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Samstag, 9. Januar 2016, 11:27

[Fertig] IS-2 Modell 1944 1:50 - World of Tanks (freier Download)

Für meinen Premierenbaubericht habe ich mir Neuland ausgesucht: Es soll ein Panzer werden. Wie sicher viele schon wissen, gibt es auf der russischen Seite des beliebten Online-Spiels "World of Tanks" einige Papiermodelle von Panzern zum Herunterladen (http://worldoftanks.ru/ru/media/10), wo auch in regelmäßigen Abständen neue Modelle veröffentlicht werden. Entschieden habe ich mich für den schweren sowjetischen Kampfpanzer IS-2 (Iosif Stalin 2) Modell 1944, wie er in der Schlacht um Berlin eingesetzt wurde und der hier im Maßstab 1:50 vorliegt (http://content.wargaming.net/wot/files/032_is-2_v10.pdf). Das Modell umfaßt neben dem Panzer selbst zusätzliche Bauteile für ein Diorama, das eine Szene aus Berlin darstellen soll, was ich aber nicht zu bauen vorhabe. Die Anleitung habe ich bisher nur in Russich vorgefunden, ist aber sowieso nicht allzu umfangreich und verweist hauptsächlich auf die (hoffentlich) recht aussagekräftigen, vielen Skizzen. Da wird wohl zunächst Google Translate reichen müssen - im Notfall bitte ich einen Arbeitskollegen, der Russisch studiert hat, um Hilfe ;).

Noch einige von Wikipedia extrahierte Daten zum IS-2 Modell 1944: Es wurden 3854 Stück vom diesem Panzer, der am Ende des 2. Weltkrieges zum Einsatz kam, produziert. Länge: 6,2m (9,9m mit Geschütz), Breite: 3.09m, Höhe: 2.73m, Gewicht 46t. Motorleistung 600PS, Höchstgeschwindigkeit 37km/h. Bewaffnung: 122mm D25T-Geschütz, 3x 7.62mm MGs, 1x 12mm MG zur Flugabwehr.

Genug der Vorrede, nun zum Baubericht selbst - ich hoffe ich bringe den Bau abbruch- und katastrophenfrei über die Bühne bzw gleich eine Entschuldigung: Nachdem ich kein Experte für Panzer sind, kann es vorkommen, daß ich bestimmte Teile falsch identifiziere oder benenne.

Der Bau beginnt mit der Wanne. Zunächst werden die Teile 1-5 mit 0.5mm Karton verstärkt (Anm: ein * bedeutet bei diesem Modell Verstärkung mit 0.5mm ** dementsprechend mit 1mm. Aus Gründen der Restverwertung verwende ich keinen 0.5mm Karton, sondern zwei Schichten 160g Papier) und gemäß Skizze 1 zu einer Art Gerüst zusammengebaut - siehe Bilder 1 & 2.

Danach wird Teil 6 unten aufgeklebt, jenen Teil der die Frontpanzerung bildet, befestige ich noch nicht. Teile 8L und 8R befestige ich an den Seiten. Bei Teil 7, der die Wanne oben abschließt, forme ich zuerst die "Seitenkästen" (Anm: Ich habe hier wie vermutlich im Folgenden bei einigen anderen Teilen die Laschen großteils weggeschnitten und stumpf geklebt) - siehe Bild 4. Dann befestige ich Teil 7 auf der Wanne, indem ich die hintere Kante (rot bzw blau markiert in Bild 3) als Referenz nehme. Gemäß Skizze zwei - siehe Bild 5 - schiebe ich Teil 6 unter Teil 7, verbinde beide Teile miteinander und dem Gerüst. (Anm: Ich habe dabei wiederum stumpf geklebt, Laschen sind auf dem letzten (auf Normalpapier gedruckten) Bogen aber vorhanden.

Als nächstes klebe ich die Teile 6b-6f auf die Unterseite von Teil 6 - diese geben dem Boden der Wanne einen etwas plastischeren Eindruck.

Im nächsten Schritt bringe ich - gemäß Skizze 3 (siehe Bild 7, rot markierte Teile) - Teile 9L und 9R, d.h die Kotflügel an. Teil 9a klebe ich vorne ein, wobei die Krümmung des Kotflügels entsprechend angepaßt werden muß. Die Teile 10 und 16 bringe ich ebenfalls an, um die Positionen der Kotflügel zu fixieren - siehe Bild 8.

