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Pitje

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Samstag, 30. Januar 2010, 22:32

[FERTIG] Leichter Kreuzer LEIPZIG / WHV / 1:250

Hallo zusammen,

Einiges über mich kann man unter diesem Link hier lesen.

Wie bereits geschrieben habe ich begonnen den Leichten Kreuzer LEIPZIG zu bauen. Ich habe mir gedacht so ganz unerfahren biste nicht, aber für Dein Traummodell (Schlachtschiff TIRPITZ) mußt Du noch etwas üben, bzw. Deine Fingerfertigkeit wieder entwickeln.

Die Entscheidung für die LEIPZIG war eher zufälliger Art, ich habe bisher keinen leichten Kreuzer gebaut und das Bild auf der Versandseite sah ganz ansprechend aus.
Ich habe einen Modellbaubogen von WHV genommen, da ich damit schon gearbeitet habe und bzgl. Detailtreue und Paßgenauigkeit damals sehr zufrieden war.

Letzten Montag ging es dann los. Auspacken - Blick auf die sechs Bögen werfen - überlegen wie war nochmal die Bedeutung der unterschiedlich gestrichelten Linien? - prüfen ob das "Werkzeug" passt und los!
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Samstag, 30. Januar 2010, 23:03

RE: Leichter Kreuzer LEIPZIG / WHV / 1:250

Zunächst mal die beiden Bodenplatten ausgeschnitten und sauber in der Flucht miteienander verbunden - das A und O für einen geraden Rumpf.

Ich habe übrigens darauf verzichtet die Spanten zu verdicken, ich werde sehen ob dies die Lehre Nr. 1 ist, die ich für das nächste Modell zu ziehen habe.

Nachdem Bodenplatte und Mittelspant über Nacht getrocknet sind, ging es am folgenden Abend weiter mit den Querspanten. Bereits während des Zusammenbaus war ich über die Paßgenauigkeit sehr angetan.



Die Spanten habe ich mit normalem UHU Alleskleber mit dem Boden und dem Längsspant verklebt und das Ganze anschließend mit Gewichten beschwert, damit die ganze Sache plan auf dem Tisch liegend trocknet.




Der Rumpf ist zumindest schon mal gerade geworden - an der Fotoqualität werde ich noch arbeiten... ;)
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Samstag, 30. Januar 2010, 23:18

Als Schritt des Donnerstagabend ist das Deck an der Reihe gewesen. Sauber ausschneiden, die schraffierten Felder heraustrennen und die beiden Teile miteinander verbinden und trocknen lassen.

Ich habe das Deck probeweise auf den Rumpf gelegt und schon gesehen - das wird passen.
Vorn bei Spant 17 ist das Deck mittels zweier Laschen mit dem Spant zu verbinden. Dadurch das das Deck durch die höheren Spanten sauber in der Mitte gehalten wird ist die Symmetrie gewährleistet. Das Deck habe ich wiederum mit UHU auf den Spanten aufgeleimt, mit Gewichten beschwert und über Nacht trocknen lassen.



Parallel dazu wurde der Aufbau der Hütte 21 vorbereitet. In der Anleitung wird empfohlen die Luken, Türen etc auf Abfallkarton zu kleben, also zu verdoppeln, um so einen plastischeren Effekt zu erzielen. Gesagt getan - was für Frimelei. Aber der Eindruck ist in der Tat deutlich besser. Die Bullaugen habe ich nicht ausgestanzt. Die Idee habe ich erst heute bekommen als ich hier im Forum über den Baubericht der Leipzig von OpaSy gestolpert bin.

Muss ich mir noch überlegen, ob ich das noch nachhole, bei den Bordwänden damit beginne, oder erst beim nächsten Modell derartige Feinheiten mit einbaue. Das eben erwähnte Modell von OpaSy ist übrigens der Hammer. Fetter Respekt!!
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Sonntag, 31. Januar 2010, 11:17

Die vorbereiteten Aufbauten, also Hütte (Teile 21), Mittelaufbau Teile 22, sowie die back- und steuerboard aufgestellten Aufbauten sind am Freitag aufs Deck gesetzt worden.

Nachdem ich beim Teil 21 für die Montage der Hütte (21) normalen UHU verwendet habe und ich bestimmt 10 Minuten lang immer wieder nachjustieren mußte, damit der Aufbau nicht von der Markierung wegrutscht, bin ich bei den anderen Aufbauten dazu übergegangen mit UHU-Hart zu kleben. Hat für meinen Geschmack erheblich besser funktioniert. Man halt halt eben nicht beliebig viel Zeit für Korrekturen.

