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Lars W.

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Montag, 25. Dezember 2017, 15:54

Einsatzgruppenversorger (EGV) "Berlin" A1411 / HMV / 1:250

Hallo liebe Freunde,

nach dem Projekt TS „Hamburg“ habe ich lange überlegt, was ich als nächstes unter die Schere nehmen soll.

Eigentlich bin ich kein Freund von „grauen Schiffen“, aber mich interessieren Arbeitsschiffe und die technischen Einrichtungen, die dort zum Einsatz kommen.
Beim Bögen durchblättern fiel mir dann der Einsatzgruppenversorger (EGV) „Berlin“ vom HMV in die Hände. Glücklicherweise sogar mit Ätzsatz.
Und als dann noch ein Freund von mir meinte: „Lars, das ist die konsequente Linie, den EGV quasi als Nachfolge-Modell der „Altmark“ zu bauen“, war die Entscheidung gefallen.

Zunächst noch ein paar technische Eckdaten zum Original:
Länge 174m
Breite 24m
Tiefgang 7,4m
Geschwindigkeit 20kn

Der EGV „Berlin“ (A 1411) ist das Typschiff der Versorger-Klasse „Berlin“ und wurde als erstes Schiff seiner Art am 30.04.1999 getauft und am 11.04.2001 offiziell in Dienst gestellt.
Es folgten mit Indienststellung am 27.05.2002 die „Frankfurt am Main“ (A 1412) und am 13.09.2013 die „Bonn“ (A 1413).

Aufgabe der EGV ist die Versorgung von Marineverbänden mit Betriebsstoffen, Verbrauchsgütern, Proviant und Munition. Diese Güter können auch auf See während der Fahrt an andere Einheiten übergeben werden.
An Bord befinden sich 2 „Sea King“ MK 41 Hubschrauber, die primär für den Gütertransport vorgesehen sind, aber auch als Rettungshubschrauber ihren Dienst versehen können.
Das Schiff besitzt außerdem ein Rettungszentrum „SEE“ (vormals „MERZ“), welches 2 OP-Säle, Röntgeneinrichtung, Zahnstation und Labore beinhaltet. 41 Krankenbetten und ein 45-köpfiges Spezialisten-Team (medizinisches Personal) komplettieren diese Einrichtung.
Insgesamt sind die Schiffe der „Berlin“-Klasse also hochtechnische Arbeits- und Versorgungsschiffe und die größten Schiffe in der deutschen Marine.

Der Bogen vom HMV wurde nebst passendem Ätzsatz aus Neusilberblech im Jahr 2008 veröffentlicht. Er erschien als drittes Modell der „HMV-Expert-Serie“ (die anderen beiden Modelle aus dieser Kategorie sind die „Bismarck“ und die „Cap Arcona“), wurde von Peter "Piet" Brandt konstruiert und ist mit seinen 6.304 Bauteilen wohl eins der umfangreichsten Kartonmodelle, das es in diesem Maßstab zu bauen gibt. Statt der „Berlin“ kann aus dem Bogen wahlweise auch die „Frankfurt am Main“ gebaut werden.
Sowohl Bogen als auch Ätzsatz sind vergriffen; lediglich einen Lasercut-Satz gibt es noch zu kaufen. Dieser wurde erst später veröffentlicht und enthält (soweit ich weiß) viele Teile des Ätzsatzes und ein paar neue Bauteile. Ich werde ihn mir voraussichtlich nicht bestellen, da ich denke, mit dem Ätzsatz ausreichend gut bestückt zu sein.

Der EGV „Frankfurt am Main“ wurde schonmal hier im Forum mit einem entsprechenden Baubericht von Andreas Jacobsen vorgestellt. Leider steht dieser Bericht nicht mehr zur Verfügung; Andreas hat aber dankenswerter Weise eine etwas abgespeckte Version davon auf seiner Blog-Seite als Download zur Verfügung gestellt. Das wird sicher eine große Hilfe sein.

Ich möchte das Modell möglichst detailliert bauen und bin daher für jeden Tipp und jede Anregung von euch dankbar (hier im Beitrag oder auch gern als PN).
Das Projekt ist auf lange Sicht ausgelegt; ich rechne mit einer mehrjährigen Bauzeit (und ggf. brauche ich zwischendurch auch mal wieder ein „farbiges“ Modell, wer weiß).
Der Arbeitsplatz ist aufgeräumt, es kann also los gehen:



Ich wünsche viel Spaß mit dem Bericht :D
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Lars W.

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Montag, 25. Dezember 2017, 15:59

Bevor ich den Bogen anschneide, habe ich die Ätzteil-Platinen mit grauer Grundierung versehen.



Dazu wurden die Platinen zunächst mit Fensterreiniger eingesprüht und nach kurzem Einwirken abgetupft (entfettet).

Dann habe ich die Platinen nacheinander in einen großen Karton gehängt und mit grauer Grundierungsfarbe (Sprühdose von Army Painter) gefärbt. Mit genügend Abstand und etwas Fingerspitzengefühl bleiben sogar die feinen Gitter frei von Farbe und die Platine erhält so schon gleich die passende Farbe.
Zusätzliches Lackieren ist nun nur noch dort nötig, wo kein Grau benötigt wird.