Das war's fürs Erste,
schöne Grüße,
Rene
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Sonntag, 17. Januar 2016, 21:40

So weiter geht's - um den Fortschritt der letzten Woche (und ein bißchen mehr) zu dokumentieren:
Als nächstes folgen einige Details an der Oberseite Wanne (siehe auch Skizze 3 im letzten Beitrag). Ich bin da mehr oder minder nach Bauteilnummer vorgegangen, im Nachhinein betrachtet vielleicht nicht unbedingt das Allerschlauste - diese Sachen kann man wohl auch später machen (etwa wenn man das Fahrgestell fertig gestellt hat). So muß man immer ein wenig vorsichtig sein, wo man hingreift.
Die hinzugefügten Details am vorderen Teil umfassen:
- Ein aufgerolltes Tuch oder Decke auf den rechten Kotflügel (Bild 1)
- vorderer Sichtschlitz (Bild 2 &Bild 3)
- ?Winkelspiegel? (Bild 4 und Bild 5)
- Haken, an denen Ersatzkettenstücke befestigt werden können (Bild 6 und Bild 7). Den schwarzen Bereich des (mit 0.5mm bzw bei mir mit zwei Schichten) verstärkten Teils (siehe Bild 6) schneide ich dabei weg, was sich auch gut ausgeht.
- Scheinwerfer (Bild 8) - Anmerkung: Nicht wie auf Skizze 3 Teile 16 (+ a,b,c) sondern 108 (+a,b,c),
- Munitionskisten auf beiden Kotflügeln (Bild 9)
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Sonntag, 17. Januar 2016, 23:25

Zweiter Teil des "Wochenupdates" - weiter geht's mit Details, die sich hauptsächlich am hinteren Teil der Wanne befinden
- Klappe/Luke hinter dem Turm (Bild 1)
- vier Halterungen jeweils links und rechts (bild 2), auf die entweder jeweils links und rechts ein Baumstamm oder zwei Benzinfässer gelagert werden können. Ich habe mich da für die Fässer entschieden, baue das aber erst ganz am Schluß. (Insoferne war das frühzeitige Montieren der Hlaterungen wahrscheinlich keine allzu grandiose Idee)
- Ein Teil, das ich zumindest als "Auspuff" interpretiere (Bild 3 und Bild 4) , wobei ich hier kleine Änderungen vorgenommen habe: Um eine Öffnung zu erzeigen, klebe ich einen 1mm breiten (verdoppelten) Streifen an den Rand von Teil 28 und lasse eine Seite offen (eben dort, wo die Öffnung des Auspuffs ist. Lt. Bauplan sollte Teil 28 eigentlich mit 1mm verstärkt werden. Außerdem baue ich (ebenfalls aus einem 1mm breiten, verdoppelten Streifen) eine Art "Schiene", die die Abgase nach außen ableiten soll - zumindest wär das meine Interpretation.
- Lüftungsgitter (Bild 5)
- Hintere Klappe (Bild 6)
- Eine Schaufel und (vermute ich mal) eine Werkzeugbox (Bild 7)
- Säge (Bild 8)
- Ösen ?zum Abschleppen? linken Kotflügel (Bild 9)

Damit ist die Oberseite der Wanne mehr oder minder abgeschlossen und es geht nun ans Fahrgestell.
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Sonntag, 24. Januar 2016, 11:41

Um den Baubericht (langsam) an den momentanen Stand heranzubringen - weiter geht's mit dem Fahrgestell:
Als erstes werden Erhebungen (dessen Zweck mir ein wenig rätselhaft ist) auf der Seite aufgeklebt (Bild 1 und Bild 2)
Danach montiere ich die Achsn für die Aufhängungen der unteren Laufräder (Bild 3).
Dann geht's ans Antriebsrad: Zunächst wird die hintere Rundung verdickt und mit einem Streifen überklebt (Bild 4 und Bild 5), dann das Antriebsrad aus mehreren Einzelteilen zusammengebaut (Bild 6 und Bild 7).
Wie man schön sieht, fehlen die Zahnräder auf einer Seite des Antriebsrads. Der Grund faür ist, daß die Ketten in beiden Ausführungen (später mehr dazu) keine Löcher haben, in die die Zahnräder greifen könnten.
Bild 8 zeigt das montierte Antriebsrad, wobei mir hier ein kleiner Faux-Pas passiert ist. Das rot eingekreiste Zahnrad ragt zu weit hinaus und würde beim Einfädeln der Kette Probleme bereiten. Später habe ich das Antriebsrad wieder abgenommen und ein wenig gegen den Uhrzeigersinn gedreht angebracht,
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Sonntag, 24. Januar 2016, 11:43

