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Montag, 28. März 2011, 12:34

[fertig] 1913 Dyott Monoplane, 1:33, Old Scratch Card Modells

Grüße, liebe Schwestern und Brüder!

Vor einiger Zeit wurde ich von Eric Goedkoop angesprochen, ob ich nicht Beta-Builder für sein neues Modell sein will. Vermutlich interessierte ihn, wie ein Anfänger damit zu recht kommt ;)
Nach nur einem kurzen Blick auf das Modell war mir klar - ich will.

Es ist ein Modell des Dyott Eindeckers von 1913. Die Maschine wurde von George Dyott entworfen. Die Maschine zeichnete sich durch eine einfache Konstruktion aus und war leicht zu zerlegen und zu transportieren. Angetrieben wurde sie von einem 50 PS, 7 Zylinder Gnome Umlaufmotor.

Hier nun ein paar Bilder von Erics Prototyp, der Anleitung (die extrem detailliert ist) und der Bauteile. Alle Bilder sind © Eric Goedkoop

Da ich einige von Erics Modellen gesehen habe und weiß wie meine aussehen, bin ich schon riesig gespannt, wie groß der Unterschied sein wird ;)
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  • 2.jpg
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Montag, 28. März 2011, 12:36

Einige Teile sollte man auf Silber-Papier ausdrucken. Ich denke, das ist ein altbekanntes, leidvolles Thema. Ich werde es mit silbernem Tonpapier versuchen.
Ich habe es letzte Woche gedruckt, und gestern Abend war es eigentlich recht wischfest. Später wird sich hoffentlich herausstellen, ob es brauchbar ist.
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Montag, 28. März 2011, 12:43

Ich beginne mit den Tragflächen, damit diese - man kennt das ja schon - gut austrocknen können und sich nicht mehr verziehen.

Es ist eine Rippen-Konstruktion (15 Rippen pro Flügel) die auf eine Schablone geklebt werden. Das Aufgedruckte Muster wird man später vielleicht durchscheinen sehen - als gefakete Innenverspannung.

Bild 2 zeigt die Verkleidung.

Bild 3: Unten ist die Verkleidung bereits großflächig verklebt.

Die fertige Tragfläche (von unten, Bild 4) wird zum Trocknen eingespannt (Bild 5).
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  • IMG_3949.jpg

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Montag, 28. März 2011, 13:06

Servus Claus,

das ist ein sehr interessantes Flugzeug. Kannst du die Technik zum Herstellen der Speichenräder beschreiben? Ich weiss, du hast eine einfachere Technik, als die, die es hier im Forum gibt. Hoffentlich war mein Deutsch jetzt richtig. Als Anfänger solltest du dich selbst nicht bezeichnen. Das bin ich wohl eher.

Gruss Andy

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Montag, 28. März 2011, 14:05

Hallo Andy!

Meine Methode habe ich mal hier beschrieben. Wenn Du's genauer wissen willst, kann ich es gerne noch mal beschreiben - allerdings nicht heute. Mir fehlt einfach die Zeit dazu. Vielleicht käme ich in den nächsten Tagen mal dazu.
Bei diesem Modell werden übrigens Schablonen und Anleitung für die Speichenräder gleich mit geliefert.

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eatcrow2

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Montag, 28. März 2011, 14:58

Will really enjoy following your build!!! The wing looks great..

Cheers.
Peter Crow
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Dienstag, 29. März 2011, 00:12

Nicely started, Claus. Despite my own instructions, wings are usually one of the first things I do, too.

niebla de fuego

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8

Dienstag, 29. März 2011, 15:02

This is looking wonderful =)

Lovely build.

I'm eager to see the rest of it!!
Ruben Andres Martinez
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Bitte verzeihen Sie meine Sprache. Ich spreche kein Deutsch. Ich benutze einen Online-Übersetzer.