Noch eine Anmerkung zu den Ätzplatinen: Um bei der Vielzahl von Bauteilen nicht den Überblick zu verlieren, wird in der Anleitung ein „Koordinaten-Suchsystem" vorgeschlagen; dazu versieht man die Anleitungsbilder der Platinen mit senkrechten und waagerechten Strichen und kann dann in der darunter liegenden Tabelle jedes Bauteil anhand von Koordinaten schnell finden. Eine super Sache, wie ich finde!



Jetzt müssen die Platinen trocknen und ich kann in Ruhe den Bogen anschneiden…



Bis demnächst und habt weiterhin geruhsame Feiertage!

Grüße

Lars
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Montag, 25. Dezember 2017, 16:00

Hallo Lars,

Respekt zu dieser Entscheidung, ein wahres Teilemonster.
Da du dich jetzt dran traust, werde ich vielleicht parallel dazu den EGV Berlin bauen. Den Anfang hatte ich schon vor 2 Monaten gemacht, aber bis auf das Spantengerüst ist noch nicht viel geschafft.

Das Schiff hat einfach was, Piets Meisterwerk ( meiner bescheidenen Meinung nach).

Liebe Grüße und noch frohes Fest
Robi
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Montag, 25. Dezember 2017, 16:05

Servus Lars ,

tolle Modellwahl , bis jetzt konnte ich mich nicht dazu entschließen den Dampfer zu bauen , darum werde ich genau zu schauen wie es Dir damit geht .

Der erste Tipp mit den Ätzplatinen ist schon mal sehr gut , muss ich mir merken .

Na ja , dann wünsch ich Dir gutes gelingen und vor allem viel Geduld !

Mit freundlichen Grüßen aus der Steiermark
Kurt

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Montag, 25. Dezember 2017, 17:50

Bilder EGV 1 und EGV 3

Moin Lars,

wenn Du Bilder brauchst einfach melden.

Ich habe Bilder vom ersten EGV, ungefähr 1 Stunde nach den Stapellauf bei der FSG, Flensburg. Bilder vom Deckshaus des 3. EGV kurz bevor es nach Emden ging.

Viel Erfolg und Spass beim bauen.

Viele Grüße
Arne
Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
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Montag, 25. Dezember 2017, 19:00

Moin, moin Lars,

da freue ich mich sehr, deinen Baubericht begleiten zu können :thumbup: - ein sehr anspruchsvolles Modell, das ich mir persönlich noch nicht zutraue zu bauen... :whistling: ..

Gruß
HaJo

René Pinos

3,1415926535....

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Montag, 25. Dezember 2017, 20:27

Den Anfang hatte ich schon vor 2 Monaten gemacht, aber bis auf das Spantengerüst ist noch nicht viel geschafft.
Das ist eine Lüge, den Rumpf hat er schon vor 2 Jahren fertig gehabt. Dann kam so ein österreichischer Fliegerfuzzi und meinte auch ein Schiffrumpf fliegt. 8| Robi ist Humanist und spricht immer noch mit mir. :rolleyes:

Liebe Grüße
René
Wer Bier nicht liebt und Weib und Knödel der bleibt ein Leben lang ein Blödel

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Dienstag, 26. Dezember 2017, 10:44

EGV' s ändern Ihr Aussehen

Moin liebe Kartonisten,

zum Jahresende werden die 3 Einsatzgruppenversorger Ihr Aussehen ein wenig ändern.

Der jetzige Zustand ist wie folgt:
Auf der BB Seite des Deckshauses befinden sich 2 komplett geschlossene Rettungsboote und eine Pinasse.
Alle drei Fahrzeuge werden über Schwerkraftdavits aus und ein gesetzt.

Durch die geplante Aufstockung der Besatzung auf 258 Mann pro Schiff, genügte die Pinasse den Einsatzbedingungen der Marine nicht mehr.

Die Fassmer Werft, Berne lieferte 3 neue Rettungsboote mit den dazugehörigen Aussetzvorrichtungen an die Deutsche Marine ab.

Der EGV „ BERLIN „ bekam am 07.12.2017 das neue Rettungsboot „ HOTTE „.

Die beiden anderen Boote „ PAULE „und „ LUDWIG „ werden im laufe der nächsten Monate auf dem dazugehörige Schiff eingebaut.

Es kann sein dass die Deutsche Marine die alten Pinassen über die VEBEG abgibt.

In erster Linie erfüllen alle drei neuen Boote die Aufgaben eine Rettungsbootes.
Zum anderen erfolgt der Einsatz als Bereitschaftsboot zur Rettung von Personen und als Tenderboot.

Die Boote haben einen 370 PS starken Motor und können bis zu 32 Knoten schnell sein.

Auch das Design der Boote ist gefälliger geworden. Es können bis zu 26 Personen transportiert werden.

fassmer.de/en/press-releases/2017/fassmer-werft-liefert-drei-neue-rettungsboote-an-die-deutsche-marine/

https://www.nwzonline.de/wirtschaft/bern…1347194223.html

http://www.schiffundhafen.de/en/news/shi…che-marine.html


Viele Grüße
Arne
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Dienstag, 26. Dezember 2017, 11:38

Moin zusammen,

schön, dass ihr dabei seid :thumbsup:

@Robi: Piets Meisterwerk: das könnte durchaus zutreffen, wenn ich mir den Bogen und die fertig gebauten Modelle (von denen es leider nicht allzu viele gibt), ansehe. Bisher bin ich jedenfalls begeistert vom Bogen. Bin gespannt, ob es bei Deiner „Berlin“ auch bald weiter geht.