Hier ein Eindruck des jetztigen Bauzustandes.





Zum Einbau der vorderen Wand (25) und des oberen Decks (26) werde ich wohl erst übernächte Woche kommen, ich halte Euch aber auf dem Laufenden.
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Sonntag, 31. Januar 2010, 12:03

Hallo Pitje,

Du bist mit UHUhart sehr mutig. Meiner Meinung nach bindet der nicht so glatt ab wie UHU Normal. Ich habe mal ein Modell gebaut, das bekam mit Uhuhart richtige Dellen an den Klebeflächen. Innen wäre das kein Problem gewesen, es war aber die Verbindung von Bordwand und Spant.
Versuch's doch mal mit etwas weniger UHUNormal, das bindet schneller ab, wenn nicht soviel auf der Klebestelle angebracht ist.
Weiterhin viel Erfolg mit Deinem Modell.


Mit freundlichen Grüßen

modellschiff

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Werner

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Sonntag, 31. Januar 2010, 12:10

Hallo Peter,
habe die Leipzig selbst auch 2 mal gebaut. Ist ein schönes passgenaues Schiff.
Mit dem UHU-hart wäre ich sehr vorsichtig. Er verzieht sich schnell und wölbt das Papier.
Bei sehr guter Vorbereitung, sprich - immer wieder anpassen formen anpassen wirst du mit UHU-Alleskleber noch die besten Erfahrungen machen. Kleine punktuelle Teile kannst du ja dann mit Weisleim vollenden. Nur den Weisleim nicht für Flächen verwenden. Der wellt das Papier.
Ansonsten mach weiter so!
Werner

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Sonntag, 31. Januar 2010, 12:19

Moin Pitje,
mit der LEIPZIG hast du dir ein klasse Wilhelmshavener Modell ausgesucht, dass schon recht detailliert ist. Spantengerüst und Deck hast du sauber verarbeitet. Allerdngs rate ich dir dringend ab, Wände, Decks, Bordwand und andere große Bauteile mit UHU-hart zu kleben, da dieser Klebstoff die (schlechte) Eigenschaft hat, während der Trocknungsphase sein Volumen stark zu verringern, sich sozusagen zusammenzieht und die so entstehenden Spannungen auf das Karton-Material übertragen werden, das sich dann "anständig" verzieht. Das passiert auch, wenn man mit Weißleim die Bordwand an den Spanten verklebt - mit UHU-normal mit Lösungsmittel haben sich bei mir die Spanten noch nie durchgedrückt (sparsam auftragen).

Aus einem mit UHU-hart verklebten, rechten Winkel wird dann ein sehr schiefer. Man kann damit ein Modell so richtig "versauen" (Spanten drücken sich durch etc.). UHU-hart ist wirklich nur für Klein- und Kleinstteile geeignet. Ich baue seit langem mit UHU-normal mit Lösungsmittel und für die Kleinteile nehme ich Weißleim (UHU, Ponal etc.) oder auch von Zeit zu Zeit UHU-hart. Wenn du UHU-normal dünn aufträgst, dann braucht du auch nicht so lange fixieren.

Gruß von der Ostsee
HaJo

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Pitje

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Sonntag, 31. Januar 2010, 14:37

Hallöle,

hmm, erstmal danke für die Tips, ich hoffe ich kann nicht nochmal von vorne anfangen... wir werden es sehen. Bin erstmal beruflich auf Achse, das Schiff sehe ich erst in einer Woche wieder

Grüße

Peter
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deteringgase

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Montag, 1. Februar 2010, 09:30

Moin Pitje,
bei größeren Teilen, die etwas unter Spannung stehen, aber mit Uhu geklebt werden sollen, nehme ich immer Uhu Kraft, das bindet deutlich schneller ab, ist ansonsten aber so, wie der Uhu Alleskleber.
Viel Spaß beim Weiterbau, deteringgase!
SMS König fertig

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Montag, 1. Februar 2010, 12:30

Hallo Peter,

ich werde Deinen Bericht mit Interesse verfolgen. Schließlich war die Leipzig schiffsbautechnisch eines der schönsten deutschen Kriegsschiffe (vgl. Möwe Nr. 2/1959).

