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  • »Hans-Joachim Möllenberg« ist männlich

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281

Sonntag, 27. Juli 2008, 00:10

Moin, moin,
mööönsch Wilfried, du bist aber mal wieder was von pingelig..... :D!

Gruß von der Ostsee
HaJo

Lars W.

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282

Montag, 28. Juli 2008, 18:54

Tja viel geht hier auf der Baustelle grad nicht... zu heiß und zu drückend, da liegt/sitzt man eher faul auf dem Sofa oder im Garten :D

Die Rettungsboote sind jetzt zumindest alle fertig, aber noch nicht an Deck befestigt. Bevor die beiden vorderen Boote aufgesetzt werden, sollte man übrigens prüfen, wie sich die Takelung für den Schornstein anbringen lässt. So wie in der Anleitung beschrieben klappt das bei meiner "Schwan" nämlich nicht. Die heckseitigen Taue können nicht bis zur Naht Deck/Galerie gespannt werden, da die vorderen Rettungsboote im Weg stehen. Daher habe ich diese Seile nun ein Stück weiter zur Schiffsmitte auf dem Deck verklebt. Achja, ein Matrose wurde noch auf die Treppe zum Peildeck gesetzt ;)
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Reinhard Fabisch

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283

Montag, 28. Juli 2008, 22:08

Hi Lars...
Heiß und drückend - wie? :D
Tja das kenn ich! Haben Dachwohnungen, vor allem älteren Datums, wohl so an sich!
Dennoch, ein "bravoröses" Ergebnis. Irgendwo müssen die Abspannungen ja hin. Und der Platz den Du erwählt hast scheint ideal.
(ich schätze das wird wieder 'ne heiße Nacht...) :D
Bis bald, sagt Dein Nachbar Renee
Schwierigkeiten bringen Talente ans Licht,

die bei günstigeren Bedingungen schlummern würden! ;)

Schlossherr

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284

Montag, 28. Juli 2008, 22:56

Hallo Lars
die Beiboote haben es offensichtlich in sich, sie sind offensichtlich zu dick....oder zu lang....oder wie auch immer

Vielleicht könntest Du ja zum Abschluss des Bauberichtes Deiner tollen
"Schwan" nochmals alle "Fehler" und Hinweise auf "Bauanleitungsfallen"
in einer Übersicht zusammenfassen, da kommt doch Einiges zusammen denke ich....
das wäre für die Nachzügler wie mich bestimmt eine enorme Erleichterung beim Bau.
Falls das möglich wäre ??________________ :meister:________________

Liebe Grüsse
Michael
_______________________________________________
Liebe Grüsse


Michael

KlauSti

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285

Dienstag, 29. Juli 2008, 10:23

Moin Lars,

hatte bei meiner Schwan das selbige Problem und die Verspannung ebenfalls versetzt. Und auch noch fast an die gleiche Stelle! Scheint der ideale Punkt für die Verspannung zu sein.

Nur mit den vorderen Verspannungen bin ich skeptisch! du hast sie am Handlauf der Reling befestigt. Glaube nicht, dass diese die ansetzenden Zugkräfte verkraftet hätte. Ich hab die Verspannungen an die oberen Ecken des Brückenhauses befestigt. Wenn Du die Möglichkeit hast versetze die Abspannung grad nach unten an die Basis der Reling. Hoffe, du verstehst was ich meine.

Ansonsten Super Bau bis jetzt. Man kann förmlich sehen wieviel Spass Dir der Bau macht!

Frohes Weiterschnippeln!

Klaus
Was der UHU verbindet, soll die Schere nicht trennen!

In der Werft:
- HMV Bismark, 1:250

Fertig:
- Admiral Uschakov, ProModel, 1:200

In der Gallerie:
- HMV Hamburger Hafendiorama
- Henschel Feldbahnlok 1:43, Bahn Verlag
- Adler 1:20, Schreiber-Bogen
- JU52/3m, Schreiber-Bogen

modellschiff

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286

Dienstag, 29. Juli 2008, 13:32

Hi Kartonkapitäne,
hier zeigt sich wieder ein Problem, das ich schon lange angehe. Wenn die Konstrukteure so detaillierte Modelle entwerfen und anbieten, waren fehlen dann immer wieder aussagekräftige und genaue Takelpläne ? Das Anbringen von Verspannungen und Takelage bleibt bis dato immer so eine Art Lotto, das man in etwa die Strippen richtig anbringt.
Ich habe z. B. Passat gebeten, bei der neuen Santa Ines einen Takelplan mitzuliefern, damit endlich mal ein Schiff einigermaßen richtig getakelt werden kann.


