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extremer

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1

Montag, 13. November 2006, 16:16

Einwegspritzen und Aquarellstifte

Moin Zusammen,

ich bin hier schon wieder nur am stöbern, und in mir kommen immer so viele Fragen hoch.
Habe aber leider noch keine Antwort gefunden.
Punkt 1:

Kann man auch Spritzen zum Wicoll auftragen nehmen. Wenn ja welche und wo bekommt man so was ohne gleich komisch angeschaut zu werden??? :]

Bisher nehme ich son Teil von Greven (moduni) mit Metallkanüle, geht nur sauschwer dat Zeug da rauszuquetschen (10% Verdünnt).
Ich denke bei einer höheren Verdünnung ist die Anfangsklebkraft nicht so hoch?


Punkt 2:
Ich benutze zum Kantenfärben Aquarellstifte von Stabilo.
Sind auch O.K. (Auswahl).
Ich nehme den Stift mache die Spitze nass (Zunge :D :D) und fahre auf der Kante entlang, wobei die Spitze natürlich die eine oder andere Riefe bekommt und man schnell Nachspitzen muss.
Habe hier im Forum desöfteren gelesen Stifte und feiner Pinsel zum auftragen ?
Wie kommt genügend Farbe auf den Pinsel?
Einige Bauteile sind ja ein Wenig größer oder länger, so daß man auch ein wenig mehr Farbe braucht.

Wie macht Ihr das ?????? :(
Grüße aus Hamburg
Olli
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2

Montag, 13. November 2006, 16:31

Wasserfarben haben sich auch als hilfreich erwiesen, denn der Pinsel nimmt mehr Farbe auf und man kann länger Kanten abfahren...

extremer

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3

Montag, 13. November 2006, 16:35

Danke Jörg,

wir haben hier in Hamburg ja den Tierpark Hagenbeck, ich werde mal im Elefantenhaus nachfragen :] wegen großen Kanülen.
Ich denke ich werde mal in die Apo gehen und eine Kanülenauswahl treffen.

Das mit den Minen abschaben habe ich mir zwar gedacht, aber dann ist ja der Stift hin. Na ja kosten ja auch nicht die Welt.

Auch noch mal Danke für die Antwort bei den Ätzteilen.
Hätte man auch drauf kommen können. Abwaschen ist ja auch nur "Entfetten" :P.
Aber wenn das immr die Spülmaschine übernimmt, vergisst man manchmal.
Grüße aus Hamburg
Olli
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zec

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4

Montag, 13. November 2006, 16:43

Ich habe die Kanten zunächst auch direkt mit den Stiften gefärbt. Aber das hat nicht sehr gut hingehaut (konnte nicht sehr exakt arbeiten und zudem hielt die Farbe auf diese Art nicht so gut). Jetzt tauche ich einen kleinen Pinsel in Wasser und halte ihn an den Stift - ein paar mal hin und her fahren und schon befindet sich einiges an Farbe am Pinsel. Ist zwar nicht so ergiebig wie Wasserfarben, aber auf jeden Fall besser als direkt mit dem Stift. Probiers einfach mal. Ist zumindest für mich zur Zeit die beste Methode.
LG
Michael

  • »ramatoto« ist männlich

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5

Montag, 13. November 2006, 16:44

Hallo Olli,

frag wegen Kanülen lieber beim Arzt oder Tierarzt!! Mein Apotheker meinte, alles kein Problem, nur ist die kleinste Menge immer 100 Stück (ein Karton halt)
Gruß aus Würzburg

Ralf




Lieber eine Stunde vor dem Modell meditiert, als gar nichts getan!!:D

  • »Thomas Bietz« ist männlich

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6

Montag, 13. November 2006, 17:05

Hallo Olli,

frag wegen der Kanülen mal unser Mitglied Robert Kofler, hier im Forum.
Schreib ihm mal ne PN, von ihm hab ich meine...

Gruß Thomas
In Konstruktion und Bau: Terminal Sperenberg 80'iger Jahre

zec

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7

Montag, 13. November 2006, 18:19

Also wegen den Spritzen und den Nadeln hatte ich in der Apotheke keinerlei Probleme - die hatten die einzeln parat.
LG
Michael

Michael Urban

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8

Montag, 13. November 2006, 18:38

Moin Olli,

ich habe noch diverse Spritzen- und Kanülengrößen im Lager - von der letzten Sammelbestellung.

