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Jan Hascher

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Samstag, 4. Oktober 2014, 12:31

Ein neuer Trend? GPM - PZL P.1 - 1:33 - ausschließlich mit Laserspanten



Hallo Zusammen,
diese Vorstellung war ursprünglich ein ganz normales "Frisch ausgepackt". Bis ich das Modell angeschnitten habe.

Aber erstmal zum Bogen. Ich habe auf der Leipziger Messe den GPM-Stand geplündert. Mein erstes Beutestück die PZL P.1 von GPM.
Ein einfach gehaltenes Modell, kein Teilemonster, in erfrischender Farbgebung.

Im Bogen sind zwei Varianten enthalten. Einmal das Modell vom Titelbild in weiss/rot und als Zugabe das Modell in silberglänzend/rot.

Alterungen oder Schattierungen gibt es nicht.

Der Druck ist sauberer Offsetdruck, scharf ausgeführt und die Farbflächen passgenau. Anbei ein paar Bilder des Bogens.

Dem aufmerksamen Modellbauer müsste hier schon was auffallen.

Gruss
Jan

Die weisse Version:




Die silberne Version:


Jan Hascher

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Freitag, 16. Januar 2015, 05:57

Also, warum schiebe ich die Bogenvorstellung in "Neues aus der Kartonmodellbau-Welt"?

Nun, dieser Bogen ist tatsächlich eine Neuerung:

GPM liefert diesen Bogen ohne gedruckte Spanten aus und legt diese stattdessen als Laserteile bei.

Ich möchte im folgenden die Vor- und Nachteile aus meiner Sicht darlegen.

Gruss
Jan

Jan Hascher

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Freitag, 16. Januar 2015, 20:12

Vorteile der Laserspanten:
Dies ist für den Verlag eine Möglichkeit, die Piraterie einzudämmen. Der Bogen alleine ist praktisch nicht baubar.

Nachteile der Laserspanten:
Der Erbauer ist auf die Fertigungsgenauigkeit der Spanten angewiesen.

Pluspunkte des Bogens:
Die Auswahl zwischen zwei sehr ansprechenden Varianten.

Kritikpunkte:
Die Fertigungsgenauigkeit der Spanten lässt leider zu wünschen übrig. Offensichtlich wurde hier einfach die Datei des Konstrukteurs direkt zum Lasern benutzt. Ein Offset wurde nicht verwendet. Ein Laserstrahl hat aber eine Ausdehnung im Bereich von 0,2mm, je nach Einstellung. Bei einem Steckschlitz im Spantengerüst, der eigentlich 1mm haben sollte, erhält man also eine Breite von 1,2mm. Dies entspricht schon einer sehr schlechten Passung. Außerdem stehen farbige Spantenteile, die hinterklebt werden sollen, immer etwas über. Hier sollte GPM mehr Sorgfalt walten lassen.

Aus den zwei Varianten hätte man auch zwei Bögen machen können, zumal der Spantensatz nicht einzeln erhältlich ist. Die Hälfte des Druckes wird also nie gebaut werden.

Fazit:
Ob sich hier ein neuer Trend abzeichnet? Man mag abwarten. Die Piraterie wird hier wohl nicht eingedämmt.
Für mich persönlich ist diese Ausführung eines Baubogens in Ordnung, da ich sowieso mit Laserspanten baue. Allerdings muss dann die Passgenauigkeit der Spanten besser sein.

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