Mit freundlichen Grüßen

modellschiff

287

Dienstag, 29. Juli 2008, 15:14

Zitat

Original von modellschiff
Ich habe z. B. Passat gebeten, bei der neuen Santa Ines einen Takelplan mitzuliefern, damit endlich mal ein Schiff einigermaßen richtig getakelt werden kann.

Moin zusammen,
was ist in dem Zusammenhang "richtig"? Wenn man sich das Ladegeschirr eines konvetionellen Stückgutfrachters anschaut, dann ist das schon ganz schön anspruchsvoll, was man da abliefern muss. Wohlgemerkt, wir sprechen normalerweise vom Maßstab 1:250...
Tschuldigung, Lars, daß wir gerade in Deinem Baubericht Grundsatzdiskussionen führen :D
Nix für Ungut
Fiete

Lars W.

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288

Dienstag, 29. Juli 2008, 16:47

@Hagen: Dank Dir fürs Lob ;)

@OHI: Zum Glück muss ich bei dem Bogen nicht sooo viel abweichend der Anleitung machen... ich kenne da einen Baubericht zu einem Modell, wo man um einiges mehr improvisieren muss :D (derjenige welcher tut dies übrigens ganz hervorragend ;) )

@Renee: Jaja, die DG-Wohnungen... es ist heute nicht wirklich kühler als gestern... immerhin knallt die Sonne heute nicht so sehr hier rein.
Schön, dass Dir die "Schwan" gefällt =)

@Michael: Ich werde mal sehen, ob sich am Ende eine "Fehlerzusammenfassung" lohnt, in Oles und Adlers Berichten wird ja auch schon auf einiges hingewiesen. Ich merks mir auf jeden Fall.
Die Beiboote kommen mir auch ein wenig zu wuchtig vor. Wenn ich eines der Z-Spur-Männchen ins Beiboot setze, kann man nur noch den Kopf (vielleicht noch ein Stück Oberkörper) über die Sitzbänke hinaus ragen sehen. Ob die Mannschaft Leitern hatte, um sich da hoch zu lavieren? :D

@Mainpirat: Ja man muss halt manchmal improvisieren. Aber das stört mich auch nicht so sonderlich, solange es passend aussieht. Danke für den Fachbegriff "Abstagen" ;)

@Klaus: Habe eben nachgesehen, die vorderen Stagen am Schornstein kann ich nicht anders anbringen, da bei Befestigen auf dem Peildeck (Unterkante Reling/Deck) auf der Steuerbordseite niemand mehr die Treppe hinaufgehen kann, ohne über die Stage klettern zu müssen ;( Auf jeden Fall danke fürs Kompliment :)

@modellschiff, OHI, Fiete: Das mit der Takelung ist wirklich manchmal arg dürftig geschildert. Vor allem ärgerlich, wenn "alles auf einmal" abgebildet ist und man kaum bis gar nicht erkennen kann, wie die einzelnen Strippen über- und untereinander zu verlaufen haben. Die "Schwan" ist ja noch relativ überschaubar, aber wenn ich an Segler denke, ohje...
Gerade bei Ladebäumen gibt die Anleitung meist einfach zu wenig her.
Außerdem ist es nervig, wenn es um Takelung geht, die nach Fertigstellung des restlichen Modells angebracht werden soll (in Anleitungen wird die Takelage ja eigentlich immer erst am fertigen Modell gezeigt) und wo man dann feststellt, dass die Anbringung wegen verdeckender Teile nicht mehr wie vorgesehen möglich ist.
Wäre schön, wenn künftig Takelpläne dabei wären.

Und kein Problem wegen der Grundsatzdiskussion, ist doch gut wenn man mal darüber spricht.
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Wiesel

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289

Dienstag, 29. Juli 2008, 20:06

Zitat

Original von Lars W.
...
@modellschiff, OHI, Fiete: Das mit der Takelung ist wirklich manchmal arg dürftig geschildert. ...aber wenn ich an Segler denke, ohje...
Gerade bei Ladebäumen gibt die Anleitung meist einfach zu wenig her.

...
Wäre schön, wenn künftig Takelpläne dabei wären.

...


Die Bauanleitung der PREUSSEN zum Beispiel enthält einen Takelplan für das Stehende Gut und Teile des Laufenden Guts.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

Lars W.