@Kurt: Danke Dir! Freut mich, wenn ich weiter helfen kann. Geduld? Nuja, ich hoffe, ich habe genug davon :D

@Arne: Klasse, danke für das Angebot! Das dürfte sehr hilfreich sein für den weiteren Bau (den Spaß daran habe ich, in der Tat).
Interessant zu lesen, dass die EGV ständigen Veränderungen unterliegen. Das hatte mir Andreas auch schon erzählt. Er hat einige Änderungen am Modell vorgenommen. Ich würde prinzipiell gern den ursprünglichen Zustand nach Indienststellung darstellen wollen… schauen wir mal. Danke jedenfalls für die Links :thumbup:

@HaJo: Nur zu HaJo, trau Dich; das Modell ist zwar unheimlich detailliert, aber die Konstruktion erscheint mir bisher sehr solide. Leg los ;)

@René: Achso und ich dachte, nur die „Sea Kings“ fliegen. Ich hoffe, mein EGV bleibt auf seiner MDF-Platte :D

Heute nachmittag gibt's weitere Fotos, stay tuned...

Grüße

Lars
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Dienstag, 26. Dezember 2017, 14:35

Bei der Grundplatte 1 habe ich (vor der Fixierung auf einer MDF-Platte mit Tesa-Krepp), die Knickkanten der Klebelaschen (entsprechend dem Wasserlinien-Pass) schwarz gefärbt.
Dann wurde der Mittelspant 2-2b auf der Grundplatte montiert. Nicht zu vergessen sind die beiden Einschublaschen 2i, die später das Deck 26 mit stabilisieren.



Zwischendurch habe ich ein paar Querspanten ausgeschnitten; bei Spant 5 sind auch schon die ersten optionalen Zusatzteile (Schlauchtrommel, Rettungsweste, Schotts) anzubringen.
Die Kanten wurden mit Faber-Castell „Kaltgrau IV“ gefärbt.
Gut zu erkennen: Die Öffnungen für die Stecklaschen des Decks 26.



Beim untersten sichtbaren Deck 26 wird die „Stecklaschen-Technik“ verwendet.

Zitat

Stecklaschen-Technik:
Ich war bzgl. dieser Technik erst etwas skeptisch, weil ich die Befürchtung hatte, dass die Aufbauten nicht immer bündig mit dem Deck abschließen oder die Schlitze für die Laschen hervorblitzen würden.
Ich bin ein Freund von separaten Klebelaschen, die auf das Deck gesetzt werden und bei denen die Aufbauwand einfach nur noch davor gesetzt wird. Diese Technik hat sich für mich schon mehrfach bewährt. Sie taucht auch bei späteren Aufbauten des EGV auf.
Wenn man bei der Stecklaschen-Technik aber 1-2 Dinge beachtet, geht das Anbringen der Aufbauten auch damit sehr gut von der Hand.
Die Einschub-Schlitze sollten nicht, wie anhand des Drucks suggeriert wird, ausgeschnitten werden. Stattdessen mache ich einen scharfen Schnitt mit dem Skalpell mittig des Schlitzes und erweitere ihn dann mit einer Nadel:
Einfach an einer Seite des Schlitzes ansetzen und dann, mit sanftem Herunterdrücken der Nadel, den Schlitz entlang fahren. Diese Vertiefung bietet der Stecklasche später den „Grip“, um optimal anzuhaften.
Außerdem empfehle ich, die Stecklaschen ein gaaanz klein bisschen schmaler zuzuschneiden, damit sie sich bei der Passprobe (wichtig!) wirklich sauber einschieben lassen.
Wenn alles passt, einschieben, dann noch etwas Klebstoff rückseitig an den Übergang Wand/Deck und ggf. das Deck von unten etwas hoch schieben, damit es bündig mit der Wand abschließt.


Es folgen die beiden Längsspanten 2c-2h. Wer die Inneneinrichtung Eb1-5 auf der Steuerbordseite einbauen möchte, muss die Spanten 2e und 13 etwas modifizieren (das geht aber auch gut aus der Anleitung hervor).



Nachdem nun auch alle Querspanten montiert waren (alles passte wunderbar), wurde das Spantengerüst leicht beschwert und durfte über Nacht trocknen...



Demnächst dann mehr…

Grüße

Lars

PS: Ich hatte im Baubericht meines Schleppers "Vulkan" hier und da meine Bastel-Techniken vorgestellt und diese jeweils als "Zitat" eingefügt (so wie hier den Passus mit den Stecklaschen). Ist das eigentlich erwünscht, oder bläht das den Bericht unnötig auf? Was meint ihr?
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Dienstag, 26. Dezember 2017, 14:51

Zitat



Ich hatte im Baubericht meines Schleppers "Vulkan" hier und da meine Bastel-Techniken vorgestellt und diese jeweils als "Zitat" eingefügt (so wie hier den Passus mit den Stecklaschen). Ist das eigentlich erwünscht, oder bläht das den Bericht unnötig auf? Was meint ihr?


Mach das ruhig so, Lars.

Ich finds gut; wie haben hier immer wieder neue Mitglieder, die davon lernen können.
Bis die Tage...

Helmut


"Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein."