Vor vielen Jahren hatte ich mal vor, dieses Modell mit einem schwimmfähigen Rumpf zu versehen. Er war in Lindenholz-Schichtbauweise auch bereits fertig und die Decks wurden mit dünnem Sperrholz verstärkt.

Aber dann kam die Ausbildung und Versetzung dazwischen und viele Jahre später störte das unvollendete Werk nur und wurde der Wäremegewinnung zugeführt. Die Elektromotoren liegen jetzt noch in irgendeinem Schubkasten.

Seitdem habe ich das Modell nicht wieder angefangen, es liegt bei mir noch auf Halde.

Viele Grüße
Hans-Jürgen
Viele Grüße
Hans-Jürgen

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Montag, 1. Februar 2010, 14:59

Hallo Peter!

Die guten alten Wilhelmshavner-Bögen. Ein schönes Modell und für die damalige Zeit bereits ein gut detailiertes Modell. Bei den Spanten verdopple ich wo es notwendig ist, meist vorne und hinten. Vorsicht mit Uhu-Hart, besonders bei den Bordwänden. Werde Deinen Baubericht gerne weiter verfolgen.

Grüße,
Otto.
ottok

Piedade 73

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Montag, 1. Februar 2010, 15:35

Hallo Pitje,

ja, ja, die guten alten WHV-Bogen! Die Leipzig habe ich in meiner Jugendzeit so Ende der 1950er Jahre gebaut. Ich erinnere mich, dass das ein sehr schönes und detailliertes Modell war. Ich glaube, dass du beim Bau - und später beim fertigen Modell - viel Spaß haben wirst.

Gutes Gelingen, ich werde ständiger Gast auf deiner Seite sein.

Gruß Wolfgang.

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Samstag, 6. Februar 2010, 09:51

Hallo Ihr,

vielen Dank für die Tips und Anregungen. Habe insbesondere Deinen Literaturtip Jörg weiterverfolgt ung mir was bestellt. Bin bei Amazon fündig geworden.


Das Thema UHU-Hart wird ab jetzt mit Vorsicht genossen.
Ich werde jetzt in der kommenden Woche, in der ich wieder Strohwitwer bin, den Aufbau hinter der Deckkante (Teile 25f), das Deck (Teile 26f) und hoffentlich die Bordwände fertigstellen können.

Die Luken und Bullaugen werden übrigens ausgestanzt und mit Transparentpapier hinterlegt. Habe im Keller eine Lochzange gefunden, die noch ziemlich scharf ist und zum Durchmesser passt. :D Die Bilder von anderen Modellen im Forum haben mich dann doch schnell überzeugt diesen Aufwand zu betreiben.

Ich halte Euch auf dem Laufenden - kommendes Wochenende gibts neue Bilder.

Schöne Wochen und Grüße

Peter
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Samstag, 6. Februar 2010, 12:18

Wer sich übrigens über die LEIPZIG ein wenig schlau machen möchte:

Einfach folgenden Link ansehen:



GERMAN-NAVY

Gruß

Peter
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Freitag, 12. Februar 2010, 19:28

Zweite Bauwoche

MONTAG

Hallo Schiffbauer,

wie angekündigt berichte ich heute von den Bauschritten der letzten Woche.

Zunächst war der Aufbau unterhalb der Back fällig (Teile 25 a,b und c) . Ich habe an diesen Bauteilen das Ausstanzen der Bulleyes ausprobiert.
Zum hinterkleben der Löcher habe ich weißes Transparentpapier genutzt. Verklebt habe ich das Ganze mit normalen Uhu und unter Druck aushärten lassen. Durch die flächige Verklebung fingen die Bauteile an sich ziemlich zu wellen. Nach etwa 3 Stunden konnte die Verarbeitung/ der Einbau dann erfolgen.
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Freitag, 12. Februar 2010, 19:33

Während die Teile 25 getrocknet sind, wurde das Aufbaudeck (Teile 26) vorbereitet, d.h. gepfalzt, die schraffierten Flächen entfernt und das Ganze ausgeschnitten. Die beiden großen Hauptbauteile wurden ähnlich dem Hauptdeck mit Laschen verklebt.

Bis zum Dienstagabend, der zweiten Bastelsitzung der Woche war das Aufbaudeck getrocknet.