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Donnerstag, 31. März 2011, 09:44

Der hintere Teil des Rumpfs besteht aus einer einfachen Spantenkonstruktion. Die dünnen, braunen Rahmen, die man auf dem ersten Bild sieht, wurden auf braunes Papier gedruckt. Der Bogen sieht einige Teile vor, die auf farbiges Papier gedruckt werden müssen. Praktisch - so erspart man sich das Kantenfärben.
Vorne kommt noch der Tank hinein. Diesen habe ich auf Silber-Papier gedruckt.
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  • IMG_3957.jpg
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Donnerstag, 31. März 2011, 09:47

Die Innenwände der Cockpit-Sektion wurden auch auf Silber gedruckt. Darauf kommen die Rahmen (auf Hellbraun gedruckt). Auch einige der Cockpit Armaturen habe ich schon eingebaut (so ein Makro ist gnadenlos).
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  • IMG_3962.jpg

Gummikuh

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Donnerstag, 31. März 2011, 11:27

Moin, claus,

huiiii, das macht mal wieder Spaß, dir zuzusehen!
Die Cockpit-innenteile sind beeindruckend.

Was ich noch nicht ganz verstehe: dieses Rumpfhinterteil.....müßte das nicht Grün sein. Wird das noch eingefärbt oder habe ich da irgendwas nicht mitbekommen?

Viele grüße

till
Is das Kunst, oder kann das wech?

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Donnerstag, 31. März 2011, 12:18

Hi Till!

Das wird alles verkleidet. Wie bei den Tragflächen scheinen dann die schwarzen Linien durch die Außenhülle wie eine echte Verspannung (das hängt aber natürlich von der Lichtdurchlässigkeit des verwendeten Papiers ab).
Und ich finde es einfach toll, dass Eric sogar beschreibt, wie die Kanten gemacht werden müssen, d.h. was klebt worüber (siehe Bildausschnitt).
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Montag, 4. April 2011, 08:19

Auf die Seitenwand kommen als nächstes die Streben. Die zwei braunen nehmen später die Tragflächen-Holme auf, der grau die Motorachse (Bild 1)

Bild 2 zeigt den Cockpit Boden.

Dann wurde es fummelig. Die Steuerung (Bild 3). Diese Teile wurden auf 80g/m² Papier gedruckt und um 0,5mm bzw. 0,8mm Draht gerollt, wobei ich die von Eric vorgeschlagene Methode verwendete (siehe Bild 6). Auf diese Art lassen wirklich einfach auch die winzigsten Röhren herstellen.

Bild 4 zeigt das Cockpit, jetzt schon mit zweiter Seitenwand.

Die Steuerstange des Höhenruders und die Kabel des Seitenruders kommen später durch die Löcher in der Wand des hinteren Rumpfs (Bild 5), wenn die beiden Teile plan aneinander geklebt werden.
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  • IMG_3972.jpg
  • IMG_3967.jpg
  • IMG_3974.jpg
  • IMG_3978.jpg
  • zylinder_crop.jpg
  • IMG_3959.jpg

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14

Montag, 4. April 2011, 12:47

Servus Claus,

auf diese Methode zum Röhrchen rollen muss man erstmal kommen. Das es so einfach sein kann, war mir nicht bewusst. Ich breche mir jedesmal die Finger um das Papier stramm zu bekommen. Danke für das Einstellen.

Gruss Andy

eatcrow2

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Montag, 4. April 2011, 14:50

Excellent clean work!!!! A pleasure watching this come together, with good photos showing the steps.
Peter Crow
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Dienstag, 5. April 2011, 00:48

Looks great, Claus! I was a bit worried about the number of tiny, tiny parts in the cockpit but you've got everything just the way I intended.

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Dienstag, 5. April 2011, 07:29

Eric, the tiny parts are indeed a lot of work, but as everything fits well, there's no problem.

Für den Pilotensitz gibt es eine Rahmen (Bilder 1 und 2), der dann "gepolstert" wird (Bild 3). Anschließend wird er mit 4 Drähten im Cockpit aufgehängt (Bild 4 und 5).
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Dienstag, 5. April 2011, 07:33

Bild 1 zeigt die Teile für die vorderen Oberteil des Cockpits. Dieser wird erst zusammen gebaut (Bild 2 und 3) und dann eingesetzt (Bild 4).
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19

Mittwoch, 6. April 2011, 00:47

Holy moley, Claus - it took me DAYS to get that seat built and installed. You're doing an awesome job!

