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Freitag, 24. November 2017, 15:17

Feeder / Spezialschiff Lady Clarissa (JSC) 1:250

Ich habe es nicht geschafft; meine angefangene Titanic bleibt im Winterschlaf.
Beim Herumstöbern habe ich den neuen, von 1:400 aufskalierten JSC-Bausatz eines Wasserlinienmodells der Lady Clarissa gefunden:
Eigentlich unterliege ich einem strengsten Kaufmoratorium, abe ich konnte es nicht lassen weil....... (dazu später). Mir ist zwar klar, daß die aufskalierten Modelle einige Vereinfachungen mitbringen und durch die reine Skalierung verschiedentlich Passprobleme entstehen; trotzdem konnte ich nicht widerstehen und habe gekauft (inkl. LC-Satz).

Die Rumpfbauweise ist die von JSC bekannte, für 1:400 optimierte Modulbauweise. Den Hauptteil und Kern des Rumpfes bilden zwei u-förmige Sektionen mit Ergänzungen für Bug und Heck: Da mir der Spantenabstand in den

Sektionen zu groß erscheint, um einigermaßen eine Längsstabilität zu bieten, habe ich den Stützspant nr. 7 vervielfältigt und zusätzlich eingeklebt.

Die enzelnen Abschnitte sind aneinanderzukleben und erhalten durch die aufzuklebende Bordwand zusätzliche Verbinndung und Versteifung.Der fertige Rumpf sieht dann so aus ( :rolleyes: ...bei dem Foto habe ich etwas getrickst. Ich baue nicht zwei Modelle; es ist ein Doppelbelichtung) Zum Glück ist es mir bisher gelungen, eine gute Planlage hinzubekommen.Allerdings gibt es speziell bei der Bugsektion einige kritsche (Schummel-)Stellen...
Es ist zwar schon alles gebaut und beschrieben, aber nicht von mir!


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Freitag, 24. November 2017, 15:44

..damit es nicht zu spannend wird...

Dies ist der Hauptgrund, weshalb ich mir das Modell gekauft habe: Ein 100t Mobilkran, wie ich ihn letztes Jahr während meiner Frachtschiffreise mehrfach gesehen hatte.
»Pappi« hat folgendes Bild angehängt:
  • Clarissa_Baubericht-11.jpg
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Freitag, 24. November 2017, 20:21

Moin Pappi,
ich habe die Lady C. gerade in 1:400 fertiggestellt Hat viel Spaß gemacht und gibt mit dem Kran echt was her.
Jetzt bin ich gespannt wie das in 1:250 aussieht.

Viele Grüße
Helmut

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Samstag, 25. November 2017, 07:46

Hallo Helmut,
ja das wird interessant. Falls Du irgendwo Bilder von Deinem Modell hast.....
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Sonntag, 26. November 2017, 20:31



Hier kommt das gewünschte Photo.

Viele Grüße aus dem hohen Norden

Helmut

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Sonntag, 26. November 2017, 23:39

moin Helmut,
hast Du das Diorama schon beim Stammtisch gezeigt? Ich mußte leider Freitag wg Schrottigkeit fehlen.
Sieht super aus. Klasse!
Bis bald
Ralph

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Montag, 27. November 2017, 16:38

Helmut,
danke für das Bild! Sieht vielversprechend aus. Ich hoffe, es dauert nicht mehr allzu lange, bis ich den Vergleich in 1:250 liefern kann.

Noch etwas zum Thema der aufskalierten Modelle (..auch wenn es vielleicht bekannt ist, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, worauf man sich einlassen muß):

Die "einfache" Aufskalierung" enthält einen grundsätzlichen Systemfehler. Sämtliche Innenpassungen sind definitiv zu klein geraten. Das liegt an der beim Skalieren relativ sich verringernden Wandstärke. Da die Modelle auf vergleichsweise dicken Karton gedruckt sind, macht sich das schon störend bemerkbar. So sind beispielsweise alle Innen- / Abdeckscheiben bei Masten, Rohren, etc. deutlich zu klein und fallen durch. Alternative LC-Teile dafür erst recht. Bei größeren Formen kann man dies leichter durch die Flexibilität des Kartons vertuschen, bei kleinen Formen hilft nur tricksen oder schummeln (oder eigene Korrekturkonstruktion). Ein Bildbeispiel dazu kommt später.
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Dienstag, 28. November 2017, 14:30

...weiter geht 's..