Das Bild zeigt den Arbeitsstand am Montagabend.
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Freitag, 12. Februar 2010, 20:50

DIENSTAG

Am Dienstag habe ich das Aufbaudeck verbaut, anzumerken ist das die Paßgenauigkeit sehr gut ist. Dickes Lob an den Konstrukteuer des Bogens!
Aufbeklebt habe ich das Ganze von hinten beginnend mit Uhu. Das ausgeschnittene Kreuz ist eine perfekte Anhaltemarke, bereits beim losen "Probeliegen" war zu sehen - das wird passen
Zum trocknen habe ich das Deck mit Kondensmilchdosen beschwert. So wurden die oben herausragenden Spanten nicht beschädigt, oder konnten stören.

Die vorderen Spanten wurden durch das Deck nun in ihre richtige Position gebracht, vorher war die ganze Konstruktion natürlich noch sehr beweglich.
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Freitag, 12. Februar 2010, 21:05

Nachdem das Aufbaudeck zu trocknen beiseite gestellt war, habe ich die Teile 27 und 28, also die Bordwände vorbereitet.

Die Ankerklüsen sind zwar auf der Bugsektion Backbord und Steuerbord aufgedruckt, man kann sie aber auch plastisch bauen, mit dem entsprechenden Anker dazu. Also wurden die entsprechenden Löcher mit einen Cutter ausgeschnitten und die Klüsen vorgeformt und eingebaut.

Die ausgeschnittenen Bulleyes der Wände hinter der Back haben mir sehr gut gefallen - die plastische Wirkung ist deutlich besser als die aufgedruckten Scheiben - habe ich zunächst mit der Lochzange sämtliche Bullaugen ausgestanzt. Trotz technischer Hilfe war ich froh nebenbei einen James Bond angesehen zu haben... :P Ziemlich eintönige Angelegenheit!

Auch hier habe ich weißes Transparentpapier zur Darstellung der Scheiben benutzt. Damit sich das Transparentpapier nicht beim Weiterverarbeiten löst, mußten die Bordwände wiederum über Nacht und unter Druck trocknen. Trotz sehr dünn aufgetragenem Klebstoff hat sich das Papier ziemlich gewellt.
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Freitag, 12. Februar 2010, 21:25

MITTWOCH

die Bordwände mitsamt den Bulleyes sind gut getrocknet. Zunächst werden die Bug- und Hecksektionen vorgeformt.

Die Bordwände weisen oberhalb der Wasserlinie im Bereich um die Schiffsmitte einen starken Knick in Längsrichtung auf. Dieser kommt von der Bauweise des Schiffspanzers.
Um diesen Knick modelltechnisch nachzuempfinden bestehen die Mittelsektionen aus je drei Bauteilen, zwei Mal Bordwand und eine Lasche, die die obere und untere Wand miteinander verbindet.
Die Modellierung und vor allen das aneinander-kleben bleiben bei der Montage der Wände stellte sich als sehr große Herausforderung dar.

Bei der Montage habe ich zunächst das vorgefertigte Mittelstück aufgeklebt ( Uhu ). Wichtig war zunächst das Übertragen einer kleinen Kontrollmarke auf die Rückseite der Bordwand, um die exakte Position zu bestimmen. Davon hängt natürlich direkt die Genauigkeit von Bug und Heck ab.

Wie beschrieben war das Aufbringen der Mittelsektion für mich als Anfänger, bzw. Wiedererlerner ziemlich schwierig, das zunächst erreichte Ergebnis mußte ich noch einige Male korrigieren, bis ich halbwegs zufrieden war. Entschädigt hat dann aber die Montage der Bug und Hecksektion und der entsprechenden Genauigkeit von Bug und Heck.

Als erstes habe ich die Backbordwand angebracht, nach mehrstündigem Trocknen die Steuerbordwand.

Auch erst nachdem der Klebstoff getrocknet war, hat sich das leicht gewellte Papier wieder geradegezogen und das Modell sah nun eher meinen Vorstellungen entsprechend aus.
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Freitag, 12. Februar 2010, 21:34

Als ergänzende Literatur über den Leichten Kreuzer LEIPZIG habe ich mir übrigens folgende Bücher gekauft:
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Freitag, 12. Februar 2010, 21:55

Hi Jörg,

interessante Idee mit dem Tesa, könnte mir denken, dass da nix wellt...

Wie ist das, wenn die Klebelasche dahinter zu liegen kommt? Hält das vernünftig?

