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Maxe

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1

Samstag, 20. März 2010, 14:38

[Fertig] Junkers Ju-88 A-4, Maly Modelarz 7-8 2000, Maßstab 1:33

Der Modellbaubogen von Maly bringt die Junkers Ju-88 A-4 mit einem netten Vorderbild auf meinen Basteltisch. Es handelt sich um die B3B des KG 54. Das Modell zeigt die typische Tarnung des Mittelmeerraumes, wo dieses Flugzeug 1942 eingesetzt wurde.

Ausgesucht habe ich die Junkers, weil ich im Forum keine Ju-88 gefunden habe.
Der Bogen hält auf den ersten Blick nicht das, was das Titelbild vespricht. Alle Linien sind doch recht dick, aber am Ende wird das nicht so sehr auffallen. Bei der Saab JA-37 Viggen von Hobby Model war mein erster Eindruck ähnlich und dann rollte ein tolles Modell aus dem Hangar.
Die Bauanleitung hält sich in Grenzen, aber wer braucht sie schon. Die etwas mehr als 300 Teile bringen ein recht großes Flugzeug zusammen. Die Spannweite beträgt 610mm und die länge 440mm.
Und der Konstrukteur war Bohdan Wasiak. Dann wollen wir mal sehn, was der so kann.
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2

Samstag, 20. März 2010, 14:44

Servus Thomas,

sind dir die Fly-Modelle ausgegangen ?
Ich haette da noch einige rumliegen ....
Die Ju-88 ist ein schoener Flieger - der MM Bogen ist fuer einen Fly-Profi eigentlich keine grosse Herausforderung - also dann mal los !

PS : die Doppelspantbauweise ist bei MM eher aetzend ....

Gruesse
Klaus

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Gummikuh

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3

Samstag, 20. März 2010, 14:56

Hey, Maxe,

klasse! Ich bin gespannt. Ich hatte mal die Ju88 von GPM gebaut und mit dieser hier habe ich immer mal geliebäugelt.
Ich bin gespannt, was du draus machst...
Wasiak kenne ich nur von moderneren Fliegern aber gebaut habe ich noch nichts von ihm. Schon deshalb sehe ich mit FReude deinem Baubericht entgegen.

Und ja....Klaus´ Frage kann ich mich nur anschließen: keine Fly-Bögen mehr da? Alles an Waltair verhökert? Ich kann nötigenfalls aushelfen.

Viele Grüße

till

@ Klaus: du hast nicht zufällig noch die alte Grelczak-Beaufighter? Und willst sie loswerden? (Hoffnung....)
Is das Kunst, oder kann das wech?

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4

Samstag, 20. März 2010, 21:09

Hallo Thomas,

Klasse, dass sich Modellbauer wie Du auch an als relativ leicht zu bauende Fliegermodelle trauen.
Ich habe, genau wie Till, ebenfalls vor ein Paar Jahren die Ju-88 A-4 von GPM gebaut - ein geiles Modell.
Ich wünsche dir für deinen Bau ein gutes Gelingen, und werde den Thread interessiert mitverfolgen.
Übrigens gibt es hier in Forum doch zwei Bauberichte von der Ju-88: ein davon von der Version von GPM (falls ich mich nicht irre von Zaphod), und ein von der Ju-88 C-6 von Halinski (Military Model 3-4/2003), den Erbauer weiß ich leider nicht, aber versuch doch mal es mit der Suchfunktion, diese Bauberichte zu finden.

Grüße

frettchen

Herbie

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5

Samstag, 20. März 2010, 22:42

Hallo Maxe
Ich habe den Bogen schon seit neun Jahren bei mir liegen, habe mich aber noch nicht getraut ihn anzuschneiden da die Farben meiner Meinung nach nicht sauber gedruckt sind. Bei meinem Bogen sind bei der Tarnbemalung die braunen Felder des Rumfs und des Leidwerks in einenem dunklen Braun, die der Tragflächen aber in einem gelblichen Braun. Ist das bei deinem Bogen genauso oder habe ich einen Fehldruck erwischt??
Troztdem freu ich mich schon jetzt auf deinen Baubericht, denn über die JU 88 gibst ja nicht so viele.
Viele Grüße Herbie

Maxe

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Sonntag, 21. März 2010, 12:56

Fly Modelle kann doch jeder und darum versuche ich mal was anderes. Aber der ein oder andere Flybogen lacht mich schon wieder an :D
Aber jetzt mal ohne Flachs: Die Flybögen haben zu Unrecht einen schlechten Ruf. Sie lassen sich recht gut bauen. Und mit Passungenauigkeiten haben auch andere Verlage so ihre liebe Not. Das muß auch mal gesagt werden.