Hier kommt jetzt das Bild zum Thema "Innenpassungen": Man kann hier deutlich sehen, daß der Deckel für das Krangegengewicht zu klein für die vorgesehene Öffnung ist. Wenn man versucht, alles auf gleichem Abstand zur senkrechten Wand zu halten, bleibt ein Spalt von 0,1- 0,2 mm. Das läßt sich hier durch Anpunkten und nachträgliches Ausfüllen mit Kleber kaschieren. Für die Seitenflächen der Laufräder vom Kran gibt es LC-Teile, da aber nutzlos sind, da im Durchmesser viel zu klein.

Aber es geht! Der Kran selbst ist ein aktuelles Modell der Firma Liebherr; es gibt dort genügend Abbildungen, nach denen man ihn verfeinern kann. Doch vorerst muß der Rohbau fertiggestellt werden.

Das ist der bisherige Bauzustand: Das Gegengewicht nimmt später noch Ballast auf, damit der Kran auch mit Ausleger stehen bleibt. Nun wieder zum eigentlichen Schiff:

Wie man leicht erkennt, zeigt die vereinfachte Rumpfkonstruktion in der aufskalierten Version ihre Problemzonen an den Ansatzstellen für das Bug- bzw. Heckmodul. Hier fehlen Spanten, um die jetzt zu dünne" Bordwand in Form zu halten. Besonders auffällig ist die Beule steuerbord im Bugbereich. Hier muß ich mir noch etwas einfallen lassen.
Auch ein nachträgliches Öffnen der Ankertaschen steht noch im Projektplan. Das Heck ist mir einigermaßen ordentlich gelungen..

So langsam geht es an die weitere Bestückung des Hauptdecks und die Aufbauten. Die Klebefalze der Luken müssen im Bereich der Stützrechtecke ausgeschnitten werden, da sie zu weit nach innen ragen. Als eigene Ergänzung habe ich schon Schienen für den Deckskran aufgeklebt, aber noch nicht eingefärbt.
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Dienstag, 28. November 2017, 16:09

Moin Pappi,

zunächst einmal möchte ich dir Danken, dass du diesen Baubericht einstellst. ich hatte mir den Bogen zuletzt auch zugelegt und bin immer noch ein bisschen am Schwanken, ob ich den jetzt mal anfange.

Zum Rumpf:
JSC ( Scaldis) geht ja bei der Konstruktion von Rümpfen seinen eigenen Weg und ich glaube, dass es einfach schwierig ist hier einen guten Abschluss zur Wasserlinie zu schaffen. Vielleicht wäre es besser gewesen, die Bordwand nur am Bug zu befestigen und dann wieder an der Längsseite. So hätte man die Bordwand im Schwung nicht so an die Laschen gezwängt.
Anyway, mir gefällt der Feeder, insbesondere auch durch den mobilen Kran an Bord und am Kai.
Bezüglich der Ankertasche: das wird schwierig, ggf nur einen Anker aufkleben könnte schon reichen ( keiner im Bogen!)

Liebe Grüße
Robi
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Mittwoch, 29. November 2017, 08:15

Guten Morgen Robert!
Ja, Deinem Hinweis zum Ankleben der Bordwand stimme ich voll und ganz zu. Ich habe auch nicht alles an den Spanten verklebt, sondern versucht, nur an den freiwilligen Auflagestellen, an die sich der Karton von selbst anschmiegt, anzupunkten. Allerdings habe ich mir das Problem produziert, daß ich die vorderen Bordwandteile auf der Gesamtlänge nicht zu 100% waagerecht befestigt hatte, sodaß sich die resultierenden Spannungen in den Problemzonen austoben können. ;(

Erschwert wird das Ganze, daß die Planlage erst NACH Ankleben der Bordwand einigermaßen gewährleistet werden kann. Davor wirken die Ansatzstellen von Bug und Heck wie Knickgelenke. Aber was hilft das Jammern, mir gefällt einfach das Modell (wegen der Kräne) und ich werde es, so gut es mir gelingt, auch fertigstellen!
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Mittwoch, 29. November 2017, 09:54