Danke für den Hinweis und Gruß

Peter
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modellschiff

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22

Samstag, 13. Februar 2010, 09:52

Hallo Pietje,
wie wäre es, wenn Du Deine Schnittkanten einfärbst. Es sind ja nur kleine Kanten, die weiß hervorblitzen. Aber über ein ganzen Modell verteilt, wirkt es doch gut wenn nichts Weißes hervorschaut. Über das Kantenfärben gibt es hier im Forum genügend Beiträge, so dass du dir eine passende Version aussuchen kannst.

Mit freundlichen Grüßen

modellschiff

Pitje

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Samstag, 13. Februar 2010, 16:31

Hi modellschiff

das werde ich wohl auch so machen. Habe ein wenig geforscht im Forum, ich glaube die Filzstiftmethode ziehe ich der mit Farbe und Pinsel vor. Werde mal meinen Fundus nach passenden Farben absuchen und ggf. erweitern. Gerade bei der Kante zwischen Bordwand und Deck ist das Weiß schon sehr störend.

Dankesehr

Gruß
Pitje
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woody

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Sonntag, 14. Februar 2010, 08:13

Hallo Pitje,

Zitat

ich glaube die Filzstiftmethode ziehe ich der mit Farbe und Pinsel vor.
Also, das Malen mit Farbe und Pinsel habe ich am Modellbau auch immer gehasst (jedenfalls beim Plastik-Modellbau, schon wegen des elenden Gestanks), aber das Kantenfärben erhöht den Gesamteindruck schon gewaltig.
Allerdings würde ich nicht mehr mit Filzstiften arbeiten; die Ergebnisse waren eher so la la. Besser gefällt mir die Methode mit Aquarell-Farbstiften. Hier hast Du die Wahl, entweder die Stiftspitze "nass" zu machen und dann die Farbe mit dem Stift aufzutragen (bei kleinen Teilen hervorragend!) oder aber mit einem nassen Pinsel die Farbe von der Stiftspitze abzunehmen und dann aufzustreichen (bei Flächen geeignet).
Aquarellstifte findest Du im Bastler- und Künstlerbedarf sowie in großen Spielwarengeschäften, und das in zig Farbtönen. Ich habe jetzt begonnen, mir ein Sammlung anzulegen; ein Stift kostet ca. 1 EUR und dürfte ein halbes Leben lang reichen ...

Servus, Woody

25

Sonntag, 14. Februar 2010, 10:23

Servus Pitje,

ich kann woody nur zustimmen - Filzstifte (ausser der Farbe Schwarz) sind wie gelber Schnee - einfach baeh ..
Aquarellstifte gibts in Neu-Ulm z.B. im Kuenstlerbedarf vis a vis des "MutschlerCenters" (Schleichwerbungsverbot eingehalten).
Zusaetzlich wuerde ich mir alle Bleistifte von 4B ueber F bis 3H zulegen, z.B. LYRA ArtDesign-Serie.
Schoenen Sonntag noch
KM

PS : wenn Du einen Hauch neben der Knicklinie rillst, sieht man nicht so sehr den Uebergang Bordwand-Deck.

Wiesel

Hennings Dino

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26

Sonntag, 14. Februar 2010, 10:29

Zitat

Original von KlausMoeller
...
(Schleichwerbungsverbot eingehalten).
...


Hallo Klaus,

absolut kein Problem, wenn hier der Name der Firma genannt wird. Ist auf jeden Fall erlaubt.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

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Sonntag, 14. Februar 2010, 11:25

Hallo Freunde,
Es gibt auch
NeocolorII Watersoluble Wachsmalstifte. Da kann man die Kante sofort einfärben und braucht nur noch mit einem Hauch von Feuchtigkeit weiter zu pinseln, sollte ein Kantenteil nicht gefärbt sein. In der Schachtel gibt es schon einen ganze Reihe von gemischeten Farben.
Es ist ein schweizer Produkt :CARAN d'Ache SA.

www.carandache.com


Mir vielen Grüßen

modellschiff

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Pitje

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28

Sonntag, 14. Februar 2010, 14:20

Hallo zusammen,

da sag' ich mal recht herzlichen Dank für die Tipps.
Da habe ich in der Woche wieder was auszuprobieren. Habe im Keller noch eine Schachtel mit Stiften gefunden (Faber Castell, wasserlöslich).

Was den Weiterbau angeht habe ich vor mit dem Gefechtsturm zu beginnen, d.h. den Part Anker, Niedergänge am Heck und auf der Back, Ankerketten und Spills erledigt zu haben.
Ich werde berichten.