Dies mal beginne ich mit dem Heck und fertige den Rumpf bis zum Cockpit.
Bild 1 zeigt wie es gemacht werden soll. Die Teile 7a, 83a und 84a werden in die Beplankung geschoben, um die Form zu geben. Das ist eine Methode die wohl Maly speziell ist. Ich probiere es mal aus. Erfahrungen sammeln ist nie verkehrt.
Dies gebogenen Teile am Rande der Leitwerke sollen 1mm dick werden und die Beplankung schließen. Das ist grober Unsinn! Ich nehme wie immer dünne Kartonlaschen, die ca. 1mm vom Rand aufgeklebt werden und die Beplankung schließen.
Im Bild 2 sieht man noch mitte links das selbst angefertigte Innenleben zur Aufnahme des Heckspornrades. Der Konstrukteur hat dort nichts vorgesehen. In dem Bereich klafft ein großes Loch. Mehr nicht.
Bild 3 zeigt die 3 Kästen, die in die Beplankung geschoben werden.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bisher ist alles passig. Nur auf dem Seitenruder kann man die Kante des eingeschobenen Kastens erahnen.

Herbie: Der Bogen zeigt keine Farbabweichungen zwischen Rumpf und Tragflächen. Alles in einem einheitlichen Okker. Dein Bogen hat da wohl ne Macke.
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Maxe

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7

Montag, 22. März 2010, 19:13

RE: Junkers Ju-88 A-4, Maly Modelarz 7-8 2000, Maßstab 1:33

Ein paar Kleinigkeiten. Gerundet, vorn und hinten einen Deckel drauf, fertig ist die Laube. War problemlos.
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Maxe

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8

Dienstag, 23. März 2010, 10:02

RE: Junkers Ju-88 A-4, Maly Modelarz 7-8 2000, Maßstab 1:33

Die Bauanleitung zeigt für die Befestigung der Heckspornrades so gut wie nichts. Also einen kleinen Kasten selber aus Karton angefertigt. Man beachte noch einmal Bild 2. Zur Aufnahme setze ich wie immer schon ein kleines Papierröhrchen ein. Ein wenig Arbeit macht die Nachbildung der Kontur der beiden Spannten des Kastens. Etwas fummelig gestalltet sich dann der Einbau und Verkleben des Kastens. Die Beplankung schließen, den Kasten einkleben und erst danach die Spannten 6a +b (Bild 2) vorn und hinten einsetzen. Aber wem sag ich das schon. Die Reihenfolge ist ja logisch. Nur nichts schreiben ist auch doof.
Es lohnt den kleinen Aufwand, das ist das, was ich eigentlich sagen wollte.
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Gummikuh

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Dienstag, 23. März 2010, 10:28

RE: Junkers Ju-88 A-4, Maly Modelarz 7-8 2000, Maßstab 1:33

Moin, Maxe,

prima! Die kleinen zusätzlichen Details beim Bauen werten ein Modell enorm auf, finde ich.
Was ist mit deen Hauptfahrgestellschächten? Sind die auch nicht dreidimensional?

Viele Grüße

Till
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Maxe

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Mittwoch, 24. März 2010, 15:57

RE: Junkers Ju-88 A-4, Maly Modelarz 7-8 2000, Maßstab 1:33

Teil 38b im Bild 12 habe ich wieder nicht verwendet. Eine dünne Lasche zum Schließen ist die richtige Wahl. Und was den Innenkasten Teil 38a angeht, da kann ich nur sagen, bei mir ist der Versuch mißlungen. Dazu Bild 14. Mein Fehler war, das ich die gesamte Fläche mit Uhu eingetrichen hatte. Nur eine Linie wie beim Koksen auf der Ober- und Unterseite des Kastens 38a hätte bestimmt ein besseres Ergebnis gebracht. Ein Spanntengerüst ist wohl besser geeignet.