Moin Robi, moin Pappi,
ich habe das "Rumpfschwesterschiff" Penelope gebaut. Da gab es die gleichen Probleme mit dem Rumpf. Als größtes Problem empfand ich die die "Knickgelenke" wie geschildert. Damit die Wasserlinie vorne und achtern ohne Beulen ist oder flatterig wird habe ich sie mit dickem festen Kartonstreifen 6mm an der Wasserlinie verstärkt, damit das auch eine schöne Rundung ergibt. Trotzdem sind die Spanten in diesem Bereich zu kurz. Macht aber nichts, Bug und Heck sind stabil. Bei JSC muß man öfters mal zaubern! Ein weiteres Problem bei diesem Schiff war, daß der Kartonleim auf diesem Druck nicht wirklich klebt. das ist unangenehm und macht richtig Mehrarbeit. Hab machmal Druckfarbe abgekratzt oder Löcher gebohrt für Leitungen und Lüfter oder Sekundenkleber benutzt.
Meine Penelope ist trotzdem ganz nett geworden, ein Farbtupfer in der Vitrine, aber auf Ausstellungen interessiert so ein Schiff niemanden!
Grüße aus dem Norden
Ralph

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Freitag, 1. Dezember 2017, 15:24

Der Basisrumpf ist jetzt soweit fertig, nachdem 162 Ladewandverstärkungen (LC-Teile) montiert sind (genauer: 160 Stück). Eine Empfehlugn für alle, die evtl. vorhaben, dieses Modell auch zu bauen: Die Verstärkungen sollten montiert werden BEVOR die Bordwände dran kommen. Man kommt sonst im direkten Bugbereich an zwei Verstärkungen nicht mehr ran, sowie im Bug- und im Heckbereich sind vier weitere nur schwer erreichbar.

Mein Modell hat einige Schlamperstellen bzw. so seine Tücken; es macht mir jedoch trotzdem Freude.

Als nächstes kommt dann das Deckshaus.
»Pappi« hat folgende Bilder angehängt:
  • Clarissa_Baubericht-15.jpg
  • Clarissa_Baubericht-16.jpg
  • Clarissa_Baubericht-17.jpg
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Freitag, 1. Dezember 2017, 17:33

Moin Pappi,

der Rumpf kann sich doch sehen lassen und ich finde die Kombi des Schiffs mit dem Kran und den Flügeln für die Windkraftanlagen eine äußerst attraktive Zusammenstellung. Der Bogen rutscht auch dank Deines Bauberichts gerade weiter nach oben auf dem Wunschzettel :)

Ich wünsche weiter viel Erfolg!
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

"My brain hurts!" (Mr. Gumby)

Im Bau: Seebäderschiff ALTE LIEBE (WHV 1:250), Tonnenleger BRUNO ILLING (HMV 1:250), Schlepper WEGA (TF Rostock 1:250)

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Sonntag, 3. Dezember 2017, 16:44

Deckshaus Teil 1

Positiv ist, daß nahezu alle Türen, Rettungsringe und Feuerlöschkästen zum Aufdoppeln vorhanden sind; die Rettungsringe sogar als LC-Teile. Weniger toll sind die Nidergänge als einfache Leitern (auch als LC-Teile). Geländer bzw. Relings gibt es keine. Als Relings kann man zwar problemlos auf Standard LC-Teile zurückgreifgen, bei den Geländern für die Niedergänge wird es schwierig, da sie zu steil sind, um bei verfügbaren, anderen Standard LC-Treppen zu wildern. Es bleibt nur der Eigenbau, für den ich als Fadenreling herstellen will.
Die Plattform für das B-Deck gibt es in zwei Ausführungen, da zwei verschiedene Abgasschlote, ein breiter und ein schmaler, angeboten werden. Die Plattformen für C- und D-Deck ist nur als einlagiger Karton vorhanden. Das ist mir zu schlabberig. Deshalb habe ich sie verdoppelt. Hinter dem Deckshaus steht noch separat ein Maschinenhaus.
Da auf dem Maschinenhaus die Plattform für das B-Deck aufliegt, kommt man an die Treppe von A- nach B-Deck nach der Montage der Platform kaum noch heran. Deshalb habe ich die Treppe (Leiter) schon vorher an die Wand vom Deckhaus geklebt.