Gestern hab ich übrigens einige Lasercutteile (Reling, Spills, etc. ) bestellt. Bei den Modellen, die hier vorgestellt werden und damit ausgestattet sind sieht das sehr realistisch und passend aus. Schauen wir mal.

Gruß und schöne Woche

Pitje
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Pitje

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29

Freitag, 19. Februar 2010, 20:55

Dritte Bauwoche

Hallöle

ich hoffe Ihr hattet eine schöne, erfolgreiche und angenehme Woche.
Bin an den Abenden ein wenig zum weiterbauen gekommen, will Euch natürlich an den Fortschritten, bzw. Lehren aus dem Bau teilhaben lassen.

Habe, wie letzte Woche angesagt experimentiert, wie man die Kanten färben kann. Die Variante mit dem Pinsel hat hat mich nicht ganz so überzeugt, die Mine des Farbstifts anfeuchten und dann sachte auftragen hat dagegen sehr gut geklappt.

Der Montagabend stand zunächst im Zeichen der Komplettierung des Rumpfes, d.h. Anker, Ankerspills, Luken, Bugwappen, etc.

Zunächst zu den Ankern. Mit Cutter die verdoppelten Teile heraustrennen, verkleben und anschließend die Kanten schwarz gefärbt. Einen der Anker habe ich mit Filzstift gefärbt, um den Vergleich zum Aquarellstift zu sehen, in der Tat, es gibt so einen glänzenden Effekt, der nicht mit der Farbe des Bauteils korrespondiert. Die anderen drei dann also mit Aquarellstift gefärbt.

Die Anker haben etwa eine Stunde lang getrocknet, danach habe ich sie in die Ankerklüsen gesetzt. Währenddessen habe ich die Ankerspills vorbereitet.
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30

Freitag, 19. Februar 2010, 21:08

Vorher die Ankerketten (Teile 33 - 33d) verdoppelt, sauber trocknen lassen, ebenfalls mit dem Cutter heraustrennen und Kanten schwarz färben. Danach das Ganze auf die vorgesehen Stellen geklebt.

Die Ankerspills (Teile 35 - 35f) werden aus je insgesamt 10 Bauteilen zusammengesetzt. Das Handrad kann man entweder verwenden wie es aufgedruckt ist, also mit schwarzen Räumen zwischen den Speichen, oder man kann die Zwischenräume entfernen.

Habe mich für das Ausschneiden entschlossen, auch auf die Gefahr hin etwas kaputtzuschneiden. Mit dem Cutter hat das auch ganz zufriedenstellend funktioniert. Die Spills zusammengesetzt und trocknen lassen.

Die Verklebung habe ich ab jetzt eigentlich nur noch mit UHU-Alleskleber vorgenommen, und bei feinen Bauteilen den Kleber mit einer Nadelspitze oder dem Stecknadelkopf aufgetragen.
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31

Freitag, 19. Februar 2010, 21:21

Letzter Schritt des Montags war das Bauen der noch übrigen Luken und Niedergänge (Teile 36 - 36b) , des Heckverholspills (Teile 37 - 37d), Lüfter und Stützen (Teile 38 - 38b) auf der Back, dem Aufbaudeck und auf dem Heck.

Nach der Bauanleitung ist vorgesehen die Poller (Teile 39 - 39b) und die Seiltrommeln (Teile 40 - 40a und 41 - 41a) vor dem Aufbau der weiteren Baugruppen zu fertigen und anzubringen. Darauf habe ich zunächst verzichtet, weil ich erst die großen Aufbauten fertig haben will, ehe der "Kleinkram" kommt, der möglicherweise nur abfällt oder verknickt werden kann.

Hier einige Eindrücke der einzelnen Teile.
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Freitag, 19. Februar 2010, 21:59

Dienstag

Heute konnte ich mit der Brücke (Teile 42 - 42f) beginnen. Wie bisher auch habe ich die Fenster und Bullaugen transparent gestaltet. Wie runden Bullaugen zunächst mit der Zange ausgestanzt und die Fenster der Brücke mit dem Cutter sehr vorsichtig herausgetrennt. Die Löcher danach mit sehr wenig Klebstoff (sonst wellt sich der Karton) mit Transparentpapier hinterklebt. Die Luken für die Bullaugen und die Türen werden wieder plastisch dargestellt. Die Positionslampen habe ich mit roten bzw. grünen Aquarellstift gefärbt.

