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Ben Read

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Donnerstag, 14. Oktober 2010, 14:30

Erstmodell: Paper Shipwright PS 26 S/S Ben Read 1:100

Hallo Forum, mein erstes Papiermodell ist ein kleiner dampfgetriebener Kuestentanker aus dem Jahr 1923: S/S Ben Read in 1:125. Er gefaellt mir wegen des steilen Vorderstevens und des schlanken Schornsteins.

Da ich schlecht sehe :( , hab ich die A4 Boegen auf A3 Karton kopieren lassen und bin mit dem Rumpfspantengeruest fertig.
Zu den Kuestentankern kam ich aufgrund der schoenen Form. Der Empfehlung von David Hathaway, der das Modell zeichnete, habe ich mir Steam Coasters and Short Sea Traders von Chales V. Waine (Waine Research, Mt.Pleasant 1977/1980) zugelegt, ein Buch, das viele wundervolle Vorbilder zeigt und alle Hintergrundinformationen zum Eisenschiffbau der britischen Kuestenschiffahrt und der Farbschemata der sie unterhaltenden Rheedereien beinhalted.

Geklebt habe ich mit Uhu Flinkeflasche, geschnitten mit Schere, Wilkenson Rasierklingen und Cuttermesser. Es steht ein 200mm Stahllineal zur Verfuegung und als Helling dient eine A3 Schneidematte auf einem Holzbrett - denn durch einen wandernden Wirbel liege ich derzeit viel im Bett.

Photos vom status quo folgen heut' Nacht, wenn die DigiCam am Handy wieder Zuhause ist.

Gruesse von
Chrille

Edit: Bilder nachgepflegt




Hier die S/S Ben Read mit Eisenbahnschienen als Zusatzlast. Gut zu sehen ist die offene Luke im Backdeckschott, die auf Fahrt mit Holzbalken verschlossen wurde, dadurch nicht zum Nettotons dazugerechnet wurde und diesen Short Sea Traders eigen ist.

Edit: Maßstab auf 1:100 vergrößert.
Maßstäbliche Grüße,

Chrille
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Donnerstag, 14. Oktober 2010, 18:16

RE: Paper Shipwright PS 26 S/S Ben Read 1:125

Den Baubericht von Bauerm hab ich durchgeackert und festgestellt, dass ich gar nicht soooooooo danebenliege bisher. Also nochGelegenheit haben duerfte etwas ausgleichend einzugreifen, wenn ich
a) die Loecher fuer die Stage und Wanten nachlege
b) mit FixoGum den Rumpf auf einer MDFplatte fixiere
c) die Spantendicke dopple und Querstrebeneinsaetze (wie bei Pitjes SMS von der Tann) nutze



Faellt wem noch was auf?

Chrille
Maßstäbliche Grüße,

Chrille
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Sonntag, 17. Oktober 2010, 13:46

DAs Dreckshandy gibt seine Bilder nicht her :evil: :evil: :evil:
daher beschreibe ich was bislang vorliegt:
Die Linien der Spanten auf Mittelspant und der Grundpatte sind in der 100% vergroesserung am Bug passend und je weiter man achtern kommt um so groesser wird die Distanz bis zu 1mm an Spant 4 und 3. Nun das scheint nicht genau genug gezeichnet zu sin, denn beide Teile sind auf dem selben Bogen gedruckt - an einer Kopierungenuigkeit liegt's also nicht.
Nun wird alles an Winkeln mit Papierstreifen fixiert, um sicherzugehen, dass alles sauber auf- und aneinandersitzt.
VORHER wird noch die Grundplatte auf die Pappe geklebt und mit Geldstuecken beschwert.

Auf geht's!