Ruhig Brauner, zum Hauptfahrwerkschacht komme ich noch.
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Walter

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Mittwoch, 24. März 2010, 16:28

Hallo Thomas!

Da hast Du Dir wieder ein sehr interessantes Modell ausgesucht, bin schon gespannt, wie das weitergeht =)
Maly Modelarz macht das überhaupt gerne so mit Laschen oder Spanten innendrin für Flügelhinterkanten, ich komm da ehrlich gesagt auch ganz gut ohne klar. Eine vorsichtige stumpfe Verklebung an der Rückseite reicht für gewöhnlich völlig aus.

Noch gutes Gelingen!

Liebe Grüße,
Walter
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Henryk

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12

Mittwoch, 24. März 2010, 16:48

Hallo Maxe,
diese Methode (Wasiak? – ich kenne es von Yak-3) kann ich auch nicht nachvollziehen, in Beschreibung wird allerdings empfohlen, den Rand des Teils 38 b schräg abzuschleifen, damit die so entstandene Kante nicht so unnatürlich dick wird.
Herzlichste Grüße
Henryk

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13

Mittwoch, 24. März 2010, 18:12

Servus Thomas,

diese "Innenkaesten" bringen idR nichts, die Kanten druecken sich nur durch und ein Verkleben (flaechig/streifig oder punktuell) mit der Fluegelabwicklung ist die Eintrittskarte fuer Welligkeit und Torsion.
Der Fluegel erhaelt seine Formspannung doch eh ueber die Verklebung der Abwicklungsenden. Ein lose eingelegtes Innenskelett, sei es durch Interpolation von Laengs- oder Querspannten im "richtigen Abstand" bringt hier deutlich bessere Ergebnisse - wichtig ist nur die Vermeidung von Spannungskomponenten, die von der Flaechennormalen abweichen.
Gegebenenfalls muss man die Klebeueberstande mit dem Lineal und Skalpell "begradigen". BT 38b ist wirklich ueberfluessig, ein Anschleifen der Klebekanten der Abwicklung bringt mehr - das Fluegelende sieht besser spitzauslaufend aus als mit einer "geraden Fase" in doppelter Kartonstaerke.

Carry on, Brauner -- vergiss den Futtersack mit Hafer nicht! Nur mit Sprit biste fit!

Gruesse
Klaus

Gummikuh

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Mittwoch, 24. März 2010, 18:55

Hey, Maxe
(@ Klaus:),

sehr schön, nett geschrieben. Ich blick´s zwar noch nicht so ganz, aber mehr oder weniger verstehe ich, was du meinst.
Mit "Innenkästen" meinst du diese WHV-Methode, sehe ich das richtig? Wenn ja, schon klar. Die Dinger müßten ja im Querschnitt der Flächenkrümmung folgen, sonst Kanten durchdrück....

Diese Kartondinger für Flächenenden etc. kann man sich auch meiner Ansicht schenken (Naja, bei richtig großen Dingern vielleicht nicht (Privateer-Seitenleitwerk)).

Go on, Blackie, nur mit Roggen kannste joggen....


Wiehernd

Till
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Maxe

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15

Samstag, 27. März 2010, 10:09

Teil 38c wird nicht verwendet und den Spannt 1b habe ich nicht wie im Bild 15 dargestellt geteilt, sondern einen 1mm breiten Schlitz eingeschnitten. Das dient nur zur Stabilität. Natürlich muß das Gegenstück Teil 01 im Bild 18 zusehen entsprechent ausgeklinkt werden.
Bild 18 zeigt auch einen selbst angefertigten Trichter, der zur Einführhilfe gedacht ist. Das Bild 18 zeigt mehr als tausend Worte wie ich das meine. Das Teil 01 würde ohne diese Konstruktion irgendwo in der Tragflächer herum geistern.
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16

Samstag, 27. März 2010, 10:12

Nun sitzt das Ende des Teils 01 da, wo es auch sitzen soll. Das Bild 21 und 22 zeigen das sehr schön.

Zur Info an Herbie: Bild 23 zeigt keine Farbabweichung bei den okkerfarbigen Tarnflecken zwischen Rumpf und Tragfläche.
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17

Samstag, 27. März 2010, 10:48

Moin, Maxe,

das ist ja eine tolle Konstruktion mit dem Trichter im Flügel!
Du hast irgendwie ein Faible für einfache aber geniale Konstruktionen, scheint mir. Mir fallen ad hoc zwei Flieger ein, bei denen das eine Riesenhilfe gewesen wäre.