Den "Sockel" des Gefechtsturm wurde, nachdem er gut getrocknet war gefaltet und anschließend zusammengeklebt.

Das Aufsetzen aufs Deck, bzw einpassen auf die markierte Position war problemlos.
Eine der großen Lehren für das nächste Modell ist, das ich die einzelnen Decks trockener verkleben werde, und auch den Karton verdoppele. Die Spanten drücken teilweise durch, was zu einer leichten Wellenbildung im Deck führt. Sieht nicht nur doof aus, sondern beeinflußt natürlich auch den weiteren Aufbau.

Der Brückenanbau (Teile 43 - 43d) wurde wie gehabt vorbereitet, das heißt Bulleyes und Luken ausgestanzt und hinterklebt.
Für das Dach des Anbaus ist auf dem Bogen die Reling vorgedruckt. Diese habe ich entfernt, bzw. zur Klebelasche umgewandelt, da ich die Relings der LEIPZIG mit Lasercut-Teilen darstellen möchte.
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Freitag, 19. Februar 2010, 22:19

Mittwoch

Zunächst habe ich die noch verbliebenen Luken, die noch zum Brückenanbau gehören gefertigt und aufgesetzt. trotz des Vorsatzes die Fenster transparent darzustellen, habe ich aufgrund der geringen Größe hierbei darauf verzichtet. Wäre viel zu friemlig geworden... ;) :D

Das untere Brückendeck (Teile 44 - 44h) wird ausgeschnitten, die Öffnungen für die Niedergänge hinuter zum Aufbaudeck mit dem Cutter herausgenommen und das Schanzkleid hochgeklappt und von außen mit den vorgesehenen Teilen beklebt. Auch hier habe ich sehr wenig Kleber verwendet, um ein Wellen des Kartons zu vermeiden. Die Schanzkleider der runden Nocken habe ich nach gutem Trocknen und einen dünnen Pinsel gelegt und gerollt und so vorgerundet.

Die Nocken vorne werden auch erst dann mit dem Schanzkleid versehen. Gut trocknen lassen, sauber falten und stumpf verkleben. Kleber wieder mit Stecknadelkopf aufgetragen.

Das Deck habe ich zunächst bestimmt eine Stunde trocknen lassen. Dabei habe ich es mit leichten Gewichten beschwert, damit es sich nicht doch verzieht. Währenddessen habe ich die Wände (Teil 45 - 45a) wie üblich vorbereitet.

Beim Eibau des Decks bildet die vordere Wand den Abschluß des Steuerhauses und schließt Richtung Heck mit der Rückwand des Brückenhauses ab.

Die Paßgenauigkeit war gut, d.h. die Ausschnitte in der Brückenwand haben wie angegossen zu den Nocken gepaßt- lediglich die vordere Wand am Steuerhaus war nicht optimal, zwar noch in der Toleranz, aber nicht optimal.

Das Deck hat auch leicht beschwert gut getrocknet.

Nach etwa einer viertel Stunde habe ich die bereits gefertigten Wände aufgesetzt.
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Freitag, 19. Februar 2010, 22:34

Das obere Brückendeck (Teile 46 - 46e) schließt das Steuerhaus nach oben ab und überdeckt den Gang bis zum bereits aufgebrachten hinteren Haus. Das Deck wird am hinteren Ende auf einer Lasche gehalten, die in die Wand im Haus (Teil 45) gesteckt wird. Dazu muss unbedingt der vorgesehene Schlitz ausgeschnitten werden, ehe das Haus aufgeklebt wird.

Das Schanzkleid Richtung Bug wird wieder mit dem Pinsel vorgerundet, danach hochgeklappt und auf das Deck geklebt. Bb hinten ist die Zugangstür separat einzufügen.
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Freitag, 19. Februar 2010, 22:41

Der Kommandostand (Teile 47 - 47k) ist ein rundes Bauteil. Wieder habe ich mit dem Pinsel die Rundungen vorgeformt. Richtung Bug sehr stark, an den Flanken und Richtung Heck schwächer, um die Form des Aufdrucks auf dem Deck zu erreichen. Oben und unten habe ich die vorgesehenen und verdoppelten Strukturteile eingesetzt, die die Form des Kommandostands stützen. Sie wirken quasi wie waagerecht eingesetzte Spanten. Nach oben wird der Kommandostand mit dem entsprechend geformeten Dach abgeschlossen. Auf dem Dach sind die Aufnahmepunkte der Periskopanlage dargestellt und für die 6m Entfernungsmeßbasis für den Einsatz der Schiffsartillerie.