Viele Grüsse
Michael

Marc

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9

Montag, 13. November 2006, 22:42

RE: Einwegspritzen und Aquarellstifte

Hallo Olli,

das Kanülen-Propblem ist ja nun gut beleuchtet worden.

Aber: Mit der Zunge... das sollte besser, denke ich, nicht! Das sind keine Kindermalstifte, mit denen Du Kanten verschönst, sondern Künstlermalstifte mit einer definierten UV-Beständigkeit.

Und da solltest Du schon mal ein paar Cent über haben, um die Stifte mit einem Anfeuchtkissen anzuweichen statt mit der Zunge...

G&D

Marc

Volker Böhm

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10

Montag, 13. November 2006, 23:12

RE: Einwegspritzen und Aquarellstifte

Oder statt Anfeuchtkissen:

Ich lege einfach ein Blatt Küchenrolle in ein ausgewaschenes Senfglas, ein paar Tropfen Wasser drauf und fättich!
42 :D :D :D

Marc

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11

Montag, 13. November 2006, 23:14

RE: Einwegspritzen und Aquarellstifte

... okay: egal wie: Zunge weg von Künstlerfarben.

G&D

Marc

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12

Dienstag, 14. November 2006, 09:31

Hallo Jörg,

ich benutze auch Aquarellstifte zum Kantenfärben, allerdings auch mit dem Pinsel aufgetragen; die Methode, mit dem Stift selbst an der Kante entlangzufahren, wirft meistens die Schnittränder durch den ausgeübten Druck und die Feuchtigkeit unschön auf. Die Stifte mit der Zunge anzufeuchten ist kein guter Rat; die Pigmente enthalten oft Schwermetalle, die schon in kleinen Dosen giftig wirken. Deshalb haben diese Künstlerfarben auch in Kinderhänden nichts zu suchen!


Ich benutze einen Kasten "Supracolor Soft Aquarelle" von Caran d'Ache, den gibts mit bis zu 120 Farbtönen (kostet dann allerdings ca. 140 Euro). Bei der Farbauswahl findet sich immer der passende Ton, die gebrauchte Farbmenge ist eh gering, und man ist sicher, immer wieder exakt den gleichen Ton zu haben, was bei Mischungen mit Gouache oder aus dem Aquarellkasten schwer ist.

Weitere, sicher ebensogute Marken sind Faber-Castell "Albrecht Dürer", Rembrandt Aquarell von Lyra mit ca. 1,40 Euro pro Stift oder Staedler Karat Aquarell mit ca. 0,80 Euro pro Stift.

Meine Bezugsquellen: Gerstaecker oder Boesner (allerdings kaufe ich auch sonst oft Künstlerbedarf)

http://www.gerstaecker.de/

http://web-01.boesner.dus.de.serverscope.net/

Grüße Bernhard

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hemingway« (14. November 2006, 09:38)


extremer

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Dienstag, 14. November 2006, 09:35

Moin zusammen,

danke für eure Tipps. Ich werde das mit der Zunge dann wohl lieber lassen. War aber recht praktisch..... :D :D.Danke Dr. Marc...habe nicht gedacht das das irgendwie schlimm ist.

Meine Frau hatte in der Hausapotheke noch sonn paar Teile.
Kanüle Nr. 12 und noch ein paar Daten standen drauf.
Habe es gestern probiert. Der Schmodder geht gut durch.

Nur für die handhabung ist so ein Fläschchen besser.Aber Trotzdem Danke für eure "Spritzenleistung".