Chrille
Maßstäbliche Grüße,

Chrille
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didl

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Sonntag, 17. Oktober 2010, 17:04

Hallo Chrille, bin auf die Bilder und die Größe Deines Projektes neugierig.
Werd Dir gerne zusehen.
Gruß Dieter
________________________

Herzliche Grüße, Dieter

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Fertig:
US-Diesellokomotive CFA-16, HS-DESIGN
Sporadisch: Eigenbau E-Lok ES09 in 1:45

Ben Read

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Sonntag, 17. Oktober 2010, 17:22

Hier die versprochenen Bilder

Die Spanten verruecken zum Bug hin immer mehr vom Mittelspant an und
die ersten ausgeschnittnne Bauteile liegen vor. Derzeit trocknet der Rumpfauf einem Karton unter Einsatz vo Muenzgeld als Gewicht und ich verstaerke gewisse Stellen mit Tonpapier.
Besondere Sorge nacht mir der instabilwirkende Mittelspant. Weiter Photos in den naechsten Stunden, der Aufwand sit imenz, da Notebook und Nokia sich nicht so recht vertragen, muss ich an den PC und das geht auf den Ruecken. :evil:

[IMG] [url=http://www.bilder-hochladen.net/files/4sc5-pq-jpg.html][img]http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/4sc5-pq.jpg[/img][/url] [/IMG]
Quelle: Ben Reads Digi Cam

Bild oben- deutlich sind die immer groesser werdenden Abstaende zwischen den Treffpunkten von Bodenspanten und der Markierungen auf dem Mittelspant gen achtern zu sehen.

Die Oeffnungen fuer Luefter und Mast habe ich mit der M=Nadel vorgestochen und dann mit dem Cuttermesser auf gebohrt.
Nadelstiche sorgen fuer die Relingaufnahme und die Deckseben hab ich schon komplett ausgeschnitten.

[/url][/IMG]
Quelle: Ben Reads Digi Cam
Bild oben - hier die ersten Schottwaende, meine Sorge ist stets, dass isch die Einschnitte fuer den Mittelspant zu breit mache und alles labil wird 8o, wie bei meinen ersten "Testburgen" aus Papier. :(

@didl:
Lieber Dieter, die S/S Ben Read werde ich vor Anker darstellen, benoetige dazu die Seezeichenfuehrug aus den paeten Zwanzigern fuer die Suedwestkueste Englands - hast Du da eine Idee, ob damls schon ein internationaler Standard existierte?
Weiter Teile wurden heute vorsichtig ausgeschnitten und ich Frage mich, ob sich wenigstens fuer das Steuerhaus eine "Innenausgestaltung" lohnen wuerde. Dann musste aber auch vor anker eine TT-Maennchen ans Steuerrrad, oder?

Mus ich die Aufnahme fuer den Mastfuss noch verstaerken, damit er nicht kippelig und die Stage daraufhin labberig werden?

Gruesse aus dem kalten Spreeathen ,
Chrille
Maßstäbliche Grüße,

Chrille
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Montag, 18. Oktober 2010, 12:23

Hier die Photos von gestern Abend. Als Basisplatte hatte ich einen passemden Karton geritzt und umgefaltet und mit Uhu Flinkeflasche zusammengeklebt - war plan und stabil. :)


Quelle: Ben Reads Digi Cam
Rechts der Winkel zur Formstabilitaet und Kleingeld als Gewicht


Quelle: Ben Reads Digi Cam
Hier die praeprierten Decks. mit den Oeffnungen fuer die Luefter und Masten! Nach dem ich ein wenig Durchs Forum geschlendert bin hab ich einen Anregung aufgegriffen von einem Schlepper und den Scan des Maschinenraums rausgesucht:

Quelle: Ben Read in Steam Costers Dr. Waine
Bie Idee war, wenn ich die Luken auf dem Maschienenlichtschacht schon oeffnen kann, dann kann ich auch die Zylinderoberseite zeigen und einiges von den dazugehoerigen Leitungen. Allerdings war ich mir nicht klar, ob ich das in Paper hinbekomme, oder nicht doch lieber in Balsa arbeite, weil's stabiler ist.
Auch hatte ich mir Bilder im Netz zusammengesucht, um die Detaillierung der Innenausstattung des Steuerhauses in Angriff zu nehmen.