In Memoriam Stephen Hawking



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Dienstag, 26. Dezember 2017, 15:55

Hallo Lars,

ich werde dieses Modell zwar nie bauen, deinen Bericht aber trotzdem mit großem Interesse verfolgen.
Viele Grüße
Hans-Jürgen

Jochen Haut

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Dienstag, 26. Dezember 2017, 18:15

Moin Lars,
schön, dass Du den EGV begonnen hast und hier einen Baubericht einstellst. Ich freue mich auf die weiteren Baufortschritte. Auch gut finde ich, dass Du Deine Stecklaschenphobie überwunden hast . Wie wir (Fiete und ich) Dir geschrieben haben, klappt es so bestens. Die "Aufweitemethode" sorgt für einen sicheren Halt. Das Spantengerüst sieht (wie immer bei Dir) bestens aus!
Gruß aus Flensburg
Jochen

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Dienstag, 26. Dezember 2017, 19:17

NAbend zusammen,

@Helmut: Ok (auch wenn ich nicht glaube, dass sich neue Mitglieder gleich auf den EGV stürzen werden :D ). Mal sehen, vieles an Techniken habe ich ja auch schonmal vorgestellt.
@Hans-Jürgen: Freut mich, dass Du mit liest.
@Jochen: Ja das passt schon. Danke :)

Weiter geht's :)

Die Seitenstringer an Bug und Heck 24-25 ließen sich problemlos einschieben.



Hier seht ihr die Inneneinrichtung Eb1-5 für den Hangar an Steuerbord.



Das Ganze war relativ unspektakulär zu bauen und prompt habe ich vergessen, vom noch offenen Einbau Fotos zu machen. Aber wie ihr hier seht, kann man durch die kleine Pforte sowieso nicht mehr viel erkennen.



Die Pforte Eb5 wird erst nach Montage der Bordwand befestigt.

Das Deck 26 wurde mit den Stecklaschen-Schlitzen versehen; im Bereich des Hangars Eb1-5 werden keine Schlitze gezogen, hier werden die Stecklaschen der Aufbauwand als Klebelaschen verwendet. Außerdem sind die seitlichen Klebelaschen am Deck an dieser Stelle abzutrennen (auch hier gibt es entsprechende Hinweise in der Anleitung).



Die erste Aufbauwand 27 hat es schon in sich. Wichtigstes Merkmal sind die zurück gesetzten Bulleyes. Nicht einfach nur ausstanzen und mit Folie hinterkleben… neee… stattdessen werden schmale Ringe aus Karton geformt, die dann mit einem Stück Folie beklebt werden. Die Vorderseite des Rings wird dann hinter das (mit dem Screw Punch ausgestanzte) Bulleye geklebt. So entsteht eine tolle Tiefenwirkung (die auch beim Original vorhanden ist). Der Spaß setzt sich übrigens auch mit den eckigen Fenstern des Aufbaus fort…



Ich lasse zwischendurch immer mal ein paar Fotos des Originals mit einfließen (frage dabei natürlich vorher den Besitzer). Franz Holzeder hat mir erlaubt, aus seinem Fundus Fotos für den Bericht zu verwenden, vielen Dank dafür.



Ein weiteres Foto der Wand 28 mit Details wie Schaltkasten, Lüfterklappen, Rettungsweste, Lautsprechern und Schlauchtrommeln.



An Bord sieht es nun so aus:



Als nächstes werde ich mir die meisten Kleinteile fürs Deck 26 vornehmen. Das wird sportlich!

Schönen Abend :D

Grüße

Lars
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Dienstag, 26. Dezember 2017, 19:59

Moin Lars,

damit hast du mich schon eingeholt.Ich muss mal weiter machen.Die Kleinteile sind wahrlich eine Orgie. Ich hatte mir vorgenommen, Seite für Seite zu verbauen, und somit stehen jetzt die schönen Teile wie Lüfter etc auf dem Program. Frisch ans Werk ( nur wann)?

Weiter viel Spaß

Liebe Grüße
Robi
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Dienstag, 26. Dezember 2017, 20:18

Hallo Lars,
Nein Anfänger bauen vielleicht nicht den EGV-HMV aber sie lesen gern den Stoff ihrer Träume! Wenn ich Zeit habe lese Ich immer wieder mal den Bericht deines Schleppers und vor allem von deinem Forschungsschiff. Ich werde niemals einen grauen bauen, aber Interessant ist es allemal! Vielen Dank das du diesen Bau öffentlich machst! Wünsche viel Spaß damit! Lg
Thomas
:thumbsup:

Lars W.

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Mittwoch, 27. Dezember 2017, 14:58

Moin zusammen,

@Robi: Naja, ich habe schon vor Weihnachten mit dem Bau begonnen, aber habe erst am Montag den Bericht gestartet. Nicht dass Du meinst, ich lege ein Raketen-Tempo vor :)
@Thomas: Das finde ich sehr nett, danke fürs Lob. Schön, dass ich die Berichte nicht umsonst geschrieben habe :thumbup:

Lt. Anleitung wäre jetzt die Bordwand an der Reihe. Dies würde jedoch das Deck 26 (jedenfalls an den Seiten) nur noch schwer zugänglich machen für die noch anzubringenden Kleinteile (Lüfter, Kisten, Poller etc.). Daher werde ich erst das Deck „bestücken“.

Los geht’s mit dem Aufbau 33 nebst Lüfter (bei diesem ist sogar die Verschlusskappe vorhanden); es folgen die Kisten 34/35. Hier kommen die ersten Ätzteile (Handräder) zum Einsatz.