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290

Mittwoch, 30. Juli 2008, 18:30

@Helmut: Das ist ja dann bei der "Preussen" sehr lobenswert, aber vermutlich eher die Ausnahme... wenn ich da z. B. an Renee's "Mayflower" denke, da ist die Anleitung ein Graus :D

Heute kamen die anderen beiden Rettungsboote aufs Deck. Zu den Taljen an den Davits ist noch folgendes anzumerken: Sie sind für die Boote nur im Ätzsatz vorgesehen und ich habe sie so zusammengesetzt, dass die Fadenenden jeweils an der oberen Umlenkrolle seitlich festgeklebt wurden und die untere Rolle mit der unteren Seite ins "Fadenbett" eingelegt wurde.
Als erstes noch ein Foto, wie ich die Boote mit den Taljen verbunden habe: Nach dem Festkleben auf dem Boot wurde das Boot kopfüber auf 2 Farbtöpchen gelegt, damit die Taljen senkrecht festtrocknen konnten.
Ich bin froh, dass die Boote jetzt alle an Deck sind, das war Fitzelarbeit hoch 10, diese Taljen hinzubekommen...
Für die Taljen bei der "normalen" Takelage werde ich (sofern ich sie verwende) dünneres Garn benutzen, da ich dieses dann durch die winzigen 3 Löcher der Umlenkrollen stecken kann. Aber bis dahin daurts ja noch :D
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291

Donnerstag, 31. Juli 2008, 07:02

Moin Lars,
sieht auch weiterhin gut aus! Gute Lösung bei den Taljen für die Beiboote.
Weiterhin gutes Gelingen wünscht
Fiete

hemingway

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292

Donnerstag, 31. Juli 2008, 09:01

Hallo Lars,

sehr sehr schön wird das "häßliche Entchen" (=Schwan)!
Ich mag einfach solch gealterte Modelle! Sind eigentlich die Alterungsspuren bei der Ausgabe des Hafendioramas auf der Schwan schon aufgedruckt?
Oder ist alles von Dir?

Gruss Bernhard

Lars W.

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293

Donnerstag, 31. Juli 2008, 19:07

@Fiete: Danke Dir :)

@Bernhard: Schön, dass Du reinschaust und danke fürs Lob ;)
Die Alterungsspuren sind größtenteils bereits aufgedruckt. Da aber nicht überall "daran gedacht wurde", habe ich hier und da nachgeholfen (z. B. bei den schneeweißen Rettungsbooten, Relingsteilen und einigen Lüftern).

Heute kam eine der verbliebenen 3 Ladewinden an die Reihe (Nr. 60). Hierbei sind mir ein paar kleinere Fehler aufgefallen.
Zunächst einmal entspricht die Skizze in der Bauanleitung nicht der aufgedruckten Version auf dem Hauptdeck. Bei der Skizze sind die kleineren seitlichen Rollen vor der Hauptwinde anzubringen (s. rote Markierung), auf dem Aufdruck liegen diese dahinter. Außerdem sind die Teile Nr. 60a/b und 60c/d auf der Skizze seitenverkehrt angegeben.
Bei den Bauteilen selbst sollte man das Teil 60c an den weißen Klebestellen, die nach innen weisen, grau färben (nur den Teil, an den die Scheibe h aufgeklebt wird, kann man weiß lassen). Hier wurde nämlich einfach das Teil 60a gespiegelt gedruckt, was aber so nicht zur Scheibe h passt. Die Scheiben h und l sollten rückseitig ebenfalls grau gefärbt werden.
Außerdem ist der Anleitung nicht genau zu entnehmen, wo/wie die Platte o anzubringen ist. Ich habe anhand der Markierungen auf den Teilen b und d (dort ist ein schmaler grauer Streifen zum Boden hin zu sehen) die Platte stumpf zwischen die Seitenteile der Winde, unter die Hauptrolle geklebt.
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294

Donnerstag, 31. Juli 2008, 23:03

Moin Lars,
die Winde ist - wieder einmal @) - eine sehr saubere Arbeit, sehr gelungen!

Gruß von der Ostsee
HaJo

Ingo

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295

Freitag, 1. August 2008, 10:20

Moin Lars.

Wirklich sehr gut gebaut, nicht nur die Winde.

Gruß
Ingo
Im Bau: S.M.S. Hindenburg GPM 1:200
USS Indianapolis 1:250 WHV

Lars W.