Aber heute frueh:
Nach 5h Trockenzeit hatte gester Abend ich die Gewichte weggenommen, meine Werkstatt hier oben auf dem Hochbett abgebaut und die Grundplatte ueber Nacht unten (auf dem Ivarregal) abgelegt, um heute Morgen weiterzumachen und dann DAS!!!
[/url][/IMG]
Quelle: Ben Reads Digi Cam


Quelle: Ben Reads Digi Cam
Was habe ich falsch gemacht? ...ist der Hoehenunterschied von 2m bei Heizungsluft so entscheidend? Oder war der Kleber noch feucht, dass er die Pappe wellte?
Oder waren durch das Umknicken und Kleben Spannungen in der Pappe?

Fragt sich Chrille
Maßstäbliche Grüße,

Chrille
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7

Montag, 18. Oktober 2010, 13:05

Hi!

Das sieht mir eher nach zu feucht aus. Was für einen Kleber hast Du denn benutzt? UHU Flinke Flasche MIT oder OHNE Lösungsmittel?
Also vom lösungsmittelfreiem kann ich persönlich nur abraten. Und die Gewichte lieber über Nacht oder am besten 24 Stunden trauf lassen zum Trocknen. Teile die sich leicht verziehen (bei mir sind es vor allem Tragflächen) lasse ich mind. 48 Stunden eingespannt austrocknen (z.B. hier).

Pitje

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8

Montag, 18. Oktober 2010, 13:47

Hallöle,
erstmal von mir herzlich Willkommen im Forum. Schön, dass Du gleich mit einem Baubericht einsteigst.

Zum trocknen des Rumpfs musst Du auf jeden Fall mehr als 5h einplanen. Ich habe bei meiner vdT , die ich aktuell baue auch mit Kleingeld die Rumpfplatte beschwert. Allerdings hab ich es erst kurz vor der Montage der Bordwände weggetan.

Was den Kleber angeht ist der Uhu mit Lösungsmittel bei Flächen-Klebungen besser, da sich nichts wellt. Das Spantengerüst habe ich allerdings auch mit dem Uhu ohne Lösungsmittel gebaut, ihn aber sehr sehr sparsam verwendet, was auch ohne verziehen ging.

Hast Du die Spanten verdoppelt? Welche Kartonstärke hast Du verwendet? Bei vergrößern des Modells im Faktor 2 musst Du eine andere Statik berücksichtigen wie in 1:250.

Dennoch weiterhin gutes Gelingen. Viel Spass noch - bei Fragen einfach fragen, dazu gibt's hier hervorragende Kapazitäten, die Dir sicher gerne weiterhelfen.

LG

Peter
Parallel im Bau:
Großlinienschiff S.M.S. Baden , HMV, 1:250
Hafenanlage Neu-Ulm , diverse Verlage, 1:250

Ben Read

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Montag, 18. Oktober 2010, 17:53

Vielen Dank fuer Eure Antworten,

@Pitje:
Dank fuer das Willkommen - nun mit was koennte man einsteigen, wenn nicht in medias res mit irgendetwas kleinem...? :D

...und damit stehe ich ja nun auch nicht nur im Fettnapf, sondern wohl ehr huefttief im Tranfass!!!

Schade - aber ich lass mir den Rumpfbogen nochmal auf ungefaehr 100g Papier in 2:1 kopieren und fang von vorne an mir dem Rumpfskelett. Dann kann ich die Grundplatte auch gleich aus MDF im Baumarkt zuschneiden lassen* - passend zu den dann notwendigen Acylplatten fuer die Vitrine :] und habe eine solide Grundlange.

...also haette ich es nur laenger trocknen lassen...