Die Umlenkrollen 36 sind unkompliziert…



…und so sieht es dann auf dem Deck aus:



Gleich geht's weiter ;)
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Mittwoch, 27. Dezember 2017, 15:04

Die Schlauchwinden 37 und 38 sind kleine Teilemonster, lassen sich aber hervorragend bauen. Vorbildlich sind die Skizzen in der Anleitung; da bleibt kein Wunsch offen.



Hier mal wieder ein kleiner Cent-Vergleich :)



An Bord machen sie sich ganz gut wie ich finde (hier im Vergleich noch ein Foto der Originale von Franz).



Jetzt entspricht der Baubericht dem aktuellen Zustand des Modells, so dass es hier nun etwas langsamer weiter geht.

Grüße

Lars
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19

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 10:27

Hallo Lars,

da hast Du Dir einen echten Brocken vorgenommen. Viel Spaß damit. Die Bilder des bisher Gebauten zeigen wieder sehr präzise Arbeiten, insofern ist ein echtes Schmuckstück zu erwarten. :thumbup:
Was das Spantengerüst angeht, so hätte ich wohl allerdings da locker einen halben Quadratmeter Bristol mit eingebaut - frei nach dem Motto: Viel hilft viel. :D Aber das es auch so geht, ist ja bereits mehrfach erprobt worden.

Bin sehr gespannt.

Liebe Grüße
Peter
Parallel im Bau:
Großlinienschiff S.M.S. Baden , HMV, 1:250
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Lars W.

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20

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 23:01

NAbend Freunde,

@Peter: Ja, der EGV ist ein "echter Brocken". Ob dabei am Ende ein Schmuckstück rauskommt, mal sehen.
Schön, dass es gefällt :)
Eine Verstärkung dürfte bei dem Spantengerüst nicht nötig sein; immerhin sorgen schon 3 Längsspanten für viel Stabilität.

Mit den Pollern 39/40 war es mal wieder reine Fleißarbeit. Im Bogen sind ein paar graue Kartonflächen als „Reserve“ vorhanden, aus einer der Flächen habe ich mit dem 2,0mm-Einsatz des Screw Punchs die Poller-Deckel ausgestanzt.



An den Außenseiten der Poller sind kleine Markierungen vorhanden. Wie man auf dem Originalfoto erkennt, sitzen dort kleine, halbrunde Platten, die (so vermute ich) der besseren Seilführung dienen.



Diese Teile sieht der Bogen jedoch nicht vor, was ich aber bei der Winzigkeit in 1:250 auch nicht als schlimm empfinde.
Hier sind die Poller an Bord…



Die Seiltrommeln 45 habe ich mit 0,1mm Takelgarn von dieser Quelle umschlungen.



Und so schaut es jetzt aus:



Bis demnächst in diesem Theater :)

Grüße

Lars
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21

Freitag, 29. Dezember 2017, 19:06

EGV " BERLIN " in Ausrüstung; Deckshaus EGV " FRANKFURT AM MAIN " auf den Kröger Helgen

Moin Lars;

manchmal muss man das Glück auf seiner Seite haben.

Das hier vorgestellte Foto zeigt den EGV " BERLIN " in Ausrüstung und das Deckshaus des EGV " FRANKFURT AM MAIN " auf den Kröger Helgen.

Es ist noch im Rohbau. Wenn man genau hinsieht läuft das Deckshaus später mit dem Frontschott vom Helgen.

Es ist schwimmbar gebaut worden. Denn auf den Bildern nach dem Stapellauf der Rümpfe in Flensburg sieht man nur die Spanten und Rahmen, aber nicht die Plattengänge des Decks.

Viel Spaß beim betrachten.

Ach so, wegen der Gewichte. Das fast ausgerüstete Deckshaus hatte ein Gewicht von ca. 900 Tonnen.
Man kann sich also vorstellen, wie hoch die Ablaufgeschwindigkeit beim Stapellauf war.

Es wurde seinerzeit von einen Schwimmkran der Reederei Smit international aufgesetzt.

Viele Grüße
Arne

PS: Meine Bilder, mein Copyright
»Shipbuilder« hat folgendes Bild angehängt:
  • ---_0392.jpg
Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

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22

Freitag, 29. Dezember 2017, 20:51

Moin Lars ,

mit dem Tauwerk auf den Seiltrommeln bist Du wohl so ein bisschen unterdimensioniert, nach Umrechnung
von 0,1 mal 250 ergibt 25,0mm d. Ein bisschen dünn für einen ordentlichen Tampen. Das sind gerade mal
Festmacher für Segelboote. ?( ich würde Zwirnfadengröße dafür nehmen .
Zu den Ätzsatz würde ich noch den Lasersatz dazu empfehlen , darin sind einige
interessante Bauteile enthalten ,z.B. Bauteile Nr. 56 u. 57 sowie alle Stützen unter den Decks u. Sonstiges.
Ich habe mir ihn noch zugelegt. Guck Dir mal die Teile genau an. Man kann sich die Bögen zur Ansicht auch
ausdrucken. :thumbsup:
Es grüßt aus BI

Ewald , Kartonschneider

Lars W.

