Henryk

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Dienstag, 10. Mai 2011, 11:32

Hallo Claus, interessante Methode. Hast Du schon mal versucht, so einen Propeller aus Holz herzustellen? Die Holzmaserung kämme so wunderbar zur Geltung. Ist aber viel Arbeit...
Herzlichste Grüße
Henryk

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Dienstag, 10. Mai 2011, 12:18

Holz - nö, noch nicht probiert.
Vielleicht drucke ich die Hälfte der Lagen noch mal auf Hellbraun (so wie hier).

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Dienstag, 17. Mai 2011, 09:24

Der Motor ist fertig. Es fehlten noch die Ventilhebel und -Stangen.
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Dienstag, 17. Mai 2011, 09:31

Now, get ready to get dirty!
(um einen Satz aus einer meiner Lieblingssendungen zu zitieren).

Der Propeller: Am 10. Mai habe ich ja schon begonnen, den Bau des Propellers zu beschreiben. Alle Schablonen-Teile (ich versuche den Propeller zweifarbig) werden satt mit Vaseline eingestrichen (Bild 1) - eine ganz schöne Sauerei.
Jetzt wird alles aufgeschichtet. Ein Propellerteil (ohne Vaseline, Bild 2), dazu das passende Schablonenteil. Das Propellerteil wird nun mit Leim bestrichen (Bild 3). Dann kommt das nächste Propellerteil samt schablone drauf usw., usw. (Bild 4). Bis alle 13 Lagen aufeinander kleben. Danach werden die Teile zwischen zwei Hölzern gepresst (die habe ich auch mit Vaseline eingestrichen, damit sie nicht festkleben).
Ich bin schon gespannt, wie's wird.
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Henryk

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Dienstag, 17. Mai 2011, 10:28

Hallo Claus,
ich bin gespannt, wie es weiter mit dem Propeller geht, insbesondere, dass ich nicht verstehe (liegt offensichtlich an mir), wozu man die Schablonen braucht. Man könnte doch die Propellerblätter „ganz einfach“ zusammen kleben und dann endgültig schleifen. ;)
Herzlichste Grüße
Henryk

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Dienstag, 17. Mai 2011, 10:40

Um die Propellerblätter exakt übereinander zu legen. Wenn die Schablonen deckungsgleich übereinander liegen, passen auch die Propellerteile genau. Aber mal sehen, ob es überhaupt funktioniert hat. Das wird sich hoffentlich heute Abend zeigen, wenn ich die Schablone abnehme (oder es zumindest versuche).
Die Methode stammt ursprünglich von Leif Ohlsson und er beschrieb sie zuerst hier.

Gummikuh

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Dienstag, 17. Mai 2011, 12:48

Hey, Claus,

eine abgedrehte Methode. Ich hatte die gleichen Fragen, wie Henryk, aber es war dringend was zu erledigen hier.
Ich bin höllisch gespannt, auf das Ergebnis. Mach´ hin.

Viele Grüße

till
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Dienstag, 17. Mai 2011, 21:15

So, jetzt habe ich den Propeller aus den Schablonen heraus gelöst. Ging besser als erwartet (erwartet habe ich eine Katastrophe). Im Moment sieht er noch etwas unsauber aus, aber er muss ja noch geschliffen werden. Allerdings werde ich damit noch warten um ihn noch besser austrocknen zu lassen.
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Donnerstag, 19. Mai 2011, 06:42

Hier noch mal eine kurze Beschreibung de Propeller-Baus. Die Methode stammt von Leif Ohlsson und die Beschreibung von Eric Goedkoop.
Anmerkungen: Mann muss jede Schablone entlang der blauen Linie einschneiden (zu sehen auf (1) und (5)). Dann lassen sich die einzelnen Teile der Schablone leicht wegreißen. Und da die Schablonen ja mit Vaseline eingeschmiert wurden, kleben sie nicht fest.
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Donnerstag, 19. Mai 2011, 06:46

Gestern Abend war der Propeller genug getrocknet, um ihn schleifen zu können. Danach lackierte ich ihn mit Klarlack. Mir gefällt das Ergebnis ganz gut - sieht richtig hölzern aus. Die Methode ist zwar viel Arbeit, funktioniert aber wirklich gut.
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Henryk

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Donnerstag, 19. Mai 2011, 10:43

Zitat

Original von claus_p_j
Mir gefällt das Ergebnis ganz gut - sieht richtig hölzern aus.

Das stimmt, ist auch meine Meinung.
Du solltest aber noch viel schleifen... :rolleyes:
Herzlichste Grüße
Henryk

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Gummikuh

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Donnerstag, 19. Mai 2011, 11:12

Hey, Claus,

nur eins: Klasse!

Viele Grüße

Till
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Donnerstag, 19. Mai 2011, 12:23

Ich hoffe nur, dass der Propeller sich jetzt, wo er durch den Klarlack etwas "verhärtet" ist, besser schleifen lässt. Die Kombination Papier, Leim und Vaseline ist doch etwas mühsam zu schleifen. Das schmiiiiiiiiiert sich richtig.