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296

Freitag, 1. August 2008, 19:40

@HaJo und Ingo: Freut mich, dass es euch gefällt ;)

Der vorletzte Kran ist fertig. Ich bin froh, wenn da der letzte an Bord ist, man sitzt 3-4 Stunden an einem Kran...
Ich werde die beiden vorderen Kräne vermutlich in Ruheposition montieren und dann einen der Portalkräne am Kai für die Beladung der vorderen Luke verwenden.
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297

Freitag, 1. August 2008, 19:59

Lars,

formidable =D> =D> =D>

Günter
Auf der Werft: Z 51 / Hanauer Kartonmodell / 1:250
Fertiggestellte Modelle in 2008/2009: Bismarck; Jackal; MiSu Schütze/Kenna; Tender Isar; U-Jäger Najade, Versorger Coburg; Eisbrecher Eisbär/Eisvogel;
Modelle 2010: Scheer, Scharnhorst; NJL Togo; HMS Glowworm;
Modelle 2011: Victoria Louise, SMS Undine, SMS Derfflinger, Baltrum, Adler IV;
Modelle 2012: Long Beach, Bleichen, Altmark; Bruno Illing; Eifel; Beowulf;
Modelle 2013: B 111 ; Graf Spee ; Schnellboot Kranich ; Dampfer Albatros ; Eisbrecher Stettin ; Feuerschiff Elbe 3;
Modelle 2014: T 22 ; Z 1 Leberecht Maaß ; U 96 ; U 995 ; U 2365, U Hai, U 22, U 31 ; Bussard; Minnenschiff Königin Luise;
Modelle 2015: Admiral Hipper;S66 Greif; S70 Kormoran; S47 Jaguar; Zerstörer Hamburg;
Modelle 2016: MiSu Kulmbach/Weiden; LZ 127 Graf Zeppelin; Cap San Diego; Sloman Alstertor; SMS Panther; SMS Emden
Modelle 2017: Hamburger Hafendiorama

Lars W.

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298

Samstag, 2. August 2008, 14:25

@Günter: Danke :)

Die beiden vorderen Ladewinden waren soweit ohne Probleme zu bauen (Nr. 61+62). Nur an das übliche rückseitige Färben der Scheibe h solte man denken.
Außerdem habe ich die beiden weißen Lüfter Nr. 75 vor den vorderen Kranunterbau gesetzt. Dies sollte man machen, bevor beide Kräne montiert sind, sonst kommt man nur noch schwer an die Klebestellen heran.
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Samstag, 2. August 2008, 16:11

Weiter geht's mit den gelben Lüftern Nr. 77 sowie der Reling und den Niedergängen fürs Backdeck (Nr. 55 und 56). Bei den seitlichen Relingen war ich etwas überrascht, dass sie zum Bug hin schräg abflachen. Aber das soll wohl so sein, die Teile lt. Bogen sehen da genauso aus (obwohl die Skizze in der Anleitung ein gerades Ende der Reling zeigt). Ich hatte schon überlegt, ob die Reling anders herum montiert werden soll, aber dann würden die Aussparungen, hinter denen die Poller liegen, nach oben zeigen. Das kann ja auch nicht sein.

Damit sind alle Relingsteile und Niedergänge verbaut.
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300

Sonntag, 3. August 2008, 11:24

Hallo Lars,

habe mir eben Deinen Baubericht angesehen - Klasse, was Du in den letzten 9 Wochen gemacht hast!!!

Gruß

Michael
Michael :)

Meine Modelle sind hier zu sehen: MB-Kartonmodelle

Lars W.

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Sonntag, 3. August 2008, 17:53

@Hagen: Danke und nochmal alles Gute zum Geburtstag auf diesem Wege ;) Grüße Deinen Knappen ganz lieb von mir.

@Michael: Schön, Dich gesund und munter wieder hier zu sehen :)

Nu wird es spannend (zumindest für mich).
Der Deichbau hat begonnen.
Gestern hat mir mein Nachbar Renee ein paar Stunden lang gezeigt, was mit Corel alles möglich ist. Die Vorstellung der rechten Dioramaseite seht ihr auf dem ersten Foto.
Demnach soll ein Deich hinter dem Kai aufragen. Nach einigem Bücherwälzen habe ich auch ein paar Fotos gefunden, die belegen, dass es sowas auch gibt/gab. Die Schienentrasse wird nur noch ein Gleis aufweisen, ans Ende kommt ein Prellbock (ha endlich doch noch Verwendung dafür :yahoo: )
Dies schon deshalb, weil eine Weiterführung des Gleises Richtung Frachthafen keinen Sinn ergibt. Das Gleis vom Bäderschiffanleger würde mit den Frachthafen-Gleisen kollidieren.
Dann habe ich mir überlegt, eine Treppe auf den Deich hinauf zu legen. Über die Ausführung bin ich mir aber noch nicht ganz klar...
Die Deichkrone wird mit einem Weg "gepflastert", daher mussten die Spanten an dieser Stelle begradigt werden. Wie man sieht, soll der Deich auch nicht schnurgerade, sondern leicht kurvig verlaufen.
Die Querspanten fürs Gerüst hatte ich ursprünglich mit Klebelaschen versehen, da diese aber auch bei Schiffsrümpfen eher hinderlich sind, werde ich sie besser abtrennen.
Leider hatten wir uns gestern beim Ausmessen der Grundplatte um rund 10cm vertan, so musste ich einige Änderungen vornehmen. Aber das Grundprinzip bleibt.
Außerdem werde ich wohl die hintere Ecke die am Frachthafen anschließt noch ändern, sie gefällt mir noch nicht.
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302