@Claus:

Also auf der Falsche steht
UHU universal Vielzweckkleber ohne Loesungsmittel

Soll ich auf dieses mir hier oft begegnende "schwarze Uhu" umsteigen? Und was muss ich meiner Suessen auf den Einkaufszettelschreiben, wenn ich es mitgebracht bekommen moechte? Wie ist der Handelsname?


Vielen Dank!!!
Chrille
Maßstäbliche Grüße,

Chrille
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Wiesel

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Montag, 18. Oktober 2010, 18:00

Zitat

Original von Ben Read
...
Also auf der Falsche steht
UHU universal Vielzweckkleber ohne Loesungsmittel

...


Du hast ökologisch korrekt geklebt. =)

Das ist es dann aber auch.
Am Spantengerüst hat der lösungsmittelfreie, wasserhaltige Kleber nichts zu suchen (ich bin da anderer Meinung als Pitje).

Wie hier in diesem Forum schon öfter - auch von anderen - geschrieben, solltest Du für den "Rohbau" ausschließlich lösungsmittelhaltigen Kleber benutzen (z.B. UHU Flinke Flasche schwarz!).
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

Lars W.

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Montag, 18. Oktober 2010, 18:12

Hi Chrille,

ich tendiere auch eindeutig zum "schwarzen" UHU Flinke Flasche. Habe damit noch keine Probleme gehabt und mit etwas Übung kann man damit fast alles problemlos zusammen kleben. Wenns richtig "klein" wird, kann man mit einer Nadel etwas Kleber aufnehmen und die kleinen Stellen betupfen. Klappt auch gut.

Viel Spaß weiterhin!

Grüße

Lars
"The quiet ones are the ones that change the universe, the loud ones only take the credit."
Fertig gestellt: Forschungsschiff "Maria S. Merian"
Fertig gestellt: Seeschlepper "Vulkan"
Fertig gestellt: Notschlepper "Nordic"
Fertig gestellt: Troßschiff "Altmark" im Schwimmdock
Bis auf weiteres ruhend: Fracht- und Fahrgastschiff "Santa Inés"
Kontrollbau fertig gestellt: Feederschiff "OPDR Lisboa"

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Montag, 18. Oktober 2010, 18:32

Hallo ihr Papierkapitaene und Kartonrheeder!

Da ich ja eine Zwangspause eingehandelt habe - war mein unsteter Geist heute den ganzen Tag "on the road" und ich hab mir ueberlegt, wie ich einen kleinen Extraeffekt einbringen koennte, um das Modell zu verfeinern.

Dabei stiess ich auf den einzigen voll einsehbaren Raum des Schiffes das Wheelhaus:

[/url][/IMG]
Quelle: Ben Reads Digi Cam
Hier Seitenansicht und Raumaufteilung in der Draufsicht aus Waines CoastSteamers.

Meine Idee ist es nun, den Innenraum quasi als Einsatz oder Einschub anzufertigen, zusammenzufalten und von oben hineinzusetzen, so dass man nur noch das Dach aufkleben muss.
Die Idee war schon da, aber die factische Moeglichkeit einer Umsetzung an der Santa Inés >>K L I C K<< gab mir die Eingebung, es auch zu versuchen, denn in 1:125 hab ich gewiss mit meinen acht Diopthrien bessere Karten, als in 1:250 ;) - vorausgesetzt ich setze (wie beim Lesen) die Brille ab...

Also die Idee ist, einen Innenraum zusammefaltbar zu machen, der dann zuerst unausgeschnitten mit Holzbuntstiften und B2-Bleistift colouriert wird. Dargestellt wird nicht Lars W.s ideal aufgeraeumte Bruecke, sondern eine Handelsschiffbruecke im Alltag:

Holzpaneele
Steuerrrad + -maschine und Kettenzum Ruder
Maschinentelegraph
Sprachrohr
Kompashaus
Seekarten an der Wand (Themsemuendung Dover)
Tafel mit Berechnungen (7 ohne Querstrich!)
Graeting zur darunter liegenden Kapitaenskajuete (die beheizt ist)


Hier meine erste Handskizze:
[/url][/IMG]
Quelle: Ben Reads Digi Cam

Was noch fehlen duerfte:
Steuerwache in TT
Teebecher auf Rudermaschine
Wetterjacken am Haken...solltet Ihr Ideen haben, immer her damit!!!