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Mittwoch, 6. April 2011, 07:57

Eric, building the seat was no problem, but mounting - to get all fours wires in place was really a challenge and I was close to firing it out of the window ;)

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Donnerstag, 7. April 2011, 00:06

Zitat

Originally posted by claus_p_j
Eric, building the seat was no problem, but mounting - to get all fours wires in place was really a challenge and I was close to firing it out of the window ;)


Well, that makes me feel better. Mine almost got launched more than once, too - but the result is worth it.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »EricGoedkoop« (7. April 2011, 00:07)


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Montag, 11. April 2011, 21:12

Das Armaturenbrett (Bild 1). In der Mitte der Kompass, die Anzeigen links und rechts bekamen Rahmen aus Drahtringen und die Dinger links und rechts des Kompasses (ja, das ist der exakte Fachausdruck) sind ebenfalls aus Draht. Der Draht, der die Leitung des "Oil Pulsators" darstellt (rechst unten am Armaturenbrett, was ist ein Oil Pulsator?), gehört noch nach hinten gebogen.
Danach wird das Cockpit plan an den hinteren Rumpf geklebt (Bild 2).
Der Rumpf wurde dann verkleidet (Bild 3 und 4).
Bild 5 zeigt die "lederne" Cockpit-Einfassung.
Bild 2: Die Motorhaube, die innen Silber ist (Bild 7)
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Gummikuh

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Dienstag, 12. April 2011, 10:11

Moin, Claus,

sieht besser und besser aus. Vor allem die Struktur der Außenhaut gefällt mir.

Was ein Ölpulsator ist, weiß ich ganz genau auch nicht - diese uralt-Motoren sind wahrlich nicht meine Kernkompetenz.
Aber das müßte eine frühe Form einer Ölpumpe sein. Ein paar Jahre später wurde die Versorgung aller Motorenteile mit Öl durch mechanische Ölpumpen (Zahnradpumpen oder Pleuel) erledigt, wie es heute auch noch ist.
Pulsatoren arbeiten mit Unter- und Überdruck, d.h., ich nehme an, daß bei der Dyott der Unterdruck im Kurbelgehäuse bei hochgehendem Kolben dazu benutzt wurde, Unterdruck im Pulsator zu erzeugen. Dort dürfte dann ein angesaugter Kolben Öl auf Pleuelgelenke, Ventile und was weiß ich nicht noch was spritzen.
Eigentlich müßten da zwei Rohrverbindungen dran, ein Unterdruckschlauch und einer für´s Öl, aber vielleicht liegt ein größerer Öltank weiter vorne und alles ist ganz anders arrangiert.
Im Cockpit liegt das Ding, weil man mit einer Einstellschraube, den Unterdruck im Pulsator erhöhen und verringern kann und damit das eingespritzte Öl.
Genau weiß ichs nicht, aber so müßte das funktionieren, wenn ich meine Informationen hier richtig deute. Uralte Technik, aber das ist die Dyott ja auch.
Hat Eric keine Informationen dazu? So umfassend, wie er diesen Flieger konstruiert hat, weist dasw auf viele, viele technische Informationen hin.

Viele Grüße

Till

P.S.: Aber unabhängig davon, was das nun en detail ist: auf jeden Fall sieht es toll aus, was du da im Cockpit zusammen gesetzt hast.
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24

Dienstag, 12. April 2011, 14:12

Hi Till!

Danke für die Erklärung. Obwohl ich ja eigentlich Techniker bin, haben Motoren mich nie wirklich interessiert. Ein Motor ist etwas, was unter meiner Motorhaube ist und einfach laufen soll ;)

In Erics Anleitung gibt es Auszüge aus einem alten Magazin, da wird das Teil in einer Zeichnung als "Tell-Tale Glass" bezeichnet, also einfach nur (Betriebs-)Anzeige.

Ach ja, die Dinger links und rechts des Kompasses sind Füllstandanzeiger für Öl (links) und Treibstoff (rechts).

25

Dienstag, 12. April 2011, 16:06

Hallo Claus,

ich muss sagen, ich bin begeistert von der Detaillierung. Eric hat an alles gedacht. Und zusammen mit deinen Fähigkeiten, sieht der Flieger schön aus. Weisst du, ob das Flugzeug käuflich erwerbbar ist? Und ob Eric schon weitere Projekte am kochen hat? Sorry, bin eben gespannt auf weitere Flugzeuge der Pionierzeit.

Gruss Andy

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26

Dienstag, 12. April 2011, 18:29

Zu kaufen ist es noch nicht - er will zumindest warten, bis der zumindest ein Beta-Bauer fertig ist und dann ev. Verbesserungen einbringen.
Und ob er noch was plant, weiß ich leider nicht.