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23

Freitag, 29. Dezember 2017, 21:23

NAbend zusammen,

@Arne: Interessantes Foto, so mit dem rostfarbenen Aufbau der "Frankfurt am Main" rechts. Danke für die Infos; man lernt nie aus :thumbup:
@Ewald: Das mit dem Garn stimmt, aber es soll die Trossen nur andeuten. In der Optik reicht mir das. Man wird, wenn das Deck drauf sitzt und der Rumpf geschlossen ist, kaum mehr was davon sehen.
Den LC-Satz werde ich mir nicht kaufen. Da sind mir zuviele Teile drin, die ich aus dem Bogen bauen möchte bzw. die schon im Ätzsatz enthalten sind.

Im Moment ist Kleinteil-Arbeit angesagt. Fotos gibt es wieder, wenn was davon zu sehen ist :D

Grüße

Lars
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24

Sonntag, 31. Dezember 2017, 16:19

Hallo zusammen,

zum Jahresende kann ich euch nur ein paar der vielen Lüfter (Baugruppen 46+ ) zeigen. Zum Bestücken des Decks komme ich heute nicht mehr, damit geht es also erst nächstes Jahr weiter.



Da ich demnächst auch den Rumpf angehen werde, wollte ich mal eine Frage in den Raum stellen: Wie sollten die Klüsen am besten dargestellt werden?
Der Bogen sieht hierfür die Teile 67 in verschiedenen Alternativen vor:

1. Beide Seiten der Bordwand werden mit den platten Scheiben links beklebt
2. Es werden auf beiden Seiten der Bordwand die zu Ringen geformten Teile rechts verwendet



3. In der Anleitung scheint es noch eine 3te Alternative zu geben: Ring mit aufgesetzter Scheibe innen



Aus Franz Fotosammlung hier noch 3 Fotos vom Original, danach wäre für mich eine 4te Alternative die zweckmäßigste/optisch dem Original am nächsten kommende:



Innen liegend den Ring und außen die platte Scheibe anbringen.

Was meint ihr dazu?

Ich wünsche euch und euren Familien einen guten Rutsch ins Jahr 2018, feiert schön :thumbsup: :thumbup:

Grüße

Lars
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25

Sonntag, 31. Dezember 2017, 16:55

Ich würde mich wahrscheinlich - sollte ich den EGV je bauen - für die Variante 2 entscheiden, Lars.
Bis die Tage...

Helmut


"Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein."

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26

Sonntag, 31. Dezember 2017, 19:01

Moin Lars

Andreas hatte damals Version 2 genommen. Bei meinem ersten Versuch hatte ich nur die Scheiben genommen, aber die sahen nicht so prall aus. Insgesamt wirkt Version 3 am Stimmigsten für mich. Eine echte Nuss.

Dir noch einen guten Rutsch ins nächste Jahr und liebe Grüße
Robi
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27

Montag, 1. Januar 2018, 16:12

Moin zusammen,

ich wünsche euch und euren Familen ein frohes neues Jahr 2018 :D

Danke, Helmut und Robi, für eure Meinung.

Ich habe noch eine 5. Alternative im Angebot. Nachdem ich ein paar Fotos vom Original studiert habe, ist sie mein persönlicher Favorit.

Ich habe dafür die Klüsen komplett ausgeschnitten (also nicht nur die kleine, schwarze Fläche).



Dann wurden die Ringe („Trichter“) von innen mit der breiten Öffnung eingesetzt.



Das hat den netten Effekt, dass sie von außen betrachtet gut mit der Bordwand abschließen und man die Wölbung sehr schön sehen kann.



Zum Schluss habe ich innen eine der „Platten“ aufgesetzt.



Man hätte hier auch einen weiteren Ring aufsetzen können (Variante 2, s.o.), aber dann würde die Klüse innen sehr weit überstehen.
Und das sah mir optisch nicht sooo gut aus.

Ich denke, so wie jetzt beim Heck werde ich es auch bei den anderen Klüsen machen.

Euch auch noch einen guten Bastelstart im neuen Jahr :thumbup:

Grüße

Lars
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28

Montag, 1. Januar 2018, 16:51

Lars,
ich finde, Du hast dieses Detail sehr schön umgesetzt.
Das kommt einer "echten" Klüse schon recht nahe. :)
Bis die Tage...

Helmut


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Jochen Haut

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29

Montag, 1. Januar 2018, 17:28

Moin Lars,
echt klasse, wie Du den EGV umsetzt! Ich freue mich auf jede Fortsetzung dieses Berichts.
Gruß aus Flensburg
Jochen

30

Montag, 1. Januar 2018, 18:27

Moin Lars,

ist das nicht sogar Weg Nummer 3?
Ich finde es gut, weiter so, meine Deckswände wachsen auch so langsam.