Da sie später sehr versteckt ist, schenke ich mir das Geländer dafür. Hier sind jetzt alle Plattformen montiert. Der nächste Schritt wird dann die Brücke sein.
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Sonntag, 3. Dezember 2017, 18:16

...noch eine Anmerkung zum Thema Treppengeländer:

Ich habe mir meine vor längerer Zeit gebaute JSC Aura noch einmal genauer angesehen. Für dieses Modell enthält der LC-Satz die nötigen Geländer und Relings. Ich werde mir noch einen LC-Satz der Aura besorgen und den, hoffentlich, intensiv für das aktuelle Modell ausschlachten können. ^^
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Sonntag, 3. Dezember 2017, 19:51

Moin Pappi,
schickes Schiff!
Thema Niedergänge: ich habe für die JSC-Rutschniedergänge eine für mich einfache, preiswerte und schnelle Lösung gefunden, gerade für eine Stelle, die man sowieso fast nicht sieht. Dazu benutze ich die original gedruckten Niedergänge, verstärkt sie vor Ausschneiden mit Kartonverstärker ( ich nehme dazu Schnellschleifgrund, der Karton ist nach Auftrag nach 15min weiter verarbeitbar) und schneide die Stufen U-förmig aus, biege die Stufen in der entsprechenden Neigung nach unten, kleiner Tropfen Sekundenkleber, damit die Stufen nicht wieder zurückbiegen. trocknen lassen und dann aus dem großen Bogen ausschneiden ( Gartenzaunreling komplett weg), als Oberkante Wange 1/2mm stehen lassen. Dann als eigentliche Wange 1mm Streifen unterkleben. Als Handlauf nehme ich einen zurechtgebogenen 0,1 mm Draht. Dieses Procedere geht sehr schnell, wenn man Niedergänge in der Serie macht 1/2Std pro Niedergang, Man ist nicht abhängig von irgendwelchen Bestellungen, man kann auch Nicht-08/15-Treppen leicht bauen (und was für mich wichtig ist!!!!) die Stufen haben alle den gleichen Abstand und sind parallel.
Vielleicht habe ich Dir damit ein wenig geholfen?!?
Gruß aus dem Norden
Ralph

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Montag, 4. Dezember 2017, 09:30

Hallo Ralph,
danke für Deinen Tip!
Die Variante hatte ich bei anderen Modellen auch schon eingesetzt, wobei ich mit meinen Fingern etwas Probleme habe, den Handlauf aus so dünnem Draht einigermaßen ansprechend hinzubekommen. Oft sieht es mehr noch nach einer Riesenschlange mit Verdauungsproblemen in 1:250 aus. :S

Ich versuche erst einmal die bequeme Methode und warte, bis der LC-Satz für die JSC Aura eintrifft. Wenn das nicht weiterhilft, bleibt dann immer noch das von Dir beschriebene Verfahren.
Gruß
Manfred
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Montag, 4. Dezember 2017, 16:24

Die Brücke

Es ist ja nicht so, daß ich die Hände in den Schoß lege und warte, bis der Postbote dreimal klingelt. Es kann ja trotzdem weitergehen. Gesagt, getan!

Die Brückenteile habe, wie bei JSC üblich, viele Klebelaschen. Da ich die Fenster hinterkleben will, müssen die Laschen zwischen den Fenstersegmenten entfallen. Das ist kein Problem, da hier das stumpfe Verkleben sehr leicht geht. Ich habe die Hauptteile mit Laschen für das Peildeck zuerst mit dem Peildeck verbunden. Die Eckfenster achtern kommen erst dran, wenn alles andere am Peildeck befestigt ist.

Die fertige Brücke paßt sehr gut zusammen. Das auf einem Foto zu sehende, schief stehende Eckfenster an steuerbord ließ sich noch mit dem Fingernagel ein bißchen nachrichten, sodaß es jetzt einigermaßen ordentlich aussieht.
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Dienstag, 5. Dezember 2017, 14:11

...damit das Warten auf den Postboten nicht zu lang wird...

geht es mit dem Mobilkran ein Schrittchen weiter. Jetzt ist die Kabine für den Kranführer fertiggestellt und montiert.
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Sonntag, 10. Dezember 2017, 16:45

Es geht mal wieder weiter!