Montag, 4. August 2008, 19:23

Puh dieses Deichgerüst zusammenzuzimmern hat es schon in sich.
Aber zumindest sind jetzt die meisten Spanten auf der Grundplatte montiert.
Man sieht beim aufgelegten "Weg" auf der Deichkrone, dass der Deich wirklich nicht schnurgerade werden soll (wird?). Außerdem habe ich die Ecke Richtung Frachthafengelände überarbeitet und eine Rundung daraus gemacht. Die Markierung, die man am Beginn der Rundung sieht, bezeichnet die Maße der "Königin Luise", die hier später anlegen soll; an der Stelle befindet sich dann der Bug.
Tja, zur Treppe auf den Deich ist mir noch nichts genaues eingefallen, aber am meisten Kopfzerbrechen macht mir derzeit die Gestaltung der Deichseiten. Mit Karton dürfte das schwierig werden, die beabsichtigten Kurven darzustellen... ggf. ausschäumen? Damit habe ich aber noch gar keine Erfahrungen gemacht...
Was meint ihr?
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Wiesel

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Montag, 4. August 2008, 19:59

Hallo Lars,

ich bewundere Deine Arbeit und Deine Ausdauer.

Bitte lass mich aber eine Bemerkung zu dem Deich machen:
So wie er jetzt verlaufen soll wäre er wohl nicht ganz vorbildgerecht. Sicher, es gibt immer Kurven in einem Deich. Im vorliegenden Fall sind dies aber nach meinem Geschmack zu viele Verbiegungen; jede Kurve kostet unnötig Material, so dass die Deichbauer immer schon bemüht waren, einen Deich möglichst gradlinig zu führen. Im Übrigen erhöhte jede Einkehlung nur die Gefahr eines Deichbruchs beim Aufprall und Stau der Wellen. Weiterhin sind die Steigungen an der Seeseite normalerweise nicht unterschiedlich, weil auch dies die Gefahr einer Zerstörung des Deichs durch Brecher erheblich erhöhen würde.

Nur Jahrhunderte alte Deiche weisen gelegentlich solche S-Bögen auf - das Ergebnis vieler Reparaturmaßnahmen. Diese Deiche sind aber längst nicht so hoch und man findet sie praktisch nie in Hafennähe, sondern fast nur als Reste alter Köge im Binnenland.

Und Du solltest auch andeuten, dass der Deich einen Bogen um das Hafengelände macht. Sonst würde ja das Land hinter dem Deich vollaufen, falls der Deich dort (scheinbar) enden würde...
Bis die Tage...

Helmut

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Lars W.

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304

Montag, 4. August 2008, 20:16

@Helmut: Danke für die schnelle Antwort :)
Bei den Deichseiten bin ich ja relativ flexibel. Zwar steht das Spantengerüst, aber die Krone (und davon abgehend ja dann auch die Deichseiten) kann ich durchaus weniger kurvig gestalten. Ich habe ein Foto mit einem weniger kurvigen Weg angehängt.
Dort, wo der Deich Richtung Binnenland "eingebeult" ist, soll auch der Aufstieg zur Deichkrone hin. Ich finde, an dieser Stelle darf der Deich auch ruhig ein bisschen "eingebeult" sein.
Dass der Deich ums Gelände herumführt, versuche ich Richtung Frachthafen anzudeuten. Dort fehlen aber noch die Spanten.
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PowerTom

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305

Montag, 4. August 2008, 20:50

Hallo Lars,

Modellbahner bauen sowas aus Holz und nehmen Fliegengitter und Gips zum Formen. Ist hier wohl falsch am Platz, möglicherweise könnstet du aber Krepppapier und ein paar mehr Querspanten einsetzen.
Bei Krepppapier sieht man ja keine "Falten" ;) und bietet mehr Halt wenn du es begrünen willst.

:prost: , Thomas

Lars W.