Was ich ziemlich seltsam finde, ist, daß die Tragflächen innen an der Vorderkante zusammen gefügt werden.
Aber du hast das ja offensichtlich souverän bewältigt.

Wir sind gespannt

Till
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Zaphod

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18

Samstag, 27. März 2010, 12:21

Hallo Maxe,

die Trichter-Idee ist wirklich klasse, wie Till schon sagte, es gibt viele (ältere) Modelle, bei denen das DIE Lösung ist. Ich muss direkt mal meine Kate von MM rauskramen und schauen, ob da auch ein Trichter gefragt ist.

Zaphod

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19

Samstag, 27. März 2010, 12:41

Zitat

Original von Maxe
Teil 38c wird nicht verwendet und den Spannt 1b habe ich nicht wie im Bild 15 dargestellt geteilt, sondern einen 1mm breiten Schlitz eingeschnitten. Das dient nur zur Stabilität. Natürlich muß das Gegenstück Teil 01 im Bild 18 zusehen entsprechent ausgeklinkt werden.
Bild 18 zeigt auch einen selbst angefertigten Trichter, der zur Einführhilfe gedacht ist. Das Bild 18 zeigt mehr als tausend Worte wie ich das meine. Das Teil 01 würde ohne diese Konstruktion irgendwo in der Tragflächer herum geistern.


Zum Trichter hätte ich noch einen gewissen Tipp....

Mach statt einen Knick einfach ne Rundung, wobei die Rundung ja nicht definiert sein muss.
Aber dadurch gleitet es sanft rein und man hat keine Probleme wenn evt bei der Knickstelle Ausbrüche sind.....

Maxe

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20

Sonntag, 28. März 2010, 23:19

RE: Junkers Ju-88 A-4, Maly Modelarz 7-8 2000, Maßstab 1:33

Wie in der Bauzeichnung Rys. 8 zu sehen ist, gibt es auch hier keine Innenverkleidung. Also selber anfertigen (Bild 26).
Die Spannten der Motorgondel kann man mit der Teilenummer nach hinten oder nach vorn aufkleben. Die Folge ist, die Gondel kippt nach links oder rechts, weil die Spannten nicht symetrisch sind. Ich habe mich für Teilenummer nach hinten entschieden. Der Bauplan Rys. 8 zeigt das auch so.
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Maxe

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21

Sonntag, 28. März 2010, 23:23

Bei der Beplankung der Gondel war dann aber jede Menge Schnippelarbeit nötig. Habe es aber so einigermaßen hin bekommen. Auf der anderen Seite habe ich es dann anders herum gemacht, also die Teilenummer nach vorn. Der Effekt war der gleiche. Wieder paßte wenig zusammen. Also wieder Schnippeln.
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Walter

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22

Montag, 29. März 2010, 09:21

Hallo Thomas!

Das hast Du aber super hinbekommen, auf den Bildern ist eigentlich nicht zu sehen, daß Du da fixeln musstest.

Ich weiß nicht warum, aber ich hab bis dato bei fast allen meinen Modellen die Erfahrung gemacht, daß die Motorgondeln (oder externen Triebwerke) immer schlecht passen (teilweise nämlich richtig schlecht). Der Rumpf war meistens super, man erwartet das Gleiche bei den Gondeln und wird leider immer wieder herb enttäuscht (ich letztens ja auch wieder bei der A-10, da hab ich glücklicherweise schon vorher gesehen, daß man da einen Zwickel einsetzen muss..). Wahrscheinlich muß ich einfach mal eine Zweimot von Halinski bauen ;)

Liebe Grüße und weiterhin gutes Gelingen!
Walter
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23

Montag, 29. März 2010, 13:34

Moin Thomas,

das mit den Spanten der Triebwerksgondeln ist doch klar :
die Tragflaechen sind leicht V-foermig nach "oben" gelupft, die Triebwerke haengen aber nivelliert zur Horizontalen - also die hoeheren Spanten muessen nach aussen - sieht man doch auch im ersten Bild.
Gruesse
Klaus (dem)

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Maxe

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24

Montag, 29. März 2010, 16:30

Hallo Walter,
hast Du recht. Die Passgenauigkeit der Gondeln sind häufig ein Schwachpunkt der Modelle. Die Zwei- oder Viermots haben damit zu kämpfen. Till (Mosquito) oder Jörg Schulze (Lancaster) können das sicher bestätigen.