Der Kran hat inzwischen Fortschritte gemacht. Ich habe relativ lange gebraucht, bis ich eine für mich machbare Idee für die Befestigung des Auslegers hatte. Auch war meine Überlegung/Suche nach dem Ausgleichsgewicht erfolgreich (manches braucht einen groben Keil..): Ein Hammer-/ Axtkeil der Stärke 1:

Die Befestigung des Auslegers sollte schon nach einem Hydraulikzylinder aussehen. Es ist ein Messingröhrchen, in dem ein 1mm starker Draht steckt. Auf dem Standbild ist der Kran vorerst nur provisorisch aufgerichtet und noch nicht mit dem Fahrgestell fest verbunden worden. Ich denke mir, das Fahrgestell ist zu empfindlich und wäre mir im Weg, wenn ich die Verseilung und die weiteren Details am Kran anbringen will.

Inzwischen war auch der Postbote da. Mein LC-Set bietet gutes Eränzungsmaterial: Die benötigten Treppengeländer liefert mir 41c und, ergänzend, 25 a.

Jetzt können die Treppen auch ihre Stufen und Geländer erhalten. Erst wenn die Rückwand vom Deckshaus komplett mit Relingsversorgt ist, will ich den Abgasschlot montieren. Der steht sonst bloß dumm im Weg herum.
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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 16:33

Dies ist die mit den LC-Relingteilen der Aura gebastelte Rückseite des Deckshauses. Wenn dann der Abgasschlot aufgesetzt ist, kann davon nicht mehr so viel sehen. Immerhin bleibt die Gewissheit, alles, wie es sich gehört, mit einer Reling versehen zu haben. ^^
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Samstag, 30. Dezember 2017, 14:53

Es geht mal wieder weiter..

Lange Zeit hat sich nichts getan, aber die letzten Tage konnten wieder guten Fortschritt verzeichnen.

Noch einmal eine Anmerkung zu den aufskalierten Modellen; es sind zwar immer mal wieder Anmerkungen oder Hinweise in der Richtung im Forum zu finden, ich will trotzdem meinen Baueindruck und mein Baugefühl zusammenfassen:

  • Generell sind einzupassende Teile zu klein geraten, was ich der Vergröberung von im Maßstab 1:400 weniger relevanten Ungenauigkeiten / Toleranzen zuschreibe. Das ist ein systematisches Problem und bei jeder Baugruppe spannend, wie stark sich diese Abweichungen auswirken werden und wie man das korrigieren / kaschieren kann. Finde ich viiiiel besser als die super exakten Modelle, bei denen einen keine Überraschungen erwarten. :rolleyes: Oder etwa doch nicht? :huh:


Auf jeden Fall ist reichlich Improvisation angesagt. Hat auch seinen Reiz!
Das gilt auch für die Möglichkeit, eine größere Detaillierungstiefe zu realisieren, als es ein 1:400 Modell mitbringt bzw. mitbringen kann.
Die Umskalierten sind eine Herausforderung! Eine große Attraktion sind die teils recht ungewöhnlichen Modelle, die, wenn fertiggestellt , eine schöne Abwechslung bieten. Bei den bauseitigen Nickeligkeiten muß eben jeder selbst entscheiden, ob er sich den Herausforderungen stellen will oder sich von dem Ergebnis des unveränderten Modells enttäuschen lassen will.

Meine Bastelstimmung war und ist jedenfalls ziemlich großen Schwankungen unterworfen, jetzt zum nahenden Ende hin doch deutlich mehr zum Positiven.

Welchen Baustatus hat das Modell jetzt:
Die Heckbaugruppe ist im wesentlichen fertig, es fehlt noch die Ausstattung des Peildecks, Positionslichter sind noch zu ergänzen (nicht im Modell vorgesehen) und die eine oder andere Feinheit. Den Deckskran habe ich soweit abgeschlossen, nur noch nicht befestigt. Er ließe sich noch um einiges verfeinern, speziell bei den Winschen im Greifergestell.
Bisher stammen alle verbauten Relings und Geländer aus dem bereits erwähnten LC-Set der JSC Aura, der LC-Set des Modells sieht nichts dergleichen vor. Auch fehlen noch die Relings entlang der Laderäume, für die ich Standard LC-Relings verwenden werde.

Der Bugbereich ist zum größten Teil auch fertig, es fehlen noch der Mast und in Eigenregie zu ergänzende Details. Mit Bildern des realen Schiffes kann man sich ausreichend inspirieren lassen.