Gummikuh

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27

Dienstag, 12. April 2011, 20:08

Hey, Claus,

Zitat

Original von claus_p_j
Danke für die Erklärung. Obwohl ich ja eigentlich Techniker bin, haben Motoren mich nie wirklich interessiert.


Nee, da hast du recht. Man muß sich wahrlich nicht dafür interessieren um ein ausgefülltes Dasein zu leben.
Für mich ist diese Motorentechnik unheimlich faszinierend und ich weiß immer gern, was ich da eigentllich zusammen baue. Und wenn ich dann von einem "Öil pulsator" lese, juckt es mich sofort, herauszufinden, was das sein könnte und wofür.

Genau wie Andy finde ich die Detaillierung unglaublich gut und bis jetzt sieht der ganze Vogel toll aus.

Viele grüße

till
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28

Dienstag, 19. April 2011, 18:10

Die Einzelteile des Leitwerks bestehen aus einem Skelett und der Hülle. Die Dünnen Streben zu schneiden war eine Herausforderung. Wie man im 2. Bild sieht, ist mir das nicht immer gut gelungen.
Die Struktur drücke ich einfach mit den Fingern hinein. Dann kommt das ganze zwischen in die Presse, damit es auch schön plan bleibt.
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Henryk

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29

Dienstag, 19. April 2011, 18:27

Zitat

Original von claus_p_j
Die Einzelteile des Leitwerks bestehen aus einem Skelett und der Hülle. Die Dünnen Streben zu schneiden war eine Herausforderung.

Ist das Skelett aus Verstärkungskarton? Wenn ja, ist es Dir exzellent gelungen! Ich verstärke noch den Karton vor Ausschneiden solcher filigranen Konstruktion mit flüssigem Sekundenkleber.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Dienstag, 19. April 2011, 20:58

Zitat

Original von Henryk

Zitat

Original von claus_p_j
Die Einzelteile des Leitwerks bestehen aus einem Skelett und der Hülle. Die Dünnen Streben zu schneiden war eine Herausforderung.

Ist das Skelett aus Verstärkungskarton? Wenn ja, ist es Dir exzellent gelungen! Ich verstärke noch den Karton vor Ausschneiden solcher filigranen Konstruktion mit flüssigem Sekundenkleber.

Das Skelett ist auf 80g/m² Papier gedruckt und auf 0,5mm Bristol-Karton geklebt.

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Mittwoch, 20. April 2011, 02:54

Coming along nicely, Claus. No problems so far, I take it?

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Mittwoch, 20. April 2011, 09:08

Hi Eric!

The skeleton of the empennage was really tricky to cut out, as the parts where so thin. I really feared it would end up being to fragile. But it turned out well and now after the glue has tried, it's all stable enough.

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Freitag, 22. April 2011, 21:39

Tricky waren auch die Kufen. Sie bestehen aus zahlreichen Lagen Tonpapier. Die Bedruckte Lage wurde verdoppelt, dann die Löcher hinein geschnitten, dann kamen noch mal 3 lagen dazu und schlussendlich alles zusammen ausgeschnitten. Die Stege ober und unter den Ausschnitten sind extrem dünn. Der erste Versuch ging auch leider daneben. Beim zweiten habe ich die Lagen mit viel verdünntem Weißleim verklebt, so dass sich das Papier richtig voll gesogen hat. Dann ging's besser.
Die Steher des Fahrwerks sind ohne Draht-Verstärkung. Streben aus mehreren Lagen Tonpapier wurden verkleidet. Die Montage war dementsprechend auch eine rechte Fummelei. Aber nach der Verspannung ist es stabil. Zumindest stabil genug um das Flugzeug hin zu stellen.

The Skids were tricky. The stripes below and above the holes are so thin that the first attempt to cut them out failed. For the second attempt, i really soaked the paper with white glue, then it worked.And mounting them was not easy, too. I personally think that making the stanchions with wire inside and sticking them into the fuselage would be easier. But after all, it worked.
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Freitag, 22. April 2011, 21:42

Die nächsten Bilder zeigen das Leitwerk und den Hecksporn.
Vor dem Cockpit wird ein A-Rahmen montiert der die Tragflächen hält.

