringenden Röhrchen (Teile 65g - h) fertigmachen und anschließend ankleben

Die Außenkante der Plattforn herunterknicken und in den Ecken stumpf verkleben.

Das Loch durchstechen und die Nadel mit einem Tropfen Kleber fixieren. Anschließend das Katapult aufkleben. Die Bedienelemente des Katapults werden durch ein Röhrchen und einen Kasten dargestellt. Verarbeitung wie üblich. Mit einem Klebertröpchen befestigen.

Die Gleitschiene (Teile 65f) aus Karton habe ich durch lackierten Draht ersetzt. Stabiler und authentischer, wie ich finde.

Erst beim Aufsetzen dieser Baugruppe auf den Unterbau habe ich gemerkt, das es clever gewesen wäre in die Unterseite des Katapults noch einen Papierstreifen einzukleben, der das Hochdrücken der Nadel verhindert. Fürs nächste Mal bin ich schlauer! :cool: :cool:
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Freitag, 19. März 2010, 21:40

Der Gesamteindruck vom Montagabend:
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Freitag, 19. März 2010, 21:50

Hier mal meine Werft...
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Freitag, 19. März 2010, 22:21

Dienstag-Abend:

Ich habe erstmal mit den noch fälligen 3m Entfernungsmessern (Teile 55 - 55d) und den drei Seiltrommeln (Teile 68 - 68a) begonnen.

Zunächst zu den E-Messern:
Die E-Messer werden auf das Deck (Teil 49) gesetzt.

Einzelteile ausschneiden, ein Röhrchen (Teil 55b) formen und stumpf verkleben. Diese wiederum in die Aufnahme (Teil 55d) schieben und festkleben. Erst danach die Enden mit den kleinen Scheiben (Teile 55c) verschließen, sonst sind die Öffnungen zu klein für das Rohr.

Das Stativ wird durch einen Kegel (Teil 55a) dargestellt, dieser läßt sich sehr gut mit einer Zahnstocherspitze formen. Alles auf die Grundplatte (Teil 55) gesetzt , sauber getrocknet und dann ab an seinen Platz.
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Freitag, 19. März 2010, 22:28

Die drei Seiltommeln habe ich, wie weiter oben schon beschrieben gebaut und an die vorgesehenen Positionen gesetzt
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Freitag, 19. März 2010, 23:00

Als nächstes war der Flugzeugkran (Teile 69 - 69l) mit seinen Scheinwerferpodesten (Teile 70 - 70c und 71 - 71c) an der Reihe, der auf der Backbordseite des Schornsteins aufgestellt wird.

Noch am Dienstag habe ich die Vorbereitungen, also das Ausschneiden durchgeführt, sowie den Hauptmast (Teil 69 - 69b) mitsamt der Bedienplattform (Teil 69 d-g) und dem Aggregat (Teil 69h) gebaut. Den Mast habe ich mit einem abgetrennten Ende einer Büroklammer massiv gebaut, um maximale Stabilität zu erzielen.

Zunächst habe ich, wie beim Katapult zuerst den Kranausleger (Teil 69i) gefalzt und das Bauteil genickt und erst anschließend das Ausstanzen vorgenommen.
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Freitag, 19. März 2010, 23:15

Mittwoch - Abend:

zunächst wurde der Kranausleger geformt und verklebt. Im Inneren habe ich in den beiden Armen je zwei Stecknadeln, deren Kopf ich abgezwickt habe zur Verstärkung in den Innenwinkel geklebt.

Solange der Ausleger getrocknet ist habe ich die beiden noch fehlenden MG-Plattformen (Teile 66 - 66b) dazwischengeschoben. Die Papierreling habe ich durch Lasercut-Teile ersetzt.
Die Plattformen (verdoppelter Karton) hatten beide Druckfehler, so habe ich sie in einem etwa passenden Grauton nochmal lackiert.
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Freitag, 19. März 2010, 23:20

Hi Jörg,

Dankesehr.

na, Lehrgang fertig und wieder in Bonn?
Ja, die Kanten bessere ich nach und nach immer aus, komisch, die weißen Kanten fallen mir immer erst auf den Fotos so richtig krass auf. In Natura kommen die nicht so stark raus.

Ich bin auch recht zufrieden, wie die Leipzig so entsteht.

Will die VdT und die Baden ja nicht versauen, also immer üben, üben, üben ... :D

Gruß
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