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  • »Kurt Streu« ist männlich
  • »Kurt Streu« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 29. April 2012, 18:10

Er kann es nicht lassen. Vatikan 1:1000

Man sollte es nicht glauben.
Nach dem Debakel mit dem Aachener Dom und seiner Kuppel über
dem Oktogon beginnt er wieder mit so einem Gebäude. Hier wird
die Kuppel sogar aus vier Gruppen je vier Sektoren erstellt ( für den
Fall das einer Probleme mit der Mathe hat : Das sind 16 Sektoren)

Wenn das mal was wird.

Lieferant ist, na wer wohl ? Klar, mein Freund Canon.
Gewählt habe ich, wie aus Bild 01 erkennbar, den St. Peters Dom.
Dafür gibt es auch andere Baubogen. Bogen mit dem Verlangen
insgesamt 284 Säulen zu schneiden, kleben und einzubauen. Das
war mir einfach zu viel. Lieber bescheidener Bau als in die Klaps-
mühle.

Die Anforderung von 142 Statuenvorder- und -rückseiten zu schnipseln
erscheint mir für mich ausreichend. Mehr über diesen Teil später.

Bevor ich aber alles ausdrucke beginne ich mit der Kuppel.
Die scheint mir zu gelingen.

Also, mit frischem Mut weiter machen, Tränen werden bestimmt noch
kommen sagt sich

KURT, der Streu
»Kurt Streu« hat folgende Bilder angehängt:
  • 01.jpg
  • 02.JPG
  • 03.JPG

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  • »knizacek otto« ist männlich

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2

Sonntag, 29. April 2012, 19:28

Hallo Kurt!

Wünsche Dir viel Erfolg. Die Kuppel sieht ja schon super aus.

Grüße,
Otto.
ottok

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3

Dienstag, 1. Mai 2012, 17:18

Weiter denn also.

Hallo Otto, danke für Deine Wünsche

Die nächste Herausforderung sind die 71 Heiligen-Statuen. Zu meinem
Glück hat Herr Yukishita die tatsächliche Anzahl auf die Hälfte verringert.
Es bleiben immer noch, wie vor erwähnt, 142 Figuren zu schnipseln.



Diese Arbeit hatte ich als Buße für alle meine gegangenen und nicht-
begangenen Sünden auf mich genommen.(Auch nichtbegangene Sünden
können Sünden sein)

Gleich die erste verlor ihren Kopf durch leichtes Abrutschen des Skalpells.
Das war eine Warnung aber kein Drama. Es gibt ja noch die Rückseite.
Deren Rückseite ein wenig eingefärbt und schon ist aus dem Torso wieder
ein ordentlicher Heiliger geworden.

Fürderhin nahm ich für jeden Kopf mein vom Großvater übernommenes Stech-
eisen. Mit 5-maligem Ansatz pro Kopf ergab das zwar eine eckige Form
die fast nicht auffällt. Das Eisen wurde weiterhin auch für den Korpus einge-
setzt soweit der Platz das erlaubte. Sonst war wieder das Skalpell gefragt.
Anfangs glaubte ich diese Arbeit reicht wieder für Wochen. Fehlanzeige.
Nach kurzer Einarbeitungszeit brauchte ich pro Band je nach Tagesform
nur noch etwa 2 Stunden.



Bild zeigt das Ergebnis. Wenn Ihr nachzählen
wollt, Bei dem mittleren, linken Teil sind die Rückseiten bereits angepasst.

Zu den Figuren sind noch Papstsymbole mit den gekreuzten Himmels-
schlüsseln angeordnet. Diese 16 Elemente kommen noch hinzu.

Der nächste Teil der Arbeit ist das vorbereiten der Umfassungswände des
Domes. Um Euch nicht zu langweilen gehe ich kurzerhand darüber im
Bericht hinweg. Hat soweit alles problemlos geklappt und gab keinen Grund
zum schadenfr... eien (nee, nicht ...ohen, so seid Ihr nicht) Grinsen.



