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AEROFEX

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Montag, 21. Februar 2005, 22:15

eingetrockneter Kleber

Hallo Freunde,

ich ärgere mich immer fürchterlich, wenn ich nach einigen Tagen schöpferischer Pause wieder an die Modellerei herangehe.
Obwohl sorgfältigst verschlossen und zum Teil sogar auf den Kopf gestellt, sind die Kleber in den Spitzen festgebacken oder schon ausgehärtet.
Sekundenkleber ist unproblematisch und läßt sich mit einer Furniernadel lospolken, das gleiche gilt für die Fläschen mit Weißleim. Gemein sind jedoch die Fläschen mit den Kanülen. Ich habe zwar für solche Fälle einige Stücke 0,3 mm Stahldraht bereit gelegt --- aber just in dem Moment siond die Dinger im Bermudadreieck verschollen.

Beim letzten Modellbautreffen in Dortmund brachte Freund Hans Jürgen aus Schwerte (übrigens ein RC -Mann) die Erleuchtung:
Die Kanülen lassen sich vorzüglich mit A k u p u n k t u r n a d e l n
sauberpolken.
Ich habe mir einige Nadeln in der Stärke 0,25 besorgt, es funktioniert bestens.

Wie spricht das Ruhrgebiet? "Watt lernt uns dat? Auch die Jungens vonne anneren Fakelteten hamm manchmal watt drauf ."

MfG AEROFEX

Pappelfips

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Montag, 21. Februar 2005, 22:30

Hallo Aerofex,

ich nehme bis jetzt immer flinke Flasche von UHU und für ganz kleine Teile wo ich ganz klein und punktgenau kleben muß den Wiccoll zur Zeit. Habe vorher auch mit Kanüle gearbeitet und gleiches Problem gehabt. Ich benutze nur noch Zahnstocher. Mit dem Zahnstocher entnehme ich von der flinken Flasche ein ganz wenig. Beim Wicoll mache ich ein Erbsen großen Tropfen auf Papier und entnehme davon. Vorteil beim Wicoll ist der, das der Tropfen auf Papier lange vorhält, bevor er gänzlich eintrocknet. Bis jetzt komme ich damit ganz gut klar und in jeder feinsten Ecke mit rein.


Gruß Pappelfips
Habe sie endlich ferig :)) Cerberus
In Vorbereitung bayerische Lok S 3/6

Friedulin

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Dienstag, 22. Februar 2005, 07:39

Hallo Aerofex,

Ich habe einmal auf einer Modellbauseite unter Tips und Tricks den Tip gefunden,
daß man die Kanülle vorsichtig mit einem Feuerzeug warm machen kann,
dann läßt sich der Kleber leichter durchstoßen.
Der hat allerdings statt einem speziellen Dosierfläschen eine Injektionsspritze mit Nadel verwendet.

Vielleicht geht das auch schon mit kochendem Wasser, da die meisten Klebstoffe,
nicht besonders Temperaturbeständig sind.

Ausprobiert habe ich es aber nocht nicht.

Grüße Friedulin

Jan Hascher

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Dienstag, 22. Februar 2005, 08:21

Zitat

Original von Friedulin

daß man die Kanülle vorsichtig mit einem Feuerzeug warm machen kann,
dann läßt sich der Kleber leichter durchstoßen.
Der hat allerdings statt einem speziellen Dosierfläschen eine Injektionsspritze mit Nadel verwendet.


Moin,
das funktioniert sogar noch extremer. Wenn man eine Metallkanüle, also Injektionsnadel oder so, verwendet, kann man die Kanüle mit dem Feuerzeug richtig freibrennen. Kurz dran halten, zischt kurz und alles ist wieder gut. Mach ich nur so und funktioniert erste Sahne.
Und zum Thema Wicoll: Wer hochdetaillierte Modelle baut, geht doch nicht mit der Kanüle direkt ans Modell, sondern immer mit dem Zahnstocher (zeigefingerheb)... :D :D
Und oftmals hilft die Frage: Muss ich hier wirklich kleben, oder tuns auch zwei der vier Kanten? Überall wo kein Kleber ist, kann man auch nichts verhunzen...

Gruß
Jan
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