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306

Dienstag, 5. August 2008, 17:37

@Thomas: Danke für den Tipp ;)
Ein Arbeitskollege hat mir heute empfohlen, es mal mit Küchenrollenpapier auszuprobieren. Das ganze mit verdünntem Weißleim eingepinselt soll dann gut am Spantengerüst pappen und soll sich auch noch ein bisschen formen lassen. Die Begrünung soll dann auch gut von der Hand gehen.
Vermutlich brauche ich dafür aber noch ein paar mehr Spanten (und ich hätte die Klebelaschen dranlassen sollen ;( ).
Hat jemand mit der Methode schonmal Erfahrungen gemacht?
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Ingo

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307

Dienstag, 5. August 2008, 18:13

Moin Lars.

Diesen Teil Deines erweiterten Dioramas verfolge ich mit verstärkter Aufmerksamkeit.
Ich möchte so etwas auch mal bauen, habe allerdings keine Erfahrung auf diesem Gebiet. Da heißt es also: Aufpassen 8o

Es grüßt ein aufmerksamer
Ingo
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308

Dienstag, 5. August 2008, 18:15

Zwischenräume

Hallo Lars,
ich denke mich zu erinnern, dass hier vor geraumer Zeit mal ein Baubericht über ST. Michel, diese Burginsel in Frankreich geschrieben wurde, höchst interessant.
Da wurden die Zwischenräume zwischen den Spanten mit zerknülltem Papier aufgefüllt....auch ne gängige Methode, lt. Bauanleitung. Hat wohl gut funktioniert.
Vielleicht findest Du da etwas unter SUCHE St.Michel
_______________________________________________
Liebe Grüsse


Michael

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309

Dienstag, 5. August 2008, 18:19

_______________________________________________
Liebe Grüsse


Michael

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310

Dienstag, 5. August 2008, 18:32

Moin Lars,

an die Methode mit der Küchenrolle hatte ich auch schon gedacht.

Folgende Vorgehensweise würde ich bei den Papierspanten wählen:


1. Lage Küchenrollenpapier nicht mit Weissleim tränken, sondern mehr oder weniger durchgespannt mit UHU ankleben, trocknen lassen.

2. Lage Papier dann leicht tränken und wieder trocknen lassen.

Danach dürfte die Geschichte stabil genug sein, um die oberste Schicht auch mit Leim aufzubringen.
:klugsch..modus: Deichoberflächen sind im übrigen glatt und oft, in Hafengebieten zum Beispiel, mit Steinpflaster belegt. :/klugsch..modus:
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Helmut

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311

Dienstag, 5. August 2008, 21:15

Hallo Lars...
Mich wundert das Du die Spanten nicht aus dickerem Karton hergestellt hast. Ich hatte bereits 1 und 1,5mm Karton für Dich zurückgelegt. Ansonsten gefällt mir Dein Eifer und die Umsetzung recht gut. Nun zu DEinem Problem. Wie wäre es wenn Du wie beim Unterwasserschiff gar nicht so unüblich die Spanten mit zusätzlichen Laschen (hier tranzparent angedeutet) verstärkrn würdest? Giebt auf jeden Fall mehr Fläche für alle nachfolgenden Operationen!
Ps. Ich hab gestern bis 23:30 Uhr meine Nähmaschine repariert. Mußte sie komplett auseinandernehmen, weil sich die Stiche nicht mehr einstellen ließen. Tja, war halt Retourware und da hatte schon jemand gebastelt. Ich denke aber das ich sie wieder flott bekommen habe. Erste Versuche sprechen dafür.
Bis dann, Dein Nachbar Renee
Schwierigkeiten bringen Talente ans Licht,

die bei günstigeren Bedingungen schlummern würden! ;)

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Lars W.

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312

Mittwoch, 6. August 2008, 16:58

@Ingo: Ich habe auf dem Gebiet leider auch keine Erfahrung, aber ich werds trotzdem versuchen (und hoffen, dass etwas Brauchbares dabei herauskommt :) ). Danke fürs Interesse ;)

@Michael: Das Auffüllen mit (Zeitungs-)papier überzeugt mich bislang nicht so sehr. Da bin ich eher der Freund von "engmaschigen" Spantengerüsten. Aber für jede Anregung bin ich dankbar, danke auch für den Link :)

@Helmut: Genau so habe ich es mit einem "Versuchsobjekt" gemacht, siehe unten.