Den teilweise fertigen Zusammenbau der Kathedrale (oder Dom, is egal) zeigt Bild 06,



den Anblick aus der Sicht der unter dem Dom beigesetzten Päpste Bild 07.

Mit freundlichsten Grüßen bis zum nächsten Bericht von

KURT, dem Streu

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kurt Streu« (2. Mai 2012, 15:55)


Ehemaliges Mitglied P_H

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4

Dienstag, 1. Mai 2012, 17:29

Hey Kurt

Schön wieder von Dir zu lesen!
Und Du hast Dir ein ganz tolles Modell ausgesucht. Du hast ja ein Tempo drauf.
Diese Arbeit hatte ich als Buße
Dachte, Du hättest das mit dem Buddha schon erledigt, oder hast Du so viele Sünden zu tragen? :D
Ich wünsche Dir weiterhin viel Spass mit dem Dom. Wir haben ihn garantiert mit Deinem, wie gewohnt humoristischen Bericht!

Freundliche Grüsse
Peter

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5

Samstag, 5. Mai 2012, 18:02

Hallo Peter. Bei Buddha hatte ich nur für meine asiatischen Sünden gebüßt.
Nun waren die europäischen dran. Danke für Deine Grüße.

Zur Kuppel noch schnell ein paar Daten. Sie ist das größte freitragende Ziegel-
bauwerk der Welt mit einem Durchmesser von 42,34 m.
1547 übernahm das Universalgenie Michelangelo die Bauleitung. Er entwarf
auch die die zweischalige Kuppel.
Wer Genaueres über den Petersdom wissen möchte muss unten klicken
http://de.wikipedia.org/wiki/Petersdom

Nun geht es an die Kolonaden die Kolonnaden die den Petersplatz umfassen.



Die Dachdecke vorsichtshalber mit 200er Papier verstärkt und die erste Front
mit dem Dachteil verbunden. Hoppla, die Figuren der Front störten gewaltig die
Verbindung auf einer waagerechten Ebene. Bleibt mal wieder die "fliegende" Montage.
Die rückseitig montierten Figurenbänder gaben recht gut Hinweise auf die Höhenlage
des Daches. Bild 9 zeigt die Montagehilfe für Aussenfront. Die Unterseite bekahm noch
eine 1 mm Graukarton-Verstärkung. Die erste Kolonnade hat sehr gut geklappt.
... Ahnt Ihr schon was ?

Die zweite war etwas gemeiner. Das Ding zeigte fertig eine kleine Torsion. Die Innenseite
der Kolonnade war um 2 mm zu lang. Darum hatte ich ich möglicherweise durch den
Versuch eines Ausgleiches Spannung in das Ganze gebracht. Bei einer losen Aufstellung
konnte ich mit leichtem Druck den Mangel ausgleichen. Hmm



Also wieder einige Module fertig, freute sich

KURT, der Streu

Ehemaliges Mitglied P_H

unregistriert

6

Samstag, 5. Mai 2012, 18:08

Hallo Peter. Bei Buddha hatte ich nur für meine asiatischen Sünden gebüßt.
Nun waren die europäischen dran. Danke für Deine Grüße.
Na, dann bin ich gespannt, womit Du Deine arktischen Sünden zu büssen gedenkst :D

Lg
Peter

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7

Sonntag, 6. Mai 2012, 22:08

Jetzt fehlen nur noch Kleinteile. Wie Üblich brauche ich dazu meine kleinen Helfer.