Auch der Mobilkran wartet noch auf seine Vervollständigung mit Geländern und Verseilung. Gerade bei letzterem kann man sich großzügig austoben. So ist beispielsweise die Seilführung zwischen Maschinenhaus und Turmspitze im Modell nicht definiert. Hier gibt es glücklicherweise genügend Produktfotos vom Original auf der Webseite der Firma Liebherr.

Sodann bleibt noch die Kaisektion mit den möglichen Ladegutvarianten (Container oder Windradteile) fertigzustellen.

Trotz des noch unfertigen Zustandes; die Bilder deuten schon an, was dieser Bausatz Spannendes bietet.
»Pappi« hat folgende Bilder angehängt:
  • Clarissa_Baubericht-41.jpg
  • Clarissa_Baubericht-42.jpg
  • Clarissa_Baubericht-43.jpg
  • Clarissa_Baubericht-44.jpg
  • Clarissa_Baubericht-45.jpg
  • Clarissa_Baubericht-46.jpg
  • Clarissa_Baubericht-47.jpg
  • Clarissa_Baubericht-48.jpg
  • Clarissa_Baubericht-49.jpg
Es ist zwar schon alles gebaut und beschrieben, aber nicht von mir!


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Samstag, 30. Dezember 2017, 15:00

Moin Pappi,

danke für deine ehrlichen Anmerkungen zum Modell. Ich hatte mir auch die 250er Version zugelegt und hatte in etwa parallel zu dir den Rumpf begonnen und fast fertig gestellt. Das Wörtchen fast sagt es dann auch schon. Der Bausatz landete bei mir dann nach reiflicher Überlegung in der Rundablage. Passiert nicht oft, aber hier war mir meine Zeit zu schade und die Korrekturen, gerade am Bug, machten das Ergebnis auch nicht besser. Ich war schlicht und einfach auch über mein eigenes Ergebnis nicht zufrieden, also weg damit. Das soll nicht heissen, das man aus dem Bausatz nichts gescheites hinbekommt. Die Zusatzteile sind echt interessant und man kann sich wirklich massiv austoben.

Ich wünsche dir weiterhin Durchhaltevermögen und ein gutes Endergebnis

Liebe Grüße
RObi
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Pappi

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Dienstag, 2. Januar 2018, 14:20

Übersicht möglicher Dioramenteile

Diesmal habe ich nur vorhandene Elemente für ein Diorama und Ladegut fertiggestellt.
Angeboten sind ein Kaiabschnitt von 56 cm Länge, ein Stück Wasserfläche, sowie als Ladegut eine volle Containerbestückung für das Schiff oder, alternativ/ergänzend, Segmente eines Mastes für ein Windrad und sechs Rotorblätter.
Der Kaiabschnitt ist in leichtester Leichtbauweise angeboten, läßt sich aber gut nutzen.

Der Bau der Rotorblätter ist etwas trickreich und, zumindest für mich, eine Geduldsprobe. Man sieht hier alle nötigen Teile außer den Lagerböcken, die auch als LC-Variante angeboten werden. Ein Rotorblatt beseht aus zwei Außenschalen und einem Verstärkungkern (trapezförmige Teile rechts) für den Bereich der Blattwurzel.
Der Verstärkungkern soll lt. Bauanleitung vom schmalen Ende her stramm aufgerollt werden. Aber wenn man das ernst nimmt, ist der Kern zu klein. Mein erster Rollversuch hat mir das bewiesen.
Also heißt es anpassen, nur wie? Ich habe mir folgendermaßen geholfen, indem ich die Blatthälften vorgeformt und zumindest im zylindrischen Bereich stumpf auf Kante geklebt habe.

Das ist nicht ganz ohne, denn auf der Blattlänge ergibt die kleinste Winkelfehllage einen ziemlich großen Versatz an der Spitze. Ich habe nach dem Verkleben den nötigen Durchmesser für das Einpassen der Verstärkung Jetzt kann die Verstärkungsrolle verklebt und in das Rotorblatt eingeschoben werden (im Bild steckt die Verstärkung hilfweise falsch herum im Rotor; sie muß 180 grad gedreht eingeschoben werden).
Es ist zwar schon alles gebaut und beschrieben, aber nicht von mir!