@Renee: Die Spanten sind aus verdoppeltem HMV-Bastelkarton. Eigentlich recht stabil.
Allerdings hätte ich, wie Du schon schreibst, die Klebelaschen dranlassen sollen. Ich denke, ich werde zwischen die bestehenden Spanten noch einen zusätzlichen Spant einsetzen und diesen mit Klebelaschen versehen. Dann müsste das Küchenrollenpapier gut anzukleben sein.
Viel Spaß und Erfolg mit Deiner Nähmaschine :)

Sooo, nun zum Versuch.
Zunächst habe ich eine "Kurzversion" des Deiches, so wie ich ihn bauen möchte, gebastelt. Sie besteht aus 6 Querspanten und 1 Mittelspant. Die Querspanten haben unterschiedliche Abstände zueinander und sind auch leicht versetzt, damit ich mal erkennen kann, ob später Beulen oder Kanten zu erkennen sind (Foto 1).
Dann habe ich das Küchenrollenpapier mit UHU-FF auf die Spanten geklebt, dabei war ich nicht sparsam, was die Klebemenge angeht (Foto 2).
Das Ganze wurde dann mit leicht verdünntem Holzleim eingekleistert. Gestern musste ich dafür noch Ponal Express aus der Flasche nehmen (Foto 3).
Über Nacht durfte der Deich dann austrocknen. Ich war positiv überrascht, dass die Konstruktion heute morgen so richtig fest und stabil war. Allerdings scheint es wirklich besser zu sein, Klebelaschen an den Spanten anzubringen, da die Kanten sonst durch das Papier hindurch zu sehen sind.
Heute nachmittag war ich kurz im Baumarkt und habe mir normales Ponal, einen vernünftigen, großen Borstenpinsel und eine Dose dunkelgrüne Acrylfarbe besorgt (falls ich den Deich vor dem Beflocken grün einpinseln will), Foto 4.
Das Modell wurde dann mit dem Holzleim (unverdünnt diesmal) eingepinselt und anschliessend beflockt. Das verwendete Grünzeug überzeugt mich als Deichbeflockung noch nicht, ich tendiere eher zu dunklerem Grün (da habe ich aber noch kein Material hier).
Nach dem Beflocken muss ich sagen, dass mir der Deich an sich gut gefällt, ein paar Unebenheiten sind sichtbar, aber wirklich GANZ eben ist auch der best gebaute Deich nicht.
Und die Kanten der Spanten dürften nicht zu sehen sein, wenn ich Klebelaschen verwende.
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Wiesel

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313

Mittwoch, 6. August 2008, 19:16

Moin Lars,

das sieht doch schon ganz gut aus! =D>

Auf der Landseite sollte der Böschungswinkel nicht größer als 40° sein, auf der Seeseite deutlich flacher. Moderne Deichprofile steigen sehr flach an.

Hinter der landseitigen Deichkante verläuft häufig ein Graben und immer ein "Deichverteidigungsweg".

Vielleicht könntest Du quer über die Spanten (horizontal) Papierstreifen kleben, dann wird die Oberfläche glatter,

meint Helmut

Schlossherr

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314

Mittwoch, 6. August 2008, 19:46

....oder Grasmatten (im Eisenbahnmodellbau auch in einem weniger grünlichen Ton erhältlich), die sind gleichmäßiger in der Oberfläche für diesen Massstab......

denkt
Michael
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Liebe Grüsse


Michael

Jumbo67

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Donnerstag, 7. August 2008, 09:40

Hallo Lars

Da entsteht ja ein tolles Hafen-Diorama. Sauber gebaut, sieht einfach nur super aus.

Vielleicht kann ich dir bei deinem "kleinem" Problem helfen. Bitte benutze nicht diese "Gras" Imitation. Es währe einfach nur schade, da baust du so schöne saubere Schiffe/Gebäude. Da muss natürlich auch der Rest dazu passen, oder?

Was du da zum Test verbaut hast, sind das nicht eingefärbte Holz Schnitzel?

Ich möchte da nicht gross Werbung machen (kriege ja auch nicht`s dafür :D) aber ich denke mal das du bei diesen Produkten fündig wirst.

Zur Hauptseite
http://www.heki-kittler.de/heki/seiten/home/home.html

zu deinem "Problemchen"
http://www.heki-kittler.de/heki/seiten/n…/neuheiten.html

Ich selber bevorzuge keine "Gras matten" sondern solche Fasern zum selber bestreuen, die Übergänge zu Wegen/Flüsse usw. gelingen einfach besser. Deine Vorgehens weise ist gut, was ich aber noch ändern würde ist. Den weiss Leim würde ich etwas mit Braun/Ocker einfärben, dass dein weisser Untergrund (Küchenrollenpapier) nicht gar so hell ist.