Als Minisuperung für den Kuppelreiter, der im Original etwas grob dargestellt ist
gab es für die Kugel eine entsprechende Stecknadel aus der Hinterlassenschaft
meiner Frau. Durch mehrmaliges Tauchen in Ponal konnte der Kopf auf Größe gebracht
werden. Dir Rundung ergab sich automatisch. Achtung! Mein Patent. Nachahmer
können bei mir die Erlaubnis zur Nachahmung einholen. Die Kosten dazu werden
dann verhandelt. Das Kreuz auf der Kugel wurde etwas schlanker aus Papier neu
geschnitten. Als Krone für den Reiter sind diese Spitze mit echter Gold-bronze
behandelt worden. Die lieferte, als echtes Familienunternehmen, meine Tochter.
Das ist Spitze (Zitat Rosenthal ohne Hüpfer). Der originale Obelisk auf dem Peters-
platz fand keine Gnade vor meinen Augen. Da hatte ich doch vor einiger Zeit eine
seefeste Transportverpackung für einen Obelisken gebaut. Den habe ich mir dort
ausgeliehen, etwas verkleinert und zum Einbau hier vorbereitet. So ganz echt ist
der nicht. Aber im Hinblick auf die durchaus nicht ganz korrekte Ausführung einzelner
Bauteile gegenüber der Wirklichkeit (siehe weiter unten) war ich es zufrieden.

Dann eine erste Bestandsaufnahme.



Eine erste weil noch ein wesentliches Modul fehlt, die Grundplatte. Dazu liefert OBI
4 mm Sperrholz und für einen ordentlichen Rahmen Holzleisten mit entsprechender
Nute. Auf die Platte mit Sprühkleber die drei Teile passgenau aufgeklebt.

Die zweite Bestandsaufnahme und ein trockener Aufbau gibt eine gute Vorstellung
des fertigen Modells. Bei einer Gegenüberstellung mit Google Earth fand ich eine
weitere Falschdarstellung der Kolonnaden um den Platz. Die geraden Anschlüsse
zum Dom sind nicht parallel wie im Plan sondern laufen schräg an den Dom heran.
Der umschließende Platz bildet ein sich zum Dom erweiterndes Parallelogramm.
Was will ich machen.



Was ich aber machen kann ist eine schönere Darstellung der hässlichen Grundplatte.



Daran arbeitet nun

KURT, der Streu

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kurt Streu« (7. Mai 2012, 14:56)


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8

Sonntag, 13. Mai 2012, 17:30

Jetzt wird es langsam ernst.

Als erstes den Rahmen um die Grundplatte leimen. Dann Stück für Stück die fertigen
Module aufsetzen. Die auf der Grundplatte markierten Hilfen passen recht gut. Als ich
dann die linke, vertorsionierte (meine Sprachschöpfung für die Verdrehung) Kolonnade
verleimte hatte und nach meiner Meinung nach ausreichender Zeit vom Anpressdruck
befreite sah die Angelegenheit einigermaßen passabel aus. Minuten später hatte sich
der Vorderteil aber schön langsam vom Untergrund gelöst und um gute 3 mm nach oben
gedreht. Der Rest war bombenfest. Mit einem dünn geschnittenen Zahnstocher Leim
darunter gepult und von der Dachdecke her beschwert. Da ging die Fuge aber nur bis
auf einen nur wenig sichtbaren Spalt zurück. Am nächsten Tag die Beschwerde, ich
wollte sagen Bescherung Beschwerung abhob ... Schreck lass nach ... jetzt hatte sich
die dünne Dachdecke nach unten gesenkt. Mit Geduld und spitzem Werkzeug nach
oben wieder in Position gebracht.



Eines tröstete mich. Das Foto auf der Bauanleitung zeigt, wenn man genau hinschaut,
genau den Spalt am Boden und die leichte Neigung zum Platz hin.



Der Obelisk in der Fassung des Baubogens gefiel mir garnicht in zweifacher Hinsicht.
1. sieht das Ding recht klobig und lieblos aus. 2. sind die vier Seiten über dem Sockel
auf ganzer Länge zu kleben. Das ist nicht nur schwierig und führt u. U. zu unsauberen
Klebenähten. Zum Glück habe ich ja vor einiger Zeit die "Kleopatra" gebaut. Dort ist
ein schönerer Obelisk enthalten. Mit einer kleinen Größenanpassung gefällt mir der
besser.