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Dienstag, 24. Mai 2011, 08:16

Bevor der Propeller endgültig fertig gemacht wird, kamen gestern Abend die Reifen dran. Zumindest der erste.
Für jeden Reifen werden erst mal drei ringe ausgeschnitten (Bild 1 und 2). Der mittlere Ring wird in kleine Segmente geschnitten und auf den grauen Ring geklebt. Oben drauf kommt ein ganz schwarzer Ring. So hat man einen Reifen mit kleinen löchern. Dabei muss man sehr sorgfältig kleben. Sind die kleinen Kreissegmente nicht bis zum Rand gut verklebt, würde der Faden später aus dem Loch rutschen.
Weiters braucht jedes Rad auch eine Radnabe (siehe Bild 1). Diese wird gewickelt.

Für die Speichen gibt es eine Schablone - ein Kreis mit Schlitzen um die Fäden korrekt zu platzieren. Erst wird das Rad mit Hilfsfäden (siehe Bild 3) in der Schablone fixiert. Diese Hilfsfäden halten auch die Radnabe im Zentrum. Meine erster Versuch ging kapital daneben. Die Radnabe wollte einfach nicht in der Mitte bleiben und fiel immer wieder raus. Also habe ich die Schablone erweitert. Ein 0,8mm Draht fixiert jetzt die Radnabe genau in der Mitte.

Jetzt werden die einzelnen Speichen gezogen. In Bild 4 sind bereits die ersten montiert. Durch die Fixierung kann die Radnabe nicht heraus fallen und auch die Fäden können nicht mehr verrutschen.

Ich hoffe, ich konnte halbwegs erklären, was ich gemacht habe. Klingt alles ein wenig kompliziert, ist es aber nicht.

I extended the wheel jig with 2 further cardboard circles, hold in place by 4 struts each. My first attempt failed, as the hub always slipped out. With the help of these struts, the wheel hubs stays in place and also the threads can not slip from it.
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Dienstag, 24. Mai 2011, 22:40

This seems like an excellent idea. Got to remember it, for whenever I'll finally try making such fine spoked wheels. Good luck with the rest. - L.
Dankbar für die Gelegenheit auf Englisch schreiben zu dürfen, kann aber Antworten problemlos auf Deutsch lesen.

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Samstag, 28. Mai 2011, 17:45

Eine Felge ist fertig.

Dann Kommen die Reifen dran. Eine ganze Menge Ringe sind nötig (Bild 2).

Bild 3 Zeigt die Teile für ein Rad. Sie werden in gezeigter Reihenfolge Zusammengeklebt und dann geschliffen. Als letztes wird der Boden herausgeschnitten und man hat zwei Teile, die zu einem ganzen Reifen zusammengeklebt werden. In die Aussparung passt genau die Felge (Bild 4).
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Samstag, 28. Mai 2011, 17:47

Tja, und dann ist es passiert. Beim Herausschneiden der Felge aus meiner Halterung habe ich ein mal daneben geschnitten, und schon sah sie so aus.

One wrong cut and it was over. By cutting away too much, the threads slipped out and the wheel was ruined.
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Samstag, 28. Mai 2011, 17:48

Ehrlich gesagt, ich weiß noch nicht, ob ich das noch mal versuche, oder einfache, verkleidete Räder baue (sind auch im Bogen dabei).

I'm not yet sure, if I will try it again. I know I can do it, I just made one wrong cut. Maybe I will make the other wheels.

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Micro

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Samstag, 28. Mai 2011, 18:17

Aufgegeben wird ein Brief !!!

Probiere es noch einmal.

Diese Art der Räder sind ein wesentlicher Teil des Modells.

Du schaffst das !!!!


Liebe Grüße, Herbert

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60

Samstag, 28. Mai 2011, 19:34

Das schaffen ist nicht das Problem. Das Rad war ja fast schon fertig. Dann habe ich einfach daneben geschnitten.
Ums wollen geht es. Ich will ehrlich gesagt nicht mehr. Irgendwann macht es einfach keinen Spaß mehr. Und ich fürchte, diesen Punkt habe ich erreicht.

61

Samstag, 28. Mai 2011, 22:18

Servus claus,

du hattest doch mal Speichenräder mit einer anderen Bauart gebaut, glaube ich. Waren die nicht leichter herzustellen? Vielleicht bringt dich das wieder obenauf.

Gruss Andy

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Sonntag, 29. Mai 2011, 10:29

Ich habe beschlossen, es auf die einfachere Art fertig zu stellen. Die Räder sind nur aufgesteckt, also, wenn ich eines Tages Lust verspüre, die Speichenräder noch mal zu versuchen, kann ich das tun. Aber im Moment reicht es mir einfach, an diesem Modell zu arbeiten. Bitte nicht falsch verstehen: Ich finde es ein tolles Modell. Extrem sorgfältig konstruiert. Es gab nicht ein einziges Teil, das nicht auf Anhieb gepasst hätte. Alles sehr durchdacht!
Aber ich will was Neues beginnen.

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