Dann kommt zunächst die Aufhängung des vordersten Laufrades (Bild 1 bis Bild 3) bevor es an den Bau der oberen Reihe von Laufrädern (jeweils drei Stück auf jeder Seite, d.h. insgesamt sechs Stück) geht (Bild 4 bis Bild 7). In Bild 8 sieht man die montierten (oberen) Laufräder in einer Draufsicht (von unten).
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Sonntag, 24. Januar 2016, 11:46

Für die untere Reihe an Laufrädern müssen insgesamt vierzehn Stück (sieben auf jeder Seite) hergestellt werden. Im wesentlichen bestehen diese aus zwei Scheiben, an deren Rand jeweils zwei Streifen (ein Innen- und ein Außenstreifen) angeklebt und die dann durch eine (zylindrische) Achse verbunden werden. (Bild 1 bis Bild 3).
Hier eine kleine Anmerkung: In meinem Bau war der Innenstreifen jeweils immer etwas zu kurz, während der Außenstreifen von der Länge her gut gepaßt hat. Die Längendifferenz zwischen beiden Streifen beträgt etwas mehr als 2 mm, bei einer angenommenen Dicke des Papiers von 0.2mm (zumindest rechne ich immer so) sollte die Differenz gemäß 2*r*pi etwa 1.4mm betragen. Wie auch immer - kein großes Problem wenn man den Außenstreifen an den betroffenen Stellen auf der Innenseite anmalt.
Zwei dieser Räder werden für die vorderen (zwei) Laufräder verwendet, deren Aufhängung bzw der Bau dieser im letzten Beitrag (bildlich) beschrieben wurde. Für die restlichen zwölf (unteren) Laufräder muß zunächst deren Aufhängungen gebaut werden und ein Verbildungsplättchen zwischen Aufhängung und Rad (Bild 3 und Bild 4). Aufhängung und Rad werden dann zusammengeklebt (Bild 6).
Bei der Montage der unteren Laufräder ist zu beachten, daß (laut Anleitung) - wenn das Gefährt nur auf den unteren Laufrädern steht - ein Abstand von 7,9mm zwischen Unterseite der Wanne und dem Untergrund bestehen soll. Ich habe mich beim Bau deshalb dafür entschieden einen Ring aus einem 8mm breiten Streifen zu bauen, auf den ich bei der Montage der unteren Laufräder die Wanne stellen kann, sodaß ich dann in weiterer Folge die angeklebten Laufräder einfach so adjustiere, daß sie mit dem Untergrund abschließen (siehe Bild 7).
Das fertige Produkt sieht man in Bild 8 und Bild 9.
Nach der Fertigstellung des Fahrwerks steht - zumindest was die Bauteilnummerierung betrifft - die Ketten am Plan. Diese können in zwei Ausführungen gebaut werden: Aus vielen Segmenten oder als einzelner Streifen. ich habe mich (nachdem es wohl besser aussehen wird) für die erste Variante entschieden, nachdem das aber relativ monoton wird, kommt zuerst der Turm - dessen Bau ich im nächsten Update beschreiben werde.
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Freitag, 29. Januar 2016, 00:02

Weiter geht es wie oben angekündigt mit dem Panzerturm.
Zunächst wird - siehe Bild 1 - die Oberseite aus zwei Teilen gefertigt, wobei der untere mit 0.5mm verstärkt wurde.
Dann wird zuerst der obere (Bild 2) und dann der untere Teil der Seitenwand angeklebt (Bild 3).
Als nächstes wird die ebenfalls mit 0.5mm verstärkte Unterseite eingeklebt (Bild 4) und dann schließe ich das bisherige Gebilde vorne mit einer Fläche ab (Bild 5), auf die später der Vorderteil des Turms (inkl. Hauptkanone) aufgeklebt wird und außerdem dem Turm eine gewisse Form gibt. (Anmerkung: Ich habe wiederum die ursprünglich vorgesehenen Laschen weggelassen und stumpf geklebt, was auch recht gut funktioniert.)
Die Grobform des Turms wird - siehe Bild 6 und Bild 7 - durch zwei zylindrische Körper an der Unterseite des Turms abgeschlossen, wobei der untere im Prinzip die Achse des drehbaren Turms ist, die später einfach in das passende kreisrunde Loch in der Wanne gesteckt wird (siehe vorherige Beiträge).
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Freitag, 29. Januar 2016, 00:22