Also bis der Rumpf wieder erstanden ist gibt's genug zu tun - und ich will mich von der verzogenen Grundplatte nicht herunterziehen lassen...


Gruesse aus Berlin
sendet
Chrille
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Montag, 18. Oktober 2010, 18:38

Zitat

Original von Wiesel

Zitat

Original von Ben Read
...
Also auf der Falsche steht
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...


Du hast ökologisch korrekt geklebt. =)

Das ist es dann aber auch.
Am Spantengerüst hat der lösungsmittelfreie, wasserhaltige Kleber nichts zu suchen (ich bin da anderer Meinung als Pitje).

Wie hier in diesem Forum schon öfter - auch von anderen - geschrieben, solltest Du für den "Rohbau" ausschließlich lösungsmittelhaltigen Kleber benutzen (z.B. UHU Flinke Flasche schwarz!).


Super - danke fuer den hinweiss, dass ich da mal auf die Umwelt achte

:D eigentlich wollte ich den N/S Otto Hahn als nuklearbetriebenes RC-Modell bauen :D

..aber das lass ich mal lieber ;)
Maßstäbliche Grüße,

Chrille
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Montag, 18. Oktober 2010, 18:42

Zitat

Original von Lars W.
Hi Chrille,

ich tendiere auch eindeutig zum "schwarzen" UHU Flinke Flasche. Habe damit noch keine Probleme gehabt und mit etwas Übung kann man damit fast alles problemlos zusammen kleben. Wenns richtig "klein" wird, kann man mit einer Nadel etwas Kleber aufnehmen und die kleinen Stellen betupfen. Klappt auch gut.

Viel Spaß weiterhin!

Grüße

Lars



Klasse und nochmals herzlichen Dank fuer die ausgezeichneten Umsetzungen an Deiner Ines, die mir vielMut machen!

Also die FlinkeFlasche mit Schwarzem Band und Loesungsmittel... wird auf dem Einkaufszettel von morgen notiert!

Gruesse von Chrille
Maßstäbliche Grüße,

Chrille
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Dienstag, 19. Oktober 2010, 12:35

=)Da war ich aber platt!!! Also da hat mir David Hathaway doch tatsaechlich gestern geschrieben, dass er mir eine aktuelle Auflage des Ben Read Plans kostenlos zusendet! =)

Da es am Rumpf nun nichts zu tun gibt, bis der neue Bogen da und vergroessert ist, werde ich an der Idee der Brueckeninnenausstattung weiter verfolgen und hab ein besseres (blitzlichtfreies) Photo der Handskizze gemacht:


Gut zu sehen sind jetzt die Klebelaschenplanungen

Und am Original:



Wie die 1ct Muenze zeigt ist dan alles recht klein. Meine Grundflaeche mit Kantenlaenge von 22mm max und 13mm min mit einem Abstand von 13,8mm, verleitet mich zu der Idee in 2:1 oder 4:1 zu zeichnen und dann zu verkleinern und danach zu colourieren, bzw. coloriertes apier zu verwenden.