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25

Dienstag, 2. Januar 2018, 14:21

Fortsetzung Dioramenteile, Ladegut

..... und hier sind die Bilder der fertigen Teile.
»Pappi« hat folgende Bilder angehängt:
  • Clarissa_Baubericht-55.jpg
  • Clarissa_Baubericht-56.jpg
  • Clarissa_Baubericht-57.jpg
  • Clarissa_Baubericht-58.jpg
  • Clarissa_Baubericht-59.jpg
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Andi Rüegg

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26

Dienstag, 2. Januar 2018, 14:57

Hallo Pappi

Das ist ja interessantes Ladegut und deine Bauweise lässt nichts zu wünschen übrig. Ich freue mich schon auf das Diorama (und mein Exemplar des Bogens Ende Januar ^^).

Gruss
Andi

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27

Dienstag, 2. Januar 2018, 17:04

Hallo Manfred,

das Ladegut macht echt was her!

Mir gefällt besonders der saubere Übergang vom Rotorblatt zum runden Schaft. Prima Arbeit!
Bis die Tage...

Helmut


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Donnerstag, 11. Januar 2018, 16:33

Fertiggestellt!

Die "paar" Details, die es bis zum von mir beschlossenen Bauabschluß brauchte, haben sich noch als eine recht intensive Arbeit inklusive Suchen und freier Interpretation herausgestellt. Da Etliches im Bausatz fehlt, gilt es, erfinderisch zu sein. Eine gute Hilfe sind dabei die beispielsweise unter marinetraffic.com zu findenden Bilder des Originals für das Schiff mit dem Deckskran und die offizielle Webseite von Liebherr zu dem 100t Mobilkran.

Beim Schiff sind alle Relings, die Masten auf Back und Peildeck und die Positionslichter nach eigener Detektivarbeit bzw. eigenem Ermessen beizusteuern. Ich habe nicht jedes sichtbare Detail, speziell auf dem Peildeck bzw. am hinteren Mast nachgebildet; zum Teil habe ich auch mehr nach dem Motto "frei nach..." gearbeitet. Mit dem Ergebnis bin ich jedoch zufrieden.

Ein wichtige Empfehlung: Ich habe die Reling entlang der Laderäume relativ früh angebracht, da sie so schön einfach zu bauen ist (wahr halt zu verlockend). Im Laufe der weiteren Fertigstellung habe ich das allerdings bereut, denn sie erschwert die Handhabung des Schiffrumpfes beim Montieren der weiteren Details doch erheblich. Ich mußte an jedem Bautag die Reling mehrfach wieder neu richten. Sie ist einfach im Weg! Also erst als Letztes anbringen!!!! Auch sollten Montage von Deckkran und Ladegut erst für den letzen Bauabschnitt vorgesehen werden.

Die Positionslampen habe ich als freistehende Elemente auf dem B-Deck montiert. Die Bilder des Originals zeigen an dieser Stelle einen schwarzen Punkt (die Auflösung ist nicht groß genug für mehr Details). An anderen, üblichen Stellen sind keine Positionslampen beim Original zu sehen. Auch bei der Verfeinerung des Deckskrans habe ich eine gewisse Großzügigkeit walten lassen.
»Pappi« hat folgende Bilder angehängt:
  • Clarissa_Baubericht-62.jpg
  • Clarissa_Baubericht-63.jpg
  • Clarissa_Baubericht-64.jpg
  • Clarissa_Baubericht-65.jpg
  • Clarissa_Baubericht-66.jpg
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Donnerstag, 11. Januar 2018, 16:49

Teil II

Noch ein paar Worte zum Mobilkran:
Im Bausatz wird der Containergreifer am Kran über vier Seilstränge bewegt, die Beispielbilder bei Liebherr zeigen es und was ich im Original erlebt habe, ist die Aufhängung über ein zentrales Seil und Kranhaken. Nun es gibt verschiedene Wege nach Rom. Ich kann mir nur nicht so recht vorstellen, wie bei der Vierfachaufhängung ein Container in Position gedreht werden kann. Evtl. muß das Greifgestell in sich noch eine Dreheinrichtung besitzen.

Im Bausatz sind bis auf die Leiter zur Kranführerkabine keine sonstigen Leitern und Geländer vorgesehen. Auch fehlt komplett die Seilführung von der Mastspitze zum Maschinenhaus. Für beides habe ich mir auch eine etwas großzügige Interpretation erlaubt, soweit sie von meinem Geduldspotenzial abgedeckt wurde.