@Jörg.
Ich habe die Stifte damals bei www.moduni.de geholt.
Habe ja auch den Vorteil damal kurz vorbeizuschauen um die Farben in Natura zu sehen. Ich denke aber jeder Künstlerbedarfsladen im Net hat so ewas ( auch zu Fernversand?). Meine sind von Stabilo und es gibt auch eine große Farbpallette.
Grüße aus Hamburg
Olli
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Dienstag, 14. November 2006, 23:51

Ich habe mir vor kurzem wasservermalbare Buntstifte von Cretacolor geholt - die Box mit 36 Stiften um 25,90€ . Zum Färben von Kanten funktionieren die sehr gut, bei großen Flächen sind sie aber zu blass (zumindest wenn man die Farbe mit dem nassen Pinsel direkt von Stift nimmt). Da müssen dann wieder Deckfarben her.
Ich werde mir jetzt auch mal einen einzelnen Aquarellstift von Caran d´Ache besorgen und mal vergleichen welches Produkt besser ist.
LG
Michael

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15

Mittwoch, 15. November 2006, 00:56

Aqarellstifte

Hallo Jörg !
Die Aqarellstfte gibt es in jeden gut Sortierten Laden für Künstlerbedarf auch einzeln. So kann man sich sein benötigten Farben selber zusammenstellen. Die Grautöne von Faber und Staedler sind verschieden

Mit freundlichen Grüßen

Axel
Hier mein Blog: http://minikartonwerft.blogspot.com/

Viel Spaß beim bauen!

Axel von der BKW !

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16

Mittwoch, 15. November 2006, 15:13

RE: Aqarellstifte

Hallo Kartonisten,

eine kleine Anmerkung zu Spritzenkanülen.

Ich verwende zum Klebstoffauftrag Kanülen mit 0,45mm Durchmesser.
Diese Einwegkanülen kaufe ich immer im Hunderterpack zu 5,99 Euro in einer Apoteke.

Ich verwende zur Zeit die Reste einer angebrochenen Tube Paketholzleim. Das ganze je Verwendungszweck bis maximal 20% mit Wasser verdünnt. In der Regel allerdings pur. Ich benötige pro Basteltag eine Kanüle.

Der Vorteil ist, daß ich punktgenau den Klebstoff auftragen kann. Früher habe ich mir aus einem großen Tropfen Kleber mit einer Stecknadel die benötigte Menge Klebstoff abgestreift. Der Kleber trocknete aber während des bastelns aus. Dadurch ergab sich ein ständig wechseldes Klebeverhalten.

schöne Grüsse

Sepp
:D :thumbup: :P

extremer

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Mittwoch, 15. November 2006, 15:38

Hallo Sepp,

ich habe gestern auch einwenig experimentiert. Mit der spritze ist sehr gewöhnungsbedürftig. Wenn man draufgedrückt hat und sie dann wieder beiseite legt, ohne den kolben zurückzuziehen, drückt immer Kleber nach,in der anderen Hand ist ja leider auch noch das Bauteil.
Auch nicht so schlimm nehme dann den kleber mit dem Zahnstocher auf für die nächsten klebungen...... :D:D.

habe auch die 0.45 er und das flutscht ganz gut.
Dann habe ich mal eine Kanüle auf so ein Greven/Modunifläschchen,
http://www.moduni.de/product_info.php/products_id/3439063,
gesteckt, aber noch nicht ausprobiert.
Früher gab es die gleichen Flaschen auch mit Metallkanüle, habe ich aber nicht mehr gefunden.

Na ja, irgendwie backt dat schon....... ;)

Aber immer wieder schön andere Erfahrungen zu hören.
Grüße aus Hamburg
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18

Mittwoch, 15. November 2006, 19:08

moin Tokro,

meine sind Spitz aber das ist nicht so gut. Überlege wie ich sie stumpf bekomme.

Na ja die Probleme wachsen, ich denke die Methode Zahnstocher ist echt die beste....... =) =) =)
Grüße aus Hamburg
Olli
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Mittwoch, 15. November 2006, 20:26

Hallo Kartonisten,

Ich verwende die Kanülen orginal also spitz,

Ihr seid mir auf die Schliche gekommen ich bin ein Wicoll Junkey :yahoo:.
Ohne meine tägliche Dosis Mikrobasteln fehlt mir was.

Zur Zeit baue ich den Prototyp meiner Fokker D7 fürs Diorama


Grüsse

Sepp
:D :thumbup: :P

Marc

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Mittwoch, 15. November 2006, 20:45

RE: Einwegspritzen und Aquarellstifte

... jaja, Jörg,... auch die Arbeitssicherheitsvideos waren nicht ohne...

Unvergessen der Metaller, der sich neben einer nach außen öffnenden Fahrstuhltür während des Wartens die Ohren mit einem Schraubendreher reinigt...

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