Bei einem Freelancemodell in 1:350 hat das letztes Jahr ganz gut funktioniert - hier ein Vorderladerturm des Freelancemodells:


Abwicklung in 4:1 fuer Kopieren auf orangem und weissem Papier 140g


Farbplanung in 1:1 / 1:350 auf A4 papier
wg. der Mittelmeerstationierung weissem Turmdach


Hier der umklebte Zylinder noch ohne Balsakern


hier in anderem Blickwinkel


Hier der erste Versuch einer kl. Detaillierung mit geoeffneter Luke auf dem Turm Anton

Soweit meine Erfahrungswerte in 1/350 aneiner 3Dskizze

Auf geht's!
Maßstäbliche Grüße,

Chrille
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Dienstag, 19. Oktober 2010, 14:58

Hier der aktuelle Status -das Original stinkert gerade das Haarspray im Bad aus - mit einigen Vereinfachungen. Das ist jetzt meine Kopiervorlage in der Vergroesserung 4:1.


Zur Orientierung: ihr schaut von oben auf die Bruecke
unten ist achtern der Fusssboden ist das "T" in der Bildmitte

a) Die Fensterreihe und die Tuerfenster wurden innen weggelassen. Jede kleinste Ungenauigkeit wirkt sich da stets katastrophal aus (kenn ich noch vom Spur N Scratchbuilding), also hab ich nur die Wand unter den Fenstern dargestellt und den Tueranschlag. Dazu kommt dann vielleicht noch ein schmale Fensterbank als kleine Ablageflaeche

b) Die Rueckwand und alles was von ihr zu den Tueren geht ist "unten" angeschlagen

c) ich hab auf Klebelaschen verzichtete - sind dann wohlmoeglich zu dick und daher werden die aus duennem Papier einzeln angefertgt und extra aufgeklebt

Fragen:
Ist der Fussboden im selben Holz wie das Deck gehalten? (Bei der Varjag von 1899 wr die Bruecke schwarz(rot?)-weiss "geschachmustert" oder gab's das nur auf Kriegsschiffen?)

Hat jemand einen Link zu Kuestenseekarten?

Wie sah 1923 ein Funkgeraet aus und stand es auch auf der Bruecke?

Auf dem Bild unten (von Bauerms Modell) laufen die Draehte der Antenne naemlich dorthin und auf dem Plan finde ich keine Funkerbude. Nirgendwo anders koennte er sein als in der Naehe der Bruecke. Unter dem Wheelhouse liegt der "Chartroom"(Kartenraum) mit dem Flaggenschrank - waere das moeglich? Dann waer ich naemlich aus dem Schneider....

Sagt und fragt,
»Ben Read« hat folgendes Bild angehängt:
  • attachment-10.jpg
Maßstäbliche Grüße,

Chrille
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Dienstag, 19. Oktober 2010, 19:35

Hallo Chrille,

dieses Schiff war wahrscheinlich zu klein für eine separate Funkbude.
Das Funkgerät wird im Brückenhaus (oder im Kartenraum) gewesen sein.
Bis die Tage...

Helmut

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Dienstag, 19. Oktober 2010, 21:30

Zitat

Original von Wilfried
Moin Chrille,

hast Du Dir diese Seite mal gegönnt:

http://www.seefunknetz.de/

Mit einem lieben Gruß
der Wilfried


Danke fuer den Tip, Wilfried, eigentlich dacht ich, ich werd' 'nen "Freelancemix" aus einer Telefunken E210 und 225a einbauen. Denn ich hatte die Idee, die Geraete auf dem Schiff duerften nicht die allerneusten in der Kuestenfahrt gewesen sein?
Oder glaubst Du, dass eine E362S eingebaut worden waere, die auf der Hoehe der Zeit war?

Also verwertete man in der Kuestenfahrt alte Geraete erneut, oder baute man ein aktuelles Geraet ein?
Maßstäbliche Grüße,

Chrille
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Dienstag, 19. Oktober 2010, 21:36

Zitat

Original von Wiesel
Hallo Chrille,

dieses Schiff war wahrscheinlich zu klein für eine separate Funkbude.
Das Funkgerät wird im Brückenhaus (oder im Kartenraum) gewesen sein.


Dank Dir fuer den Hinweis - wenn die Innenausstattung der Bruecke klappt, dann koennt ich die Tuer zum Kartenraum ja offen gestalten...