Im übrigen fand ich es komisch, Schotts und Deckel der Wände zu verdoppeln. Ich habe es nicht gemacht, man sieht es eh nicht so genau im Bereich des Unterdecks,

liebe Grüße
Robi
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31

Montag, 1. Januar 2018, 20:37

Moin Lars ,

erstmal wünsche ich Dir ein frohes , gesundes und schaffensreiches Jahr 2018 . :thumbsup:

Zu den Klüsen würde ich Dir die Bilder von Jabietz zuraten , denn die sind meiner Ansicht nach richtig.
Die ovalen Ringe Nr. 67 dazu benutzen , aber nicht bündig in die Bordwand einkleben, sind beim Orginal auch
nicht bündig , außerdem von innen
eine ovale Scheibe davor kleben. Wie auf dem Innenfoto des Heckbereichs ersichtlich ist , leicht gekürzt
oben und unten . Die Klüse Nr. 67a ist die Bugklüse.
Innenbords wird man diese Details kaum sehen , aber an der offenen Bordwand z.B. am Bug wird man diese Details
wohl sehen .
Es grüßt aus BI

Ewald , Kartonschneider

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32

Montag, 1. Januar 2018, 22:04

NAbend Freunde,

@Helmut und Jochen: Danke schön, freut mich, wenn es gefällt ;)
@Robi: Es könnte Alternative 3 sein, wobei dort nicht genau gezeigt wird, dass die Klüse komplett aus der Bordwand auszuschneiden ist.
Was die Schotts und Deckel angeht: Jedenfalls ist es beim EGV wohl so, dass die Schotts und (Lüfter-)deckel tatsächlich von der Aufbauwand hervor stehen. Ob es dann aber umgerechnet doppelte Kartonstärke ist oder doch nur 1-fache... naja, ich glaube bei dem Maßstab spielt es kaum eine Rolle, wozu man sich entscheidet (vor allem, wenn vom Unterdeck später nicht mehr viel zu sehen ist).
Freue mich, dass Du weiter baust :thumbup:
@Ewald: Danke für die Wünsche, gleichfalls :)
Ich habe anhand der mir bisher vorliegenden Fotos den Eindruck, dass die Heck-Klüsen (im Gegensatz zu den restlichen Klüsen) fast bündig mit dem Rumpf abschließen (vgl. auch mein weiter oben gezeigtes Foto vom Original). Daher werde ich den Heckspiegel so belassen. Bei den restlichen Klüsen werde ich versuchen, etwas Überstand nach außen zu lassen (indem ich sie ggf. von außen "einschiebe") und auch die Innen-Scheibe, die auf den Ring geklebt wird, würde ich dort, wo man es genauer sieht, dank Deines Hinweises etwas überarbeiten (schmaler oben und unten zuschneiden). Ob es gelingt, wird man sehen.
Mit Andreas bin ich sowieso regelmäßig in Kontakt; es ist klasse, dass er mir bei meinen Fragen so gut weiter helfen kann.

Freue mich sehr über eure Likes und Kommentare, danke :)

Grüße

Lars
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Dienstag, 2. Januar 2018, 22:42

Moin zusammen,

das Unterdeck ist nun fast komplett bestückt.
Lediglich die Aufbauwände 32, die Rohre 49 und die Rettungsinseln 52 sind noch nicht verbaut, da sie innen an der Bordwand befestigt werden.
Die Fülle an Details im Foto festzuhalten ist nicht einfach, aber man kann sie erahnen :)



Tja und nun geht es an die Bordwände 30/31.



Die Anleitung sieht dazu vor, zunächst die mittleren Segmente 30/31-e zu verbauen.
Natürlich müssen diese Teile noch mit diversen „Kleinigkeiten“ ausgestattet werden.

Bulleyes (wieder in 3D :D ) und Versorgungsluke:
Hier musste ich etwas improvisieren. Der Ausschnitt für die Luke in der Bordwand schloss leider nicht ganz bündig mit dem eingebauten Hangar ab; unten fehlte ein kleines Stück, dafür krachte der Ausleger für den Schiebebalken gegen die Oberkante der Luke... Ich habe für den Ausleger eine Aussparung ausgestanzt und im unteren Bereich einen grauen Kartonstreifen hinterklebt.
Da die Höhe der Bordwand bis zum Unterdeck insgesamt jedoch passt, ist alles halb so wild.



Klüsen...
Mit einem Zahnstocher habe ich etwas verdünnten Weißleim in die Klüsen-Öffnung gegeben, dann wurde die Klüse von außen eingeschoben.



Danach das Bauteil wenden und leicht die Bordwand neben der Klüse herab drücken. Jetzt steht die Klüse außen leicht vor.



Durch die Verdopplung der Bordwand ist jetzt aber kaum noch ein Überstand innen zu sehen, daher werde ich wohl bei diesen Klüsen den zweiten Ring (und nicht die platte Scheibe) aufsetzen.

Steuerbord (30-e) ist soweit zur Montage bereit:



Aber zunächst will noch die Backbordseite vorbereitet werden… :whistling:

Bis die Tage ;)

Grüße

Lars
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Mittwoch, 3. Januar 2018, 10:12

Hallo Lars,

da hast du mit den 6.304 Teilen ein wahres "Mammutwerk" angefangen. Ich bin erst heute auf deinen Baubericht gekommen und was ich bis jetzt gesehen habe, ist der sehr exakt dargestellt. Weiter so! Jedenfalls wünsche ich dir viel Erfolgt; da schaue ich auch in Zukunft gerne zu.

Alles Gute, Gruß Wolfgang.

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Mittwoch, 3. Januar 2018, 20:46

EGV " FRANKFURT AM MAIN " Ausrüstung Kröger Werft / EGV " BERLIN " auf der Kieler Förde

Moin liebe Kartonisten;

ich habe bei mir im Fotoschrank gegraben.

Mir sind 2 Bilder über den Weg gelaufen, die ich euch gerne Zeigen möchte.

Bild 1 zeigt den EGV „ FRANKFURT AM MAIN „ im Frühjahr 2002.