Nachdem die Grundform des Turms fertiggestellt wurde, geht es weiter mit einigen Details, die aufgeklebt werden.
Zunächst wird an der linken Wand eine Ausbuchtung angebracht (Bild 1), dann an der Hinterseite des Turms eine Ausbuchtung, wo mit einem MG rausgeschossen werden kann (Bild 2,3 und 4). Um etwas vorzugreifen: Etwas später war ich nicht ganz so zufrieden damit, da im Original der hintere Teil nicht eine abgeflachte Fläche, sondern eine kleine Kuppel war. Ich habe mich deshalb kurzerhand entschieden, ohne großen Konstruktionsaufwand Abhilfe zu schaffen, indem ich einen Kreis ausgeschnitten, von den Rändern weg kleine Zacken weggeschnitten und das ganze dann zu einer kleinen Kuppel geformt habe (Bild 7 bzw montiert Bild 8).
Davor wurde der Haupteinstieg (Bild 5 und Bild 6) montiert.
Bevor es an den Vorderteil des Turms und weiteren Details geht, klebe ich noch drei Winkelspiegel auf (Bild 9)
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Freitag, 29. Januar 2016, 00:54

Wie im letzten Beitrag bereits angedeutet widme ich mich als nächstes dem vorderen Teil des Turms und damit dem Hauptgeschütz.
Zunächst wird aus drei Teilen (Bild 1) die Grundform ebendiesen Vorderteils des Turms gebildet (Bild 2), danach einige Teile aufgeklebt (Bild 3) und das Hauptgeschütz eingesetzt (Bild 4). Aus fünf Teilen (ebenso Bild 4) wird der Übergang zwischen Turm und Geschütz gebaut, während die Teile in Bild 5 für die Mündungsbremse verwendet werden - das Resultat, d.h. das fertige Hauptgeschütz, sieht man dann in Bild 6.
Vorläufig abgeschlossen wird der Turm mit einer Luke (Bild 7), Steig/Klettergriffen (Bild 8) und einer weiteren - allerletzten - Luke (Bild 9). Das letzte fehlende Detail ist das schwere Maschinengewehr, das zur Bekämpfung von Flugzeugen vorgesehen war. Das kommt aber später, im nächsten Update geht es dann zunächst mit den Ketten weiter.
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Samstag, 30. Januar 2016, 21:43

Der Bau der Ketten kann wie oben bereits erwähnt in zwei Varianten erfolgen: als durchgängiger Streifen aus einem einzigen Teil oder aus einzelnen Kettengliedern bestehend.
Das war auch die einzige Stelle, wo die russische Bauanleitung hilfreiche Informationen liefert - zumindest hoffe ich, daß die Übersetzung per Google Translate sinngemäß korrekt war. Es brauche nämlich einen (286mm langen und 9mm breiten) Streifen aus Büropapier, auf den pro Kettenglied innen und außen ein mit 0.5mm Karton verstärktes Teil aufgeklebt wird. Bild 1 zeigt den Beginn vom Bau der zweiten Kette. Hier habe ich mich nach Erfahrungen beim Bau der ersten dazu entschieden, den Streifen etwas dünner (7mm) zu machen, sodaß ich die Markierungen an der Innenseite eines Kettengliedes an den Kanten des Streifens ausrichten kann. Außerdem habe ich die Länge des Streifens anfangs gleich der einer A4 Seite belassen - kürzen kann man ja später noch immer. Den Streifen selbst habe ich an beiden Seiten mit einem Eddings-Marker schwarz befärbt.
Vor dem Einfädeln muß noch auf jedes Glied ein Zacken/Zahn aufgeklebt werden (Bild 2). Bei der ersten Kette gestaltete sich das Einfädeln (Bild 3) etwas nervenaufreibender als geplant - einige Zacken/Zähne mußte ich wieder ankleben, weil sie irgendwo hängengeblieben und dann abgefallen waren. Bei der zweiten gings realtiv problemlos, vielleicht auch aufgrund einer kleinen Änderung: Während des Einfädels den hinteren Kotflügel runterklappen (rot eingekreist in Bild 4), dann kann man die Kette beim Antriebsrad hinten gerade hineinschieben anstatt schräg (wie in Bild 3).
Zum Schließen der Kette bringe ich die Innenseite des letzten Gliedes am einen Ende des Streifens, die Außenseite am anderen an (rot eingekreist in Bild 5) und klebe dann beide Hälften zusammen. Bild 6 und 7 zeigen weiter Aufnahmen der fertig aufgezogenen Panzerketten.
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Samstag, 30. Januar 2016, 21:57