Die Änderung der Kugel mit dem Kreuz habe ich schon früher beschrieben. Hier nun die
Vergleichsbilder. Im Bild der Baubeschreibung ist der Reiter leicht schief und man sieht
das plumpe, gelbe Kreuz. Da gefällt mir meine Version besser da schlanker und "echt"
goldig. Leider ist mein Kreuz auch etwas schief geraten.



Die Bilder vom Baubogen zeigen, dass auch in Japan nicht alles perfekt gebaut wird.

Weitere Bilder vom Objekt zeigt etwas später

KURT, der Streu

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9

Donnerstag, 17. Mai 2012, 18:23

Schau'n wir mal

Da ich zuletzt mal über Vorbilder geschrieben habe, folgt noch ein Beispiel aus der Bau-
anleitung. So sieht eine oder vielleicht auch alle Ecken aus wenn das Modell in Japan
als Vorbild gebaut wird.




Zurück zu meinem Modell. Das die Bodenplatte nicht mein Wohlgefallen gefunden hat
hatte ich schon vorher bemerkt. Im Verlauf der der nächsten Bilder seht Ihr was mir dazu
eingefallen ist.




Die Rückseite habe ich nach meinen Vorstellungen als vatikanischen Garten zu gestalten
versucht. In Natura sieht das Hintergelände meines Hauses nicht so gut aus. (Musste mir
einen Gartenbauer bestellen.)

Ein Bild sagt mehr als 1000 Wörter.

Also werde ich keine weiteren Wörter mehr verfassen und zeige nur noch Bilder.




Es hat weitere noch im Ärmel

KURT, der Streu

  • »saltacornu« ist männlich

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10

Freitag, 18. Mai 2012, 15:18

Hallo Kurt,

ein schönes kleines Modell. Die Eigenbaubodenplatte finde ich wesentlich überzeugender als das Original. Und richtig genial finde ich die Fitzelteilhalterung aus Klemmzwinge, Pinzette und Wäscheklammer! Da muß man erst mal drauf kommen :-)
Von Canon gibts doch auch die Sagrada Familia in Barcelona mit gefühlten millionen Teilen, wär das nicht was für dich?

Beste Grüße
Uwe

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11

Sonntag, 20. Mai 2012, 19:43

Fazit

Hallo Uwe, ein alter Mann mit wackeligen Greifern darf nicht dumm sein. Er braucht seine
Helferlein. Aber da habe ich noch eine Frage, Was hast Du gegen mich ? Willst Du meien
Lebensabend versauern mit Deinem Vorschlag die Sagrada Familia zu bauen ?

Der "Hinterhof" des Vatikan in Natura hat mir nicht gefallen. Also habe ich mein "Vari-Ich.Nr 2",
das ist die Type "Garten- und Landschaftsbau", aufgerufen, ein in seinem Fach gut beleumundeter
Spezialist.

Da wurde erst das Pflaster entfernt und durch Rasen ersetzt. Zum Petersplatz hin undurch-
dringliche Hecken gepflanzt. mit Büschen gesäumte Wege angelegt. Uralte Bäume angepflanzt
und alles gut gewässert damit es wachsen und gedeihen kann.



Sein Werk ist in der Luftaufnahme zu sehen.

Den Blick von den Seiten zeigt dann



KURT, der Streu

Mit freundlichen Grüßen bis Damnächst

modellschiff

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12

Sonntag, 20. Mai 2012, 20:13

Hallo Kurt,
nun hast Du den Vatikan vollendet, bzw. die Peterskirche. In der Realität dürfte immer irgendo an diesem Gebäude gewerkelt werden. Bei dir aber steht die Kirche komplett da. Ein sehr hübsches Modell ist es geworden. Ich höre schon fast die große Glocke läuten.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich

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