Leider bin ich schon mit der Beplankung der Motorgondel fertig, kann also nicht am Original zeigen, wie ich was gemacht habe. Aber hier einen kleinen Ausflug in die Wunderwelt der Tricks im Kartonmodellbau.
Nach dem das Spanntengerüst auf die Unterseite der Tragfläche geklebt ist (Bild A), schneide ich eine grob zugeschnittene Papierschablone so aus (Bild B), das sie auf die Spannten passt und einen schönen Anlage an die Tragfläche bildet. Im Bild C muß man sich natürlich die Beplankung wegdenken. Diese Schablone lege ich auf die noch nicht ausgeschnittene Beplankung (Bild D) und überprüfe die Außenkontur. Wenn sie nicht stimmt bin ich schon vorgewarnt und kann dann entsprechend der Schablone die Beplankung ausschneiden.
Geschrieben hört sich das kompliziert an, aber die Bilder geben das recht gut wieder, was ich meine.

Klaus: so habe ich auch gedacht und gemacht (Bild A). Doch dann paßte nix. Also denke ich: falsch gedacht, machs auf der anderen Seite anders rum. Wieder falsch gedach, denk ist. Fazit: wie des denkst ist ist bei diesem Bogen falsch gedacht.
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  • Schablone Motorgondelbeplankung (2).jpg
  • Schablone Motorgondelbeplankung (3).jpg
  • Schablone Motorgondelbeplankung (4).jpg

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Gummikuh

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25

Montag, 29. März 2010, 17:07

Hey, Maxe,

jupp, kann ich bestätigen.
Eine Fehlerursache ist aber sicherlich auch bei all diesen Dingern, daß da recht komplizierte Formen aufeinandertreffen, bzw. sich in der Konstruktion durchdringen. Ich würde mal schätzen, daß es schon schwer genug ist, eine rundee oder ovale Motorgondel vernünftig an ein Flügelprofil dranzukonstruieren (noch dazu ohne CAD-Program).
Aber beim Bauen braucht man nur irgendwo etwas zuviel abzuschneiden, oder eine zusätzlie Lasche draufzukleben und schon stimmt da nix mehr.
Schön ist es natürlich, wenn da noch Kehlbleche draufkommen, aber das ist nun leider weder bei der Ju so, noch bei der Mosquito so gewesen.
Da muß man durch.

Viele Grüße

till

P.S.: Bei der Fly-Meteor hat der Konstrukteur das anders gelöst: da wird der Flügel aufgetrennt, so daß nur noch kleine Zapfen stehen bleiben. Die sollen dann in Schlitze in den Turbinengondeln. Aber ob das der Bringer ist....????
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Montag, 29. März 2010, 17:40

Übergänge...

Moin zusammen,

...das alte Problem.

Ich regle das (nach einem Tipp von hier!) indem ich einen schmalen Streifen Zeitungspapier einleime, und den durchtränkten Streifen über den Spalt klebe.
Passende Farbe drauf, und gut!

Gruß
Hadu
Meryl Streep: "Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle"

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Maxe

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Dienstag, 30. März 2010, 18:23

RE: Übergänge...

Bei dieser Baugruppe passte alles gut zusammen. Einige zusätzliche runde Spannten habe ich zur besseren Stabilität und Formgebung eingesetzt. Nur beim Teil 65 war einiges an Anpassungsarbeiten nötig.
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  • Triebwerk (4).jpg
  • Triebwerk (5).jpg
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Mittwoch, 31. März 2010, 19:10

