Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Kartonbau.de - Alles rund um Papiermodelle, Kartonmodellbau und Bastelbogen. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • »claus_p_j« ist männlich
  • »claus_p_j« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 821

Registrierungsdatum: 3. Oktober 2008

Beruf: Descheck vom Dienst

  • Nachricht senden

1

Mittwoch, 14. November 2012, 10:28

[fertig] Beobachtungsflugzeug Pfalz A.I 1:33, GPM

Kaum ist das eine Modell fertig, habe ich schon mit dem anderen Begonnen. Und es auch schon wieder beendet. Darum ist das eher kein Baubericht, sondern ein Bau-Rückblick. Aber fangen wir einfach mal an.

Beobachtungsflugzeug Pfalz A.I oder Jäger Pfalz A.II 1:33

Andy hat das Modell hier schon vorgestellt.
Der Bogen enthält zwei Bau Optionen, ich habe mich für das Beobachtungsflugzeug Pfalz A.I entschieden. Einfach weil mir das Design besser gefallen hat. So schön bunt.

Los geht es mit dem Rumpf.

Die Seitenteile werden auf 0,5 mm Karton geklebt. Ich verwende natürlich feinst gelasertes. Die Innenseite und den Boden kommen schwarze Fäden als Spanndrähte (leider kaum zu sehen) und ein Laser geschnittenes Spantengerüst. In die Außenseite des Bodens kommen schon jetzt die späteren Steuerseile. Ich habe sie mit einer Nadel durchgezogen und hinten einfach verklebt.



Die Sitze haben Erleichterungslöcher in den Lehnen. Diese habe ich mit meinem selbst gemachten Locher ausgestanzt. Zwei Plexiglasplatten, in die ich bei Bedarf Löcher bohre und mit einem Passenden Stück draht durchschlage. Löcher die nicht ganz sauber gestanzt waren, habe ich mit einer kleinen Feile gesäubert.



Hier sieht man die komplette Cockpit Inneneinrichtung und die fertigen Sitze samt Gurten. Die Schnallen sind aus Klingeldraht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »claus_p_j« (14. November 2012, 10:57)


  • »claus_p_j« ist männlich
  • »claus_p_j« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 821

Registrierungsdatum: 3. Oktober 2008

Beruf: Descheck vom Dienst

  • Nachricht senden

2

Mittwoch, 14. November 2012, 10:33

Durch die relativ dicken Seitenwände ist das Zusammensetzen des Rumpfes ganz einfach und er ist auch sehr stabil. Das Spantengerüst auf der Innenseite ist im Original - also ohne gelaserten Spantensatz - nicht vorgesehen. Daher sind manche Teile der Cockpit Inneneinrichtung zu breit und Müssen zurecht geschnitten werden. Betroffen sind das Steuergestänge am Boden und die Halterungen der Sitze, aber auch der Motorträger der den Rumpf vorne abschließt.


  • »claus_p_j« ist männlich
  • »claus_p_j« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 821

Registrierungsdatum: 3. Oktober 2008

Beruf: Descheck vom Dienst

  • Nachricht senden

3

Mittwoch, 14. November 2012, 10:35

Für die Motorhaube habe ich die Teile mit schwarzem Tonpapier verstärkt. Erstens um sie stabiler zu machen und zweitens um auch innen einen schöne Oberfläche zu haben.



Der Sternmotor.


  • »claus_p_j« ist männlich
  • »claus_p_j« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 821

Registrierungsdatum: 3. Oktober 2008

Beruf: Descheck vom Dienst

  • Nachricht senden

4

Mittwoch, 14. November 2012, 10:41

Die Tragflächen bekommen in der Mitte einen kräftigen Holm, den ich noch mit einem Messingstab verstärkt habe. Die Rippen habe ich auseinander geschnitten und an den Holm geklebt. So lassen sich die Flächen leicht formen. Und das ganze wird zum Trocknen eingespannt.



Der Hecksporn.



Das Fahrwerk. Vorgesehen ist hier nur verdoppelter Karton, aber das erschien mir zu instabil. Also habe ich 0,3 mm Stahldraht dazwischen gelegt. Damit das gut hält und auch die Kanten sich schließen, habe ich die Teile in meiner Drehdorn-Presse zwischen zwei Schichten weichem Karton gepresst.



Da diese Fahrwerksteile nur aus einer Lage bestehen, habe ich den Draht einfach aufgeklebt und schwarz drüber lackiert.


  • »claus_p_j« ist männlich
  • »claus_p_j« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 821

Registrierungsdatum: 3. Oktober 2008

Beruf: Descheck vom Dienst

  • Nachricht senden

5

Mittwoch, 14. November 2012, 10:44

An der Unterseite wird jetzt noch ein Steuerhebel montiert. Um die schon vorhandenen Fäden an dem winzigen Hebel zu kleben, habe ich zuerst nur eine Hälfte davon angeklebt und die Fäden daran geklebt. Dann erst kommt die andere Seite drauf. Auf die Unterseite kommen auch die Einstiegshilfen.



Die Montage des Höhenleitwerks:


  • »claus_p_j« ist männlich
  • »claus_p_j« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 821

Registrierungsdatum: 3. Oktober 2008

Beruf: Descheck vom Dienst

  • Nachricht senden

6

Mittwoch, 14. November 2012, 10:47

Das Fahrwerk. Ich denke, ohne Draht drinnen hätte das wohl nicht gehalten.



Die fertige Motorhaube samt vorderer Rumpf-Abdeckung und der Propeller



Der Rumpf Samt Fahrwerk und Motorhaube


  • »claus_p_j« ist männlich
  • »claus_p_j« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 821

Registrierungsdatum: 3. Oktober 2008

Beruf: Descheck vom Dienst

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 14. November 2012, 10:55

Die Montage der Tragflächen.

Wie fast immer baue ich mir eine Halterung. Dazu habe ich mir aus der Bauanleitung den Winkel und die Höhe der Tragflächen ausgemessen. Die hintere Tragflächenstütze aus 1 mm Draht ist schon dran (über dem Cockpit).



Ich setze die Tragflächen mittig auf und fixiere sie. Vorne werden die Tragflächen von einem A-Rahmen gehalten, den ich mit Sekundenkleber befestige. Die Klammer hält ihn zusammen, bis er trocken ist. Offensichtlich habe ich gut vermessen, denn die Tragfläche berührt genau die hintere Tragflächenstütze.



Die Verspannung geht vom Fahrwerk durch die Tragflächen zum A-Rahmen oben. Ich habe die Fäden in den Löchern in den Tragflächen verklebt. Damit sie unter Spannung bleiben, werden sie mit Klammern fixiert. Und nach dem Trockenen binde ich sie einfach oben fest.



Auch von der Motorhaube und den Seitenwänden gehen Spanndrähte aus.



Jetzt fehlen nur noch die Räder und dann ist das Flugzeug fertig. Mehr gibt es in der Galerie.

8

Mittwoch, 14. November 2012, 16:44

Hallo claus_p_j,

ich bin fasziniert von diesem Flieger und die Aufhängung der Tragfläche ist doch nicht zu filigran. Schöne saubere Arbeit wie immer. Ich gratuliere dir.

Gruss Andy

Social Bookmarks