Ps. Die oben genannte Firma ist auch auf den Geschmack gekommen, sie bieten Kartonmodelle an :yahoo:.
http://www.heki-kittler.de/heki/seiten/tipps/tipps.html

Gruss und gutes Gelingen

Hansjörg

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watergate

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316

Donnerstag, 7. August 2008, 09:59

Moin Lars,

Ich bin wahrlich begeistert, wenn ich Dein Diorama so sehe... :wiegeil:

wenn ich auch mal meinen Senf zum Deich dazugeben darf:

Die Idee find ich -an sich- klasse - allerdings sieht er in meinen Augen so noch zuuu natürlich aus. (als wenn die Natur Ihre eigenen Deiche erschaffen hat... :D)

Wenn ich mir unsere Deich an der Küste so anschaue, sieht man eher das hier Ingenieure "plane" Flächen geschaffen haben - mit leichten Unebenheiten..

Ich würde hier statt Küchenrollen normalen Karton oder sogar Papier nehmen.
Dann sieht man(n) erstens, dass hier Menschen den Wall erschaffen haben und wenn der Karton/das Papier durch den Leim ein bischen wellig wird hast Du sogar natürliche Effekte/Altersspuren auf der Oberfläche.

Sonnige Grüße aus HH

Max

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317

Donnerstag, 7. August 2008, 19:35

@alle: Vielen Dank für die vielen Anregungen.

@Helmut: siehe neuer Deich :)

@Michael: Ich probiere wohl erstmal herkömmliches Beflocken. Allerdings mit "vernünftig aussehendem" Gras (keinen gefärbten Holzsplittern :D ).

@Mainpirat: Danke für den Tip, aber ich glaube, mit Klebelaschen brauche ich dann doch kein Butterbrotpapier mehr. Mal sehen.

@Hansjörg: Ja das Gras bei Deinem Link sieht schon sehr gut aus. Soweit ich das sehen konnte, ist das aber eher für HO gedacht oder? Ich habe dunkelgrünes Gras beim Hamburger Versandhaus bestellt, hoffentlich taugt das was :)
Die Auflage (Küchenrolle, Karton oder Papier) werde ich dunkelgrün färben, wenn sie angekleistert ist. Dann sieht man kleine Lücken nach dem Bestreuen nicht mehr (hoffe ich).

@Max: Jetzt da ich den Deich sowieso relativ eben gestalte, könnte ich tatsächlich auch Papier oder Karton als Auflage verwenden. Vielleicht starte ich noch eine Testreihe :)

Ich habe heute nachmittag einiges am "Deichprojekt" geändert. Zunächst habe ich flachere Spanten konstruiert. Das sollte einem echten Deich näher kommen.
Außerdem werde ich eine neue Grundplatte mit neuen Längsspanten (3 sollen es werden) verwenden und die Spanten in engerem Abstand zueinander verkleben. Die Spanten haben dann auch alle Klebelaschen.
Eine Krümmung des Deiches werde ich nur Richtung Frachthafen vornehmen, an der Stelle, wo der Deich hinter der Dio-Platte verschwinden soll.
Ein Foto gibt's schonmal anbei, wo man die Deichquerschnitte alt und neu sehen kann.
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Donnerstag, 7. August 2008, 19:45

Hallo LArs,

die Eisenbahner mit Erfahrung im Landschaftsbau werden bei deinem Vorhaben den Grund grün zu streichen aufschreien. Man sollte ein bißchen der NAtur folgen , derzufolge ist der Boden unter dem Gras: erdfarben . Danach kann man sehr gut das Gras aufbringen.
Der Effekt ist um vieles besser und wirkt deutlich realistischer.

just my 2 Cents

Robi
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

Karl Popper

Wiesel

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Donnerstag, 7. August 2008, 20:43

Hallo Lars,

nur mal so als Anhalt:



Das ist ein sogen. "Deichschart"; bei drohender Sturmflut wird der Durchlass durch Planken, die in der Nähe lagern, verschlossen.

Und noch eins:



(beide Bilder: chemikus.com)

Auf der Zeichnung sieht man schön den Deichverteidigungsweg und den Graben.
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Manfred F

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Freitag, 8. August 2008, 08:49

Hallo Lars

Regelmäßig schau ich mir deinen Baubericht an und bin nur am Staunen.
Einfach Klasse was Du aus den Bögen herausholst. =D>

In meinem Galeriebeitrag Kloster Lorch habe ich einiges zum Thema Begrünung geschrieben.
Vielleicht hilft es Dir weiter.
Gruß
Manfred

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