Der Propeller:
Das Blatt besteht aus einem 1mm dicken Karton (Bild 36), das mit den schwarzen Teilen 106/107 beplankt wird. Dabei ist es nötig das Teil 105 an den Kanten spitz an zu feilen.
Zusätzlich (Bild 38) habe ich noch 3 1/3 Kreissegmente Teil B und einen Deckel Teil C aus 1mm dicken Karton angefertigt. Die Kreissegmente sind an den Geraden jeweils 0,5mm kleiner, so das sich beim zusammenlegen der 3 Segmente immer ein Schlitz von einem Millimeter ergibt. Diese Schlitz dient der Aufnahme des 0,8mm Drahtes, der im Propellerblatt steckt (Bild 38). Nun noch den Deckel C aufgeklebt (Bild 40) und man hat ein rundes Teil mir 3 Schlitzen zur Aufnahme der Blätter. Einfacher gehts nicht. Allerdings ist ein wenig Mehraufwand nötig, das Ergebnis loht den Aufwand alle mal.
Und hinterher klopft mir die Lebensgefährtin anerkennent auf die Schulter (schön wärs!).
»Maxe« hat folgende Bilder angehängt:
  • Propeller (1).jpg
  • Propeller (2).jpg
  • Propeller (3).jpg
  • Propeller (4).jpg
  • Propeller (5).jpg
  • Propeller (6).jpg

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Mittwoch, 31. März 2010, 19:11

Gut sieht er aus. Und natürlich so fotographiert, das man die hässlichen Stosskanten nicht sieht. :D
»Maxe« hat folgendes Bild angehängt:
  • Propeller (7).jpg

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Mittwoch, 31. März 2010, 20:29

Hallo Maxe,


ich schaue immer gerne in den Baubericht, weil zusätzlich Deine pfiffigen Tipps anfallen - beim Propeller - wieder was gelernt !

Zaphod

Henryk

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Mittwoch, 31. März 2010, 20:38

Hallo Maxe,
auf den Bildern 41/42 sieht kann ich es nicht so gut sehen/erkennen; hast Du die unterschiedliche Steigung (Einstellwinkel) der Propellerblätter berücksichtigt?
Schöne Arbeit!
Herzlichste Grüße
Henryk

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Maxe

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Donnerstag, 1. April 2010, 09:56

Hallo Henryk,
es gibt sogar eine schräge Markierung für die richtige Stellung der Blätter auf dem Spinner. Da macht der Konstruckteur einen guten Job, aber für die Fahrwerke keine Schächte!!
Gruß Maxe

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Dienstag, 6. April 2010, 11:55

Für die Cockpitsektion gibt es für den Bau drei Versionen.
Zum einen die einfache: Unterwanne, Nase und Cockpit werden ohne Innereien und Verglasung gebaut. Nur ein Spanntengerüst, das verkleidet wird. Nicht atrktiv, aber eine gute Möglichkeit ein immer noch ansprechendes Modell auf die Beine zu stellen.
Oder die aufwendige Variante: Alles, Nase, Unterwanne und Cockpit lassen einen Blick in das Modell zu.
Dann einen Mix aus beiden Möglichkeiten, zu dem ich mich entschieden habe. Das Cockpit wird mit Leben erfüllt, die Nase und die Unterwanne wird mit Spanntengerüst und ohne Einblick in die selben gefertigt. Diese Version ist meiner Meinung nach die beste Möglichkeit, weil die Nase und die Unterwanne überhaupt nicht detailiert ist. Einen Blick in die Nase und die Wanne schrecken nur ab und entwerten das Modell.
Nun zum Cockpit. Einen zusätzlichen Spannt (Bild 44) habe ich dort eingesetzt. Er dient zur Versteifung der Beplankung und zum Befestigen der Rückwand Cockpit. Der Boden und die Rückwand bestehen aus einem Stück (Bild 43, Teil A). Dieses Teil A hat kaum Befestigungsmöglichkeiten, daher ist es nötig diesen Spannt einzusetzen. Der Boden hat seitlich zwei längere Laschen mit denen der Boden an den senkrechten Cockpitseitenteilen angeklebt werden soll.
Leider passt der Boden der Länge nach nicht ins Modell. Daher habe ich das Teil (Bild 46, Z) vom Boden abschneiden müssen und klebe es später auf den vorderen Spannt. Der vordere Spannt wird noch mit dem Instumentenbrett (Y) beklebt und alles was noch als Schnittkante sichtbar ist, geschwärzt.
Im Bild 45 ist ansatzweise zu erkennen, das ich noch eine graue Verblendung (X) eingeklebt habe. Durch das offen Kabinendach würde ohne diese Verblendung eine große weiße Fläche sichtbar sein.
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Freitag, 9. April 2010, 22:08