Das Schiff lag zur Ausrüstung am Kai der Kröger Werft Rendsburg.
Das Bild wurde von der Natorampe aufgenommen.
Heute ist dieses Gelände Privatbesitz, damals war es noch frei zugänglich.

Bild 2 zeigt den EGV „ BERLIN „ auf der Kieler Förde mit dem Sanitätszentrum an Bord.


Viele Grüße
Arne
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Mittwoch, 3. Januar 2018, 23:57

NAbend zusammen,

@Wolfgang: Vielen Dank, freut mich, dass Du mit an Bord bist :)
@Arne: Immer wieder spannend, wenn solche Fotos aus dem Archiv auftauchen. Danke dafür :thumbsup:

Zum Glück habe ich noch Urlaub diese Woche, daher auch etwas mehr Zeit für den Modellbau (auch wenn heute Abend Kino mit Bruder und Neffen angesagt war; der neue Star Wars Film :thumbup: ).

Während ich die Backbord-Mittelteile 31-e vorbereitet habe, juckte es in den Fingern, die Mittelteile steuerbords zu montieren. Vom Heck beginnend, habe ich mich nach vorn durchgearbeitet und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden:



Zur Montage schreibe ich noch ausführlicher, wenn auch die Backbordseite fertig ist.

Grüße

Lars
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Donnerstag, 4. Januar 2018, 19:12

Moin zusammen,

wie bereits angedroht, hier noch ein paar Anmerkungen zur Bordwand ;)

Die Bulleyes wurden wieder in 3D gestaltet. Ich habe Inkjet-Folie zum Hinterkleben verwendet; diese lässt sich auch gut mit dem Screw Punch ausstanzen (3mm-Bit).
An 3-4 Stellen rund ums Bulleye herum habe ich auf der Bordwand-Rückseite mit einer Nadel Tupfer von verdünntem Weißleim gesetzt.



Dann habe ich den Ring mit Scheibe aufgesetzt.



Damit es wirklich hält, wurde dann noch ein Tröpfchen Weißleim am Übergang Ring/Bordwand „angetupft“.



Ich bin jedenfalls von der Wirkung dieses (geringen) Mehraufwands sehr angetan.



Die Kanten der Klebelaschen bei den Stringern 24/25 sollte man unbedingt noch grau färben.
Außerdem musste ich ein paar Spanten etwas beschneiden, damit sie nicht gegen aufgesetzte Bulleyes stoßen.

Wichtig: Mittelteile trocken anlegen vor der Montage, dann merkt man schnell, ob noch irgendwo was hakt.

Die Teile sollten vom Heck aus angebracht werden und mit der unteren Schnittkante genau mit den oberen Klebelaschen der Stringer 24/25 abschließen. Das klappte soweit ganz gut. Ich habe übrigens keinen Klebstoff auf die seitlichen Klebelaschen der Spanten gegeben. Das Ganze hält auch so gut und ich laufe (hoffentlich) nicht Gefahr, dass es zu Beulen im Rumpf kommt.



Was nicht ganz stimmig ist, sind die Markierungen für die noch anzubringenden Stützstreben 55ff auf Deck bzw. am Seitengang. An einigen Stellen stimmen sie überein, an anderen nicht. Aber das fällt hoffentlich später nicht weiter auf. Ich werde die Streben anhand der Markierungen am Seitengang ausrichten.



Dies war wohl noch der einfachste Teil des Rumpfes… mal schauen, wie der Rest so wird.

Wünsche euch noch einen schönen Abend :)

Grüße

Lars
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Donnerstag, 4. Januar 2018, 21:14

Zum Abschluss heute habe ich noch das Heck mit den Teilen 30/31f geschlossen. Sie wurden sorgfältig mit einem dicken Stahldraht auf einer Schaumstoff-Unterlage vorgeformt.



Bei der Passprobe stand am Heck ein kleines bisschen über, aber das ließ sich gut korrigieren.



Die Teile wurden von vorn nach hinten zum Heckspiegel montiert.
Insgesamt bin ich mit der Sektion zufrieden, aber Makros sind trotzdem grausam… ;(



Bis demnächst ;)

Grüße

Lars
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Andi Rüegg

Erleuchteter

  • »Andi Rüegg« ist männlich

Beiträge: 1 805

Registrierungsdatum: 10. Juni 2006

Beruf: pensioniert

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39

Donnerstag, 4. Januar 2018, 21:54

...aber Makros sind trotzdem grausam… ;(
Na ja, Lars, wenn du das grausam nennst...

...werde ich wohl in Zukunft keine Bilder mehr hier einstellen ;).

Gruss
Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


im Bau:IJN Mogami vor (answer) und nach (Model Hobby) dem Umbau zum Flugzeugtender als Parallelbau , USS Maine (HMV)
in letzter Zeit fertig gestellt:
Kosmonawt Juriy Gagarin (Oriel) / Steam Boat Sabino (MB-Kartonmodell) / IJN Kaga (Dom Bumagi)

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Lars W. (04.01.2018)

Helmut B.

Hennings Dino

  • »Helmut B.« ist männlich

Beiträge: 10 946

Registrierungsdatum: 30. Dezember 2004

Beruf: Jurist

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40

Donnerstag, 4. Januar 2018, 22:16

Andi,

ich suche das Grauen auch vergeblich. :huh:
Bis die Tage...

Helmut


"Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein."

In Memoriam Stephen Hawking



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

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Piedade 73 (05.01.2018)

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