Zusammengefaßt sind die nicht ausgeführten Detaillierungsbereiche in dem Bausatz eine spannende Herausforderung. Sie läßt eine Menge Platz für Kreativität. So gesehen ein tolles Modell; nicht nur wegen der für mich sehr interessanten Szenerie aus Ladegut und Zusatzmodulen. Bei der Rumpfkonstruktion muß man ein kleines bißchen großzügig sein.

Jetzt bleibt mir noch als Aufgabe, ein paar nette Fotos zu machen. ......Demnächst hier in diesem Forum..... :D
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  • Clarissa_Baubericht-60.jpg
  • Clarissa_Baubericht-61.jpg
  • Clarissa_Baubericht-69.jpg
  • Clarissa_Baubericht-70.jpg
  • Clarissa_Baubericht-71.jpg
  • Clarissa_Baubericht-72.jpg
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30

Donnerstag, 11. Januar 2018, 17:29

Hallo Manfred,

Glückwunsch zu diesem Modell! Die Ladung und Deine Verfeinerungen lassen es richtig lebendig wirken. Die Blätter der Windkraftanlagen hast Du toll hinbekommen. Das sind jetzt schon starke Bilder, ich bin auf die weiteren gespannt!
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

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Pappi

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31

Donnerstag, 11. Januar 2018, 17:43

Korrektur

was ich im Original erlebt habe, ist die Aufhängung über ein zentrales Seil und Kranhaken


So ganz stimmt doch nicht, was ich da zusammenfabuliert habe!
Die Aufhängung ist schon an vier Seilen, jedoch zwischen dem eigentlichen Containergreifer und den Hubseilen befindet sich noch ein Haken, in dem, wie es für mich aussieht, die vermisste Drehmöglichkeit steckt. Der Containergreifer im Bausatz deutet jedoch vier Seiltrommeln im Gestell an.
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  • R_201611_EU_Schiff-Odin-93.jpg
  • R_201611_EU_Schiff-Odin-97.jpg
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32

Freitag, 12. Januar 2018, 08:44

Moin Pappi,

da hast du mal wieder ein schönes Modell aus einem nicht so perfekten Bogen gezaubert.
Vielen Dank, denn damit hast du mir wieder ein bisschen mehr Mut gemacht, doch mal so ein skaliertes Modell in Angriff zu nehmen.

LG
Riklef
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----------------
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Fertig:
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De Haviland Comet 4B 1:100

Geplant: so vieles... :rolleyes:

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Freitag, 12. Januar 2018, 10:53

Was mir an diesem Modellbaubogen so gut gefällt ist sein Konzept: Ein zeitgenössisches Schiff mit dazu passender Kaje, Ladung und den entsprechenden Umschlagsgeräten. JSC sollte diesen Weg, den sie mit dem Autotransporter angefangen haben, unbedingt fortsetzen. Noch zwei oder drei weitere Modelle dieser Art - und man bekommt ein wunderbares Hafendiorama unserer Zeit.

Henning

Pappi

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Mittwoch, 17. Januar 2018, 17:22

...der Keller war aufgeräumt, jetzt konnte die Fotosession stattfinden....

Manchmal ist am Kai auch ein ungewohnt dicker Gast zu finden. :cool:

Allerdings.....wie man unschwer erkennt, befindet sich die Spartengewerkschaft der Kranführer in einem 24 Stunden Warnstreik. Die Art und Weise, in welchem Zustand der Kranführer sein Gerät verlassen hat, kann jedoch keinesfalls toleriert werden.



...und endlich kann das nächste Projekt starten.
»Pappi« hat folgende Bilder angehängt:
  • Clarissa_Baubericht-73.jpg
  • Clarissa_Baubericht-74.jpg
  • Clarissa_Baubericht-75.jpg
  • Clarissa_Baubericht-76.jpg
  • Clarissa_Baubericht-77.jpg
  • Clarissa_Baubericht-78.jpg
  • Clarissa_Baubericht-79.jpg
  • Clarissa_Baubericht-80.jpg
  • Clarissa_Baubericht-81.jpg
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Mittwoch, 17. Januar 2018, 17:31

Die Lady Clarissa hat anscheinend schon einige kräftig beeindruckende Erlebnisse gehabt. So viele Beulen im Rumpf; da hatte wohl jemand nicht gerade ein glückliches Händchen beim Manövrieren.
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