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haduwolff

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Mittwoch, 4. November 2009, 13:26

Eine kleine Fingerübung - K5-Vögele-Basis 1/35

Moin zusammen,

...mal eine kleine Fingerübung für die Klebehand zwischendurch...

Meine absolute Lieblingskanone, die 28cm K5, wurde ja des öfteren auf einer Schwenkbettung, dem sog. "Vögele-Drehtisch" in Stellung gebracht.

Nun gibt es nur zwei Resin-Bausätze dieses technischen Gerätes zu erwerben...der eine ist längst vergriffen von der Fa. Ironside/Azimut, in den Details schlichtweg grottig, und von Joefix, der super ist aber kaum zu kriegen.
Beiden Bausätzen ist der hohe Preis gemeinsam, der diese gesuchten Sammlerstücke unerschwinglich macht.

Daher habe ich nach reichlichem Quellenstudium mir die Schwenkbahnbettung selber gestrickt (Plexiglas, Lochband, Karton, Sheets).
Das hat mir bis vor kurzem genügt, aber jetzt muss es stimmen.
Die Laufbahnen hab ich aus dem Ironside-Bausatz entnommen und verbessert, den Tisch selber lasse ich so, der ist gut.
Nur das Drehlager in der Mitte, das muss neu sein, da ich bisher die Schwenkbahn für einen Endgleisanschluss gemacht habe, aber nun soll es ein durchlaufendes Gleis sein, somit brauchts das in"Neu".

Das Drehlager von Ironside ist ein verzogener und falsch gestalteter Resinklumpen - daher das Drehlager als kleine Fingerübung.

Bauzeit: 4 Stunden
Passung: Einwandfrei.
Material: Graupappe, Plakatkarton.
Lackierung: Reichsbahngrau abgedunkelt und gründlich gealtert.

Der Rest sagen die Fotos...:

Euer
Hadu
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Mittwoch, 4. November 2009, 13:29

Bahngleise...

...weiter...


da ich grundsätzlich alles rollende Material auf Spur I umspure, nehme ich die Märklingleise.

Auf den Fotos sieht man gut, wie das Drehlager auf den Schwellen aufliegt.

Die gesamte Stellung mit Schwenkbettung, Rangiergleis, Munitionsbunker und später mal den wärmeotpischen Peiler (Ultrarotmessgerät 60cm) und vielleicht sogar den Dombunker baue ich auch. Mal. Irgendwann.

Euer
Hadu

P.S.: ...den Bau der Geländeplatte werde ich gerne hier kurz demonstrieren, da der Dioramenbau ja "interdisziplinär" ist.
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Mittwoch, 4. November 2009, 13:45

28cm K5....

Moin zusammen,

Jörg, Du meinst sicher die "Matterhorn" in der Halle.

Eine K5 passt wohl eher nicht auf das Gelände...seufz...leider...aber ich hab ja mein "Schätzchen"...

Gruß
Hadu
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Jan Hascher

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Mittwoch, 4. November 2009, 13:53

Hallo Hadu,
ich hab jetzt als Ahnungsloser noch nicht ganz begriffen, welchen Zweck dieses recht kleine Gerät im Zusammenhang mit diesem Riesengeschütz erfüllt.
Kannst Du da vielleicht ein Bild nachlegen?

Gruß
Jan
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haduwolff

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Mittwoch, 4. November 2009, 14:26

Vögele...

Moin zusammen,

@Jan, klar doch...!!!

Aaaalso, die schweren Eisenbahngeschütze (ausser DORA) waren mit der Schiessrichtung fest an ihr eines Gleis gebunden.
Mit einer Schiesskurve (alle Geschütze) und der Kreuzbettung (nur K12 21cm) war möglich die grobe Richtung anzuvisieren.
Die Feinrichtung erfolgte am Geschütz selber.

Das ist alles ganz ok, wenn das Ziel sich nicht bewegt oder nur ein Punkt ist.
Daher kam der Ing. Vögele (daher der Name) auf die Idee, eine Art drehbare Brücke zu entwerfen, auf die das Geschütz raufgeschoben werden kann.
Diese Brücke läuft (von oben gesehen) wie eine zweispeichiges Rad auf einer runden Schiene.
In der Mitte des "Rades" ist die Nabe, sprich das Drehlager der Brücke, auf dem die drehbare Brücke mittig aufliegt.
Und um DAS Drehlager auf dem Gleis geht es.

Teilweise elektrisch angetrieben war es so möglich, daß diese tonnenschweren Kanonen so einem sich bewegenden Ziel folgen konnten oder schnellsten Zielwechsel auf Ansprache des Beobachters vollziehen konnten.
Das ging soweit, daß die K5 an der Atlantikküste auf schnellfahrende Schiffe feuerten, und auch - trafen!
Der technische Höhepunkt war sogar, daß die Kanonen bei Schlechtwetter oder nachts mit Wärmesensoren gerichtet wurden!
Und auch hier trafen...


Hier ein paar Bilder eines früheren Probeaufbaus...
Zunächst das Rangieren an er Rampe, dann die Brücke und von oben der Schwenkkreis...