:evil: Derzeit rocknet die Zeichnung von einem unerwarteten Zweitropfenteetsunami :evil:

...ich hoffe ich kann sie retten!

Da stecken 6 h Arbeit mit Bleistift, Taschenrechner, Messschieber, Geodreiecken, Stahllineal und Haarspray drin
und die kaemen dann so leicht nicht wieder raus!!!
Maßstäbliche Grüße,

Chrille
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Mittwoch, 20. Oktober 2010, 21:17

Zitat

Original von Ben Read
=)Da war ich aber platt!!! Also da hat mir David Hathaway doch tatsaechlich gestern geschrieben, dass er mir eine aktuelle Auflage des Ben Read Plans kostenlos zusendet! =)

Da es am Rumpf nun nichts zu tun gibt, bis der neue Bogen da und vergroessert ist, werde ich an der Idee der Brueckeninnenausstattung weiter verfolgen und hab ein besseres (blitzlichtfreies) Photo der Handskizze gemacht:


Quelle: Ben Reads Digi Cam
Gut zu sehen sind jetzt die Klebelaschenplanungen

Und am Original:


Quelle: Ben Reads Digi Cam

Wie die 1ct Muenze zeigt ist dan alles recht klein. Meine Grundflaeche mit Kantenlaenge von 22mm max und 13mm min mit einem Abstand von 13,8mm, verleitet mich zu der Idee in 2:1 oder 4:1 zu zeichnen und dann zu verkleinern und danach zu colourieren, bzw. coloriertes apier zu verwenden.

Bei einem Freelancemodell in 1:350 hat das letztes Jahr ganz gut funktioniert - hier ein Vorderladerturm des Freelancemodells:


Quelle: Ben Reads Digi Cam
Abwicklung in 4:1 fuer Kopieren auf orangem und weissem Papier 140g


Quelle: Ben Reads Digi Cam
Farbplanung in 1:1 / 1:350 auf A4 papier
wg. der Mittelmeerstationierung weissem Turmdach


Quelle: Ben Reads Digi Cam
Hier der umklebte Zylinder noch ohne Balsakern


Quelle: Ben Reads Digi Cam
hier in anderem Blickwinkel


Quelle: Ben Reads Digi Cam
Hier der erste Versuch einer kl. Detaillierung mit geoeffneter Luke auf dem Turm Anton

Soweit meine Erfahrungswerte in 1/350 aneiner 3Dskizze

Auf geht's!
Maßstäbliche Grüße,

Chrille
K. Arton, P. Aapp & Cie. Schiffbau gemn. AG a.G.
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Denk an des Geschickes Walten.
Wie die Schiffer auf den Plänen
Jhrer Fahrten stets erwähnen:
"Wind und Wetter vorbehalten!"
Wilhelm Busch

Ben Read

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21

Freitag, 22. Oktober 2010, 09:36

Liebe Freunde des starken Papiers,
nach Rücksprache mit der Budget- & Kulturausschußvorsitzenden wurde der Maßstab auf 1:100 heraufgesetzt.
Eine darüber hinausgehende Vergrößerung auf 1:75 erschien auch in der Diskussion wurde, aber von mir verworfen.
Warum ?( Je größer je besser!?

Nun, da die Clyde Puffer zwar mit 202,69 nur auf 270,26 anwüchse,
aber schon die S/S Lucena von 359,66mm auf 479,55mm - aber bei der letzten Vertreterin der Coast Steamers der S/S Arundel von 1956würde das Modell eben nicht mehr 94mm unter einem Meter blieben, sondern da dann die L.ü.a. auf 1329,8mm expandierte und somit in Karton kaum noch zu bewerkstelligen wäre.
Maßstäbliche Grüße,

Chrille
K. Arton, P. Aapp & Cie. Schiffbau gemn. AG a.G.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ben Read« (22. Oktober 2010, 10:06)


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