The empennage and the A-frame in front of the cockpit were quite easy to mount. No problems here.
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Sonntag, 24. April 2011, 00:27

Well done, Claus! You're home free now.

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Sonntag, 24. April 2011, 00:57

Zitat

Originally posted by claus_p_jAnd mounting them was not easy, too. I personally think that making the stanchions with wire inside and sticking them into the fuselage would be easier. But after all, it worked.


There's just no easy way to build an undercarriage like this. In retrospect, I should have created better attachment points to the fuselage by cutting holes into the bottom skin and having the struts mount to the underlying layer. I also should have designed the struts with the proper angle at each end, rather than taking the quick and easy way of leaving them square. I plan to try out a little better technique next time around.

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Dienstag, 3. Mai 2011, 09:20

Als nächstes sind die Tragflächen an der reihe. Sie werden einfach eingesteckt. Damit alles gerade wird, verwende ich wieder eine Halterung (Bild 1).

Die grauen Punkte (man sieht sie gut auf Bild 2) Markieren die Positionen der Spanndrähte an den Tragflächen.

Oben zog ich die Fäden durch die Rolle am A-Rahmen und durch die Tragflächen. Mit Klammern spannte ich die Fäden (Bild 3). So blieb alles in Position.

Auf Bild 4 sieht man dann, dass die Fäden mit Hilfe kleiner Halterungen fixiert wurden. Eigentlich sollte man die Fäden ja durch diese Halterungen ziehen - das ist mir aber nicht gelungen. Jedes mal, wenn ich versuchte ein Loch in das Kleine Teil (Pfeil) zu machen und einen Faden durchzuziehen, zerriss es. Also klebte ich die Halterung einfach drüber.

Das ganze macht man mit allen Fäden oben (Bild 5)

Und auch unten kommen auch noch die kleinen schwarzen Halterungen dran (Bild 6).
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Mittwoch, 4. Mai 2011, 15:41

Hi Claus, any flaws in the struts are well hidden! Excellent work.
best regards
mit herzlichen grussen

Fred

In Build:
Panzerkreuzer Infanta Maria Teresa

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Dienstag, 10. Mai 2011, 07:40

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Im Moment geht es nicht so recht zügig von der Hand. Vor allem der Motor...
Man sollte ihn auch auf silbernes Papier drucken, oder - wenn nicht verfügbar - auf hellgraues. Ich machte mehrere Versuche. Mit hellgrauem Tonpapier, mit silbernem Tonpapier - letztendlich baute ich ihn aus Folex Silver Jet. Im Prinzip eine Overheadfolie die auf einer Seite metallisiert ist. Glänzt schön, ist aber in der Verarbeitung eine echte Herausforderung. Vor allem beim Biegen kleiner Radien - es ist, als wollte man eine Feder biegen. Und kleben lässt sich die Folie eigentlich nur mit Sekundenkleber. Aber mit ein wenig Übung ging es. Jetzt fehlen noch die Ventil-Hebel und -Stangen.

Also the engine was tricky. After trying with gray and silver paper, I finally made it from Folex Silver Jet. In principle a metallised overhead foil. It was not easy to work with as I could only glue it with cyanoacrylate adhesive.

Das zweite Bild zeigt mein selbst zusammengepfuschtes Punch&Die-Set. Zwei Lagen "Acrylglas", die Löcher Bohre ich immer bei Bedarf mit dem kleinen Handbohrer.
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  • IMG_4129.jpg
  • IMG_4123.jpg

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Dienstag, 10. Mai 2011, 07:54

Um eine wenig Abstand vom Motor zu gewinnen (und mich zu beruhigen), begann ich gestern noch mit dem Propeller. Ich verwende braunes Tonpaier doppellagig.

Jede Lage besteht aus dem eigentlichen Propeller-Teil (braun markiert in Bild 1) und der Schablone (grün markiert).

Bild 2 zeigt die einzelnen Lagen - 13 sind es.

Bild 3: Der Propeller-Teil wird gelocht und herausgeschnitten (dass ich hier ein wenig in die Schablone geschnitten habe, stört nicht). Somit hat man dann 13 Propeller-Teile und 13 Schablonen (ich hffe, hier ist niemand abergläubisch).
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  • Dyott Monoplane181.jpg
  • IMG_4132.jpg
  • IMG_4133.jpg

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