Gruß
Hadu
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Jan Hascher

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Mittwoch, 4. November 2009, 14:31

Supi, Danke. Jetzt ist es klar.
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kteddybaer

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Mittwoch, 4. November 2009, 15:33

Hallo haduwolfe

Frage: Wurde die Munni mit dem Kran, aus einem Halbkettenfahrzeug
uebernommen? Frage deshalb habe vor ein Dioramen zu erstellen mit der K5 von Trumpeter, und waere dankbar wenn du mir sagen koenntest wie der Hilfszug ausgesehen hat der die Teile und Geraet wie Drehscheibe und Rampe Transportiert hat. Sicherlich war bestimmt auch eine Halbkette als Kran anwesend.
Oder waren es mehere Zuege die das gesamte Equipment befoerdert haben?

Waere dankbar wenn du mir in diesen Fragen weiterhelfen koenntest.

Viele Gruesse
Tommy

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haduwolff

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Mittwoch, 4. November 2009, 18:24

K5-Zug.

Moin zusammen,

oh, da muss ich Dich enttäuschen.

Der erste Zug beinhaltete:
Lok BR311 oder BR50/52
Geschütz (1-2) 4 Munwaggons
1Temperierwagen
Diesellkok WR 220/360 zum Rangieren
Verschiebewaggon mit Dieselhilfsantrieb
1 Personenwaggon als Feuerleit/Stabs/Offizierswagen
1 Werkstattwaggon
1-3 Flakwaggons
...Küchenwaggon!

der zweite Zug hatte:
Lok (so.)
2-3 Rungenwaggon für Drehscheibe
1 Kranwaggon
1 Werkstattwaggon
1-3 Flakwaggon
1 Wassertankwaggon
evtl. weitere MunWaggons.
7-9 Flachwaggon mit Kfz.

Als Kfz waren dabei:
1-3 PKW
2 mittlere LKW
1-2 Busse
---

Da die Kartuschen temperiert, d.h. auf 18 Grad gehalten wurden,
kamen sie aus dem Temperierbereich, d.h. eine Klimaanlage sorgte in den Kartuschwagen für die konstanten 18 Grad.
Das war wichtig, damit das Pulver gleichmässig abbrennt und so ein genaues Reichweitenschiessen gewährleistet war.
Der hilfsmotorgetriebene Verschiebewagen brachte die Mun zur K5 auf dem Zufahrtsgleis, da wurde entweder direkt mit dem Geschützkran hochgeholt, oder an der Drehscheibe auf eine Art Lore umgepackt, die dann auf der Kreisbahn zum Geschütz geschoben wurde.

Das sehr genau ausgeklügelte System ist also pur Schienengebunden.
Natürlich schliesse ich nicht aus, daß u.U. die Mun per Fahrzeug zur K5 gebracht wurde, aber eine normale Batterie machte alles per Schiene, wesentlich einfacher und schneller.

Gruß
Hadu
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Donnerstag, 5. November 2009, 09:05

Hallo Hadu

Danke fuer die Promte Antwort.
Also kann ich meine BR52 ja davor haengen ohne Stiehlbruch zu betreiben?
Hast mir damit sehr geholfen.
Wenn man alles in ein Dio darstellen will, hat dieses bestimmt grosse ausmasse. Schade das es noch keine Weiche fuer das Trumpetergleis gibt. Die Drehscheibe kann ja hoestens ein Durchmesser von 110 cm haben.
Das wuerde bedeuten eine Diorahmen tiefe von mindestens 150cm
und laenge 250 bis 300 cm um einigermassen die vorgaenge darzustellen die bei Abschuss abgingen. koenntest du mir mal per PN ein Link schicken wo man die Drehscheibe und Auffahrbuehne bekommt.
In der Normandie wurde sie ja immer nach Abschuss wieder in den Tunnel geschoben um sie dort nachzuladen wegen der Gefahr des Entdeckens. das ist doch so richtig?
Aber wo waren denn dort die anderen Zuege, die mussten ja dann auch irgendwie Getarnt worden sein. Ja Fragen ueber Fragen.
Tut mir leid wenn ich damit Nerve aber man will ja auch so ein Dio realistisch wie moeglich erstellen.

Wegen der Groesse des Dios werde ich es wohl in Modulbauweise erstellen zwar brauchte ich dann ein Haenger fuer den Transport
aber das wuerde gehen.

Viele liebe Gruesse
Tommy

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Donnerstag, 5. November 2009, 13:47

Spurweite?

Moin zusammen,

Tommy, mess mal nach, die älteren Trumpeter K5 haben Märklingleisbreite, sprich 1/32.
Und da gibts einfach alles an Material.

Die Drehscheibe hier:
http://www.joefix-studio.be/producten.asp?groep=300

Die Rampe hab ich nach Fotos selbst gebaut...

Die K5 in der Normandie standen in Feuerpausen in ihren sog. Dombunkern. Es gab einen Tunnelunterstand. Sie konnte recht schnell feuern, die Angaben liegen zwischen 3-6 Minuten je Schuss.

Mehr später...

Gruß
Hadu
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