Weiter geht's mit einigen fehlenden Details an der Wanne: Auf den hinteren Halterungen können entweder zwei Baustämme oder vier Fässer aufliegen - wie bereits erwähnt habe ich mich für die Ölfässer entschieden.
Bild 1 zeigt ein Faß, wie es laut Originalbauanleitung vorgesehen ist. Kurzerhand habe ich mich wieder für eine weitere "Verschönerungsmaßnahme" entschieden, nämlich einige Details der Fässer (Griffe, Einfülloch,..) recht einfach aus Papier zu bauen (Bild 2 und Bild 3). Die montierten Fässer sind dann in Bild 4 zu sehen. Aufmerksame Beobachter wird auch auffallen, daß das zusammenrollte Tuch auf dem rechten Kotflügel nun um 90° gedreht ist - da war mir anfangs ein Fehler unterlaufen.
Das heutige Update schließe ich mit einem weiteren Detail ab, das im ursprünglichen Bauplan nicht vorgesehen, aber vom Titelbild inspiriert ist: Beim Bau der Panzerketten sind mir reichlich Teile für Extra-Glieder übriggeblieben. Daraus wird ein längeres Stück mit vier Gliedern und zwei einzelne Glieder gebaut (Bild 5). Das vier Glieder lange Stück wird vorne an der Wanne zwischen den beiden Haken montiert (was sich ziemlich genau ausgeht), die beiden einzelnen Glieder links und rechts davon (Bild 6).
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Freitag, 5. Februar 2016, 19:15

Wieder ein mehrteiliges Update, um den Abschluß des Baus zu dokumentieren.
Bei den restlichen Details weiche ich wieder etwas von der Bauanleitung ab - die Ösen vorne am Kotflügel haben mir am Ende dann doch nicht so gefallen und ich habe dann aus der Schablone eine Kartonversion gebaut (Bild 2 und Bild 3).
Als nächstes habe ich dann die fehlende Geschützstütze nachgeholt Bild 3 und Bild 4. Den Hinterteil der Wanne komplettiert dann ein (eigentlich nicht vorgesehenes) Abschleppkabel (Bild 5 und Bild 6). Ebenfalls eine Zugabe meinerseits ist eine Hupe, die auf der Titelillustration abgebildet war - siehe Bild 7 und 8.
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Freitag, 5. Februar 2016, 19:28

Um den Turm abzuschließen fehlt das zur Flugabwehr vorgesehene MG. Wie man in Bild 1 sieht, hat der Konstrukteur da mit Teilen nicht gespart, aber bei der Nummerierung soferne ich mich da nicht vertan habe etwas geirrt -Teile 98a und 101a sind verauscht (siehe roter Pfeil im Bild). Die einzelnen Unterelemente (siehe Bild 2) zusammengefügt ergeben dann das MG (Bild 3).
Bei der Montage habe ich mir dann etwas schwer getan und am Ende ist es leider der fast schon obligate Makel am Modell geworden: Die Halterung des MGs hält dem Drehmoment (der Schwerpunkt des MGs ist leider relativ weit vorne) nicht ganz stand und so drückt es den Lauf mit der Zeit nach unten (sieht man an späteren Bildern besser). Das montierte MG und damit den fertigen Turm sieht man in Bild 4 und 5.
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Freitag, 5. Februar 2016, 19:33

Zum Abschluß noch in zwei Tranchen ein paar Bilder vom fertigen Modell. Zunächst zumeist vor etwas dunklerem Hintergrund.
(Anm: Die zwei Baumstämme die vor dem Panzer herumkullern bzw über die er in einem Bild drüberfährt sind jene, die alternativ zu den Fässern auf der Seite montiert werden können)
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Freitag, 5. Februar 2016, 19:41

Und dann vor hellerem Hintergrund, wobei das letzte Bild den Panzer sicher verwahrt in einer do-it-yourself-"Vitrine" zeigt.
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Samstag, 6. Februar 2016, 21:17

Moin, moin,

das Panzer-Modell ist sehr sauber gebaut :thumbup: und wirkt in der Farbgebung/Textur sehr realistisch - wie auf dem Gefechtsfeld, eben nicht neu, wie aus der Fabrik...
Die Paßgenauigkeit scheint mir sehr gut zu sein und der Maßstab 1:50 gefällt mir auch.

Gruß von der Ostsee
HaJo

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