Das ist die einfache Variante. Die verglaste Nase würde den Blick auf ein inneres Nichts freigeben und wird den Betrachter entäuschen. Daher diese Version.
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Freitag, 9. April 2010, 22:10

Hier war einiges an Nacharbeit nötig. Es war so viel weg zu schneiden, das an einigen Stellen der äußere Kanzelrahmen völlig fehlt. Bei dieser Variante fällt das kaum auf. Bei einer Verglasung aber sofort. Also ist die Nasenverglasung bei dem Maly Model nicht zu empfehlen.
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Samstag, 10. April 2010, 23:15

Die Unterwanne besteht aus Beplankungen und einem Spanntengerüst. Das sollte man aber nicht zusammen kleben, weil a der Längsspannt zu lang ist (Bild 57) und b die 3 Querspannten sitzen zwar an der richtigen Stelle (Billd 56), aber die Markierungen auf der Zelle stimmen nicht, was aber nicht wichtig ist. Die Position der Querspannten gibt ja die Längsrippe vor.
Bild 58 und 59 zeigt den altbekannten Trick noch einmal.
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  • Wanne (2).jpg
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Samstag, 10. April 2010, 23:16

Damit das alles passt, muß der Längsspannt bei X (Bild 61) getrennt und um ca 4 mm gekürzt werden.
Im Bild 60 und 61 zeige ich, wie ich das Hinterteil der Wanne mit zusätzlichen Spannten (a+b) geformt und verstärkt habe. Also zunächst das Hinterteil aufkleben und erst danach das gekürzte Spanntengerüst (Bild 62 X) an den Spannt des Hinterteil schieben und kleben. Nun noch die restlichen Beplankungen verarbeiten. Auch bei der Baugruppe Unterwanne war jede Menge anpassung nötig.
Mit Blut, Schweiß und Tränen (W.Churcill) bin ich bei der Nase und der Unterwanne noch zum einem passablen Ergebnis gekommen.
»Maxe« hat folgende Bilder angehängt:
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  • Wanne (6).jpg
  • Wanne (7).jpg
  • Wanne (8).jpg
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Sonntag, 11. April 2010, 19:51

Zum ersten mal was ohne Kuststofhaube gebaut. Man hat zwar einen guten Einblick ins Cockpit, ich denke mit einer Haube sieht das Ganze einfach besser aus.
Bild 71 und 72, dort sitz der Haken. Der Kabinenrahmen ist vorn zu kurz. Ich musste ihn trennen und mehrere Rahmenteile verlängern. Diese zusätzlichen Rahmenteile habe ich aus den Teilen XX heraus geschnitten. Keine Glanzleistung von mir, aber na ja, watt solls.
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Sonntag, 11. April 2010, 19:59

Zitat

Original von Maxe
Zum ersten mal was ohne Kuststofhaube gebaut. Man hat zwar einen guten Einblick ins Cockpit, ich denke mit einer Haube sieht das Ganze einfach besser aus...

Ich habe es nicht verstanden; also mit oder ohne (Kunststoff)Haube? Auf den Fotos sieht es (für mich) so aus, als ob nur der Rahmen da wäre. Bleibt es so?
Herzlichste Grüße
Henryk

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Montag, 12. April 2010, 15:25

Hallo Henryk,
eine Kunstoffhaube habe ich nicht. Daher habe ich den Rahmen ausgeschnitten und auf das Modell geklebt. Es sah zuerst ein wenig labberig aus, aber durch die Streben und den Kleber ist das Rahmengerüst recht stabil. Nur einen Fallversuch riskier ich nicht. Das geht in die Hose.
Bei einer Kunststoffhaube ist durch die Blendwirkung und die Wölbung ein Einblick ins Cockpit nur eingeschränkt möglich. Ohne Kunstoffhaube kann man bei der Ju-88 alles sehr gut betrachten. Allerdings käme die Form der Kanzel durch die Kunststoffhaube besser zur Geltung. Was solls.
DAS GANZE LEBEN IST EIN KOMPROMIS!

Bei vielen Jets (kleinen Haube) ist eine geöffnete Haube ein deutlicher Gewinn. Einem Jet sollte man daher immer eine Kunststoffhaube spendieren.
Gruß Maxe

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