Mit dem Aufbau des Kommandostands war der Mittwochabend beendet. Die eben genannten Geräte habe ich mir, da es schon wieder nahe Mitternacht war für den Donnerstag aufgehoben. :D
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Samstag, 20. Februar 2010, 09:05

Donnerstag

weiter gings zunächst mit dem 6m - Entfernungsmesser und den Periskopen, die auf dem Kommandostand unterzubringen sind. Der E-Messer besteht im Wesentlichen aus einer Röhre, der Halterung und einer Bodenplatte, die auf einem kleinen Zylinder sitzt.
Beim Bau ist darauf zu achten, dass die schwarzen Punkte, die die Optik des E-Messers darstellen sollen nach vorne zeigen. Zur Erhöhung der Stabilität des E-Messers habe ich eine gekürzte Stecknadel in die Röhre geklebt.

Ich habe den E-Messer drehbar gebaut, indem ich die Bodenplatte nicht unmittelbar mit dem Zylinder verklebt habe, sondern einen Zylinder, der bündig im anderen sitzt verwende. Sinn der Sache ist, dass der E-Messer wie später auch die Schiffsartillerie in die Richtung des Gegners deuten kann.

Die Periskope werde, einfach durch kleine Zylinder mit Deckel dargestellt.
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Samstag, 20. Februar 2010, 09:42

Es folgte unmittelbar die Admiralsbrücke (Teile 48 - 48m). Eine Baugruppe, auf das ich mich schon besonders gefreut habe, da der Stand des Admirals tatsächlich mit durchsichtigen Fenstern gebaut werden kann, wenn man das möchte. Wir werden es gleich sehen.

Zunächst alle Fenster ausgeschnitten, die seitlichen Wände des Stands verdoppelt und dann das Deck gebaut. Die Schanzkleider habe ich wie beim unteren und oberen Brückendeck (s.o.) verarbeitet und um die Nocken herumgeklebt. Die vordere Wand muss man wegen der ausgeschnittenen Fenster sehr genau ankleben, damit nicht vorne der weiße Rand hervorblitzt.

Das Admiralsdeck sitzt hinter dem oberen Brückendeck auf dem bereits aufgesetzten Haus und schließt mit dem hinteren Schanzkleid des oberen Brückendecks ab. Beim Aufsetzen muss unbedingt daruf geachtet werden, dass die für den Mast vorgesehenen Löcher genau übereinander liegen.
Da es vergleichweise weit Richtung Heck herausragt wird es, wie im Original von insgesamt 7 Konsolen gehalten.
Die Halterungen der großen Nocken der Admiralsbrücke kann man durch herausschneiden der schwarzen Felder transparent darstellen. - Gesagt getan, anschließend mit grauem Aquarellstift gepönt und gut getrocknet.

Das Anbringen der Konsolen bekommt man nur mit einer spitzen Pinzette hin, zumindest ich mit meinen Pranken 8)

Die Admiralsbrücke habe ich zum Antrocknen mit einem Textmarker beschwert.
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38

Samstag, 20. Februar 2010, 11:28

Hallo Pietje,
wer wie du die Ankerspillräder mit dem Messer ausschneiden kann braucht bestimmt keine Fertigteile für die Reling und andere Kleinteil. Probier's mal. Ich kann dir versichern, es geht.

Mit vielen Grüßen

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Maxe

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Samstag, 20. Februar 2010, 12:45

Tach Pitje,
Deinen "Kleiner Kreuzer Leipzig" sehe ich mir ab und zu an. Er unterscheidet sich doch von meinem "Leichten Kreuzer Königsberg"?? Ein Schwesterschiff kann Dein Kreuzer wohl nicht sein?
Gruß Maxe

Pitje

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Samstag, 20. Februar 2010, 12:48

Hi modellschiff,

wäre auch mal einen Versuch wert, wenn dieses gefriemel nicht wäre.. :D :D naja ist ja mit Sinn der Sache - ich werde es probieren und berichten. Alleine für die Spills zum Ausstechen habe ich pro Stück eine viertel Stunde gebraucht...

Was ich aber erst im Nachhinein festgestellt habe, denn irgendwie hat das Bauen eine meditative Wirkung - ehe ich mich versehe sind schon wieder 3 oder 4 Stunden rum.

So long
Gruß

Pitje
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